Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
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2012-1

Wir trauern um unser Mitglied
† Friedrich Hedden
* 07.08.1936 † 01.10.2011


Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V.
zum Jahreswechsel 2011/2012

Liebe Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!

Wir haben zwischenzeitlich das Jahr 2011, das international wie auch national geprägt war von Bestürzung, Ängsten und nicht besonders viel Freude „hinter uns gebracht".

In den Medien war fortlaufend von „Finanzkrise, Bankenkrise, Eurokrise, Schuldenkrise, Wirtschaftskrise etc.“ die Rede, wobei insbesonders auch Griechenland im Focus der Berichterstattung stand. Viele von Ihnen haben um ihr Erspartes gefürchtet und fühlen sich heute dessen auch nicht unbedingt sicherer.

Entfesselte Naturgewalten haben vielerorts zu katastrophalen Ereignissen geführt. Erinnert sei an dieser Stelle an den Tsunami in Japan, der mehr als 30.000 Menschen das Leben kostete.

Auch für die politischen und gesellschaftlichen Neuordnungen in Staaten Nordafrikas haben leider sehr viele Menschen ihr Leben lassen müssen.

Ich kann nur hoffen und spreche insoweit wohl für uns alle, dass das Jahr 2012 doch zumindest etwas ruhiger verlaufen möge.

Bei uns in Düsseldorf vor Ort war die Ereignislage erfreulicherweise wesentlich entspannter, sodass ich ganz gern hiervon berichte.

Im Mai fand ein besonderes Musikereignis, der Eurovision Song Contest statt. Sie können sich sicherlich noch an die umfangreiche Vorbereitung des Veranstalters und der Stadt Düsseldorf für diese tollen Musikveranstaltungen erinnern.

Ein Wermutstropfen war jedoch, dass die aufgrund der Abschaffung der Wehrpflicht entstandene neue Struktur der Bundeswehr dazu führte, dass die Wehrbereichsverwaltung West in Mörsenbroich mit rund 1.200 Mitarbeitern keine Zukunft mehr hatte.

Als fußballbegeisterte Anhängerin von Fortuna Düsseldorf darf ich stolz darauf verweisen, dass bereits die abgelaufene Saison 2010/2011 viele gute Spiele brachte und die Mannschaft einen respektablen 7. Platz erreichte. Die Hinrunde der aktuellen Saison wurde einfach nur toll gespielt, sodass sich das Team an der  Tabellenspitze festsetzen konnte. Ich bin mir sicher, dass in diesem Jahr nach der Sommerpause in Düsseldorf wieder Erstligafußball gespielt wird.

Unmittelbar vor Ort für Unterrath gibt es eine gute Nachricht. Der zweite Bauabschnitt „Klinke Vorplatz“ ist in Angriff genommen. Noch in diesem Jahr wird mit den Bauarbeiten begonnen.

Erinnern möchte ich an dieser Stelle auch an unsere schöne Tagesfahrt an die Ahr, die unseren Mitgliedern viel Freude bereitete. Herrn Karlheinz Kürpig darf ich für seine exzellente Organisation nochmals im Namen aller Mitfahrer danke sagen und gleichzeitig die Hoffnung aussprechen, dass er noch viele Jahre so tolle Fahrten planen und managen wird.

Der erste gemeinsame Weihnachtsmarkt am 26./27. November in Unterrath war ein toller Erfolg. Janine und Rene Dörnenburg von der Firma Dörnenburg Marketing haben absolut professionelle Arbeit bei der Konzeption und Umsetzung der Veranstaltung geleistet. Die Besucher des Weihnachtsmarktes und natürlich der Bürgerverein
würden es sehr begrüßen, wenn der Weihnachtsmarkt in Unterrath sich als turnusmäßige Veranstaltung im Adventskalender etablieren wird.

Der Bürgerverein ist entsprechend seiner Satzungsziele stets bemüht, sich für die Belange der Unterrather und Lichtenbroicher Bürger zu engagieren und zu helfen, wo es möglich ist. Manchmal sind uns jedoch auch die Hände gebunden. Ich bitte dafür um Verständnis.

Auch in diesem Jahr darf ich mich für die gute und enge Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung und der Bezirksverwaltung bedanken. Besonderer Dank gilt hierbei unserem Ratsherren und Bezirksvorsteher Jürgen Buschhüter sowie natürlich auch dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle-Stadtbezirk 6, Günter Strerath,
die stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Bürgervereins haben und bisher noch kein Problem ungelöst ließen.

Auch bei unseren Unterrather Geschäftsleuten finden wir spontane Hilfe. So hat beispielsweise die Fahrschule Sowinski während Eingravierungen an unserem Folklorebrunnen über Tage hinweg Strom zur Verfügung gestellt. Hierfür nochmals unseren besten Dank.Neben meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, die wichtige Arbeit für unseren Verein leisten, möchte ich mich besonders bei allen Mitgliedern bedanken, die den Versand und das Austragen des Heimatblattes besorgen. Ebenfalls gilt Irmgard Scheinemann und Michael Bringmann ein besonderes Dankeschön, die die Organisation und Einladung der Referenten für unsere Mitgliederversammlungen, die immer sehr gut besucht sind, durchführen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn wir für die Zukunft noch viele Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger für unsere ehrenamtliche Vereinsarbeit gewinnen, damit der Fortbestand des Vereins langfristig gesichert ist. Abschließend darf ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 wünschen.

Erika Prill
1. Vorsitzende


Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.



1. Weihnachtsmarkt im Stadtteil

Am 26. und 27. November fand rund um die Begegnungsstätte und Bücherei erstmalig in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Unterrather Trümpfe ein Weihnachtsmarkt statt. Unter dem Motto: „Von Unterrathern für Unterrath – Ein Stadtteil engagiert sich!“

Alle Vereine aus Unterrath, die Schützenbruderschaft, die Unterrather Funken, die evangelische und die katholische Kirche, der Gartenbauverein, natürlich auch der Bürgerverein sowie viele andere Unternehmen
stellten einen Markt zusammen, der in dieser Art mit Sicherheit wiederholt wird.

Selbst der Erlös bleibt in Unterrath. An drei Unterrather Sozialprojekte „Hand in Hand“, „Arbeit für alle“ und das „Haus St. Joseph“ wird das Geld verteilt. Initiiert wurde die Aktion vom Vorsitzenden der Einkaufstrümpfe, René Dörnenburg.

Die große Beteiligung der Bürger zeigte, dass der Weihnachtsmarkt gut angenommen wurde. Dies bedeutet auch, so die Worte von René Dörnenburg „der Stadtteil rückt zusammen und ist ein Erfolg des Runden Tisches für die Gemeinschaft in Unterrath“.

Eröffnet wurde der Markt mit dem schmücken des Weihnachtsbaumes. 22 Kinder der Grundschule St. Bruno wurden per Hebebühne zur Baumspitze befördert und brachten selbstgebastelte Päckchen an.

Die Schützenbruderschaft tat etwas für die Nachwuchsarbeit und veranstaltete ein munteres Dickvogelschießen. Der Glühwein durfte natürlich nicht fehlen und den gab es neben anderen Getränken beim „Verein Ongeroder“. Für die „Kleinen“ gab es Kakao und Waffeln.

Im kulinarischen Bereich gab es leckere Kartoffelsuppe und Unterrather Bratwurst, die von der Metzgerei Wendel geliefert wurde; Brötchen spendierte die Bäckerei Hünemeyer.

Alle Aussteller präsentierten selbstgemachte Basteleien und Kunsthandwerk. Es gab auf diesem kleinen aber gemütlichen Weihnachtsmarkt alles was einen echten Weihnachtsmarkt auszeichnet. Wir alle hoffen und wünschen und für unseren liebenswerten Stadtteil Unterrath, dass dieser Weihnachtsmarkt eine bleibende Institution wird. Es muss sicherlich noch einiges verbessert werden. Aber daran wird noch gearbeitet.

E. Prill

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 die Restmittel „Bauunterhalt“ für die Unterhaltung von Grundstücken und baulichen Anlagen im Stadtbezirk 6 zu verwenden. Hiervon soll u. a. die Sanierung der Lehrertoiletten (Damen) in der Schule Krahnenburgstraße 15 erneuert werden. Die Toiletten befinden sich im Ursprungszustand der Schulerrichtung 1958; die Leitungen sind veraltet und die Einrichtung desolat.
Des weiteren sollen in der KITA Zaunkönigweg 1 die Sanitäranlagen saniert werden (Austausch der veralteten und nicht mehr reparablen Boden- und Wandfliesenbeläge sowie notwendige Elektroarbeiten).
In der KITA Volkardeyer Weg 5 werden die Bodenbelege erneuert.

– Die JVA wird am neuen Standort an der Oberhausener Straße am 03.02.2012 ihren Betrieb aufnehmen. Von der JVA und dem Anstaltsbeirat wird eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung des neuen auf Ratinger Stadtgebiet liegenden JVA-Standortes gefordert.
Zur Zeit ist der Standort von der Haltestelle Oberhausener Straße auf der Theodorstraße der im 60-Minuten-Takt verkehrenden Buslinie 775 aus erreichbar. Die Fußwegentfernung bis zur JVA beträgt rund 500 m.
Der Düsseldorfer Nahverkehrsplan sieht mittelfristig die Verlängerung der am S-Bahnhof Rath endenden Straßenbahnlinie 701 über die Theodorstraße bis zum ISS-Dome mit einer Haltestelle im Bereich der Oberhausener Straße vor. Nach Realisierung dieser Planung wird eine verbesserte ÖPNV-Anbindung in diesem
Bereich gegeben sein. Des weiteren sieht der NVP vor, die in Ratingen-West endende Buslinie 757 auf den bisherigen Linien19 weg der Linie 775 bis Düsseldorf Rath S-Bahnhof bzw. ISS-Dome zu verlängern und mit der Linie 701 zu verknüpfen. Die Linie 775 entfällt im Gegenzug auf Düsseldorfer Stadtgebiet.
Die Umsetzung und Finanzierung dieser Maßnahme steht unter dem Vorbehalt der notwendigen Abstimmung mit der Stadt Ratingen und dem Kreis Mettmann. Von der JVA und dem Anstaltsbeirat wird die vorhandene ÖPNV-Anbindung als nicht ausreichend angesehen und eine direkte Busanbindung der JVA eingefordert. Da zur Zeit nicht mit der Inbetriebnahme der Linie 701 zum ISS-Dome gerechnet werden kann, wurde eine Übergangslösung vorgeschlagen und zwar dergestalt, dass ab 06.02.2012 ein aus der Linie 757 abgeleiteter ganztägiger Shuttle-Busverkehr zwischen Rath S-Bahnhof und der JVA im 20-/30-Minuten-Takt verkehrt und zwar montags - freitags in der Zeit von 7-11 Uhr und 14-18 Uhr im 20-Minuten-Takt und samstags 7 -11 Uhr und 14-18 Uhr im 30-Minuten-Takt. Von dieser Busverbindung partizipieren auch die Mitarbeiter des gegenüberliegenden
Betriebes ABB.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Der Bürgerverein sagt „Danke“

Heinrich Spoer, Baas der Alde Düsseldorfer, spendete 250,00 Euro. Der Vorstand wird diesen Betrag für gemeinnützige Zwecke verwenden.

In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100 480 9305, BLZ 300 50110 oder bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 400 00 anzuweisen.

Konzept zur Verbesserung des Winterdienstes in Düsseldorf

Im November 2011 stellte der Leiter des Umweltamtes Dr. Lindert den Mitgliedern der Bezirksvertretung 6 das Konzept der Stadt Düsseldorf zur Verbesserung des Winterdienstes vor.

Der Stadt Düsseldorf obliegen die Aufgaben des Winterdienstes auf öffentlichen Straßen nach Maßgabe des Straßenreinigungsgesetzes NW.

An der Ausübung des Winterdienstes sind das Amt für Verkehrsmanagement, Umweltamt, die AWISTA, Straßen NRW, Rheinbahn, Gartenamt, aber auch die Grundstückseigentümer und die Standinhaber auf Wochen- und Weihnachtsmärkten beteiligt.

Die heftigen Schnee- und Eis-Ereignisse in den Wintern 2009/2010 und 2010/2011 haben gezeigt, dass die dabei für den Winterdienst vorgehaltenen Kapazitäten zeitweise vollständig ausgelastet bzw. kurzzeitig überlastet waren. Dies resultiert u. a. daraus, dass der Winterdienst in Düsseldorf weit über das erforderliche Maß der
Rechtsprechung, sämtliche verkehrswichtigen Straßen, aber auch ungefährliche Streckenabschnitte umfasst.

Die Kosten für den Winterdienst in den Bereichen Verkehrsmanagement bzw. Umweltamt/AWISTA betrugen im Jahr 2010/2011 für Fahrbahnen, Hauptradwege, Fußgängerüberwege ca. 2,5 Mio. Euro. Für Gehwege und Treppe ohne Anlieger wurden nochmals ca. 980.000,00 Euro aufgewendet.

Eine Vielzahl von Anfragen und Anregungen zum Winterdienst machte es erforderlich zu überprüfen, ob eine Erweiterung des Winterdienstes in Düsseldorf - über die Anforderungen der Rechtsprechung und die bereits zusätzlich erbrachten Leistungen hinaus - sinnvoll und machbar ist, u. a. nicht zuletzt in Bezug auf den Schutz
des schwächsten Verkehrsteilnehmers, dem Fußgänger.

Ergebnis der Überprüfung ist zunächst, dass das Umweltamt die Öffentlichkeitsarbeit weiter optimieren wird. Das Informationsblatt zum Winterdienst (siehe Seite ....) wurde neu aufgelegt.

Darüber hinaus steht es im Internet ebenso zur Verfügung wie in den Bezirksverwaltungsstellen und anderen städtischen Einrichtungen.

Für den Winterdienst wird im Internetauftritt der Stadt eine zentrale Seite eingerichtet. Bei entsprechender Witterung wird das Thema Winterdienst direkt auf www.duesseldorf.de aufgegriffen und dort auf die zentrale Winterdienst-Seite verwiesen. Von dort aus werden dann sowohl Informationen der Stadt wie auch von AWISTA und Rheinbahn abrufbar sein.

Geplant ist außerdem ein Versand an die unmittelbaren Nachbarn von Behindertenwerkstätten und wiederum ein Versand an alle Grundstückseigentümer mit den Gebührenbescheiden im Januar 2012. Auch sollen die Anliegerpflichten beim Winterdienst in den Abfallkalender mit aufgenommen werden. Alle Aktionen zur Öffentlichkeitsarbeit werden durch entsprechende Presseveranstaltungen ergänzt.

Darüber hinaus wird die AWISTA für die kommenden Winter zusätzliche Mengen an Streusalz bevorraten. Die Lagermenge wird von 2.450 Tonnen auf gut 3.500 Tonnen aufgestockt.

Weiterhin hat die AWISTA im April 2011 drei zusätzliche mittelgroße Räumfahrzeuge bestellt, um in Einzelfällen in Nebenstraßen flexibler auf ungewöhnliche Witterungslagen reagieren zu können.

Bei heftigen Wintereinbrüchen mit außergewöhnlichen und kritischen Verkehrs- und Versorgungssituationen wird zukünftig ein Krisenstab einberufen, der u. a. einen zusätzlichen Winterdienst an Haltestellen inklusive Entfernung von Schneewällen sowie auf Mittelstreifen in Fußgängerzonen, Entfernung großer Schneemengen und Überwege
im Bereich von Behindertenwerkstätten koordinieren soll.

Da nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht um nach einem heftigen Schneefall kurzfristig flächendeckend zu überprüfen, ob zum Beispiel die Grundstückseigentümer ihren Räumungspflichten auf den Gehwegen nachgekommen sind und insoweit Kontrollen nur stichpunktartig erfolgen ist geplant, dass städtische Außendienstmitarbeiter/innen mit dem städtischen Informationsblatt zum Winterdienst augestattet werden, um eine zusätzliche Information im Postkasten der Betroffenen hinterlassen zu können. Bei eklatantenVerstößen gegen Räumungspflichten wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Beschwerden über gravierende Fälle der Vernachlässigung der Winterdienstpflichten können wie bisher beim Infotelefon Stadtsauberkeit (Tel. 0211-8925050) des Umweltamtes gemeldet werden.

Herr Dr. Lindert vom Umweltamt führte weiter aus, dass im vergangenen Winter die Verwaltung eine Großzahl von Beschwerden über Schnee und Eis in den Wohnstraßen im Stadtgebiet erreichte und vielfach die Forderung erhoben wurde, auch in diesen Gebieten zu räumen.

Nach den derzeitig geltenden Regelungen werden die Straßen in der betroffenen Räumstufe III in der Regel nur bei Schneehöhen von mehr als 25 cm geräumt und dies auch nur sukzessive, wenn die Stufen I und II (siehe hierzu Winterdienst der AWISTA, Seite ...) abgearbeitet sind. Gleichwohl hat die AWISTA Ende Dezember 2010 einen
Teil der Wohnstraßen in Räumungsstufe IM mit Splitt bestreut, insbesondere auf Gefällestrecken. Solche Einsätze erfordern die Bereitstellung zusätzlicher Fahrzeuge und zusätzlichen Personals. Eine
grobe Kostenschätzung der AWISTA nennt hier einen zusätzlichen Finanzbedarf in Höhe von ca. 255.000,00 Euro per anno. Mit dem zusätzlichen Gerät-und die Koordinierung mit den ohnehin bestellten zusätzlichen Fahrzeugen könnten die Straßen der Räumstufen III dann im Verlauf von zwei Tagen einmal geräumt werden. Schnee und
Eisfreiheit wären so nicht sichergestellt
.
Eine solche Entwicklung ließe sich voraussichtlich in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren umsetzen. Die Verwaltung schlägt für den kommenden Winter aber zunächst Versuche mit einer solchen gelegentlichen
Räumung vor, um im Praxistest Vor- und Nachteile besser abschätzen zu können.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

K.G. Unterrather-Funken Blau-Gelb 1950 e.V.
Der 11.11.11 kommt immer näher! Für die Unterrather-Funken heißt es nun: Volle Fahrt voraus - aus den sieben Weltmeeren direkt in den Dschungel !

2010/2011, war eine tolle Session! Steuermann und Blau-Gelb-Urgestein Hermann Schmitz hat das Ruder der Unterrather-Funken an Michael Siebel übergeben. Und der hat gleich volle Fahrt aufgenommen getreu dem letztjährigen Motto: Alle Mann an Bord- Funken ahoi! im traditionell prall gefüllten Zelt an der Kartäuserstraße in
Unterrath.

Michael Siebel war sein Lampenfieber als neuer Präsident und Lotse der Herren- und Retematäng-Sitzung nicht anzumerken. Das Festzelt tobte und die gesamte Funken Crew zeigte sich in Höchstform.

Seit dem letzten Jahr haben die Blau-Gelben Unterrather wieder ein Männer Tanz Team und zwar den „Funkenflug“ ! Den neun Männern war der Spaß bei den Auftritten buchstäblich anzusehen. Im Seemannsdress
und Gummibooten um den Hüften flog der „Funken Flug“ quasi über die Bühnen. Das von den Trainerinnen Christa
Brecl, Monika Meyer und Sabine Jeckel geführte Männer-Team wird auch in der neuen Session am Start sein. Ein toller Einstand, der Lust auf mehr gemacht hat!

Gewohnt professionell hatte Sitzungspräsidentin Uschi Pannenbecker die närrischen Weiber bei der Damensitzung im Griff. Die Hütte war voll und die Stimmung einfach klasse! Ob als Matrosin, Smutje, Piratenbraut oder Seejungfrau ; die Frauen ließen die See brodeln. Auch hier gab es nur einen Kurs, nämlich Volldampf voraus!

Der Jugendarbeit gilt bereits über viele Jahre hinweg das Hauptaugenmerk der Unterrather-Funken. Die Funkies sind zusammen mit den Fahnenschwenkern das Aushängeschild des Vereins. Angeführt von Prinz Lars und Venetia Finja haben die Funkies letztes Jahr das Publikum begeistert. Die Funkies werden angeführt von der Trainerin Karen Somnitz. Die Truppe selbst besteht aus der großen Tanzgruppe, dem Tanzmariechen sowie dem Tanzpaar.

Die Kindersitzung an der Kartäuserstraße geriet vollends zur Piratenparty. Björn und Carina führten durchs Programm und der „Piratentanz“ hat nicht nur bei den kleinen Gästen für Furore gesorgt!

2009/2010 gab in Unterrath die erste Jugend-Karnevals Party. Letztes Jahr folgte Teil zwei. War der Anfang letztes Jahr noch etwas zurückhaltend, so wurde diese bei der diesjährigen Party über Bord geworfen. Die Jugend feierte ….. und wie: Ausgelassen und fröhlich wurde auch hier der Piratentanz zelebriert. Höhepunkt war allerdings
der Spontanauftritt unserer Freunde der KG Regenbogen. Lothar (Hörning) und Martin (Heyer) kamen auf ein „Chaka Waka“ nach Unterrath. Erst nach mehreren Zugaben lies das Publikum die Gewinner des närrischen Ohrwurms von der Bühne. Die Jugendparty wird nach diesem Erfolg auch Bestandteil der neuen Session sein. Die Unterrather Jugend rockt also weiter!

Ausblick auf die Session 2011/2012

Ja was kommt jetzt? Nach den Bergen im vorletzten Jahr, den Weltmeeren in der vergangenen Session geht es nun in den Dschungel...
Im Dschungel fliegen die Funken!, so lautet das Motto der Unterrather-Funken 2011/2012. Tarzan und Jane, Kokosnüsse und Bananen, Lianen und Lendenschürze erwarten uns ab dem 11.11.11 im Düsseldorfer Norden. Der Fantasie sind weiterhin keine Grenzen gesetzt und die Vorfreude ist bereits jetzt riesengroß.

Selbstverständlich stellen die Unterrather-Funken wieder ein Kinderprinzenpaar, nämlich Clara und Jonas. Venetia Clara ist neun Jahre alt und bereits seit Jahren bei den Funkies aktiv. Prinz Jonas ist ebenfalls
neun Jahre alt und ein Karnevals-Newcomer. Clara und Jonas freuen sich natürlich riesig die Unterrather im Karneval zu regieren.

Mit dieser Vorfreude ist unserer Kinderprinzenpaar nicht allein, die gesamte Funken-Familie fiebert dem Karneval entgegen, der dieses Jahr richtig richtig heiß werden dürfte.

Der Dschungel wartet!

Kontaktadresse:
K.G. Unterrather-Funken Blau-Gelb 1950 e.V.
Geschäftsstelle: 1. Vorsitzender Michael Huschens
Anschrift: Frankenstr. 29, 40476 Düsseldorf
Telefon: +49(0)211 6000585
E-Mail: huschens@unterrather-funken.de
www.unterrather-funken.de


Erinnerungsdaten 2012 für Düsseldorf

1907            Gründung der Astrid-Lindgren-Schule, Holthausen.
01.01.1822 Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Kleve werden zu einem Verwaltungsbezirk verschmolzen.
01.01.1862 Der 1. Fuhrpark wird am alten Markt eingerichtet.
01.01.1922 Die städt. Straßenbahn wird pachtweise von der Rheinischen Bahngesellschaft übernommen.
01.01.1947 Die Leitung der Polizei nach dem 2. Weltkrieg geht in deutsche Hände über.
01.01.1962 Die Medizinische Akademie in Düsseldorf wird Hochschule des Landes Nordrhein-Westfalen.
06.01.1877 Gründung des Rheinischen Dampfkesselüberwachungsvereins (heute TÜV).
07.01.1947 Die Ausstellungsgesellschaft NOWEA wird gegründet.
11.01.1937 Letzter Gottesdienst in der Golzheimer Kapelle.
12.01.1897 Der Maler Prof. Oswald Achenbach wird Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf
                     (* 2.2.1827 Düsseldorf, † 1.2.1905 Düsseldorf, Ehrengrab Nordfriedhof).
14.01.1977 Einweihung des DRK-Zentrums in Reisholz mit Altenkrankenhaus und Altentagesstätte. 01.02.1842
                     Die Pfandleihanstalt wird auf Grundlage eines neuen Reglements eröffnet.
01.02.1872 Eröffnung der Eisenbahn Düsseldorf - Steele (Essen).
02.02.1827 Maler Prof. Oswald Achenbach, Ehrenbürger, in Düsseldorf geboren.
06.02.1812 In Düsseldorf wird der Rheinische Appelationshof errichtet.
07.02.1927 Gründung des Düsseldorfer Aero-Clubs.
07.02.1942 Der Rhein ist zugefroren. Nach vielen Jahren (1894) gehen zum ersten Mal wieder die Düsseldorfer
                     Bürger über den zugefrorenen Rhein nach Oberkassel.
17.02.1892 Das Gefängnis an der Ulmenstraße wird teilweise bezogen.
17.02.1937 Die Oberkasseler Radrennbahn wird abgebrochen.
22.02.1862 Luise-Dumont-Lindemann in Köln geboren.

Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf

Verkehrsplan für Unterrath aus dem Jahr 1977
von Hans Will

Fast täglich knallt es auf Unterraths verkehrsüberlasteten Straßen. Noch sind Großunglücke den Bürgern erspart geblieben. Wohl hat es bereits Tote unter den Fußgängern gegeben. Sie sind letzten Endes auch der schwächste Teil der Verkehrsteilnehmer.
Der „Nordring“ (A 44) auf der neuen Trasse, die um Unterrath herumführt, muß vorrangig bis zur Danziger Straße erstellt werden, damit sich der Verkehr zwischen dem „Nördlichen Zubringer" (B 1-A 52) der Messe, dem Stadion und dem Flughafen nicht mehr durch Unterraths enge Straßen zwängt. Erst nach dem Bau des oben erwähnten „Nordring“-Teiles wird sich der Verkehr in Unterraths Straßen wieder normalisieren. Aber auch die Unterrather Straße zwischen der Straße „Am Röttchen" und dem Mecklenburger Weg sollte baldmöglichst auf die volle vorgesehene Breite gebracht werden, denn dieses Nadelöhr würde auch nach der Entlastung durch den „Nordring" einen starken Verkehr zu verkraften haben. Heute spielt sich fast der gesamte Verkehr der Straße auf den Straßenbahnschienen ab, da vor den zahlreichen Geschäften meistens Fahrzeuge zum Be- und Entladen stehen. Fußgängerüberwege müßten ebenfalls geschaffen werden an der Kartäuserstraße und an der Juiststraße.
Eine Beampelung der Kreuzung Kartäuser-/ Unterrather Straße ist für 1977 geplant.
Auch sollte man eine leichte Verkehrsverbindung, die einmal ins Auge gefaßt war, nicht daraus verlieren. Von der Danziger Straße aus sollte eine durchgehende Verbindung zum Rather Kreuzweg über Thewissenweg, Piwipp an der Fene-stra vorbei mit Anbindung an den „Nördlichen Zubringer“ geschaffen werden. Unterraths derzeitiger starker Verkehr würde, auf verschiedene Straßenzüge verteilt, für alle erträglich werden. Aber auch für die Verhältnisse auf dem Diezelweg und der Wangeroogestraße zwischen Unterrather Straße und Kleinschmitthauser Weg muß etwas geschehen. Für die Wangeroogestraße wurde vorgeschlagen, eine Seite mit einem absoluten Halteverbot zu belegen, um auf der anderen Straßenseite auf dem überbreiten Fußweg mit einem Rad zu parken.
Dann könnte der Verkehr fließen. Auf dem Diezelweg müßte ein einseitiges absolutes Halteverbot verhängt werden, da undisziplinierte Parker am Abend, manchmal aber auch schon am Tage, die enge Straße derart
zuparken, daß Fahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und des Sanitätswesens nicht in die Straße einfahren können und etwaige schwere Schäden nicht auszuschließen sind.
Wenn der heutige Zustand noch nicht als Verkehrschaos bezeichnet werden kann, so sind wir aber auf dem besten Wege dorthin.

Stärken Sie Ihre Abwehr Die Kiefer Pinus silvestris

Kiefern Sind bei uns weit verbreitet. Aus heilkundlicher Sicht sind besonders ihre Nadeln interessant. Sie haben einen hohen Anteil an Vitamin C - vor allem im Frühjahr. Zu dieser Jahreszeit und im Herbst empfiehlt es sich besonders, Kiefernnadeln zu sammeln. Sie dienen als Basis für einen Tee, der die Abwehrkräfte stärkt und bei Grippe, Husten, Erkältung eingesetzt werden kann. Die eingesammelten Nadeln sollte man allerdings rasch verbrauchen, da sie das Vitamin C verlieren, wenn sie trocken werden.

Kiefernnadeltee gegen Erkältungen:
Einen Teelöffel gründlich gewaschener und mit der Schere klein geschnittener Kiefernnadeln in eine Tasse geben, danach mit kochendem Wasser aufgießen. Je nach Geschmack fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend die Nadeln abseihen und einen Teelöffel Honig in die Tasse geben.
Bei starker Erkältung sollte man zwei bis drei Tassen täglich trinken. Wer sein Immunsystem stärken möchte, kann in der kalten Jahreszeit auch vorbeugend täglich eine Tasse Kiefernnadeltee zu sich nehmen. Die Nadeln der Kiefer sind vielseitig einsetzbar, auch für äußere  Anwendungen. Bäder mit Kiefernnadeln sind belebend und vor allem hilfreich für Menschen, die an Rheuma oder Gicht leiden. Auch für Kinder sind sie geeignet.

Kiefernnadelbad gegen Rheuma:
Zwei Hand voll gründlich gewaschener und klein gehackter Kiefernnadeln in ein Leinensäckchen geben. Säckchen fest zubinden und in die Badewanne legen. Nun heißes Wasser einlaufen lassen, bis der Boden der Wanne bedeckt ist. Das Säckchen mit den Kiefernnadeln so lange im Wasser lassen, bis dieses eine bräunliche Farbe angenommen hat - etwa zehn Minuten. Anschließend die Badewanne mit Wasser auffüllen. Wer möchte, kann das Leinensäckchen nun aus dem Wasser nehmen.
Das ätherische Öl der Kiefer ist auch als Basis für Inhalationen bei Erkältungen hilfreich. Man kann es in der Apotheke oder Drogerie als Latschenkiefernöl erwerben und gibt mehrere Tropfen in das heiße Wasser, mit dem der Inhalator aufgefüllt wird.

Quelle: Michaels Kalender 2008

Der Kittelbach, oder „Der graben auff Derendorf u.so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend ...“

Eine Gewässerkreuzung

Knotenpunkt ist beim Verlassen des Torfbruchs das schon 1443 urkundlich erwähnte »Gut Zobbenbrugge« (Zoppenbrück), an der Straße von Düsseldorf nach Mettmann gelegen. Hier traten sowohl die Düssel, wie auch der Kittelbach in das Gelände des ehemaligen Klosters Düsselthal ein. Kurfürst Johann-Wilhelm (Jan-Wellem) hatte das Gebiet, mit einigen Höfen, 1707 den durch Hochwasser von der Rheininsel Mönchenwerth vertriebenen Trappisten geschenkt. Eine Karte des Klostergeländes von 1756 zeigt, dass sich zwei Wasserläufe kurz vor dem Gut Zoppenbrück vereinigen, um sich sofort nach Unterquerung besagter Straße wieder zu trennen. Ab dieser Abspaltung aus der Düssel trägt das Bächlein seinen Namen: Kittelbach, oder wie es das Directorium zur Klosterkarte ausdrückt: »Der graben auff Derendorff u. so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend...«.

Von Trostorff vermutet, dass dieser kurze Zusammenlauf keines natürlichen Ursprungs ist, sondern angelegt wurde, um beide Bäche mit nur einer Brücke zu überqueren. Weiter heißt es bei ihm: Eine Schleusenanlage
regelt an dieser Stelle, dass nicht mehr Wasser abgeleitet wird, als der Kittelbach von oben heranführt. Die Wasserführung des Kittelbachs war wohl durch die jahreszeitlichen Einflüsse, nicht so kontinuierlich, dass es, besonders im Interesse der an der Düssel gelegenen Mühlen, wichtig war, ihr genug Wasser zu belassen. Eine Chronik des Klosters und weitere Quellen nennen denn auch in Bezug auf Fischrechte nur die Düssel, nicht aber den Kittelbach.

Umfangreich sind It. Karte die Drainagearbeiten auf den Ländereien des Klosters, die bis zum Fuß des Grafenberger Waldes reichten. Hier, nahe dem ansteigenden Gelände, finden sich zwei Quellen. Die erste Quelle
entwässert direkt in die Drainagegräben des Klostergeländes. Die zweite liegt näher am Hang, außerhalb des Klosters und ist als der »Churfürstl. Brunna« bezeichnet - mithin die schon erwähnte Jan-Wellem-Quelle.
Deren Wasser wird, wie eine andere Karte aus dem Jahr 1817 belegt, nach Unterquerung der Straße ebenfalls in die Drainagegräben des Klosters geführt.

Franz-Josef Vogel

2011-6

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Franz-Josef Dankschat, Coesfelder Str. 20
Marion Steffen, Lichtenbroicher Weg 3


Wir trauern um unsere Mitglieder

Marlene Baum †
* 14.10.1930 † 26.08.2011
Mechthild Kneib
* 09.08.1924 † 29.09.2011


Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich

Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße
Dienstag, den 15. November 2011
Um 17.15 Uhr geht es los vom Schulhof Unterrather Str. 76 über die Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld, Am Walbert, Kartäuserstr. zum Schützenplatz. Dort bilden ein Martinsfeuer und die Mantelteilung den traditionellen Abschluss.

Lichtenbroich
Dienstag, den 8. November 2011
Aufstellung ab 16.30 Uhr am Einbrunger Weg. Beginn des Zuges um 16.45 Uhr. Zugweg: Einbrunger Weg, Krahnenburgstr., Lichtenbroicher Weg, Volkardeyer Weg, Buchholzer Weg, Niederbeckstr. zur Wiese am Einbrunger Weg. Dort findet die Mantelteilung statt.

Programm Martinsverein e.V. Unterrath-West
Laternenausstellung in der Bücherei: 17.10.11 - 9.11.11
Martinssingen in der Bücherei: 8.11.11
Martinszug: 9.11.11 um 17.00 Uhr
Aufstellung: Elsa Brandström-Schule um 16.45 Uhr Zugweg: Golzheimer Heide, Breisacherstr, über die Kalkumer Str. in den Kleinschmitthauser Weg, Irenenstr., Wilseder Weg, Kalkumer Str., Dünenweg, Golzheimer Heide. Mantelteilung auf dem Schulhof der St. Bruno Schule.

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– An der Theodorstraße ist die Errichtung eines Aus- und Weiterbildungsgebäudes mit Boardinghaus und Druckerei geplant. Das Grundstück ist im qualifizierten Bebauungsplan Nr. 5682/13 als Gewerbegebiet ausgewiesen und setzt einen Geh- und Fahrradweg als Verbindungsweg zwischen der Straße „Am Hülserhof"
und der Straße zum „Gut Heiligendonk" fest. Die Nutzfläche des geplanten Bauvorhabens soll ca. 5.100 m2 betragen.
Der Wirtschaftsverband plant die Auslobung eines Generalplanwettbewerbs. Vor Festlegung der Rahmenbedingungen möchten die Antragsteller jedoch abklären, ob eine Befreiung vom rechtsverbindlichen
Bebauungsplan in Bezug auf den Geh- und Fahrradweg in Aussicht gestellt wird.
Um das Vorhaben zu realisieren ist es erforderlich, dass der Gehund Radweg westlich und nördlich um das Baugrundstück herumgeführt wird. Der neue Weg würde dann mit einer Baulast gesichert.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung, da sie dies für städtebaulich vertretbar hält. Der Stellplatznachweis erfolgt im übrigen im Bauantragsverfahren.
Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Erteilung des begehrten Vorbescheides.

– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung sie schon im Planungsstadium für die neue Trassenführung der geplanten U 81 Innenstadt - Flughafen einzubinden und eine frühzeitige Bürgerinformation und -beteiligung vorzusehen. Die Bezirksvertreter halten dies für unbedingt erforderlich, da die Bürger des Düsseldorfer Nordens durch die vielfältige Belastung des Flughafens bereits sensibilisiert sind und eine frühzeitige Offenlegung der Pläne und Absichten für die Akzeptanz der Strecke förderlich wären.

– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 25.05.2011 gebeten, den Eigentümer des Grundstücks Lüneburger Weg 25 nochmals zu veranlassen, Maßnahmen zu ergreifen, damit das Grundstück rattenfrei wird und die wildwachsenden Brombeeren, die zu den Nachbargrundstücken wachsen, entfernt
werden.
Diesbezüglich fand die letzte Kontrolle am 16.06.2011 seitens des Ordnungsamtes statt. Anhaltspunkte für einen Rattenbefall fanden sich dabei nicht. Bezüglich der wildwachsenden Brombeeren in die Nachbargrundstücke teilte die Stadtverwaltung mit, dass es sich hierbei um eine zivilrechtliche Angelegenheit handele, für die sie nicht zuständig sei.
Laut Mitteilung der Grundstückseigentümerin soll das Grün am Wochenende des 16.07. und 17.07.2011 zurückgeschnitten worden sein.

– In ihrer Sitzung am 25.05.2011 hatten die Bezirksvertreter die Verwaltung gebeten zwei Sperrpfosten zwischen den beiden Bäumen „Am Klosterhof" vor der Sebastianuskappelle zu installieren. Zur Sicherung der Fläche wurden zwischenzeitlich Waschbetonpoller aufgestellt.

– Des weiteren wurde die Verwaltung gebeten bezüglich des Grundstückes Kalkumer Straße 179-181 einen Grünschnitt vorzunehmen und eine Ungezieferbekämpfung durchzuführen. Außerdem wurde nach dem Stand der aktuellen Planung für das Grundstück gefragt.

Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit:
Bei Ortsterminen der beteiligten Fachämter wurde festgestellt, dass auf dem Grundstück ein umfangreicher Rückschnitt der Begrünung durchgeführt wurde und das Gelände mit einem Bauzaun gesichert wurde.
Da von den Anwohnern auf dem Grundstück Ratten gesehen wurden, wurde die Eigentümerin schriftlich aufgefordert, auf ihrem Grundstück eine fachgerechte Rattenbekämpfung durchführen zu lassen. Der Ordnungs- und Servicedienst wird diesbezüglich weitere Kontrollen durchführen und falls erforderlich, auch
ordnungsbehördliche Zwangsmaßnahmen auf Kosten der Grundstückseigentümerin veranlassen.
Dem Bauaufsichtsamt liegen zur Zeit keine Informationen über aktuelle Planungen vor. Insbesondere liegen zur Zeit keine Bauvoranfragen und/oder Bauanträge vor.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Schützenfest in Unterrath

Das letzte eines Jahres in Düsseldorf stattfindende Schützenfest ist Unterrath. Was dort die Schützenbruderschaft auf die Beine stellt, ist immer etwas Besonderes. Mit der feierlichen Eröffnung des Schützenfestes auf dem Schützenplatz durch Vertreter der Stadt Düsseldorf sowie dem Vorstand der Bruderschaft, begann das Fest.
Der anschliessende Feldgottesdienst in der St. Bruno Kirche gehörte mit zu den Höhepunkten des Volksfestes.

Der Sonntag begann mit dem Platzkonzert an der Klinke, wo in diesem Jahr die Düsseldorfer Swinging Funfares spielten sowie das Tambourkorps Rheinklänge Duisburg-Buchholz und das Blasorchester Wesel-Bislich. Danach versammelten sich die Sternzüge zum großen Festzug. Bei festlich geschmückten Straßen zog dann der große Zug, begleitet von vielen Gastkompanien, durch Unterrath. Anschließend fand die große Parade statt. Die Sonne sorgte zusätzlich für einen herrlichen Tag und so manche Nachbarn reichten am Rand ein kühles Bier. Die kleinen Pagen zogen inmitten der Blaskapellen und Kutschen tapfer mit. In der Hand hielten sie wunderschöne
Sonnenblumen, die sie später der Schützenkönigin schenkten. Am selben Abend wurde der neue Kronprinz ausgeschossen. Tobias Klapdor von den Schill’schen Offizieren wurde Unterraths neuer Kronprinz und seine Prinzessin wurde Jennifer Holz vom Reiterkorps der Rheinischen Jäger.

Der Montag stand ganz im Zeichen, wer neuer Regimentskönig des Jahres 2011-2012 wird. Mit einem gezieltem Schuss sicherte sich Norbert Hünemeyer von der Stammgesellschaft den Titel eines neuen Regimentskönigs. Zu seiner Königin wählte er Renate Seidenberg, die ihn das ganze Jahr begleitet. Auch die kleinen Pagen haben
ein neues Pagenpaar. Michelle Duiser und Niklas Schemper sind es Im Jahr 2011-2012. Der Höhepunkt war natürlich der Krönungsball. Leider gab der bisherige Chef nach über 30 Jahren sein Amt in jüngere Hände. Den diesjährigen Stadtorden überreichte, in Vertretung von Oberbürgermeister Dirk Elbers, Ratsherr Jürgen Buschhüter an den 2. Chef Herrn Frank Spielmann von der Gesellschaft Hubertusjäger sowie an den Major Detlef Hackmann von der Stammgesellschaft für ihre Verdienste in der Schützenbruderschaft. Das Fest endete mit dem großen Zapfenstreich.
E. Prill

Abschied von Schützenchef Schulten

Zum letzten Mal führte Schützenchef Heinz Schulten´den großen Festzug durch Unterrath als Schützenchef an. Der Hühne mit dem blonden Haar will nach 30 Jahren als erster Vorsitzender und nach 42 Jahren im Vorstand des Vereins das Zepter an jüngere Leute übergeben.Er sei ja nicht aus der Welt, zumal sein zweiter Chef, Frank
Spielmann, bereit sei, die Nachfolge anzutreten.

Fragt man den 68-Jährigen nach seinem wichtigsten Ereignis in all  den Jahren, dann antwortet er spontan: „Es war 2009, als der Kamerad Udo Elsen an Leukämie erkrankte und erst dessen Kompanie, dann das Regiment und schließlich fast 5000 Menschen als Stammzellenspender bereit waren, ihm zu helfen.“ 50 Euro kostete die Typisierungsaktion für die Knochenmarkspenderdatei pro Person, und binnen eines Monats hatte Schulten diese 250 000 Euro an Spendengeldern aufgebracht.

Bei seiner Schützenrede in St. Bruno erklärte er lediglich: „Wir tun viel Gutes, aber wir reden zu wenig darüber.“ Schon fünf Menschen haben die Unterrather bislang das Leben gerettet. „Das Tollste ist die Jugend. Sie hat unvorstellbare Arbeit geleistet. Die Jugend ist gut, wenn sie vernünftig geführt wird,“ fügte Schulten hinzu.

Am Straßenrand der Piwipp, der Kalkumer und Unterrather Straße standen die Menschen und winkten „ihren“ Schützen zu. Die zogen mit 900 Männern und Frauen, 90 Pferden und über 20 Kutschen durch die Straßen, angeführt von Oberst Willfried Nußbaum und seinen Adjutanten Franz-Josef Schulten und Peter Buschhüter, allesamt auf schweren Warmblütern.

Dahinter kamen die Pagen, Marvin mit schwarzem Hut, Leon mit Barett und Stephanie im blauen Hemd. Sie hielten die fünf Kilometer lange Strecke durch. Karl Müller (81) von der Jägerkompanie stand am Rand, reich dekoriert mit allen Ehrenzeichen. Als der Schützenzug an ihm vorbei kam, reihte er sich ein. „Ich kann immer noch marschieren“, sagte er mit stolzer Miene.

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister

Der Kittelbach, oder „Der graben auff Derendorf u.so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend ...“

Ganz offiziell wird der Kittelbach unter den Fließgewässern der Stadt Düsseldorf aufgeführt: »Kittelbach, Heinrichstraße - Rhein, 9,737 km Länge, davon 1,3 km naturnah«. Nicht verzeichnet ist hier, dass ca. 2,2 km des Bachs unter dem Gelände von Daimler, Großmarkt und Flughafen verlaufen.

Bei der Heinrichstraße als Beginn des Kittelbachlaufs handelt es sich nicht um eine Quelle, sondern um eine Abspaltung aus dem nördlichen Arm der Düssel. Die Mündung in den Rhein liegt südlich von Kaiserswerth bei Stromkilometer 755,3. Beide, Anfang und Ende, sind nicht natürlich entstanden, sondern im vorigen Jahrhundert von Menschenhand angelegt worden. Hier soll nun versucht werden, den wechselvollen Lauf dieses Flüsschens ein Stück weiter zu erhellen.

Anders als Düssel und Schwarzbach, die beide als Nachbarn des Kittelbachs aus Einschnitten der  Rhein-Hauptterrasse heraus in die Niederterrasse treten, ist der Kittelbach ein Gewässer der östlichen
Randzone der Niederterrasse des Rheinlaufs. Vor dem hier ansteigenden Gelände zur Hauptterrasse sind die in nördlicher bis nordwestlicher Richtung verlaufenden Rinnen von Altrheinarmen stärker ausgeprägt. Nachdem sich der Rhein durch menschliches Zutun der letzten Jahrhunderte in seinem heutigen Bett hält, entstanden in dieser Randzone Sumpf- und Moorgebiete. Orts- und Flurbezeichnungen wie Torfbruch, Flingerbroich, Mörsenbroich und
Rather Broich geben Zeugnis hiervon. Durch am Fuß der Hauptterrasse austretendes Grund- und Sickerwasser behielt dieses Sumpfland lange seinen Charakter.

Als Augenzeuge berichtete der Hausherr des »Haus Fahnenburg«, welche Ausmaße Überschwemmungen in diesem Gebiet haben konnten: »Jetzt schon länger als zwei Monate ist die Gegend unter meinem Fenster eine fast ununterbrochene Wasserfläche. Auf mehr als 1000 Morgen ist die Saat vernichtet, das Land vielleicht auf Monate nicht bestellbar. Ich kenne die Gegend jetzt länger als 36 Jahre und sehe sie so zusagen täglich; aber nun sehe ich das Wasser so hoch, nie stand es so lange. Es konnte in den vierziger Jahren die halbe Ausdehnung haben und einige Jahre später als die Entwässerung von Flingern und Grafenberg ausgeführt worden war, etwas mehr ... Fahnenburg, den 16. Februar 1867, gez. Fahne, Friedensrichter «. Bis heute bekannt ist die am Fuß des Grafenberger Waldes gelegene »Jan-Wellem-Quelle«, als eisen- und salzhaltig, mal als »schmackhaft«, oder auch als »wenig schmackhaft« bezeichnet.

Quellensuche
Wir aber suchen die Quelle des Kittelbachs. Da gilt es, nach der Bedeutung dieses Namens zu fragen. Die in mittelalterlichen Quellen verwendeten Bezeichnungen wie »Ketele« und »Ketilbach« sind nach heutiger Auffassung nicht als Namen gebend anzusehen. Vielmehr ist Kittelbach von »Kettelbeck«, dem Bach in der Mulde, im (Tal) Kessel abzuleiten. Als eine mundartliche Abwandlung ist in der Zeit um 1700 im Kaiserswerther Raum der Name »Kotelbach« und »Köt(t)elbach« verwendet worden.

Der älteste Plan zur Lokalisierung einer Kittelbachquelle ist nach Aufzeichnungen Kurfürstlicher Landmesser in der Zeit zwischen 1690 und 1722 entstanden.

Die Quelle befand sich demnach unterhalb des auf einer erhöhten Warte liegenden »Haus Ludenberg«, einer ehemaligen Wallburg, südlich von Gerresheim. Dieser Quell-Ort, westlich des Bereichs zwischen Sichel- und Pilgerstraße, liegt im Geviert von nördlicher Düssel, Dreherstraße, Torfbruchstraße und Nach den Mauresköthen.
Durch dieses Gebiet verläuft der Weg Am Quellenbusch.

Sowohl Quellenbusch, wie auch Unterer und Oberer Torfbruch weisen als alte Flurbezeichnungen auf ein nasses und sumpfiges Gebiet hin.

Die Quelle auf dem heute noch teilweise freien Gebiet, kann also nicht durch den um 1840 erfolgten Bau der Eisenbahn nach Wuppertal bzw. des Gerresheimer Bahnhofs verschüttet worden sein.

Detaillierte Pläne der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigen deutlich menschliches Eingreifen in diesem Bereich. Teilweise sind eng beieinander liegende Drainagegräben angelegt worden und die Düssel mäandert hier nicht mehr, sondern durchquert schnurgerade den unteren Torfbruch.

Dann heißt es in der Karte von 1844 »Am alten Pannenschoppen«. Das Gelände war zu diesem Zeitpunkt schon so trocken, dass hier Schuppen zum Trocknen von Dachziegeln standen. Um dies zu erreichen, hatten nicht nur Uferdämme für die Düssel aufgeschüttet werden müssen, es war auch erforderlich gewesen, die Bachsohle über
das umliegende Niveau anzuheben.

Zur Entwässerung der südlich und nördlich der Düssel gelegenen Flächen waren Entwässerungsgräben gezogen worden, die zusammengefasst, unterhalb der folgenden Schleusenanlage in den ab dort offiziell als Kittelbach bezeichneten Wasserlauf geführt wurden.

Der Kittelbach hatte durch die genannten Maßnahmen seinen ursprünglichen Oberlauf und damit auch einen großen Teil seiner Wasserführung verloren.

Der für die Meliorationsarbeiten zuständige Baubeamte, Regierungsund Baurat Graf nannte 1905 ein Gebiet von ca. vier Quadratkilometern oberhalb der Grafenberger Allee als Quellgebiet des Kittelbachs.

Doch schon lange Zeit zuvor haben Menschen in den natürlichen Lauf von Düssel und Kittelbach eingegriffen.

Fortsetzung folgt




Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
Ein friedvolles frohes Weihnachtsfest
sowie ein erfolgreiches Jahr 2012
bei bester Gesundheit
wünscht allen Mitgliedern
Der Vorstand

Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf

02.11.1811 Napoleon besucht Düsseldorf (bis 5.11.).
09.11.1866 Einweihung der Klosterkirche der Klarissen an der Kaiserstraße.
11.11.1851 Prof. Dr. Robert Luther, Astronom, wird nach Düsseldorf berufen.
12.11.1861 Der erste Oberpostdirektor von Düsseldorf (1816-1850) und Geheimer Hofrat Peter Wilhelm
                     Maurenbrecher in Düsseldorf gestorben.
12.11.1976 Die Gesamtschule Kikweg (heute Dieter-Forte-Gesamtschule) wird eröffnet.
17.11.1951 Einweihung der wieder aufgebauten Südbrücke.
19.11.1806 Friedrich Eduard Gerst (Pastor Jääsch), Seelsorger am Königlichen Arresthaus und 
                     Korrektionsanstalt in der Akademiestraße, in Düsseldorf geboren.
21.11.1826 Wilhelm von Schadow tritt seine Stelle als Direktor der Königlichen Kunstakademie in Düsseldorf an.
21.11.1876 Gründung der Deutschen Stenographengesellschaft Düsseldorf.
24.11.1981 Gründung des Vereins „Mütter für den Frieden“, der sich für Kinder in Krisen- und armen Ländern
                     einsetzt.
25.11.1851 Der Flinger Steinweg erhält den Namen Schadowstraße.
28.11.1771 Peira (Betty) van Geldern, Mutter Heinrich Heines, im Haus „Zur Arche Noah“, Mertensgasse 1,
                     geboren.
06.12.1881 Einweihung der evangelischen Johanniskirche.
06.12.1911 Feierliche Übergabe des Neubaus der Feuerwache III, Münsterstraße.
08.12.1961 Einweihung des neuen Schulgebäudes des Geschwister-Scholl-Gymnasiums an der 
                     Redinghovenstraße.
08.12.1951 Gründung des Lionsclub Düsseldorf.
17.12.1811 Napoleon schenkt der Stadt das Gelände der 1801 gesprengten Festungsbastion zur Anlage des
                     Hofgartens und erlässt ein Dekret zur Errichtung einer Universität in Düsseldorf.
31.12.1971 Schließung der Städtischen Pfandleihanstalt.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf

Weihnachtsbräuche

Weihnachten in Finnland

Weihnachten hat für für die Finnen eine große Bedeutung. Denn nach dem langen, dunklen und oft sehr feuchten Herbst kommt mit Weihnachten endlich der Wendepunkt des Jahres. Wenn das Licht allmählich wieder Oberhand über die Finsternis zu gewinnen beginnt, dann ist es Zeit zu feiern: Weihnachten zu feiern.

Das gilt es entsprechend vorzubereiten. So geht in Finnland dem eigentlichen Weihnachtsfest eine längere Zeit fröhlicher und sehr betriebsamer Vorbereitungen voraus. Für die Kirche beginnt Weihnachten bereits am ersten Adventssonntag!

Aber lange davor, oft schon im Oktober macht sich in zahllosen Verbänden und Vereinen Weihnachtsstimmung breit. An erster Stelle stehen hier die vielen, vielen Frauenorganisationen, die ihre Weihnachtsbasare vorbereiten. Weihnachten ohne Weihnachtsbasare gibt es in Finnland nicht.

Auf dem Weg zu Weihnachten

Bereits in der Herbstzeit kommen die Mitglieder in alter finnischer Tradition zusammen. Meistens fertigen sie bereits in dieser Zeit verschiedene Weihnachtsdekorationen an.

Diese abendlichen Zusammenkünfte nehmen dann mehr und mehr den Charakter von ersten Weihnachtsfeiern an. Liebevoll werden sie "Pikkujoulu" genannt, was "Kleine Weihnachten" bedeutet.

Es kommt daher, dass bei diesen Treffen immer irgendein Weihnachtsprogramm, weihnachtliche Musik oder Ansprachen und besondere, zur Festsaison gehörende Speisen geboten werden.

Das Feiern von "Pikkujoulu" gehört seit etwa 1920 zu den finnischen Traditionen. Sogar die kleinste Firma veranstaltet heutzutage für ihr Personal eine solche "Kleinweihnachtsfeier"; jeder Verein, jede Organisation
gibt eine Weihnachtsparty. Und sogar Stadträte können dann ihre politischen Meinungsverschiedenheiten für einen fröhlichen Abend vergessen, um zur Unterhaltung ihrer Mitarbeiter ein Wintermärchen, ein Schauspiel oder einen Sketch aufzuführen. Weihnachten macht dies möglich.

Am ersten Adventssonntag ertönen zum offiziellen Einläuten der Weihnachtssaison aus den Kirchen die Klänge von Voglers "Hosianna". Die Leute strömen dann herbei, um ihnen zu lauschen. An allen Ecken und Enden des Landes finden am Abend Adventskonzerte statt.

Zu dieser Zeit kommen dann uch die Weihnachtslichter in die Geschäfte und die Büros. Die Zentren der Städte sind voller Licht. In Pietarsaari, einer Stadt an der Westküste Finnlands wird bereits seit 1840 alljährlich die Straße Storgatan in eine Weihnachtsallee verwandelt.

Lucia-Tag

Einem in den frühen zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts aus Schweden kommenden Brauch folgend feiern die schwedischsprachigen Schulen und Familien am 13. Dezember den Lucia-Tag.

Der Lucia-Tag fiel früher auf den kürzesten Tag des Jahres. Das erklärt, weshalb sich Lucia, die Königin des Lichtes, im Norden großer Beliebtheit erfreut.

Die finnische Lucia wird unter zehn jungen Mädchen durch öffentliche Abstimmung ausgewählt. Diese Wahl ist mit einer Wohltätigkeitsaktion verbunden, deren Erlös der Gesundheitsorganisation Folkhälsan zugute kommt, die auf diese Weise schon zahlreiche Programme der Gesundheitsfürsorge durchführen konnte.

www.theology.de

Heiratspolitik im 16. Jahrhundert

Bevor das glanzvolle Leben am Düsseldorfer Hof im 16. Jahrhundert und dann der von Geheimnissen umschattete Tod der Markgräfin von Baden geschildert werden kann, ist es unerlässlich, auch einen Blick in die verwickelte Geschichte des Niederrheins im 16. Jahrhundert zu werfen.

Aufgrund einer geschickten Heiratspolitik kamen unter Herzog Wilhelm IV., Jacobes späterem Schwiegervater, die Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg sowie die westfälischen Grafschaften Mark und Ravensberg sowie die kleine Herrschaft Ravenstein in eine Hand.

So ist es kaum verwunderlich, dass Zeitgenossen den Herzog wegen seiner Machtfülle "Wilhelm den Reichen" nannten.

Von seinem Reichtum zeugt noch heute sein prunkvolles Grabmal im Chor von St. Lambertus in der Altstadt.

Die politische Geschichte des 16. Jahrhunderts wurde weitgehend von den Folgen der Reformation bestimmt.

Unter dem Einfluss des Humanisten Erasmus von Rotterdam, dessen Schüler Konrad von Heresbach Lehrer und Ratgeber des jungen Herzogs wurde, war Wilhelm ein Anhänger des Reformkatholizismus und ein treuer Verfechter der kaiserlich-österreichischen Politik.

Dies konnte den Herzog jedoch nicht daran hindern, drei seiner vier Töchter mit protestantischen Fürsten zu verheiraten.

Weiteres Ziel dieser doppelzüngigen Politik war sein Streben nach Einfluss auf das Gebiet des Bistums Münster, um so eine Verbindung und Stärkung seiner rheinischen und westfälischen Länder zu erreichen.

So wurde sein ältester Sohn Karl Friedrich zum Erbprinzen ausersehen, der jüngere willensschwache Johann Wilhelm schon mit neun Jahren als Koadjutor und damit als Nachfolger des Bischofs von Münster auserkoren.

Als der Erbprinz 1574 auf einer Romreise starb, sah sich Herzog Wilhelm gezwungen, seine Politik zu ändern.

Johann Wilhelm musste nunmehr als nächster Erbe standesgemäß verheiratet werden.

Die Wahl seines Vaters fiel auf Jacobe Markgräfin von Baden, die - früh verwaist - am wittelsbachischen Hof in München aufgewachsen war und als eifrige Katholikin galt. Große Freude hatte sie an Musik und Tanz, Spiel und Mummenschanz.

Am 6. Juni 1585 zog Jacobe mit großem Pomp in Düsseldorf ein. Der Kupferstecher Dietrich Graminäus hat die Hochzeit in Bildern festgehalten, die wir heute im Stadtmuseum bewundern können.

Nach dem glanzvollen Einzug in Düsseldorf wurde Jacobe sehr bald Opfer der höfischen Intrigen.

Infolge der Entschlusslosigkeit des jungen Herzogs, der auch in einen verhängnisvollen Vater-Sohn-Konflikt geriet, maßte sich Jacobe mehr und mehr die Alleinherrschaft an, wodurch sie die herzoglichen Räte gegen sich brachte.

Als erbitterster Gegner galt neben anderen der bergische Marschall von Schenkern, gleichzeitig auch mächtiger Amtmann von Jülich.

Als dann Jacobes Gemahl in Wahnsinn verfiel und im Düsseldorfer Schloss wie ein Gefangener behandelt wurde, war das Schicksal der lebensfrohen Herzogin besiegelt.

So wandten sich die Landstände auf dem Landtag zu Grevenbroich offen gegen sie. Sie machten Jacobe den Prozess, zu dem Kaiser Rudolf II. zwei Hofjuristen entsandte.

Nach Verlesung einer 93 Artikel umfassenden Anklageschrift, wobei sie auch des Ehebruchs bezichtigt wurde, wurde sie wie eine Verbrecherin behandelt und in Düsseldorf inhaftiert.

Nachdem Herzog Johann Wilhelm keine Heilung mehr vom Wahnsinn erhoffen konnte, wurde er auf Schloss Hambach bei Jülich gefangen gehalten.
 
Dorthin brachte man schließlich auch Jacobe. Während sich der Prozess über zwei Jahre hinzog, fand man sie am 3. September 1597 tot im Bett auf. Gift wurde bei der Obduktion angeblich nicht festgestellt. Andere Todesursachen wurden erst gar nicht erörtert.

Dennoch konnte der Verdacht auf einen gewaltsamen Tod nicht von der Hand gewiesen werden. So ist es kaum verwunderlich, dass die Tragödie am Düsseldorfer Hof noch Jahrhunderte die Geschichtsforscher, Dichter und Schriftsteller beschäftigte.

Bürger, die ein wenig in Stadtgeschichte Bescheid wissen, kennen die Sache mit dem Schlossgespenst. Auch Heinrich Heine hat von der "Weißen Frau" berichtet, die nächtens durch das alte Düsseldorfer Schloss am Rhein geistert, von dem heute nur mehr der Schlossturm erhalten ist.

Jacobe, die Ärmste, ist nach neuesten Forschungen höchstwahrscheinlich im Schloss erdrosselt worden, nachdem man ihr den Prozess gemacht und sie lange gefangengehalten hatte.

Monika von Wrisberg, Düsseldorf

Eine besinnliche Adventszeit,
ein friedvolles Weihnachtsfest
und ein frohes neues Jahr
wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten
sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern
Der Vorstand
und die Heimatblattredaktion
des Bürgerverein Unterrath 1909
und Lichtenbroich e.V.



Die Katholische öffentliche Bücherei Sankt Maria Königin - die einzige Bücherei im Stadtteil Lichtenbroich - steht allen Einwohnern des Stadtteils kostenlos zur Verfügung.

Vom 6. November bis 4. Dezember findet die diesjährige Weihnachtsbuchausstellung in der Bücherei während der Öffnungszeiten statt.

Katholische öffentliche Bücherei St. Maria Königin
Krahnenburgstraße 3, 40472 Düsseldorf

Öffnungszeiten: Sonntag:  10.30 - 11.30 Uhr
                            Dienstag: 17.00 - 18.30 Uhr
                            Mittwoch:  15.30 - 17.00 Uhr

2011-5

Wir begrüßen unser neues Mitglied
Birgit Geiling, Jülicher Str. 53

Fahrt an die Ahr
Am 16. Juli fand die alljährliche Tagesfahrt des Bürgervereins statt. Das Wetter war hervorragend. Ziel unseres Ausflugs war das Ahrtal. Begonnen hatte der Tag mit der Besichtigung des Regierungsbunkers in Bad Neuenahr. Man kann über den Sinn oder Unsinn des Bunkers diskutieren, aber insgesamt war es eine Geschichte, die im
Jahre 1959 ihren Anfang fand.
Das Grundgerüst für die 1959-1960 entstandene Bunkeranlage bildeten zwei rund 45 Jahre alte Reichsbahntunnel aus der Kaiserzeit, der Kufberg- und der Trotzenbergtunnel. mit einem Durchmesser von jeweils sieben bis acht Metern.
Für ca. 5 Milliarden Mark wurden die beiden rund 3 Kilometer langen Tunnel zu einem Hochsicherheitstrakt umgebaut und unterirdisch miteinander verbunden.
Rund 20.000 Arbeiter schufen bis 1971 ein gewaltiges Bauwerk, das bei einem Angriff in der Zeit des „Kalten Krieges“ der Bonner Bundesregierung und dem Bundesverfassungsgericht Schutz bieten sollte.
Fast 4 Jahrzehnte gehörte das Bauwerk zu den Gebäuden innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zur strengsten Geheimhaltung. Seit 1972 verläuft 100 Meter unter der Anlage der in ganz Deutschland beliebte „Rotweinwanderweg“.
Zu erwähnen wäre noch die Nutzung des Bunkers aus dem Jahre 1935. Nach der Machtergreifung Hitlers suchte das damalige Regime nach geeigneten Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitslosen. Im Weinanbaugebiet der Ahr kam man auf die Idee, den zum Rotwein gut passenden Champignonpilz zu züchten. Man setzte dieses in die
Tat um und es florierte wunderbar.
Mitte der 1990er Jahre machte man sich Gedanken um die Zukunft der Anlage. Das Bundesvermögensamt schrieb eine Anlage 1998 öffentlich zum Verkauf aus. Kein Investor reichte einen Finanzierungsvorschlag ein und so entschloss man sich, die Anlage zu entkernen und diese ganz zu schließen.
2001 wurde dann mit dem Rückbau begonnen. 2006 konnte dann eine Lösung gefunden werden. Man hatte erkannt, dass die historische Bedeutung der Anlage die Erhaltung eines Teilstücks notwendig machte. 2008 wurde der Bunker für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Regierungsbunker in Bad Neuenahr ist somit eine Besichtigung wert.
Zum Abschluss möchte ich noch Danke sagen. Es war ein wunderschöner Tag und alle, die an dieser Fahrt teilgenommen haben, waren sicherlich so beeindrukt wie ich. Das disziplinierte Verhalten aller war
bewundernswert.
Ein ganz besonderer Dank gilt mal wieder Karlheinz Kürpig, der, wie in allen Jahren zuvor, eine hervorragende Organisation des Ausflugs übernommen hatte. Wir wissen alle wieviel Zeit es kostet, eine solche Fahrt zu organisieren.
Den Abschluss des Tages bildete ein zwangloser Aufenthalt in Bad Münstereifel. Dort konnte jeder nach Herzenslust 1,5 Stunden shoppen oder in einem der gemütlichen Kaffees einen Drink zu sich nehmen.
Gegen 19.00 Uhr landeten wir wieder in heimatlichen Gefilden. Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder eine Tagesfahrt des Bürgervereins unternehmen werden.
Erika Prill

Anja Valentin
Zwei Jahre Vertretung von Pastorin Anja Valentin in der Matthiaskirche in Lichtenbroich gingen zu Ende
Am 15.05.2009 kam Frau Pastorin Anja Valentin als Vertretung für unseren schwer erkrankten Pfarrer Wilfried Hörri nach Lichtenbroich in die Matthiaskirche. Pfarrer Hörri wirkte über 30 Jahre in der Gemeinde; die Gemeinde war daher sicherlich sehr gespannt, wer jetzt vertretungsweise seinen Platz einnimmt. Aber Frau Pastorin Anja
Valentin übertraf alle Erwartungen. Durch ihre unkomplizierte, freundliche und menschliche Art war der Funke an Sympathie bei der Gemeinde sofort da.
Bemerkenswert ihre Schaffenskraft und Energie, denn es bedarf schon eines großen Organisationstalents, Familie und Kirche gerecht zu werden. All dies ist ihr hervorragend gelungen.
Pastorin Anja Valentin schätzten wir wegen Ihrer guten Predigten , liebevoll gestalteten Taufgottesdiensten, Schul- und Kindergottesdienste, wo jedes Kind in Rollenspiele mit eingebunden wurde. Die Seniorennachmittage, die Geburtstagsfeiern mit Kaffee u. Kuchen und nicht zu vergessen die Vertretung in der Petruskirche u. u. u.
Frau Valentin ist eine ideenreiche Frau, die ihren Beruf mit großer Freude ausübt. Man sagt: Viele fühlen sich berufen, doch wenige sind auserwählt. Frau Valentin gehört zu den Menschen, die für diesen Beruf auserwählt sind.
Wir sagen Danke für zwei schöne, unvergessliche Jahre, die keiner von uns missen möchte. Herrn Valentin und den Kindern ein herzliches Dankeschön für das große Verständnis in der arbeitsreichen Zeit.
Für die Zukunft wünschen wir allen Valentins eine gesunde zufriedene Zeit und immer ein fröhliches Herz.
Christa Stephan

Neue Pfarrer für Unterrath und Lichtenbroich
Am Sonntag, dem 10.07.2011 wurde das Pfarrerehepaar Antje Brunotte und Stefan Kläs (beide sind 38 Jahre alt) in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendentin Henrike Tetz des Evangelischen Kreises Düsseldorf in der Petruskirche in ihr neues Pfarramt eingeführt.
Zwischenzeitlich konnten sie erste Kontakte zu ihrer Gemeinde knüpfen. Während Antje Brunotte zukünftig die Gottesdienste und Gemeindearbeit in der evangelischen Petruskirche in Unterrath übernehmen wird, wird Stefan Kläs für die evangelische Matthias-Kirche in Lichtenbroich zuständig sein.
Beide wollen jedoch pfarreiübergreifend mit Pfarrer Bodo Kaiser in einem Team zusammenarbeiten, weil man sich so intensiver austauschen und gegenseitig ein Feedback geben könne.
Die Pfarrerin beschäftigt sich gerne mit Kirchenmusik und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Schwerpunkt bei Pfarrer Stefan Kläs liegt in der Erwachsenenbildung.
Beide müssen jedoch erst einmal schauen, welche Menschen ihnen hier begegnen und was die Gemeinde braucht. Sie wollen eine gute Kultur des Miteinanders aufbauen.
Vor ihrer Tätigkeit in Unterrath und Lichtenbroich haben beide in der Schweiz in der Nähe des Bodensees gelebt und gearbeitet. 2006 war Pfarrerin Brunotte bereits in der Evangelischen Kirchengemeinde Lintorf-Angermund tätig.
Zu den Hobbys von Pfarrerin Brunotte zählt das Kochen und Singen.
Stefan Kläs liest in seiner Freizeit gerne Romane.
VDS

Start der geplanten Wehrhahn-Linie
benachteiligt Unterrather, Derendorfer, Pempelforter und Anlieger anderer Stadtteile Sollte die Wehrhahn-Linie so fertig gestellt werden, wie bisher geplant, wird insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die bisher mit der Linie 715 und 706 ohne Umsteigen in die Altstadt fahren konnten, der Weg erheblich erschwert. Sie müssen nämlich an der Schadowstraße in den 20 Meter tieferliegenden U-Bahnhof hinabsteigen, um dann eine Station später in der Altstadt wieder auszusteigen Der Vorstand des Verkehrsclubs Deutschland fordert daher, dass die Straßenbahn weiter in die Altstadt fahren muss. Gerade für ältere Menschen sei das Umsteigen ein Problem. Die sogenannte
Ost-West-Straßenbahn könne auch nach der Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie erhalten bleiben - ohne gegen Förderrichtlinien zu verstoßen. Die 706 müsste dann allerdings in den Hafen statt nach Bilk fahren, meint Tönjes, Vorstand des Verkehrsclubs Deutschland.
Tönjes führt weiter aus, dass eigentlich noch die Verbindung zwischen Medienhafen und Altstadt fehlt. Tönjes meint weiter, dass sich diese Planung realisieren lassen könne, da ausreichend Platz für die ergänzende Planung vorhanden sei. Im übrigen würde insoweit kein Parallelverkehr zur U-Bahn entstehen.
Die Verkehrsplaner der Stadt sollen bereits eingeräumt haben, dass durch die Realisierung der bisherigen Planung der Komfort leiden wird. Es wäre daher zu begrüßen, wenn die Stadt ihre Planung nochmals überdenken würde.
Auch Mitglieder des ADFC (Allge. Deutscher Fahrrad Club) äußern Kritik an der bisherigen Planung, da der 4 m. breite Rad-/Gehweg entlang der Landeskrone eine Flaniermeile für Fußgänger werden wird, mit der Folge, dass für die Radfahrer nicht genug Platz wäre und eine neue Fahrradstraße entlang der Blumen- und Königstraße
Richtung Trinkhausstr. geplant werden muss, ggfs. auch entlang der Kasernenstraße/Breitestraße.
VDS

D-Zug-Siedlung feierte 13. Siedlungsfest
Zum 13. Siedlungsfest hatten die Anwohner wieder viele Gäste eingeladen. Wie in all den Jahren zuvor wurde das Fest von den Anwohnern selbst gestaltet. Der Bierstand wurde natürlich gut besucht, ebenso die Kuchentheke.
Der Kuchen wurde selbst gebacken. Der Grill war ebenso Anziehungspunkt. Peter Buschhüter sowie Angelika und Peter Sentzel haben das diesjährige Fest organisiert. Viele freiwillige Helfer standen dem Organisationsteam
zur Verfügung.
Musikalisch wurden sie von den „Old Time Serenaders“, einer Unterrather Jazz-Combo, unterstützt.
Die Kinder des Viertels kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Höhepunkte waren zwei Attraktionen. Zum einen war dies die 30 Meter ausfahrbare Feuerwehrleiter, wobei man herrlich die Siedlung aus der Vogelperspektive
betrachten konnte. Zum anderen war auch Ponyreiten angesagt. Die Kinder hatten hier natürlich besonderen Spass. Zu den Neuheiten in diesem Jahr gehörte eine andere Art der Reiterei. Zum Rodeoreiten stand ein automatischer Bulle zur Verfügung. Jeder konnte sich beweisen, wer am längsten auf dem Bullen bleibt.
Mit einer Minidampflok konnte eine Rundfahrt durch die Siedlung unternommen werden.
Der Erlös wird wie in den vergangenen Jahren einer gemeinnützigen Institution zugeführt werden.
Erika Prill

Buchhandlung Müchler feierte 5-jähriges Jubiläum
Weit über 100 Freunde des Buches kamen zum 5-jährigen Jubiläumsfest, das die Unterrather Buchhandlung Frank Müchler am ersten Samstag im Juli bis in die späten Nachmittagsstunden feierte.
Bei herrlichem Sonnenschein konnte man sich über Neuerscheinungen des Sommers informieren und sich auch im modernen Antiquariat mit Urlaubsbüchern eindecken. Beim geselligen Beisammensein mit Sekt, Kaffee und Kuchen sowie verschiedenen selbstzubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten wurde nach Herzenslust gelacht und geklönt. Dass es schon 5 Jahre her sein soll, dass die Buchhandlung in Unterrath eröffnete, konnten auch zahlreiche Besucher des Festes nicht recht glauben. Die Zeit ist unheimlich schnell vorbeigegangen, bekannten Buchhändler Frank Müchler und seine Frau Sabine, wir hatten unheimlich viel zu tun und nach einem Jahr schon haben wir uns vergrößert. Die Unterrather haben uns schnell in ihr Herz geschlossen.

Goldhochzeit im Hause Kürpig
Am 2. Juli feierten Karlheinz und Helga Kürpig das Fest der Goldenen Hochzeit.
Karlheinz Kürpig war lange Jahre 1. Vorsitzender des Bürgervereins Unterrath/Lichtenbroich und wurde von seiner Frau Helga immer tatkräftig unterstützt.
Der Vorstand sowie die Heimatblattredaktion wünschen den beiden noch viele Jahre in Gesundheit und alles Gute und hoffen auch weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Bildhauer Karl-Heinz Klein stellt aus
Am 20. September 2011 stellt der Bildhauer Karl-Heinz Klein im Malkasten seine Arbeiten aus.

Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
01.09.1851 Stiftung des katholischen Waisenvereins.
03.09.1841 Die Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld wird eröffnet.
03.09.1971 Inbetriebnahme des städtischen Krankenhauses Gerresheim an der Gräulinger Straße.
07.09.1811 Fürst Karl Anton von Hohenzollern, Ehrenbürger von Düsseldorf, in Krauchenwies / Sigmaringen
                     geboren.
07.09.1971 Das neue städtische Krankenhaus in Gerresheim (Gräulinger Straße) wird eröffnet.
12.09.1866 Inbetriebnahme der ersten städtischen Gasanstalt in der Hüttenstraße.
15.09.1711 Kurfürst Jan Wellem reist nach Frankfurt, um als Erztruchseß die Wahl und Krönung des neuen
                     Kaisers vorzunehmen.
15.09.1931 Gründung der Siedlergemeinschaft Stockum.
15.09.1931 Wiedereröffnung des umgebauten Apollotheaters.
16.09.1906 Einweihung des Oberlandesgerichts an der Cecilienallee.
16.09.1906 Einweihung der Sieben-Schmerzen-Kirche in Flehe.
19.09.1666 Endgültiger Teilungsvertrag von Kleve, durch den Mark und Ravensberg brandenburgisch und Jülich
                     und Berg pfalz-neuburgisch werden.
20.09.1946 Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen.
26.09.1951 Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Dr. Hugo Henkel anläßlich des 75-jährig. Bestehens der
                     Henkel-Werke.
27.09.1811 Der Provinziallandtag wird zum ersten Mal im Ständehaus am Burgplatz (ehem. Schloss) gehalten.
29.09.1681 Gründung der Ursulinenschule.
01.10.1891 Der neue Hauptbahnhof wird dem Verkehr übergeben.
03.10.1981 Das erste Teilstück der U-Bahn zwischen Kennedydamm und Opernhaus wird in Benutzung
                     genommen.
05.10.1806 Der Großherzog von Berg, Joachim Murat, führt statt einer blau-weißen die rot-weißen Landesfarben
                     ein.
10.10.1686 Die Ursulinen beziehen das Ursulinenkloster in der Ritterstraße.
13.10.1836 Eröffnung des Kaiserswerther Diakonissenhauses durch Pastor Theodor Fliedner.
13.10.1911 Das Luftschiff „Schwaben“ ist zu Besuch in Düsseldorf.
14.10.1921 Prof. Fritz Roeber, Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie, wird zum Ehrenbürger der Stadt
                     ernannt.
15.10.1746 Kurfürst Karl Theodor und seine Gemahlin ziehen in Düsseldorf ein.
20.10.1651 Todestag Anna Katharina Konstanze (1. Ehefrau von Philipp Wilhelm).
21.10.1841 Pfarrer Friedrich Gerst (Pastor Jääsch) tritt seine Stelle als Gefängnispfarrer in Düsseldorf an.
24.10.1891 Eröffnung des Elektrizitätswerkes.
25.10.1846 Königlicher Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe in Pempelfort gestorben.
29.10.1826 Eröffnung des ersten Provinziallandtages in der preußischen Rheinprovinz in Düsseldorf.
30.10.1896 Eröffnung des Kunstgewerbemuseums am Burgplatz.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf

Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
TERMINVORSCHAU Oktober 2011

Einladung zur Herbstversammlung am Samstag, dem 1.Oktober 2011 um 15.00 Uhr im DRK Zentrum plus Unterrath, Eckener Straße 1

Tagesordnung:
1.) Begrüßung
2.) Verlesung der Niederschrift der Mitgliederversammlung 2010
3 ) Ehrungen
4.) Jahresprogramm - kurzer Überblick für die Restveranstaltung in 2011
5.) Jahresprogramm für 2012 - Vorausschau
6.) Verschiedenes

Zeigen Sie als Mitglied des Gartenbauvereins Ihr Interesse am Verein und nehmen Sie an der Versammlung teil.
Wir würden uns freuen, recht viele Teilnehmer begrüßen zu können, damit wir auch etliche Ehrungen vornehmen können.

Samstag, den 22. Oktober 2011 - Tagesveranstaltung
"Verbandstagung des Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e.V." in der Schützenhalle in Langenfeld - Richrath Wer an dieser Veranstaltung teilnehmen möchte, möge sich bitte beim Vorstand melden, um Details und Anmeldemodalitäten zu erfahren.
Hannelore Conrady
Vorsitzende

65 Jahre Gartengelände Karthaus
Vom 9.-10. Juli feierte der Kleingartenverein an der Karthaus - Beedstr. sein 65jähriges Bestehen. Dies war Anlass eines gemütlichen Beisammenseins.
Der Vorstand hatte dies ausdrücklich so gewünscht. Das Wetter war dem Anlasss entsprechend gut. So konnten alle Gäste im Garten feiern. Bei kühlen Getränken und gut schmeckenden Grill-Gerichten wurde ein wunderschönes Wochenende daraus.
Für die kleinen und größeren Kinder wurde für viel Abwechslung gesorgt. Der Vorstand des Bürgervereins wünscht alles Gute und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.
Erika Prill

Brauchtum Erntedank in Kößlarn
Schon im September feiern die Menschen in Kößlarn ihr Erntedankfest. Denn als traditioneller Marienwallfahrtsort wurden die Feste Maria Geburt und Maria Namen groß gefeiert, vielleicht steht auch die 300-jährige Prozession mit Erntegaben in dieser Tradition.
Der farbenprächtige Aufmarsch in dem niederbayrischen Marktflecken zieht jährlich mehrere tausend Besucher an. In traditionellen Rottaler Trachten oder in historischen Kostümen stellen die Kößlarner das ländliche Leben dar: Hirtenjungen zerren Ziegen und Schaffen mit sich, Schnitter zeigen mit Sicheln und Dreschflegeln, wie mühevoll früher das Korn geerntet wurde. Köchinnen und Winzerinnen tragen die Früchte ihrer Mühen in Körben mit. Begleitet werden sie von Trachtengruppen, Fahnenträgern und den Patronen der bäuerlichen Landwirtschaft St. Isidor und St. Notburga, und dem AI-lerheiligsten, das ebenfalls durch die Straßen mitgetragen wird. Aber das Fest ist nicht nur ein Spektakel für Augen und Herz: Die Teilnehmer wollen danken für das, was sie geschafft haben und Menschen unterstützen, die heute noch so schuften wie die Bauern vor 300 Jahren:
Nach der Prozession werden Minibrote zur Unterstützung von Bauern im Senegal verkauft.

Brauchtum Ernteumzug in Ostwestfalen
Sie schmückten einfache Karren mit Obst und Getreide und zogen damit durch das Dorf: Was nach dem Krieg als bescheidener Dankgang der Landwirte im ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz begann, ist heute der wohl größte Erntedankumzug Deutschlands. 20 000 Menschen säumen die Straßen, wenn sich die rund 60 Festwagen
nach dem Hochamt in Bewegung setzen. Wochenlang haben die Einwohner des kleinen Ortes an den Wagen gearbeitet, die Motive bestehen teilweise aus tausenden von Getreidekörnern. Dahlien und Sonnenblumen schmücken die Blumenwagen, etliche Fußgruppen und Wagen mit lustigen Gestaltungen laden zum Schmunzeln ein.
Quelle: Michaels Kalender 2009 und 2011



2011-4

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Gisela Arndt, Bendenkamp 15, Ratingen,
Norbert Blum, Cloppenburger Weg 4,
Jürgen Brinkmann, Kleinschmitthauser Weg
Hans-Uwe Jenke (Bez.-Schornsteinfeger), Unterrather Str. 28,
Elfriede Liese, Recklinghauser Str. 21,
Sebastian Rinne (GVA Haus + Grundbesitzverwaltung GmbH), Am Königshof 9,
Werner Röhle, Feuerdornweg12


Wir trauern um unsere Mitglieder
† Gertrud Kühn
* 11.09.1925 † 10.03.2011
Felix Linden
* 06.03.1929 † 04.05.2011
Hermann-Josef Blum
* 23.03.1928 † 10.05.2011
Wilhelm Bringmann
* 06.04.1920 † 13.05.2011


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Der Jugendrat hat in seiner Sitzung im Februar 2011 seine Vertreterinnen für die Ausschüsse und die Bezirksvertretung gewählt. Frau Nicole Güttler wurde als beratendes Mitglied in die Bezirksvertretung
6 gewählt. Für die beratende Tätigkeit ist ein Beschluss gemäß der Geschäftsordnung des Rates durch die jeweilige Bezirksvertretung erforderlich.
Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung, dass Frau Güttler an den öffentlichen Sitzungen der  Bezirksvertretung als beratendes Mitglied teilnehmen kann.

– Auf Nachfrage, ob ein mögliches Vorkaufsrecht der Stadt Düsseldorf für das Gelände Aaper Wald (ehemaliger Truppenübungsplatz) bestehe, teilte die Verwaltung mit, dass dies derzeit nicht der Fall sei.
Die Prüfung eines Vorkaufsrechts kommt erst dann in Betracht, wenn der Grundstückseigentümer einen notariellen Kaufvertrag mit einem Erwerber schließt. Im Rahmen der Rechtsaufsicht würde die Bezirksvertretung die Überprüfung eines gesetzlichen Vorkaufsrechts vornehmen.

– Einstimmig bat die Bezirksvertretung die Verwaltung die Graffitis in der Bahnunterführung Fallingbosteler Straße schnellst möglich zu entfernen.

– Des Weiteren bat die Bezirksvertretung die Verwaltung in der nächsten Sitzung am 22.06.2011 die verbindliche, endgültige Ausbauplanung für den II. Bauabschnitt Unterrather Straße - Klinke einschließlich der veranschlagten Kosten und Finanzierung vorzustellen.
Die Bezirksvertretung erwartet, dass mit dem Ausbau dieses Abschnittes noch in diesem Jahr begonnen wird, nach dem die Bezirksvertretung und der Ordnungs- und Verkehrsausschuss bereits 2009 einstimmig beschlossen hatten, auch den Abschluss der Neugestaltung unverzüglich in Angriff zu nehmen. Die zügige Umsetzung sei nunmehr dringend erforderlich, damit in die Verkehrsabläufe und Parkplatzsituation endlich Ordnung gebracht
werden könne. Gefährdungen - vor allen für Fußgänger und Radfahrer durch die alten Rheinbahngleise - müssen dauerhaft beseitigt werden.
Eine weitere Verschiebung ist der betroffenen Bevölkerung - den Anliegern, dem Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V., St. Sebastianus Schützenbruderschaft Unterrath und den Bewohnern des benachbarten Behindertenheimes Haus St. Josef mit ihrer Verkaufsstelle in diesem Bereich - nicht länger vermittelbar.

– Das Grundstück Lüneburger Weg 25 befindet sich in einem so verwahrlosten Zustand, dass es hier Ratten gibt, was zur Beunruhigung der Nachbarschaft führt. Ebenso wachsen wilde Brombeeren und andere Sträucher auf die Nachbargrundstücke.
Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, den Eigentümer des Grundstücks nochmals zu veranlassen, Maßnahmen- zu ergreifen, damit das Grundstück rattenfrei wird und der Wildwuchs beseitigt wird.

– Des Weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, zwei Absperrpfosten zwischen den beiden Bäumen „Am Klosterhof" vor der Sebastianus Kapelle zu installieren. Zwischen den Bäumen wird ständig geparkt, obwohl hier ein Parken nicht vorgesehen ist. Die Sebastianus Kapelle ist Ehrenmal für verstorbene Schützenkameraden und Denkmal gefallener Soldaten aus 4 Kriegen. Aus diesem Grunde sollte ein Parken vor diesem Ehrenmal
nicht gestattet sein, zumal ausreichend Parkraum vorhanden ist.

– Am 01.08.2011 werden - vorbehaltlich abschließender baulicher Prüfung durch das Amt 23 - in den 94 offenen Ganztagsschulen maximal 507 Gruppen mit 12.675 Plätzen eingerichtet sein. Auf der Basis einer Gesamtschülerzahl von 20.473 entspricht dies einem Deckungsgrad von ca. 62 % aller Schülerinnen und
Schüler der Primarstufe.

– Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 26.01.2011 die Verwaltung um Prüfung gebeten, inwieweit der Zuweg zu den abgelegenen Häusern In der Niesdonk 57 - 59, vorbei an der Kleingartenanlage, nachhaltig verbessert werden kann.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass ein Auswechseln der Deckschicht in Asphalt zu hohe Kosten verursachen würde und für die Situation vor Ort nicht angemessen sei. Unabhängig hiervon würden sich die  Fahrgeschwindigkeiten erhöhen, die im speziellen entlang des Kinderspielplatzes nicht zu akzeptieren ist.
Die Wegefläche im Hinblick auf die Schlaglöcher wird einmal jährlich ausgebessert.

– In derselben Sitzung hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, in einer der nächsten Sitzungen mündlich das jetzige Konzept für den Winterdienst inkl. zukünftig geplanter Verbesserungsmaßnahmen
- insbesondere an neuralgischen Stellen - vorzustellen. Insbesondere sollte dargestellt werden, wie sichergestellt werden kann, dass es beim ÖPNV zu weniger Ausfallzeiten kommt und die Haltestellen besser und schneller
geräumt werden.
Die Verwaltung teilte hierzu Folgendes mit:
Die am Winterdienst beteiligten Ämter und Firmen haben nach den Erfahrungen des heftigen Wintereinbruchs im Januar 2010 bereits in der Vorbereitung des Wetterdienstes 2010 / 2011 Verbesserungen vorgenommen:
Salzvorräte wurden aufgestockt, der Winterdienst auf Radwegen systematisch überplant, und die Abstimmung zwischen Awista und Rheinbahn intensiviert.
Diese und andere Maßnahmen haben dazu geführt, dass der Verkehr auf den Straßen in Düsseldorf deutlich besser lief als in den Städten und Gemeinden in der Umgebung. Die Stadt Düsseldorf und die beteiligten Unternehmen haben damit die gesetzlichen Verpflichtungen für den Winterdienst erfüllt.
Die beteiligten Ämter und Firmen haben bereits während des jüngsten Wintereinbruchs im Dezember 2010 damit begonnen, weitere mögliche Verbesserungsmaßnahmen zu prüfen und zu klären, inwieweit dafür die vorhandenen Resourcen ausreichen. Einige Maßnahmen wurden unmittelbar umgesetzt, z.B. die Aufnahme einiger Zufahrten zu Krankenhäusern, die nicht an Hauptverkehrsstraßen liegen, in eine höhere Priorität im Streuplan der Awista.
Nach dem Wintereinbruch erreichte die Verwaltung eine Vielzahl von Anfragen und Vorschlägen für die Verbesserung des Winterdienstes, so auch aus mehrerer Bezirksvertretungen. Die Fragen behandeln meist grundsätzliche Aspekte im Hinblick auf den Winterdienst, die das ganze Stadtgebiet betreffen.
Der zuständige Ausschuss für öffentliche Einrichtung hat die Verwaltung aufgefordert, vor der Sommerpause ein Konzept für eine Verbesserung des Winterdienstes vorzulegen.
Die Verwaltung wird die einzelnen Fragen der Bezirksvertretungen im Zusammenhang prüfen und im Laufe des Jahres, rechtzeitig vor Beginn des nächsten Winters, beantworten.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


Vorankündigung
Kleingärtnerverein - An der Karthaus - Unterrath Beedstrasse / Am Walbert

feiert in diesem Jahr sein 65-jähriges Vereinsbestehen! Dies möchten wir mit einem Sommerfest am 09. und 10. Juli 2011 mit unseren Gartenmitgliedern und langjährigen Gästen und Freunden feiern.
Auf unserem Vereinsgelände findet an beiden Tagen ein buntes Programm statt.
Wir starten am Samstag, dem 09.07.2011 gegen 16.30 Uhr, für die kleinen Gäste gibt es zwischen 17.00 und 18.00 Uhr eine Kinderdisco. Ab 18.00 Uhr spielt die Kapelle auf. Die eine oder andere Überraschung
ist an diesem Abend geplant.
Am Sonntag, dem 10.07.2011 beginnen wir ab 11.00 Uhr mit einem musikalischen Frühschoppen. Gegen 12.00 Uhr singen die Chorfreunde Nord. Von 15.00 bis 18.00 Uhr gibt es ein buntes Kinderprogramm (Hüpfburg, Ballonclown, Bastel-Aktion, Bewegungsspiele usw.) für unsere Kleinen. Natürlich bieten wir auch Kaffee und
Kuchen an.
An beiden Tagen sorgt unser bereits bekannter Imbisswagen für die warmen Speisen.
Auch die Damen-Fussball-Fans kommen nicht zu kurz; wir werden eine Möglichkeit zum Anschauen der Spiele anbieten.
Wir wünschen uns natürlich schönes Wetter für ein gutes Gelingen dieser Veranstaltung und hoffen viele gut gelaunte Gäste begrüssen zu dürfen.

Der Kleingartenverein AN DER KARTHAUS
Der Vorstand und die Gartenmitglieder


Bürgerverein übergab ein Bild von Ritzenhofen der Bücherei in Düsseldorf-Unterrath

Das Titelbild des Unterrather / Lichtenbroicher Heimatblattes kann ab sofort in den Räumen der Stadtbücherei Unterrath an der Eckenerstrasse bewundert werden.

Walter Ritzenhofen, ein bekannter Düsseldorfer, der über die Stadt hinaus bekannte „Stadtmaler“, wie er oftmals bezeichnet wurde, zeichnete viele Stadtmotive, wobei seine wohl bekanntesten Bilder die Kirche St. Maria unter dem Kreuze und der Folklorebrunnen sind.

Das Original des Bildes der Kirche St. Maria unter dem Kreuze stammt aus dem Jahre 1979 und befand sich bisher im Privatbesitz eines Mitgliedes. Dieses Bild sollte jedoch nicht länger ein Dasein im Archiv fristen und so kam dem Vorstand die Idee, dieses der Bücherei als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.

Im Jahre 2002 ist Walter Ritzenhofen im Alter von 81 Jahren gestorben. Als Künstler war er sehr aktiv. Er schuf unter anderem das Bildnis des ebenfalls verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeisters Josef Kürten.

Er selbst stammte aus einer Künstlerfamilie und studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Otto Pankok und Ewald Matare´.

Im Jahre 1992 erhielt er den Preis für bildende Künstler von den Düsseldorfer Jonges.

E.P.

Sternenfest in Japan
Wenn der Kuhhirte mit der Weberin ...

Schon die Kleinsten in Japan kennen es: das Sternenfest der Weberin am 7. Juli oder 7. August. Man feiert den
Tag, an dem sich der Stern „Weberin" mit dem Sternbild „Kuhhirt" treffen.

Die beiden Liebenden können sich nur einmal im Jahr begegnen, weil es höhere Mächte so wollen.

So weiß es die chinesische Tradition, die die Japaner weithin übernommen haben. Da fließt die asiatische Seele von Romantik und Fantasie über!

In den Kindergärten ist daher der 7. in den beiden Sommermonaten ein beliebter Tag. Die kleinen Japanerinnen und Japaner freuen sich auf das Fest in der großen Halle des Kindergartens, der wunderbar bunt mit Papiergirlanden und Laternen geschmückt ist. Ein Theaterstück für die Kleinsten bringt die Liebesgeschichte am Sternenhimmel auf die Erde.

Die Stadt Anjo, wo wir Steyler Missionare eine Pfarrei betreuen - angrenzend an die Autostadt Toyota und die Zweimillionenstadt Nagoya in Mitteljapan - feiert dieses Fest in der Woche des 7. Augusts, wenn die Schulkinder Ferien haben und bis zum O-Bon-Fest am 13. August Ferienstimmung herrscht.

Arnold Plum SVD
Quelle: Michaels Kalender 2008


Ein Jahr Physiotherapie Jan Selder in Unterrath

Unter dem Motto „Ein starkes Team für Ihre Gesundheit“ ist die Physiotherapie Jan Selder seit einem Jahr in Unterrath an der Kalkumer Str. 151 vertreten. Die neue, modern eingerichtete Praxis wird von den Patienten sehr gut angenommen. Sie ist stufen- und barrierefrei bequem durch einen Aufzug zugänglich.
Drei erfahrene Therapeuten decken hier das gesamte Spektrum der modernen Physiotherapie ab. So gewinnt der Patient durch spezielle Gelenk- und Weichteiltechniken neue Bewegungsfreiheit und kann seinen Alltag schmerzfrei meistern.
Zu den weiteren Angeboten zählen etwa eine Rückenschule und seit kurzem auch eine Sturz-Vorbeugung für ältere und sturzgefährdete Menschen. Extern bieten hier Jeanette König Progressive Muskelentspannung
und Autogenes Training sowie Mechtild Kampmeyer Shiatsu Massagen zur Gesundheitsförderung an. Patientenorientierte, großzügige Öffnungszeiten (7- 20 Uhr) sind selbstverständlich. Das Team der Physiotherapie Jan Selder berät Sie gern, ehrlich und objektiv unter Telefon 91 37 18 18.
Weitere Infos unter www.phyiotherapie-janselder.de.
PS: Als kleines Dankeschön für die gute Aufnahme in Unterrath bekommen die ersten 20 Interessierten einen kostenlosen Test zur Einschätzung ihres persönlichen Sturzrisikos.

Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf

01.07.1971 Das Jugendamt übernimmt als „Kinderhilfezentrum“ das St. Anna-Kloster an der Eulerstraße.
02.08.1496 Der Humanist Konrad von Heresbach wird bei Mettmann geboren.
02.08.1706 Mit dem Neubau des Karmelitenklosters wird begonnen.
14.08.1851 Die Königsallee erhält ihren Namen zur Wiedergutmachung des beleidigenden Empfangs des Königs
                     Friedrich Wilhelm IV. 1848.
24.08.1856 Gründung des Bezirksvereins Niederrhein des Vereins deutscher Ingenieure.
27.08.1896 Gründung der Hautklinik.
29.08.1876 Abbruch der alten Schlachthalle an der Reuterkaserne.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf

Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
Premiere 1. Pflanzenbörse

Am 9. April 2011 fand erstmals vor der Bücherei Unterrath, Eckenerstraße/Ecke Kaslkumer Straße, eine Pflanzenbörse statt. Die Resonanz war noch nicht zufriedenstellend. Wir hoffen sehr, dass bei einer Wiederholung mehr Interessenten diese besuchen.

Geschichte des Monats      
Die Zauberquelle
Ein Märchen aus Indochina
Vorzeiten herrschte eine Trockenheit, wie man glaubte, nie eine erlebt zu haben. Hart wie Stein waren die Felder, schwer drückte die Hitze auf Dorf und Busch, und Tage gab es in jenem Sommer, da fürchtete man, verdursten zu müssen. Am schwersten betroffen war das kleine Dörfchen Phia-Luong in der Provinz Langson, das schon in gewöhnlichen Jahren oft an Wassermangel litt.

Sorge herrschte im Dorf, und die Ältesten beschlossen, zu Ehren des himmlischen Königs am sechsten Tag des sechsten Monats ein großes Fest zu veranstalten. An solch einem Tag den Himmel um Regen zu bitten konnte vielleicht gnädig angenommen werden und alle Not aufheben.

Als das Fest in vollstem Gange war und die Gebete zum Himmel tönten, dass ein Rauschen war im nahen Busch, erschien plötzlich - niemand wusste woher - ein alter Bettler, der mager war wie ein Skelett und sich in den Kreis der Dorfältesten drängte.

Er verbeugte sich und fragte: „Ehrwürdige Greise, braucht das Dorf Wasser?“

Die Alten nahmen die Frage für Hohn, und jeder wäre bereit gewesen, diesen zerlumpten, verhungerten Bettler durchzuprügeln. An solch einem Festtag jedoch hätte es den Himmel nicht gnädig gestimmt.

Also antwortete einer der Alten: „Was wohl sonst brauchen wir? Nur Wasser müssen wir haben." Der Bettler überlegte kurz und sagte dann: „Gebt mir eine Gans und zwei Stücke Stoff. Ich werde euch Wasser bis ins Dorf bringen. Wasser genug!“

Empörung erhob sich, und wirklich hätte nicht viel gefehlt und die Alten wären über den Bettler mit Stöcken hergefallen. Ein Alter murrte: „Seht den Hungerleider, will uns betrügen um eine Gans und um Stoff.“

Ein anderer setzte hinzu: „Wasser will er bringen und sieht aus, als hätte er tausend Jahre Hunger und Durst gelitten.“

„Selbst wenn wir Tausende von Gänsen und Stoff im Überfluss hätten, nicht eine Feder und nicht einen Fetzen würde man ihm geben wollen."

So schimpfte man hin und her, Hungerleider und Tagedieb wurde der Alte genannt, und da fand er es geraten, unter den Drohungen der Menge das Fest zu verlassen.

Nachdem er eine Weile gewandert war, fand er am Fuße eines Berges einige Büffelhirten, die traurig auf der Erde hockten und vor Durst zerrissene Lippen hatten. Er fragte sie: „Seht mich Armen. Wenn ihr etwas Reis übrig hättet für mich, nur ein winziges Schälchen voll, würde ich euch dankbar sein. Seit gestern schon habe ich nicht ein
einziges Körnchen gegessen."

Die Hirten holten aus dem Schatten eines Busches ihren Reisvorrat, gaben ihm mehr, als er verlangt hatte, und einer von ihnen sagte: „Angesehener Greis, wir haben zwar Reis, aber Wasser können wir dir nicht geben. Alle Quellen sind vertrocknet, und der Fluss führt kein Wasser mehr."

Der Alte sah sie gerührt an und erwiderte: „Gesättigt habt ihr mich. Ich werde euren Durst löschen.“

Er führte die Hirten den Berg hinan, bis er zu einem mächtigen Felsblock kam, der unter der unbarmherzigen Sonne zu schmelzen schien. Er stieg auf den Fels, stampfte mit seinen nackten Füßen einige Mal gewaltig auf dem Gestein herum, bis sich deutlich die Abdrücke seiner Füße zeigten. Die rechte Hand erhob er, zeigte dann
auf die Fußspuren, und in der Vertiefung sammelte sich plötzlich Wasser, das aus dem trocknen Fels zu dringen schien.

Der Bettler lächelte gütig und sagte: „Nun trinkt euch satt, trinkt und trinkt, dieses Wasser wird nie versiegen.“

Und die Hirten tranken und tranken, und ihnen war, als dringe neue, nie gekannte Kraft in ihre Leiber. Einer der Hirten sagte: „Solches Wasser habe ich nie getrunken. Frisch ist es und kühl!“

Und sie schöpften mit den Händen, und sie schöpften mit den Reisschalen, aber das Wasser wurde nicht weniger, sondern rann immer stärker aus dem Felsen. „Ins Dorf sollte man laufen“, schlug einer der Hirten vor, und schon machten sich alle auf den Weg. Ein jeder hoffte, der Erste zu sein mit der Nachricht.

Im Dorf angekommen, wollte ihnen niemand glauben; nur einige der Ehrwürdigen, als sie von dem alten Bettler hörten, schüttelten bedeutungsvoll die Köpfe und tuschelten miteinander.

Man beschloss, den Hirten zu folgen und den alten Bettler zu fragen. Am Berg angekommen, war jedoch niemand mehr zu finden, nur die neue Felsquelle mit den Fußspuren war noch da. Die Hirten durchstreiften die Büsche, der Alte aber blieb spurlos verschwunden.

Alle im Dorf tranken sich satt. Die Alten berieten sich, und man glaubte annehmen zu können, dass der Gott der fruchtbaren Felder gekommen sei, um das kleine Dörfchen Phia-Luong zu retten. Der Berg wurde von jener Zeit an Khau-Han genannt, was in der Sprache der Tho „Der Gansberg“ bedeutet.

Bis auf den heutigen Tag hat sich die Sitte erhalten, an jedem sechsten Tag des sechsten Monats in Phia-Luong ein Fest zu Ehren des Gottes der fruchtbaren Erde zu feiern. Unter den Opfergaben befinden sich immer eine Gans und zwei Stücke der besten Seide. Und als erste Gäste werden beim Festmahl immer die Büffelhirten des Ortes zur Tafel gebeten. Dann erst dürfen sich die ehrwürdigen Alten niederlassen.

Quelle: Michaels Kalender 2008

Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Ein Dankeschön an Schorsch Lippitsch

Wie in jedem Jahr, es ist schon Tradition, hat unser Taxischorsch das Rondell am Mecklenburger Weg mit frischen Blumen bepflanzt.
Es ist schön, dass es noch Menschen gibt, die es als selbstverständlich betrachten, den Bürgern ihres Stdtteils Freude zu bereiten.
Der Vorstand und die Redaktion des Bürgervereins bedanken sich ganz herzlich für dieses schöne Engagement.



2011-3

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Monika und Reinhard Löwenstern, Auf der Reide 93
Peter Otto, Coesfelderstr. 21


Wir trauern um unsere Mitglieder
† Franz-Josef Böhnen
* 09.03.1933 † 06.03.2011
Rudolf Kühn
* 06.10.1926 † 05.02.2011


Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Geschäftsbericht 2010

Der Bürgerverein erfreut sich auch im 101. Jahr seines Bestehens großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2010 betrug die Mitgliederzahl 910.
Höhepunkt des Jahres war nicht nur hinsichtlich der umfangreichen Vorbereitungsarbeiten das PlatzDa!-Fest an der Klinke am 11. Juli, auf dem allen Unterrather und Lichtenbroicher Vereinen Gelegenheit gegeben worden war, sich an selbst gestalteten Ständen der Bevölkerung vorzustellen. Wenn auch bei vielen das Ziel, neue Mitglieder
zu werben, nicht erreicht wurde, so haben doch alle trotz großer Hitze einen tollen Tag erlebt.
Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu beschließen.
Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig im „Heimatblatt", welches weiterhin zweimonatlich erscheint, sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten, aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepflegt wird, z. B. beim
Gänseessen oder der Weihnachtsfeier. Auf der August-Versammlung waren wir nach einer Besichtigungstour durch die Airport-City wie üblich zu Gast im Kleingartenverein „An der Karthaus“. Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pflege guter Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und kommunalen Gremien. Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein über das ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen.
So ist zum Beispiel auch ein fester Bestandteil im Terminkalender des Vorstands Ende März die Reinigung des Folklorebrunnens durch das Marine-Tambour-Corps Unterrath.
Die Jahresfahrt, die im Berichtsjahr in die Eifel führte, erfreute sich wieder großer Resonanz, so dass der Vorstand auch hier für seine Arbeit belohnt wurde.
Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön sagt.
S.V.

Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 10. März 2011

Nach der Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder, Ehrenmitglieder und Rats herren durch die 1. Vorsitzende Frau Erika Prill verlas Frau Sabine Vollmar das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 11.03.2010 und berichtete über die Arbeit des vergangenen Jahres.
Herr Peter Philippen verlas den Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2010 und berichtete über die mit Frau Sültenfuß und Herrn Georg Lippitsch am 22. Februar 2011 durchgeführte Kassenprüfung. Herr Georg Lippitsch bestätigte, dass die Kassenbücher für das Geschäftsjahr 2010 überprüft wurden und bescheinigte dem Kassierer
eine übersichtliche und ordnungsgemäße Kassenführung.
Die Revisoren beantragten die Entlastung des Vorstandes - diese erfolgte ein stimmig durch die anwesenden Mitglieder. Herr Buschhüter dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit.
Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß stattfindenden Vorstandswahlen wurde Herr Karlheinz Kürpig zum Wahlleiter gewählt.

Zur Wahl standen an, die/der 2.Vorsitzende, die/der 1.Geschäftsführer/in, die/der 1.Kassierer/in und einer Revisorin / eines Revisors.
Einstimmig wiedergewählt wurden Herr Peter Löckenhoff zum 2.Vorsitzenden, Frau Sabine Vollmar zur 1. Geschäftsführerin und Herr Peter Philippen zum 1. Kassierer.
Herr Trost wurde zum neuen Revisor ebenfalls einstimmig gewählt.
Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.
Frau Erika Prill teilte das voraussichtliche Programm der Tagesfahrt am 14.April 2011 zum  Bundes-Verteidigungsministerium mit.
Herr Karlheinz Kürpig stellte den Tagesablauf der Jahresfahrt am 16. Juli 2011 zum Regierungsbunker bei Ahrweiler und zum Radio Observatorium Effelsberg vor.
Schülerinnen und Schüler der Städt. Clara Schumann Musikschule mit ihrer Lehrerin Frau Nowak-Witteler boten den Versammlungsteilnehmern ein kleines musikalisches Rahmenprogramm.
Rudolf Schneider
2.Geschäftsführer

Zum Tode von Franz-Josef Böhnen
Am 3. März verstarb nach schwerer Krankheit unser Vorstandsmitglied Franz Josef Böhnen. Mit ihm haben wir einen lieben Menschen, der stets freundlich und hilsbereit war, verloren.
Herr Böhnen war seit einigen Jahren im erweiterten Vorstand des Bürgervereins Unterrath/Lichtenbroich tätig. Wir werden ihn stets in Erinnerung behalten und trauern mit der Familie um einen liebenswerten Menschen.
Der Vorstand des Bürgervereins

Jahresfahrt am 16. Juli 2011
Unsere diesjährige Jahresfahrt führt uns u. a. zum Regierungsbunker bei Ahrweiler. Die Abfahrt ist um 9.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr. 1 / Ecke Kalkumer Str. Unser erstes Ziel ist der Regierungsbunker. Bei einer Führung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker erfahren wir, wie im Erstfall ein verantwortungsbewusstes Krisenmanagement funktioniert.
Unser Mittagessen werden wir im „Hotel Restaurant Café Recher Hof“ in Rech einnehmen.
Nach dem Mittagessen werden wir zum Radio-Observatorium Effelsberg fahren. Hier erwartet uns eine Menge Informationen über das Radio-Observatorium.
Danach besteht Gelegenheit sich Bad Münstereifel anzusehen.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung des Regierungsbunkers und des Radio-Observatoriums sowie das Mittagessen.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen.
Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. tritt nur als nicht gewerblicher Vermittler auf. Die ausgeschriebene Fahrt wird als Gruppenreise zum Selbstkostenpreis nach den oben aufgeführten Leistungen durchgeführt.

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Im Zuge der Neuinstallation der Neuversorgung der Straßenbahnen wurden auf der Kalkumer Straße an den Querdrähten neue Leuchten installiert. Zur Zeit sind aber immer noch die alten, an eigenen Masten befestigten Lampen in Betrieb. Aus der Sicht der Bezirksvertretung sollte daher jegliche nicht mehr benötigte Infrastruktur
entfernt werden und nicht unnötig das Straßenbild beeinträchtigen. Die Bezirksvertretung bat einstimmig die Verwaltung zu überprüfen, wann die vor über einem Jahr neu installierten Straßenlampen an der Kalkumer Straße in Betrieb gehen und wann die nicht mehr benötigten Lampen und Masten entfernt werden.

– Im Haushalt der Stadt Düsseldorf für 2011 sind insgesamt gerundet EUR 484.000,- für die Unterhaltung von Grundstücken und baulichen Anlagen im Stadtbezirk vorgesehen, über die die Bezirksvertretungen entscheiden. Mehrheitlich beschloss die Bezirksvertretung folgende Vorhaben finanziell zu unterstützten: Für die Schule an der Beedstraße wurde ein Betrag in Höhe von EUR 57.000,- für die Sanierung der WC Anlagen bereit gestellt.
Die Schule an der Krahnenburgstraße erhält EUR 30.000,- für die Deckensanierung und Deckenbeleuch tung.
Für die Fenstersanierung an der Schule an der Unterrather Straße wurden EUR 27.500,- bewilligt.
Darüber hinaus stellt die Bezirksvertretung mehrheitlich EUR 10.000,- für die Grafitti-Entfernung im Stadtbezirk zur Verfügung.

– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung sich auch im Jahr 2011 an der Aktion „Blühendes Düsseldorf - Aufstellung von Blumenkübeln“ der Initiative Pro Düsseldorf zu beteiligen. Im Stadtbezirk 6 sollen bis zu 100 Blumenkübel aufgestellt werden. Hierfür wird ein Betrag von maximal EUR 5.000,- aus Bauunterhaltsmitteln
bereit gestellt.

– Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 26.01.2011 den Betreiber des ISS-Domes gebeten darzustellen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Witterungsschutz im Eingangsbereich des ISS-Domes aus aktuellem Anlass, nämlich Schutz des Eingangsbe reichs gegen vom Dach herabfallende Schneemassen
zu sichern.
Hierzu teilte die IDR mit, dass es grundsätzlich dem Eigentümer eines Gebäudes obliege, Maßnahmen gegen vom Gebäude ausgehende Gefahren im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht zu treffen. Diese Verpflichtung wurde auf den Mieter, die Landeshauptstadt Düsseldorf übertragen. Diese hat ihre Verpflichtung an den Betreiber Düsseldorfer Congress weitergegeben. Ferner wurde mitgeteilt, dass keinerlei bauordnungsrechtliche Vorschriften noch bauaufsichtliche Anforderungen, den Schutz gegen herabfallende Schneemassen zwingend durch bauliche Maßnahmen sicherzustellen. Durch die ungewöhnliche Form des Daches des ISS-Domes, die sich konventionellen Betrachtungsweisen entzieht, ist dies auch technisch nicht möglich.
Daher verbleibt nur die Möglichkeit, den Schutz gegen herabfallenden Schneemassen durch rechtzeitiges Räumen der Schneemassen vom Dach sicherzustellen. Im Übrigen geht die IDR davon aus, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf bzw. Düsseldorf Congress insoweit ihren Verkehrssicherungspflichten nachkommen
und bei Zeiten den Schnee vom Dach räumen.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Sachstandsbericht zum Erhalt und Weiterentwicklung des Landschaftsschutzgebiets Aaper Wald
zwischen Knittkuhl und Bauernhäuser Weg

Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 24.11.2010 um Erläuterung gebeten, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, nach dem Ratsbeschluss vom 30.9.2010 das Gebiet als Naherholungsraum für viele Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.
Weiterhin wurde die Verwaltung gebeten, detailliert die möglichen Ausnahmen im Schutzgebiet aufzuzeigen.
Die Verwaltung legte dazu nunmehr folgenden Bericht vor: Bei dem genannten Bereich zwischen Knittkuhl und Bauernhäuser Weg handelt es sich um ein aus Grün-, Acker- Waldflächen bestehendes und mit einem dichten Wegenetz durchzogenes Areal im Grenzbereich der Stadtteile Rath, Ludenberg und Hubbelrath.
Das Gelände wird von der Öffentlichkeit intensiv für die Stadterholung genutzt. Der gesamte Bereich ist als Landschaftsschutz gebiet „Hauptterrasse“ festgesetzt. Die besondere Bedeutung für die Erholung ist auch Teil des Schutzzweckes dieses Landschaftsschutzgebietes.
Hinzu kommen noch landschafts- und klimaökologische Gründe sowie die Erhaltung und Entwicklung eines reizvollen abwechslungsreich strukturierten Landschaftsbildes.
Die Regelungen für Landschaftsschutzgebiete sehen unter anderem vor, dass keine Gebäude errichtet werden dürfen. Gleichzeitig besteht die Ausnahmeregelung für baurechtlich privilegierte Vorhaben, wenn sie nach Standort und Gestaltung der Landschaft angepasst werden und der Schutzbereich nicht entgegensteht.
Das Errichten von Zäunen ist verboten, es sei denn, sie dienen der Weideviehhaltung oder sind für den Forstbetrieb notwendig. Die Sperrung eines Weges bedarf der Genehmigung der unteren Landschaftsbehörde.
Nach dem Landschaftsgesetz ist die Genehmigung zu erteilen, andernfalls die zulässige Nutzung der Fläche unzumutbar behindert oder eingeschränkt würde oder erhebliche Schäden entstehen.
Ein Großteil des Gebäudes besteht aus dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bergischen Kaserne der Bundeswehr. Derzeit steht diese ca. 203 Hektar große Gesamtliegenschaft zum Verkauf.
Als bekannt wurde, dass potentielle Kaufinteressenten Nutzungen beabsichtigten, die die Begehbarkeit durch die Allgemeinheit zu Erholungszwecken einschränken oder unmöglich machen würden, ist am 22.12.2010 ein Dringlichkeitsbeschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplanes (Be-Plan-Nr. 981-001- beiderseits Grüters
Aaper Weg -) gefasst wurden.
Der Bebauungsplan sieht die Ausweisung von Flächen für die Landwirtschaft und Wald vor. Zudem soll durch die Festsetzung von öffentlichen Straßen- und Wegeflächen die Sicherung der Nutzbarkeit für die Allgemeinheit erfolgen. Dabei kann der Eigentümer gemäß § 40 BauGB die Übernahme der Verkehrsflächen durch die Stadt fordern. Auf diese Weise können sowohl die Erholungs funktion und das Landschaftsbild gesichert als auch den Eigentümerinteressen entsprochen werden.
Die Planungsziele werden im laufenden Verfahren konkretisiert. Der nächste Schritt wird die frühzeitige Behördenbeteiligung gem. § 4 BauGB sein, im Anschluss erfolgt die Beteiligung der Öffentlichkeit.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

Herzlichen Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit
Im März feierten Alfons und Renate Alisch das Fest der Goldenen Hochzeit.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich gratulierte von
Herzen und wünschte dem Jubelpaar noch viele glückliche Jahre und viel Gesundheit.
Die Glückwünsche der Stadt Düsseldorf überbrachte Ratsherr Jürgen Buschhüter.
Herr und Frau Alisch sind seit vielen Jahren engagierte Mitglieder im Bürgerverein und nehmen regelmäßig an den Mitgliederversammlungen des Vereins teil.


Marine-Tambour-Korps wieder in Aktion
 
Brunnenreinigung 2011                                         Brunnenreinigung 2011
Am 25. März war es wieder soweit. Das Großreinemachen des Folklore-Brunnen war angesagt. Wie schon seit einigen Jahren haben sich Mitglieder des Marine-Tambour-Korps zur Verfügung gestellt und säuberten den Folklore-Brunnen. Es ist schon Tradition, dass sich um 10.00 Uhr ein paar Jungs des Vereins treffen und mit viel
Freude an die Arbeit gehen. Wie immer ging e s auch mit Freude andie Säuberung. Nach getaner Arbeit labten sich alle an belegten Brötchen und Getränken. Der Folklore-Brunnen ist wieder schön anzusehen, doch leider dauert dieser Zustand nicht allzu lange. Es ist schade, dass es Bürger gibt, die bewusst den Brunnen verunreinigen. Zigarettenabfälle gehören nun wirklich nicht in den Brunnen geworfen, ganz abgesehen
von dem anderen Dreck.
E.P.

50 Jahre Frauenchor Concordia Düsseldorf-Unterrath

Die Sängerinnen der Concordia feiern in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen ihres Chores.
Aus Anlaß dieses Jubiläums veranstaltet der Männer- und Frauenchor Concordia am 15. Mai im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde „St. Maria unter dem Kreuze“, Kürtenstr. 160, ein Frühkonzert. Beginn: 11: 00 Uhr.
Neben dem veranstaltenden Chor wird auch der Männerchor „Chorfreunde Düsseldorf-Nord“ zu hören sein. Neu im Reigen der Frühkonzerte ist die Mitwirkung der A-cappella-Gruppe „ABRAC APPELLA“. Diese fünf Herren beherrschen nicht nur den Gesang, sondern sind - in Verbindung mit gekonnt dargebotener Zauberei - wahre Meister der Unterhaltung!
Acht sangesfreudige Damen waren es, die sich im Januar 1961 in der Gaststätte „Kaiserecke“ zur Gründung des Frauenchores trafen - ein Jahr später zählte der Chor bereits 24 Mitglieder. 1963 trat der Chor erstmals in einem eigenen Konzert auf und 1967 gewannen die Sängerinnen bei einem großen Gesangswettbewerb in Lintorf den Siegerpokal - vor den Männern! 1975 wurde die Leistung des Frauenchores beim Kreisleistungssingen des Sängerbundes Nordrheinwestfalen e.V. mit „gut plus“ beurkundet.
Die Freude am Singen führte dazu, dass viele Sängerinnen über Jahrzehnte dem Chor treu blieben. Noch heute sind zwei Gründungsmitglieder aktiv: Elfriede Baum und Herta Apolte.
Etwas von der Begeisterung der Gründerjahre ist auch heute wieder im Frauenchor zu spüren! In den letzten Jahren haben die Sängerinnen viele neue Herausforderungen angenommen und erleben mit der Erweiterung des Repertoires um modernes, zum Teil auch fremdsprachiges Liedgut, etwas salopp gesagt, einen zweiten Frühling.
Sie möchten die Freude am Gesang mit den 38 Sängerinnen der Concordia teilen?
Rufen Sie mich an! Kati Krüger, 1. Vorsitzende, Tel.: 0211-59 39 40

Das Militär und der Stadtbezirk 6
Was hat das Militär mit dem Stadtbezirk 6 zu tun? Tatsächlich haben militärische Entscheidungen in jüngster Vergangenheit mehrfach für gravierende Veränderungen in unseren Stadtteilen gesorgt.
– Die „Engländer-Kasernen“ am Flughafen wurden zu Airport-City - als einer neuen und eindrucksvollen Bürostadt.
– Das Gelände der Reitzenstein-Kaserne wird zu einer Wohnstatt für rund 3.000 Menschen.
– Das Truppenübungsgelände am Aaper Wald wird - trotz aller Unkenrufe - als Erholungsgebiet für den Stadtbezirk und für die Region gesichert.
Die aktuellen Reformvorschläge des Verteidigungsministeriums zum Umbau der Bundeswehr könnten erneut erhebliche Auswirkungen auf den Stadtbezirk haben: Wenn nämlich die Wehrbereichsverwaltung mit ihren rund 1.200 Mitarbeitern an der Wiihelm-Raabe-Straße in Mörsenbroich keine Zukunft mehr haben sollte. Dabei geht es nicht nur darum, dass Düsseldorf als Bundeswehrstandort erhalten bleibt. Der Verlust von über 1.000 Arbeitsplätzen würde vor allem die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen, die nicht nur in Düsseldorf
arbeiten, sondern mit ihren Familien auch ihren Lebensmittelpunkt in unseren Stadtteilen haben.
Der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek hat mir zugesagt, uns über die Entscheidungen des Bundesverteidigungsministeriums auf dem laufenden zu halten, damit wir uns gemeinsam für den Erhalt dieser Arbeitsplätze in Düsseldorf einsetzen können.

Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6


IM GRASE

Laßt mich in Gras und Blumen liegen
und schaun dem blauen Himmel zu:
Wie goldne Wolken ihn durchfliegen,
in ihm ein Falke kreist in Ruh’.
Die blaue Stille stört dort oben
kein Dampfer und kein Segelschiff,
kein Menschentritt, kein Pferdetoben,
nicht des Dampfwagens wilder Pfiff.
Laßt satt mich schauen in die Klarheit,
in diesem stillen, sel’gen Raum:
Denn bald könnt’ werden ja zur Wahrheit
das Fliegen, der unsel’ge Traum.
Dann flieht der Vogel aus den Lüften,
wie aus dem Rhein der Salme schon,
und wo einst singend Lerchen schifften,
schifft grämlich stumm Britannias Sohn.
Blick’ ich gen Himmel,
zu gewahren,
warum’s so plötzlich dunkel sei,
erblick’ ich einen Zug von Waren,
der an der Sonne schifft vorbei.
Fühl’ Regen ich im Sonnenscheine,
such’ ich den Regenbogen keck,
ist es nicht Regen, wie ich meine,
ward in der Luft ein Ölfaß leck.
Laßt schaun mich von dem Erdgetümmel
zum Himmel, eh’ es ist zu spät,
eh’ wie vom Erdball, so vom Himmel
die Poesie still trauernd geht.
Verzeiht dies Lied des Dichters Grolle,
träumt er von solchem Himmelsgraus,
er, den die Zeit, die dampfestolle,
schließt von der Erde lieblos aus.
Justinus Kerner
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen


Kunstausstellung in Physiotherapiepraxis

Vom 2. bis zum 31. Mai 2011 findet in der Physiotherapie Jan Selder, Kalkumer Str. 151, 40468 Düsseldorf, eine Ausstellung der Künstlerin Ilse Hillert statt. Frau Hillert arbeitet mit vielen verschiedenen Techniken wie Scheren und Linolschnitte, Tusche- und Aquarellmalerei und fertigt Collagen an. Die Ölmalerei steht jedoch an erster Stelle. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Physiotherapie Jan Selder für jedermann zu besichtigen, das Praxis-Team und Frau Hillert  freuen sich auf ihren Besuch.

För min Mamm
Am eeschte Sonndach em Mai hammer widder dä Fierdach för de Mamm. Ech ärme Rotzech weeß
ja nit, wat ech de Mamm schenke soll. „Dat schönste Jeschenk es selwsjemaht, Kengk!“ säht se emmer för mech. Dröm han ech nu wat selws jemaht, nemmech dat Jedecht hee on dat donn ech ehr morje vörm Fröhstöck opsare:
Wat du för mech jedonn häs, dat donn ech nit verjesse. Wat wör ech ohne dech? Ech wör fies opjeschmesse!
De Häng on dr Hals wöre nie jewäsche, on Löscher hädden Bux on Täsche. Ene ärme Höhsch wör ech ohne min Mamm! Ech hädden ki Täschedoch on kinne Kamm. Han ech emol Angst wie en Ähz em Pott, kütt de Mamm on fecht min Sorje fott. Ohne de Mamm kannste als Pänz nit läwe, dröm moss et min Mamm och lecker lang jäwe.
Äwer ohne Pänz wör och en Mamm arm drahn. Wat feng die dann dr janze Dach ahn? Ena, ohne Blare wör et ja nit nett! Dröm es so’n Mamm froh, dat se ons hät. Hütt donn ech dech dat Jedecht opsare. Ech bin doch dr beste von dinne Blare! E lecker Bützke donn ech dech schenke, domet du emmer an dinne Rotzech dehst denke. Quelle: Monika Voss, Onger ons jesaht

Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
01.05.1876 Die erste Nummer des „Düsseldorfer Generalanzeigers“ erscheint.
02.05.1991 Offizielle Einweihung der WDR-Landesstudios an der Kaistraße.
05.05.1946 Wiedereröffnung der Volksschulen in Düsseldorf in der Aula der Luisenschule. Die Schule wurde
                     1933 von der NSDAP geschkossen.
07.05.1836 Der Düsseldorfer Komponist Norbert Burgmüller in Aachen-Burscheid gestorben.
08.05.1926 Die Ausstellung „Gesolei“ wird im Beisein des Reichsministers Dr. Hans Luther, zahlreicher
                     Reichs- und Lasndesminister, des Oberpräsidenten der Rheinprovinz in der Rheinhalle eröffnet.
11.05.1986 Die serbisch-orthodoxe Kirche in Lichtenbroich wird eingeweiht.
12.05.1856 Gründung des Vereins deutscher Ingenieure durch Franz Grashof, Düsseldorf.
13.05.1836 Dampfschifffahrtgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein gegründet. Daraus entwickelte sich die
                     Köln-Düsseldorfer Dampfschifffahrtgesellschaft.
13.05.1836 Reinhard Mannesmann in Remscheid geboren.
14.05.1876 Das neue Stationsgebäude der Bergisch-Märkischen Eisenbahn wird dem Verkehr übergeben.
15.05.1836 Gründung der Provinzialversicherung.
16.05.1911 Das Luftschiff „Deutschland“ wird beim Ausbringen aus der Halle von einer Bö gegen diese gedrückt
                     und zerstört.
18.05.1901 Die neue Rheinbadeanstalt wird eröffnet.
19.05.1951 Gründung des Bilker Heimatvereins.
22.05.1936 Die Reichsbahn-Kraftomnibuslinie Düsseldorf-Köln wird eröffnet.
23.05.1831 Gründung der Düsseldorfer Handelskammer.
28.05.1791 Geburt des Grafen Adelbert von Recke-Volmerstein, des Begründers und Stifters der Evangelischen
                     Rettungsanstalt zu Düsselthal.
30.05.1896 Eröffnung des Hafens an der Lausward.
31.05.1206 Düsseldorf wird als selbständige Pfarre genannt.
31.05.1801 Die französische Besatzung verlässt Düsseldorf, nachdem die Festungswerke gesprengt worden
                     waren.
31.05.1876 Eröffnung des Zoologischen Gartens (Scheidt-Keim-Stiftung.
01.06.1876 Eröffnung der Landesheilanstalt und Nervenklinik in Grafenberg.
02.06.1991 Eröffnung des Erweiterungsbaus des Stadtmuseums an der Berger Allee.
04.06.1831 Genehmigung des Stadterweiterungsplanes Düsseldorf von Adolph von Vagedes durch eine
                     königliche Kabinettsorder.
05.06.1836 Gründung des Diakoniewerks in Kaiserswerth.
08.06.1716 Kurfürst Johann Wilhelm II. (Jan Wellem) stirbt auf dem Schloss zu Düsseldorf.
08.06.1846 GDer Physiker, Meterologe und Publizist Johann Friedrich Benzenberg, Begründer der Düsseldorfer
                     Sternwarte „Charlottenruhe“, gestorben.
10.06.1706 Grundsteinlegung für das Kloster der Kapuziner an der Flinger Straße.
12.06.1816 Erscheinen des ersten Dampfschiffes auf dem Rhein.
13.06.1936 Eröffnung der Großmarkthalle.
16.06.1916 Geheimer Kommerzienrat Franz Haniel gestorben.
17.06.1976 Die Sportanlage Niederheid, zum 100jährigen Bestehen von der Firma Henkel gestiftet, wird
                     eingeweiht.
18.06.1861 Gründung der freien Bäckerinnung.
20.06.1656 In Düsseldorf bricht die Pest aus.
20.06.1846 Erster Vertrag über eine Straßenbeleuchtung mit Gas und Öl.
26.06.1936 Gründung der Volksschule an der Golzheimer Heide in Unterrath.
30.06.1906 Einweihung des neuen Hohenzollern-Gymnasiums an der Westseite der Königsallee.
30.06.1966 Die Großkläranlage Düsseldorf-Nord wird in Benutzung genommen.

Geschichte des Monats
In die weite Welt
Das Rad meines Vaters Mühle braus te und rauschte schon wieder recht lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen; mir war so recht wohl in dem warmen Son nenscheine.
Da trat der Vater aus dem Hause, er hatte schon seit Tagesanbruch in der Mühle rumort und die Schlafmütze schief auf dem Kopfe, der sagte zu mir: „Du Taugenichts! Da sonnst du dich schon wieder und dehnst und reckst dir die Knochen müde und lässt mich alle Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist vor der Tür, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb dir selber dein Brot.“ - „Nun“, sagte ich, „wenn ich ein Taugenichts bin, so ist’s gut, so will ich in die Welt gehen und mein Glück machen.“ Und eigentlich war mir das recht lieb; denn es war mir kurz vor her selber eingefallen, auf Reisen zu gehen, da ich die Goldammer, welche im Herbst und Winter immer betrübt an unserem Fens ter sang: Bauer, miet mich, Bauer, miet mich! nun in der schönen Frühlingszeit wie der ganz stolz und lustig vom Baume rufen hörte: Bauer, behalt deinen Dienst! - Ich
ging also in das Haus hinein und holte meine Geige, die ich recht artig spielte, von der Wand, mein Vater gab mir noch einige Gro schen Geld mit auf den Weg, und so schlen derte ich durch das lange Dorf hinaus. Ich hatte recht meine heimliche Freude, als ich da alle meine alten Bekannten und Kamera den rechts und links, wie gestern und
vorges tern und immerdar, zur Arbeit hinausziehen, graben und pflügen sah, während ich so in die freie Welt hinausstrich. Ich rief den armen Leuten nach allen Seiten recht stolz und zufrieden Adjes zu, aber es kümmerte sich eben keiner sehr darum. Mir war es wie ein ewiger Sonntag im Gemüte. Und als ich endlich ins freie Feld hinauskam, da nahm ich meine liebe Geige vor und spielte und sang, auf der Landstraße fortgehend: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.
Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot, sie wissen nur vom Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot. Die Bächlein von den Bergen springen,die Lerchen schwirren hoch vor Lust, was sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer Brust?
Den lieben Gott lass ich nur walten; der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld und Erd’ und Himmel will erhalten, hat auch mein Sach’ aufs best bestellt!“ Indem, wie ich mich so umsehe, kommt ein köstlicher Reisewagen ganz
nahe an mich heran, der mochte wohl schon einige Zeit hinter mir drein gefahren sein, ohne dass ich es merkte, weil mein Herz so voller Klang war; denn es ging ganz langsam, und zwei vornehme Damen streckten die Köpfe
aus dem Wagen und hörten mir zu. Die eine war besonders schön und jünger als die an dere, aber eigentlich gefielen sie mir alle beide. Als ich nun aufhörte zu singen, ließ die ältere stillhalten und redete mich holdselig an:
„Ei, lustiger Gesell, Er weiß ja recht hüb sche Lieder zu singen.“ Ich nicht zu faul da gegen: „Ew. Gnaden aufzuwarten, wüsst ich noch viel schönere.“ Darauf fragte sie mich wieder: „Wohin wandert Er denn schon so früh am Morgen?“ Da schämte ich mich, dass ich das selber nicht wusste, und sagte dreist: „Nach Wien“; nun sprachen beide miteinander in einer fremden Sprache, die ich nicht verstand. Die jüngere schüttelte einige Mal mit dem Kopfe, die an dere lachte aber in einem fort und rief mir endlich zu: „Spring Er nur hinten mit auf, wir fahren auch nach Wien.“ Wer war fro her als ich! Ich machte eine Reverenz und war mit einem Sprunge hinter dem Wagen, der Kutscher knallte, und wir flogen über die glänzende Straße fort, dass mir der Wind am Hute pfiff.
Hinter mir gingen nun Dorf, Gärten und Kirchtürme unter, vor mir neue Dörfer, Schlösser und Berge auf; unter mir Saaten, Büsche und Wiesen bunt vorüberfliegend, über mir unzählige Lerchen in der klaren, blauen Luft - ich
schämte mich, laut zu schreien, aber in nerlichst jauchzte ich und strampelte und tanzte auf dem Wagentritt herum, dass ich bald meine Geige verloren hätte, die ich unterm Arme hielt.
Wie aber dann die Sonne immer höher stieg, rings am Horizont schwere, weiße Mittagswolken aufstiegen und al les in der Luft und auf der weiten Fläche so leer und schwül und still wurde über den leise wogenden Kornfeldern,
da fiel mir erst wieder mein Dorf ein und mein Vater und unsere Mühle, wie es da so heimlich kühl war an dem schattigen Weiher, und dass nun alles so weit, weit hinter mir lag. Mir war dabei so kurios zumute, als müsste ich
wieder umkeh ren; ich steckte meine Geige zwischen Rock und Weste, setzte mich voller Ge danken auf den Wagentritt hin und schlief ein.
Joseph von Eichendorf
Quelle: Michaels Kalender 2009

Brauchtum
Maibäume in Bayern
Rund um den Maibaum gibt es in jeder Region andere Traditionen. In Bayern ist es Ehrensache, einen besonders großen, schön gewachsenen Stamm aufzustellen – schließlich gilt der Maibaum als Fruchtbarkeitssymbol und als Zeichen bayrischen Bürgerstolzes. In Oberbayern wird der Stamm (oft bis zu 30 Meter lang) zuerst entrindet und dann bemalt. Der grüne Wipfel bleibt ste hen, eine Fichtenzweig-Girlande, ein oder zwei weiß-blaue Kränze und hölzerne Figuren kommen als Schmuck dazu.
Mit viel Kraft und Geschicklichkeit muss der Baum dann aufgerichtet werden. Steht er erst mal auf dem Dorfplatz, können alle aufatmen: Denn nichts fürchten die Männer mehr, als dass ihr Maibaum von Konkurrenten aus anderen Dörfern gestohlen werden könnte. Entwendet werden darf das Schmuckstück traditionell zwar nur innerhalb des Ortes, wo er aufgestellt wurde (also nicht aus dem Wald) und auch nur mit List und ohne Gewalt, aber eine  Schande ist es doch, wenn der Baum verschwindet.
Dann helfen nur Rückgabeverhandlungen mit reichlich Bier und Brotzeit Mehr über (ober-)bayrische Maibaumtraditionen unter www.maibaum-vereine.de
Quelle: Michaels Kalender 2009

2011-2

EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung 2011

am Donnerstag, dem 10. März 2011 um 19:30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160

Tagesordnung
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2010
03 Bericht des Vorstandes
04 Kassenbericht
05 Bericht der Revisoren
06 Aussprache über die TOP 3 bis 5
07 Entlastung des Vorstands
08 Wahl der/des 2. Vorsitzenden
09 Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1. Geschäftsführers
10 Wahl der 1. Kassiererin / des 1. Kassierers
11 Wahl einer Revisorin / eines Revisors
12 Anträge
12a satzungsmäßiger Antrag zu §1 Die Angaben zu den Bankverbindungen sind ersatzlos zu streichen.
12b sonstige Anträge
13 Verschiedenes (das musikalische Rahmenprogramm gestalten Schüler und Schülerinnen der Städt. Clara
      Schumann Musikschule mit ihrer Lehrerin Frau Nowak-Witteler)

Diese Einladung gilt nach § 7 Zif. 4 unserer Satzung als rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für  Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind. Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der  Jahreshauptversammlung teil.

Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder, 3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ 30050010) und Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00) zur Verfügung. Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.

In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag, Einzugsermächtigung oder Bareinzahlung bisher auf das Konto des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100 480 9305,
BLZ 300 50110 oder bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

Klaus Decker, Rhein-Fire-Str. 11
Marlies Keller und Elimar Simon, Sandweg 26
Wilfried Kemper, Meisenweg 71
Gisela Thomae, Ahornallee 36


Jahresfahrt am 16. Juli 2011


Unsere diesjährige Jahresfahrt führt uns u. a. zum Regierungsbunker bei Ahrweiler. Die Abfahrt ist um 9.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr. 1 / Ecke Kalkumer Str. Unser erstes Ziel ist der Regierungsbunker. Bei einer Führung in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker erfahren wir, wie im Erstfall ein verantwortungsbewusstes Krisenmanagement funktioniert.
Unser Mittagessen werden wir im „Hotel Restaurant Café Recher Hof“ in Rech einnehmen. Nach dem Mittagessen werden wir zum Radio-Observatorium Effelsberg fahren. Hier erwartet uns eine Menge Informationen über das
Radio-Observatorium. Danach besteht Gelegenheit sich Bad Münstereifel anzusehen.

Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung des Regierungsbunkers und des Radio-Observatoriums sowie das Mittagessen.

Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto
Karlheinz Kürpig, Konto Nr.: 0245771600 BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.

Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen.
Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten

Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. tritt nur als nicht gewerblicher Vermittler auf. Die ausgeschriebene Fahrt wird als Gruppenreise zum Selbstkostenpreis nach den oben aufgeführten Leistungen durchgeführt.


Aus der Bezirksvertretung 6

Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung 6 hat nochmals einstimmig die Verwaltung gebeten, im Jahr 2011 mit der Realisierung des 2. Bauabschnitts der Maßnahme Unterrather Straße „Klinke“ zu beginnen. Sie wies darauf hin, dass nach der Neugestaltung des Vorplatzes Klinke die dringend notwendige Verbesserung der Unterrather Straße in diesem Bereich nicht länger hinaus geschoben werden könne.
Die zügige Umsetzung des 2. Bauabschnitts ist sinnvoll und notwendig, um Ordnung in die Verkehrsabläufe und Parkmöglichkeiten zu bringen, die Fahrbahnflächen zu sanieren (alte Straßenbahngleise) - zwischenzeitlich sind weitere Winterschäden hinzugekommen -und den Containerstandort in der vorgesehenen abgesenkten Form zu verwirklichen.
Die ab 2019 angedachten Kanalbaumaßnahmen dürften dabei kein Hindernis darstellen, da der Stadtentwässerungsbetrieb den Ausbau der Straße in seinen Planungen berücksichtigt und eventuell
notwendige Eingriffe so gering wie möglich halten werde. Die Bezirksvertretung erinnerte ferner daran, dass die lnformationsvorlage „Unterrather Straße - Klinke - 2. Bauabschnitt“ bereits am
25.11.2009 von ihr zur Kenntnis genommen wurde.

– Auf der Reide 53, 53a ist der Neubau eines 7-Familienhauses mit Tiefgarage geplant.
Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Fluchtlinienplanes 581/04, der unter anderem eine Fluchtlinie festsetzt. Da es sich bei diesem Bebauungsplan nicht um einen qualifizierten Bebauungsplan im Sinne des § 30 BauGB handelt, erfolgt die planungsrechtliche Beurteilung im Übrigen nach § 34 BauGB. Die nähere Umgebung entspricht einem reinen Wohngebiet.
Geplant ist das vorhandene Wohngebäude abzubrechen und ein zwei- bis dreigeschossiges Mehrfamilienhaus sowie eine Tiefgarage mit 9 Stellplätzen und 4 weiteren Stellplätzen mit Vorgarten zu errichten. Der Neubau schließt direkt an das Gebäude Auf der Reide 51 an.
Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, ist eine Befreiung nach dem Baugesetzbuch erforderlich, da von der festgesetzten Fluchtlinie abgewichen werden soll.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung, da sie die Abweichung für städtebaulich vertretbar hält. Die geplante Bebauung orientiert sich an den bestehenden Wohngebäuden auf den Nachbargrundstücken 43, 47, 49, 51, 51a und 55, die ebenfalls von der Baulinie zurückspringen.
Da sich das geplante Vorhaben nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt, befürwortet die Verwaltung die Erteilung der Baugenehmigung. Satzungsgeschützte Bäume sind von der Baumaßnahme nicht betroffen.
Die Bezirksvertretung ist für die Entscheidung zuständig, da eine Befreiung nach dem Baugesetzbuch erforderlich ist, die planungsrechtliche Beurteilung im Übrigen nach § 34 BauGB erfolgt und das Grundstück größer als 1.000 m2 ist.
Die Bezirksvertretung 6 beschloss einstimmig die gewünschte Baugenehmigung einschließlich der erforderlichen Befreiungen zu erteilen.

– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, den Seiteneingang an der Straße „Am Röttchen“ vor dem Tor des „Unterrather Friedhofs“ abzuschraffieren, um das ständige Zuparken des Eingangs zu verhindern.
Die Schraffur wurde zwischenzeitlich aufgebracht.

– Schließlich hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, den am Lemgoer Weg, Ecke Korveyer Straße endenden Radweg über Lemgoer Weg, Am Röttchen bis zur Unterrather Straße durch Markierung der Fahrbahn zu verlängern.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit: Die Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr entspricht
der Straßenverkehrsordnung und einschlägigen Richtlinien und erfolgt nach folgendem Prinzip: Auf der vorhandenen Fahrbahn wird auf beiden Seiten eine gestrichelte Linie aufgebracht, die einen Seitenstreifen für Radverkehr schafft. Dieser Seitenstreifen sollte 1,60 m breit sein, mindestens jedoch 1,25 m. Zusätzlich
sind nach Bedarf Sicherheitsabstände zu parkenden KFZ vorzusehen. Die verbleibende Fahrbahnbreite zwischen den Markierungslinien ist so breit zu wählen, dass sich PKW begegnen können. Bei einer Begegnung zweier LKW können diese auf den Schutzstreifen ausweichen. Für die Begegnung von PKW sind mindestens 4,5 bis 5
m erforderlich.
Sollten Schutzstreifen markiert werden, muss die Fahrbahn also mindestens 7 m breit sein. Der im Beschluss genannte Straßenzug hat eine Regelbreite von 6 m, teilweise sogar geringer. Die Markierung von Schutzstreifen ist daher nicht möglich.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Was macht eigentlich... Pfarrerin Gaby Palm?
Wir haben nachgeschaut.
Ja, Mitte September 2010 war es so weit. Wir besuchten Gaby Palm in ihrer neuen Heimat Churwalden. Churwalden gehört zum Kanton Graubünden-Schweiz, hat ca. 1220 Einwohner, liegt luftlinienmäßig 8 km von der Kantonhauptstadt Chur entfernt. Durch Churwalden führt die Straße in Richtung des Wintersportortes Lenzerheide und weiter über den Julierpass nach St. Moritz. Das Stätzerhorn mit 2574 m ist der höchste Punkt von Churwalden. Um 1150 wurde durch die Errichtung einer Abtei Churwalden gegründet. 1191 wurde der Ort als
Curwalde erstmals urkundlich erwähnt. Churwalden gehörte lange zu Österreich und hat sich erst 1649 von Österreich losgekauft. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Churwalden Luftkurort. Um 1960 wurde Churwalden im Sog von Lenzerheide Wintersportort.
Als Spezialität wird das Bündner Fleisch in Fleischtrocknereien hergestellt. Außerdem befindet sich in Churwalden die größte Sommerrodelbahn der Welt mit einer Länge von 3,1 km.
Wir nahmen an zwei Gottesdiensten teil. Die evangelische Kirchengemeinde in Churwalden feierte nach dem Gottesdienst die Einweihung des neugestalteten Begegnungsraumes. Auch wir wurden zu dem „Fescht“ herzlichst begrüßt, super aufgenommen und köstlich bewirtet.
Gaby Palm in der Kirche Churwalden
Zum nächsten Gottesdienst um 19.30 Uhr fuhren wir in das urige Bergdorf Parpan. Der Ort gehört seit dem 1. Januar 2010 mit zur Gemeinde Churwalden. Parpan hat nur ca. 265 Einwohner und wurde 1208 als Partipan erstmals urkundlich erwähnt. Neben dem Schlössli Parpan hat uns die Dorfkirche schon mächtig beeindruckt.
Um 1489 erbaut, strahlt der Kirchenraum schon eine gewisse Würde aus. Gaby Palm‘s Predigt, dazu die passenden Abendlieder versetzten uns in eine besonders festliche Stimmung.
Ja, während unseres Besuches haben wir festgestellt Gabi PaIm geht es hervorragend. Sie hat das große Los gezogen, denn sie arbeitet da, wo andere Urlaub machen.
Zufrieden traten wir unsere Heimreise an, wir haben uns überzeugt, Gaby Palm geht es richtig gut. Ja, die Welt und das Leben ist schön.
Christa Stephan, Horst Stephan, Elke Graeber

Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


KAB unterstützt Hilfsbedürftige


Die KAB-Gemeinschaft der Pfarren St. Maria u.d. Kreuze (Unterrath) und St. Maria Königin (Lichtenbroich) hatte mit ihrem traditionellen Trödelmarkt Ende Oktober einen Reingewinn von rund 5.000 Euro erzielt. Fest stand, dass dieser Betrag wieder sozial benachteiligten Mitmenschen zugute kommen sollte.

Kurz vor dem Weihnachtsfest hat der KAB-Vorstand nun eine erste Entscheidung getroffen: Jeweils 500 Euro werden der Altstadt-Armenküche, der franziskanischen Initiative gegen Armut und Not e.V. sowie der Ordensgemeinschaft der Armen - Brüder des hl. Franziskus Sozialwerke e.V. übergeben. 400 Euro gehen an das Friedensdorf Oberhausen.

Weitere Spenden erhalten in Unterrath der Papst-Johannes-Kindergarten und die Pfarrbücherei, die Kartäuser Mönche im Allgäu und eine renovierungsbedürftige St. Thomas Church in Indien. Ein Restbetrag wird für künftige Notfälle bereitgehalten.

Unterrather Bürger sammeln für einen guten Zweck

Die Idee kam von dem neuen Inhaber des Blumengeschäftes Mathiessen am Unterrather Friedhof. Nach dem Motto „Iss und trink und zahl was du willst“ fand an jedem Adventswochenende bei oft eisiger Kälte, am Geschäft an der Unterrather Straße 65 ein Imbiss statt. Jeder Kunde, der Blumen kaufte, konnte sich anschließend an
warmen Getränken, frischen gegrillten Würstchen, Feigen im Speckmantel und selbstgebackenen Plätzchen erfreuen und gab hierfür eine Spende.

Esther Mathiessens Vater, Hans Jürgen Thiele, der mit seiner Frau dickverpackt der Kälte trotzte und jedes Wochenende hinter der Theke stand, freute sich über die Spendenfreudigkeit der Unterrather Bürger. Für die junge Familie Esther und Christian Mathiessen, die erst Anfang des Jahres das Geschäft der Eltern übernommen hatten, war es sehr wichtig etwas Gutes für den Stadtteil zu tun.

Bei dieser Aktion kamen 700,-- Euro zusammen. Stolz und mit großer Freude nahmen Birgit Muffert und Christiane Schmidt vom St. Josef-Haus die Spende entgegen. Das Geld wird für ein Theaterprojekt oder für die Anschaffung von Spielzeug verwendet.

E. Prill

Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf

03.03.1809 Kaiser Napoleon ernennt seinen 4 Jahre alten Neffen Louis Napoleon, Sohn des Königs von Holland,
                     zum Großherzog von Berg. Er behält sich die Verwaltung des Großherzogtums selbst vor.
05.03.1904 Das Löbbecke-Museum wird eröffnet.
05.03.1949 Die IGEDO wird in Düsseldorf gegründet. Gleichzeitig findet im Ehrenhof die erste Modemesse statt.
14.03.1769 Der Friedhof vor dem Flinger Tor wird eröffnet.
15.03.1979 Gründung des Filminstituts (Vorläufer des Filmmuseums) der Stadt Düsseldorf.
19.03.1619 Die Jesuiten kommen auf Veranlassung des Herzogs Wolfgang Wilhelm nach Düsseldorf.
19.03.1909 Grundsteinlegung der Ursulinenschule, Fürstenwall.
23.03.1939 Der von Prof. Fritz Coubillier geschaffene Industriebrunnen wird am Fürstenplatz wieder aufgestellt.
24.03.1949 Der Robert-Schumann-Saal im Ehrenhof wird eröffnet.
25.03.1609 Todestag von Herzog Johann Wilhelm I.
27.03.1824 Durch Königliche Verordnung wird Düsseldorf zum Sitz des Provinziallandtages bestimmt.
01.04.1904 Die Friedhöfe Hamm, Bilk und Volmerswerth werden geschlossen und der Südfriedhof eröffnet.
01.04.1909 Die Gemeinden Heerdt, Eller, Gerresheim, Rath Himmelgeist, Ludenberg und Stockum werden nach
                     Düsseldorf eingemeindet.
04.04.1384 Herzog Wilhelm bestätigt die Privilegien der Stadt. Bilk, Derendorf und Golzheim werden der Stadt
                     einverleibt.
27.04.1984 Die neuen Räume des „ZAKK“, Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, an der Fichtenstraße
                     werden eröffnet.
27.04.1984 Das Warenhaus Horten eröffnet im versetzten Carsch-Haus.

Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf

Osterbräuche
Österreich
Am Gründonnerstag (Antlaßtag) wird vermehrt Grünes gegessen (z.B. Spinat, Kräutersuppe). An diesem Tag gelegte Eier gelten als glücksbringend und unheilabwehrend (Antlaßeier).

Sehr verbreitet ist das Ratschengehen. Der Karfreitag (Feiertag für Evangelische) wird vielfach als Fasttag gehalten, um 15 Uhr wird auch in manchen öffentlichen Bereichen eine Gedenkminute an den Tod Christi gehalten.

In der Osternacht (auf Ostersonntag) findet die kirchliche Auferstehungsfeier statt, beginnend mit der Feuerweihe vor der Kirche. Häufig wird das Osterlicht auch nach Hause getragen. Osterfeuer auf den Bergen sind in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Niederösterreich und Bgld. verbreitet.

Am Ostersonntag werden in der Kirche Speisen (Schinken, Eier, österliches Backwerk) geweiht. Am  bekanntesten sind die vom „Osterhasen gelegten“ gefärbten oder verzierten Ostereier, mit denen oft „gepeckt“ wird (mit dem eigenen Ei das des Gegners eindrücken). Kinder erhalten kleine Geschenke (Eier, Süßigkeiten), die meist „vom Osterhasen“ versteckt werden.

Am Ostermontag fanden früher oft Flurbegehungen („Emmausgehen“ in Niederösterreich und in der Steiermark) statt.

Osterbräuche
Schweden
In manchen Gegenden gehen Frauen, die noch ihren Liebsten erobern möchten, nachts heimlich an eine Quelle oder einem Fluß, um das Osterwasser zu holen.

Wenn sie das Holen des Wassers schweigend vollbracht haben und es ihnen dann auch noch gelingt, den schlafenden Geliebten damit zu besprengen, ohne daß er es merkt, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege.

In Deutschland besteht der Osterstrauss, den man sich zu Hause aufstellt, ja meistens aus frisch ausgetriebenen oder blühenden Zweigen. Leider gibt es in Schweden um diese Jahreszeit noch keine ausgetriebenen Zweige. Um aber trotzdem ein bisschen Farbe und Frühlingsgefühle in die Wohnung zu bringen, nimmt man kahle Zweige
und befestigt knallbunt eingefärbte Federn daran.

Sieht wirklich fröhlich aus, das Ganze!

Den Brauch, an den Osterstrauss gefärbte Eier zu hängen, ist hier allerdings weitgehend unbekannt.
Quelle: www.osterseite.de


AUFBRUCH
Über Nacht, vom ersten warmen Winde
kühn gemacht,
hat der März das Tal geschwinde
grün gemacht.
Wärmt der Wald sich, mager und gestrüppig
erst das Fell,
bald des Kirschbaums Knospen, üppig
bersten hell.
Süßer Regen weint den weh gefrornen
Garten auf.
Blüten, die im Schnee verlornen,
warten drauf.
Hinter das vom Winter aus gebleichte
Grau der Welt
ist nun schon das frühlingsleichte
Blau gestellt.
Morgen kommt die Sonne: Furcht und Hoffen
stöhnt vom Schlag –
von des Lichtes Blitz getroffen
tönt der Tag!
Eugen Roth


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Ich bin damit einverstanden, dass meine persönlichen Daten veröffentlicht und bei evtl.
Anschriftenänderungen weitergegeben werden.


.................................................................................
Unterschrift

Ermächtigung zum Einzug von Forderungen durch Lastschriften
Hiermit ermächtige(n) ich den Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich
e.V. widerruflich, die von mir zu entrichtenden Zahlungen wegen Mitgliedsbeitrag
bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos

Nr. ............................................ bei .................................................................................................

BLZ .......................................... durch Lastschrift einzuziehen.

Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des
kontoführenden Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Ich verpflichte mich,
jede Änderung dem Verein unverzüglich mitzuteilen. Teileinlösungen werden im Lastschriftverfahren
nicht vorgenommen.


...................................................................... .................................................................................
Ort, Datum Unterschrift

2011-1

In eigener Sache
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bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100 480 9305, BLZ 300 50110
oder
bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.

Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V.
zum Jahreswechsel 2010/2011

Liebe Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!

Erlauben Sie mir zunächst eine kleine Rückschau auf das hinter uns liegende Jahr 2010.

Leider hielten auch im letzten Jahr diverse negative Ereignisse die Welt in Atem. Wer glaubte, dass die beängstigende Weltwirtschaftskrise so langsam überwunden sei, der wurde durch immer wieder aufflammende Brandherde eines besseren belehrt. Ich erinnere nur an die Hiobsbotschaften aus Portugal und Irland. Es wird wohl noch geraume Zeit brauchen, bis wir uns einigermaßen wieder in Sicherheit wiegen können, wobei man natürlich auf der anderen Seite manche Pressemeldungen auch nicht überbewerten sollte. In diesem
Zusammenhang wirklich positiv zu vermerken ist, dass die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung gekommen ist. Es bleibt zu hoffen, dass dies noch möglichst lange so anhält. Der Rückgang der Arbeitslosenzahlen stimmt uns ebenfalls positiv.

Was hingegen bedenklich ist bzw. sogar sehr erschüttert auf uns wirkte, waren die Geschehnisse und Katastrophen im Umwelt-, Klima- und in übrigen Naturbereichen. Zunächst ist zu denken an das Tief „Daisy“ welches uns den härtesten Winter seit 50 Jahren bescherte. Erwähnen möchte ich auch das Erdbeben in Haiti mit den massiven dramatischen Folgen. Die Ölpest im Golf von Mexico sorgte für die größte uns vorstellbare Umweltkatastrophe. Der Vulkanausbruch in Island legte die Flugsicherheit in ganz Europa lahm. Im Sommer hatten wir in ganz Deutschland teilweise Temperaturen, die für viele ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Schließlich möchte ich Sie beim Lesen dieser Worte auffordern, unserer im letzten Jahr in Afghanistan gefallenen Soldaten zu gedenken. Es bleibt zu hoffen, dass wir in diesem Jahr keine weiteren toten Soldaten beklagen müssen.

Aus der Vereins- und Vorstandsarbeit des Bürgervereins im letzten Jahr kann ich Ihnen Gutes aber auch weniger Gutes berichten.

Ein die Unterrather und den Bürgerverein immer wieder beschäftigendes Thema ist der „zweite Bauabschnitt Klinke“. Trotz aller Bemühungen des Bürgervereins, der Bezirksvertretung und der Verwaltung war leider kein Fortkommen in dieser Sache zu erreichen. Man ist zudem auf neue Probleme gestoßen, die jedoch noch keinen
neuen Verhandlungen zugeführt wurden. Ich kann Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir intensiv am Ball bleiben.

Unser größtes Sorgenkind in diesem Zusammenhang ist die Gaststätte „Zur Klinke“. Wie Sie sich sicherlich erinnern werden, sollte im Mai 2009 die Neueröffnung sein. Bis heute hat sich dort jedoch noch nichts getan. Das Amt für Denkmalschutz hat mir nach einem Gespräch zugesichert, dass man sich der Sache annehmen werde.
Wenn man als Unterrather Bürger mit ansehen muss, wie der Zerfall des Hauses fortschreitet, verspürt man schon eine gewisse Ohnmacht und Traurigkeit. Ich hoffe, dass es recht bald zu weiterführenden Gesprächen mit den Rechtsinhabern kommen wird, die Ergebnisse und Taten folgen lassen. Sehr bedauerlich ist auch, dass Diebe selbst vor der Gedenkstätte „Gut Heiligendonk“ nicht halt machen. Es wurde die wunderschöne Kupfertafel gestohlen. Man muss sich wirklich fragen, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht. Die Familie Schulten wird wohl in absehbarer Zeit eine neue Tafel anbringen lassen, die dann hoffentlich von Dieben verschont bleibt.

Positiv erwähnen möchte ich unsere in jeglicher Hinsicht gelungene Tagestour in den Naturpark Nordeifel. Karlheinz Kürpig hat sich wieder einmal als hervorragender Organisator bewiesen. Ich fiebere schon ein wenig der diesjährigen Jahresfahrt entgegen.

Im Juli letzten Jahres konnten wir ein tolles PlatzDafest bei schönem Wetter feiern. An dieser Stelle möchte ich nochmals „Danke“ sagen an alle Helfer und sonstigen Personen, die uns tatkräftig unterstützt haben.

Der Bürgerverein hat sich sehr darüber gefreut, dass der Stadtteil Unterrath ein eigenes Wappen bekommen hat. Die Initiative hierzu ging von unserem Mitglied Dietmar Schäfer aus. In Zusammenarbeit mit unserem Ehrenmitglied Heinz Baumgarten, der die Schirmherrschaft für die gesamte Angelegenheit übernommen hat, wurde ein wirklich tolles Wappen ausgewählt. Ich möchte allen Interessierten empfehlen, auf der Internetseite www.onaerod.de einmal die Rubrik „Das Unterrather Wappen“ anzuklicken.

Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass der Bürgerverein zum Jahreswechsel alle Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich mit einer angemessenen Geldspende bedacht hat. Ich bin schon ein wenig stolz darauf, dass unsere Mitgliederversammlungen immer recht gut besucht sind. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass sich so wenig jüngere Leute in unsere Sache einbringen, die letztlich doch allen zu Gute kommt. Ich hoffe das sich
dies in Zukunft noch ändern wird.

Mein besonderer Dank gilt der Bezirksvertretung und der Verwaltung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenfalls möchte ich Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider für die gemeinsame
Redaktionsarbeit für das Heimatblatt danken. Insbesondere möchte ich aber auch allen Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürgern, die uns im letzten Jahr so toll unterstützt haben, Dank sagen.

Nicht zuletzt gilt mein Dank allen Vereinsmitgliedern und meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfolgreiches und frohes Jahr 2011.

Erika Prill, 1. Vorsitzende

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Mit Beschluss des Rates vom 04.09.2008 wurde die Verwaltung beauftragt, einen Masterpian für die Umrüstung vorhandener Beleuchtung auf LED-Beleuchtung für die Stadt Düsseldorf zu entwickeln, wobei der Realisierung einer Umrüstung vorhandener Gasbeleuchtung eine grundsätzliche Planung vorgeschaltet werden sollte.

Da die zu klärenden Fragen bei der Umrüstung vorhandener Gasbeleuchtung nicht nur den Einsatz durch LED-Technik, sondern auch durch andere energieeffiziente Leuchtmittel, z. B. Natriumdampf-Hochdrucklampen (NaH-Lampen), betreffen, wurde der Masterplan energieeffiziente Straßenbeleuchtung erarbeitet.

Grundlage für diesen Plan sind die Beschlüsse des Rates zum gesamtstädtischen Klimaschutzprogramm „Die
Schöpfung bewahren“ und zum „Lichtmasterplan II“.

Vor dem Hintergrund der öffentlich geführten Diskussion zum Erhalt des Gaslichtes in Düsseldorf wird der künftige Umgang mit der Gasbeleuchtung im Masterplan konkretisiert. Bei der Aufstellung des Masterplans wurde insbesondere die kulturelle und stadtbildprägende Beleuchtung historischer Gasleuchten den Belangen des Klimaschutzes (insbesondere C02-Emissionen), den Betriebskosten (Lichtausbeute und Unterhaltungskosten)
sowie den Aspekten der Verkehrssicherheit und der Kriminalprävention (Straßenausleuchtung) gegenübergestellt und bewertet.

Der Masterplan „energieeffiziente Straßenbeleuchtung“ ist als technische Handlungs- und Umsetzungsrichtlinie zu verstehen. Er soll bereits bestehende Beschlüsse ergänzen und erfasst einen Zeitraum von 5 Jahren, da mit fortschreitender technischer Entwicklung eine Überprüfung und Aktualisierung auch im Hinblick auf die festzulegenden Maßnahmen geboten ist.

Im Stadtbezirk sollen rund 140 technische Standard-Gasleuchten (Reihen-, Ansatz- und Aufsatzleuchten) durch effiziente elektrische Leuchten ersetzt werden.

Im Bezirk 6 sollen in Unterrath auf der Unterrather Straße noch im Jahr 2010 34 Reihen- und Aufsatzleuchten durch effiziente elektrische Leuchten ausgetauscht werden. Für den Rather Kreuzweg sollen 41 neue Leuchten im Jahr 2012 angebracht werden; auf der Kürtenstraße sollen 28 und auf der Dorstener Straße 18 Leuchten umgerüstet werden. Mit der Realisierung ist im Jahr 2012 zu rechnen. Auf der Theodor-Straße sollen im Jahr 2013 10 neue Leuchten angebracht werden.

Die Bezirksvertretung nahm diesen Masterplan mehrheitlich zur Kenntnis.

Aus den Reihen der Bezirksvertretung wurde eingewendet, dass es sehr schön wäre, wenn die Straßenzüge einheitlich mit Leuchten desselben Typs versehen würden.

Auch bat die Bezirksvertretung mehrheitlich die Verwaltung, den Betroffenen vorzeitig eine umfassende Information über die vorgesehene Umrüstung zu erteilen, da mit dem Austausch der Leuchten grundsätzlich Anliegerbeiträge nach den Kommunalabgabengesetz zu erheben sind.

Für die Beitragsberechnung werden derzeit bei Anliegerstraßen 50 %, bei Sammelstraßen 30 % und bei Hauptverkehrsstraßen 10 % der lnvestionskosten herangezogen.

– Mehrheitlich nahm die Bezirksvertretung die Entwürfe des doppischen Produkthaushalts für das Haushaltsjahr 2011, den Vorbericht und die Anlagen zum Haushaltsplan 2011 sowie die bezirksbezogenen Haushaltsansätze 2011 der Stadt Düsseldorf zur Kenntnis.

Ebenfalls mehrheitlich wurde die Verwaltung gebeten, in den Haushalt noch Mittel für die Errichtung einer öffentlichen Toilette vor der Firma Rossmann an der Driburger Straße / Ecke Westfalenstraße sowie für den Bau der Ortsumgehung Rath in den Haushalt mit aufzunehmen.

– In ihrer Sitzung am 26.05.2010 bat die Bezirksvertretung die Verwaltung um Prüfung, ob der Gebäudekomplex Unterrather Straße 27 bis 41 unter Denkmalschutz gestellt werden könne.

Hierzu teilt die Verwaltung mit, dass der Denkmalwert der Gebäude erneut vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR) überprüft wurde.

Mit Schreiben vom 09.07.2010 teilte der LVR mit, dass der Gebäudekomplex keine Denkmaleigenschaften aufweist und es sich nicht um ein Denkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes
handelt.
Dieser Einschätzung schließt sich die Untere Denkmalbehörde an.

– Auf der Theodorstraße 283 ist der Neubau eines Küchenfachmarktes vorgesehen.

Ursprünglich beabsichtigte der Bauherr eine extensive Dachbegrünung. Hiervon ist er zwischenzeitlich abgerückt und hat einen Antrag auf veränderte Ausführung zur Baugenehmigung mit Verzicht auf die Dachbegrünung eingereicht.

Dieser Antrag wurde zunächst von der Verwaltung abgelehnt. Der Antragsteller bat im Juni 2010 nochmals um Überprüfung der Entscheidung, bevor er den Klageweg beschreiten würde.

Eine erneute Prüfung ergab, dass die zwangsweise Durchsetzung der Dachbegrünung nicht erfolgversprechend ist, zumal der rechtsverbindliche Bebauungsplan hierzu keine Festsetzungen enthält.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Der Vorstand und die Redaktion gratulieren
Am 11. November 2010 feierten unser Vorstands- und Ehrenausschußmitglied Hans-Werner Spieshöfer und seine Gattin Nandi das Fest der Goldenen Hochzeit.
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion gratuliert nachträglich ganz herzlich zu diesem Anlass und wünscht dem Jubilarpaar noch viele Jahre gemeinsames Zusammensein, Gesundheit und Gottes Segen.
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion

Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Haushalt 2011 verabschiedet

Die Beratungen des städtischen Haushalts 2011 durch die Bezirksvertretung 6 sind abgeschlossen. Dabei konnte ich persönlich mit besonderer Freude feststellen, dass die Umsetzung des II. Bauabschnittes „Unterrather Straße/Klinke“ gesichert ist. Voraussichtlich schon in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung soll der konkrete
Bau- und Finanzierungsbeschluss gefasst werden. Die Bezirksvertretung verzichtete aus Gründen der Haushaltskonsolidierung weitgehend auf neue Erhöhungsanträge.

Zwei Projekte waren ihr aber so wichtig, dass dafür zusätzlich zum Verwaltungsentwurf Mittel in den Haushalt 2011 eingestellt werden sollen:

- Eine öffentliche Toilette im Bereich Westfalenstraße und
- die Planungen für den Bau der Ortsumgehung Rath.

Schwerpunkte des Gesamthaushalts 2011 sind u.a.:

- Keine Steuererhöhungen. Das kommt den Unternehmen und den mittelständischen Betrieben in unserer Stadt zugute. Aber auch den Mietern und Hausbesitzern, die keine höheren Grundsteuern bezahlen müssen.

- Der soziale Bereich. Die Beitragsfreiheit in den Kindertagesstätten bleibt erhalten. Die Angebote für die unter Dreijährigen werden ausgebaut.

- Neben den eigenen städtischen Leistungen im Sozialbereich ist auch die Unterstützung der Wohlfahrtsverbände gesichert - für die Arbeit der Kindergärten bis hin zu den Zentren Plus für die Senioren.

Die Wirtschaftskrise ist zwar nicht spurlos an der Stadt vorübergegangen. Aber die verantwortungsbewusste Haushaltspolitik der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass der hohe Standart bei den
Leistungen für die Bevölkerung gehalten und sogar ausgebaut werden konnte.

Jürgen Buschhüter, Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6


Sitzungstermine der Unterrather Funken Blau Gelb

Samstag, 26. Febr. 2011 Retematäng - Sitzung Motto: Alle Mann an Bord - Funken Ahoi Sitzungspräsident: Michael Siebel Beginn: 19:45 Uhr, Einlass: ab 18:15 Uhr Programm: Funkies, Prinzenpaar, 2 Didi‘s, Kapusta,
Dat Fimmännche, Blöd+Blöd, Froende u a. Festzelt: auf dem Schützenplatz Kartäuser Str. Eintritt: Euro 25,-.
Kostenlose Parkplätze vorhanden,
ohne Auto mit Linie 707, 715,729,730,760 oder S 11 erreichbar. Kartenbestellung über Coupon (liegt in Unterrather Geschäften), ab 10. Januar im Direktverkauf bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2
oder www.unterrather-funken.de

Sonntag, 27. Febr. 2011 Kindersitzung Motto: Alle Mann an Bord - Funken Ahoi Sitzungspräsident: Karina und Björn Bähren Ab 14 Uhr großer Umzug mit Schulklassen und 3 Musikkapellen von der Piwipp zum Festzelt Kartäuser Str. Ab 14:45 Uhr Eintritt, Beginn Programm ab 15 Uhr Eintritt: Euro 5,- Programm: Kindertanzgruppe Blau Gelb, Funkies, Kinderprinzenpaar Lars und Finja, Musikclown, Stefan Schmitz u.a. Karten an der Kasse.

Mittwoch, 2. März 2011 Damensitzung Motto: Alle Mann an Bord - Funken Ahoi. Sitzungspräsidentin: Uschi  Pannenbecker Beginn: 18:50 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr Eintritt: Euro 25,- Programm mit Empfang des Prinzenpaares, Ulli Binger, Manni der Rocker, Engelchen Hedwig, Piefe Mollies u.a. Festzelt: auf dem Schützenplatz, Kartäuser Str. Kostenlose Parkplätze vorhanden, ohne Auto mit Linie 707, 715, 729, 730, 760 oder S 11 erreichbar. Kartenbestellung über Coupon (liegt in Unterrather Geschäften), ab 10. Januar im Direktverkauf
bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder über www.unterrather-funken.de

Freitag, 4.3.2011 2. Jugendsitzungsparty - Party Motto: 100 % Fun - 0 ‰ Alkohol Leitung: Stefan Schmitz
Programm: Karaoke, Musik, Funkies, Super-Ingo Beginn: 19 Uhr, Einlass: ab 18:15 Uhr Eintritt: Euro 7,- nur an der Abendkasse

Sonntag, den 6. März 2011 Herrensitzung Motto: Alle Mann an Bord - Funken Ahoi Sitzungspräsident: Michael Siebel Beginn: 11Uhr, Einlass: ab 9:30 Uhr Programm: Peter Fassbender, Martin Schobs, Klaus und Willi, Manni der Rocker , Fetzer u.a. Festzelt auf dem Schützenplatz, Kartäuser Str. Kostenlose Parkplätze vorhanden,
ohne Auto mit Linie 707, 715, 729,730,760 oder S 11 erreichbar, Kartenbestellung über Coupon (liegt in Unterrather Geschäften), ab 10 Januar im Direktverkauf bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder über www.unterrather-funken. de


Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf

1871            Gründung des Bachvereins.
01.01.1771 Eröffnung der kaiserlichen Posthalterei an der Flinger Straße 20.
01.01.1801 Die Allgemeine Armenanstalt wird gegründet.
01.01.1831 Die Cellitinnen erhalten zum Krankenhaus das Karmelitessenkloster geschenkt.
01.01.1936 Gründung der Rheinmetall-Borsig AG.
03.01.1836 Gründung der Provinzial Feuerversicherungsanstalt.
05.01.1876 Eröffnung der Schlachthalle an der Golzheimer Insel.
07.01.1636 Erlass der ersten Brandordnung.
09.01.1651 Pfalzgraf Johann Wilhelm genehmigt die Niederlassung der Franziskaner und schenkt ihnen ein Haus
                     auf der Zitadelle.
09.01.1866 Gründung des Vereins der Ärzte Düsseldorf.
12.01.1851 Das Rathaus und das Theater erhalten Gasbeleuchtung.
13.01.1806 Maximilian Joseph, Herzog von Jülich, Kleve und Berg, wird König von Bayern.
14.01.1926 Gründung der Veinigten Stahlwerke AG mit Sitz in Düsseldorf.
16.01.1876 Eröffnung der rheinischen Eisenbahn Düsseldorf-Rath.
16.01.1961 Erste Implantation eines Herzschrittmachers in der Medizinischen Klinik.
18.01.1896 Einweihung des ausgemalten Stadtverordneten-Saales im neuen Rathaus.
22.01.1901 Die Stadtverordeten beschließen die Errichtung eines Volksschul-Lehrerinnen-Seminars.
25.01.1826 Das Haupt des Hl. Apollinaris wird aus St. Lambertus nach Remagen zurückgebracht.
25.01.1876 Dr. Herbert Eulenberg, Dichter und Schriftsteller, geboren. An seinem 70. Geburtstag, am 25.1.1946,
                     wird er zum Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf ernannt.
27.01.1896 Die Kleinbahn (elektr. Straßenbahn) Grafenberg - Ratingen wird eröffnet.
31.01.1926 Wiedereröffnung der Staatlichen Kunstakademie.
Febr. 1951 Gründung des Düsseldorfer Kinderballetts.
01.02.1836 Gründung der Speditions- und Schifffahrtgesellschaft Cretschmar.
01.02.1946 Die revidierte Gemeindeordnung wird eingeführt. Danach wird der bisherige Stadtverordnete Karl
                     Arnold zum Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und der Stadtverordnete Peter Waterkortte zum
                     Bürgermeister ernannt. Zum Oberstadtdirektor wird der bisherige Oberbürgermeister Walter Kolb
                     gewählt. Sein Stellvertreter (Stadtdirektor) ist der Beigeordnete Dr. Walther Hensel. Die Ernennung
                    erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung. Stadtdirektor Roland wird zum Oberverwaltungsdirektor
                    ernannt.
02.02.1821 Prinz Friedrich von Preußen bezieht als Kommandeur der 14. Division Schloss Jägerhof.
02.02.1886 Gründung der Düsseldorfer Volksbüchereien.
05.02.1856 Die Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Duisburg wird eröffnet.
05.02.1946 Das Düsseldorfer Amtsblatt erscheint erstmalig.
06.02.1876 Erstmals fährt eine Straßenbahn (zunächst als Pferdebahn) nach Düsseldorf.
09.02.1841 Eröffnung der Köln-Mindener Bahnstrecke bis Düsseldorf.
12.02.1826 Prinz Georg von Preußen wird auf Schloss Jägerhof geboren.
14.02.1966 Gründung der Universität Düsseldorf.
16.02.1856 Heinrich Heine stirbt in Paris.
18.02.1961 Erster Spatenstich für den neuen Stadtteil Garath.
21.02.1881 Dr. h.c. Hugo Henkel, in Düsseldorf geboren. Er wurde am 26.9.1951 zum Ehrenbürger der Stadt
                    ernannt.
22.02.1591 Friedrich von Spee, der Dichter der Trutznachtigall, wird in Kaiserswerth geboren.
22.02.1986 Einweihung des Weiterbildungszentrums am Berthavon-
Suttner-Platz.
Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf



Heilige Drei Könige auf Puerto Rico
Blumen unterm Bett

Das würden deutsche Kinder sicher nicht akzeptieren: In Puerto Rico bekommen die Kleinen erst am 6. Januar ihre Weihnachtsgeschenke. Der „Dia de los Reyes Magos“, der Tag der Heiligen Drei Könige, ist ein wichtiger Teil der einheimischen Folklore. Dazu gehört auch, dass die Kinder am Vortag - bei Temperaturen um die 30 Grad - Blumen, Gras und Stroh sammeln, das Ganze in Schuhkartons packen und diese nachts unter ihr Bett stellen - als Stärkung für die Kamele der Könige. Denn die Weisen aus dem Morgenland sollen in der Nacht
kommen und Geschenke mitbringen, so die Hoffnung. Wer im Vorjahr brav war, bekommt Süßigkeiten und Spielzeug, wer sich allerdings vermeintlich schlecht benommen hat, auch schon einmal nur Kohle oder eine Schaufel Dreck in den Karton. Tagsüber ziehen dann vor allem junge Leute mit Musik von Haus zu Haus. Zur Belohnung wird oft ein „Coquito“, ein Kokosliköre serviert.

Quelle: Michaels Kalender 2011


KAB-Trödelmarkt 2010

Am Wochenende Samstag - 30. Oktober und Sonntag - 31. Oktober fand im Pfarrzentrum von St. Maria unter dem Kreuze der traditionelle Trödelmarkt der KAB von St. Maria unter dem Kreuze und St. Maria Königin statt. Den „Markttagen“ war natürlich bereits jede Menge Arbeit vorausgegangen: Der Trödel mußte angenommen und z.T. auch abgeholt, sortiert und ausgezeichnet werden; außerdem wurde eine Caféteria, ein Waffelstand und eine Grillbude für das leibliche Wohl der Besucher(innen) aufgebaut.

Am Samstag um 15 Uhr ging der Ansturm dann los. Da wurde es dann erst mal richtig eng, denn viele „Profi‘s“ wissen längst, daß man bei der KAB so richtig günstig einkaufen kann. Aber auch im Verlauf beider Tage durften sich die Verantwortlichen über einen durchschnittlich regen Besuch freuen.

Arbeits- und Zeitaufwand hatten sich mal wieder gelohnt: Kassierer Josef Trost konnte bereits am Sonntagabend bekannt geben, daß der Umsatz sich in Richtung 6.200 Euro bewege. Nach Abzug aller Auslagen verblieb schließlich ein Reingewinn von annähernd 5.000 Euro.

An dieser Stelle gilt ein herzlicher Dank allen, die zu diesem - wie wir meinen - schönen Erfolg beigetragen haben, sei es durch die Spende von Trödel und Kuchen, den Besuch der Veranstaltung, verbunden mit dem Öffnen ihrer Geldbörsen oder durch den Einsatz ihrer Arbeitskraft. „Vergelt‘s Gott“.

Über die Verwendung des Reinerlöses dieses erneut erfolgreichen Trödelmarktes wird der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden und auch informieren. Auf jeden Fall wird er wieder sozial benachteiligten Menschen zugute kommen.

Jürgen Buschhüter - KAB-Vorsitzender -



2010-6

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Heinz-Dieter und Leni Dahmen, Fuchsweg 4, Kaarst
Fa. Norni Inh. Norbert Nitsch, Sanitär + Heizung, Unterrather Str. 69
Andreas Strey, Lichtenbroicher Weg 10

Wir trauern um unsere Mitglieder
Hannelore Gerß †
* 05.03.1926 † 11.08.2010
Dieter Rindlaub
* 05.08.1939 † 17.09.2010

Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich

Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße Dienstag, den 9. November 2010
Um 17.15 Uhr geht es los vom Schulhof Unterrather Str. 76 über die Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld, Am Walbert, Kartäuserstr. zum Schützenplatz. Dort bilden ein Martinsfeuer und die Mantelteilung den traditionellen Abschluss.

Lichtenbroich
Freitag, den 5. November 2010 Aufstellung ab 16.30 Uhr am Einbrunger Weg. Beginn des Zuges um 16.45 Uhr. Zugweg: Einbrunger Weg, Krahnenburgstr., Lichtenbroicher Weg, Volkardeyer Weg, Buchholzer Weg, Niederbeckstr. zur Wiese am Einbrunger Weg. Dort findet die Mantelteilung statt.

Programm Martinsverein e.V. Unterrath-West
Laternenausstellung in der Bücherei: 7.10.10 - 2.11.10 Martinssingen in der Bücherei: 2.11.10 um 17.00 Uhr
Martinszug: 4.11.10 um 17.00 Uhr Aufstellung: Elsa Brandström-Schule um 16.45 Uhr Zugweg: Golzheimer Heide, Mühlig-, Diezel-, Dohlen-, Auerhahn-, Reiher-, Bachstelzen-, Mühlig-, Diezel- und Krönerweg, Golzheimer Heide zum Schulhof der St. Bruno-Schule. Dort findet die Mantelteilung statt.

Pfarrer Wilfried Hörri hielt letzte Predigt in der Matthiaskirche in Düsseldorf-Lichtenbroich

Im September 2010 verabschiedete sich Pfarrer Wilfried Hörri von der Matthiaskirche nach 32 Jahren mit einem Gottesdienst von seiner Gemeinde. Als 17-Jähriger wurde er von seinem damaligen Pfarrer Hof aus Langenberg gebeten, Kindergottesdiensthelfer zu werden. Die offene Art seines Pfarrers imponierte ihm sehr, sodass er sich
letztlich entschied ein Theologiestudium zu beginnen. Er studierte in Tübingen u. a. bei Professor Moltmann.

1978 zog er in das Pfarrhaus der Matthiaskirche und nahm die Arbeit im neu errichteten Gemeindezentrum auf. Damals lag die Matthiaskirche noch auf freiem Gelände; rings herum gab es durch Holzzäune begrenzte Wiesen. Allerdings lag die Kirche in der Nähe des seinerzeit geplanten Einkaufsze ntrums. Heute bilden die Kirche sowie das Einkaufszentrum das Zentrum von Lichtenbroich. Bevor Pfarrer Hörri seinen Dienst antrat, war die Pfarrstelle 2 Jahre vakant. Ein Gemeindeleben gab es quasi nicht mehr. Pfarrer Hörri machte sich zunächst zur Hauptaufgabe den langsamen Aufbau eines geeigneten Kindergottesdienst- und Konfi-Freizeitenhelferkreises. Ohne die Mithilfe seiner Frau Johanna, die sich um die Kindergruppen und den Frauenabendkreis kümmerte, wäre dies kaum möglich gewesen.

Besonders wichtig war ihm, die Gemeinde als Lebensraum zu gestalten, in dem immer wieder versucht werden konnte, den christlichen Glauben zu leben. Hierzu gehörten zum Beispiel offene Feste und viele  Familiengottesdienste. Vor allem war ihm aber auch wichtig, Menschen an Lebensschwellen wie Taufe, Konfirmation, Trauung oder Tod zu begleiten. Dies begründete auch seine Mitarbeit bei der Notfallseelsorge. Ein großes Anliegen war ihm weiterhin die Jugendarbeit. Im KOT, der „Kleinen offenen Tür“, werden heute Kinder bis 14 Jahre betreut. Mit Aktionen wie „Hand in Hand“ und „Jazz im Matthias“ sammelte er Gelder für Projekte mit Jugendlichen. Außerdem setzte er sich für ein Zentrum Plus in Lichtenbroich ein, das 2009 eröffnet wurde. Es handelt sich um eine Begegnungsstätte für ältere Menschen im Stadtteil. Hörri hält nämlich die wohnortnahe Betreuung aller Menschen für wichtig.

Trotz Abschied in den Ruhestand denkt Pfarrer Hörri noch nicht ans Ausruhen. Nach seinem Umzug möchte er zunächst einmal das neue Umfeld erkunden, sich um seine Enkel kümmern und dann langsam als normales Gemeindemitglied in der neuen Gemeinde ankommen und vielleicht besucht er auch wieder  Theologievorlesungen an der Universität in Bochum.

Die Redaktion wünscht Pfarrer Hörri und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Die Redaktion

A52 – harte Geduldsprobe für die Anwohner des Stadtbezirks

Seit Sonntag, dem 28. August 2010, steht der Nördliche Zubringer dem Verkehr wieder komplett zur Verfügung. In den Wochen davor war die Geduld der Anwohner unseres Stadtbezirks auf eine harte  Probe gestellt worden. Ob auf der St. Franziskusstr., der OberratherStr., Rather Broich, Rather Kreuzweg, Kürtenstr. bis hin zur Kalkumer
Str. kam es zu Staus – verbunden mit erheblichen Belastungen. Und dies, obwohl die Arbeiten bewusst in die Schulferien verlegt wurden. Der Nördliche Zubringer war auf seiner gesamten Länge vom Ausbauende A52 bis zur Grashofstr. in hohem Maße sanierungsbedürftig. Starke Spurrillenbildung, beschädigter Oberbau und zu geringer
Querschnitt der Fahrbahnen – im Interesse der Sicherheit konnte die Maßnahme nicht länger verschoben werden. Gleichzeitig wurde der Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Vogelsanger Weg entschärft, durch eine dritte Aufstellspur und die Verbreiterung der Linksabbiegespur. Trotz aller Mehrbelastungen, die Sicherheit ging vor. Und schließlich haben Verwaltung und Bauunternehmen auch den Zeitplan weitgehend einhalten können. Überhaupt können wir als Düsseldorfer sehr zufrieden sein, dass die Stadt in der Lage ist, nicht nur die 3 Mio. Euro für den Nördlichen Zubringer zu investieren, sondern alle notwendigen Straßensanierungen auch finanziell sicher zu stellen. Dabei werden nicht nur Schäden beseitigt und damit die notwendige Verkehrssicherheit wieder hergestellt, immer mehr Straßen erhalten auch die lärmorientierte Asphaltdecke. Eine verantwortungsbewusste
Haushaltspolitik kann auch in Zukunft gara ntieren, dass weiter in unsere Stadt investiert wird – auch in einen leistungsfähigen, sicheren und umweltfreundlichen Ausbau unserer Straßen.
Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher

„Coole Kids geben 8“

Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Grundschülern verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr näher zu bringen. Ihre Angebote verbindet sie mit einem Wettbewerb für die Grundschüler. In diesem Jahr hat die Grundschule Krahnenburgstr. an dem Wettbewerb teilgenommen und einen der 10 Preise im Wert von 1.000,00
Euro gewonnen. Die Schüler wünschten sich spezielles Bewegungsspielzeug, u. a. 2 Pedalo-Roller, 2  Pedalo-Stelzen und 2 Federbretter. Diese werden zukünftig von den Lehrern bei der Verkehrserziehung der Schüler eingesetzt.
Mitgeteilt von Veronika Dalbert-Schneider

Regimentskönigspaar 2009/2010 sammelte Spenden für die Aktion „Herzwerk“

Mit Ralph Koenen von der Firma Elektro Koenen war in diesem Jahr ein Mitglied des „Bürgervereins Unterrath e. V.“ amtierender König der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Düsseldorf-Unterrath. Das Unternehmen, welches seit nunmehr 23 Jahren durch Ralph Koenen als Geschäftsführer vertreten wird, feierte am 21. Juli 2010
sein 90-jähriges Bestehen. Als einer der ältesten Familienbetriebe in Düsseldorf wird er nunmehr in der dritten Generation von einem Mitglied der Fam. Koenen geführt. Tradition bedeutet für den Inhaber der Fa. Koenen aber auch aktives Engagement in den verschiedensten Unterrather Vereinen. So ist Ralph Koenen seit mehr als 10 Jahren aktives Mitglied im „Bürgerverein Unterrath e. V.“ und unterstützt regelmäßig die Aktionen des Vereins.

Im Einklang mit der Familientradition erfolgt die berufliche Orientierung an die Anforderungen der modernen Elektroinstallation. Dies zeigt beispielsweise die Zugehörigkeit zum Siedle-Shop im Stilwerk auf der Grünstraße. Hier präsentieren die Vertreter acht ausgewählter Elektroinstallationsbetriebe aus Düsseldorf die neuesten Produkte aus dem Hause Siedle.

Ralph Koenen ist aber nicht nur beruflich aktiv, er engagiert sich auch seit Jahren sozial und unterstützt die verschiedensten karitativen Einrichtungen wie z. B. die Kinderhilfe e.V. In seinem Königs- und Jubiläumsjahr hatte er ein besonderes Anliegen: Er sammelte für die Aktion „Herzwerk“ unter der Schirmherrschaft der bekannten Schauspielerin Jenny Jürgens. Herzwerk setzt sich intensiv dafür ein, den älteren Menschen in unserer Stadt, die von Armut oder Einsamkeit betroffen sind, zu helfen.

Als Lohn für seine Mühen konnte Ralph Koenen bei einem Festakt im Schützenzelt am Sonntag, dem Tag des großen Schützenumzuges, im Namen der Fa. Elektro Koenen GmbH einen Scheck über den Betrag von EUR 5.500,-- an Jenny Jürgens persönlich übergeben.

Das Schützenjahr endete mit der Hahnekirmes

Mit einigen Änderungen begann in diesem Jahr das Unterrather Schützenfest. Vom amtierenden Schützenkönig Ralph Koenen, der Ehrenbürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, Marlies Smeets, Herrn Schumacher von der Bezirksvertretung 6, sowie dem Schützenchef Heinz Schulten wurde die diesjährige Kirmes offiziell eröffnet. Das
Abendprogramm wurde von den Jungschützen gestaltet, was ein toller Erfolg war. Der 2. Chef, Frank Spielmann, möchte gerne die Jugend mit einbinden und hofft, das Brauchtum somit zu fördern. Was in diesem Jahr besonders schön war, alle Haupt und Nebenstraßen waren geschmückt.

Um die Besucherzahl für den Kirmesbesuch zu erhöhen, arbeitete der Vorstand erstmals mit den Unterrather Einkaufs-Trümpfen zusammen. So konnten 1000 Kirmestaler verteilt werden für Vergünstigungen bei den Fahrgeschäften.

Der Samstag gehörte den Schützen. Nach dem sehr schönen Feldgottesdienst in der Sankt Bruno Kirche, der für alle Schützen Tradition, aber auch ein Muss ist, zog man anschließend zur Elsa Brandström Schule, wo der noch amtierende König mit seiner Gemahlin zu einem Empfang geladen hatte. Danach zog man ins Festzelt, das an diesem Abend bis auf den letzten Platz gefüllt war. Was auch neu war: Der Kronprinz wurde an diesem Abend ermittelt. Kai Lemmerz von der Gesellschaft Freischütz war der beste Schütze.

Am Sonntag war dann die Krönung des neuen Kronprinzen, der mit Angela Hanné als seiner Prinzessin im neuen Schützenjahr regieren wird. Zum Höhepunkt gehörte natürlich auch die große Parade. Viele Schützenvereine aus allen Stadtteilen beteiligten sich an diesem schönen Schützenzug.

Vorher trafen sich die Ehrengäste im Gemeindesaal der Petruskirche, die vom Schützenchef herzlich begrüßt wurden. Der noch amtierende Schützenkönig Ralph Koenen und seine Ehefrau Irmi, die das ganze Jahr unterwegs waren, sammelten dort für einen guten Zweck.

Für die Aktion „Herzwerk“, die alte Menschen unterstützt, dessen Schirmherrin die Schauspielerin Jenny Jürgens ist, sammelten die Majestäten 5500 Euro. Auch der Bürgerverein beteiligte sich an dieser Aktion und spendete 500 Euro für den guten Zweck.

Der Montag stand im Zeichen des „Königsschusses“. Wer wird der neue Regimentskönig in Unterrath? Um 18.30 Uhr fiel der begehrte Schuss. Albert Wetzel von der Gesellschaft Marine war der glückliche Schütze. Seine Königin wurde seine Ehefrau Monika. Zusammen werden sie in Jahr 2010/2011 das Regiment auf vielen Veranstaltungen repräsentieren. Noch eine erfreuliche Nachricht: Pagenkönigspaar wurde Benedikt Kröll und Julia Michels vom Artillerie Korps.

Mit einem wunderschönen Krönungsball am Dienstagabend und dem großen Zapfenstreich ging das Schützenjahr zu Ende.

Erika Prill


Mobile GeschwindigkeitsanzeigetafeIn (GAT) im Stadtbezirk 6

Die Verwaltung teilt mit, dass die bisher im Stadtgebiet eingesetzten Geschwindigkeitsmessanzeigetafeln lediglich als reine Präventionsmaßnahme dienten und aufgrund ihrer technischen Ausstattung eine
Erfassung und Auswertung von Daten nicht zulassen.
Das Amt für Verkehrsmanagement hat inzwischen die GAT mit der neuesten Technik von der Herstellefirma ausstatten lassen, sodass zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eine detaillierte Erfassung und Auswertung von Daten hinsichtlich der Verkehrsfrequenz, Geschwindigkeitsüberschreitungen etc. möglich ist.
Sollten die Auswertungen zu dem Ergebnis führen, dass das Verkehrsverhalten tatsächlich mögliche Gefährdungen hervorruft, werden die Polizei oder das Ordnungsamt gebeten, richtige Messungen durchzuführen und Verstöße entsprechend zu ahnden.
Es ist beabsichtigt, dass künftig in jedem Stadtbezirk jeweils eine Tafel an wechselnden Standorten zum Einsatz kommt.
Standortwünsche für den Einsatz der Tafeln können dem Amt für Verkehrsmanagement auf kurzem Wege mitgeteilt werden.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Am 22.10.2008 befürwortete die Bezirksvertretung 6 die Erteilung einer Baugenehmigung zur Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes „Zur Klinke“ sowie den Abbruch der Anbauten und Errichtung eines neuen Anbaus.
Es ist zu beobachten, dass seit geraumer Zeit keine Bautätigkeit entfaltet wird. Der mit hohem Aufwand von der Stadt neu gestaltete „Klinke-Platz“ ist nahezu verwaist und die von vielen Bürgern gewünschte Belebung dieses alten Zentrums verbunden mit einer attraktiven Gastronomie ist nicht erkennbar.
Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung befragt, wann mit einem Baufortschritt des Traditionslokals „Zur Klinke“ zu rechnen ist.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass eine abschließende Baugenehmigung bisher nicht erteilt werden konnte, da maßgebliche Unterlagen des Antragstellers, trotz wiederholter Anmahnung, bisher nicht eingereicht wurden.

– Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, den am Lemgoer Weg / Ecke Korveyer Straße endenden Radweg über Lemgoer Weg, Am Röttchen bis zur Unterrather Straße durch Markierung der Fahrbahn zu verlängern.
Bekanntlich werden die vorgenannten Straßen von den Radfahrern stark genutzt. Da die Kraftfahrer sehr nah am Radfahrer vorbeifahren, haben die Radfahrer Angst, die Fahrbahn zu benutzen. Durch eine Markierung wird eine höhere Sicherheit der Radfahrer erreicht.

– Die Eckenerstraße in Unterrath wird von der Buslinie 730 befahren. Zur Fußgängersicherung (Schulweg zur Elsa-Brandström-Schule „An der Golzheimer Heide“) ist die Errichtung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreifen) über die Eckener Str. auf der westlichen Seite der Kreuzung Eckenerstraße / Saargemünder
Straße / Kehler Straße gemäß Planung Nr. 5 1536/104 vorgesehen. Die entsprechende Beschilderung, Markierung und Beleuchtung wird berücksichtigt.
Beidseitig sind die Bordsteine abzusenken.
Als Abgrenzung zur Fahrbahn werden zusätzliche Kettenpfosten gesetzt.
Die Kosten für die Einrichtung des Fußgängerüberwege betragen ca. Euro 20.000,00.
Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2011 vorgesehen.

– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am 26.05.2010 gebeten, nach Beendigung der Baumaßnahmen an der Ampelanlage Am Kittelbach, die Restmaterialen zu beseitigen
oder durch den Bauunternehmer beseitigen zu lassen sowie die Beschädigungen am Pflasterweg zu beseitigen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass die Baumaßnahme noch nicht beendet ist. Bei der noch auszuführenden Maßnahme handelt es sich um die Erneuerung der Beleuchtungsanlage sowie einer Mitverlegung der Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf.
Nach Rücksprache mit den Stadtwerken Düsseldorf ist der Abschluss der Arbeiten für das 4. Quartal dieses Jahres vorgesehen.
Der verantwortliche Bauleiter der Stadtwerke Düsseldorf ist darauf hingewiesen worden, die Sicherung der Baustelle sowie die Aufrechterhaltung der Fußwege zu gewährleisten.
Die Herrichtung des Fußweges zur Gedenkstätte Kartäuser Kloster als auch die Beseitigung der Beschädigung von Pflasterwegen werden bis zum Abschluss der Maßnahme sichergestellt.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Verlegung der Bushaltestelle ,,Neu-Lichtenboich“

Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung im Oktober 2009 die Verwaltung um Prüfung gebeten, ob die Bushaltestelle ,,Neu-Lichtenbroich“ in Fahrtrichtung Ratingen um ca. 50 - 100 m Richtung Ratingen verlegt werden könne.
Zudem sollte geprüft werden, ob an dem gewünschten neuen Standort ein Wartehäuschen aufgestellt werden kann.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Eine Verlegung der Bushaltestelle ist grundsätzlich möglich.
Im Zuge einer Verlegung ist die geplante Bushaltestelle allerdings an die Bedürfnisse mobilitätsbehinderter Menschen anzupassen und mit einem 18 cm hohen Bordstein vorzusehen. Ebenso ist die Oberfläche
entsprechend der Gestaltungsstandards mit Schachbrettmuster und taktilen Elementen auszustatten.
Um den Fahrgästen eine sichere Querung des Volkardeyer Weges im Bereich der geplanten Bushaltestelle zu ermöglichen, ist eine Querungshilfe einzuplanen, d. h. die vorhandene Lichtzeichenanlage im Bereich der alten Bushaltestelle ist abzubauen und ersatzweise ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) im Bereich der geplanten Bushaltestelle einzurichten.
Für die Aufstellung einer Wartehalle sind private Flächen zu erwerben. Die Herstellungskosten (ohne Grunderwerb) betragen ca. Euro 40.000,00.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Ausstellung zum Thema Sonne-Strand-See
Vom 30. Oktober bis zum 30. November 2010 findet in der Praxis für Physiotherapie Jan Selder, Kalkumer Str. 151, 40468 Düsseldorf, eine Ausstellung mit Fotos und Collagen von Frau Ute Löschnig statt.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Physiotherapie Jan Selder zu besichtigen.

Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf

01.11.1875 Das Stadttheater an der Alleestraße (heute Heinrich-Heine-Allee) wird eröffnet.
01.11.1925 Die Finanzämter Düsseldorf-Nord und Düsseldorf-Süd werden errichtet.
03.11.1975 Die zehn Bezirksverwaltungsstellen nehmen ihre Arbeit auf.
04.11.1910 Einweihung des neuen Dienstgebäudes des Vereins deutscher Eisenhüttenleute, Breite Straße.
10.11.1945 Der erste traditionelle Martinszug nach dem Krieg findet in der Altstadt statt. Weitere 14 Martinszüge
                     ziehen in den Außenbezirken.
10.11.1945 Die Medizinische Akademie wird wieder eröffnet.
16.11.1905 Der Märchenbrunnen wird im Hofgarten errichtet. Schon einige Wochen später wird er erstmals
                     beschädigt.
17.11.1805 Friedrich Eduard Gerst (Pastor Jääsch), Seelsorger am Königlichen Arresthaus und 
                     Korrektionsanstalt in der Akademiestraße, in Düsseldorf geboren.
20.11.1805 Das Düsseldorfer Lyzeum wird gegründet.
25.11.1935 Der erste drahtlose Fernschreiber wird in Düsseldorf eingesetzt.
25.11.1945 Das Jan-Wellem-Denkmal wird zurückgeholt. Der Festzug setzt sich um 14.30 Uhr von Haniel & Lueg
                     aus in Bewegung, um das Denkmal, das vor Bombenangriffen in einem Stollen des Grafenberger
                     Waldes geschützt war, wieder an seinen Platz auf dem Marktplatz zu bringen. Am 2.12.1945 wird es
                     auf dem Marktplatz feierlich enthüllt.
28.11.1945 Die erste Stadtverordnetensitzung findet im Hause Breite Straße 27, „Stahl und Eisen“, statt. Der
                     Vertrauensausschuss wird durch eine ernannte Stadtvertretung abgelöst.
29.11.1935 Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung wird eingeweiht. Geheimrat Max Planck übernimmt die
                     Leitung.
06.12.1925 Eröffnung des Mädchenheimes Bethanien, Himmelgeister Straße 195.
12.12.1930 Die Stadtverordneten genehmigen den Durchbruch der Bolkerstraße.
14.12.1860 Der Verein der deutschen Eisenhüttenleute wird in Düsseldorf gegründet.
16.12.1985 Der umgebaute Hasuptbahnhof wird wieder eröffnet.
18.12.1755 Karl Theodor läßt das Benrather Schloß von Nicolaus de Pigage bauen.
20.12.1845 Die Köln-Mindener Eisenbahn zwischen Düsseldorf und Deutz wird eröffnet.
23.12.1910 Einsegnung der St. Antonius-Kirche Oberkassel.

Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf

Blumen Matthiessen Unterrather Str. 65 · 40468 Düsseldorf lädt am 1. Adventswochenende herzlich ein
zu Kaffee und Kuchen. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.

Weihnachtsbräuche: Mexiko
Mit den spanischen Eroberern kamen vor 300 Jahren auch die Weihnachtsbräuche ins Land der Inkas und Azteken. Doch ein Teil ihrer eigenen Tradition konnten die Ureinwohner den Augustinermönchen unterjubeln. So wurden die Feste um die Ankunft des Gottes Huitzilopochtli später zu Ehren von Josef und Maria gefeiert. Dazu gehören die „Psadas“. Bunte Umzüge, bei denen die Herbergssuche nachgestellt wird. Dazu gibt‘s Jubel, Trubel, Feuerwerk und viele Süßigkeiten. Wichtigster Bestandteil des Festes: die Pinata, ein liebevoll mit Sternen und Figuren dekoriertes Tongefäß, das mit Früchten und Süßigkeiten gefüllt und aufgehängt wird. Ein Riesen-Spaß für die Kinder, die mit verbundenen Augen den Topf zerschlagen dürfen und alle
leckeren Bonbons essen dürfen.

Wie Marcos in Mexiko Advent und Weihnachten feiert
Weihnachten ist mein Lieblingsfest. Nicht nur, weil wir unsere Weihnachtskrippe im Freien - inmitten unserer Pflanzung - aufbauen und alle sich daran beteiligen, sondern auch wegen der „posadas“. Ihr wisst nicht, was „posadas“ sind? Dann will ich es euch erklären. Als die ersten christlichen Missionare nach Mexiko kamen, versuchten sie, unseren Vorfahren den Glauben durch Feste, Theateraufführungen und Spiele nahe zu bringen. Seitdem gehören die „posadas“ zur Vorbereitung auf Weihnachten und zur Feier des Weihnachtsfestes. Zu Beginn der Adventszeit werden neun Familien ausgewählt, die in den neun Tagen vor Weihnachten für einen Tag und eine Nacht „los peregrinos“, die Pilger, aufnehmen: die Statue des hl. Josef, die der Jungfrau Maria und des Engels. Es sind die gleichen Figuren, mit denen später die Krippe in unserer Kirche aufgebaut wird. Die Dorfgemeinschaft zieht betend und singend mit den „peregrinos“ zum Haus der betreffenden Familie. Wo sie mit einem Wechselgesang mit dem Hausherrn Einlass erbitten. Am Ende wird die Tür geöffnet und Herberge gewährt. Zuerst treten die Figurenträger ein. Die Statuen werden nach indianischen Brauch mit Blumenkränzen und Weihrauch begrüßt und zu ihrem Ehrenplatz gebracht, einem blumengeschmückten Hausaltar. Das ganze Haus ist mit Blumen und Zweigen festlich hergerichtet. Der Fußboden aus gestampfter Erde, Holz oder Stein ist dicht mit Kiefernnadeln bestreut, deren Duft das ganze Haus erfüllt. Die gastgebende Familie lädt alle ein, sich hinzusetzen und auszuruhen. Dann erhalten die Gäste das traditionelle „aguinaldos“ - eine Tasse Kaffee und ein Stück Brot -, zuerst die „peregrinos“, die ja die Hauptbesucher sind und danach alle anderen Besucher. Oft tun sich mehrere Familien zusammen, um das „aguinaldo“ aufbringen zu können. Bevor die „peregrinos“ am nächsten Abend weiterziehen können, überreicht der Hausherr dem Kirchenvorsteher eine „piñata“. Das ist eine bunte, aus Pappmasché hergestellte Phantasiefigur, die mit allerlei süßen Überraschungen gefüllt ist. Sie wird für die  Mitternachtsmette aufbewahrt.
In der heiligen Nacht versammelt sich die ganze Gemeinde um 24:00 Uhr vor der Kirche. Es werden Freudenfeuer und Feuerwerkskörper abgebrannt, und mit dem „Baile de la Flor“, dem Blumentanz, beginnt die Mitternachtsmette. Nach der hl. Messe werden die Kirchenbänke zur Seite gerückt. Nun beginnt vor der Krippe das Geburtstagsfest für das Jesuskind. Den Höhepunkt bildet das Knacken der neun „piñatas“. An einer Schnur wird jeweils eine „piñata“ von der Decke herabgelassen. Mit einem Stock soll sie nun geknackt werden. Das ist nicht ganz einfach, denn jeder hat nur drei Schläge - und das auch noch mit verbundenen Augen. Zuerst versuchen die Kinder ihr Glück, dann die Jugendlichen und zuletzt die Erwachsenen; bis alle „piñatas“ geknackt sind und ihr
süßer Inhalt verspeist worden ist. Mit Musik, Liedern und einem Tanz klingt die fröhliche Geburtstagsfeier des Jesuskindes aus.
Quelle: www.theology.de

Allen Mitgliedern
und ihren Familien
sowie den Inserenten wünscht
der Bürgerverein Unterrath 1909
und Lichtenbroich e.V.
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und für das Jahr 2011 Gesundheit,
Zufriedenheit und viel Erfolg.
Die Redaktion

Blau Gelb – immer op de Roll

Die Session 2009/10 war mal wieder so typisch Blau Gelb – es war richtig was los: Passend zum gewählten Motto: „Radio Matterhorn – wir funken“ wurde die letzte Session mit dem Karnevalsurgestein Hermann Schmitz als Sitzungspräsident ein richtiger Knaller. Das Zelt auf dem Schützenplatz an der Kartäuser Str. wurde zur Matterhorn – Alm mit einer leibhaftigen Heidi, mit Sennerinnen und Holzhacker-Buam, mit Alphornbläsern und mittendrin Hermann in Top-Form. Nach 39 Jahren als Sitzungspräsident war die Session 2009/10 seine letzte. Blau Gelb musste wohl akzeptieren, daß Hermann Schmitz mit 70 Jahren sagen durfte: jetzt ist aber Schluss! Geehrt wurde Hermann mit einer von Bert Gerresheim angefertigten Miniaturausgabe des Hoppeditz-Denkmals. Ein angemessenes Dankeschön seiner Gesellschaft für 39 Jahre voller Esprit und Einfallsreichtum, die unvergessen bleiben werden.

Auch für den Vizepräsidenten Dieter Risse war es die letzte Session. 35 Jahre lang hat er seinem Freund Hermann hinter den Kulissen sowohl auf der Bühne wie auch bei den Versammlungen den Rücken frei gehalten. Das Duo Hermann und Dieter war der Garant für die Karnevals-Erfolgsstory der Unterrather Funken Blau Gelb, die in Düsseldorf ohne Beispiel ist.

Hermann Schmitz und Dieter Risse wurden mit viel Beifall zum Ehrenpräsidenten und Ehrenvizepräsidenten ernannt: Chapeau !!!!!

Die Sitzungen im Zelt an der Kartäuser Straße waren wieder ein voller Erfolg. Retematäng-, Damen- und Herrensitzung waren bis auf wenige Karten ausverkauft. Der Kinder-Karnevalszug am Sonntag vor dem Karnevalswochenende war der größte Umzug, der je stattgefunden hat. Auch ein Beispiel für die Basisarbeit der Funken und den guten Kontakt zu den Unterrather Schulen.

Erstmalig wurde in der Session 2009/10 eine Jugend-Karnevals-Party veranstaltet. Motto: 100 % Fun - 0 o/oo Alkohol!!! Ein geglückter Versuch, auch Jugendliche mit dem Winterbrauchtum in Kontakt zu bringen..., das wird fortgesetzt und auch vom CC ausdrücklich unterstützt!

Die neu geschaffene Schäfers-Jupp-Plakette der Unterrather Funken Blau Gelb wurde an den Ehrensenator Helmut Kühn verliehen. Nach den Plakettenträgern Jürgen Riek und der Ehrensenatorin Lucia Bosch ist nun Helmut Kühn der dritte Plakettenträger, der für sein langjähriges Engagement im Winterbrauchtum auf diese Weise geehrt wird.

Und nun? – Der Ausblick auf 2010/11!!!!
Das Motto für diese Session lautet: „Alle Mann an Bord – Funken Ahoi! !„ und Michael Siebel als neuer Sitzungsleiter und sein Vize, Axel Roscher, werden das Unterrather Narrenschiff auf große Fahrt schicken. Karnevalserfahrung haben beide als Mitglieder der Unterrather Funken. Michael Siebel ist Spross einer karnevalsverrückten Familie (war in seiner Jugend schon mal Kinderprinz der Blau Gelben). Zusammen mit seinem Freund Axel Roscher wollen beide das Ruder in die Hand nehmen. Im Stile des Duos Hermann und Dieter – aber auch auf ihre Art. Die Funken wünschen dazu viel Erfolg.

Und ein neues Kinderprinzenpaar haben wir natürlich auch: Lars Klein und Finja Böhnke freuen sich schon auf die kommende Session: Beides Unterrather, Finja schon seit Jahren aktiv bei den Funkies und Lars in der Ev. Kirchengemeinde. Kennen gelernt haben sich beide beim gemeinsamen Hobby Reiten.

Eine Veranstaltung ist nicht öffentlich aber schon fester Bestandteil der Session: Der Besuch der  Senioreneinrichtung „Königshof“ in Unterrath. Schon zum 5 .Mal wird wieder Karneval mit den Senioren
gefeiert. Programm, Musik, Tanzgarde und Prinzenpaar – alles mit eigenen Kräften aus der Blau - Gelben Funken - Familie!!! Wie schon festgestellt – Unterrather Funken Blau Gelb – immer op de Roll
Programm folgt im Januarheft 2011


2010-5

Wir trauern um unsere Mitglieder
† Peter Selbach

† 03.04.2010
Hermann M. F. Schnellenkamp
* 27.09.1929 † 09.07.2010
Anna Erb
* 31.01.1921 † 25.04.2010
Gerhard Kilian
* 01.02.1936 † 30.06.2010


Wir begrüßen unser neues Mitglied

Andreas Steber, Dahlienweg 19


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung 6 hat die Verwaltung in ihrer Sitzung am 27.01.2010 gebeten, auf der Straße „Am Lichtenbroicher Graben“ die Straßenschäden zeitnah zu beseitigen, die Straße insgesamt ordnungsgemäß herzurichten und zu prüfen, ob aus dem Schulwegsicherungsprogramm  eine Beleuchtung finanziert werden
kann.

Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Die vorhandenen Unebenheiten der Straße wurden zwischenzeitlich beseitigt, sodass sich die Straße in ihrer Nutzung entsprechend in einem verkehrssicheren und ordnungsgemäßen Zustand darstellt.

Die Kostenschätzung für eine Beleuchtung beträgt € 18.000,00. Ein eigenes Konto Schulwegsicherungsprogramm ist nicht vorhanden. Wenn die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt
werden, könnte die Einrichtung einer Beleuchtung bis zum Eintritt der dunklen Jahreszeit erfolgen.

Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider


Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Schul-Zufahrt wird sicherer

Die Elsa-Brandström-Schule, An der Golzheimer Heide 120, ist eine zweizügige evangelische  Montessori-Grundschule mit rund 190 Schülern. In den Ferien herrscht dort eine idyllische Ruhe. Da ahnt niemand
das Verkehrschaos, das die Eltern während der Schulzeit verursachen, weil sie ihre Kinder bis zum Schuleingang mit dem Auto bringen. Nach Ende der Ferien wird die Zufahrt für 40000 bis 50000 Euro auf Kosten nicht etwa der Eltern, sondern der Steuerzahler umgebaut.

Der stellvertretende Verkehrsamtsleiter Roland Hahn berichtete vor einigen Wochen im Rather Rathaus über die derzeitige Situation und machte dabei deutlich, dass Väter und Mütter eigentlich alles falsch machen: „Sie fahren ihre Kinder bis vors Tor, wo es nicht mehr weiter geht. Sie kommen nicht zurück, weil der nächste Autofahrer naht. Sie würden am liebsten mit ihrem Auto ins Klassenzimmer fahren und die Kinder dort absetzen. Sie verursachen gefährliche Situationen, indem sie mit ihren Autos nicht mehr aneinander vorbei kommen und einfach über die Gehwege fahren. Das ist besonders im Bereich der Schulzufahrt kritisch.“

Hahn hatte schon am WZ mobil mitten im Winter vor der Schule die ersten Vorschläge parat. Sie wurden zwischenzeitlich mit der Schule, den Elternsprechern und der Bezirksvertretung vertieft. Schulzufahrt: Das unkontrollierte Vorfahren wird unterbunden. Hahn lässt einen Ringverkehr anlegen und als Fahrbahn ausbauen, mit dem Vorteil, dass die Autos nicht mehr zurücksetzen müssen. Die Eltern lassen die Kinder in der Kurve aussteigen und fahren dann auf der Straße An der Golzheimer Heide weiter. Der Grünstreifen vor dem Schultor verschwindet. Gleichzeitig entsteht ein Gehweg für die Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen. Er soll den Nachwuchs vor den Pendlern im Auto schützen. Die Lehrerparkplätze werden neu geordnet. Einmündungen: Die Einmündungen An der Golzheimer Heide werden abschraffiert, so dass parkende Autos nicht mehr den Durchfahrts-Verkehr blockieren. Zebrastreifen: Er ist auf der Eckener Straße zwischen Saargemünder- und Kehler Straße geplant. Bürgersteig: Einer der beiden Bürgersteige An der Golzheimer Heide wird zur Hälfte zum Parken frei gegeben, damit ein reibungsloser Gegenverkehr auf der Fahrbahn möglich ist. Die Autos können zwischen den Laternen stehen bleiben, für die Fußgänger bleibt der Bereich zwischen Laternen und Vorgärten übrig. Dieses Gehweg-Parken ist der problematischste Vorschlag des Verkehrs-Experten, er wird denn auch von den
Grünen im Rather Rathaus abgelehnt. Hahn denkt an einen befristeten Versuch, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Darüber hinaus hofft Hahn auf die Mithilfe der Eltern als Lotsen, denen die Stadt eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro pro Tag zahlt.

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister

3,9 Millionen Euro für neue Kanäle in Unterrath
Bauarbeiten für den Regenwasser-Sammelkanal Lüneburger Weg beginnen in Kürze

Die Kanäle, die zwischen Bielefelder Straße und Lüneburger Weg in den Kittelbach führen, müssen erneuert werden. Die 3,9 Millionen Euro teure Baumaßnahrne soll verhindern, dass sich die Überflutungen aus den Jahren 1998, 1999 und 2007 wiederholen. Das Regenwasser fließt derzeit am Lüneburger Weg, Barntruper Weg, Wilseder Weg und an der Bielefelder Straße ungereinigt und ungedrosselt in den Kittelbach. Der Umbau eilt, denn das im Bau befindliche Wohngebiet An der Piwipp muss an den Kanal angeschlossen werden. Im Sommer ist der Kittelbach zwischen Unterrather Straße und An der Piwipp fast ausgetrocknet. Anders im Herbst und Winter. Laut
Projektleiter Ra!ph Maas vom Stadtentwässerungsbetrieb ergibt sich die Überflutungsgefahr dadurch, dass das Gelände hinter dem Deich tiefer als der Bach liegt. Bei Hochwasser dringt das Wasser aus den Gullylöchern auf die Straße und läuft in die Garagen. Anlieger schützen dann mit Sandsäcken ihre Häuser.

Der Bau der neuen Kanäle und ihrer Anschlüsse an den Ratherbroicher Grenzgraben dauert ein Jahr. Schon jetzt ist Baubeginn für den Sammelkanal parallel zum Kittelbach, er entsteht in offener Bauweise in Stahlbeton.

Zusätzlich werden ab August drei Düker (unterirdische Rohre) unter den Kittelbach hindurchgetrieben. Dazu werden auf beiden Seiten des Kittelbachs am Lüneburger Weg, Wilseder Weg und nördlich der Bielefelder Straße Baugruben errichtet. Hier wie beim Bau der Zulaufkanäle (ab November) ist mit Verkehrs-Behinderungen zu rechnen. Der Hildesheimer Weg muss abschnittweise gesperrt werden, so dass die Anwohner ihre Autos vor der Baustelle abstellen müssen. Die Anlieger werden über Handzettel informiert.

Wenn im Juni 2011 die Kanäle fertiggestellt sind, wird der Kittelbach im Abschnitt Worpsweder Weg und Wilseder Weg naturnah ausgebaut. Dann wird die alte Betonsohle entfernt und mit Kies aufgefüllt. Die steilen Uferböschungen werden abgeflacht, der Bach kann Kurven ausbilden und wird mit Wasserpflanzen, Sträuchern und Bäumen begrünt.

Im Herbst 2011 sollen die Gefahren vor Überflutungen gebannt, die Kanäle erneuert und der Kittelbach ausgebaut sein. Ansprechpartner bei der Stadt: Maas 899-40775, Höhne 892-2749, Zech 899-3845, Terhorst 899-2719.

Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister


PlatzDaFest 2010
Zum zweiten Mal veranstaltete der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. ein PlatzDaFest auf dem Klinkevorplatz. Diesmal war es ein Fest anderer Art. Alle kooperativ angeschlossenen Vereine aus Unterrath und Lichtenbroich stellten sich auf unserem neugestaltenen Klinkeplatz vor und konnten den Gästen von ihrer Arbeit im
Verein berichten.

Die Vorbereitungen für das Fest begannen schon kurz nach unserer 100 Jahrfeier. Alle, die uns geholfen haben bei der großen Feier, packten auch jetzt wieder mit an. An dieser Stelle nochmals ein herzliches „Dankeschön“ an alle Helfer und Helferinnen, die trotz der großen Hitze alles getan haben, um dieses Fest auszurichten. Ein
Danke auch an alle Vereine, die sich präsentierten und auch hoffentlich für sich Werbung machen konnten. Das Fest war sehr gut besucht.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des Unterrather Wappens. Die Siegerin Sonja Gerhards freute sich über den 1. Preis. Sie hatte sich mit ihrem Entwurf gegen zwölf weitere Bewerber durchgesetzt. Das Wappen zeigt unter anderem einen Königshof, einen Hahn, eine Eule und einen Mönch – allesamt stehen sie für die Unterrather Geschichte. Obwohl die Preisträgerin heute nicht mehr in Unterrath wohnt, fühlt sie sich dem Stadtteil sehr verbunden, da sie dort aufgewachsen ist.

Die Idee und Ausführung kam von Dietmar Schäfer, Mitglied des Bürgervereins und der Bezirksvertretung. Leider konnte er selbst nicht bei der Preisübergabe dabeisein, da er sich in seinem wohlverdienten Urlaub befand. Ihm ein herzliches Dankeschön für sein Engagement.

Damit noch einige Feste auf diesem schönen Platz stattfinden können, eine Bitte an die Stadt Düsseldorf, mit dem zweiten Bauabschnitt bald zu beginnen, damit die Unterrather Bürger und Bürgerinnen stolz sein können, in einem so schönen Stadtteil zu wohnen.

Erika Prill


Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Sponsoren, die uns beim PlatzDaFest 2010 unterstützt haben: Bäckerei Hünemeyer, Brauerei Schlösser, Druckerei Ritter, Flughafen Düsseldorf, Graf Recke Stiftung - Altenheim Königshof, Haarmoden Reichelt, HDK GmbH, Luxor  Restaurantbetriebe, Neuhaus Bestattungen, Olschewski Lothar, Opel Slagmann, Schreinerei Robert Vorberg, Sofia Apotheke, St. Bruno Apotheke, St. Georg Apotheke, Stadt Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf, Vell Josef.

Der Vorstand


Ein Wappen für Unterrath

Die Idee von Dietmar Schäfer ein Wappen für Unterrath zu kreieren, fand in der Bevölkerung großen Anklang. Zusammen mit Heinz Baumgarten, Ehrenmitglied des Bürgervereins, hat er diese Aktion ins Leben gerufen. Herr Baumgarten hat auch die Schirmherrschaft übernommen.

Viele Stadtteile haben nach der Eingemeindung vor 100 Jahren bereits ein Wappen geschaffen. Dreizehn Entwürfe wurden am 17. Mai 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zum 04. Juni hatten die Unterrather Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit, die Entwürfe zu begutachten und ihre Stimme für einen Entwurf abzugeben. In allen
Entwürfen sind Symbole des Brauchtums zu erkennen. Der Karneval beispielsweise ist erkennbar durch die Eule. Ein Hahn symbolisiert die Hahnekirmes. Der Kartäusermönch des ehemaligen Klosters ist ebenfalls erkennbar. Die Äxte stehen für die bronzezeitliche Besiedlung.

Der ausgewählte Entwurf wird jetzt dem Leiter des Düsseldorfer Stadtarchivs vorgelegt. Dann erst wird geklärt, ob dieser den gängigen Wappenregeln entspricht. Eine Änderung dürfte schon jetzt notwendig sein. Die Mönche tragen auf der Skizze braune Gewänder. In Wirklichkeit trugen sie weiße Kutten. Herr Baumgarten erklärte, dass
er gerne eine Schwenkfahne mit dem neuen Wappen den Schützen stiften möchte, um das Symbol einzuführen.

E.P.


Fahrt in den Naturpark Nordeifel

Am 19. Juni fand unsere traditionelle Jahresfahrt statt. Wie immer bei gutem Wetter. Von den gelegentlichen Regengüssen einmal abgesehen, war es wieder eine wunderschöne Tagesfahrt.

Aufgrund der vielen Anmeldungen konnte in diesem Jahr nur eine begrenzte Teilnehmerzahl berücksichtigt werden. Doch eine zweite Fahrt mit dem selben Ziel ist am 19. September geplant. Es sind noch einige Plätze frei. Doch von unserer schönen Fahrt wird schon jetzt einiges berichtet. Es war eine Fahrt in die Vergangenheit.

Die Nordeifel mit ihrem wunderschönen Naturpark ist für jeden Wanderer ein Erlebnis und auch für weniger gute Wanderer ein beliebtes Ausflugziel. Die in engen Tälern aufgestaute Rur behält allerdings an vielen Orten ihren Flusscharakter und ist gerade bei Wassersportlern sehr beliebt. Unsere Fahrt ging nach Vogelsang, das heute, sieht man von der Vergangenheit ab, auch ein beliebtes Touristenziel geworden ist. Hoch über diesem Gelände thront die ehemalige „NS-Ordensburg“. Der Gebäudekomplex hat heute noch den Ruf, eine Hinterlassenschaft
der Nazis zu sein. 1934 wurde auf einer Fläche von 100 Hektar zur Förderung von parteieigenem Führungsnachwuchs das Gelände errichtet. Die Ordensburg erfüllte aber nur kurz ihren Zweck als Partei-Kaderschmiede. Mit Kriegsbeginn übernahm die Wehrmacht das Areal. Nach dem Krieg nutzten Briten und Belgier die Burg als Kaserne. Im Jahre 2006 wurde das Gelände der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute werden dort viele Bildungsangebote gemacht, sodass eine neue Epoche in Vogelsang angesagt ist.

Im Gasthaus zur alten Mühle in Heimbach wurde uns ein gutes Essen serviert. Danach war eigentlich eine Fahrt mit der Rurbahn geplant. Doch der Regen vereitelte unseren Plan. Also war eine Programmänderung angezeigt. Jeder konnte nach Belieben das schöne Städtchen Heimbach besichtigen oder aber eine Shoppingtour
unternehmen. Viele nutzten die Gelegenheit eines der vielen netten Cafés zu besuchen und ein leckeres Stück Kuchen oder eines der tollen Eisangebote zu probieren.

Um 17.00 Uhr traten wir die gemeinsame Heimreise an und jeder hat noch einmal gedanklich diesen schönen Tag Revue passieren lassen. Aber was wäre eine solche Fahrt ohne die gute Organisation. Wie so oft hat unser Karlheinz Kürpig in gewohnter Weise wieder hervorragend dafür Sorge getragen, dass der Ablauf des Tages zur Zufriedenheit aller Teinehmer war.

E.P.

2. Jahresfahrt 2010
Am 11. September 2010 findet die Abfahrt um 8.00 Uhr am DRKZentrum Plus, Eckenerstr 1 / Ecke Kalkumer Straße statt. Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto
Karlheinz Kürpig
Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992
PSD Bank Rhein-Ruhr
überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein. Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.

Vorankündigung
Am 09. Dezember 2010 um 18.00 Uhr findet unser traditionelles Gänseessen im Restaurant Haus Malzkorn, Am Röttchen, statt. Der Preis beträgt - wie im Vorjahr - 16,00 Euro pro Person. Voranmeldung unter Tel. 42 94 43 bis zum 1.12.2010.

Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen des Pfarrverbandfestes Unterrath/Lichtenbroich Ende Juni 2010 wurde Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Am folgenden Tag fand in St. Bruno eine Dankmesse zu seinem 70. Geburtstag mit anschließendem Empfang im Pfarrzentrum statt.

Heinz Schmidt wurde 1940 in Düsseldorf geboren und wuchs in der Altstadt auf. Er war der mittlere von drei Brüdern. Sein Vater, der ursprünglich selbst Pfarrer werden wollte, war seit 1953 ehrenamtlich Küster an St. Lambertus.

Während der ganzen Schulzeit verspürte Pfarrer Heinz Schmidt die Neigung Priester zu werden – bis er ins Konvikt kam.

Er wollte schon nach dem zweiten Semester das Studium der Theologie aufgeben. Da aber sein Bruder, der auch diesen Weg eingeschlagen hatte, nach dem zweiten Semester gegangen war, hängte Schmidt noch ein Semester dran.

In diesem Semester machte es dann bei ihm Klick. Er hat viel mit dem damaligen Pastor an St. Lambertus, Heinrich Schmitz, gesprochen. Auch war er von dem jetzigen Papst, Josef Ratzinger, der damals junger Professor für Religionsphilosophie war, sehr beeindruckt, und es war die Zeit des zweiten vatikanischen Konzils, das zu
einer großen Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche führte.

Pfarrer Schmidt sagt von sich selbst, hätte es das Konzil nicht gegeben, wäre er nicht Priester geworden.

1967 wurde Schmidt zum Priester geweiht. Er arbeitete zunächst als Kaplan in Herz-Jesu in Ratingen-Ost bis 1972. Zuständig war er dort für die Jugendarbeit und die Liturgie. Darüber hinaus war ihm die praktische Seelsorge vor allem an den Randgruppen und eine intensive Alten- und Krankenpastoral wichtig. So betreute er monatlich über 80 Hauskranke, denen er die Kommunion brachte.

Von Ratingen ging es 1972 auf die Kaplanstelle nach Eller zur Gemeinde St. Gertrud. Mit über 11.000 Katholiken war dies damals die größte Gemeinde in Düsseldorf. In St. Gertrud war Schmidt die Katechese besonders wichtig.

1979 wurde er zum Pfarrer in St. Bruno in Unterrath ernannt. In seiner Amtszeit standen zunächst viele  Baumaßnahmen an der Kirche an. Die erste Baumaßnahme war am Turm, da Nachbarn im Wilseder  Weg sich über die Lautstärke der Glocken beschwert hatten. Mit der schriftlichen Bestätigung, dass mit den Glocken und der (damals noch mechanischen) Uhr etwas geschehen muss, hatte Köln die Kosten für diese Baumaßnahme übernommen.

Dann wurden Risse in der Außenhaut der Kirche entdeckt und festgestellt, dass sich die Außenhaut der Kirche vom Hauptgebäude löste. Der Verantwortliche in Köln war überzeugt, dass diese Kirche unbedingt erhalten bleiben müsse, da St. Bruno eine der wenigen neugotischen Kirchen im Erzbistum Köln ist. Das Ergebnis kann man heute sehen. Die Innenrenovierung mit der kompletten Umgestaltung des Altarraums folgte als nächste Baumaßnahme. Zwei Wochen vor Ostern 2000 nahm die Gemeinde die Kirche wieder in Betrieb. Später musste das Dach des Pfarrzentrums in St. Bruno saniert werden. Dies zog sich aufgrund der unklaren Finanzierung länger hin als geplant. Auch wurde der Kindergarten rechtzeitig großzügig erweitert.

Auch in St. Bruno standen die katechetischen Bemühungen von Schmidt im Vordergrund. Schmidt ist stolz darauf, dass es von der Taufe bis zur Firmung mit der katechetischen Betreuung durchgängig Angebote für Menschen gibt. Wichtig ist Schmidt, dass Menschen ein Gesicht mit der Kirche verbinden. Vor allem in der Taufkatechese
erlebte er eine große Offenheit der Eltern und Paten untereinander und der Kirche gegenüber. Dies soll auch bei der Liturgie zum Ausdruck kommen. Ein Beispiel ist die Tauffeier in der Pfarrkirche St. Bruno, bei der die Täuflinge in einem eigens gebauten tiefen Brunnen hinabsteigen und untertauchen. „Wenn Schulkinder oder Erwachsene in dieser Weise getauft werden, erleben sie das Wasser als Symbol der Reinigung und des Lebendigen sehr viel intensiver“, hat Schmidt einmal erklärt. Eine Spezialform der Katechese waren auch
immer die Pilgerreisen, die Schmidt zusammen mit vielen Gemeinde27 mitgliedern an wichtige Orte des Glaubens geführt haben. Schmidt freut sich, wenn die Reise nach Syrien im Jahr 2011 zustande kommt. Im Rahmen seiner Tätigkeit fur die Gemeinde St. Bruno wurde auch der Verein Arbeit für Alle gegründet, der aus Spenden zwei Stellen für Langzeitarbeitslose finanziert. Ferner beriet Schmidt die SKFM Frauen im Schwangerschaftskonflikt. In der Gemeinde St. Bruno hat auch eine Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke (Kreuzbund) ihre Heimat gefunden.

Mitte der 90-Jahre übernahm Schmidt zusätzlich die Leitung der Pfarren St. Maria unter dem Kreuz und St. Maria Königin in Lichtenbroich. Dies erfolgte bekannterweise nicht nur aus Kostengründen. Indes führten die immer größer werdenden Bezirke dazu, dass diese auch immer unpersönlicher werden und es dem örtlichen Pastor bzw.
Pfarrer kaum mehr möglich ist, Menschen persönlich zu begleiten und mit Ihnen Gespräche zu führen, für die Pfarrer Schmidt sich immer Zeit genommen hat, wenn Menschen in Not geraten waren oder sich alleine fühlten.
Grund zur Sorge wegen Langeweile ist bei Pfarrer Heinz Schmidt nach der Verabschiedung jedoch nicht angesagt. Er möchte die Chroniken der drei Gemeinden vollenden. Vertretungen für Gottesdienste möchte er auch weiterhin gern übernehmen. Einige Bücher, die er besitzt und noch nicht gelesen hat, will er lesen. Dies gilt sowohl fur Krimis als auch für theologische Literatur. Die Grundkenntnisse des Computers und des Internets möchte er ebenfalls erlernen, damit er nicht immer jemanden bitten muss. Vor allem wünscht sich Pfarrer Schmidt jedoch auch eine geistige und religiöse Heimat nach seinem Umzug in Ratingen zu finden, wo er regelmaßig Gottesdienste feiern kann.

Die Redaktion dankt Pfarrer Schmidt für sein Engagement in Unterrath und Lichtenbroich und wünscht ihm noch viele Jahre und baldige endgültige Genesung.

Veronika Dalbert-Schneider


Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf

In der Zeit vom 15.09.2010 bis zum 03.10.2010 findet wieder das Altstadtherbst Kulturfestival in Düsseldorf statt. Unter dem Motto „Blick zurück nach vorn – 20 Jahre Altstadtherbst Kulturfestival“ bietet das Festival neben vollkommen neuen theatralischen und musikalischen Präsentationen aus Düsseldorf und der ganzen Welt auch das ein oder andere Souvenir. So können Christiane Oxenfort und An-dreas Dahmen, die Geschäftsführer der Altstadtherbst Gemeinnützige GmbH u. a. Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thierrée mit ihrem Cirque Invisible, Titi Robin und Faiz Ali Faiz mit neuem Programm und das Trommelerensemble Masters Drummers of Burundi
begrüßen.

Außerdem werden drei weitere Deutschland-Premieren gezeigt, u. a. das Tanzstück „Urban Ballet“, Flamingotänzer Andrés Mann mit seiner neuen Produktion und die Jungen Musikkosmopoliten des Yemen Blues. Hinzukommen auch Eigenproduktionen.

Die Idee des Altstadtherbstes wurde 1991 geboren. Bürger der Düsseldorfer Altstadt wollten ihrem Viertel mit einer Palette kultureller Veranstaltungen einen neuen Anstrich geben.

Schnell fanden sich Freunde, Fan‘s, Förderer und Sponsoren, die bis heute dem Festival die finanzielle Grundlage geben.

Zwischenzeitlich ist das Kulturfestival so bekannt, dass ihm überregionale Bedeutung zukommt.

Das vollständige Programm sowie weitere wichtige Informationen zum Fest können u. a. unter www.altstadtherbst.de/2010 abgerufen werden.

Wir wünschen den beiden künstlerischen Leitern- und Geschäftsführern Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen und ihrem Team viel Erfolg für das diesjährige Festival.
VDS

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.09.1965 Beginn der Bauarbeiten für die Kniebrücke.
02.09.1740 Johann Georg Jacobi in Düsseldorf geboren.
02.09.1850 Robert Schumann kommt als Musikdirektor nach Düsseldorf.
02.09.1880 Einweihung des Ständehauses am Schwanenspiegel / Kaiserteich.
10.09.1875 Die Synagoge an der Kasernenstraße wird durch Rabbiner Dr. Wedell eingeweiht.
18.09.1910 Das Kolpinghaus an der Blücherstraße wird eingeweiht.
21.09.1910 Einweihung der evangelischen Kreizkirche an der Collenbachstraße.
23.09.1960 Die Berliner Allee wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, eingeweiht.
30.09.1855 Weihbischof Dr. Baudry konsekriert die St. Dionysius-Kirche in Volmerswerth.
01.10.1945 Regierungspräsident Walter Kolb wird zum Oberbürgermeister von Düsseldorf ernannt.
01.10.1970 Die Landes- und Stadtbibliothek wird als Universitätsbibliothek vom Land Nordrhein-Westfalen
                     übernommen.
03.10.1965 Bei einer Aktion des „Bundes Entschiedener Christen“ zur Beseitigung von „Schundliteratur“ werden
                     am Rheinwerft in Höhe der Oberkasseler Brücke Bücher verbrannt.
04.10.1990 Der private Radiosender „Antenne Düsseldorf“ geht auf Sendung.
05.10.1925 Eröffnung des Flugdienstes auf dem Flugplatz auf der Golzheimer Heide.
07.10.1945 Die „Freeman-Brücke“ wird als Notbrücke in Höhe der Rheinterrassen eingeweiht.
07.10.1985 Das neue Technische Rathaus an der Brinckmannstraße 5 wird offiziell seiner Bestimmung
                     übergeben.
11.10.1860 Einweihung der neuen Oberrealschule an der Klosterstraße.
19.10.1930 Das Stadtbad an der Kettwiger Straße wird eröffnet.
23.10.1570 Vertrag mit dem Baumeister Heinrich Tußmann, Duisburg, aufgrund dessen dieser das Rathaus am
                     Marktplatz baut (der Entwurf stammt von Pasqualini).
23.10.1910 Einsegnung der St. Maria-Rosenkranz-Kirche in Wersten.
25.10.1945 Oberbürgermeister a.D. Dr. Robert Lehr wird zum Oberpräsidenten der Provinz Nordrhein ernannt.
27.10.1895 Der Abbruch des Berger Tores ist vollendet.
27.10.1975 Die S-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen wird eröffnet.
28.10.1905 Eröffnung des Schauspielhauses an der Karl-Theodor-Straße unter Luise Dumont und Gustav
                     Lindemann.

Brauchtum Erntedank in Euerbach
„Verspätet“ feiern die Einwohner des kleinen Dorfes Euerbach ihr Erntedankfest: Weil am ersten Sonntag Kirchweih gefeiert wird, sagen die Euerbacher erst am zweiten Sonntag im Oktober Gott Dank für die Früchte
ihrer Arbeit. Dann ist das ganze Dorf auf den Beinen: Beim traditionellen Festumzug schieben die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins ihre Früchte auf alten Schubkarren durch die Gas- sen, traditionelles Handwerk wird vorgeführt, Männer in grünen und blauen Schürzen schenken frischen Federweißen an die Zuschauer am Straßenrand aus. Trachtler tragen dem Zug die große Erntekrone voran, die aus zahllosen Weizengrannen besteht: Symbol des Abendmahl-Brotes und damit der Eucharistie. Klar, dass die Krone einen Ehrenplatz beim ökumenischen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche einnimmt!
Quelle: Michaels Kalender 2010

Brauchtum Körnchen für Körnchen
Aus vielfarbigen Früchten, Samen und Kräutern einen Ernte-Teppich zu legen – dieser Brauch stammt ursprünglich aus dem Oberschwäbischen. In Reinsfeld/Hunsrück hat eine Frauengruppe diese Tradition
übernommen. Zum 20. Mal gestalten sie aus Körnern und Blüten biblische Motive, etwa den „Guten Hirten“ oder die Erschaffung der Tiere. Mit Zahnstochern und viel Fingerspitzengefühl schieben die Körner-Künstlerinnen jedes Blättchen und Körnchen an seinen Platz: Graupen für die Fußnägel, roter Pfeffer für Jesu Gewand oder
Lavendelblüten für das Meer. Tapetenkleister hält das Ganze zusammen. So entsteht nach und nach ein runder Teppich von etwa zwei Metern Durchmesser – in Wahrheit fünf Holzplatten, die wie ein Puzzle zusammengesetzt und zusammen mit zwei älteren Teppichen in der Kirche St. Remigius aufgestellt werden. Drei Wochen lang lockt das Kunstwerk Bewunderer aus dem Saarland und aus Koblenz in das Hunsrückdorf. Mit dem Erlös aus dem
Verkauf der Fotos und den Spenden der Besucher unterstützt die Frauengruppe das Medikamentenhilfswerk „action medeor“. Weitere Informationen: www.hermeskeil.de
Quelle: Michaels Kalender 2008

Kastenfallen und Tellereisen
Eine Begebenheit aus den 50er Jahren von Heinz Dieter Dahmen

Von der Angermunder Mühle und Bäckerei der Familie Wolff kam ich mit Brot und Backwaren mit dem Fahrrad zurück. Auf der Höhe Richtweg, wo heute die Flugschneise verläuft, gab es ein sehr dichtes Unterholz, welches ich doch mal erkunden wollte. Also das Fahrrad auf die Seite ins Gebüsche. Ein dicker Stock, womit ich die
Brennnesseln und Dornen zur Seite schob, war schnell gefunden. Außer allerhand schöner bunter Gehäuseschnecken gab es aber nichts Besonderes.

Doch plötzlich stieß ich auf einen Holzkasten, also eine Kastenfalle. Beim näheren Hinhören stellte ich fest, in dem Kasten war ein lebendes Wesen. Vorsichtig hob ich den Deckel hoch, und siehe da; ein zu Tode erschrockener Hase hatte seine Freiheit wieder. Vorsichtig mit dem dicken Stock den Boden abtastend, entdeckte ich noch zwei
weitere Fallen, diese machte ich genau wie die erste zu. Die „Wilddiebe“ mussten sich gewundert haben, geschlossene Kästen und kein Wild! Doch beim Weitergehen entdeckte ich plötzlich ein Tellereisen, ich hatte soetwas noch nie gesehen, aber von der grausamen Wirkung gehört. Ich setzte den Stock auf die Kralle, und „krach!“ schlug das Eisen zu, der Stock war unten glatt durchgeschlagen. Das Eisen löste ich aus der Verankerung und warf es in den Haarbach (Abwasserkanal von der Stadt Ratingen), der damals hier parallel verlief.

Wieder am Richtweg, ich saß schon wieder auf dem Fahrrad, blickte ich nochmal in Richtung Kalkumerlandstraße, von dort näherte sich ein Radfahrer. Jetzt galt es für mich, in die Pedalen zu treten, über die Schwarzbachbrücke (zu der Zeit provisorisch aus Holzbolen angelegt), Richtung Lichtenbroicher Bahndamm. Hier drehte ich mich um,
kein Verfolger mehr, zum Einen hatte ich ihn abgehängt, zum Anderen wollte „Der“ sich nicht in der Nähe unserer Siedlung zeigen, für mich war klar, es war ein Forstgehilfe!

Jetzt wirst Du fragen, wieso die Forstverwaltung solche grausamen Geräte benutzt? Richtig, um Munition zu sparen, diese wurde zu der Zeit von den Besatzungsmächten zugeteilt.

Wochen später - ich kam mal wieder von der Angermunder Mühle - als plötzlich der Förster vor dem Forsthaus Schall stand, und mich ansprach (er hatte mich wohl bei der Hinfahrt gesehen und mich zurück abgepasst): „Hast Du schon gefrühstückt? Nein? Dann komm rüber, wir sind gerade dabei!“

Die ganze Familie des Försters und zwei Forstgehilfen saßen an einem langen Tisch, gedeckt wie bei uns zu Ostern bzw. Weihnachten. Man brauchte mich nicht lange zu bitten, ich griff zu und ließ es mir gut schmecken.
So ganz nebenbei fragte jetzt der Förster: „Kennst Du Kastenfallen?“
Jetzt musste ich lügen, es ist nicht meine Art, die Wahrheit wäre mir
schlecht bekommen.
Meine Antwort: „Nein, aber der Name sagt es ja schon!“
Der Förster: „Kennst Du denn Tellereisen?“
Ich: „Nein, wofür sind die denn gut?“
Der Förster: „Die legen wir aus, um Wilddiebe von der Wilderei abzuhalten, ganz gefährliche Dinger, wenn Du da reintrittst, ist der Fußabl“ Ich schüttelte mit dem Kopf und meinte: „Brr, wie grausam!“

Bei diesen Fragen hatten der Förster und die beiden Forstgehilfen mich nicht aus den Augen gelassen. Hierbei war ich ganz ruhig geblieben und auch nicht verlegen geworden, in der Tat sah ich nur das gute Frühstück.

Nun standen alle auf, der Förster geleitete mich noch bis zur Mauer des Staudamms, welches zu der Zeit noch zur Regulierung des Wasserstandes der Anger diente (heute nicht mehr vorhanden). Ich bedankte mich recht herzlich, und meinte, wenn mal wieder Unterhaltung gebraucht würde, ich käme gerne zum Frühstück. Der Förster
musste herzhaft lachen, wer weiß, was er gedacht hatte.

2010-4

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Andrea Mayer, Rotdornstr. 3
Jan Selder, Graf-Recke-Weg 16
Hans und Karin Wambach, Unterrather Str. 127

Wir trauern um unser Mitglied
† Ewald Löcker
* 24.12.1923 † 15.11.2009


Jahresfahrt 2010
Wegen der großen Nachfrage hat der Vorstand des Bürgervereins beschlossen eine 2. Fahrt zum Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel zu organisieren. Die Fahrt findet statt am Samstag, dem 11. September 2010. In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu ausgebildet, für eine totalitäre Staatspartei kritik- und bedingungslose Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit müssen als Mahnung zu Menschlichkeit und Toleranz begriffen werden. In diesem Wissen wird sich Vogelsang zu einem weltoffenen, internationalen Platz
entwickeln, der der Information, der Erholung und dem vielfältigen Lernen dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus mit fachkundlicher Führung dauert 90 Min. Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke Kalkumer Str. Unser Mittagessen werden wir im „Restaurant zur alten Mühle“ in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen findet eine Rundfahrt mit der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein. Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.

PLATZDAFEST! 2010
Am 11. Juli 2010 von 14.00 bis 20.00 Uhr Rund um die Klinke Präsentation der Unterrather und Lichtenbroicher Vereine und anderer Koorporationen an 20 Ständen.
Auszug aus dem Programm:
14.00 Uhr Eröffnung durch das Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
14.15 Uhr Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
                  Frau Erika Prill
14.30 Uhr Chorfreunde Düsseldorf-Nord
15.00 Uhr Tanzgruppe „Funkies“ von den Funken Blau - Gelb
15.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
16.00 Uhr Chor „FranzMuk“
16.30 Uhr Seniorentanzgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
17.00 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
17.30 Uhr Seniorengymnastikgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
18.00 Uhr Vorführung „zur Ersten Hilfe“ DRK Zug Unterrath
18.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
19.00 Uhr Ausklang der Veranstaltung
20.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Um unsere Kinder kümmert sich die städtische Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Ammerweg mit einer Hüpfburg und diversen Spielen. Zudem können Sie sich mit Grillspezialitäten, Kuchen und Getränken stärken.
Durch das Programm führt unser Ehrenvorsitzender Karlheinz Kürpig
Änderungen vorbehalten
Diese Veranstaltung wird unterstützt von (Namen der Förderer und Spender in alphabetischer Reihenfolge): Alten- und Pflegeheim Zum Königshof, Druckerei Ritter, Hotel Avidon, Luxor Restaurantbetriebe, St. Bruno Apotheke, Sofia Apotheke, Stadt Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf

Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich

– Die Straßendecke sowie der Bürgersteig und die Parkplätze auf dem Einbrunger Weg werden auf einer Ausbaustrecke von 300 m saniert. U. a. wird eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 300.000,00 Euro. Die Sanierungsarbeiten beginnen ab September 2010.
Die Sanierung ist unter verkehrssicherungspflichtigen Aspekten der Stadt notwendig.

– Auf dem Grundstück „Am Walbert 1“ ist die Errichtung von 4 Doppelhäusern vorgesehen.

– Einstimmig bat die Bezirksvertretung die Verwaltung, den Seiteneingang zum Unterrather Friedhof an der Straße „Am Röttchen“ vor dem Tor abzuschraffieren, um das ständige Zuparken des Eingangs zu verhindern.

– Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, nach Beendigung der Baumaßnahme an der Ampelanlage „Am Kittelbach“ die Restmaterialien, wie Pflastersteine, Rohre und Sandaufschüttungen zu beseitigen oder durch den Bauuntemehmer beseitigen zu lassen sowie die Beschädigungen am Pflasterweg, die durch Baumaschinen verursacht wurden, zu beseitigen.

– Die Bezirksvertretung 6 hat die Beschlüsse zur Aufgabe der Obdachlosenunterkünfte „Am Walbert/Beedstraße“ und der Schaffung von neuem Wohnraum für Familien begrüßt und im Rahmen ihrer Zuständigkeit mit  beschlossen. Im Genehmigungsverfahren wurde festgelegt, dass die Zufahrt zu den Kleingärten durch das Neubaugebiet über eine geplante Straße von der Straße „Am Walbert“ aus führen soll. Im Kaufvertrag wurde u. a.
vereinbart, dass die erforderlichen Geh- und Fahrrechte für die Allgemeinheit durch Dienstbarkeit bzw. Baulast zu sichern sind, ebenso wie die Duldung sämtlicher Emissionen durch die unmittelbare Nähe des Schützenplatzes.
Der Kleingartenverein „An der Karthaus“ hat große Bedenken gegen diese Verkehrsführung. In den Monaten April bis Oktober sei bei 70 Kleingartenparzellen mit erheblichem Verkehr über die neue Wohnstraße zu rechnen – bei entsprechenden Festen auch bis spät in die Abendstunden. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Unterrath macht geltend, dass zu Zeiten des Schützenfestes für die Belieferung des Schützenzeltes, der sanitären  Einrichtungen usw. auch eine rückwärtige Zufahrmöglichkeit über den Fahrweg zum Kleingarten vorhanden sein muss. Auch wenn Geh- und Fahrrechte gesichert sind, befürchten Kleingartenverein und Schützenbruderschaft, dass die Käufer der neuen Häuser erst nach Fertigstellung der Wegeverbindung realisieren, welche Belastungen durch den Verkehr entlang ihrer Grundstücke entstehen. Durch die zu erwartenden lnteressenkonflikte bei der festgelegten Fahrbeziehung sei ein gedeihliches Miteinander gefährdet.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass sie die Bedenken nicht teilt. Die Hausbauer seien über die verkehrliche Situation vor Kauf informiert worden. Die verkehrliche Anbindung zum Schützenplatz hat im übrigen ausschließlich über die Kartäuser Straße zu erfolgen.

– Von den Gastronomiebetrieben im Stadtbezirk 6 müssen nach wie vor für die Bürgersteignutzung als Terrassenbereich dieselben Tarife an die Stadt Düsseldorf entrichtet werden, wie auch in den 1A-Lagen, wie z. B. in der Altstadt. Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass eine Änderung der Gebührenstruktur der  Gastronomie-Terrassenpreise dem Rat vorgelegt worden sei. Der Rat wird hierüber voraussichtlich nach Ende der Sommerpause entscheiden, sodass geänderte Tarife für die neue Saison 2011 aller Voraussicht nach erhoben werden.

– Die Verwaltung wurde ferner befragt, ob ihr der teilweise Wohnungsleerstand im Gebäudekomplex Unterrather Straße 27-41 trotz sanierter Wohnungen bekannt seien. Ebenfalls wurde die Verwaltung befragt, ob es zutreffe, dass der Eigentümer plane, den Gebäudekomplex abzureißen, wenn ja, ob die Verwaltung beabsichtige, diesen den alten Stadtkem prägenden Gebäudekomplex in Unterrath mit preiswertem Wohnraum zu erhalten.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass sie hierfür nicht zuständig sei u. a. auch deshalb, weil die bisherige Sanierung nicht aus öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Es handelt sich um eine Angelegenheit des Vermieters.
Einige Mitglieder der Bezirksvertretung teilten mit, dass ihrer Kenntnis nach bis 2015 alle Wohnungen geräumt sein sollen, da keine wirtschaftlich sinnvolle und energetische Sanierung möglich sei und daher mit einem Abriß zu rechnen sei.

– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob die Querung der „Eckener Straße“ im Bereich „Saargemünder Straße“ / „Kehler Straße“ sicherer gestaltet werden könne, z. B. durch einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerinsel. Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass eine erste fachliche Einschätzung das grundsätzliche Opitmierungspotential bestätigt. Die Bearbeitung erfolgt im Rahmen der personellen und finanziellen
Möglichkeiten. Aufgrund einer Vielzahl ähnlich gelagerter Fälle aus den 10 Bezirksvertretungen werden die Maßnahmen intern priorisiert und sukzessive abgearbeitet. Die Verwaltung bittet um Verständnis, dass aus den genannten Gründen zu diesem Zeitpunkt noch kein konkretes Datum für die Aufnahme der Planung benannt werden kann. Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, werden diese - wie gewohnt - der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorgestellt.

– Ferner hat die Bezirksvertretung die Verwaltung um Prüfung gebeten, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Schulweg Falkenweg/Sandweg über die Straße „Am Roten Haus“ durch einen Zebrastreifen oder andere Maßnahmen sicherer gestaltet werden könne. Das Straßenbegleitgrün sollte in diesem Bereich aus Gründen der
Verkehrssicherheit in jedem Fall zurückgeschnitten werden. Weiterhin sollte geprüft werden, ob auf diesem stark frequentierten Schulweg - insbesondere in den Wintermonaten - Verkehrshelfer (Schülerlotsen) eingesetzt werde können. Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit: Zur Sicherung der Fußgänger bei Querung der Straße „Am Roten Haus“ in Höhe Falkenweg/Sandweg ist eine Fußgängerinsel vorhanden. Aus verkehrsplanerischer Sicht wird die zusätzliche Einrichtung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreife) oder andere Maßnahmen (z. B. LZA) nicht weiterverfolgt, da in diesem Bereich die Voraussetzung für die Anlage von Fußgängerüberwegen und die Kriterien für die Anlegung einer Lichtzeichenanlage nicht erfüllt werden. Es werden allerdings zusätzliche Fahrbahnpiktogramme „Achtung Kinder“ aufgebracht. Die Prüfung über mögliche Einsetzung von Schülerlotsen wird weitergeleitet. Das Straßenbegleitgrün wird bei Bedarf entsprechend zurückgeschnitten.

– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, bei den vorgesehenen Umleitungs-Hinweisen während der Baumaßnahmen am Nördlichen Zubringer die regionale Umleitung über die Kalkumer und Unterrather Straße nicht auszuschildern. Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass während der Sanierungsarbeiten auf dem Nördlichen Zubringer keine Umleitung über die Kalkumer und Unterrather Straße ausgeschildert wird. Es ist aber nicht auszuschließen, dass Ortskundige diese Fahrbeziehung während der Sanierungsarbeiten auf dem Nördlichen
Zubringer nutzen.

– lnformationshalber teilte die Verwaltung mit, dass im aktuellen Schuljahr 2009/2010 in den 94 offenen Ganztagsschulen der Primarstufe insgesamt 410 Gruppen mit 9.886 Plätzen eingerichtet wurden, die im November 2007 zu 97% belegt waren. Dies entspricht einer Versorgungsquote von 53 % bei einer Gesamtzahl
von 19.657 Schülerinnen und Schülern. Auf der Basis der aktuellen Bedarfsmeldungen der Grundschule sollen 453 Gruppen für das Schuljahr 2010/2011 gebildet werden. Zu beachten ist allerdings, dass in den Förderschulen ebenfalls noch Erweiterungsbedarf entstehen könnte. Dieser Bedarf ist derzeit nicht kalkulierbar, da über Aufnahmen in diese Schulform erst nach den Förderschul-Aufnahmeverfahren zu Beginn eines Schuljahres
entschieden wird und erforderliche neue Gruppen in der Regel kurzfristig noch eingerichtet werden. Vorbeugend werden hierfür 7 Gruppen berücksichtigt, sodass am 01.08.2010 - vorbehaltlich abschließender baulicher Prüfungen - in den 94 offenen Ganztagsschulen 460 Gruppen gleich 11.500 Plätze bei einer Gesamtschülerzahl
von 19.657 eingerichtet sein werden. Dies entspricht einem Deckungsgrad von ca. 59% aller Schülerinnen und Schüler der Primarstufe.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Norbert Burgmüller-Plakette
für Roswitha Baumdick

Im Mai bekam Roswitha Baumdick von der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine die Norbert Burgmüller-Plakette verliehen.
Diese hohe Auszeichnung wird Menschen verliehen, die sich besonders um das Musikleben in Düsseldorf verdient gemacht haben.
Die Laudatio hielt Elisabeth von Leliwa. Sie betonte die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit von Frau Baumdick in ihrer Freizeit für das Musikleben, dass Laienmusizieren und die Heimatpflege in Düsseldorf.
Im Jahre 1938 wurde Frau Baumdick in Berlin geboren. Seit 1977 ist sie Mitglied im Chor der Landesregierung.
Seit vielen Jahren ist sie auch im Vorstand der Düsseldorfer Weiter, der Mundartfreunde sowie Schriftführerin der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.
Seit 1998 ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, für das sie der verstorbene Ministerpräsident des Landes Nordrhein Westfalen, Johannes Rau, vorgeschlagen hat.
Mit ihren Chören reist sie ins Ausland und organisiert Festivals.
Der Vorstand des Bürgervereins Unterrah und Lichtenbroich gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung herzlich.
E. P.

Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

„Ein starkes Team für Ihre Gesundheit!“
Am 01.05.2010 eröffnete Herr Jan Selder eine zweite Praxis für Physiotherapie in Düsseldorf-Unterrath auf der Kalkumer Straße 151. Seit 13 Jahren betreibt er bereits eine Praxis in Düsseldorf-Derendorf. Die neue Praxis ist modern und großzügig ausgestattet. Die Räume sind sehr hell und freundlich, da sie mit großen Fenstern versehen sind.
Sie liegt direkt neben der Straßenbahnhaltestelle Eckener Straße, direkt über der Dresdner Bank. Über einen geräumigen Aufzug ist die Praxis leicht zugänglich und stufenlos für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte zu erreichen.
Die fachliche Leitung obliegt Andrea Meyer, die bereits 7 Jahre in der Praxis in Derendorf erfolgreich gearbeitet hat. Unterstützt wird sie von Rezeptionistin Michaela Wimmer-Bartz, die als Quereinsteigerin über eine berufliche und medizinische Rehabilitation ebenfalls zuvor in der Praxis in Düsseldorf-Derendorf tätig war.
Mit einer großen Feier wurden die neuen Räume am 30.04.2010 eingeweiht. Anwesend waren viele Patienten aus Düsseldorf-Derendorf, aber auch viele Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger.
Alle Gäste konnten sich von dem großzügigen Ambiente überzeugen. Die Praxis bietet ein breites Angebotsspektrum, das alle fachspezifischen Bereiche der modernen Physiotherapie und Prevention umfasst.
Die Individualität der Patienten steht dabei im Vordergrund.
Angeboten werden Krankengymnastik u. a. nach Cyriax, Mc Kenzie, unfallchirurgische Nachbehandlungen; aber auch medizinische Trainingstherapie (Physiocheck und Kurse, Betriebsphysiotherapie - Arbeitsplatzanalyse und Arbeitsplatzberatung), Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage nach Bobath für Erwachsene,
Massagen wie z. B. Klassisch, Bindegewebsmassage, man. Lymphdrainage, Entstauungstherapie. Auch die Physikalische Therapie kommt nicht zu kurz, wie z. B. Fangopackung, Heißluft, Elektro- und Ultraschalltherapie.
Demnächst werden auch Kurse für Gruppenrückenschule angeboten, die von den Krankenkassen anerkannt werden, sodass die Kostenübernahme sichergestellt ist. Weiter werden Autogenes Training und progressive Muskelentspannungskurse angeboten. Im Juli startet ein Kurs mit 6 Terminen für autogenes Training, Anfänger, der jeweils sonntags um 10.30 Uhr beginnt und ca. 60 bis 90 Minuten dauert. Ebenfalls im Juli 2010 beginnt ein Kurs für autogenes Training mit Vorkenntnissen. Der Kurs beginnt dienstags um 19.00 Uhr. Schließlich wird im Juli 2010 eine progressive Muskelentspannung angeboten.
Umfangreiche Öffnungszeiten garantieren eine patientenorientierte Arbeit. Die Praxis ist in der Regel montags und donnerstags von
8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet sowie dienstags und mittwochs von
8.00 Uhr bis 19.00 Uhr; am Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Selbstverständlich können darüber hinaus weitere Termine nach Absprache vereinbart werden. Ebenso selbstverständlich sind Hausbesuche nach Vereinbarung. Ausführliche Informationen zu der Praxis und zu den Therapieangeboten erhalten sie im Internet unter www.physiotherapie-selder.de.
Veronika Dalbert-Schneider

Singen mit Senioren

Singen mit Senioren für Senioren – seit nunmehr weit über einem Jahr findet dies im Seniorenzentrum „Zum Königshof“ in Düsseldorf-Unterrath statt. Dieses Seniorenzentrum ist eine Einrichtung der „Graf Recke Stiftung“ und wurde mit dem Leitgedanken gebaut: „Graf Recke - Wohnen und Pflege“.

Die Leitung des sozialpädagogischen Dienstes dieses Hauses hatte Kontakt mit dem Sänger Peter Müller von den Chorfreunden Düsseldorf-Nord aufgenommen. Absicht war und bleibt, den Bewohnern durch gemeinsames Singen etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Peter Müller konnte für dieses Singen auf Anhieb mehrere
Sänger der Chorfreunde und Sängerinnen des Frauenchores Concordia 1920 gewinnen. Friedhelm Oberschewen von den Chorfreunden hat von Anfang an die Begleitung der Lieder am Klavier übernommen. In seiner Urlaubszeit wird er von der Sängerin des Frauenchores Concordia 1920, Marlene Paschlies, mit ihrem Akkordeon vertreten.

Zum Singen verteilen sich Sängerinnen und Sänger unter die Bewohner und nehmen mit ihnen an verschiedenen Tischen des Speisesaales Platz. Gesungen werden, jeden Freitag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr, Volkslieder und Evergreens, in der Adventszeit Weihnachtslieder und in der fünften Jahreszeit Karnevalslieder. Es ist erstaunlich und erfreulich, wie textsicher ältere Leute sind, speziell bei mehrstrophigen Volksliedern.

Die Sängerinnen und Sänger haben ein gutes Gefühl, wenn sie erleben, dass immer mehr der etwa 50 bis 60 Seniorinnen und Senioren fleißig mitsingen und ihre Freude daran haben. Dieses gute Gefühl wird bestärkt durch die Dankbarkeit, die sie jedes Mal spüren, wenn sie sich nach der Singstunde verabschieden. Es ist zu wünschen,
dass sich weitere Damen und Herren aus Unterrath und Umgebung zum Singen mit Senioren bereit finden. Dabei ist es gar nicht nötig, Mitglied in einem Chor zu sein - Hauptsache: Sie singen gerne! Rufen Sie uns doch einfach an: 0211-4380242.

Niemand kann ausschließen, nicht selbst einmal solch eine Einrichtung in Anspruch nehmen zu müssen, in der man mit älteren Menschen zusammen lebt. Wäre es dann nicht schön, zum Mitsingen eingeladen zu werden?!, Es ist sicherlich nicht der schlechteste Gedanke im Bereich des Sozialverhaltens, wenn man sich sagt: „Erwarte nicht Hilfe von anderen, wenn du zuvor selbst nicht bereit bist, anderen zu helfen“.
Hans Lethen

Rückblick und Vorschau

Was haben wir erreicht:
Brunnen am Opferhaus,
Neugestaltung der Allee Unterrather Straße zwischen Sylt Straße und  Wangeroogestraße,
Der große Bogen A 44,
Parkanlage Kartäuser Park,
Schaffung der Gedenkstätte Kartäuserdenkmal,
Spazierweg von der Piwipp bis zum Kieshecker Weg,
Parkanlage mit Spazierweg von der Deikerstraße bis zum Kittelbach,
Unterstützung der Schulen in Unterrath und Lichtenbroich durch Ausstattung mit Computern,
Unterstützung der Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich,
Errichtung einer Ampelanlage an der Unterrather Straße am Kittelbach
Woran arbeiten wir noch:
Verbesserung der Verkehrsführung Kreuzung Eckenerstraße-, Kalkumer und Unterrather Straße
Verbesserung der Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Wohngebiete zwischen der A 52 und dem Kittelbach, Am Röttchen, Lemgoer Weg mit allen Nebenstraßen,
Fertigstellung des alten Ortskerns von Unterrath von der Bahnunterführung bis zur Hamborner Straße, die Pläne dafür liegen bereits vor,
Bessere Anbindung des ISS Doms mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Unterstützen Sie unsere Bemühungen
Werden Sie Mitglied im Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Was soll ein Bürgerverein bewirken?

Stimmt es, dass hier nur den unverbesserlichen Vereinsmeiern eine weitere Möglichkeit der Bestätigung gegeben wird oder steckt mehr hinter einem solchen Verein? Zumindest scheint das Gründungsjahr schon als ein beredtes
Zeugnis für die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung hier in Unterrath/Lichtenbroich zu geben.

Anlass der Gründung war seiner Zeit die Eingemeindung nach Düsseldorf.

Mit nun 100 Jahren ist der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. einer der ältesten und größten Bürgervereine im Großraum Düsseldorf.

Die Mitgliederzahl steigt ständig. Wie ist dieses Engagement, das über alle politischen und konfessionellen Schranken hinweggeht, zu erklären? Die Antwort liegt wohl in der Erkenntnis des Bürgers, dass ein Zusammenschluss Gleichgesinnter der Wahrnehmung seiner Interessen am besten dient.

Im Gegensatz zu den politischen Parteien kann sich der Bürgerverein den Problemen völlig ideologiefrei widmen. Gerade die Freiheit, auf politische Zwänge keine Rücksicht nehmen zu müssen, verleiht den Bürgervereinen ihr
Gewicht. Sie können ohne Bindung durch parteipolitische Konstellationen ihre Anliegen vertreten, wodurch sie oftmals erfolgreicher wirken können als andere Interessengruppen.

Die nach dem letzten Krieg eingetretene rege Bautätigkeit in Unterrath/Lichtenbroich  brachte eine grundlegende Veränderung der Probleme mit sich, die der Lösung bedurften. In dieser Situation erkannten immer mehr Bürger, dass eine Lösung all dieser Probleme den Einsatz vieler Kräfte erforderte und man sich nicht darauf beschränken kann zu warten, bis die Lösung der Schwierigkeiten durch die Verwaltung geregelt wird.

Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. kann auf eine Vielzahlvon errungenen Verbesserungen und erfolgreicher Arbeit in Unterrath/Lichtenbroich mit Stolz zurückblicken.

Immer mehr verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger Unterraths und Lichtenbroichs haben die Problematik klar erkannt und treten dem Bürgerverein Unterrath / Lichtenbroich bei, um die Interessen gegenüber der Verwaltung und den gewählten Mandatsträgem nachdrücklich wahrzunehmen.

Es ist festzustellen, dass es bisher keine geeignete Vertretung gibt, die hinsichtlich aller Fragen die Interessen der Bürgerschaft gegenüber amtlichen Stellen und politischen Gremien vertritt. Es hat sich herausgestellt, dass viele wichtige Fragen zu lösen sind, die eben nur durch einen Bürgerverein geklärt werden können, der politisch neutral ist.

Werden auch Sie für 11,00 Euro und jedes weitere Familienmitglied 3,00 Euro Jahres-beitrag Mitglied im Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich und unterstützen Sie uns, die Unterrather und Lichtenbroicher Interessen zu vertreten.

Senden Sie die Beitrittserklänung vollständig ausgefüllt an den Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich eV., Postfach 30 0123, 40401 Düsseldorf.

„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Karlheinz Kürpig (Ehrenvorsitzender)

Straßenbahnlinie 715
Der OVA hat in seiner Sitzung am 24.02.2010 beschlossen, dass die Verwaltung die weitere Anbindung der Altstadt während der Baumaßnahmen zum Kö-Bogen untersuchen soll.
In Abstimmung mit der Rheinbahn AG kann nachfolgendes Untersuchungsergebnis mitgeteilt werden:
Die Änderung der Linienwege der Linien 706 und 715 ist erforderlich, da die Gleisverbindung vom  Jan-Wellem-Platz in Fahrtrichtung Norden wegen notwendiger Baumaßnahmen im Rahmen der Realisierung
des Kö-Bogens seit dem 08.03.2010 über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten nicht aufrecht erhalten werden kann (siehe Vorlage 66/21/2010 der OVA-Sitzung vom 24.02.2010). Auch die Nord-Süd-Verbindung kann während dieses Zeitraums nur durch eine Schleifenfahrt abgewickelt werden. In der Gegenrichtung sind starke Verschwenkungen der Gleislage erforderlich, um Bautätigkeit und Fahrbetrieb in Übereinstimmung zu bringen.
Die tatsächliche Betriebsführung seit dem 08.03.2010 hat die vorab berechneten Prognosen zur gewählten Vorgehensweise bestätigt.
Eine weitere Belastung des Knotenpunktes Schadowstraße / Jacobistraße durch linksabbiegende Straßenbahnen der Linie 715 würde die zusätzliche Schaltung einer jeweils sehr stark leistungsmindernden Sonderphase erfordern. Die Kapazität der Kreuzung würde hierdurch um weitere 10 % abgemindert. Diese Schaltung würde so zu zeitweise merklichen Überlastungserscheinungen in der Achse Tonhallen - Jacobistraße führen.
Auch die getaktete Abwicklung der Straßenbahnfahrten ist aufgrund der Zugfolgen dann an dieser Kreuzung nicht mehr sichergestellt.
Die Führung der Linie 715 über die Schadowstraße würde darüber hinaus einen Halt am Bahnsteig 3 (vor H&M) am Jan-Wellem-Platz erfordern.
Bei einem Haltestellenaufenthalt der Züge an diesem Bahnsteig werden bei derzeitigem Gleisbild sowohl die West-Ost-Fahrt wie auch die Nord-Süd-Fahrt der hier verkehrenden Linien blockiert. Insbesondere die Linie 701 verkehrt weitgehend auf gesondertem Gleiskörper und kann daher als zuverlässiges Rückgrat der 0VErschließung
betrachtet werden. Betriebliche Behinderungen der Bahnen untereinander sind insbesondere gegenüber dieser Linie auszuschließen.
Die beiden o.g. Aspekte sind so schwerwiegend, dass sowohl die Rheinbahn AG als auch die Verwaltung ein Beibehalten der geänderten Linienführung zur Aufrechterhaltung der Netzfunktionstüchtigkeiten im 0V wie im IV für erforderlich erachten.
Mit Wiederherstellung der Gleisverbindung im Oktober können die ursprünglichen Linienwege der Linien 706 und 715 wieder aufgenommen werden, sofern keine anderen, nicht vorhersehbaren Einflüsse dem entgegenstehen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider

Der Bürgerverein sagt Danke!
Wie in jedem Jahr sorgt unser Mitglied Georg Lippitsch dafür, dass das Plätzchen am Mecklenburger Weg / Unterrather Straße zum Verweilen einlädt.
Mit viel Liebe hat er dieses Jahr dort Begonien eingepflanzt und hält auch ansonsten dort alles in Ordnung.
Die Redaktion

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf

14.07.1960 Der Rat beschließt die Stiftung von Ehrenringen (Jan-Wellem-Ring, Großer Ehrenring der Stadt
                     Düsseldorf,  Ehrenring des Rates).
16.07.1955 Zum letzten Mal fährt eine Straßenbahn über die Königsallee.
01.08.1825 Das städtische Leihhaus wird eröffnet. Die städtische Sparkasse wird eingerichtet.
05.08.1910 Eröffnung der Internationalen Städtebauausstellung im Kunstpalast (bis 25.9.1910).
15.08.1870 Das Marienhospital wird als Kriegslazarett eingeweiht.
16.08.1820 Stadt- und Landkreis Düsseldorf werden zusammengelegt.
25.08.1925 Abzug der Franzosen aus dem rechtsrheinischen Gebiet. Die französische Trikolore wird von Schloß
                     Jägerhof niedergeholt; um Mitternacht hrt die französische Kontrolle auf. Einen Tag später findet aus
                     Anlass der Räumung eine feierliche Stadtverordneten-Versammlung statt. Die „grüne Polizei“ rückt
                     wieder in Düsseldorf ein. Am 30.8. findet vor dem Rathaus eine Befreiungsfeier statt.
28.08.1930 Konsekration der Christus-König-Kirche in Oberkassel.
 
Die Fußball-Jugendabteilung der SG Unterrath stellt sich vor

In unserer Fußball-Jugendabteilung spielen zur Zeit ca. 400 Kinder im Alter von 4 - 18 Jahren.
Diese Kinder und Jugendlichen werden von mehr als 60 Trainern und Co-Traineren nebst Betreuern gefördert.
Die Abteilung besteht zur Zeit aus 24 Mannschaften, die auf unseren beiden Fußballplätzen täglich mit viel Engagement und Ehrgeiz ihren Sport ausüben.
Viele Mannschaften stehen an der Tabellenspitze oder treten schon in hohen Spielklassen an, wodurch sie weit über den Kreis Düsseldorf hinaus ihre Gegner fordern und auch über diesen Kreis hinaus bekannt sind.
Unser Ziel ist es, im Einklang mit dem sportlichen Erfolg auch die Gemeinschaft und den Spaß der Kinder zu fördern.
Wir möchten, dass unsere Kinder und Jugendlichen in einem geregelten sozialen Umfeld aufwachsen und ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Eigenständigkeit einhergehend fördern.
Denn aus einem gesicherten sozialen Umfeld und einem stabilen, vertrauensvollen Miteinander heraus können auch im sportlichen Bereich große Erfolge hervorgehen.
Nicht nur in den Leistungsklassen, sondern auch in der Niederrheinliga treten unserer Mannschaften an, mit Option sogar auf den sportlichen Aufstieg in eine noch höhere Spielklasse.
Dies verdeutlicht auch das große Interesse an unserer Abteilung, respektive unserem Verein.
Wir haben in allen Altersklassen einen regen Zulauf und werden auch so wieder in allen Jahrgängen mannschaftsmässig sehr stark besetzt sein!
Auch in dieser nun jetzt ausklingenden Saison haben unsere Mannschaften wieder sehr große Erfolge vorzuweisen.
Während sich unsere C-Jugend in der Niederrheinliga mit Fortuna fast auf Augenhöhe präsentiert und nur knapp hinter den Flingeranern klar auf dem Weg zur Vize-Meisterschaft ist, zum wiederholten Male, stehen auch zahlreiche andere Mannschaften aus allen Altersklassen an der Tabellenspitze.
Unsere B1-Jugend hat beste Aussichten, als Tabellenführer nun auch um den Einzug in die Niederrheinliga zu kämpfen. Weitere Mannschaften, wie jeweils die 2. Mannschaft der B und C-Jugend, schießen schon fleißig in der Leistungsklasse ihre Tore oder stehen kurz vor dem Einzug in diese.
Auch im Bereich der Nachwuchskicker gilt große Anerkennung. Die Jahrgänge der Bambinis bis zu den D-Junioren sind oder werden zur kommenden Saison alle mit bis zu mindestens vier Mannschaften besetzt werden.
Schon zum jetzigen Zeitpunkt stehen viele Mannschaften an der Tabellenspitze. Dies resultiert aus der sehr guten Arbeit unserer engagierten Trainer und Betreuer, die unseren Kindern nicht nur das Fußballspielen vermitteln, sondern sie auch mit großem Spaß begeistern können.
Wir möchten Sie alle schon heute herzlichst zu unserem großen Sommerturnier der SG Unterrath 1912//24 am 3. und 4. 7.2010 auf unserer Bezirkssportanlage am Franz-Rennefeld-Weg einladen.
Dieses Turnier soll die Krönung unserer bisher hervorragenden Saison sein, wir erwarten über 80 Mannschaften, die aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens anreisen. Wir rechnen wieder mit bis zu 2500 Besuchern, die sich auf unserer Anlage einfinden werden.
Weitere und stets aktuelle Informationen über unsere Jugendabteilung erfahren Sie stets auf unserer aktuellen Homepage im Internet: www.sgu-jugend.de.
Unsere Kinder und Jugendlichen freuen sich immer über Unterstützung und Interesse an unserem Sport. Wenn auch Sie einmal Lust haben, unseren kleinen „Stars“ beim Spiel zuzugucken, dann sind Sie herzlich eingeladen, einmal am Wochenende zum Spielbetrieb bei uns vorbeizuschauen.
Tommy Fränzl
Geschäftsführer, Fußball-Jugendabteilung SG Unterrath 1912/24

Neuer Gehweg zum Seniorenzentrum
Eckener Straße / Kalkumer Straße

Die Platzfläche um die städtische Bücherei und das Zentrum Plus wurde seinerzeit aufwändig mit Kopfsteinpflaster gestaltet. Die Architekten haben sich sicher etwas dabei gedacht. Leider mussten
wir feststellen: Die künstlerische Gestaltung der Natursteinfläche war gut gemeint, das Pflaster hat sich aber als gefahrvoll und unfallträchtig erwiesen.Dies galt vor allem für den Zugang zum Seniorenzentrum. Mehrfach
waren in der Vergangenheit ältere Menschen gestolpert und sogar gestürzt. Auch die Benutzung von Rollatoren erwies sich auf der unebenen Fläche als äußerst schwierig.

Obwohl die Bezirksvertretung 6 schon 2008 einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte, haben sich Vertreter mehrerer beteiligter Stellen schwer getan, die aus ihrer Sicht hochwertige Natursteinfläche zu verändern.

Aber: Sicherheit gehr vor Gestaltung. Gemeinsam mit dem Amt für Verkehrsmanagement haben wir den Knoten durchgeschlagen und unbürokratisch eine Lösung durchgesetzt. Für das Zentrum Plus wurde ein türfluchtbreiter, ebener Pflasterweg als direkte Verbindung vom Bürgersteig zum Eingang angelegt. Mehrere Gefahrenstellen im
Pflasterbereich wurden repariert, Gehwegplatter ersetzt und eine nicht mehr benötigte Baumscheibe beseitigt. Jetzt habe ich nur noch den Wunsch an die Besucherinnen und Besucher: Bitte auch den neuen Weg benutzen.

Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6

Etiketten: Kleingedrucktes kaum zu entziffern
Verbraucherzentralen und Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen starten Kundenaktion

Wer sich gesund oder kalorienarm ernähren möchte, muss wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch insbesondere Senioren beschweren sich immer häufiger über das Kleingedruckte auf der Verpackung: Sie können es nicht lesen. Zutatenlisten oder Mindesthaltbarkeitsdaten werden zu klein gedruckt; manchmal hilft nur eine Lupe, um sie zu entziffern. Zudem fehlt häufig der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund, Aufschriften sind verschwommen oder die Abstände zwischen den Buchstaben sind zu eng. Ein Wirrwarr von Zutatenlisten in 10 oder mehr Sprachen macht das Lesen noch mühsamer.

Jetzt starten die Verbraucherzentralen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die Aktion „Lesbare Etiketten“. Auf der Website www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte beschweren, deren lnhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen.
Entsprechende Produktbeispiele werden veröffentlicht. „Die Lösung für das Etikettenproblem kann nicht sein, nur noch mit der Lupe einkaufen zu gehen“, sagt Ute Hantelmann von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Wir fordern eine Mindestschriftgröße. Die wichtigen Informationen müssen konsumentenfreundlicher aufgelistet werden.“

Dass es geht, zeigen Positiv-Beispiele, die im Rahmen der Aktion ebenfalls an die Verbraucherzentrale Hamburg gesendet und im Internet aufgelistet werden. Die Mitmachaktion endet am 30. September 2010. Die kostenlosen Kurse „Fit im Alter“, die bundesweit angeboten werden, motivieren die Seniorinnen und Senioren, sich ihren Alltag gesundheitsbewusst, aktiv und schmackhaft zu gestalten. „Voraussetzung dafür ist, dass sie wissen, was sie kaufen und ihnen keine versteckten Dickmacher untergeschoben werden, weil sie den Zucker- oder Fettgehalt nicht erkennen können“,
so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale. von der Verbraucherzentrale.



2010-3

Wir trauern um unsere Mitglieder
Gerald Löcker †
* 24.12.1923 † 15.11.2009
Elfriede Kehne
* 17.07.1918 † 14.02.2010

Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. Geschäftsbericht 2009
Der Bürgerverein erfreut sich auch im 101. Jahr seines Bestehens großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2009 betrug die Mitgliederzahl 927.

Das Geschäftsjahr 2009 stand naturgemäß ganz im Zeichen des 100jährigen Jubiläums. Die intensiven dreijährigen Vorbereitungen, die während der ersten Monate noch ganz intensiv die Vorstandsarbeit prägten, fanden ihren Abschluss schließlich in den drei Festivitäten im Mai: Festakt, Bürgerfest und Tanzabend.

Positiv muss neben der guten Resonanz auch die Tatsache erwähnt werden, dass die Kosten im Rahmen der veranschlagten Summe geblieben sind. Näheres hierzu im Kassenbericht.

Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu beschließen.

Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig im „Heimatblatt“, welches weiterhin zweimonatlich erscheint sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten, aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepflegt wird, z. B. beim Gänseessen oder der Weihnachtsfeier – im Berichtsjahr wieder mit der Mundartdichterin Monika Voss.

Auf der August-Versammlung – wie immer im Kleingartenverein „An der Karthaus“ – wurde mit einer Diashow Rückblick auf das Jubiläum  gehalten.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pflege guter Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und kommunalen Gremien.

Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein übers ganze Jahr auf den unterschiedlichsten  Veranstaltungen.

So ist zum Beispiel auch ein fester Bestandteil im Terminkalender des Vorstands Ende März die Reinigung des Folklorebrunnens durch das Marine-Tambour-Korps Unterrath.

Die Jahresfahrt, die im Berichtsjahr ins Münsterland führte, erfreute sich wieder großer Resonanz, so dass der Vorstand auch hier für seine Arbeit belohnt wurde.

Von Erfolg gekrönt wurden auch endlich die jahrelangen Bemühungen des Bürgervereins um eine sichere Querungsmöglichkeit der Unterrather Straße in Höhe des Kartäuserparks, als Ende des Jahres die Ampelanlage in Betrieb genommen wurde.

Bedauerlicherweise bedurfte es erst eines tödlichen Unfalls, um die Bauarbeiten in Gang zu setzen.
Ein außergewöhnlich arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön sagt.

Den Blick in die Zukunft gerichtet, ist das PlatzDa!-Fest 2010 in Sicht, zu welchem die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind, um den schönen neuen Klinkevorplatz seiner Bestimmung als zentralen Treffpunkt für die Unterrather Bevölkerung zuzuführen.

Sabine Vollmar, 1. Geschäftsführerin

Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 11. März 2010

Nach der Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder, Ehrenmitglieder und Ratsherren durch die 1. Vorsitzende Erika Prill verlas Frau Vollmar das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 12. März 2010 und berichtete über die Arbeit des vergangenen Jahres.

Herr Philippen berichtete über die mit Frau Sültenfuß und Herrn Rindlaub am 26. Februar 2010 durchgeführte Kassenprüfung und bestätigte die ordnungsgemäße Kassenprüfung.

Die Revisoren beantragten die Entlastung des Vorstandes - diese erfolgte einstimmig durch die anwesenden Mitglieder.

Herr Buschhüter dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit.

Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß stattfindenden Vorstandswahlen wurde Herr Karlheinz Kürpig zum Wahlleiter gewählt. Zur Wiederwahl standen die 1. Vorsitzende, der 2. Geschäftsführer, und der 2. Kassierer. Alle wurden einstimmig wiedergewählt. Georg Lippitsch wurde zum neuen Revisor ebenfalls einstimmig gewählt.
Zum neuen Ehrenausschussmitglied wurde Rechtsanwalt Theodor P. Schneider ernannt. Zum 2. Ehrenvorsitzenden wurde Karlheinz Kürpig gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.

Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentierte zum Abschluss des  Wahlmarathons neue Fotos vom 100jährigen Vereinsjubiläum des Bürgervereins.

Rudolf Schneider, 2. Geschäftsführer

In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100 480 9305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.

Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.


Arbeit der Bezirksvertretung 6 erfolgreich

Liebe Mitbürgerinnen , liebe Mitbürger,

schon mehrfach konnte ich Ihnen über die großen, positiven Veränderungen in unserem Stadtbezirk berichten.

Die Airport-City in Unterrath, das ehemalige Kaufringgelände in Lichtenbroich, die Entwicklung an der Theodorstraße in Rath und die neue Gartenstadt Reitzenstein nahe dem Aaper Wald sind Beispiele dafür.

Es sind aber auch die nicht so spektakulären und dennoch wichtigen Erfolge, die die Bezirksvertretung 6 bei ihrer laufenden Arbeit erreicht.

– Die Ampelanlage Hamborner Straße / Parsevalstraße wurde erneuert und damit endlich die gesicherte Linksabbiegemöglichkeit gewährleistet.

– Bereits im Dezember 2009 wurde eine neue Fußgängerbedarfsampel über die Unterrather Straße in Höhe des Grünzuges Kittelbach installiert.

– Der Spielplatz Ziegelstraße wird generalüberholt, einschließlich einer neuen Boule-Anlage.

– Die Bezirkssportanlage Ammerweg wird um mehrere Kleinspielfelder ergänzt.

– Zahlreiche „verkehrsverbessernde Maßnahmen“, wie das absolute Halteverbot auf der Fallingbosteler Straße.

Über einen Erfolg freue ich mich ganz besonders: die Planungen für den Neubau der Jugendfreizeitstätte am Lichtenbroicher Weg laufen auf vollen Touren. Der verbindliche Bedarfsbeschluss durch den Rat der Stadt erfolgte am 17.12.2009. Kostenvolumen: 3.374.080 Euro.

Oft werden in den regelmäßigen öffentlichen Sitzungen der Bezirksvertretung 6 über 30 Beschlüsse gefasst. Ich bin sicher, dass die verantwortungsbewussten Kräfte in unserem „Stadtteilparlament“ die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.

Ratsherr Jürgen Buschhüter, Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6


Goldschmiedewerkstatt in Unterrath

Aus unserem schönen Stadtteil können wir wieder von einer Künstlerin berichten, die bisher noch nicht sehr bekannt ist. Frau Alwine Quirl-Westhoff ist Goldschmiedin und hat eine Werkstatt an der Eckenerstraße.

In privater Atmosphäre kann man zuschauen, wie sie edles Gold und Silber verarbeitet. Die gelernte Goldschmiedin fertigt natürlich auch Modeschmuck an oder knüpft Perlenketten neu oder einige Stücke
werden neu verarbeitet. Ihre Ausbildung machte sie im Geschäft von Ludwig Kempen in Unterrath. Seit 15 Jahren betreibt sie ihre eigene Werkstatt.

Viele ihrer kreativen Ideen kommen ihr bei Spaziergängen in der Umgebung. Wenn sie einen interessanten Stein findet, stellt sie sich schon gedanklich vor, wie sie ihn verarbeiten kann. Man kann sich, falls man ihre Arbeit einmal bewundern möchte, telefonisch anmelden unter der Tel.-Nr. 411995.

Wir wünschen Frau Quirl-Westhoff für ihre weitere Schaffenskraft alles Gute.

E. Prill

DB Netz AG
Regionalbereich West
Hansastraße 15
47058 Duisburg 18.3.2010

Bauliche Mängel an der Gleisunterführung Unterrather Straße / Am Klosterhof in Düsseldorf-Unterrath

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

in den vergangenen Wochen sind wir verschiedentlich auf den Zustand der im Betreff genannten Fußgänger- und Radfahrerunterführung angesprochen worden, wobei es in erster Linie nicht um die optischen Mängel wie Graffiti ging, sondern vielmehr darum, dass es - auch bei trockener Witterung - an mehreren Stellen von der Decke
tropft, was für sich genommen schon sehr unangenehm ist.
Hinzu kommt allerdings, dass sich unter den „Tropfstellen“ auf dem Boden - teils schon große - Ablagerungen gebildet haben, die bei Regen und Frost sehr glatt sind und eine Unfallgefahr bergen.
Wir sehen uns daher gezwungen, Sie zu bitten, Ihrer Verkehrssicherungspfiicht nachzukommen und Abhilfe zu schaffen. Rechtliche Schritte behalten wir uns vor.

Mit freundlichen Grüßen
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.


Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Der Stadtbezirk 6 verfügt über interessante Biotopflächen, u.a. Schwarzbachgraben, Grünzug Kittelbach, Grünzug Unterrath. Auf Nachfrage, ob ein aktueller Biotop-Verbundplan einschließlich Ausgleichs- und Friedhofsflächen bestehe, teilte die Verwaltung mit, dass es seit 1993 einen Verbundplan gebe. Dieser werde derzeit überarbeitet. Voraussichtlich wird der neue Biotop-Verbundplan für den Stadtbezirk 6 der Bezirksvertretung im Jahr 2012 vorgestellt werden.

– Mehrheitlich wurde der Antrag, die Verwaltung zu bitten, Alternativen zur ursprünglich geplanten Straßenbahnanbindung des ISSDome in Rath über den Linienweg der Linie 701 zu entwickeln und dabei insbesondere eine Verlängerung der 707 ggf. zu berücksichtigen, abgelehnt. Zur Erinnerung: Es ist die Verlängerung der Linie 701 geplant. Die Vertragsverhandlungen der Stadt mit den betroffenen  Grundstückseigentümern sind bedauerlicherweise noch nicht abgeschlossen. Die Planung für eine Verlängerung der Linie 707 könnte Jahre dauern. Es wäre auch die Errichtung von zwei Brücken notwendig. Das Investitionsvolumen würde sich auf mehrere Millionen Euro belaufen. Aus diesem Grunde steht eine Verlängerung der Linienführung der 707 nicht zur Disposition.

– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 sich im Jahr 2010 an der Aktion „Blühendes Düsseldorf“ - Ausstellung von Blumenkübeln- der Initiative „Pro Düsseldorf e.V.“ zu beteiligen. Im Stadtbezirk sollen bis zu 100 Blumenkübel aufgestellt werden. Die Bezirksvertretung 6 stellt hierzu einen Betrag bis maximal 5.000,00 Euro aus Bauunterhaltungsmitteln bereit. Die Standorte werden interfraktionell mit Hilfe des Bezirkverwaltungsstellenleiters
ausgesucht.

– Die von der Bezirksvertretung 6 in ihrer Sitzung am 27.01.2010 beschlossene Absenkung der nördlichen Bordsteinkante an der Fußgängerquerungshilfe in Höhe der Bushaltestelle Meisenweg wird im 2. Quartal 2010 hergestellt.

– Die ebenfalls in der Sitzung am 27.01.2010 von der Bezirksvertretung beschlossene Einrichtung eines Halteverbots im Bereich „Auf der Reide“ 102-104 wurde zwischenzeitlich von der Verwaltung in Auftrag gegeben.

– Die Bezirksvertretung hatte an der Einmündung Höxterweg/An der Piwipp die Aufstellung eines Verkehrsspiegels gefordert. Die Verwaltung teilte mit, dass an die ausführende Baufirma bereits ein entsprechender Auftrag erteilt wurde.

– Ferner hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, die Bank am Grünstreifen Unterrather Straße in Höhe Hausnummer 163 um ca. 100 m entweder in Richtung Wangeroogestraße oder Syltstraße zu versetzen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass die Bank, die sich neben einem Abfallbehälter auf dem Grünzug befindet, aus Sicht der Verwaltung entbehrlich ist. Alternative Sitzgelegenheiten befinden sich im weiteren Verlauf des Grünzuges. Das Mobiliar wird im Laufe des Monats März abgebaut und an einem anderen sinnvollen Standort im Stadtbezirk 6 wieder aufgestellt.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider


DIE WEIBER VON WINSPERG

Der erste Hohenstaufen, der König Konrad, lag
mit Heeresmacht vor Winsperg seit manchem langen Tag;
der Welfe war geschlagen, noch wehrte sich das Nest,
die unverzagten Städter, die hielten es noch fest.

Der Hunger kam, der Hunger! das ist ein scharfer Dorn;
nun suchten sie die Gnade, nun fanden sie den Zorn.
„Ihr habt mir hier erschlagen gar manchen Degen wert,
und öffnet ihr die Tore, so trifft euch doch das Schwert.“

Da sind die Weiber kommen: „Und muß es also sein,
gewährt uns freien Abzug, wir sind vom Blute rein.“
Da hat sich vor den Armen des Helden Zorn gekühlt,
da hat ein sanft Erbarmen im Herzen er gefühlt.

„Die Weiber mögen abziehn, und jede habe frei,
was sie vermag zu tragen und ihr das Liebste sei!
Laßt ziehn mit ihrer Bürde sie ungehindert fort!
Das ist des Königs Meinung, das ist des Königs Wort.“

Und als der frühe Morgen im Osten kaum gegraut,
da hat ein seltnes Schauspiel vom Lager man geschaut;
es öffnet leise, leise sich das bedrängte Tor,
es schwankt ein Zug von Weibern mit schwerem Schritt hervor.

Tief beugt die Last sie nieder, die auf dem Nacken ruht,
sie tragen ihre Ehherrn, das ist ihr liebstes Gut.
„Halt an die argen Weiber !“ ruft drohend mancher Wicht;
der Kanzler spricht bedeutsam: „Das war die Meinung nicht.“

Da hat, wie er’s vernommen, der fromme Herr gelacht:
„Und war es nicht die Meinung, sie haben’s gut gemacht;
gesprochen ist gesprochen, das Königswort besteht,
und zwar von keinem Kanzler zerdeutelt und zerdreht.“

So war das Gold der Krone wohl rein und unentweiht.
Die Sage schallt herüber aus halbvergeßner Zeit.
Im Jahr elfhundertvierzig’ wie ich’s verzeichnet fand,
galt Königswort noch heilig im deutschen Vaterland.

Adelbert von Chamisso
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen

DIE BRUNO-SHOW

Stand-up-Kabarett und Comedy zum aktuellen Zeitgeschehen - Frank Küster und Gäste

Frank Küster kehrt zurück zu den Wurzeln seines Bühnenschaffens. Er war Messdiener in St. Bruno, später Lektor. Danach wechselte er ins Kabarettfach und war bundesweit auf Tour. Nun tritt er zunächst drei Mal sonntags um 18.00 Uhr im Pfarrzentrum von St. Bruno an, einen bunten Abend im besten Sinne zu gestalten; mit Live-Musik und aktuellen Texten.

Aufgewachsen ist Frank Küster an der Kalkumer Straße, wo seine Eltern auch heute noch leben. Einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte er auch im elterlichen Garten in Lichtenbroich.

Nach Grundschulabschluss an der städtischen katholischen Grundschule an der Golzheimer Heide und dem Abitur am Leibniz-Gymnasium, zog es ihn in den tiefen Süden, genauer gesagt nach Unterbilk.

Inzwischen lebt er wieder an der Südgrenze Unterraths, sein Sohn besucht die selben Klassenräume wie er selbst 40 Jahre zuvor und geht an St. Bruno zur ersten Heiligen Kommunion.

Das brachte den Kirchenvorstand von St. Bruno auf die Idee, ihn anzusprechen, ob es nicht möglich wäre, eine Show, ähnlich der, die er Monat für Monat im Uerige durchführt, auch im Pfarrzentrum von St. Bruno ins Leben zu rufen.

Der erste Schritt war getan, es wurde organisiert und geplant und am 2. Mai geht um 18 Uhr die erste Veranstaltung über die Bühne (weitere Termine 19.9. und 5.12.)

Karten zu 15,- EUR gibt es bei Bücher Müchler, Lotto-Toto Suhrbeer und Raumgestaltung Hibel, sowie in allen Pfarrbüros des Erscheinungsgebietes.

Online-Bestellung ist unter www.frankkuester.de möglich.


Die blauen Jungs waren wieder aktiv

Es ist schon Tradition, dass der Marine-Tambour-Korps alljährlich den Folklorebrunnen am Kelsweg reinigt. So auch wieder in diesem Jahr. Am Samstag, dem 27. März, traten die Jungs wieder an. Der Spaß gehört natürlich auch dazu. So kamen wieder Zuschauer, die sich ein Stelldichein gaben und die staunten, wie viel Eifer und Fleiß
die Jungs an den Tag legten. Natürlich war auch für den kulinarischen Genuss gesorgt. Es gab, wie schon im vergangenen Jahr, vom Wirt des Brunnengrills sehr leckere Brötchen. Die Getränke flossen natürlich auch.

So war wieder ein erfolgreicher Vormittag zu verzeichnen und alle freuten sich, dass der Brunnen wieder sauber ist und auch bald wieder sprudeln kann.

Der Bürgerverein, dessen Vorstand bei der Aktion anwesend war, dankt dem Marine-Tambour-Korps ganz herzlich für die erfolgreiche Arbeit an unserem schönen Folklorebrunnen., an dem sich viele Unterrather und Lichtenbroicher Bürger und Bürgerinnen erfreuen können.

E. Prill







Die ersten Straßenlaternen

Wenn wir heute von stockdunklen nächtlichen Straßen lesen, können wir uns derartiges schwerlich vorstellen. Nur wenig Licht fiel „früher“ durch die Fenster, Haustüren und Gaststätten abendlich auf die Straßen. Sonst war es „zappeduuster„. Fußgänger fanden ihren Weg nur mit Handlaternen.

Wir drucken zu diesem Thema den folgenden Beitrag von Anton Lücke aus „Jan WeIlem“ Nummer 10, Oktober 1954‘ ungekürzt ab. Es war Kurfürst Jan Wellem, dem dieser Zustand für seine Residenzstadt nicht mehr gefiel, und der für Abhilfe sorgte. Im Jahre 1699 wurden 383 Öllaternen angeschafft, die ein Johann Sebus mit seinen
Leuten regelmäßig zu füllen und bei Dunkelwerden anzuzünden hatte. Als Entschädigung erhielt er aus  Landessteuern 3000 Reichstaler jährlich. Die Freude der Bürger über die Straßenbeleuchtung erhielt aber bald darauf einen bedenklichen Stoß, da der Kurfürst die Zahlungen einstellte, weil die Stadt die übernommene Gegenleistung - eine neue Straßenpflasterung - nicht erfüllte.

Es blieb der Stadtverwaltung nun nichts anderes übrig, als die Kosten für die Straßenbeleuchtung selbst zu bestreiten, was eine schwere Belastung für sie bedeutete. Dazu kam noch die Anordnung des Kurfürsten, die Laternen das ganze Jahr brennen zu lassen. Andere Städte beschränkten ihre Straßenbeleuchtung nur auf die
Monate September bis April.

Der Stadtsäckel war auf die Dauer dieser Belastung nicht gewachsen, weshalb sich der Magistrat 1720 gezwungen sah, die Beleuchtung einzustellen, wozu sogar der kurfürstliche Rat seine Genehmigung gab (Jan Wellem war bereits 1717 gestorben). Man sagt, daß die Bevölkerung mit der neuen Verdunkelung sehr einverstanden war, sicherlich aber nur deshalb, weil sie nun die Kosten nicht mehr zu tragen hatte.

Aber der Fortschritt war doch nicht aufzuhalten. 1738 fing man mit der Straßenbeleuchtung bescheiden wieder an, deren Kosten sich zunächst auf 360 Taler beschränkten. Allmählich kamen mehr Laternen hinzu, bis man 1784 auf 263 Stück gekommen war. Mit der Ausdehnung der Stadt mußten aber auch die Straßenlaternen vermehrt
werden, und die Kosten stiegen 1809 für, Öl und Anzünder auf 2400 Reichstaler, immerhin aber noch 600 Taler weniger als zur Zeit Jan Wellems.

Die Lampen wurden im Sommer mit Rüböl und im Winter mit Leinöl gefüllt. Schließlich wurde man der Ölbeleuchtung, die doch nur schwaches Licht verbreitete, überdrüssig und sann auf Verbesserung,
die ein Aachener 1818 erfunden zu haben glaubte.

Es war aber nichts damit, und ebensowenig mit dem Angebot einer englischen Firma 1825, die Ölgas anbot, das doppelt so hell leuchtete. Dann tauchte 1826 ein Unternehmer auf, der auch die Straßenbeleuchtung von Aachen und Köln einrichtete und eine bessere Ölbeleuchtung versprach. Mit diesem wurde ein Vertrag auf vorläufig 119 Öllaternen abgeschlossen.

1848 schloß die Stadt einen Vertrag mit einer Firma Sinzig & Co, der auch das Recht zur Anlage von Rohrleitungen zuerkannt wurde. Diese Firma sollte nicht nur die Straßen, sondern auch die Haushaltungen
mit Ölgas versehen. Der Gaspreis war nicht billig, denn der Kubikmeter kostete 1,20 Mark, während die Straßenbeleuchtung (im Jahre 1855) 4840 Taler erforderte. Es waren jedoch nur wenige Bürger, die sich den Luxus der Gasbeleuchtung für 1,20 Mark leisteten. Auf 81 Pfennig wurde der Preis erst nach etlichen Jahren gesenkt.

Mit der Gasgesellschaft, mit der die Stadt 20 Jahre verbunden war, hat sie keine glückliche Hand gehabt. Es wurde daher 1865 beschlossen, die Kohlengasherstellung durch eine ganz neue Anlage in eigener Regie zu übernehmen, die auch die vorhandenen 758 Straßenlaternen ab 20. September 1866 zu versorgen hatte.

Ich erinnere mich noch aus meiner Jugendzeit des kleinen Mannes, der als Laternenanzünder für die Friedrichstadt angestellt war. Tagsüber verkaufte er weißen Sand. Mit Einbruch der Dunkelheit spazierte
der kleine Mann, mit einer langen Stange bewaffnet, an deren Spitze in einem Gitter ein Licht angebracht war, durch die Straßen, um die Laternen anzuzünden. Ebenso löschte er sie bei Hellwerden. Wir Jungens hatten natürlich abends nichts Besseres zu tun, als hinter ihm herzulaufen und ihn mit dem Spitznamen „Laternepitscher“ zu ärgern. Da er uns mit seinen kurzen Beinen doch nicht einholen konnte, drohte er uns nur mit seiner langen Stange.

Dann kam das Zeitalter der Elektrizität. Am 1. September 1891 wurde probeweise das Stadttheater beleuchtet, und ein Jahr später, am 28. September 1892, brannten zum ersten Male vier Kandelaber auf der Straße.

Um 1900 waren es schon 50 Bogenlampen, 4463 Gaslaternen und 28 Petroleumlampen, die die Stadt erleuchteten.

Und heute? Welch ein Lichtermeer in den Geschäften und auf den Straßen der City! Von einer Verdunkelung wird wohl keiner mehr etwas wissen wollen!

Quelle: Jan Wellem II-IV/10 mit freundlicher Genehmigung v. Heinrich Spohr

Brauchtum - Maibäume in Bayern

Rund um den Maibaum gibt es in jeder Region andere Traditionen. In Bayern ist es Ehrensache, einen besonders großen, schön gewachsenen Stamm aufzustellen – schließlich gilt der Maibaum als Fruchtbarkeitssymbol
und als Zeichen bayrischen Bürgerstolzes.

In Oberbayern wird der Stamm (oft bis zu 30 Meter lang) zuerst entrindet und dann bemalt. Der grüne Wipfel bleibt stehen, eine Fichtenzweig-Girlande, ein oder zwei weiß-blaue Kränze und hölzerne Figuren kommen als Schmuck dazu.

Mit viel Kraft und Geschicklichkeit muss der Baum dann aufgerichtet werden. Steht er erst mal auf dem Dorfplatz, können alle aufatmen: Denn nichts fürchten die Männer mehr, als dass ihr Malbaum von Konkurrenten aus anderen Dörfern gestohlen werden könnte. Entwendet werden darf das Schmuckstück traditionell zwar nur innerhalb
des Ortes, wo er aufgestellt wurde (also nicht aus dem Wald) und auch nur mit List und ohne Gewalt, aber eine Schande ist es doch, wenn der Baum verschwindet.

Dann helfen nur Rückgabeverhandlungen mit reichlich Bier und Brotzeit. Mehr über (ober-)bayrische Malbaumtraditionen unter www.maibaum-verein.de

Quelle: Michaels Kalender 2009

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf

01.05.1870 Das Wasserwerk Flehe wird eröffnet.
01.05.1910 Eröffnung der Verwaltungsbeamtenschule an der Luisenstraße.
02.05.1945 Das „Mitteilungsblatt der Stadt Düsseldorf“ erscheint erstmalig.
05.05.1960 Das Dreischeiben-Hochhaus wird fertiggestellt.
07.05.1880 Der Düsseldorfer Ruderverein wird gegründet.
08.05.1945 Ende des Zweiten Weltkriegs.
09.05.1880 Eröffnung der Kunst- und Gewerbeausstellung, die auch vom Kronprinzen Friedrich von Preußen
                     sowie Kaiser Wilhelm I. und Gemahlin besucht wird (bis 1.10.1880).
09.05.1910 Der Verein zur Förderung des Zoologischen Gartens wird gegründet.
09.05.1985 Das umgebaute und sanierte Kunstmuseum im Ehrenhof wird wieder eröffnet.
13.05.1880 Der Verein für Geschichts- und Alterthumskunde von Düsseldorf und Umgebung wird gegründet. Er
                     nennt sich ab 1882 Düsseldorfer Geschichtsverein.
15.05.1940 Gegen 2 Uhr nachts erfolgt der erste Luftangriff auf die offene Stadt Düsseldorf. Es erfolgen
                     Bombeneinschläge im Oberbilker Phönix-Werk, am Hermannsplatz und Dorotheenstraße / Ecke
                     Lindenstraße.
18.05.1360 Graf Gerhard I. von Berg gestorben.
23.05.1925 Inbetriebnahme des Autobusverkehrs der Rheinischen Kraftwagengesellschaft auf der ersten Linie
                     Düsseldorf - Remscheid. Eine Woche später wird auf der Linie Düsseldorf - Mönchengladbach der 
                     Autobusverkehr aufgenommen.
24.05.1380 König Wenzel erhebt die Grafschaft Berg zum Herzogtum und den Grafen Wilhelm II. zum Herzog.
24.05.1835 Der Gewerbeverein für den Regierungsbezirk Düsseldorf wird gegründet.
24.05.1975 Der Japanische Garten im Nordpark wird eröffnet.
26.05.1865 Die Ärztekammer Nordrhein wird gegründet.
31.05.1680 Joachim Neander, protestantischer Liederdichter, in Barmen gestorben.
31.05.1860 Der Künstlerunterstützungsverein (Künstlerverein Malkasten) kauft das Jacobi’sche Gut.
01.06.1825 Gründung der evangelischen Gemeinde in Düsseldorf.
01.06.1970 Der Neubau des Marienhospitals wird eingeweiht.
07.06.1975 Das Florence-Nightingale-Krankenhaus in Kaiserswerth wird eröffnet.
13.06.1875 Gründung der evangelischen Pfarre in Gerresheim.
13.06.1925 Die erste Veranstaltung im Rheinstadion findet durch den Düsseldorfer Schwimmclub 1909 statt.
16.06.1585 Hochzeit Herzog Johann Wilhelms I. mit Jacobe von Baden.
19.06.1805 Die Franziskaner-Klosterkirche an der Citadellstraße wird nach dem Landesherrn Maximilian
                     benannt.
20.06.1730 Gabriel de Grupello, Jan Wellems Hofbildhauer, gestorben.
21.06.1900 Letzte Fahrt einer Pferdebahn. Auf allen Strecken sind nun elektrische Straßenbahnen eingesetzt.
22.06.1930 Das von Graf Zeppelin geführte Luftschiff LZ VII „Deutschland“ trifft in Düsseldorf ein. Die
                     Luftschiffhalle wird fertiggestellt und in Betrieb genommen.
25.06.1945 Der allgemeine Verkehr nach und von Düsseldorf-Oberkassel wird wieder freigegeben.
26.06.1935 Zu Naturschutzgebieten in Düsseldorf werden erklärt: Neandertal, Vogelfreistätten Eller Forst,
                     Urdenbacher Kämpe.
26.06.1935 Bei der Stadtverwaltung wird ein Vertrauensausschuss gebildet.

Brauchtum - Weihnachten im Sommer

Die Johannisnacht am 24. Juni gilt als die kürzeste Nacht des Jahres: An keinem Tag des Jahres leuchtet die Sommersonne länger. Aber ab diesem Termin werden die Tage kürzer und die Nächte immer länger.

Der Scheitelpunkt dieser „Negativ-Entwicklung“ wird am 25. Dezember erreicht. Und genau in dieser Nacht Wintersonnwende) wird der Messias geboren; die Tage werden länger und die Nächte kürzer.

So wurde der Johannistag zur „Sommerweihnacht“.

Am Abend des 24. Juni brennen die Johannisfeuer – mit dieser „Lichtverstärkung“ wird im Brauchtum die Sommersonnwende gefeiert.

Für diesen Tag galten strikte Vorschriften: unziemliche Trinksitten, Streit oder Ähnliches waren verpönt. Die Unverheirateten tanzten, oft bis zur Erschöpfung, um das Feuer. Zum Johannisfeuer gehört der segenbringende Sprung über das Feuer. Er überwindet Unheil, reinigt von Krankheit und wirkt umso besser, je mehr Leute über das Feuer springen. Wenn ein Paar sich bei diesem Sprung nicht losließ, so deuteten dies die Menschen früher als ein gutes Zeichen für eine bald bevorstehende Hochzeit.

Manfred Becker-Huberti   -  Quelle: Michaels Kalender 2008

2010-2


EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung 2010
Donnerstag,  11. März 2010 um 19:30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160

Tagesordnung
01. Eröffnung und Begrüßung
02. Verlesen der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung
03. Bericht des Vorstandes
04. Kassenbericht
05. Bericht der Revisoren
06. Aussprache über die TOP 3 bis 5
07. Entlastung des Vorstandes und Kassierers
08. Wahl der/des 1. Vorsitzenden
09. Wahl der/des 2. Geschäftsführers/Geschäftsführerin
10. Wahl des 2. Kassierers
11. Wahl eines Revisors
12. Verschiedenes
13. Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentiert Fotos vom 100jährigen Vereinsjubiläum des Bürgervereins.

Diese Einladung gilt nach § 7 Zif. 4 unserer Satzung als rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für  Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind. Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder, 3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ 30050010) und Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00) zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.

Wir begrüßen unser neues Mitglied
Brigitte Cremer, Bochumer Str. 40

Wir trauern um unsere Mitglieder
Adolf Benten
* 13.02.1932 † 27.12.2009
Peter Sonntag
* 31.01.1954 † 31.01.2010 †
Helmut Nolte
* 27.05.1933 † 10.12.2009


In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1 004 809 305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.



Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.

PLATZDA! Fest 2010
Rund um die „Klinke“
Unter diesem Motto planen wir für Sonntag, den 11. Juli 2010 ab 14.00 Uhr eine Präsentationsveranstaltung mit allen Unterrather und Lichtenbroicher Vereinen. Hier hat dann jeder Gelegenheit, seinen Verein und die Ziele einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe dem bisher wenig genutzten Platz etwas Leben einhauchen zu können, damit er auch für weitere Veranstaltungen reizvoll wird.
Durch ein entsprechendes Rahmenprogramm wollen wir die Bürger motivieren.
Auf eine rege Beteiligung freut sich der Vorstand.


In eigener Sache
Seit einiger Zeit sammelt ein Unbekannter im Namen des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich Spenden für Bedürftige in beiden Stadtteilen. Der Vorstand des Bürgervereins weist ausdrücklich daraufhin, dass der Bürgerverein niemanden mit einer solchen Aktion beauftragt hat.
In der letzten Mitgliederversammlung sowie beim Jahresempfang der Begegnungsstätte hat die 1. Vorsitzende alle Bürger und Bürgerinnen aufgefordert, keine diesbezüglichen Spenden zu geben.
Inzwischen hat der Vorstand Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizei und der Vorstand des Bürgervereins entgegen. Vielleicht kommt dem Bürgerverein Kommissar Zufall zur Hilfe und stellt den unbekannten Betrüger.
Der Vorstand

Düsseldorf auch in Krisenzeiten stark
- mit Optimismus ins Jahr 2010 -
Die finanziell schwierigen Zeiten sind auch an der Stadt Düsseldorf nicht spurlos vorüber gegangen. Trotz der Wirtschaftskrise ist es aber gelungen, auch für 2010 erneut einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Jetzt macht sich bezahlt, dass unsere Stadt seit über zwei Jahren schuldenfrei ist und dass in den zurückliegenden Jahren Geld auf die hohe Kante gelegt wurde. Diese Reserve kann heute genutzt werden für die derzeitigen Einnahmerückgänge.
Ich bin optimistisch, dass Düsseldorf sein hohes Niveau wird halten können. Konkret heißt das, keine Jugendfreizeitstätte, kein Schwimmbad, kein Altenzentrum wird geschlossen.
Im Gegenteil: Als die Bezirksvertretung am 28. Oktober 2009 zum erstenmal in neuer Zusammensetzung tagte und über den Haushalt 2010 beriet, wurden in einem vernünftigen Rahmen auch Beschlüsse für unseren Stadtbezirk gefasst.
Dazu gehörten u.a der II. Bauabschnitt , „Klinke“, der Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich, die Ortsumgehung Rath, die Ampel Unterrather Straße - Kartäuserpark, die Turnhalle in Rath. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen: Nicht alles was wünschenswert ist, kann in den kommenden Jahren sofort umgesetzt werden.
Trotzdem bleibt es dabei: Wir können zu Recht mit Optimismus in die Zukunft schauen.
Jürgen Buschhüter
Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6

Pfarrerin Gabriele Palm von der Petruskirche feierlich verabschiedet
Neun Jahre lang war Frau Palm Pfarrerin an der Petruskirche in Unterrath. Ende 2009 wurde sie sowohl von ihrer Gemeinde als auch von vielen Unterrather und Lichtenbroicher Bürgern und Bürgerinnen verabschiedet.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst, der sehr gut besucht war. Im Anschluss hieran fand ein Empfang im Gemeindesaal statt. Viele geladene Gäste waren gekommen und verabschiedeten sich persönlich von ihrer Pfarrerin und wünschten ihr nicht nur für ihren zukünftigen beruflichen Weg alles Gute und Gottes Segen. Der Familienkreis sang zum Abschied frei nach dem Lied von DJ Ötzi und Nik P. „Einen Stern, der Gaby‘s Namen trägt“. Alle Gäste sangen mit.

Anschließend hielt Frau Palm, die am ersten Advent 2000 ihre Dienstzeit als Pfarrerin in Unterrath begonnen hatte, ihre Abschiedsrede. Sie bedankte sich herzlich für die gemeinsame Zeit. Frau Palm verlässt die Gemeinde auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Ab dem 1. Januar 2010 arbeitet sie offiziell als Gemeindepfarrerin in der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubündens in der Schweiz. Nach bestandenen Prüfungen im Herbst ist sie mit einem Beschäftigungsumfang von 90 % in der Pastorationsgemeinschaft Churwalden/Parpan tätig. Dort ist sie zuständig für 700 Gemeindeglieder. Ihr hauptsächliches Aufgabengebiet umfasst Gottesdienste, Seelsorge, evangelischer Religionsunterricht und weitere Aufgaben im Kolloqium (= Kirchenkreis).

Frau PaIm wurde 1964 in Neumünster/Schleswig-Holstein geboren. Ihre Grundschulzeit verbrachte sie in Ostfriesland und in St. Augustin. Von 1974 bis 1981 lebte sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Falls Church, Va. USA. Dort hat sie die 5.-11. Klasse der Deutschen Schule in Washington D.C. besucht.

Ihr Abitur hat sie in Troisdorf an einem Gymnasium bestanden. 1984 nahm sie das Studium der evangelischen Theologie in Bonn auf. Sie absolvierte drei Semester an der Universität Heidelberg, bevor sie 1991 ihr Studium in Bonn beendete.

Danach arbeitete sie als Vikarin in Lohmar und in Concord, North Carolina USA. Nach ihrer Hilfsdienstzeit in Neuwied war sie fünf Jahre lang als Gehörlosenseelsorgerin in den Kirchenkreisen Altenkirchen, Koblenz und Wied tätig, bevor sie nach Unterrath kam.

Für Frau PaIm sind auch die ökumenischen Kontakte, die sie im Laufe ihres Berufslebens knüpfen konnte, sehr wichtig wie z. B. mit der Reformierten Kirche in Frankreich, der Lutherischen Kirche in der Slowakei, der Anglikanischen Kirche in Ruanda (Afrika) und in London GB sowie mit der United Church of Christ (USA).

Die Redaktion wünscht Frau Pfarrerin Gabriele Palm für ihren weiteren Lebensweg und ihre neue Aufgabe alles Gute und Erfolg sowie persönliche Zufriedenheit.

Veronika Dalbert-Schneider


Ein Herz nicht nur für Kinder
Im vergangenen Jahr unterstützte der Bürgerverein alle Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich mit einer Spende von jeweils 250,-- Euro. Auch der Mittagstisch von MUK erhielt eine Spende in derselben Höhe.
Der Vorstand

Blumenhaus Matthiessen unter neuer Leitung

1990 gründete Frau Inge Matthiessen das Blumenhaus am Unterrather Friedhof.

Eine reichhaltige bunte Auswahl an tagesfrischen Schnittblumen, Topfpflanzen, Balkon- bzw. Friedholfspfanzen wurden nach individuellen Wünschen der Kunden von Frau Matthiessen und den Mitarbeitern liebevoll arrangiert und für alle Anlässe zusammengestellt.

Einen hohen Stellenwert hatte in dem Unternehmen auch die Trauerfloristik und Grabpflege. Die Dekoration eines Grabes gehörte zu den wichtigsten Anliegen im Blumenhaus.

Für viele Menschen ist der Friedhof ein Ort der Besinnung, der Trauer, ein Ort, an dem man seinen Lieben am nächsten ist. Deshalb bepflanzten die Mitarbeiter des Blumenhauses die Grabstätten mit größter Sorgfalt und legten ganz besonderen Wert auf individuelle, persönliche Beratung.

Dieser hohe Qualitätsstandard wird auch in Zukunft aufrechterhalten und durch die Nachfolgeregelung gewährleistet.

Herr Christian Matthiessen, der bereits seit über 16 Jahren im mütterlichen Betrieb gearbeitet hat, übernahm zu Beginn des Jahres 2010 die Firma und wird sie eigenverantwortlich fortführen. Wie seine Mutter legt er und sein Team auch weiterhin großen Wert darauf, dass die Kundenwünsche individuell mit einem hohen Qualitätsstandard
erfüllt werden. Dies gilt sowohl für den Schnittblumen, Topfpflanzen-, Balkon- und Friedhofspflanzenbereich. Auch die Trauerfloristik und Grabpflege werden in der bereits bekannten Qualität angeboten.

Auch für Herrn Christian Matthiessen und sein Team steht die individuelle, persönliche Beratung im Vordergrund.

Um der Kundschaft ein noch schöneres Ambiente zu präsentieren wurde das Blumengeschäft in der Zeit vom 31.12.2009 bis zum 08.01.2010 renoviert und umgestaltet.

Das Ergebnis ist mehr als gelungen. Das Blumenhaus erstrahlt im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz. Die Wände wurden hell gestrichen und neue Leuchtmittel angebracht. Auch gibt es eine neue Theke zu bewundern. Die übrige Innenausstattung ist ebenfalls sehr geschmackvoll.

Am 09.01.2010 wurde das Blumenhaus mit einer Feier neueröffnet. Viele Kunden waren der Einladung trotz der Kälte und des starken Schneefalls gefolgt und feierten gemeinsam mit der Familie Matthiessen und dem Team bis in den frühen Morgen den Generationswechsel. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Viele Kunden bestaunten das neu gestaltete Geschäftslokal.

Die Redaktion wünscht Frau Inge Matthiessen für Ihre Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit und hofft, dass sie ihren Ruhestand genießen kann. Trotz jahrelanger schwerer Arbeit hatte Frau Matthiessen für jeden Kunden immer ein nettes Wort.

Herrn Christian Matthiessen und seinem Team wünschen wir viel Erfolg. Die Redaktion ist sich sicher, dass der bisherige Qualitätsstandard aufrechterhalten bleibt, wenn nicht sogar noch getoppt werden wird.

Veronika Dalbert-Schneider

D-Zug-Siedlungssfest
Das 12. D-Zug-Siedlungssfest war - so die einhellige Meinung aller Beteiligten und Besucher - wieder ein gelungenes und sehr harmonisches Fest.

So sieht es auch die Interessengemeinschaft, die sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den vielen fleißigen Helfer(inne)n bedanken darf, die sich beim Herrichten und später beim Aufräumen des „Festplatzes“, eingebracht haben. Auch bei allen, die bei der Durchführung des Festes eine Aufgabe übernommen haben,  beispielsweise in einer der Essensbuden, beim Wertmarkenverkauf oder auf der Kinderspielstraße, sei herzlich gedankt.

Leider nimmt die Zahl derer, die auch in den Abendstunden stundenweise bereit sind eine Aufgabe zu übernehmen, beispielsweise im Pils- oder Altpavillon, stetig ab, sodass wir bereits dieses Jahr erstmalig
nicht unerhebliche Kosten für Fremdpersonal ausgeben mussten. Dennoch haben wir nach den vorläufigen Zahlen wieder einen kleinen Überschuss erzielt, den wir wieder für wohltätige Zwecke spenden möchten.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle einmal bei allen Sponsoren, die schon seit vielen Jahren die Idee des D-Zug-Siedlungsfestes unterstützen. Hier nennen wir stellvertretend für alle Sponsoren: die Firma Möbel Kienen, den Bürgerverein Unterrath und die Firma Fred Hausen.

D-Zug Siedlungsfest - Festausschuss 12. D-Zug Siedlungsfest

Ergänzung der LZA an der Kreuzung Hamborner Straße / Parsevalstraße um ein Lichtzeichen für Linksabbieger

Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 06.12.2001 die Verwaltung gebeten, die LZA an der Ecke Hamborner Straße/Parsevalstraße um einen grünen Richtungspfeil für Linksabbieger zu ergänzen.

Die Verwaltung teilte im Jahre 2002 mit, dass es zutreffe, dass der Linksabbiegeverkehr von der Hamborner Straße in die Parsevalstraße in letzter Zeit stärker geworden ist. Eine Ursache dafür sei sicherlich auch die baustellenbedingte Totalsperrung der Straße „Am Hülserhof“, wodurch eine Verbindung nach Ratingen vorübergehend gekappt ist. Dennoch halten sich die damit verbundenen Verzögerungen in zumutbaren Grenzen.

Das Nachrüsten der 1971 gebauten LZA um eine Linksabbiegesignalisierung wäre mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden, da diese Signalanlage veralteter Bauart nicht mehr erweiterungsfähig ist und komplett mit Tiefbau erneuert und ergänzt werden müsste. Die vom Knoten etwas abgerückte signalisierte  Fußgängerüberquerung der Hamborner Straße liegt nach heutigem Bedarf falsch. Sie ist Bestandteil der LZA und müsste bei einem Umbau mehr zur S-Bahn-Haltestelle hin verschoben werden. Insgesamt wäre deshalb mit
einem geschätzten Kostenaufwand von 175.000,00 EUR zu rechnen.

Dieser Umstand gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt, dass der Umbau des Knotens in einen Kreisverkehr nach wie vor beabsichtigt ist, wodurch die LZA insgesamt entfällt.

Bei einer Kreisverkehrslösung stellen Abbiegevorgänge keinerlei Schwierigkeiten dar, so dass auch das angesprochene Problem gelöst wird.

Gleichwohl hat die Bezirksvertretung sich immer wieder für die Ergänzung der LZA eingesetzt. Die Verwaltung hatte nunmehr ein Einsehen und baute die Anlage um. Die geänderte LZA wurde bereits in Betrieb genommen. Was lange währt, wird endlich gut.

Die Redaktion

Einkaufen leicht gemacht

Wer ist krank? Wer behindert? Wer kann aus diesen Gründen nicht selbst einkaufen oder Behördengänge erledigen?

Dem kann geholfen werden.

Frau Petra Korbmacher übernimmt diese Aufgabe gern gegen einen geringen Aufpreis.

Frau Korbmacher ist gebürtige Unterratherin. Sie arbeitete viele Jahre im elterlichen Malergeschäft, bevor sie sich vor zehn Jahren selbstständig machte. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten betreibt sie einen KFZ- Zulassungsservice, der mehrere Autohäuser betreut.

Nachdem die Kaiserfiliale in Unterrath ihren Lieferservice eingestellt hatte, entschloss sich Frau Korbmacher spontan diese Aufgabe zu übernehmen und sich damit ein zweites Standbein zu schaffen. Frau Korbmacher erklärte in einem Telefonat mit der Redaktion, dass sie die bisherigen Liefertermine von Kaisers erheblich verkürzen kann.

Darüberhinaus bietet Frau Korbmacher nicht nur einen Einkaufs- und Lieferservice an, sondern erledigt auch gerne Behördengänge.

Aufgrund einer erlittenen Fußverletzung, die Frau Korbmacher lange Zeit an das Haus fesselte, weiss Frau Korbmacher wovon sie redet.

Wer diesen wirklich guten Service in Anspruch nehmen möchte, der rufe bitte unter der Telefonnr. 02 11 - 42 99 97 58 an. Wir wünschen Frau Korbmacher für ihr Vorhaben viel Erfolg.

Erika Prill

Chorfreunde Düsseldorf - Nord

Wir Chorfreunde Düsseldorf - Nord, in deren Chorgemeinschaft der Männerchor Eintracht 1883 Unterrath seit nunmehr 3 Jahren probt und singt, haben ein für uns erfolgreiches Jahr 2009 mit vielen musikalischen
Höhepunkten hinter uns und wir danken Ihnen, dass Sie uns bei vielen Auftritten als unser Publikum begleitet haben.

Zu den Höhepunkten zählten natürlich die Konzertauftritte beim Frühjahrskonzert im Mai im Pfarrsaal von St. MuK Unterrath, beim Herbstkonzert im Oktober im Pfarrsaal von St. Josef in Rath und bei der Weihnachtsmatinee am 2. Advent wieder in St. MuK.

Aber auch die Mitgestaltung bei Messen, so der Schützenmesse in St. Dreifaltigkeit Derendorf, einer Hochzeitsmesse in St. Josef Rath und im Juni die Aufführung der großen Widormesse in Herz-Jesu auf
der Roßstraße waren uns wichtig. Wir freuen uns, dass unsere Mitwirkung auch bei weltlichen Feiern, wie beim Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich und bei der offiziellen Eröffnung des Düsseldorfer Weihnachtsmarktes mit dem Oberbürgermeister Dirk Elbers vor dem Rathaus gefragt war. Die Mitgestaltung der Andacht zu Allerheiligen auf dem Unterrather Friedhof und der Feierstunde am Ehrenmal im Oberrather Wald am Volkstrauertag ist seit Jahren für uns selbstverständlich.

Sie sehen, es gibt viele Anlässe, unsere Stimmen erschallen zu lassen und wir hoffen, dass das noch viele Jahre so bleibt und Sie uns dabei unterstützen.

Ihr Düsseldorfer Mänerchor Eintracht 1883 Unterrath
in der Gemeinschaft Chorfreunde Düsseldorf - Nord

Zur Vormerkung:
Frühjahrskonzert am 9. Mai 2010 im Pfarrheim St. Maria unter dem
Kreuze in Unterrath, Kürtenstr. 160.

Brauchtum            
Das Kreuz verehren

Goldene Kelche tragen die weiß gekleideten Mädchen in Lohr am Main in Ihren Händen. Sie sind mit roten Bändern verbunden und tragen die fünf Wundmale des Gekreuzigten.

Symbolisch fangen sie so das Blut des Gekreuzigten auf, wie es auf den mittelalterlichen Bildern die Engel tun: Kein Tropfen des kostbaren Bluts, das zum Heil der Menschen geflossen ist, soll verloren gehen. So werden die Zuschauer der traditionellen Prozession am Karfreitag symbolisch erinnert: Sein Blut ist auch für dich geflossen!

Tausende säumen jedes Jahr die Straßen, wenn die 13 Figuren-Bilder der Leidensgeschichte (Das Letzte Abendmahl, Jesus am Ölberg, der Gekreuzigte und zum Schluss Jona im Bauch des Wals als Sinnbild der Auferstehung) von Angehörigen der Handwerkerinnungen schweigend durch die Straßen getragen werden.
Solche barocken Bilderprozessionen waren früher im gesamten süddeutschen Raum üblich, viele wurden jedoch im Zuge der Aufklärung abgeschafft.

Durch die Hartnäckigkeit des damaligen Stadtpfarrers, der 1818 die Behörden vor Unruhen warnte, falls man den Gläubigen die Prozession verbiete, blieb der Karfreitagsgang von Lohr erhalten.

Quelle: Michaels Kalender 2010
mit freundlicher Genehmigung der Steyler Mission

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf

01.03.1910 Gründung des Rheinischen Jugendherbergswerks.
02.03.1985 Das Wehrhahn-Center an der Ecke Am Wehrhahn und Oststraße wird eröffnet
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
12.03.1940 Das Karl-Immermann-Denkmal von Prof. Clemens Buscher wird im Botanischen Garten an der
                     Goltsteinstraße aufgestellt.
29.03.1675 Der Düsseldorfer Johann Maurenbrecher erhält vom Kurfürsten ein Privileg für die Post nach
                     Norwegen.
30.03.1770 Die Landesbibliothek wird gegründet.
01.04.1905 Die Knabenmittelschule an der Luisenstraße wird eröffnet.
01.04.1910 Prof. Andreas Achenbach, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
05.04.1880 Die Prinzen von Hohenzollern, Wilhelm, Ferdinand und Anton, nehmen Wohnung im Schloss Jägerhof.
13.04.1880 Die Marienschule, Marienstraße 2, wird mit 196 Schülern eröffnet.
15.04.1940 Die große Bronzeplastik Felix Mendelssohn Bartholdys von Prof. Clemens Buscher, die früher in der
                     großen Außennische am Stadttheater am Hindenburgwall aufgestellt war und sich seit 1936 im Lager                      der Ausstellungshallen befand, wird auseinanderge43 schweißt und mit zwei anderen Plastiken            
                    (weiblichen Akten) des Bildhauers Bernhard Sopher der „Metallspende für den Führer“ zu dessen
                    Geburtstag überwiesen. Gleichzeitig werden die Bronzene Heinrich-Heine-Plakette vom Geburtshaus
                    Heines in der Bolkerstraße und die beiden großen Bronzereliefs von den ehemaligen großen
                    Siegessäulen der Ausstellung Düsseldorf 1902, darstellend Kaiser und Kronprinz Wilhelm, der
                    Metallspende zur Verfügung gestellt.
17.04.1910 Das katholische Mädchenheim an der Klosterstraße wird eingeweiht.
17.04.1945 Besetzung des rechten Rheinufers durch die alliierte Truppen. Übergabe der Stadt Düsseldorf an die
                     einrückenden Amerikaner Die Stadt wird durch amerikanische Truppen besetzt. Stadtkämmerer
                     Dr. Füllenbach wird von den Besatzungsmächten szum Oberbürgermeister ernannt.
18.04.1930 Einweihung der neuen evangelischen Notkirche in Mörsenbroich.
20.-24.4.1985 Auf der Königsallee findet der erste Bücherbummerl statt.
26.04.1990 Die Düsseldorfer Handwerkskammer wird gegründet.
29.04.1870 Eröffnung der Stadtbüchereien.


2010-1

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Günter und Gertrud Dörendahl, Unterrather Str. 111


Wir trauern um unser Mitglied
Siegrid Lippitsch
geb. Heiniz
* 06.05.1940 † 18.10.2009 †


Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V. zum Jahreswechsel 2009/2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder!
Auch das Jahr 2009 wiederum war geprägt von diversen negativen Ereignissen, die Schlagzeilen machten.
Insbesondere zum Jahresende hin bedrückte uns alle das Schicksal der Mitarbeiter der Firmen Opel und Quelle.
Auf der anderen Seite glaube ich, dass die Talfahrt der Weltwirtschaftskrise so langsam ihr Ende finden wird und es wieder – wenn auch ein wenig mühsam – aufwärts geht.
Ich habe insgesamt ein gutes Gefühl für die Zukunft, verbunden mit Hoffnung und Zuversicht zu wiedergewonnenen bzw. wiederauflebenden Stärken und Werten unserer Gesellschaft. Wir alle werden das schon schaffen!
Aus sportlicher Sicht freut mich insbesondere der Aufstieg von Fortuna95 in die zweite Bundesliga. Vielleicht darf ich – so Gott will – in einem zukünftigen Grusswort noch einmal auf einen Aufstieg verweisen.
Das Jahr 2009 war für den Bürgerverein ein ganz besonderes Jahr. Wir haben mit einer entsprechenden Festschrift, Ausstellungen und tollen Veranstaltungen unser 100-jähriges Vereinsjubiläum begangen. Erinnern möchte ich beispielhaft an das Bürgerfest und den Tanzabend im Mai 2009.
Alle Veranstaltungen waren außerordentlich gut besucht und wurden bestens angenommen. Insbesondere hat mich gefreut, dass ich in vielen Einzelgesprächen erfahren durfte, welche Resonanz und Akzeptanz der Bürgerverein in der Unterrather und Lichtenbroicher Bevölkerung zuteil wird. Bei einem solchem Interesse und Zuspruch für unseren Verein, welchen wir ebenfalls von der Bezirksvertretung und Bezirksverwaltung aber auch von unserem Oberbürgermeister Dirk Elbers selbst erfahren, freue ich mich auf eine zukünftige erfolgreiche Vereinsarbeit.
Selbstverständlich werden wir uns auf unseren „Lorbeeren“ nicht ausruhen, sondern weiterhin tatkräftig die Entwicklung von Unterrath und Lichtenbroich fördern und mitgestalten. Im Namen des Vorstandes und natürlich auch persönlich möchte ich mich ganz herzlich bei allen Personen und Institutionen, die an der Gestaltung und Umsetzung der Vereinsaktivitäten im Jahr 2009 beteiligt oder in sonstiger Weise unterstützend tätig waren, bedanken.
Ein besonderer Dank gilt dem Ratsherrn und Bezirksvorsteher Jürgen Buschhüter sowie dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle 6, Hans-Günter Strerath.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und frohes neues Jahr 2010.
Erika PriII  1. Vorsitzende

Jahresfahrt am 19. Juni 2010
Unsere diesjährigen Jahresfahrt führt uns zuerst zum „Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel“
In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu ausgebildet, für eine totalitäre Staatspartei kritik- und bedingungslose Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit müssen als Mahnung zu Menschlichkeit und Toleranz begriffen werden. In diesem Wissen wird sich Vogelsang zu einem weltoffenen, internationalen Platz entwickeln, der der Information, der Erholung und dem vielfältigen Lernen dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus mit fachkundlicher Führung dauert 90 Min.
Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke Kalkumer Str. Unser Mittagessen werden wir im „Restaurant zur alten Mühle“ in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen findet eine Rundfahrt mit der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.

Verdienstorden für Dr. Edmund Spohr
Der Vorsitzende der AGD, Dr. Edmund Spohr, erhielt am 05.10.2009 von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
Dr. Spohr wurde am 14. März 1943 in Trier geboren und wuchs in Düsseldorf auf. Von 1962 bis 1967 studierte er Kulturwissenschaften und Architektur an der RWTH Aachen und beendete es als Dipl.Ing.
Seitdem ist er als freischaffender Architekt in Düsseldorf tätig mit den Schwerpunkten Wohnanlagen, Altenheime sowie Erstellung von Baugutachten und Denkmalpflege.
Mit dem Historiker Hatto Küfner gab er den Buchband „Düsseldorfeine Stadt zwischen Tradition und Vision“ heraus. An dem Erhalt des Ständehauses und dem Neubau des nordrhein-westfälischen Landtages hatte er wesentlichen Anteil.
Für diese Verdienste nahm er im Laufe seines Schaffens viele Ehrungen entgegen. Im Jahre 2003 bekam er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Für seine Aktivitäten der Stadtentwicklung und Denkmalpflege wurde er mit dem Jan-Wellem-Ring der Stadt Düsseldorf  ausgezeichnet.
Seit 1983 ist er Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine und trat damit die Nachfolge von Kurt Monschau an.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Herrn Dr. Edmund Spohr noch viele gesunde Jahre seines Schaffens für das Wohl seiner Heimatstadt Düsseldorf.
E.P.

Wahl des neuen Bezirksvorstehers
In der letzten Ausgabe unseres Heimatblattes stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest, wer der neue Bezirksvorsteher der Bezirksvertretung 6 sein würde.
Mit 15 Ja Stimmen erhielt Jürgen Buschhüter die absolute Mehrheit und wurde in seinem Amt bestätigt.
Neben seiner vielseitigen Arbeit in der Bezirksvertretung ist er noch ehrenamtlich in vielen Gremien tätig.
Eine sehr wichtige Aufgabe ist seine Tätigkeit in der Behindertenhilfe. Er ist Vorsitzender der K.A.B. In der katholischen Jugend tritt er mit seinem Sohn Peter gerne in den Karnevalveranstaltungen des Vereins auf. Nicht zu vergessen ist sein Ratsmandat.
Der Vorstand des Bürgervereins sowie die Redaktion des Heimatblattes gratulieren Herrn Jürgen Buschhüter ganz herzlich zur Wiederwahl und wünschen ihm eine glückliche Hand für seine Aktivitäten.
E.P.

Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.



Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksregierung 6 nimmt zur Kenntnis, dass eine Sanierung des nördlichen Zubringers von der Verwaltung geplant ist. Der Rat der Stadt muss dieses Vorhaben noch förmlich beschließen.

Auf der ganzen Länge vom Ausbauende der BAB A52 bis zur Grashofstraße in beiden Fahrtrichtungen ist der nördliche Zubringer
sanierungsbedürftig.

Aufgrund des mit 3,0 m breiten Fahrspuren zu geringen Querschnitts ist eine starke Spurrillenbildung vorhanden. Zwischenzeitlich wurden die aufgetretenen Spurrillen mehrfach zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit beseitigt. Hierdurch hat der gebundene Oberbau zusätzlich an Tragfähigkeit verloren.

Der Oberbau soll nunmehr entsprechend der aktuellen Verkehrsbelastungen dimensioniert und vollständig erneuert werden. Im Rahmen dieser Sanierung werden die Fahrstreifen auf bis zu 3,50 m verbreitert.

Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird gleichzeitig der Unfallschwerpunkt an der Kreuzung „Vogelsanger Weg“ in Fahrtrichtung Essen beseitigt. Zur Erhöhung der Sicherheit und Leistungsfähigkeit des Knotens, Fahrtrichtung stadtauswärts, ist eine dritte Aufstellspur der Hauptfahrbahn vorgesehen sowie eine Verbreiterung der Linksabbiegespur des Vogelsanger Wegs auf 3,75 m.

Der Straßenbau soll während der Sommerferien 2010 erfolgen. Aufgrund der in diesem Zeitraum geringeren Verkehrsbelastung kann die Behinderung für den fließenden Verkehr minimiert werden.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die stadtauswärts führenden Fahrspuren komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch frühzeifig angekündigte, großräumige Umleitungen über die BAB A 44 Anschlussstelle Düsseldorf-Stockum, die BAB A 52 Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und die BAB A 44 Anschlussstelle Ratingen-Ost geleitet.

Die stadteinwärtige Fahrtrichtung bleibt über die gesamte Bauzeit von 6 Wochen zweistreifig befahrbar. Die im Ausbaubereich befindliche Tankstelle bleibt anfahrbar.

Nach Erörterung mehrerer Alternativen wurde diese Verkehrsabwicklung im Einvernehmen mit der Bezirksregierung, der Polizei und Straßen.NRW als die am wenigsten beeinträchtigende Maßnahme festgelegt.

Die Gesamtbaukosten betragen ca. 3.000.000,00 Euro.

– Auf Nachfrage teilte die Verwaltung mit, dass die Querwindbahn des Flughafens für den Flugverkehr zurzeit nicht wiedereröffnet wird.

– Mehrheitlich beschloss die Bezirksvertretung die Verwaltung zu bitten, auf der gesamten Fallingbosteler Straße beidseitig ein absolutes Halteverbot einzurichten.

Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Fallingbosteler Straße mit der Unterführung eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Lemgoer Weg und der Straße Auf der Reide ist.

Trotz der unübersichtlichen und engen Straßenführung werde dort zurzeit vermehrt geparkt, sodass aus diesem Grunde die Einrichtung des Halteverbots im Interesse der notwendigen Verkehrssicherheit geboten ist.

– Des Weiteren bat die Bezirksvertretung 6 mehrheitlich die Verwaltung um Prüfung, ob die Bushaltestelle Neu-Lichtenbroich um ca. 50 bis 100 m Richtung Ratingen verlegt werden und ob an dem gewünschten neuen Standort ein Wartehäuschen aufgestellt werden könne.

Zur Begründung wurde ausgeführt, dass sich die derzeitige Bushaltestelle nur wenige Meter von der Wohnbebauung befinde, deren Fenster und Balkone zur Straße bzw. Haltestelle ausgerichtet sind.

Die Anwohner würden sich über Geruchsbelästigungen sowie Lärm in den Abendstunden, der das Schlafen bei offenem Fenster unmöglich mache, beschweren.

Durch eine Verlegung wäre die Wohnbebauung weniger beeinträchtigt, da sich dort die Stirnwände der Häuser ohne Fenster und Balkone befinden.

– Ebenso beschloss die Bezirksvertretung einstimmig die Verwaltung zu bitten, die Schulwege zur Schule An der Golzheimer Heide durch zusätzliche Piktogramme Tempo 30 sowie Schilder „Achtung Kinder“ sicherer zu gestalten.

Die vorhandenen Piktogramme Tempo 30 sollten - soweit erforderlich - erneuert werden.

Für zusätzliche Piktogramme bzw. Schilder kommen insbesondere folgende Standorte in Betracht:
 Einmündung Rheinlandstraße / Lothringer Straße
 Einmündung Rheinlandstraße / An der Golzheimer Heide
 Einmündung Breisacher Straße / An der Golzheimer Heide
 Einmündung Breisacher Straße / Lothringer Straße

– Schließlich wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu prüfen, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Falkenweg / Sandweg über die Straße Am Roten Haus durch einen Zebrastreifen oder andere Maßnahmen sicherer gestalten werden könne. In jenem Fall soll das Straßenbegleitgrün in diesem Bereich aus Gründen der Verkehrssicherheit zurück geschnitten werden.

Weiterhin soll geprüft werden, ob auf diesem stark frequentierten Schulweg insbesondere in den Wintermonaten Verkehrshelfer eingesetzt
werden können.

– Des Weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu prüfen, ob im vorderen Bereich des Spielplatzes Ziegelstraße - vor der Natursteinmauer in Blickrichtung Kittelbach - der Untergrund so hergerichtet werden könne, dass dort Boule / Boccia gespielt werden kann.

Weiterhin sollen die bis zur völligen Unkenntlichkeit verschmierten Hinweisschilder Kinderspielplatz erneuert und der Grünbereich auf dem genannten Spielplatz grundlegenden Pflegemaßnahmen unterzogen werden.

– In einem weiteren Prüfauftrag bat die Bezirksvertretung 6 einstimmig die Verwaltung, ob die Querung der Eckener Straße im Bereich Saargemünder Straße / Kehler Straße sicherer gestaltet werden könne z. B. durch einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerinsel.

Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider

Blau Gelb will hoch hinaus ! !!!
... genauer gesagt aufs Matterhorn. Und da wollen die Unterrather Funken Blau Gelb eine Funkstation aufbauen und mal so richtig guteLaune über den Äther verbreiten. Funken eben – wie der Name schon sagt.

Hintergrund dazu: Es hat was mit dem Präsidenten Hermann zu tun. Nach 39 Jahren als Präsident der Gesellschaft soll ihm auf diese Art und Weise besonders gedankt werden. Es ist seine letzte Session und dazu haben die Blau Gelben natürlich etwas ganz Besonderes vor: eine Prasidentenverabschiedung mit allem „Tschingdarrassa“ der nur möglich ist.

Hermann Schmitz ist neben seinen vielen Hobbys und Talenten ein begeisterter Bergsteiger. Hat dabei viele Alpengipfel bezwungen und sich auch am Mt. Mc Kinley in Kanada versucht (und vernünftigerweise knapp unter dem Gipfel abgebrochen). Auf dem Matterhorn war er noch nicht. Deshalb errichten die Blau Gelben kurz entschlossen eine Funkbude auf dem Matterhorn, locken ihn auf 4.478 m Höhe und verbreiten Jucks und Dollerei a la Unterrath über den Äther.

Dazu wird die Bühne im Festzelt an der Kartäuser Straße zu einer Hochalm mit Bergführern und Turnschuhbergsteigern, mit Heidi und Ötzi, mit Hermann als Luis Trenker? und Uschi Pannenbecker als Geierwally?

Die Anreise zu den Veranstaltung ist kein Problem. Es stehen jede Menge kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Oder doch besser mit der Straßenbahn kommen? Dann mit der Linie 707 bis zur Haltestelle „Am Röttchen“. (... is vielleicht besser so!!! weil es Schumacher Alt im Zelt gibt.)

Und wie kommt man an Karten?:
Ab dem 11.11.2009 beginnt der freie Verkauf der nicht vorbestellten Karten bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder per Internet
www.Unterrather-Funken.de


Die Geschichte des Karnevals

Die Herkunft des Begriffs Karneval ist nicht abschließend geklärt. Oft wird er vom lateinischen Begriff carne vale abgeleitet und soll übersetzt
heißen „Fleisch, lebe wohl!“.

Teilweise wird auch vertreten, dass der Begriff auf das römische, vorchristliche Wort carrus navalis zurückzuführen ist, einem Schiffskarren
oder einem Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen getragen wurde. Hieraus soll sich die Tradifion des Narrenschiffs gebildet haben.

Der Begriff Karneval findet sich auch im internationalen Sprachraum, wie z. B. der Karneval in Rio, Karneval in Venedig, der Karneval von
Quebec oder Karneval in Cádiz. Bekannt ist auch der Karneval in Stavelot und anderen ostbelgischen Kantonen.

Der Karneval findet fast ausschließlich in katholischen, in abgewandelter Form auch in orthodoxen Gebieten statt.

Dies hängt sicherlich nicht nur mit der Fastenzeit zusammen, sondern auch mit dem früher stärker vorherrschenden Katholizismus als Lebensform.

Mit der Reformation im 16. Jahrhundert verschwand in den überwiegend evangelischen Gebieten mit dem Aschermittwoch auch die Fastnacht.

Eine Ausnahme war Basel, wo die Fastnacht nie dauerhaft abgeschafft wurde.

Letztlich bezeichnet man als Karneval verschiedene Bräuche um die Zeit vor dem Aschermittwoch. Man feiert aus Ausgelassenheit, Fröhlichkeit
und überschäumender Lebensfreude.

Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevalshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt.

Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur chrisflichen
Fastenzeit entstand.
 
Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des 19. Jahrhunderts.

Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren im Zweistromland gefeiert. Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt: „Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“

Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen Festen praktiziert. Dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.

Die Römer feierten ihre Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturn. Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem jedermann aus jeder Gesellschaftsschicht eingeladen war.

Hinrichtungen wurden während der Saturnalien hinten angestellt.

Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und aßen nach Herzenslust, konnten jedes freie Wort wagen und überschütteten sich mit kleinen Rosen.

Aus den Rosen entstand möglicherweise das in unseren Tagen verwendete Konfetti.

Zudem veranstalteten die Römer farbenprächfige Umzüge, bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde.

Im mittelalterlichen Europa feierte man - zwar in Kirchen, jedoch nicht kirchlich - „Narrenfeste“ vom 12.Jahrhundert bis zum Ende des 16.
Jahrhunderts um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der höheren
Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert; selbst ein „Pseudopapst“ wurde gekürt.

Im Barock und Rokoko wurden vor allem auf Schlössern und an den Fürstenhöfen rauschende Karnevalsfeste gefeiert, deren Masken
sich stark an die italienische Commedia dell‘ Arte anlehnten.

Während in den Städten vermehrt Handwerkszünfte - und dort insbesondere die jungen Gesellen - den Karneval ausrichteten, übernahm im frühen 19. Jahrhundert insbesondere im rheinischen Raum das Bürgertum die Festveranstaltung, da Zünfte in den Spätfolgen der Französischen Revolution und dem Einmarsch von französischen Truppen unter Napoleon an Bedeutung verloren bzw. aufgelöst wurden. Das Bürgertum feierte zwar nach wie vor närrische Maskenbälle. Die Straßenfastnacht war aber nahezu ausgestorben. So wurde zur Wiederbelebung 1823 in Köln eine neue Art der Straßenfastnacht begründet: der heutige Karneval.

In anderen Ländern konnte sich der Karneval kaum etablieren. So gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich daher auch nicht in den USA festigen konnten.

Als einzige Ausnahme gilt hier historisch bedingt New Orleans. Dies hat aber damit zu tun, dass New Orleans damals zunächst von der französischen Tradition geprägt war. Bekanntlich war damals in Frankreich der Katholizismus vorherrschend, sodass die Einwanderer die Traditionen begründeten.
VDS

Neujahrssingen der Chorfreunde Düsseldorf-Nord

Am Sonntag, dem 17. Januar 2010 veranstalten die Chorfreunde Düsseldorf-Nord unter Federführung des Männerchores Mannesmann-Eintracht 1882 ein Neujahrssingen im Vereinshaus der katholischen Kirchengemeinde St. Josef in Oberrath, Rather Kirchplatz 14.
Die Chorfreunde Düsseldorf-Nord, zu denen auch die Unterrather Männerchöre Eintracht 1883 und Concordia 1920 gehören, würden
sich sehr freuen, Sie verehrte Leser, zu diesem unterhaltsamen Liedermorgen begrüssen zu dürfen.
Beginn: 11.00 Uhr, Einlaß ab 10.00 Uhr, Eintritt: 8,00 Euro. Kartenverkauf bei den Chormitgliedern und an der Tageskasse.
Der Vorstand

Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf

01.01.1850 Die Oberpostdirektion wird eröffnet.
01.01.1975 Die Stadtteile Wittlaer, Angermund, Hubbelrath, der südliche Teil der Gemeinde
                     Hasselbeck-Schwarzbach aus der Stadt Erkrath und der Stadtteil Unterbach werden eingemeindet.
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
06.01.1655 Errichtung der Sakramentsbruderschaft in St. Lambertus.
11.01.1815 Ein Blitz setzt den Turm von St. Lambertus in Brand. Der Schlossermeister Josef Wimmer rettet den
                    Turm.
16.01.1970 Das neue Schauspielhaus an der Bleichstraße wird eröffnet.
27.01.1930 In Oberkassel wird das neue Sparkassengebäude eröffnet.
03.02.1910 Mit dem Abbruch der von Adolph von Vagedes angebauten Seitenflügel des Schlosses Jägerhof und
                     des Marstalles wird begonnen..
03.02.1925 Kunstmaler Eduard von Gebhardt, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
07.02.1925 Eröffnung des „Kleinen Hauses“ der Städtischen Bühnen.
08.02.1810 Norbert Burgmüller, Komponist, in Düsseldorf geboren.
14.02.1825 In Düsseldorf findet der erste Rosenmontagszug statt.
15.02.1905 Der Rheinische Frauenclub wird gegründet.

Neue Leitung im Seniorenheim „Zum Königshof“

Birgit Kleekamp ist neue Leiterin in Unterrath. Sie leitet auch das Walter Kobold Haus in Wittlaer. Frau Kleekamp betonte bei ihrem Antritt, dass ihr kompetente Mitarbeiter zur Seite stehen, ansonsten könnte sie nicht zwei Altenheime gleichzeitig betreuen.

Im Jahre 2003 wurde das Seniorenzentrum an der Unterrather Straße eröffnet und gehört seit dieser Zeit zu den hervorragenden Einrichtungen für die Betreuung alter und kranker Menschen.

Das Haus bietet den Bewohnern verschiedene Veranstaltungen, sodass sie einen abwechlungsreichen Alltag haben. Für die Bewohner ist die gute Anbindung an den Stadtteil von großer Wichtigkeit.

Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Frau Kleekamp eine erfolgreiche Arbeit in den kommenden Jahren und hofft auf einen konstruktive Zusammenarbeit.
E.P.

HOFFNUNG
Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.
Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.
Drum still! Und wie es frieren mag,
o.Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden,
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß doch Frühling werden.

Emanuel Geibel  
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen


  
Aktualisiert: 2011.12.27
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.