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2010-5
Wir trauern um unsere Mitglieder
† Peter Selbach
† 03.04.2010
Hermann M. F. Schnellenkamp
* 27.09.1929 † 09.07.2010
Anna Erb
* 31.01.1921 † 25.04.2010
Gerhard Kilian
* 01.02.1936 † 30.06.2010
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Andreas Steber, Dahlienweg 19
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung 6 hat die Verwaltung in ihrer Sitzung am
27.01.2010 gebeten, auf der Straße „Am Lichtenbroicher
Graben“ die Straßenschäden zeitnah zu beseitigen, die
Straße insgesamt ordnungsgemäß herzurichten und zu
prüfen, ob aus dem Schulwegsicherungsprogramm eine
Beleuchtung finanziert werden
kann.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Die vorhandenen Unebenheiten der Straße wurden zwischenzeitlich
beseitigt, sodass sich die Straße in ihrer Nutzung entsprechend
in einem verkehrssicheren und ordnungsgemäßen Zustand
darstellt.
Die Kostenschätzung für eine Beleuchtung beträgt €
18.000,00. Ein eigenes Konto Schulwegsicherungsprogramm ist nicht
vorhanden. Wenn die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt
werden, könnte die Einrichtung einer Beleuchtung bis zum Eintritt der dunklen Jahreszeit erfolgen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Schul-Zufahrt wird sicherer
Die Elsa-Brandström-Schule, An der Golzheimer
Heide 120, ist eine zweizügige evangelische
Montessori-Grundschule mit rund 190 Schülern. In den Ferien
herrscht dort eine idyllische Ruhe. Da ahnt niemand
das Verkehrschaos, das die Eltern während der Schulzeit
verursachen, weil sie ihre Kinder bis zum Schuleingang mit dem Auto
bringen. Nach Ende der Ferien wird die Zufahrt für 40000 bis 50000
Euro auf Kosten nicht etwa der Eltern, sondern der Steuerzahler
umgebaut.
Der stellvertretende Verkehrsamtsleiter Roland Hahn berichtete vor
einigen Wochen im Rather Rathaus über die derzeitige Situation und
machte dabei deutlich, dass Väter und Mütter eigentlich alles
falsch machen: „Sie fahren ihre Kinder bis vors Tor, wo es nicht
mehr weiter geht. Sie kommen nicht zurück, weil der nächste
Autofahrer naht. Sie würden am liebsten mit ihrem Auto ins
Klassenzimmer fahren und die Kinder dort absetzen. Sie verursachen
gefährliche Situationen, indem sie mit ihren Autos nicht mehr
aneinander vorbei kommen und einfach über die Gehwege fahren. Das
ist besonders im Bereich der Schulzufahrt kritisch.“
Hahn hatte schon am WZ mobil mitten im Winter vor der Schule die ersten
Vorschläge parat. Sie wurden zwischenzeitlich mit der Schule, den
Elternsprechern und der Bezirksvertretung vertieft. Schulzufahrt: Das
unkontrollierte Vorfahren wird unterbunden. Hahn lässt einen
Ringverkehr anlegen und als Fahrbahn ausbauen, mit dem Vorteil, dass
die Autos nicht mehr zurücksetzen müssen. Die Eltern lassen
die Kinder in der Kurve aussteigen und fahren dann auf der Straße
An der Golzheimer Heide weiter. Der Grünstreifen vor dem Schultor
verschwindet. Gleichzeitig entsteht ein Gehweg für die Kinder, die
zu Fuß zur Schule kommen. Er soll den Nachwuchs vor den Pendlern
im Auto schützen. Die Lehrerparkplätze werden neu geordnet.
Einmündungen: Die Einmündungen An der Golzheimer Heide werden
abschraffiert, so dass parkende Autos nicht mehr den
Durchfahrts-Verkehr blockieren. Zebrastreifen: Er ist auf der Eckener
Straße zwischen Saargemünder- und Kehler Straße
geplant. Bürgersteig: Einer der beiden Bürgersteige An der
Golzheimer Heide wird zur Hälfte zum Parken frei gegeben, damit
ein reibungsloser Gegenverkehr auf der Fahrbahn möglich ist. Die
Autos können zwischen den Laternen stehen bleiben, für die
Fußgänger bleibt der Bereich zwischen Laternen und
Vorgärten übrig. Dieses Gehweg-Parken ist der
problematischste Vorschlag des Verkehrs-Experten, er wird denn auch von
den
Grünen im Rather Rathaus abgelehnt. Hahn denkt an einen
befristeten Versuch, bevor eine endgültige Entscheidung
fällt. Darüber hinaus hofft Hahn auf die Mithilfe der Eltern
als Lotsen, denen die Stadt eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro
pro Tag zahlt.
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister
3,9 Millionen Euro für neue Kanäle in Unterrath
Bauarbeiten für den Regenwasser-Sammelkanal Lüneburger Weg beginnen in Kürze
Die Kanäle, die zwischen Bielefelder Straße und
Lüneburger Weg in den Kittelbach führen, müssen erneuert
werden. Die 3,9 Millionen Euro teure Baumaßnahrne soll
verhindern, dass sich die Überflutungen aus den Jahren 1998, 1999
und 2007 wiederholen. Das Regenwasser fließt derzeit am
Lüneburger Weg, Barntruper Weg, Wilseder Weg und an der
Bielefelder Straße ungereinigt und ungedrosselt in den
Kittelbach. Der Umbau eilt, denn das im Bau befindliche Wohngebiet An
der Piwipp muss an den Kanal angeschlossen werden. Im Sommer ist der
Kittelbach zwischen Unterrather Straße und An der Piwipp fast
ausgetrocknet. Anders im Herbst und Winter. Laut
Projektleiter Ra!ph Maas vom Stadtentwässerungsbetrieb ergibt sich
die Überflutungsgefahr dadurch, dass das Gelände hinter dem
Deich tiefer als der Bach liegt. Bei Hochwasser dringt das Wasser aus
den Gullylöchern auf die Straße und läuft in die
Garagen. Anlieger schützen dann mit Sandsäcken ihre
Häuser.
Der Bau der neuen Kanäle und ihrer Anschlüsse an den
Ratherbroicher Grenzgraben dauert ein Jahr. Schon jetzt ist Baubeginn
für den Sammelkanal parallel zum Kittelbach, er entsteht in
offener Bauweise in Stahlbeton.
Zusätzlich werden ab August drei Düker (unterirdische Rohre)
unter den Kittelbach hindurchgetrieben. Dazu werden auf beiden Seiten
des Kittelbachs am Lüneburger Weg, Wilseder Weg und nördlich
der Bielefelder Straße Baugruben errichtet. Hier wie beim Bau der
Zulaufkanäle (ab November) ist mit Verkehrs-Behinderungen zu
rechnen. Der Hildesheimer Weg muss abschnittweise gesperrt werden, so
dass die Anwohner ihre Autos vor der Baustelle abstellen müssen.
Die Anlieger werden über Handzettel informiert.
Wenn im Juni 2011 die Kanäle fertiggestellt sind, wird der
Kittelbach im Abschnitt Worpsweder Weg und Wilseder Weg naturnah
ausgebaut. Dann wird die alte Betonsohle entfernt und mit Kies
aufgefüllt. Die steilen Uferböschungen werden abgeflacht, der
Bach kann Kurven ausbilden und wird mit Wasserpflanzen, Sträuchern
und Bäumen begrünt.
Im Herbst 2011 sollen die Gefahren vor Überflutungen gebannt, die
Kanäle erneuert und der Kittelbach ausgebaut sein. Ansprechpartner
bei der Stadt: Maas 899-40775, Höhne 892-2749, Zech 899-3845,
Terhorst 899-2719.
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister
PlatzDaFest 2010
Zum
zweiten Mal veranstaltete der Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. ein PlatzDaFest auf dem Klinkevorplatz. Diesmal war
es ein Fest anderer Art. Alle kooperativ angeschlossenen Vereine aus
Unterrath und Lichtenbroich stellten sich auf unserem neugestaltenen
Klinkeplatz vor und konnten den Gästen von ihrer Arbeit im
Verein berichten.
Die Vorbereitungen für das Fest begannen schon kurz nach unserer
100 Jahrfeier. Alle, die uns geholfen haben bei der großen Feier,
packten auch jetzt wieder mit an. An dieser Stelle nochmals ein
herzliches „Dankeschön“ an alle Helfer und
Helferinnen, die trotz der großen Hitze alles getan haben, um
dieses Fest auszurichten. Ein
Danke auch an alle Vereine, die sich präsentierten und auch
hoffentlich für sich Werbung machen konnten. Das Fest war sehr gut
besucht.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des
Unterrather Wappens. Die Siegerin Sonja Gerhards freute sich über
den 1. Preis. Sie hatte sich mit ihrem Entwurf gegen zwölf weitere
Bewerber durchgesetzt. Das Wappen zeigt unter anderem einen
Königshof, einen Hahn, eine Eule und einen Mönch –
allesamt stehen sie für die Unterrather Geschichte. Obwohl die
Preisträgerin heute nicht mehr in Unterrath wohnt, fühlt sie
sich dem Stadtteil sehr verbunden, da sie dort aufgewachsen ist.
Die Idee und Ausführung kam von Dietmar Schäfer, Mitglied des
Bürgervereins und der Bezirksvertretung. Leider konnte er selbst
nicht bei der Preisübergabe dabeisein, da er sich in seinem
wohlverdienten Urlaub befand. Ihm ein herzliches Dankeschön
für sein Engagement.
Damit noch einige Feste auf diesem schönen Platz stattfinden
können, eine Bitte an die Stadt Düsseldorf, mit dem zweiten
Bauabschnitt bald zu beginnen, damit die Unterrather Bürger und
Bürgerinnen stolz sein können, in einem so schönen
Stadtteil zu wohnen.
Erika Prill
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Sponsoren, die
uns beim PlatzDaFest 2010 unterstützt haben: Bäckerei
Hünemeyer, Brauerei Schlösser, Druckerei Ritter, Flughafen
Düsseldorf, Graf Recke Stiftung - Altenheim Königshof,
Haarmoden Reichelt, HDK GmbH, Luxor Restaurantbetriebe, Neuhaus
Bestattungen, Olschewski Lothar, Opel Slagmann, Schreinerei Robert
Vorberg, Sofia Apotheke, St. Bruno Apotheke, St. Georg Apotheke, Stadt
Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf, Vell Josef.
Der Vorstand
Ein Wappen für Unterrath
Die
Idee von Dietmar Schäfer ein Wappen für Unterrath zu
kreieren, fand in der Bevölkerung großen Anklang. Zusammen
mit Heinz Baumgarten, Ehrenmitglied des Bürgervereins, hat er
diese Aktion ins Leben gerufen. Herr Baumgarten hat auch die
Schirmherrschaft übernommen.
Viele Stadtteile haben nach der Eingemeindung vor 100 Jahren bereits
ein Wappen geschaffen. Dreizehn Entwürfe wurden am 17. Mai 2010
der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zum 04. Juni hatten die
Unterrather Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit, die
Entwürfe zu begutachten und ihre Stimme für einen Entwurf
abzugeben. In allen
Entwürfen sind Symbole des Brauchtums zu erkennen. Der Karneval
beispielsweise ist erkennbar durch die Eule. Ein Hahn symbolisiert die
Hahnekirmes. Der Kartäusermönch des ehemaligen Klosters ist
ebenfalls erkennbar. Die Äxte stehen für die bronzezeitliche
Besiedlung.
Der ausgewählte Entwurf wird jetzt dem Leiter des
Düsseldorfer Stadtarchivs vorgelegt. Dann erst wird geklärt,
ob dieser den gängigen Wappenregeln entspricht. Eine Änderung
dürfte schon jetzt notwendig sein. Die Mönche tragen auf der
Skizze braune Gewänder. In Wirklichkeit trugen sie weiße
Kutten. Herr Baumgarten erklärte, dass
er gerne eine Schwenkfahne mit dem neuen Wappen den Schützen stiften möchte, um das Symbol einzuführen.
E.P.
Fahrt in den Naturpark Nordeifel
Am 19. Juni fand unsere traditionelle Jahresfahrt statt. Wie immer bei
gutem Wetter. Von den gelegentlichen Regengüssen einmal abgesehen,
war es wieder eine wunderschöne Tagesfahrt.
Aufgrund der vielen Anmeldungen konnte in diesem Jahr nur eine
begrenzte Teilnehmerzahl berücksichtigt werden. Doch eine zweite
Fahrt mit dem selben Ziel ist am 19. September geplant. Es sind noch
einige Plätze frei. Doch von unserer schönen Fahrt wird schon
jetzt einiges berichtet. Es war eine Fahrt in die Vergangenheit.
Die Nordeifel mit ihrem wunderschönen Naturpark ist für jeden
Wanderer ein Erlebnis und auch für weniger gute Wanderer ein
beliebtes Ausflugziel. Die in engen Tälern aufgestaute Rur
behält allerdings an vielen Orten ihren Flusscharakter und ist
gerade bei Wassersportlern sehr beliebt. Unsere Fahrt ging nach
Vogelsang, das heute, sieht man von der Vergangenheit ab, auch ein
beliebtes Touristenziel geworden ist. Hoch über diesem
Gelände thront die ehemalige „NS-Ordensburg“. Der
Gebäudekomplex hat heute noch den Ruf, eine Hinterlassenschaft
der Nazis zu sein. 1934 wurde auf einer Fläche von 100 Hektar zur
Förderung von parteieigenem Führungsnachwuchs das
Gelände errichtet. Die Ordensburg erfüllte aber nur kurz
ihren Zweck als Partei-Kaderschmiede. Mit Kriegsbeginn übernahm
die Wehrmacht das Areal. Nach dem Krieg nutzten Briten und Belgier die
Burg als Kaserne. Im Jahre 2006 wurde das Gelände der
Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute werden dort
viele Bildungsangebote gemacht, sodass eine neue Epoche in Vogelsang
angesagt ist.
Im Gasthaus zur alten Mühle in Heimbach wurde uns ein gutes Essen
serviert. Danach war eigentlich eine Fahrt mit der Rurbahn geplant.
Doch der Regen vereitelte unseren Plan. Also war eine
Programmänderung angezeigt. Jeder konnte nach Belieben das
schöne Städtchen Heimbach besichtigen oder aber eine
Shoppingtour
unternehmen. Viele nutzten die Gelegenheit eines der vielen netten
Cafés zu besuchen und ein leckeres Stück Kuchen oder eines
der tollen Eisangebote zu probieren.
Um 17.00 Uhr traten wir die gemeinsame Heimreise an und jeder hat noch
einmal gedanklich diesen schönen Tag Revue passieren lassen. Aber
was wäre eine solche Fahrt ohne die gute Organisation. Wie so oft
hat unser Karlheinz Kürpig in gewohnter Weise wieder hervorragend
dafür Sorge getragen, dass der Ablauf des Tages zur Zufriedenheit
aller Teinehmer war.
E.P.
2. Jahresfahrt 2010
Am
11. September 2010 findet die Abfahrt um 8.00 Uhr am DRKZentrum Plus,
Eckenerstr 1 / Ecke Kalkumer Straße statt. Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto
Karlheinz Kürpig
Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992
PSD Bank Rhein-Ruhr
überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Vorankündigung
Am 09. Dezember 2010 um 18.00 Uhr findet unser traditionelles
Gänseessen im Restaurant Haus Malzkorn, Am Röttchen, statt.
Der Preis beträgt - wie im Vorjahr - 16,00 Euro pro Person.
Voranmeldung unter Tel. 42 94 43 bis zum 1.12.2010.
Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Im
Rahmen des Pfarrverbandfestes Unterrath/Lichtenbroich Ende Juni 2010
wurde Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
Am folgenden Tag fand in St. Bruno eine Dankmesse zu seinem 70.
Geburtstag mit anschließendem Empfang im Pfarrzentrum statt.
Heinz Schmidt wurde 1940 in Düsseldorf geboren und wuchs in der
Altstadt auf. Er war der mittlere von drei Brüdern. Sein Vater,
der ursprünglich selbst Pfarrer werden wollte, war seit 1953
ehrenamtlich Küster an St. Lambertus.
Während der ganzen Schulzeit verspürte Pfarrer Heinz Schmidt
die Neigung Priester zu werden – bis er ins Konvikt kam.
Er wollte schon nach dem zweiten Semester das Studium der Theologie
aufgeben. Da aber sein Bruder, der auch diesen Weg eingeschlagen hatte,
nach dem zweiten Semester gegangen war, hängte Schmidt noch ein
Semester dran.
In diesem Semester machte es dann bei ihm Klick. Er hat viel mit dem
damaligen Pastor an St. Lambertus, Heinrich Schmitz, gesprochen. Auch
war er von dem jetzigen Papst, Josef Ratzinger, der damals junger
Professor für Religionsphilosophie war, sehr beeindruckt, und es
war die Zeit des zweiten vatikanischen Konzils, das zu
einer großen Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche führte.
Pfarrer Schmidt sagt von sich selbst, hätte es das Konzil nicht gegeben, wäre er nicht Priester geworden.
1967 wurde Schmidt zum Priester geweiht. Er arbeitete zunächst als
Kaplan in Herz-Jesu in Ratingen-Ost bis 1972. Zuständig war er
dort für die Jugendarbeit und die Liturgie. Darüber hinaus
war ihm die praktische Seelsorge vor allem an den Randgruppen und eine
intensive Alten- und Krankenpastoral wichtig. So betreute er monatlich
über 80 Hauskranke, denen er die Kommunion brachte.
Von Ratingen ging es 1972 auf die Kaplanstelle nach Eller zur Gemeinde
St. Gertrud. Mit über 11.000 Katholiken war dies damals die
größte Gemeinde in Düsseldorf. In St. Gertrud war
Schmidt die Katechese besonders wichtig.
1979 wurde er zum Pfarrer in St. Bruno in Unterrath ernannt. In seiner
Amtszeit standen zunächst viele Baumaßnahmen an der
Kirche an. Die erste Baumaßnahme war am Turm, da Nachbarn im
Wilseder Weg sich über die Lautstärke der Glocken
beschwert hatten. Mit der schriftlichen Bestätigung, dass mit den
Glocken und der (damals noch mechanischen) Uhr etwas geschehen muss,
hatte Köln die Kosten für diese Baumaßnahme
übernommen.
Dann wurden Risse in der Außenhaut der Kirche entdeckt und
festgestellt, dass sich die Außenhaut der Kirche vom
Hauptgebäude löste. Der Verantwortliche in Köln war
überzeugt, dass diese Kirche unbedingt erhalten bleiben
müsse, da St. Bruno eine der wenigen neugotischen Kirchen im
Erzbistum Köln ist. Das Ergebnis kann man heute sehen. Die
Innenrenovierung mit der kompletten Umgestaltung des Altarraums folgte
als nächste Baumaßnahme. Zwei Wochen vor Ostern 2000 nahm
die Gemeinde die Kirche wieder in Betrieb. Später musste das Dach
des Pfarrzentrums in St. Bruno saniert werden. Dies zog sich aufgrund
der unklaren Finanzierung länger hin als geplant. Auch wurde der
Kindergarten rechtzeitig großzügig erweitert.
Auch in St. Bruno standen die katechetischen Bemühungen von
Schmidt im Vordergrund. Schmidt ist stolz darauf, dass es von der Taufe
bis zur Firmung mit der katechetischen Betreuung durchgängig
Angebote für Menschen gibt. Wichtig ist Schmidt, dass Menschen ein
Gesicht mit der Kirche verbinden. Vor allem in der Taufkatechese
erlebte er eine große Offenheit der Eltern und Paten
untereinander und der Kirche gegenüber. Dies soll auch bei der
Liturgie zum Ausdruck kommen. Ein Beispiel ist die Tauffeier in der
Pfarrkirche St. Bruno, bei der die Täuflinge in einem eigens
gebauten tiefen Brunnen hinabsteigen und untertauchen. „Wenn
Schulkinder oder Erwachsene in dieser Weise getauft werden, erleben sie
das Wasser als Symbol der Reinigung und des Lebendigen sehr viel
intensiver“, hat Schmidt einmal erklärt. Eine Spezialform
der Katechese waren auch
immer die Pilgerreisen, die Schmidt zusammen mit vielen Gemeinde27
mitgliedern an wichtige Orte des Glaubens geführt haben. Schmidt
freut sich, wenn die Reise nach Syrien im Jahr 2011 zustande kommt. Im
Rahmen seiner Tätigkeit fur die Gemeinde St. Bruno wurde auch der
Verein Arbeit für Alle gegründet, der aus Spenden zwei
Stellen für Langzeitarbeitslose finanziert. Ferner beriet Schmidt
die SKFM Frauen im Schwangerschaftskonflikt. In der Gemeinde St. Bruno
hat auch eine Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke (Kreuzbund) ihre
Heimat gefunden.
Mitte der 90-Jahre übernahm Schmidt zusätzlich die Leitung
der Pfarren St. Maria unter dem Kreuz und St. Maria Königin in
Lichtenbroich. Dies erfolgte bekannterweise nicht nur aus
Kostengründen. Indes führten die immer größer
werdenden Bezirke dazu, dass diese auch immer unpersönlicher
werden und es dem örtlichen Pastor bzw.
Pfarrer kaum mehr möglich ist, Menschen persönlich zu
begleiten und mit Ihnen Gespräche zu führen, für die
Pfarrer Schmidt sich immer Zeit genommen hat, wenn Menschen in Not
geraten waren oder sich alleine fühlten.
Grund zur Sorge wegen Langeweile ist bei Pfarrer Heinz Schmidt nach der
Verabschiedung jedoch nicht angesagt. Er möchte die Chroniken der
drei Gemeinden vollenden. Vertretungen für Gottesdienste
möchte er auch weiterhin gern übernehmen. Einige Bücher,
die er besitzt und noch nicht gelesen hat, will er lesen. Dies gilt
sowohl fur Krimis als auch für theologische Literatur. Die
Grundkenntnisse des Computers und des Internets möchte er
ebenfalls erlernen, damit er nicht immer jemanden bitten muss. Vor
allem wünscht sich Pfarrer Schmidt jedoch auch eine geistige und
religiöse Heimat nach seinem Umzug in Ratingen zu finden, wo er
regelmaßig Gottesdienste feiern kann.
Die Redaktion dankt Pfarrer Schmidt für sein Engagement in
Unterrath und Lichtenbroich und wünscht ihm noch viele Jahre und
baldige endgültige Genesung.
Veronika Dalbert-Schneider
Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf
In
der Zeit vom 15.09.2010 bis zum 03.10.2010 findet wieder das
Altstadtherbst Kulturfestival in Düsseldorf statt. Unter dem Motto
„Blick zurück nach vorn – 20 Jahre Altstadtherbst
Kulturfestival“ bietet das Festival neben vollkommen neuen
theatralischen und musikalischen Präsentationen aus
Düsseldorf und der ganzen Welt auch das ein oder andere Souvenir.
So können Christiane Oxenfort und An-dreas Dahmen, die
Geschäftsführer der Altstadtherbst Gemeinnützige GmbH u.
a. Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thierrée mit ihrem Cirque
Invisible, Titi Robin und Faiz Ali Faiz mit neuem Programm und das
Trommelerensemble Masters Drummers of Burundi
begrüßen.
Außerdem werden drei weitere Deutschland-Premieren gezeigt, u. a.
das Tanzstück „Urban Ballet“, Flamingotänzer
Andrés Mann mit seiner neuen Produktion und die Jungen
Musikkosmopoliten des Yemen Blues. Hinzukommen auch Eigenproduktionen.
Die Idee des Altstadtherbstes wurde 1991 geboren. Bürger der
Düsseldorfer Altstadt wollten ihrem Viertel mit einer Palette
kultureller Veranstaltungen einen neuen Anstrich geben.
Schnell fanden sich Freunde, Fan‘s, Förderer und Sponsoren,
die bis heute dem Festival die finanzielle Grundlage geben.
Zwischenzeitlich ist das Kulturfestival so bekannt, dass ihm überregionale Bedeutung zukommt.
Das vollständige Programm sowie weitere wichtige Informationen zum
Fest können u. a. unter www.altstadtherbst.de/2010 abgerufen
werden.
Wir wünschen den beiden künstlerischen Leitern- und
Geschäftsführern Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen und
ihrem Team viel Erfolg für das diesjährige Festival.
VDS
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.09.1965 Beginn der Bauarbeiten für die Kniebrücke.
02.09.1740 Johann Georg Jacobi in Düsseldorf geboren.
02.09.1850 Robert Schumann kommt als Musikdirektor nach Düsseldorf.
02.09.1880 Einweihung des Ständehauses am Schwanenspiegel / Kaiserteich.
10.09.1875 Die Synagoge an der Kasernenstraße wird durch Rabbiner Dr. Wedell eingeweiht.
18.09.1910 Das Kolpinghaus an der Blücherstraße wird eingeweiht.
21.09.1910 Einweihung der evangelischen Kreizkirche an der Collenbachstraße.
23.09.1960 Die Berliner Allee wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, eingeweiht.
30.09.1855 Weihbischof Dr. Baudry konsekriert die St. Dionysius-Kirche in Volmerswerth.
01.10.1945 Regierungspräsident Walter Kolb wird zum Oberbürgermeister von Düsseldorf ernannt.
01.10.1970 Die Landes- und Stadtbibliothek wird als Universitätsbibliothek vom Land Nordrhein-Westfalen
übernommen.
03.10.1965 Bei einer Aktion des „Bundes Entschiedener
Christen“ zur Beseitigung von „Schundliteratur“ werden
am Rheinwerft in Höhe der Oberkasseler Brücke
Bücher verbrannt.
04.10.1990 Der private Radiosender „Antenne Düsseldorf“ geht auf Sendung.
05.10.1925 Eröffnung des Flugdienstes auf dem Flugplatz auf der Golzheimer Heide.
07.10.1945 Die „Freeman-Brücke“ wird als Notbrücke in Höhe der Rheinterrassen eingeweiht.
07.10.1985 Das neue Technische Rathaus an der Brinckmannstraße 5 wird offiziell seiner Bestimmung
übergeben.
11.10.1860 Einweihung der neuen Oberrealschule an der Klosterstraße.
19.10.1930 Das Stadtbad an der Kettwiger Straße wird eröffnet.
23.10.1570 Vertrag mit dem Baumeister Heinrich Tußmann, Duisburg, aufgrund dessen dieser das Rathaus am
Marktplatz baut (der Entwurf stammt von Pasqualini).
23.10.1910 Einsegnung der St. Maria-Rosenkranz-Kirche in Wersten.
25.10.1945 Oberbürgermeister a.D. Dr. Robert Lehr wird zum Oberpräsidenten der Provinz Nordrhein ernannt.
27.10.1895 Der Abbruch des Berger Tores ist vollendet.
27.10.1975 Die S-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen wird eröffnet.
28.10.1905 Eröffnung des Schauspielhauses an der Karl-Theodor-Straße unter Luise Dumont und Gustav
Lindemann.
Brauchtum Erntedank in Euerbach
„Verspätet“
feiern die Einwohner des kleinen Dorfes Euerbach ihr Erntedankfest:
Weil am ersten Sonntag Kirchweih gefeiert wird, sagen die Euerbacher
erst am zweiten Sonntag im Oktober Gott Dank für die Früchte
ihrer Arbeit. Dann ist das ganze Dorf auf den Beinen: Beim
traditionellen Festumzug schieben die Mitglieder des Obst- und
Gartenbauvereins ihre Früchte auf alten Schubkarren durch die Gas-
sen, traditionelles Handwerk wird vorgeführt, Männer in
grünen und blauen Schürzen schenken frischen
Federweißen an die Zuschauer am Straßenrand aus. Trachtler
tragen dem Zug die große Erntekrone voran, die aus zahllosen
Weizengrannen besteht: Symbol des Abendmahl-Brotes und damit der
Eucharistie. Klar, dass die Krone einen Ehrenplatz beim
ökumenischen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche einnimmt!
Quelle: Michaels Kalender 2010
Brauchtum Körnchen für Körnchen
Aus
vielfarbigen Früchten, Samen und Kräutern einen Ernte-Teppich
zu legen – dieser Brauch stammt ursprünglich aus dem
Oberschwäbischen. In Reinsfeld/Hunsrück hat eine Frauengruppe
diese Tradition
übernommen. Zum 20. Mal gestalten sie aus Körnern und
Blüten biblische Motive, etwa den „Guten Hirten“ oder
die Erschaffung der Tiere. Mit Zahnstochern und viel
Fingerspitzengefühl schieben die Körner-Künstlerinnen
jedes Blättchen und Körnchen an seinen Platz: Graupen
für die Fußnägel, roter Pfeffer für Jesu Gewand
oder
Lavendelblüten für das Meer. Tapetenkleister hält das
Ganze zusammen. So entsteht nach und nach ein runder Teppich von etwa
zwei Metern Durchmesser – in Wahrheit fünf Holzplatten, die
wie ein Puzzle zusammengesetzt und zusammen mit zwei älteren
Teppichen in der Kirche St. Remigius aufgestellt werden. Drei Wochen
lang lockt das Kunstwerk Bewunderer aus dem Saarland und aus Koblenz in
das Hunsrückdorf. Mit dem Erlös aus dem
Verkauf der Fotos und den Spenden der Besucher unterstützt die
Frauengruppe das Medikamentenhilfswerk „action medeor“.
Weitere Informationen: www.hermeskeil.de
Quelle: Michaels Kalender 2008
Kastenfallen und Tellereisen
Eine Begebenheit aus den 50er Jahren von Heinz Dieter Dahmen
Von der Angermunder Mühle und Bäckerei der Familie Wolff kam
ich mit Brot und Backwaren mit dem Fahrrad zurück. Auf der
Höhe Richtweg, wo heute die Flugschneise verläuft, gab es ein
sehr dichtes Unterholz, welches ich doch mal erkunden wollte. Also das
Fahrrad auf die Seite ins Gebüsche. Ein dicker Stock, womit ich die
Brennnesseln und Dornen zur Seite schob, war schnell gefunden.
Außer allerhand schöner bunter Gehäuseschnecken gab es
aber nichts Besonderes.
Doch plötzlich stieß ich auf einen Holzkasten, also eine
Kastenfalle. Beim näheren Hinhören stellte ich fest, in dem
Kasten war ein lebendes Wesen. Vorsichtig hob ich den Deckel hoch, und
siehe da; ein zu Tode erschrockener Hase hatte seine Freiheit wieder.
Vorsichtig mit dem dicken Stock den Boden abtastend, entdeckte ich noch
zwei
weitere Fallen, diese machte ich genau wie die erste zu. Die
„Wilddiebe“ mussten sich gewundert haben, geschlossene
Kästen und kein Wild! Doch beim Weitergehen entdeckte ich
plötzlich ein Tellereisen, ich hatte soetwas noch nie gesehen,
aber von der grausamen Wirkung gehört. Ich setzte den Stock auf
die Kralle, und „krach!“ schlug das Eisen zu, der Stock war
unten glatt durchgeschlagen. Das Eisen löste ich aus der
Verankerung und warf es in den Haarbach (Abwasserkanal von der Stadt
Ratingen), der damals hier parallel verlief.
Wieder am Richtweg, ich saß schon wieder auf dem Fahrrad, blickte
ich nochmal in Richtung Kalkumerlandstraße, von dort näherte
sich ein Radfahrer. Jetzt galt es für mich, in die Pedalen zu
treten, über die Schwarzbachbrücke (zu der Zeit provisorisch
aus Holzbolen angelegt), Richtung Lichtenbroicher Bahndamm. Hier drehte
ich mich um,
kein Verfolger mehr, zum Einen hatte ich ihn abgehängt, zum
Anderen wollte „Der“ sich nicht in der Nähe unserer
Siedlung zeigen, für mich war klar, es war ein Forstgehilfe!
Jetzt wirst Du fragen, wieso die Forstverwaltung solche grausamen
Geräte benutzt? Richtig, um Munition zu sparen, diese wurde zu der
Zeit von den Besatzungsmächten zugeteilt.
Wochen später - ich kam mal wieder von der Angermunder Mühle
- als plötzlich der Förster vor dem Forsthaus Schall stand,
und mich ansprach (er hatte mich wohl bei der Hinfahrt gesehen und mich
zurück abgepasst): „Hast Du schon gefrühstückt?
Nein? Dann komm rüber, wir sind gerade dabei!“
Die ganze Familie des Försters und zwei Forstgehilfen saßen
an einem langen Tisch, gedeckt wie bei uns zu Ostern bzw. Weihnachten.
Man brauchte mich nicht lange zu bitten, ich griff zu und ließ es
mir gut schmecken.
So ganz nebenbei fragte jetzt der Förster: „Kennst Du Kastenfallen?“
Jetzt musste ich lügen, es ist nicht meine Art, die Wahrheit wäre mir
schlecht bekommen.
Meine Antwort: „Nein, aber der Name sagt es ja schon!“
Der Förster: „Kennst Du denn Tellereisen?“
Ich: „Nein, wofür sind die denn gut?“
Der Förster: „Die legen wir aus, um Wilddiebe von der
Wilderei abzuhalten, ganz gefährliche Dinger, wenn Du da
reintrittst, ist der Fußabl“ Ich schüttelte mit dem
Kopf und meinte: „Brr, wie grausam!“
Bei diesen Fragen hatten der Förster und die beiden Forstgehilfen
mich nicht aus den Augen gelassen. Hierbei war ich ganz ruhig geblieben
und auch nicht verlegen geworden, in der Tat sah ich nur das gute
Frühstück.
Nun standen alle auf, der Förster geleitete mich noch bis zur
Mauer des Staudamms, welches zu der Zeit noch zur Regulierung des
Wasserstandes der Anger diente (heute nicht mehr vorhanden). Ich
bedankte mich recht herzlich, und meinte, wenn mal wieder Unterhaltung
gebraucht würde, ich käme gerne zum Frühstück. Der
Förster
musste herzhaft lachen, wer weiß, was er gedacht hatte.
2010-4
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Andrea Mayer, Rotdornstr. 3
Jan Selder, Graf-Recke-Weg 16
Hans und Karin Wambach, Unterrather Str. 127
Wir trauern um unser Mitglied
† Ewald Löcker
* 24.12.1923 † 15.11.2009
Jahresfahrt 2010
Wegen
der großen Nachfrage hat der Vorstand des Bürgervereins
beschlossen eine 2. Fahrt zum Internationalen Platz Vogelsang im
Nationalpark Eifel zu organisieren. Die Fahrt findet statt am Samstag,
dem 11. September 2010. In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu
ausgebildet, für eine totalitäre Staatspartei kritik- und
bedingungslose Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit
müssen als Mahnung zu Menschlichkeit und Toleranz begriffen
werden. In diesem Wissen wird sich Vogelsang zu einem weltoffenen,
internationalen Platz
entwickeln, der der Information, der Erholung und dem vielfältigen
Lernen dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus
mit fachkundlicher Führung dauert 90 Min. Die Abfahrt ist um 8.00
Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke Kalkumer Str. Unser
Mittagessen werden wir im „Restaurant zur alten Mühle“
in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen findet eine Rundfahrt mit
der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
PLATZDAFEST! 2010
Am
11. Juli 2010 von 14.00 bis 20.00 Uhr Rund um die Klinke
Präsentation der Unterrather und Lichtenbroicher Vereine und
anderer Koorporationen an 20 Ständen.
Auszug aus dem Programm:
14.00 Uhr Eröffnung durch das Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
14.15 Uhr Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Frau Erika Prill
14.30 Uhr Chorfreunde Düsseldorf-Nord
15.00 Uhr Tanzgruppe „Funkies“ von den Funken Blau - Gelb
15.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
16.00 Uhr Chor „FranzMuk“
16.30 Uhr Seniorentanzgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
17.00 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
17.30 Uhr Seniorengymnastikgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
18.00 Uhr Vorführung „zur Ersten Hilfe“ DRK Zug Unterrath
18.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
19.00 Uhr Ausklang der Veranstaltung
20.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Um unsere Kinder kümmert sich die städtische Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtung Ammerweg mit einer Hüpfburg und diversen
Spielen. Zudem können Sie sich mit Grillspezialitäten, Kuchen
und Getränken stärken.
Durch das Programm führt unser Ehrenvorsitzender Karlheinz Kürpig
Änderungen vorbehalten
Diese Veranstaltung wird unterstützt von (Namen der Förderer
und Spender in alphabetischer Reihenfolge): Alten- und Pflegeheim Zum
Königshof, Druckerei Ritter, Hotel Avidon, Luxor
Restaurantbetriebe, St. Bruno Apotheke, Sofia Apotheke, Stadt
Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Straßendecke sowie der Bürgersteig und die
Parkplätze auf dem Einbrunger Weg werden auf einer Ausbaustrecke
von 300 m saniert. U. a. wird eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Die
Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 300.000,00
Euro. Die Sanierungsarbeiten beginnen ab September 2010.
Die Sanierung ist unter verkehrssicherungspflichtigen Aspekten der Stadt notwendig.
– Auf dem Grundstück „Am Walbert 1“ ist die Errichtung von 4 Doppelhäusern vorgesehen.
– Einstimmig bat die Bezirksvertretung die Verwaltung, den
Seiteneingang zum Unterrather Friedhof an der Straße „Am
Röttchen“ vor dem Tor abzuschraffieren, um das ständige
Zuparken des Eingangs zu verhindern.
– Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, nach
Beendigung der Baumaßnahme an der Ampelanlage „Am
Kittelbach“ die Restmaterialien, wie Pflastersteine, Rohre und
Sandaufschüttungen zu beseitigen oder durch den Bauuntemehmer
beseitigen zu lassen sowie die Beschädigungen am Pflasterweg, die
durch Baumaschinen verursacht wurden, zu beseitigen.
– Die Bezirksvertretung 6 hat die Beschlüsse zur Aufgabe der
Obdachlosenunterkünfte „Am Walbert/Beedstraße“
und der Schaffung von neuem Wohnraum für Familien
begrüßt und im Rahmen ihrer Zuständigkeit mit
beschlossen. Im Genehmigungsverfahren wurde festgelegt, dass die
Zufahrt zu den Kleingärten durch das Neubaugebiet über
eine geplante Straße von der Straße „Am
Walbert“ aus führen soll. Im Kaufvertrag wurde u. a.
vereinbart, dass die erforderlichen Geh- und Fahrrechte für die
Allgemeinheit durch Dienstbarkeit bzw. Baulast zu sichern sind, ebenso
wie die Duldung sämtlicher Emissionen durch die unmittelbare
Nähe des Schützenplatzes.
Der Kleingartenverein „An der Karthaus“ hat große
Bedenken gegen diese Verkehrsführung. In den Monaten April bis
Oktober sei bei 70 Kleingartenparzellen mit erheblichem Verkehr
über die neue Wohnstraße zu rechnen – bei
entsprechenden Festen auch bis spät in die Abendstunden. Die St.
Sebastianus Schützenbruderschaft Unterrath macht geltend, dass zu
Zeiten des Schützenfestes für die Belieferung des
Schützenzeltes, der sanitären Einrichtungen usw. auch
eine rückwärtige Zufahrmöglichkeit über den Fahrweg
zum Kleingarten vorhanden sein muss. Auch wenn Geh- und Fahrrechte
gesichert sind, befürchten Kleingartenverein und
Schützenbruderschaft, dass die Käufer der neuen Häuser
erst nach Fertigstellung der Wegeverbindung realisieren, welche
Belastungen durch den Verkehr entlang ihrer Grundstücke entstehen.
Durch die zu erwartenden lnteressenkonflikte bei der festgelegten
Fahrbeziehung sei ein gedeihliches Miteinander gefährdet.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass sie die Bedenken nicht teilt. Die
Hausbauer seien über die verkehrliche Situation vor Kauf
informiert worden. Die verkehrliche Anbindung zum Schützenplatz
hat im übrigen ausschließlich über die Kartäuser
Straße zu erfolgen.
– Von den Gastronomiebetrieben im Stadtbezirk 6 müssen nach
wie vor für die Bürgersteignutzung als Terrassenbereich
dieselben Tarife an die Stadt Düsseldorf entrichtet werden, wie
auch in den 1A-Lagen, wie z. B. in der Altstadt. Die Verwaltung teilte
hierzu mit, dass eine Änderung der Gebührenstruktur der
Gastronomie-Terrassenpreise dem Rat vorgelegt worden sei. Der Rat
wird hierüber voraussichtlich nach Ende der Sommerpause
entscheiden, sodass geänderte Tarife für die neue Saison 2011
aller Voraussicht nach erhoben werden.
– Die Verwaltung wurde ferner befragt, ob ihr der teilweise
Wohnungsleerstand im Gebäudekomplex Unterrather Straße 27-41
trotz sanierter Wohnungen bekannt seien. Ebenfalls wurde die Verwaltung
befragt, ob es zutreffe, dass der Eigentümer plane, den
Gebäudekomplex abzureißen, wenn ja, ob die Verwaltung
beabsichtige, diesen den alten Stadtkem prägenden
Gebäudekomplex in Unterrath mit preiswertem Wohnraum zu erhalten.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass sie hierfür nicht
zuständig sei u. a. auch deshalb, weil die bisherige Sanierung
nicht aus öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Es handelt
sich um eine Angelegenheit des Vermieters.
Einige Mitglieder der Bezirksvertretung teilten mit, dass ihrer
Kenntnis nach bis 2015 alle Wohnungen geräumt sein sollen, da
keine wirtschaftlich sinnvolle und energetische Sanierung möglich
sei und daher mit einem Abriß zu rechnen sei.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten zu
prüfen, ob die Querung der „Eckener Straße“ im
Bereich „Saargemünder Straße“ / „Kehler
Straße“ sicherer gestaltet werden könne, z. B. durch
einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerinsel. Die Verwaltung
teilte hierzu mit, dass eine erste fachliche Einschätzung das
grundsätzliche Opitmierungspotential bestätigt. Die
Bearbeitung erfolgt im Rahmen der personellen und finanziellen
Möglichkeiten. Aufgrund einer Vielzahl ähnlich gelagerter
Fälle aus den 10 Bezirksvertretungen werden die Maßnahmen
intern priorisiert und sukzessive abgearbeitet. Die Verwaltung bittet
um Verständnis, dass aus den genannten Gründen zu diesem
Zeitpunkt noch kein konkretes Datum für die Aufnahme der Planung
benannt werden kann. Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, werden
diese - wie gewohnt - der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung
vorgestellt.
– Ferner hat die Bezirksvertretung die Verwaltung um Prüfung
gebeten, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Schulweg
Falkenweg/Sandweg über die Straße „Am Roten
Haus“ durch einen Zebrastreifen oder andere Maßnahmen
sicherer gestaltet werden könne. Das Straßenbegleitgrün
sollte in diesem Bereich aus Gründen der
Verkehrssicherheit in jedem Fall zurückgeschnitten werden.
Weiterhin sollte geprüft werden, ob auf diesem stark
frequentierten Schulweg - insbesondere in den Wintermonaten -
Verkehrshelfer (Schülerlotsen) eingesetzt werde können. Die
Verwaltung teilt hierzu folgendes mit: Zur Sicherung der
Fußgänger bei Querung der Straße „Am Roten
Haus“ in Höhe Falkenweg/Sandweg ist eine
Fußgängerinsel vorhanden. Aus verkehrsplanerischer Sicht
wird die zusätzliche Einrichtung eines
Fußgängerüberweges (Zebrastreife) oder andere
Maßnahmen (z. B. LZA) nicht weiterverfolgt, da in diesem Bereich
die Voraussetzung für die Anlage von
Fußgängerüberwegen und die Kriterien für die
Anlegung einer Lichtzeichenanlage nicht erfüllt werden. Es werden
allerdings zusätzliche Fahrbahnpiktogramme „Achtung
Kinder“ aufgebracht. Die Prüfung über mögliche
Einsetzung von Schülerlotsen wird weitergeleitet. Das
Straßenbegleitgrün wird bei Bedarf entsprechend
zurückgeschnitten.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, bei den
vorgesehenen Umleitungs-Hinweisen während der Baumaßnahmen
am Nördlichen Zubringer die regionale Umleitung über die
Kalkumer und Unterrather Straße nicht auszuschildern. Die
Verwaltung teilt hierzu mit, dass während der Sanierungsarbeiten
auf dem Nördlichen Zubringer keine Umleitung über die
Kalkumer und Unterrather Straße ausgeschildert wird. Es ist aber
nicht auszuschließen, dass Ortskundige diese Fahrbeziehung
während der Sanierungsarbeiten auf dem Nördlichen
Zubringer nutzen.
– lnformationshalber teilte die Verwaltung mit, dass im aktuellen
Schuljahr 2009/2010 in den 94 offenen Ganztagsschulen der Primarstufe
insgesamt 410 Gruppen mit 9.886 Plätzen eingerichtet wurden, die
im November 2007 zu 97% belegt waren. Dies entspricht einer
Versorgungsquote von 53 % bei einer Gesamtzahl
von 19.657 Schülerinnen und Schülern. Auf der Basis der
aktuellen Bedarfsmeldungen der Grundschule sollen 453 Gruppen für
das Schuljahr 2010/2011 gebildet werden. Zu beachten ist allerdings,
dass in den Förderschulen ebenfalls noch Erweiterungsbedarf
entstehen könnte. Dieser Bedarf ist derzeit nicht kalkulierbar, da
über Aufnahmen in diese Schulform erst nach den
Förderschul-Aufnahmeverfahren zu Beginn eines Schuljahres
entschieden wird und erforderliche neue Gruppen in der Regel
kurzfristig noch eingerichtet werden. Vorbeugend werden hierfür 7
Gruppen berücksichtigt, sodass am 01.08.2010 - vorbehaltlich
abschließender baulicher Prüfungen - in den 94 offenen
Ganztagsschulen 460 Gruppen gleich 11.500 Plätze bei einer
Gesamtschülerzahl
von 19.657 eingerichtet sein werden. Dies entspricht einem Deckungsgrad
von ca. 59% aller Schülerinnen und Schüler der Primarstufe.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Norbert Burgmüller-Plakette
für Roswitha Baumdick
Im Mai bekam Roswitha Baumdick von der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine die Norbert
Burgmüller-Plakette verliehen.
Diese hohe Auszeichnung wird Menschen verliehen, die sich besonders um das Musikleben in Düsseldorf verdient gemacht haben.
Die Laudatio hielt Elisabeth von Leliwa. Sie betonte die
unermüdliche ehrenamtliche Arbeit von Frau Baumdick in ihrer
Freizeit für das Musikleben, dass Laienmusizieren und die
Heimatpflege in Düsseldorf.
Im Jahre 1938 wurde Frau Baumdick in Berlin geboren. Seit 1977 ist sie Mitglied im Chor der Landesregierung.
Seit vielen Jahren ist sie auch im Vorstand der Düsseldorfer
Weiter, der Mundartfreunde sowie Schriftführerin der
Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.
Seit 1998 ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande,
für das sie der verstorbene Ministerpräsident des Landes
Nordrhein Westfalen, Johannes Rau, vorgeschlagen hat.
Mit ihren Chören reist sie ins Ausland und organisiert Festivals.
Der Vorstand des Bürgervereins Unterrah und Lichtenbroich gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung herzlich.
E. P.
Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
„Ein starkes Team für Ihre Gesundheit!“
Am
01.05.2010 eröffnete Herr Jan Selder eine zweite Praxis für
Physiotherapie in Düsseldorf-Unterrath auf der Kalkumer
Straße 151. Seit 13 Jahren betreibt er bereits eine Praxis in
Düsseldorf-Derendorf. Die neue Praxis ist modern und
großzügig ausgestattet. Die Räume sind sehr hell und
freundlich, da sie mit großen Fenstern versehen sind.
Sie liegt direkt neben der Straßenbahnhaltestelle Eckener
Straße, direkt über der Dresdner Bank. Über einen
geräumigen Aufzug ist die Praxis leicht zugänglich und
stufenlos für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte zu erreichen.
Die fachliche Leitung obliegt Andrea Meyer, die bereits 7 Jahre in der
Praxis in Derendorf erfolgreich gearbeitet hat. Unterstützt wird
sie von Rezeptionistin Michaela Wimmer-Bartz, die als Quereinsteigerin
über eine berufliche und medizinische Rehabilitation ebenfalls
zuvor in der Praxis in Düsseldorf-Derendorf tätig war.
Mit einer großen Feier wurden die neuen Räume am 30.04.2010
eingeweiht. Anwesend waren viele Patienten aus
Düsseldorf-Derendorf, aber auch viele Unterrather und
Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger.
Alle Gäste konnten sich von dem großzügigen Ambiente
überzeugen. Die Praxis bietet ein breites Angebotsspektrum, das
alle fachspezifischen Bereiche der modernen Physiotherapie und
Prevention umfasst.
Die Individualität der Patienten steht dabei im Vordergrund.
Angeboten werden Krankengymnastik u. a. nach Cyriax, Mc Kenzie,
unfallchirurgische Nachbehandlungen; aber auch medizinische
Trainingstherapie (Physiocheck und Kurse, Betriebsphysiotherapie -
Arbeitsplatzanalyse und Arbeitsplatzberatung), Krankengymnastik auf
neurophysiologischer Grundlage nach Bobath für Erwachsene,
Massagen wie z. B. Klassisch, Bindegewebsmassage, man. Lymphdrainage,
Entstauungstherapie. Auch die Physikalische Therapie kommt nicht zu
kurz, wie z. B. Fangopackung, Heißluft, Elektro- und
Ultraschalltherapie.
Demnächst werden auch Kurse für Gruppenrückenschule
angeboten, die von den Krankenkassen anerkannt werden, sodass die
Kostenübernahme sichergestellt ist. Weiter werden Autogenes
Training und progressive Muskelentspannungskurse angeboten. Im Juli
startet ein Kurs mit 6 Terminen für autogenes Training,
Anfänger, der jeweils sonntags um 10.30 Uhr beginnt und ca. 60 bis
90 Minuten dauert. Ebenfalls im Juli 2010 beginnt ein Kurs für
autogenes Training mit Vorkenntnissen. Der Kurs beginnt dienstags um
19.00 Uhr. Schließlich wird im Juli 2010 eine progressive
Muskelentspannung angeboten.
Umfangreiche Öffnungszeiten garantieren eine patientenorientierte
Arbeit. Die Praxis ist in der Regel montags und donnerstags von
8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet sowie dienstags und mittwochs von
8.00 Uhr bis 19.00 Uhr; am Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Selbstverständlich können darüber hinaus weitere Termine
nach Absprache vereinbart werden. Ebenso selbstverständlich sind
Hausbesuche nach Vereinbarung. Ausführliche Informationen zu der
Praxis und zu den Therapieangeboten erhalten sie im Internet unter
www.physiotherapie-selder.de.
Veronika Dalbert-Schneider
Singen mit Senioren
Singen mit Senioren für Senioren – seit nunmehr weit
über einem Jahr findet dies im Seniorenzentrum „Zum
Königshof“ in Düsseldorf-Unterrath statt. Dieses
Seniorenzentrum ist eine Einrichtung der „Graf Recke
Stiftung“ und wurde mit dem Leitgedanken gebaut: „Graf
Recke - Wohnen und Pflege“.
Die Leitung des sozialpädagogischen Dienstes dieses Hauses hatte
Kontakt mit dem Sänger Peter Müller von den Chorfreunden
Düsseldorf-Nord aufgenommen. Absicht war und bleibt, den Bewohnern
durch gemeinsames Singen etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen.
Peter Müller konnte für dieses Singen auf Anhieb mehrere
Sänger der Chorfreunde und Sängerinnen des Frauenchores
Concordia 1920 gewinnen. Friedhelm Oberschewen von den Chorfreunden hat
von Anfang an die Begleitung der Lieder am Klavier übernommen. In
seiner Urlaubszeit wird er von der Sängerin des Frauenchores
Concordia 1920, Marlene Paschlies, mit ihrem Akkordeon vertreten.
Zum Singen verteilen sich Sängerinnen und Sänger unter die
Bewohner und nehmen mit ihnen an verschiedenen Tischen des Speisesaales
Platz. Gesungen werden, jeden Freitag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr,
Volkslieder und Evergreens, in der Adventszeit Weihnachtslieder und in
der fünften Jahreszeit Karnevalslieder. Es ist erstaunlich und
erfreulich, wie textsicher ältere Leute sind, speziell bei
mehrstrophigen Volksliedern.
Die Sängerinnen und Sänger haben ein gutes Gefühl, wenn
sie erleben, dass immer mehr der etwa 50 bis 60 Seniorinnen und
Senioren fleißig mitsingen und ihre Freude daran haben. Dieses
gute Gefühl wird bestärkt durch die Dankbarkeit, die sie
jedes Mal spüren, wenn sie sich nach der Singstunde verabschieden.
Es ist zu wünschen,
dass sich weitere Damen und Herren aus Unterrath und Umgebung zum
Singen mit Senioren bereit finden. Dabei ist es gar nicht nötig,
Mitglied in einem Chor zu sein - Hauptsache: Sie singen gerne! Rufen
Sie uns doch einfach an: 0211-4380242.
Niemand kann ausschließen, nicht selbst einmal solch eine
Einrichtung in Anspruch nehmen zu müssen, in der man mit
älteren Menschen zusammen lebt. Wäre es dann nicht
schön, zum Mitsingen eingeladen zu werden?!, Es ist sicherlich
nicht der schlechteste Gedanke im Bereich des Sozialverhaltens, wenn
man sich sagt: „Erwarte nicht Hilfe von anderen, wenn du zuvor
selbst nicht bereit bist, anderen zu helfen“.
Hans Lethen
Rückblick und Vorschau
Was haben wir erreicht:
Brunnen am Opferhaus,
Neugestaltung der Allee Unterrather Straße zwischen Sylt Straße und Wangeroogestraße,
Der große Bogen A 44,
Parkanlage Kartäuser Park,
Schaffung der Gedenkstätte Kartäuserdenkmal,
Spazierweg von der Piwipp bis zum Kieshecker Weg,
Parkanlage mit Spazierweg von der Deikerstraße bis zum Kittelbach,
Unterstützung der Schulen in Unterrath und Lichtenbroich durch Ausstattung mit Computern,
Unterstützung der Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich,
Errichtung einer Ampelanlage an der Unterrather Straße am Kittelbach
Woran arbeiten wir noch:
Verbesserung der Verkehrsführung Kreuzung Eckenerstraße-, Kalkumer und Unterrather Straße
Verbesserung der Verkehrsanbindung mit öffentlichen
Verkehrsmitteln der Wohngebiete zwischen der A 52 und dem Kittelbach,
Am Röttchen, Lemgoer Weg mit allen Nebenstraßen,
Fertigstellung des alten Ortskerns von Unterrath von der
Bahnunterführung bis zur Hamborner Straße, die Pläne
dafür liegen bereits vor,
Bessere Anbindung des ISS Doms mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Unterstützen Sie unsere Bemühungen
Werden Sie Mitglied im Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Was soll ein Bürgerverein bewirken?
Stimmt es, dass hier nur den unverbesserlichen Vereinsmeiern eine
weitere Möglichkeit der Bestätigung gegeben wird oder steckt
mehr hinter einem solchen Verein? Zumindest scheint das
Gründungsjahr schon als ein beredtes
Zeugnis für die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung hier in Unterrath/Lichtenbroich zu geben.
Anlass der Gründung war seiner Zeit die Eingemeindung nach Düsseldorf.
Mit nun 100 Jahren ist der Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. einer der ältesten und größten
Bürgervereine im Großraum Düsseldorf.
Die Mitgliederzahl steigt ständig. Wie ist dieses Engagement, das
über alle politischen und konfessionellen Schranken hinweggeht, zu
erklären? Die Antwort liegt wohl in der Erkenntnis des
Bürgers, dass ein Zusammenschluss Gleichgesinnter der Wahrnehmung
seiner Interessen am besten dient.
Im Gegensatz zu den politischen Parteien kann sich der
Bürgerverein den Problemen völlig ideologiefrei widmen.
Gerade die Freiheit, auf politische Zwänge keine Rücksicht
nehmen zu müssen, verleiht den Bürgervereinen ihr
Gewicht. Sie können ohne Bindung durch parteipolitische
Konstellationen ihre Anliegen vertreten, wodurch sie oftmals
erfolgreicher wirken können als andere Interessengruppen.
Die nach dem letzten Krieg eingetretene rege Bautätigkeit in
Unterrath/Lichtenbroich brachte eine grundlegende
Veränderung der Probleme mit sich, die der Lösung bedurften.
In dieser Situation erkannten immer mehr Bürger, dass eine
Lösung all dieser Probleme den Einsatz vieler Kräfte
erforderte und man sich nicht darauf beschränken kann zu warten,
bis die Lösung der Schwierigkeiten durch die Verwaltung geregelt
wird.
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. kann auf
eine Vielzahlvon errungenen Verbesserungen und erfolgreicher Arbeit in
Unterrath/Lichtenbroich mit Stolz zurückblicken.
Immer mehr verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger
Unterraths und Lichtenbroichs haben die Problematik klar erkannt und
treten dem Bürgerverein Unterrath / Lichtenbroich bei, um die
Interessen gegenüber der Verwaltung und den gewählten
Mandatsträgem nachdrücklich wahrzunehmen.
Es ist festzustellen, dass es bisher keine geeignete Vertretung gibt,
die hinsichtlich aller Fragen die Interessen der Bürgerschaft
gegenüber amtlichen Stellen und politischen Gremien vertritt. Es
hat sich herausgestellt, dass viele wichtige Fragen zu lösen sind,
die eben nur durch einen Bürgerverein geklärt werden
können, der politisch neutral ist.
Werden auch Sie für 11,00 Euro und jedes weitere Familienmitglied
3,00 Euro Jahres-beitrag Mitglied im Bürgerverein
Unterrath/Lichtenbroich und unterstützen Sie uns, die Unterrather
und Lichtenbroicher Interessen zu vertreten.
Senden Sie die Beitrittserklänung
vollständig ausgefüllt an den Bürgerverein Unterrath
1909 und Lichtenbroich eV., Postfach 30 0123, 40401 Düsseldorf.
„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Karlheinz Kürpig (Ehrenvorsitzender)
Straßenbahnlinie 715
Der
OVA hat in seiner Sitzung am 24.02.2010 beschlossen, dass die
Verwaltung die weitere Anbindung der Altstadt während der
Baumaßnahmen zum Kö-Bogen untersuchen soll.
In Abstimmung mit der Rheinbahn AG kann nachfolgendes Untersuchungsergebnis mitgeteilt werden:
Die Änderung der Linienwege der Linien 706 und 715 ist
erforderlich, da die Gleisverbindung vom Jan-Wellem-Platz in
Fahrtrichtung Norden wegen notwendiger Baumaßnahmen im Rahmen der
Realisierung
des Kö-Bogens seit dem 08.03.2010 über einen Zeitraum von ca.
6 Monaten nicht aufrecht erhalten werden kann (siehe Vorlage 66/21/2010
der OVA-Sitzung vom 24.02.2010). Auch die Nord-Süd-Verbindung kann
während dieses Zeitraums nur durch eine Schleifenfahrt abgewickelt
werden. In der Gegenrichtung sind starke Verschwenkungen der Gleislage
erforderlich, um Bautätigkeit und Fahrbetrieb in
Übereinstimmung zu bringen.
Die tatsächliche Betriebsführung seit dem 08.03.2010 hat die
vorab berechneten Prognosen zur gewählten Vorgehensweise
bestätigt.
Eine weitere Belastung des Knotenpunktes Schadowstraße /
Jacobistraße durch linksabbiegende Straßenbahnen der Linie
715 würde die zusätzliche Schaltung einer jeweils sehr stark
leistungsmindernden Sonderphase erfordern. Die Kapazität der
Kreuzung würde hierdurch um weitere 10 % abgemindert. Diese
Schaltung würde so zu zeitweise merklichen
Überlastungserscheinungen in der Achse Tonhallen -
Jacobistraße führen.
Auch die getaktete Abwicklung der Straßenbahnfahrten ist aufgrund
der Zugfolgen dann an dieser Kreuzung nicht mehr sichergestellt.
Die Führung der Linie 715 über die Schadowstraße
würde darüber hinaus einen Halt am Bahnsteig 3 (vor H&M)
am Jan-Wellem-Platz erfordern.
Bei einem Haltestellenaufenthalt der Züge an diesem Bahnsteig
werden bei derzeitigem Gleisbild sowohl die West-Ost-Fahrt wie auch die
Nord-Süd-Fahrt der hier verkehrenden Linien blockiert.
Insbesondere die Linie 701 verkehrt weitgehend auf gesondertem
Gleiskörper und kann daher als zuverlässiges Rückgrat
der 0VErschließung
betrachtet werden. Betriebliche Behinderungen der Bahnen untereinander
sind insbesondere gegenüber dieser Linie auszuschließen.
Die beiden o.g. Aspekte sind so schwerwiegend, dass sowohl die
Rheinbahn AG als auch die Verwaltung ein Beibehalten der
geänderten Linienführung zur Aufrechterhaltung der
Netzfunktionstüchtigkeiten im 0V wie im IV für erforderlich
erachten.
Mit Wiederherstellung der Gleisverbindung im Oktober können die
ursprünglichen Linienwege der Linien 706 und 715 wieder
aufgenommen werden, sofern keine anderen, nicht vorhersehbaren
Einflüsse dem entgegenstehen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Der Bürgerverein sagt Danke!
Wie in jedem Jahr sorgt unser Mitglied Georg Lippitsch dafür, dass
das Plätzchen am Mecklenburger Weg / Unterrather Straße zum
Verweilen einlädt.
Mit viel Liebe hat er dieses Jahr dort Begonien eingepflanzt und hält auch ansonsten dort alles in Ordnung.
Die Redaktion
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
14.07.1960 Der Rat beschließt die Stiftung von Ehrenringen (Jan-Wellem-Ring, Großer Ehrenring der Stadt
Düsseldorf, Ehrenring des Rates).
16.07.1955 Zum letzten Mal fährt eine Straßenbahn über die Königsallee.
01.08.1825 Das städtische Leihhaus wird eröffnet. Die städtische Sparkasse wird eingerichtet.
05.08.1910 Eröffnung der Internationalen Städtebauausstellung im Kunstpalast (bis 25.9.1910).
15.08.1870 Das Marienhospital wird als Kriegslazarett eingeweiht.
16.08.1820 Stadt- und Landkreis Düsseldorf werden zusammengelegt.
25.08.1925 Abzug der Franzosen aus dem rechtsrheinischen Gebiet. Die französische Trikolore wird von Schloß
Jägerhof niedergeholt; um Mitternacht hrt die
französische Kontrolle auf. Einen Tag später findet aus
Anlass der Räumung eine feierliche
Stadtverordneten-Versammlung statt. Die „grüne
Polizei“ rückt
wieder in Düsseldorf ein. Am 30.8. findet vor dem Rathaus
eine Befreiungsfeier statt.
28.08.1930 Konsekration der Christus-König-Kirche in Oberkassel.
Die Fußball-Jugendabteilung der SG Unterrath stellt sich vor
In unserer Fußball-Jugendabteilung spielen zur Zeit ca. 400 Kinder im Alter von 4 - 18 Jahren.
Diese Kinder und Jugendlichen werden von mehr als 60 Trainern und Co-Traineren nebst Betreuern gefördert.
Die Abteilung besteht zur Zeit aus 24 Mannschaften, die auf unseren
beiden Fußballplätzen täglich mit viel Engagement und
Ehrgeiz ihren Sport ausüben.
Viele Mannschaften stehen an der Tabellenspitze oder treten schon in
hohen Spielklassen an, wodurch sie weit über den Kreis
Düsseldorf hinaus ihre Gegner fordern und auch über diesen
Kreis hinaus bekannt sind.
Unser Ziel ist es, im Einklang mit dem sportlichen Erfolg auch die Gemeinschaft und den Spaß der Kinder zu fördern.
Wir möchten, dass unsere Kinder und Jugendlichen in einem
geregelten sozialen Umfeld aufwachsen und ihr Verantwortungsbewusstsein
und ihre Eigenständigkeit einhergehend fördern.
Denn aus einem gesicherten sozialen Umfeld und einem stabilen,
vertrauensvollen Miteinander heraus können auch im sportlichen
Bereich große Erfolge hervorgehen.
Nicht nur in den Leistungsklassen, sondern auch in der Niederrheinliga
treten unserer Mannschaften an, mit Option sogar auf den sportlichen
Aufstieg in eine noch höhere Spielklasse.
Dies verdeutlicht auch das große Interesse an unserer Abteilung, respektive unserem Verein.
Wir haben in allen Altersklassen einen regen Zulauf und werden auch so
wieder in allen Jahrgängen mannschaftsmässig sehr stark
besetzt sein!
Auch in dieser nun jetzt ausklingenden Saison haben unsere Mannschaften wieder sehr große Erfolge vorzuweisen.
Während sich unsere C-Jugend in der Niederrheinliga mit Fortuna
fast auf Augenhöhe präsentiert und nur knapp hinter den
Flingeranern klar auf dem Weg zur Vize-Meisterschaft ist, zum
wiederholten Male, stehen auch zahlreiche andere Mannschaften aus allen
Altersklassen an der Tabellenspitze.
Unsere B1-Jugend hat beste Aussichten, als Tabellenführer nun auch
um den Einzug in die Niederrheinliga zu kämpfen. Weitere
Mannschaften, wie jeweils die 2. Mannschaft der B und C-Jugend,
schießen schon fleißig in der Leistungsklasse ihre Tore
oder stehen kurz vor dem Einzug in diese.
Auch im Bereich der Nachwuchskicker gilt große Anerkennung. Die
Jahrgänge der Bambinis bis zu den D-Junioren sind oder werden zur
kommenden Saison alle mit bis zu mindestens vier Mannschaften besetzt
werden.
Schon zum jetzigen Zeitpunkt stehen viele Mannschaften an der
Tabellenspitze. Dies resultiert aus der sehr guten Arbeit unserer
engagierten Trainer und Betreuer, die unseren Kindern nicht nur das
Fußballspielen vermitteln, sondern sie auch mit großem
Spaß begeistern können.
Wir möchten Sie alle schon heute herzlichst zu unserem
großen Sommerturnier der SG Unterrath 1912//24 am 3. und 4.
7.2010 auf unserer Bezirkssportanlage am Franz-Rennefeld-Weg einladen.
Dieses Turnier soll die Krönung unserer bisher hervorragenden
Saison sein, wir erwarten über 80 Mannschaften, die aus allen
Regionen Nordrhein-Westfalens anreisen. Wir rechnen wieder mit bis zu
2500 Besuchern, die sich auf unserer Anlage einfinden werden.
Weitere und stets aktuelle Informationen über unsere
Jugendabteilung erfahren Sie stets auf unserer aktuellen Homepage im
Internet: www.sgu-jugend.de.
Unsere Kinder und Jugendlichen freuen sich immer über
Unterstützung und Interesse an unserem Sport. Wenn auch Sie einmal
Lust haben, unseren kleinen „Stars“ beim Spiel zuzugucken,
dann sind Sie herzlich eingeladen, einmal am Wochenende zum
Spielbetrieb bei uns vorbeizuschauen.
Tommy Fränzl
Geschäftsführer, Fußball-Jugendabteilung SG Unterrath 1912/24
Neuer Gehweg zum Seniorenzentrum
Eckener Straße / Kalkumer Straße
Die
Platzfläche um die städtische Bücherei und das Zentrum
Plus wurde seinerzeit aufwändig mit Kopfsteinpflaster gestaltet.
Die Architekten haben sich sicher etwas dabei gedacht. Leider mussten
wir feststellen: Die künstlerische Gestaltung der
Natursteinfläche war gut gemeint, das Pflaster hat sich aber als
gefahrvoll und unfallträchtig erwiesen.Dies galt vor allem
für den Zugang zum Seniorenzentrum. Mehrfach
waren in der Vergangenheit ältere Menschen gestolpert und sogar
gestürzt. Auch die Benutzung von Rollatoren erwies sich auf der
unebenen Fläche als äußerst schwierig.
Obwohl die Bezirksvertretung 6 schon 2008 einen entsprechenden
Beschluss gefasst hatte, haben sich Vertreter mehrerer beteiligter
Stellen schwer getan, die aus ihrer Sicht hochwertige
Natursteinfläche zu verändern.
Aber: Sicherheit gehr vor Gestaltung. Gemeinsam mit dem Amt für
Verkehrsmanagement haben wir den Knoten durchgeschlagen und
unbürokratisch eine Lösung durchgesetzt. Für das Zentrum
Plus wurde ein türfluchtbreiter, ebener Pflasterweg als direkte
Verbindung vom Bürgersteig zum Eingang angelegt. Mehrere
Gefahrenstellen im
Pflasterbereich wurden repariert, Gehwegplatter ersetzt und eine nicht
mehr benötigte Baumscheibe beseitigt. Jetzt habe ich nur noch den
Wunsch an die Besucherinnen und Besucher: Bitte auch den neuen Weg
benutzen.
Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6
Etiketten: Kleingedrucktes kaum zu entziffern
Verbraucherzentralen und Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen starten Kundenaktion
Wer sich gesund oder kalorienarm ernähren möchte, muss
wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch insbesondere Senioren
beschweren sich immer häufiger über das Kleingedruckte auf
der Verpackung: Sie können es nicht lesen. Zutatenlisten oder
Mindesthaltbarkeitsdaten werden zu klein gedruckt; manchmal hilft nur
eine Lupe, um sie zu entziffern. Zudem fehlt häufig der Kontrast
zwischen Schrift und Hintergrund, Aufschriften sind verschwommen oder
die Abstände zwischen den Buchstaben sind zu eng. Ein Wirrwarr von
Zutatenlisten in 10 oder mehr Sprachen macht das Lesen noch
mühsamer.
Jetzt starten die Verbraucherzentralen und die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die
Aktion „Lesbare Etiketten“. Auf der Website
www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte
beschweren, deren lnhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht
lesbar auf der Verpackung stehen.
Entsprechende Produktbeispiele werden veröffentlicht. „Die
Lösung für das Etikettenproblem kann nicht sein, nur noch mit
der Lupe einkaufen zu gehen“, sagt Ute Hantelmann von der
Verbraucherzentrale Hamburg. „Wir fordern eine
Mindestschriftgröße. Die wichtigen Informationen müssen
konsumentenfreundlicher aufgelistet werden.“
Dass es geht, zeigen Positiv-Beispiele, die im Rahmen der Aktion
ebenfalls an die Verbraucherzentrale Hamburg gesendet und im Internet
aufgelistet werden. Die Mitmachaktion endet am 30. September 2010. Die
kostenlosen Kurse „Fit im Alter“, die bundesweit angeboten
werden, motivieren die Seniorinnen und Senioren, sich ihren Alltag
gesundheitsbewusst, aktiv und schmackhaft zu gestalten.
„Voraussetzung dafür ist, dass sie wissen, was sie kaufen
und ihnen keine versteckten Dickmacher untergeschoben werden, weil sie
den Zucker- oder Fettgehalt nicht erkennen können“,
so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale. von der Verbraucherzentrale.
2010-3
Wir trauern um unsere Mitglieder
Gerald Löcker †
* 24.12.1923 † 15.11.2009
Elfriede Kehne
* 17.07.1918 † 14.02.2010
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. Geschäftsbericht 2009
Der Bürgerverein erfreut sich auch im 101. Jahr seines Bestehens
großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2009
betrug die Mitgliederzahl 927.
Das Geschäftsjahr 2009 stand naturgemäß ganz im Zeichen
des 100jährigen Jubiläums. Die intensiven dreijährigen
Vorbereitungen, die während der ersten Monate noch ganz intensiv
die Vorstandsarbeit prägten, fanden ihren Abschluss
schließlich in den drei Festivitäten im Mai: Festakt,
Bürgerfest und Tanzabend.
Positiv muss neben der guten Resonanz auch die Tatsache erwähnt
werden, dass die Kosten im Rahmen der veranschlagten Summe geblieben
sind. Näheres hierzu im Kassenbericht.
Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens
zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu
beschließen.
Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig
im „Heimatblatt“, welches weiterhin zweimonatlich erscheint
sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber
hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten,
aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepflegt wird, z. B.
beim Gänseessen oder der Weihnachtsfeier – im Berichtsjahr
wieder mit der Mundartdichterin Monika Voss.
Auf der August-Versammlung – wie immer im Kleingartenverein
„An der Karthaus“ – wurde mit einer Diashow
Rückblick auf das Jubiläum gehalten.
Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pflege guter
Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und
kommunalen Gremien.
Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein übers
ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen.
So ist zum Beispiel auch ein fester Bestandteil im Terminkalender des
Vorstands Ende März die Reinigung des Folklorebrunnens durch das
Marine-Tambour-Korps Unterrath.
Die Jahresfahrt, die im Berichtsjahr ins Münsterland führte,
erfreute sich wieder großer Resonanz, so dass der Vorstand auch
hier für seine Arbeit belohnt wurde.
Von Erfolg gekrönt wurden auch endlich die jahrelangen
Bemühungen des Bürgervereins um eine sichere
Querungsmöglichkeit der Unterrather Straße in Höhe des
Kartäuserparks, als Ende des Jahres die Ampelanlage in Betrieb
genommen wurde.
Bedauerlicherweise bedurfte es erst eines tödlichen Unfalls, um die Bauarbeiten in Gang zu setzen.
Ein außergewöhnlich arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem
Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein
herzliches Dankeschön sagt.
Den Blick in die Zukunft gerichtet, ist das PlatzDa!-Fest 2010 in
Sicht, zu welchem die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind, um den
schönen neuen Klinkevorplatz seiner Bestimmung als zentralen
Treffpunkt für die Unterrather Bevölkerung zuzuführen.
Sabine Vollmar, 1. Geschäftsführerin
Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 11. März 2010
Nach der Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder,
Ehrenmitglieder und Ratsherren durch die 1. Vorsitzende Erika Prill
verlas Frau Vollmar das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 12.
März 2010 und berichtete über die Arbeit des vergangenen
Jahres.
Herr Philippen berichtete über die mit Frau Sültenfuß
und Herrn Rindlaub am 26. Februar 2010 durchgeführte
Kassenprüfung und bestätigte die ordnungsgemäße
Kassenprüfung.
Die Revisoren beantragten die Entlastung des Vorstandes - diese erfolgte einstimmig durch die anwesenden Mitglieder.
Herr Buschhüter dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit.
Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß
stattfindenden Vorstandswahlen wurde Herr Karlheinz Kürpig zum
Wahlleiter gewählt. Zur Wiederwahl standen die 1. Vorsitzende, der
2. Geschäftsführer, und der 2. Kassierer. Alle wurden
einstimmig wiedergewählt. Georg Lippitsch wurde zum neuen Revisor
ebenfalls einstimmig gewählt.
Zum neuen Ehrenausschussmitglied wurde Rechtsanwalt Theodor P.
Schneider ernannt. Zum 2. Ehrenvorsitzenden wurde Karlheinz Kürpig
gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.
Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentierte zum Abschluss
des Wahlmarathons neue Fotos vom 100jährigen
Vereinsjubiläum des Bürgervereins.
Rudolf Schneider, 2. Geschäftsführer
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083
000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Arbeit der Bezirksvertretung 6 erfolgreich
Liebe Mitbürgerinnen , liebe Mitbürger,
schon mehrfach konnte ich Ihnen über die großen, positiven Veränderungen in unserem Stadtbezirk berichten.
Die Airport-City in Unterrath, das ehemalige Kaufringgelände in
Lichtenbroich, die Entwicklung an der Theodorstraße in Rath und
die neue Gartenstadt Reitzenstein nahe dem Aaper Wald sind Beispiele
dafür.
Es sind aber auch die nicht so spektakulären und dennoch wichtigen
Erfolge, die die Bezirksvertretung 6 bei ihrer laufenden Arbeit
erreicht.
– Die Ampelanlage Hamborner Straße / Parsevalstraße
wurde erneuert und damit endlich die gesicherte
Linksabbiegemöglichkeit gewährleistet.
– Bereits im Dezember 2009 wurde eine neue
Fußgängerbedarfsampel über die Unterrather Straße
in Höhe des Grünzuges Kittelbach installiert.
– Der Spielplatz Ziegelstraße wird generalüberholt, einschließlich einer neuen Boule-Anlage.
– Die Bezirkssportanlage Ammerweg wird um mehrere Kleinspielfelder ergänzt.
– Zahlreiche „verkehrsverbessernde Maßnahmen“,
wie das absolute Halteverbot auf der Fallingbosteler Straße.
Über einen Erfolg freue ich mich ganz besonders: die Planungen
für den Neubau der Jugendfreizeitstätte am Lichtenbroicher
Weg laufen auf vollen Touren. Der verbindliche Bedarfsbeschluss durch
den Rat der Stadt erfolgte am 17.12.2009. Kostenvolumen: 3.374.080 Euro.
Oft werden in den regelmäßigen öffentlichen Sitzungen
der Bezirksvertretung 6 über 30 Beschlüsse gefasst. Ich bin
sicher, dass die verantwortungsbewussten Kräfte in unserem
„Stadtteilparlament“ die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.
Ratsherr Jürgen Buschhüter, Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6
Goldschmiedewerkstatt in Unterrath
Aus unserem schönen Stadtteil können wir wieder von einer
Künstlerin berichten, die bisher noch nicht sehr bekannt ist. Frau
Alwine Quirl-Westhoff ist Goldschmiedin und hat eine Werkstatt an der
Eckenerstraße.
In privater Atmosphäre kann man zuschauen, wie sie edles Gold und
Silber verarbeitet. Die gelernte Goldschmiedin fertigt natürlich
auch Modeschmuck an oder knüpft Perlenketten neu oder einige
Stücke
werden neu verarbeitet. Ihre Ausbildung machte sie im Geschäft von
Ludwig Kempen in Unterrath. Seit 15 Jahren betreibt sie ihre eigene
Werkstatt.
Viele ihrer kreativen Ideen kommen ihr bei Spaziergängen in der
Umgebung. Wenn sie einen interessanten Stein findet, stellt sie sich
schon gedanklich vor, wie sie ihn verarbeiten kann. Man kann sich,
falls man ihre Arbeit einmal bewundern möchte, telefonisch
anmelden unter der Tel.-Nr. 411995.
Wir wünschen Frau Quirl-Westhoff für ihre weitere Schaffenskraft alles Gute.
E. Prill
DB Netz AG
Regionalbereich West
Hansastraße 15
47058 Duisburg 18.3.2010
Bauliche Mängel an der Gleisunterführung Unterrather Straße / Am Klosterhof in Düsseldorf-Unterrath
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
in den vergangenen Wochen sind wir verschiedentlich auf den Zustand der
im Betreff genannten Fußgänger- und
Radfahrerunterführung angesprochen worden, wobei es in erster
Linie nicht um die optischen Mängel wie Graffiti ging, sondern
vielmehr darum, dass es - auch bei trockener Witterung - an mehreren
Stellen von der Decke
tropft, was für sich genommen schon sehr unangenehm ist.
Hinzu kommt allerdings, dass sich unter den „Tropfstellen“
auf dem Boden - teils schon große - Ablagerungen gebildet haben,
die bei Regen und Frost sehr glatt sind und eine Unfallgefahr bergen.
Wir sehen uns daher gezwungen, Sie zu bitten, Ihrer
Verkehrssicherungspfiicht nachzukommen und Abhilfe zu schaffen.
Rechtliche Schritte behalten wir uns vor.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Der Stadtbezirk 6 verfügt über interessante
Biotopflächen, u.a. Schwarzbachgraben, Grünzug Kittelbach,
Grünzug Unterrath. Auf Nachfrage, ob ein aktueller
Biotop-Verbundplan einschließlich Ausgleichs- und
Friedhofsflächen bestehe, teilte die Verwaltung mit, dass es seit
1993 einen Verbundplan gebe. Dieser werde derzeit überarbeitet.
Voraussichtlich wird der neue Biotop-Verbundplan für den
Stadtbezirk 6 der Bezirksvertretung im Jahr 2012 vorgestellt werden.
– Mehrheitlich wurde der Antrag, die Verwaltung zu bitten,
Alternativen zur ursprünglich geplanten Straßenbahnanbindung
des ISSDome in Rath über den Linienweg der Linie 701 zu entwickeln
und dabei insbesondere eine Verlängerung der 707 ggf. zu
berücksichtigen, abgelehnt. Zur Erinnerung: Es ist die
Verlängerung der Linie 701 geplant. Die Vertragsverhandlungen der
Stadt mit den betroffenen Grundstückseigentümern sind
bedauerlicherweise noch nicht abgeschlossen. Die Planung für eine
Verlängerung der Linie 707 könnte Jahre dauern. Es wäre
auch die Errichtung von zwei Brücken notwendig. Das
Investitionsvolumen würde sich auf mehrere Millionen Euro
belaufen. Aus diesem Grunde steht eine Verlängerung der
Linienführung der 707 nicht zur Disposition.
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 sich im Jahr 2010
an der Aktion „Blühendes Düsseldorf“ -
Ausstellung von Blumenkübeln- der Initiative „Pro
Düsseldorf e.V.“ zu beteiligen. Im Stadtbezirk sollen bis zu
100 Blumenkübel aufgestellt werden. Die Bezirksvertretung 6 stellt
hierzu einen Betrag bis maximal 5.000,00 Euro aus
Bauunterhaltungsmitteln bereit. Die Standorte werden interfraktionell
mit Hilfe des Bezirkverwaltungsstellenleiters
ausgesucht.
– Die von der Bezirksvertretung 6 in ihrer Sitzung am 27.01.2010
beschlossene Absenkung der nördlichen Bordsteinkante an der
Fußgängerquerungshilfe in Höhe der Bushaltestelle
Meisenweg wird im 2. Quartal 2010 hergestellt.
– Die ebenfalls in der Sitzung am 27.01.2010 von der
Bezirksvertretung beschlossene Einrichtung eines Halteverbots im
Bereich „Auf der Reide“ 102-104 wurde zwischenzeitlich von
der Verwaltung in Auftrag gegeben.
– Die Bezirksvertretung hatte an der Einmündung
Höxterweg/An der Piwipp die Aufstellung eines Verkehrsspiegels
gefordert. Die Verwaltung teilte mit, dass an die ausführende
Baufirma bereits ein entsprechender Auftrag erteilt wurde.
– Ferner hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, die
Bank am Grünstreifen Unterrather Straße in Höhe
Hausnummer 163 um ca. 100 m entweder in Richtung Wangeroogestraße
oder Syltstraße zu versetzen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass die Bank, die sich neben einem
Abfallbehälter auf dem Grünzug befindet, aus Sicht der
Verwaltung entbehrlich ist. Alternative Sitzgelegenheiten befinden sich
im weiteren Verlauf des Grünzuges. Das Mobiliar wird im Laufe des
Monats März abgebaut und an einem anderen sinnvollen Standort im
Stadtbezirk 6 wieder aufgestellt.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider
DIE WEIBER VON WINSPERG
Der erste Hohenstaufen, der König Konrad, lag
mit Heeresmacht vor Winsperg seit manchem langen Tag;
der Welfe war geschlagen, noch wehrte sich das Nest,
die unverzagten Städter, die hielten es noch fest.
Der Hunger kam, der Hunger! das ist ein scharfer Dorn;
nun suchten sie die Gnade, nun fanden sie den Zorn.
„Ihr habt mir hier erschlagen gar manchen Degen wert,
und öffnet ihr die Tore, so trifft euch doch das Schwert.“
Da sind die Weiber kommen: „Und muß es also sein,
gewährt uns freien Abzug, wir sind vom Blute rein.“
Da hat sich vor den Armen des Helden Zorn gekühlt,
da hat ein sanft Erbarmen im Herzen er gefühlt.
„Die Weiber mögen abziehn, und jede habe frei,
was sie vermag zu tragen und ihr das Liebste sei!
Laßt ziehn mit ihrer Bürde sie ungehindert fort!
Das ist des Königs Meinung, das ist des Königs Wort.“
Und als der frühe Morgen im Osten kaum gegraut,
da hat ein seltnes Schauspiel vom Lager man geschaut;
es öffnet leise, leise sich das bedrängte Tor,
es schwankt ein Zug von Weibern mit schwerem Schritt hervor.
Tief beugt die Last sie nieder, die auf dem Nacken ruht,
sie tragen ihre Ehherrn, das ist ihr liebstes Gut.
„Halt an die argen Weiber !“ ruft drohend mancher Wicht;
der Kanzler spricht bedeutsam: „Das war die Meinung nicht.“
Da hat, wie er’s vernommen, der fromme Herr gelacht:
„Und war es nicht die Meinung, sie haben’s gut gemacht;
gesprochen ist gesprochen, das Königswort besteht,
und zwar von keinem Kanzler zerdeutelt und zerdreht.“
So war das Gold der Krone wohl rein und unentweiht.
Die Sage schallt herüber aus halbvergeßner Zeit.
Im Jahr elfhundertvierzig’ wie ich’s verzeichnet fand,
galt Königswort noch heilig im deutschen Vaterland.
Adelbert von Chamisso
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
DIE BRUNO-SHOW
Stand-up-Kabarett und Comedy zum aktuellen Zeitgeschehen - Frank Küster und Gäste
Frank Küster kehrt zurück zu den Wurzeln seines
Bühnenschaffens. Er war Messdiener in St. Bruno, später
Lektor. Danach wechselte er ins Kabarettfach und war bundesweit auf
Tour. Nun tritt er zunächst drei Mal sonntags um 18.00 Uhr im
Pfarrzentrum von St. Bruno an, einen bunten Abend im besten Sinne zu
gestalten; mit Live-Musik und aktuellen Texten.
Aufgewachsen ist Frank Küster an der Kalkumer Straße, wo
seine Eltern auch heute noch leben. Einen großen Teil seiner
Kindheit verbrachte er auch im elterlichen Garten in Lichtenbroich.
Nach Grundschulabschluss an der städtischen katholischen
Grundschule an der Golzheimer Heide und dem Abitur am
Leibniz-Gymnasium, zog es ihn in den tiefen Süden, genauer gesagt
nach Unterbilk.
Inzwischen lebt er wieder an der Südgrenze Unterraths, sein Sohn
besucht die selben Klassenräume wie er selbst 40 Jahre zuvor und
geht an St. Bruno zur ersten Heiligen Kommunion.
Das brachte den Kirchenvorstand von St. Bruno auf die Idee, ihn
anzusprechen, ob es nicht möglich wäre, eine Show,
ähnlich der, die er Monat für Monat im Uerige
durchführt, auch im Pfarrzentrum von St. Bruno ins Leben zu rufen.
Der erste Schritt war getan, es wurde organisiert und geplant und am 2.
Mai geht um 18 Uhr die erste Veranstaltung über die Bühne
(weitere Termine 19.9. und 5.12.)
Karten zu 15,- EUR gibt es bei Bücher Müchler, Lotto-Toto
Suhrbeer und Raumgestaltung Hibel, sowie in allen Pfarrbüros des
Erscheinungsgebietes.
Online-Bestellung ist unter www.frankkuester.de möglich.
Die blauen Jungs waren wieder aktiv
Es ist schon Tradition, dass der
Marine-Tambour-Korps alljährlich den Folklorebrunnen am Kelsweg
reinigt. So auch wieder in diesem Jahr. Am Samstag, dem 27. März,
traten die Jungs wieder an. Der Spaß gehört natürlich
auch dazu. So kamen wieder Zuschauer, die sich ein Stelldichein gaben
und die staunten, wie viel Eifer und Fleiß
die Jungs an den Tag legten. Natürlich war auch für den
kulinarischen Genuss gesorgt. Es gab, wie schon im vergangenen Jahr,
vom Wirt des Brunnengrills sehr leckere Brötchen. Die
Getränke flossen natürlich auch.
So war wieder ein erfolgreicher Vormittag zu verzeichnen und alle
freuten sich, dass der Brunnen wieder sauber ist und auch bald wieder
sprudeln kann.
Der Bürgerverein, dessen Vorstand bei der Aktion anwesend war,
dankt dem Marine-Tambour-Korps ganz herzlich für die erfolgreiche
Arbeit an unserem schönen Folklorebrunnen., an dem sich viele
Unterrather und Lichtenbroicher Bürger und Bürgerinnen
erfreuen können.
E. Prill


Die ersten Straßenlaternen
Wenn
wir heute von stockdunklen nächtlichen Straßen lesen,
können wir uns derartiges schwerlich vorstellen. Nur wenig Licht
fiel „früher“ durch die Fenster, Haustüren und
Gaststätten abendlich auf die Straßen. Sonst war es
„zappeduuster„. Fußgänger fanden ihren Weg nur
mit Handlaternen.
Wir drucken zu diesem Thema den folgenden Beitrag von Anton Lücke
aus „Jan WeIlem“ Nummer 10, Oktober 1954‘
ungekürzt ab. Es war Kurfürst Jan Wellem, dem dieser Zustand
für seine Residenzstadt nicht mehr gefiel, und der für
Abhilfe sorgte. Im Jahre 1699 wurden 383 Öllaternen angeschafft,
die ein Johann Sebus mit seinen
Leuten regelmäßig zu füllen und bei Dunkelwerden
anzuzünden hatte. Als Entschädigung erhielt er aus
Landessteuern 3000 Reichstaler jährlich. Die Freude der
Bürger über die Straßenbeleuchtung erhielt aber bald
darauf einen bedenklichen Stoß, da der Kurfürst die
Zahlungen einstellte, weil die Stadt die übernommene Gegenleistung
- eine neue Straßenpflasterung - nicht erfüllte.
Es blieb der Stadtverwaltung nun nichts anderes übrig, als die
Kosten für die Straßenbeleuchtung selbst zu bestreiten, was
eine schwere Belastung für sie bedeutete. Dazu kam noch die
Anordnung des Kurfürsten, die Laternen das ganze Jahr brennen zu
lassen. Andere Städte beschränkten ihre
Straßenbeleuchtung nur auf die
Monate September bis April.
Der Stadtsäckel war auf die Dauer dieser Belastung nicht
gewachsen, weshalb sich der Magistrat 1720 gezwungen sah, die
Beleuchtung einzustellen, wozu sogar der kurfürstliche Rat seine
Genehmigung gab (Jan Wellem war bereits 1717 gestorben). Man sagt,
daß die Bevölkerung mit der neuen Verdunkelung sehr
einverstanden war, sicherlich aber nur deshalb, weil sie nun die Kosten
nicht mehr zu tragen hatte.
Aber der Fortschritt war doch nicht aufzuhalten. 1738 fing man mit der
Straßenbeleuchtung bescheiden wieder an, deren Kosten sich
zunächst auf 360 Taler beschränkten. Allmählich kamen
mehr Laternen hinzu, bis man 1784 auf 263 Stück gekommen war. Mit
der Ausdehnung der Stadt mußten aber auch die
Straßenlaternen vermehrt
werden, und die Kosten stiegen 1809 für, Öl und Anzünder
auf 2400 Reichstaler, immerhin aber noch 600 Taler weniger als zur Zeit
Jan Wellems.
Die Lampen wurden im Sommer mit Rüböl und im Winter mit
Leinöl gefüllt. Schließlich wurde man der
Ölbeleuchtung, die doch nur schwaches Licht verbreitete,
überdrüssig und sann auf Verbesserung,
die ein Aachener 1818 erfunden zu haben glaubte.
Es war aber nichts damit, und ebensowenig mit dem Angebot einer
englischen Firma 1825, die Ölgas anbot, das doppelt so hell
leuchtete. Dann tauchte 1826 ein Unternehmer auf, der auch die
Straßenbeleuchtung von Aachen und Köln einrichtete und eine
bessere Ölbeleuchtung versprach. Mit diesem wurde ein Vertrag auf
vorläufig 119 Öllaternen abgeschlossen.
1848 schloß die Stadt einen Vertrag mit einer Firma Sinzig &
Co, der auch das Recht zur Anlage von Rohrleitungen zuerkannt wurde.
Diese Firma sollte nicht nur die Straßen, sondern auch die
Haushaltungen
mit Ölgas versehen. Der Gaspreis war nicht billig, denn der
Kubikmeter kostete 1,20 Mark, während die Straßenbeleuchtung
(im Jahre 1855) 4840 Taler erforderte. Es waren jedoch nur wenige
Bürger, die sich den Luxus der Gasbeleuchtung für 1,20 Mark
leisteten. Auf 81 Pfennig wurde der Preis erst nach etlichen Jahren
gesenkt.
Mit der Gasgesellschaft, mit der die Stadt 20 Jahre verbunden war, hat
sie keine glückliche Hand gehabt. Es wurde daher 1865 beschlossen,
die Kohlengasherstellung durch eine ganz neue Anlage in eigener Regie
zu übernehmen, die auch die vorhandenen 758 Straßenlaternen
ab 20. September 1866 zu versorgen hatte.
Ich erinnere mich noch aus meiner Jugendzeit des kleinen Mannes, der
als Laternenanzünder für die Friedrichstadt angestellt war.
Tagsüber verkaufte er weißen Sand. Mit Einbruch der
Dunkelheit spazierte
der kleine Mann, mit einer langen Stange bewaffnet, an deren Spitze in
einem Gitter ein Licht angebracht war, durch die Straßen, um die
Laternen anzuzünden. Ebenso löschte er sie bei Hellwerden.
Wir Jungens hatten natürlich abends nichts Besseres zu tun, als
hinter ihm herzulaufen und ihn mit dem Spitznamen
„Laternepitscher“ zu ärgern. Da er uns mit seinen
kurzen Beinen doch nicht einholen konnte, drohte er uns nur mit seiner
langen Stange.
Dann kam das Zeitalter der Elektrizität. Am 1. September 1891
wurde probeweise das Stadttheater beleuchtet, und ein Jahr später,
am 28. September 1892, brannten zum ersten Male vier Kandelaber auf der
Straße.
Um 1900 waren es schon 50 Bogenlampen, 4463 Gaslaternen und 28 Petroleumlampen, die die Stadt erleuchteten.
Und heute? Welch ein Lichtermeer in den Geschäften und auf den
Straßen der City! Von einer Verdunkelung wird wohl keiner mehr
etwas wissen wollen!
Quelle: Jan Wellem II-IV/10 mit freundlicher Genehmigung v. Heinrich Spohr
Brauchtum - Maibäume in Bayern
Rund
um den Maibaum gibt es in jeder Region andere Traditionen. In Bayern
ist es Ehrensache, einen besonders großen, schön gewachsenen
Stamm aufzustellen – schließlich gilt der Maibaum als
Fruchtbarkeitssymbol
und als Zeichen bayrischen Bürgerstolzes.
In Oberbayern wird der Stamm (oft bis zu 30 Meter lang) zuerst
entrindet und dann bemalt. Der grüne Wipfel bleibt stehen, eine
Fichtenzweig-Girlande, ein oder zwei weiß-blaue Kränze und
hölzerne Figuren kommen als Schmuck dazu.
Mit viel Kraft und Geschicklichkeit muss der Baum dann aufgerichtet
werden. Steht er erst mal auf dem Dorfplatz, können alle aufatmen:
Denn nichts fürchten die Männer mehr, als dass ihr Malbaum
von Konkurrenten aus anderen Dörfern gestohlen werden könnte.
Entwendet werden darf das Schmuckstück traditionell zwar nur
innerhalb
des Ortes, wo er aufgestellt wurde (also nicht aus dem Wald) und auch
nur mit List und ohne Gewalt, aber eine Schande ist es doch, wenn der
Baum verschwindet.
Dann helfen nur Rückgabeverhandlungen mit reichlich Bier und
Brotzeit. Mehr über (ober-)bayrische Malbaumtraditionen unter
www.maibaum-verein.de
Quelle: Michaels Kalender 2009
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.05.1870 Das Wasserwerk Flehe wird eröffnet.
01.05.1910 Eröffnung der Verwaltungsbeamtenschule an der Luisenstraße.
02.05.1945 Das „Mitteilungsblatt der Stadt Düsseldorf“ erscheint erstmalig.
05.05.1960 Das Dreischeiben-Hochhaus wird fertiggestellt.
07.05.1880 Der Düsseldorfer Ruderverein wird gegründet.
08.05.1945 Ende des Zweiten Weltkriegs.
09.05.1880 Eröffnung der Kunst- und Gewerbeausstellung, die auch vom Kronprinzen Friedrich von Preußen
sowie Kaiser Wilhelm I. und Gemahlin besucht wird (bis 1.10.1880).
09.05.1910 Der Verein zur Förderung des Zoologischen Gartens wird gegründet.
09.05.1985 Das umgebaute und sanierte Kunstmuseum im Ehrenhof wird wieder eröffnet.
13.05.1880 Der Verein für Geschichts- und Alterthumskunde von Düsseldorf und Umgebung wird gegründet. Er
nennt sich ab 1882 Düsseldorfer Geschichtsverein.
15.05.1940 Gegen 2 Uhr nachts erfolgt der erste Luftangriff auf die offene Stadt Düsseldorf. Es erfolgen
Bombeneinschläge im Oberbilker Phönix-Werk, am
Hermannsplatz und Dorotheenstraße / Ecke
Lindenstraße.
18.05.1360 Graf Gerhard I. von Berg gestorben.
23.05.1925 Inbetriebnahme des Autobusverkehrs der Rheinischen Kraftwagengesellschaft auf der ersten Linie
Düsseldorf - Remscheid. Eine Woche später wird auf der
Linie Düsseldorf - Mönchengladbach der
Autobusverkehr aufgenommen.
24.05.1380 König Wenzel erhebt die Grafschaft Berg zum Herzogtum und den Grafen Wilhelm II. zum Herzog.
24.05.1835 Der Gewerbeverein für den Regierungsbezirk Düsseldorf wird gegründet.
24.05.1975 Der Japanische Garten im Nordpark wird eröffnet.
26.05.1865 Die Ärztekammer Nordrhein wird gegründet.
31.05.1680 Joachim Neander, protestantischer Liederdichter, in Barmen gestorben.
31.05.1860 Der Künstlerunterstützungsverein (Künstlerverein Malkasten) kauft das Jacobi’sche Gut.
01.06.1825 Gründung der evangelischen Gemeinde in Düsseldorf.
01.06.1970 Der Neubau des Marienhospitals wird eingeweiht.
07.06.1975 Das Florence-Nightingale-Krankenhaus in Kaiserswerth wird eröffnet.
13.06.1875 Gründung der evangelischen Pfarre in Gerresheim.
13.06.1925 Die erste Veranstaltung im Rheinstadion findet durch den Düsseldorfer Schwimmclub 1909 statt.
16.06.1585 Hochzeit Herzog Johann Wilhelms I. mit Jacobe von Baden.
19.06.1805 Die Franziskaner-Klosterkirche an der Citadellstraße wird nach dem Landesherrn Maximilian
benannt.
20.06.1730 Gabriel de Grupello, Jan Wellems Hofbildhauer, gestorben.
21.06.1900 Letzte Fahrt einer Pferdebahn. Auf allen Strecken sind nun elektrische Straßenbahnen eingesetzt.
22.06.1930 Das von Graf Zeppelin geführte Luftschiff LZ VII „Deutschland“ trifft in Düsseldorf ein. Die
Luftschiffhalle wird fertiggestellt und in Betrieb genommen.
25.06.1945 Der allgemeine Verkehr nach und von Düsseldorf-Oberkassel wird wieder freigegeben.
26.06.1935 Zu Naturschutzgebieten in Düsseldorf werden erklärt: Neandertal, Vogelfreistätten Eller Forst,
Urdenbacher Kämpe.
26.06.1935 Bei der Stadtverwaltung wird ein Vertrauensausschuss gebildet.
Brauchtum - Weihnachten im Sommer
Die Johannisnacht am 24. Juni gilt als die kürzeste Nacht des
Jahres: An keinem Tag des Jahres leuchtet die Sommersonne länger.
Aber ab diesem Termin werden die Tage kürzer und die Nächte
immer länger.
Der Scheitelpunkt dieser „Negativ-Entwicklung“ wird am 25.
Dezember erreicht. Und genau in dieser Nacht Wintersonnwende) wird der
Messias geboren; die Tage werden länger und die Nächte
kürzer.
So wurde der Johannistag zur „Sommerweihnacht“.
Am Abend des 24. Juni brennen die Johannisfeuer – mit dieser
„Lichtverstärkung“ wird im Brauchtum die
Sommersonnwende gefeiert.
Für diesen Tag galten strikte Vorschriften: unziemliche
Trinksitten, Streit oder Ähnliches waren verpönt. Die
Unverheirateten tanzten, oft bis zur Erschöpfung, um das Feuer.
Zum Johannisfeuer gehört der segenbringende Sprung über das
Feuer. Er überwindet Unheil, reinigt von Krankheit und wirkt umso
besser, je mehr Leute über das Feuer springen. Wenn ein Paar sich
bei diesem Sprung nicht losließ, so deuteten dies die Menschen
früher als ein gutes Zeichen für eine bald bevorstehende
Hochzeit.
Manfred Becker-Huberti - Quelle: Michaels Kalender 2008
2010-2
EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung 2010
Donnerstag, 11. März 2010 um 19:30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160
Tagesordnung
01. Eröffnung und Begrüßung
02. Verlesen der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung
03. Bericht des Vorstandes
04. Kassenbericht
05. Bericht der Revisoren
06. Aussprache über die TOP 3 bis 5
07. Entlastung des Vorstandes und Kassierers
08. Wahl der/des 1. Vorsitzenden
09. Wahl der/des 2. Geschäftsführers/Geschäftsführerin
10. Wahl des 2. Kassierers
11. Wahl eines Revisors
12. Verschiedenes
13. Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentiert Fotos vom
100jährigen Vereinsjubiläum des Bürgervereins.
Diese Einladung gilt nach § 7 Zif. 4 unserer Satzung als
rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für
Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind.
Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ
verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie
an der Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die
Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder,
3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern
zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen
unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ
30050010) und Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00)
zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Brigitte Cremer, Bochumer Str. 40
Wir trauern um unsere Mitglieder
Adolf Benten
* 13.02.1932 † 27.12.2009
Peter Sonntag
* 31.01.1954 † 31.01.2010 †
Helmut Nolte
* 27.05.1933 † 10.12.2009
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1
004 809 305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483
083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
PLATZDA! Fest 2010
Rund um die „Klinke“
Unter diesem Motto planen wir für Sonntag, den 11. Juli 2010 ab
14.00 Uhr eine Präsentationsveranstaltung mit allen Unterrather
und Lichtenbroicher Vereinen. Hier hat dann jeder Gelegenheit, seinen
Verein und die Ziele einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu
machen.
Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe dem bisher wenig genutzten Platz etwas
Leben einhauchen zu können, damit er auch für weitere
Veranstaltungen reizvoll wird.
Durch ein entsprechendes Rahmenprogramm wollen wir die Bürger motivieren.
Auf eine rege Beteiligung freut sich der Vorstand.
In eigener Sache
Seit
einiger Zeit sammelt ein Unbekannter im Namen des Bürgervereins
Unterrath-Lichtenbroich Spenden für Bedürftige in beiden
Stadtteilen. Der Vorstand des Bürgervereins weist
ausdrücklich daraufhin, dass der Bürgerverein niemanden mit
einer solchen Aktion beauftragt hat.
In der letzten Mitgliederversammlung sowie beim Jahresempfang der
Begegnungsstätte hat die 1. Vorsitzende alle Bürger und
Bürgerinnen aufgefordert, keine diesbezüglichen Spenden zu
geben.
Inzwischen hat der Vorstand Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizei und der Vorstand des
Bürgervereins entgegen. Vielleicht kommt dem Bürgerverein
Kommissar Zufall zur Hilfe und stellt den unbekannten Betrüger.
Der Vorstand
Düsseldorf auch in Krisenzeiten stark
- mit Optimismus ins Jahr 2010 -
Die finanziell schwierigen Zeiten sind auch an der Stadt
Düsseldorf nicht spurlos vorüber gegangen. Trotz der
Wirtschaftskrise ist es aber gelungen, auch für 2010 erneut einen
ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Jetzt macht sich bezahlt, dass
unsere Stadt seit über zwei Jahren schuldenfrei ist und dass in
den zurückliegenden Jahren Geld auf die hohe Kante gelegt wurde.
Diese Reserve kann heute genutzt werden für die derzeitigen
Einnahmerückgänge.
Ich bin optimistisch, dass Düsseldorf sein hohes Niveau wird
halten können. Konkret heißt das, keine
Jugendfreizeitstätte, kein Schwimmbad, kein Altenzentrum wird
geschlossen.
Im Gegenteil: Als die Bezirksvertretung am 28. Oktober 2009 zum
erstenmal in neuer Zusammensetzung tagte und über den Haushalt
2010 beriet, wurden in einem vernünftigen Rahmen auch
Beschlüsse für unseren Stadtbezirk gefasst.
Dazu gehörten u.a der II. Bauabschnitt , „Klinke“, der
Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich, die Ortsumgehung
Rath, die Ampel Unterrather Straße - Kartäuserpark, die
Turnhalle in Rath. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen: Nicht
alles was wünschenswert ist, kann in den kommenden Jahren sofort
umgesetzt werden.
Trotzdem bleibt es dabei: Wir können zu Recht mit Optimismus in die Zukunft schauen.
Jürgen Buschhüter
Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6
Pfarrerin Gabriele Palm von der Petruskirche feierlich verabschiedet
Neun
Jahre lang war Frau Palm Pfarrerin an der Petruskirche in Unterrath.
Ende 2009 wurde sie sowohl von ihrer Gemeinde als auch von vielen
Unterrather und Lichtenbroicher Bürgern und Bürgerinnen
verabschiedet.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst, der sehr gut
besucht war. Im Anschluss hieran fand ein Empfang im Gemeindesaal
statt. Viele geladene Gäste waren gekommen und verabschiedeten
sich persönlich von ihrer Pfarrerin und wünschten ihr nicht
nur für ihren zukünftigen beruflichen Weg alles Gute und
Gottes Segen. Der Familienkreis sang zum Abschied frei nach dem Lied
von DJ Ötzi und Nik P. „Einen Stern, der Gaby‘s Namen
trägt“. Alle Gäste sangen mit.
Anschließend hielt Frau Palm, die am ersten Advent 2000 ihre
Dienstzeit als Pfarrerin in Unterrath begonnen hatte, ihre
Abschiedsrede. Sie bedankte sich herzlich für die gemeinsame Zeit.
Frau Palm verlässt die Gemeinde auf eigenen Wunsch, um sich neuen
beruflichen Herausforderungen zu stellen.
Ab dem 1. Januar 2010 arbeitet sie offiziell als Gemeindepfarrerin in
der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubündens in der
Schweiz. Nach bestandenen Prüfungen im Herbst ist sie mit einem
Beschäftigungsumfang von 90 % in der Pastorationsgemeinschaft
Churwalden/Parpan tätig. Dort ist sie zuständig für 700
Gemeindeglieder. Ihr hauptsächliches Aufgabengebiet umfasst
Gottesdienste, Seelsorge, evangelischer Religionsunterricht und weitere
Aufgaben im Kolloqium (= Kirchenkreis).
Frau PaIm wurde 1964 in Neumünster/Schleswig-Holstein geboren.
Ihre Grundschulzeit verbrachte sie in Ostfriesland und in St. Augustin.
Von 1974 bis 1981 lebte sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Falls
Church, Va. USA. Dort hat sie die 5.-11. Klasse der Deutschen Schule in
Washington D.C. besucht.
Ihr Abitur hat sie in Troisdorf an einem Gymnasium bestanden. 1984 nahm
sie das Studium der evangelischen Theologie in Bonn auf. Sie
absolvierte drei Semester an der Universität Heidelberg, bevor sie
1991 ihr Studium in Bonn beendete.
Danach arbeitete sie als Vikarin in Lohmar und in Concord, North
Carolina USA. Nach ihrer Hilfsdienstzeit in Neuwied war sie fünf
Jahre lang als Gehörlosenseelsorgerin in den Kirchenkreisen
Altenkirchen, Koblenz und Wied tätig, bevor sie nach Unterrath kam.
Für Frau PaIm sind auch die ökumenischen Kontakte, die sie im
Laufe ihres Berufslebens knüpfen konnte, sehr wichtig wie z. B.
mit der Reformierten Kirche in Frankreich, der Lutherischen Kirche in
der Slowakei, der Anglikanischen Kirche in Ruanda (Afrika) und in
London GB sowie mit der United Church of Christ (USA).
Die Redaktion wünscht Frau Pfarrerin Gabriele Palm für ihren
weiteren Lebensweg und ihre neue Aufgabe alles Gute und Erfolg sowie
persönliche Zufriedenheit.
Veronika Dalbert-Schneider
Ein Herz nicht nur für Kinder
Im
vergangenen Jahr unterstützte der Bürgerverein alle
Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich mit einer Spende von
jeweils 250,-- Euro. Auch der Mittagstisch von MUK erhielt eine Spende
in derselben Höhe.
Der Vorstand
Blumenhaus Matthiessen unter neuer Leitung
1990 gründete Frau Inge Matthiessen das Blumenhaus am Unterrather Friedhof.
Eine reichhaltige bunte Auswahl an tagesfrischen Schnittblumen,
Topfpflanzen, Balkon- bzw. Friedholfspfanzen wurden nach individuellen
Wünschen der Kunden von Frau Matthiessen und den Mitarbeitern
liebevoll arrangiert und für alle Anlässe zusammengestellt.
Einen hohen Stellenwert hatte in dem Unternehmen auch die
Trauerfloristik und Grabpflege. Die Dekoration eines Grabes
gehörte zu den wichtigsten Anliegen im Blumenhaus.
Für viele Menschen ist der Friedhof ein Ort der Besinnung, der
Trauer, ein Ort, an dem man seinen Lieben am nächsten ist. Deshalb
bepflanzten die Mitarbeiter des Blumenhauses die Grabstätten mit
größter Sorgfalt und legten ganz besonderen Wert auf
individuelle, persönliche Beratung.
Dieser hohe Qualitätsstandard wird auch in Zukunft aufrechterhalten und durch die Nachfolgeregelung gewährleistet.
Herr Christian Matthiessen, der bereits seit über 16 Jahren im
mütterlichen Betrieb gearbeitet hat, übernahm zu Beginn des
Jahres 2010 die Firma und wird sie eigenverantwortlich fortführen.
Wie seine Mutter legt er und sein Team auch weiterhin großen Wert
darauf, dass die Kundenwünsche individuell mit einem hohen
Qualitätsstandard
erfüllt werden. Dies gilt sowohl für den Schnittblumen,
Topfpflanzen-, Balkon- und Friedhofspflanzenbereich. Auch die
Trauerfloristik und Grabpflege werden in der bereits bekannten
Qualität angeboten.
Auch für Herrn Christian Matthiessen und sein Team steht die individuelle, persönliche Beratung im Vordergrund.
Um der Kundschaft ein noch schöneres Ambiente zu präsentieren
wurde das Blumengeschäft in der Zeit vom 31.12.2009 bis zum
08.01.2010 renoviert und umgestaltet.
Das Ergebnis ist mehr als gelungen. Das Blumenhaus erstrahlt im
wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz. Die Wände wurden hell
gestrichen und neue Leuchtmittel angebracht. Auch gibt es eine neue
Theke zu bewundern. Die übrige Innenausstattung ist ebenfalls sehr
geschmackvoll.
Am 09.01.2010 wurde das Blumenhaus mit einer Feier neueröffnet.
Viele Kunden waren der Einladung trotz der Kälte und des starken
Schneefalls gefolgt und feierten gemeinsam mit der Familie Matthiessen
und dem Team bis in den frühen Morgen den Generationswechsel.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Viele Kunden bestaunten das neu gestaltete Geschäftslokal.
Die Redaktion wünscht Frau Inge Matthiessen für Ihre Zukunft
alles Gute und vor allem Gesundheit und hofft, dass sie ihren Ruhestand
genießen kann. Trotz jahrelanger schwerer Arbeit hatte Frau
Matthiessen für jeden Kunden immer ein nettes Wort.
Herrn Christian Matthiessen und seinem Team wünschen wir viel
Erfolg. Die Redaktion ist sich sicher, dass der bisherige
Qualitätsstandard aufrechterhalten bleibt, wenn nicht sogar noch
getoppt werden wird.
Veronika Dalbert-Schneider
D-Zug-Siedlungssfest
Das
12. D-Zug-Siedlungssfest war - so die einhellige Meinung aller
Beteiligten und Besucher - wieder ein gelungenes und sehr harmonisches
Fest.
So sieht es auch die Interessengemeinschaft, die sich an dieser Stelle
noch einmal herzlich bei den vielen fleißigen Helfer(inne)n
bedanken darf, die sich beim Herrichten und später beim
Aufräumen des „Festplatzes“, eingebracht haben. Auch
bei allen, die bei der Durchführung des Festes eine Aufgabe
übernommen haben, beispielsweise in einer der Essensbuden,
beim Wertmarkenverkauf oder auf der Kinderspielstraße, sei
herzlich gedankt.
Leider nimmt die Zahl derer, die auch in den Abendstunden stundenweise
bereit sind eine Aufgabe zu übernehmen, beispielsweise im Pils-
oder Altpavillon, stetig ab, sodass wir bereits dieses Jahr erstmalig
nicht unerhebliche Kosten für Fremdpersonal ausgeben mussten.
Dennoch haben wir nach den vorläufigen Zahlen wieder einen kleinen
Überschuss erzielt, den wir wieder für wohltätige Zwecke
spenden möchten.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle einmal bei allen
Sponsoren, die schon seit vielen Jahren die Idee des
D-Zug-Siedlungsfestes unterstützen. Hier nennen wir
stellvertretend für alle Sponsoren: die Firma Möbel Kienen,
den Bürgerverein Unterrath und die Firma Fred Hausen.
D-Zug Siedlungsfest - Festausschuss 12. D-Zug Siedlungsfest
Ergänzung der LZA an der Kreuzung Hamborner Straße / Parsevalstraße um ein Lichtzeichen für Linksabbieger
Die
Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 06.12.2001 die Verwaltung
gebeten, die LZA an der Ecke Hamborner
Straße/Parsevalstraße um einen grünen Richtungspfeil
für Linksabbieger zu ergänzen.
Die Verwaltung teilte im Jahre 2002 mit, dass es zutreffe, dass der
Linksabbiegeverkehr von der Hamborner Straße in die
Parsevalstraße in letzter Zeit stärker geworden ist. Eine
Ursache dafür sei sicherlich auch die baustellenbedingte
Totalsperrung der Straße „Am Hülserhof“, wodurch
eine Verbindung nach Ratingen vorübergehend gekappt ist. Dennoch
halten sich die damit verbundenen Verzögerungen in zumutbaren
Grenzen.
Das Nachrüsten der 1971 gebauten LZA um eine
Linksabbiegesignalisierung wäre mit
unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden, da diese
Signalanlage veralteter Bauart nicht mehr erweiterungsfähig ist
und komplett mit Tiefbau erneuert und ergänzt werden müsste.
Die vom Knoten etwas abgerückte signalisierte
Fußgängerüberquerung der Hamborner Straße liegt
nach heutigem Bedarf falsch. Sie ist Bestandteil der LZA und
müsste bei einem Umbau mehr zur S-Bahn-Haltestelle hin verschoben
werden. Insgesamt wäre deshalb mit
einem geschätzten Kostenaufwand von 175.000,00 EUR zu rechnen.
Dieser Umstand gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt, dass
der Umbau des Knotens in einen Kreisverkehr nach wie vor beabsichtigt
ist, wodurch die LZA insgesamt entfällt.
Bei einer Kreisverkehrslösung stellen Abbiegevorgänge
keinerlei Schwierigkeiten dar, so dass auch das angesprochene Problem
gelöst wird.
Gleichwohl hat die Bezirksvertretung sich immer wieder für die
Ergänzung der LZA eingesetzt. Die Verwaltung hatte nunmehr ein
Einsehen und baute die Anlage um. Die geänderte LZA wurde bereits
in Betrieb genommen. Was lange währt, wird endlich gut.
Die Redaktion
Einkaufen leicht gemacht
Wer ist krank? Wer behindert? Wer kann aus diesen Gründen nicht selbst einkaufen oder Behördengänge erledigen?
Dem kann geholfen werden.
Frau Petra Korbmacher übernimmt diese Aufgabe gern gegen einen geringen Aufpreis.
Frau Korbmacher ist gebürtige Unterratherin. Sie arbeitete viele
Jahre im elterlichen Malergeschäft, bevor sie sich vor zehn Jahren
selbstständig machte. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten
betreibt sie einen KFZ- Zulassungsservice, der mehrere Autohäuser
betreut.
Nachdem die Kaiserfiliale in Unterrath ihren Lieferservice eingestellt
hatte, entschloss sich Frau Korbmacher spontan diese Aufgabe zu
übernehmen und sich damit ein zweites Standbein zu schaffen. Frau
Korbmacher erklärte in einem Telefonat mit der Redaktion, dass sie
die bisherigen Liefertermine von Kaisers erheblich verkürzen kann.
Darüberhinaus bietet Frau Korbmacher nicht nur einen Einkaufs- und
Lieferservice an, sondern erledigt auch gerne Behördengänge.
Aufgrund einer erlittenen Fußverletzung, die Frau Korbmacher
lange Zeit an das Haus fesselte, weiss Frau Korbmacher wovon sie redet.
Wer diesen wirklich guten Service in Anspruch nehmen möchte, der
rufe bitte unter der Telefonnr. 02 11 - 42 99 97 58 an. Wir
wünschen Frau Korbmacher für ihr Vorhaben viel Erfolg.
Erika Prill
Chorfreunde Düsseldorf - Nord
Wir
Chorfreunde Düsseldorf - Nord, in deren Chorgemeinschaft der
Männerchor Eintracht 1883 Unterrath seit nunmehr 3 Jahren probt
und singt, haben ein für uns erfolgreiches Jahr 2009 mit vielen
musikalischen
Höhepunkten hinter uns und wir danken Ihnen, dass Sie uns bei vielen Auftritten als unser Publikum begleitet haben.
Zu den Höhepunkten zählten natürlich die
Konzertauftritte beim Frühjahrskonzert im Mai im Pfarrsaal von St.
MuK Unterrath, beim Herbstkonzert im Oktober im Pfarrsaal von St. Josef
in Rath und bei der Weihnachtsmatinee am 2. Advent wieder in St. MuK.
Aber auch die Mitgestaltung bei Messen, so der Schützenmesse in
St. Dreifaltigkeit Derendorf, einer Hochzeitsmesse in St. Josef Rath
und im Juni die Aufführung der großen Widormesse in
Herz-Jesu auf
der Roßstraße waren uns wichtig. Wir freuen uns, dass
unsere Mitwirkung auch bei weltlichen Feiern, wie beim Festakt zum
100-jährigen Bestehen des Bürgervereins
Unterrath-Lichtenbroich und bei der offiziellen Eröffnung des
Düsseldorfer Weihnachtsmarktes mit dem Oberbürgermeister Dirk
Elbers vor dem Rathaus gefragt war. Die Mitgestaltung der Andacht zu
Allerheiligen auf dem Unterrather Friedhof und der Feierstunde am
Ehrenmal im Oberrather Wald am Volkstrauertag ist seit Jahren für
uns selbstverständlich.
Sie sehen, es gibt viele Anlässe, unsere Stimmen erschallen zu
lassen und wir hoffen, dass das noch viele Jahre so bleibt und Sie uns
dabei unterstützen.
Ihr Düsseldorfer Mänerchor Eintracht 1883 Unterrath
in der Gemeinschaft Chorfreunde Düsseldorf - Nord
Zur Vormerkung:
Frühjahrskonzert am 9. Mai 2010 im Pfarrheim St. Maria unter dem
Kreuze in Unterrath, Kürtenstr. 160.
Brauchtum
Das Kreuz verehren
Goldene Kelche tragen die weiß gekleideten Mädchen in Lohr
am Main in Ihren Händen. Sie sind mit roten Bändern verbunden
und tragen die fünf Wundmale des Gekreuzigten.
Symbolisch fangen sie so das Blut des Gekreuzigten auf, wie es auf den
mittelalterlichen Bildern die Engel tun: Kein Tropfen des kostbaren
Bluts, das zum Heil der Menschen geflossen ist, soll verloren gehen. So
werden die Zuschauer der traditionellen Prozession am Karfreitag
symbolisch erinnert: Sein Blut ist auch für dich geflossen!
Tausende säumen jedes Jahr die Straßen, wenn die 13
Figuren-Bilder der Leidensgeschichte (Das Letzte Abendmahl, Jesus am
Ölberg, der Gekreuzigte und zum Schluss Jona im Bauch des Wals als
Sinnbild der Auferstehung) von Angehörigen der Handwerkerinnungen
schweigend durch die Straßen getragen werden.
Solche barocken Bilderprozessionen waren früher im gesamten
süddeutschen Raum üblich, viele wurden jedoch im Zuge der
Aufklärung abgeschafft.
Durch die Hartnäckigkeit des damaligen Stadtpfarrers, der 1818 die
Behörden vor Unruhen warnte, falls man den Gläubigen die
Prozession verbiete, blieb der Karfreitagsgang von Lohr erhalten.
Quelle: Michaels Kalender 2010
mit freundlicher Genehmigung der Steyler Mission
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.03.1910 Gründung des Rheinischen Jugendherbergswerks.
02.03.1985 Das Wehrhahn-Center an der Ecke Am Wehrhahn und Oststraße wird eröffnet
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
12.03.1940 Das Karl-Immermann-Denkmal von Prof. Clemens Buscher wird im Botanischen Garten an der
Goltsteinstraße aufgestellt.
29.03.1675 Der Düsseldorfer Johann Maurenbrecher erhält vom Kurfürsten ein Privileg für die Post nach
Norwegen.
30.03.1770 Die Landesbibliothek wird gegründet.
01.04.1905 Die Knabenmittelschule an der Luisenstraße wird eröffnet.
01.04.1910 Prof. Andreas Achenbach, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
05.04.1880 Die Prinzen von Hohenzollern, Wilhelm, Ferdinand und Anton, nehmen Wohnung im Schloss Jägerhof.
13.04.1880 Die Marienschule, Marienstraße 2, wird mit 196 Schülern eröffnet.
15.04.1940 Die große Bronzeplastik Felix Mendelssohn Bartholdys von Prof. Clemens Buscher, die früher in der
großen Außennische am Stadttheater am
Hindenburgwall aufgestellt war und sich seit 1936 im Lager
der Ausstellungshallen befand, wird auseinanderge43
schweißt und mit zwei anderen Plastiken
(weiblichen Akten) des Bildhauers Bernhard Sopher der
„Metallspende für den Führer“ zu dessen
Geburtstag überwiesen. Gleichzeitig werden die Bronzene
Heinrich-Heine-Plakette vom Geburtshaus
Heines in der Bolkerstraße und die beiden großen
Bronzereliefs von den ehemaligen großen
Siegessäulen der Ausstellung Düsseldorf 1902, darstellend
Kaiser und Kronprinz Wilhelm, der
Metallspende zur Verfügung gestellt.
17.04.1910 Das katholische Mädchenheim an der Klosterstraße wird eingeweiht.
17.04.1945 Besetzung des rechten Rheinufers durch die alliierte Truppen. Übergabe der Stadt Düsseldorf an die
einrückenden Amerikaner Die Stadt wird durch amerikanische
Truppen besetzt. Stadtkämmerer
Dr. Füllenbach wird von den Besatzungsmächten szum
Oberbürgermeister ernannt.
18.04.1930 Einweihung der neuen evangelischen Notkirche in Mörsenbroich.
20.-24.4.1985 Auf der Königsallee findet der erste Bücherbummerl statt.
26.04.1990 Die Düsseldorfer Handwerkskammer wird gegründet.
29.04.1870 Eröffnung der Stadtbüchereien.
2010-1
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Günter und Gertrud Dörendahl, Unterrather Str. 111
Wir trauern um unser Mitglied
Siegrid Lippitsch
geb. Heiniz
* 06.05.1940 † 18.10.2009 †
Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V. zum Jahreswechsel 2009/2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder!
Auch das Jahr 2009 wiederum war geprägt von diversen negativen Ereignissen, die Schlagzeilen machten.
Insbesondere zum Jahresende hin bedrückte uns alle das Schicksal der Mitarbeiter der Firmen Opel und Quelle.
Auf der anderen Seite glaube ich, dass die Talfahrt der
Weltwirtschaftskrise so langsam ihr Ende finden wird und es wieder
– wenn auch ein wenig mühsam – aufwärts geht.
Ich habe insgesamt ein gutes Gefühl für die Zukunft,
verbunden mit Hoffnung und Zuversicht zu wiedergewonnenen bzw.
wiederauflebenden Stärken und Werten unserer Gesellschaft. Wir alle werden das schon schaffen!
Aus sportlicher Sicht freut mich insbesondere der Aufstieg von
Fortuna95 in die zweite Bundesliga. Vielleicht darf ich – so Gott
will – in einem zukünftigen Grusswort noch einmal auf einen Aufstieg verweisen.
Das Jahr 2009 war für den Bürgerverein ein ganz besonderes
Jahr. Wir haben mit einer entsprechenden Festschrift, Ausstellungen und
tollen Veranstaltungen unser 100-jähriges Vereinsjubiläum
begangen. Erinnern möchte ich beispielhaft an das Bürgerfest
und den Tanzabend im Mai 2009.
Alle Veranstaltungen waren außerordentlich gut besucht und wurden
bestens angenommen. Insbesondere hat mich gefreut, dass ich in vielen
Einzelgesprächen
erfahren durfte, welche Resonanz und Akzeptanz der Bürgerverein in
der Unterrather und Lichtenbroicher Bevölkerung zuteil wird.
Bei einem solchem Interesse und Zuspruch für unseren Verein,
welchen wir ebenfalls von der Bezirksvertretung und Bezirksverwaltung
aber auch
von unserem Oberbürgermeister Dirk Elbers selbst erfahren, freue
ich mich auf eine zukünftige erfolgreiche Vereinsarbeit.
Selbstverständlich werden wir uns auf unseren
„Lorbeeren“ nicht ausruhen, sondern weiterhin
tatkräftig die Entwicklung von Unterrath und Lichtenbroich
fördern und mitgestalten. Im Namen des Vorstandes und
natürlich auch persönlich
möchte ich mich ganz herzlich bei allen Personen und
Institutionen, die an der Gestaltung und Umsetzung der
Vereinsaktivitäten im Jahr 2009
beteiligt oder in sonstiger Weise unterstützend tätig waren,
bedanken.
Ein besonderer Dank gilt dem Ratsherrn und Bezirksvorsteher Jürgen
Buschhüter sowie dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle 6, Hans-Günter Strerath.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und frohes neues Jahr 2010.
Erika PriII 1. Vorsitzende
Jahresfahrt am 19. Juni 2010
Unsere
diesjährigen Jahresfahrt führt uns zuerst zum
„Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel“
In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu ausgebildet, für
eine totalitäre Staatspartei kritik- und bedingungslose
Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit müssen als Mahnung zu
Menschlichkeit und Toleranz begriffen werden. In diesem Wissen wird
sich Vogelsang zu einem weltoffenen, internationalen Platz entwickeln,
der der Information, der Erholung und dem vielfältigen Lernen
dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus mit
fachkundlicher Führung dauert 90 Min.
Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke
Kalkumer Str. Unser Mittagessen werden wir im „Restaurant zur
alten Mühle“ in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen
findet eine Rundfahrt mit der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag
zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Verdienstorden für Dr. Edmund Spohr
Der
Vorsitzende der AGD, Dr. Edmund Spohr, erhielt am 05.10.2009 von
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Verdienstorden des
Landes Nordrhein-Westfalen.
Dr. Spohr wurde am 14. März 1943 in Trier geboren und wuchs in
Düsseldorf auf. Von 1962 bis 1967 studierte er
Kulturwissenschaften und Architektur an der RWTH Aachen und beendete es
als Dipl.Ing.
Seitdem ist er als freischaffender Architekt in Düsseldorf
tätig mit den Schwerpunkten Wohnanlagen, Altenheime sowie
Erstellung von Baugutachten und Denkmalpflege.
Mit dem Historiker Hatto Küfner gab er den Buchband
„Düsseldorfeine Stadt zwischen Tradition und Vision“
heraus. An dem Erhalt des Ständehauses und dem Neubau des
nordrhein-westfälischen Landtages hatte er wesentlichen Anteil.
Für diese Verdienste nahm er im Laufe seines Schaffens viele
Ehrungen entgegen. Im Jahre 2003 bekam er das Bundesverdienstkreuz 1.
Klasse. Für seine Aktivitäten der Stadtentwicklung und
Denkmalpflege wurde er mit dem Jan-Wellem-Ring der Stadt
Düsseldorf ausgezeichnet.
Seit 1983 ist er Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer
Heimat- und Bürgervereine und trat damit die Nachfolge von Kurt Monschau an.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Herrn Dr.
Edmund Spohr noch viele gesunde Jahre seines Schaffens für das
Wohl seiner Heimatstadt Düsseldorf.
E.P.
Wahl des neuen Bezirksvorstehers
In
der letzten Ausgabe unseres Heimatblattes stand bei Redaktionsschluss
noch nicht fest, wer der neue Bezirksvorsteher der Bezirksvertretung 6 sein würde.
Mit 15 Ja Stimmen erhielt Jürgen Buschhüter die absolute Mehrheit und wurde in seinem Amt bestätigt.
Neben seiner vielseitigen Arbeit in der Bezirksvertretung ist er noch ehrenamtlich in vielen Gremien tätig.
Eine sehr wichtige Aufgabe ist seine Tätigkeit in der
Behindertenhilfe. Er ist Vorsitzender der K.A.B. In der katholischen
Jugend tritt er mit seinem Sohn Peter gerne in den
Karnevalveranstaltungen des Vereins auf. Nicht zu vergessen ist sein
Ratsmandat.
Der Vorstand des Bürgervereins sowie die Redaktion des
Heimatblattes gratulieren Herrn Jürgen Buschhüter ganz
herzlich zur Wiederwahl und wünschen ihm eine glückliche Hand für seine Aktivitäten.
E.P.
Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Die Bezirksregierung 6 nimmt zur Kenntnis, dass eine Sanierung des
nördlichen Zubringers von der Verwaltung geplant ist. Der Rat der
Stadt muss dieses Vorhaben noch förmlich beschließen.
Auf der ganzen Länge vom Ausbauende der BAB A52 bis zur
Grashofstraße in beiden Fahrtrichtungen ist der nördliche
Zubringer
sanierungsbedürftig.
Aufgrund des mit 3,0 m breiten Fahrspuren zu geringen Querschnitts ist
eine starke Spurrillenbildung vorhanden. Zwischenzeitlich wurden die
aufgetretenen Spurrillen mehrfach zur Wiederherstellung der
Verkehrssicherheit beseitigt. Hierdurch hat der gebundene Oberbau
zusätzlich an Tragfähigkeit verloren.
Der Oberbau soll nunmehr entsprechend der aktuellen Verkehrsbelastungen
dimensioniert und vollständig erneuert werden. Im Rahmen dieser
Sanierung werden die Fahrstreifen auf bis zu 3,50 m verbreitert.
Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird gleichzeitig der
Unfallschwerpunkt an der Kreuzung „Vogelsanger Weg“ in
Fahrtrichtung Essen beseitigt. Zur Erhöhung der Sicherheit und
Leistungsfähigkeit des Knotens, Fahrtrichtung stadtauswärts,
ist eine dritte Aufstellspur der Hauptfahrbahn vorgesehen sowie eine
Verbreiterung der Linksabbiegespur des Vogelsanger Wegs auf 3,75 m.
Der Straßenbau soll während der Sommerferien 2010 erfolgen.
Aufgrund der in diesem Zeitraum geringeren Verkehrsbelastung kann die
Behinderung für den fließenden Verkehr minimiert werden.
Im Zuge der Bauarbeiten werden die stadtauswärts führenden
Fahrspuren komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch frühzeifig
angekündigte, großräumige Umleitungen über die BAB
A 44 Anschlussstelle Düsseldorf-Stockum, die BAB A 52
Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und die BAB A 44 Anschlussstelle
Ratingen-Ost geleitet.
Die stadteinwärtige Fahrtrichtung bleibt über die gesamte
Bauzeit von 6 Wochen zweistreifig befahrbar. Die im Ausbaubereich
befindliche Tankstelle bleibt anfahrbar.
Nach Erörterung mehrerer Alternativen wurde diese
Verkehrsabwicklung im Einvernehmen mit der Bezirksregierung, der
Polizei und Straßen.NRW als die am wenigsten
beeinträchtigende Maßnahme festgelegt.
Die Gesamtbaukosten betragen ca. 3.000.000,00 Euro.
– Auf Nachfrage teilte die Verwaltung mit, dass die Querwindbahn
des Flughafens für den Flugverkehr zurzeit nicht
wiedereröffnet wird.
– Mehrheitlich beschloss die Bezirksvertretung die Verwaltung zu
bitten, auf der gesamten Fallingbosteler Straße beidseitig ein
absolutes Halteverbot einzurichten.
Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Fallingbosteler
Straße mit der Unterführung eine wichtige Verkehrsverbindung
zwischen dem Lemgoer Weg und der Straße Auf der Reide ist.
Trotz der unübersichtlichen und engen Straßenführung
werde dort zurzeit vermehrt geparkt, sodass aus diesem Grunde die
Einrichtung des Halteverbots im Interesse der notwendigen
Verkehrssicherheit geboten ist.
– Des Weiteren bat die Bezirksvertretung 6 mehrheitlich die
Verwaltung um Prüfung, ob die Bushaltestelle Neu-Lichtenbroich um
ca. 50 bis 100 m Richtung Ratingen verlegt werden und ob an dem
gewünschten neuen Standort ein Wartehäuschen aufgestellt
werden könne.
Zur Begründung wurde ausgeführt, dass sich die derzeitige
Bushaltestelle nur wenige Meter von der Wohnbebauung befinde, deren
Fenster und Balkone zur Straße bzw. Haltestelle ausgerichtet sind.
Die Anwohner würden sich über Geruchsbelästigungen sowie
Lärm in den Abendstunden, der das Schlafen bei offenem Fenster
unmöglich mache, beschweren.
Durch eine Verlegung wäre die Wohnbebauung weniger
beeinträchtigt, da sich dort die Stirnwände der Häuser
ohne Fenster und Balkone befinden.
– Ebenso beschloss die Bezirksvertretung einstimmig die
Verwaltung zu bitten, die Schulwege zur Schule An der Golzheimer Heide
durch zusätzliche Piktogramme Tempo 30 sowie Schilder
„Achtung Kinder“ sicherer zu gestalten.
Die vorhandenen Piktogramme Tempo 30 sollten - soweit erforderlich - erneuert werden.
Für zusätzliche Piktogramme bzw. Schilder kommen insbesondere folgende Standorte in Betracht:
Einmündung Rheinlandstraße / Lothringer Straße
Einmündung Rheinlandstraße / An der Golzheimer Heide
Einmündung Breisacher Straße / An der Golzheimer Heide
Einmündung Breisacher Straße / Lothringer Straße
– Schließlich wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu
prüfen, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Falkenweg /
Sandweg über die Straße Am Roten Haus durch einen
Zebrastreifen oder andere Maßnahmen sicherer gestalten werden
könne. In jenem Fall soll das Straßenbegleitgrün in
diesem Bereich aus Gründen der Verkehrssicherheit zurück
geschnitten werden.
Weiterhin soll geprüft werden, ob auf diesem stark frequentierten
Schulweg insbesondere in den Wintermonaten Verkehrshelfer eingesetzt
werden können.
– Des Weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu
prüfen, ob im vorderen Bereich des Spielplatzes Ziegelstraße
- vor der Natursteinmauer in Blickrichtung Kittelbach - der Untergrund
so hergerichtet werden könne, dass dort Boule / Boccia gespielt
werden kann.
Weiterhin sollen die bis zur völligen Unkenntlichkeit
verschmierten Hinweisschilder Kinderspielplatz erneuert und der
Grünbereich auf dem genannten Spielplatz grundlegenden
Pflegemaßnahmen unterzogen werden.
– In einem weiteren Prüfauftrag bat die Bezirksvertretung 6
einstimmig die Verwaltung, ob die Querung der Eckener Straße im
Bereich Saargemünder Straße / Kehler Straße sicherer
gestaltet werden könne z. B. durch einen Zebrastreifen oder eine
Fußgängerinsel.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider
Blau Gelb will hoch hinaus ! !!!
...
genauer gesagt aufs Matterhorn. Und da wollen die Unterrather Funken
Blau Gelb eine Funkstation aufbauen und mal so richtig guteLaune
über den Äther verbreiten. Funken eben – wie der Name
schon sagt.
Hintergrund dazu: Es hat was mit dem Präsidenten Hermann zu tun.
Nach 39 Jahren als Präsident der Gesellschaft soll ihm auf diese
Art und Weise besonders gedankt werden. Es ist seine letzte Session und
dazu haben die Blau Gelben natürlich etwas ganz Besonderes vor:
eine Prasidentenverabschiedung mit allem „Tschingdarrassa“
der nur möglich ist.
Hermann Schmitz ist neben seinen vielen Hobbys und Talenten ein
begeisterter Bergsteiger. Hat dabei viele Alpengipfel bezwungen und
sich auch am Mt. Mc Kinley in Kanada versucht (und
vernünftigerweise knapp unter dem Gipfel abgebrochen). Auf dem
Matterhorn war er noch nicht. Deshalb errichten die Blau Gelben kurz
entschlossen eine Funkbude auf dem Matterhorn, locken ihn auf 4.478 m
Höhe und verbreiten Jucks und Dollerei a la Unterrath über
den Äther.
Dazu wird die Bühne im Festzelt an der Kartäuser Straße
zu einer Hochalm mit Bergführern und Turnschuhbergsteigern, mit
Heidi und Ötzi, mit Hermann als Luis Trenker? und Uschi
Pannenbecker als Geierwally?
Die Anreise zu den Veranstaltung ist kein Problem. Es stehen jede Menge
kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Oder doch besser mit
der Straßenbahn kommen? Dann mit der Linie 707 bis zur
Haltestelle „Am Röttchen“. (... is vielleicht besser
so!!! weil es Schumacher Alt im Zelt gibt.)
Und wie kommt man an Karten?:
Ab dem 11.11.2009 beginnt der freie Verkauf der nicht vorbestellten
Karten bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder per Internet
www.Unterrather-Funken.de
Die Geschichte des Karnevals
Die Herkunft des Begriffs Karneval ist nicht abschließend
geklärt. Oft wird er vom lateinischen Begriff carne vale
abgeleitet und soll übersetzt
heißen „Fleisch, lebe wohl!“.
Teilweise wird auch vertreten, dass der Begriff auf das römische,
vorchristliche Wort carrus navalis zurückzuführen ist, einem
Schiffskarren
oder einem Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen
zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen getragen
wurde. Hieraus soll sich die Tradifion des Narrenschiffs gebildet haben.
Der Begriff Karneval findet sich auch im internationalen Sprachraum,
wie z. B. der Karneval in Rio, Karneval in Venedig, der Karneval von
Quebec oder Karneval in Cádiz. Bekannt ist auch der Karneval in Stavelot und anderen ostbelgischen Kantonen.
Der Karneval findet fast ausschließlich in katholischen, in abgewandelter Form auch in orthodoxen Gebieten statt.
Dies hängt sicherlich nicht nur mit der Fastenzeit zusammen,
sondern auch mit dem früher stärker vorherrschenden
Katholizismus als Lebensform.
Mit der Reformation im 16. Jahrhundert verschwand in den
überwiegend evangelischen Gebieten mit dem Aschermittwoch auch die
Fastnacht.
Eine Ausnahme war Basel, wo die Fastnacht nie dauerhaft abgeschafft wurde.
Letztlich bezeichnet man als Karneval verschiedene Bräuche um die
Zeit vor dem Aschermittwoch. Man feiert aus Ausgelassenheit,
Fröhlichkeit
und überschäumender Lebensfreude.
Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevalshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt.
Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form
der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur chrisflichen
Fastenzeit entstand.
Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus
und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des
19. Jahrhunderts.
Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren im
Zweistromland gefeiert. Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3.
Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig
Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr
als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt:
„Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der
Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die
Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“
Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen
Festen praktiziert. Dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.
Die Römer feierten ihre Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturn.
Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem
jedermann aus jeder Gesellschaftsschicht eingeladen war.
Hinrichtungen wurden während der Saturnalien hinten angestellt.
Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und
saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und
aßen nach Herzenslust, konnten jedes freie Wort wagen und
überschütteten sich mit kleinen Rosen.
Aus den Rosen entstand möglicherweise das in unseren Tagen verwendete Konfetti.
Zudem veranstalteten die Römer farbenprächfige Umzüge,
bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde.
Im mittelalterlichen Europa feierte man - zwar in Kirchen, jedoch nicht
kirchlich - „Narrenfeste“ vom 12.Jahrhundert bis zum Ende
des 16.
Jahrhunderts um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen
die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der
höheren
Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert; selbst ein „Pseudopapst“ wurde gekürt.
Im Barock und Rokoko wurden vor allem auf Schlössern und an den
Fürstenhöfen rauschende Karnevalsfeste gefeiert, deren Masken
sich stark an die italienische Commedia dell‘ Arte anlehnten.
Während in den Städten vermehrt Handwerkszünfte - und
dort insbesondere die jungen Gesellen - den Karneval ausrichteten,
übernahm im frühen 19. Jahrhundert insbesondere im
rheinischen Raum das Bürgertum die Festveranstaltung, da
Zünfte in den Spätfolgen der Französischen Revolution
und dem Einmarsch von französischen Truppen unter Napoleon an
Bedeutung verloren bzw. aufgelöst wurden. Das Bürgertum
feierte zwar nach wie vor närrische Maskenbälle. Die
Straßenfastnacht war aber nahezu ausgestorben. So wurde zur
Wiederbelebung 1823 in Köln eine neue Art der
Straßenfastnacht begründet: der heutige Karneval.
In anderen Ländern konnte sich der Karneval kaum etablieren. So
gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation
Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich daher auch nicht in den USA
festigen konnten.
Als einzige Ausnahme gilt hier historisch bedingt New Orleans. Dies hat
aber damit zu tun, dass New Orleans damals zunächst von der
französischen Tradition geprägt war. Bekanntlich war damals
in Frankreich der Katholizismus vorherrschend, sodass die Einwanderer
die Traditionen begründeten.
VDS
Neujahrssingen der Chorfreunde Düsseldorf-Nord
Am Sonntag, dem 17. Januar 2010 veranstalten die Chorfreunde
Düsseldorf-Nord unter Federführung des Männerchores
Mannesmann-Eintracht 1882 ein Neujahrssingen im Vereinshaus der
katholischen Kirchengemeinde St. Josef in Oberrath, Rather Kirchplatz
14.
Die Chorfreunde Düsseldorf-Nord, zu denen auch die Unterrather
Männerchöre Eintracht 1883 und Concordia 1920 gehören,
würden
sich sehr freuen, Sie verehrte Leser, zu diesem unterhaltsamen Liedermorgen begrüssen zu dürfen.
Beginn: 11.00 Uhr, Einlaß ab 10.00 Uhr, Eintritt: 8,00 Euro. Kartenverkauf bei den Chormitgliedern und an der Tageskasse.
Der Vorstand
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.01.1850 Die Oberpostdirektion wird eröffnet.
01.01.1975 Die Stadtteile Wittlaer, Angermund, Hubbelrath, der
südliche Teil der Gemeinde
Hasselbeck-Schwarzbach aus der Stadt
Erkrath und der Stadtteil Unterbach werden eingemeindet.
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
06.01.1655 Errichtung der Sakramentsbruderschaft in St. Lambertus.
11.01.1815 Ein Blitz setzt den Turm von St. Lambertus in Brand. Der Schlossermeister Josef Wimmer rettet den
Turm.
16.01.1970 Das neue Schauspielhaus an der Bleichstraße wird eröffnet.
27.01.1930 In Oberkassel wird das neue Sparkassengebäude eröffnet.
03.02.1910 Mit dem Abbruch der von Adolph von Vagedes angebauten
Seitenflügel des Schlosses Jägerhof und
des Marstalles wird
begonnen..
03.02.1925 Kunstmaler Eduard von Gebhardt, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
07.02.1925 Eröffnung des „Kleinen Hauses“ der Städtischen Bühnen.
08.02.1810 Norbert Burgmüller, Komponist, in Düsseldorf geboren.
14.02.1825 In Düsseldorf findet der erste Rosenmontagszug statt.
15.02.1905 Der Rheinische Frauenclub wird gegründet.
Neue Leitung im Seniorenheim „Zum Königshof“
Birgit Kleekamp ist neue Leiterin in Unterrath. Sie leitet auch das
Walter Kobold Haus in Wittlaer. Frau Kleekamp betonte bei ihrem
Antritt, dass ihr kompetente Mitarbeiter zur Seite stehen, ansonsten
könnte sie nicht zwei Altenheime gleichzeitig betreuen.
Im Jahre 2003 wurde das Seniorenzentrum an der Unterrather Straße
eröffnet und gehört seit dieser Zeit zu den hervorragenden
Einrichtungen für die Betreuung alter und kranker Menschen.
Das Haus bietet den Bewohnern verschiedene Veranstaltungen, sodass sie
einen abwechlungsreichen Alltag haben. Für die Bewohner ist die
gute Anbindung an den Stadtteil von großer Wichtigkeit.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Frau
Kleekamp eine erfolgreiche Arbeit in den kommenden Jahren und hofft auf
einen konstruktive Zusammenarbeit.
E.P.
HOFFNUNG
Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.
Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.
Drum still! Und wie es frieren mag,
o.Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden,
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß doch Frühling werden.
Emanuel Geibel Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
2009-6
Wir trauern um unser Mitglied
Hubert Kukalla
* 7.12.1913 † 3.10.2009 †
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Sylke Hartmann, Im Schlank 39
Dieter und Rita Veuskens, Auf der Reide 27
Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich
Kartause-Hain-Schule,
Unterrather Straße, Dienstag, den 3. November 2009 Um 17.15 Uhr
geht es los vom Schulhof Unterrather Str. 76 über die
Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld, Am Walbert, Kartäuserstr. zum
Schützenplatz. Dort bilden ein Martinsfeuer und die Mantelteilung
den
traditionellen Abschluss.
Lichtenbroich Mittwoch, den 4. November 2009 Aufstellung ab 16.30 Uhr
am Einbrunger Weg. Beginn des Zuges um 16.45 Uhr. Zugweg: Einbrunger
Weg, Krahnenburgstr., Lichtenbroicher Weg, Volkardeyer Weg, Buchholzer
Weg, Niederbeckstr. zur Wiese am Einbrunger Weg. Dort findet die
Mantelteilung statt.
Elsa-Brandström-Schule Donnerstag, den 5. November 2009 Start ca.
16.45 Uhr auf dem Schulhof der Elsa Brandström Schule. Zugweg: An
der Golzheimer Heide, Mühligweg, Buchfinkenweg, Birkhahnweg,
Wildentenweg, Mühligweg, Diezelweg, Krönerweg, Golzheimer
Heide zum Schulhof der St. Bruno-Schule. Dort findet die Mantelteilung
statt.
Oberbürgermeister veranlasste unverzügliche Beseitigung der
Missstände in der Grünanlage Unterrather Straße
zwischen Wangerooge- und Syltstraße
Im Heft 5 des Heimatblattes veröffentlichte die Redaktion eine
Eingabe des Vorstandes des Bürgervereins vom 27.07.2009 an den
Oberbürgermeister. Der Eingang dieses Schreibens wurde
unverzüglich bestätigt und an das Dezernat für
öffentliche Einrichtungen mit der
Bitte um Prüfung des Sachverhaltes weitergeleitet.
Mit Schreiben vom 19.08.2009 wurde mitgeteilt, dass die ersten Arbeiten
(Aufstellen von Bänken) begonnen haben und die folgenden
Arbeiten an den Wege- und Gehölzflächen innerhalb der nächsten zwei Wochen durchgeführt würden.
Zwischenzeitlich präsentiert sich die Grünanlage wieder in einem optisch einwandfreien Zustand.
Da das Heimatblatt für den Monat September/Oktober 2009 bereits
Mitte August 2009 in Druck war, war es der Redaktion leider nicht
mehr möglich, die vom Oberbürgermeister veranlassten
Aktivitäten im Hinblick auf das Begehren des Bürgervereins in
das Heimatblatt
aufzunehmen. An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, dass das
Heimatblatt mangels Vorhandensein eines hauptamtlichen Redakteurs
von Mitgliedern des Bürgervereins ehrenamtlich verfasst wird.
Namens und im Auftrag des Vorstandes des Bürgervereins bedankt
sich die Redaktion ausdrücklich beim Oberbürgermeister
persönlich
für sein unverzügliches Engagement in dieser Angelegenheit
und hofft, dass er sich auch künftig, wie auch in der
Vergangenheit, der Belange der Unterrather und Lichtenbroicher
Bürger und Bürgerinnen prompt und engagiert annimmt.
Die Redaktion
Schützenfest in Unterrath
Das
letzte Schützenfest des Jahres stand unter einem besonders guten
Stern. Dass die Schützen feiern können ist bekannt. Dass sie
aber auch Menschen in Not helfen, wissen die wenigsten. Ein Kamerad der
Gesellschaft Rheinische Jäger ist an Leukämie erkrankt,
ebenso der kleine Arthur aus Oberkassel. Der Schützenchef Heinz
Schulten und seine Kameraden riefen zu Blutspenden auf.
Es meldeten sich 5000 Bürger und Bürgerinnen, die zu einer
Typisierung bereit waren. Dadurch wurden geeignete Spender gefunden.
Beiden Patienten geht es inzwischen gut, und es kann mit einer baldigen Genesung gerechnet werden.
Das Schützenfest begann mit einem Feldgottesdienst auf dem
Gelände der Behindertenhilfeeinrichtung Haus St. Josef. Beim
Empfang am Sonntag im Gemeindesaal der Petruskirche bedankte sich Herr
Schulten bei allen Anwesenden für die große
Hilfsbereitschaft.
Das herrliche Spätsommerwetter machte das Schützenfest zu
einem großen Ereignis. Festlich geschmückte Straßen
und fröhliche Menschen sahen wieder einen bunten Festzug, an dem
800 Schützenkameraden, viele aus anderen Orten, teilnahmen. Viel
Freude bereiteten wieder die kleinen Pagen die unter ihrer neuen
Pagenmutter Alexandra Kobitzki im Zug mitmarschierten. Viele
Musikkapellen gaben dem bunten Zug eine besondere Note.
Am Montag wurden wie immer, die neuen Majestäten ausgeschossen.
Das mit großer Spannung erwartete Ereignis dauerte in diesem
Jahr nur kurz, dann stand der neue König des Regimentes fest.
Ralph Koenen von der Gesellschaft „Hubertus Jäger“
schoss den begehrten
Vogel ab. Zu seiner Königin machte er seine Ehefrau Irmi. Herr
Koenen ist auch Mitglied des Bürgervereins. Kronprinz wurde Stefan
Schmitz von der Gesellschaft „Rheinische Jäger“. Seine
Kronprinzessin ist Daniela Bender von der Gesellschaft „Graf
Waldersee“. Der
Pagenkönig wurde bereits am Sonntag ermittelt. Es ist Kevin
Grün von der Gesellschat „Marine-Tambour-Korps“.
Pagenkönigin wurde
Hannah Kessing von der Gesellschaft „Hubertus Jäger“.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht allen
Majestäten ein erfolgreiches Schützenjahr. Der Dienstagabend
war der Höhepünkt des Schützenfestes. Mit einem
wunderschönen Krönungsball mit anschließendem
Zapfenstreich ging das Schützenfest des Jahres 2009 zu Ende.
E.P.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung wurde im September 2009 darüber
informiert, dass um den ISS Dome zwei zusätzliche Parkplätze
eingerichtet
werden.
An der Kikkomanstraße sollen 300 Parkplätze entstehen; an Gut Heiligendonk 680 Parkplätze.
Auch soll die lange geplante Verlängerung der Linie 701 entlang
der S-Bahnlinie mit Durchstich im Gewerbegebiet alsbald realisiert
werden. Der Hinzuerwerb von Grundstücken ist nahezu abgeschlossen.
Die Planung für die Realisierung der Verlängerung der Linie
701 ebenfalls. Es bedarf noch der Zustimmung der Bezirksregierung. Die
Baggerarbeiten sollen Anfang 2010 beginnen.
– An der Hoferhofstraße 76-78 ist geplant, das bestehende
Doppelhaus abzubrechen und stattdessen ein Il-geschossiges Wohnhaus
mit 8 Wohnungen und 8 Garagen zu errichten. Das Grundstück liegt
im Geltungsbereich eines rechtsverbindlichen Bebauungsplanes, der das
Gebiet als reines Wohngebiet ausweist und u. a. eine Baulinie, eine
Grundflächenzahl von 0,4, eine Geschossflächenzahl von 0,7
und Zweigeschossigkeit festsetzt.
Durch das geplante Bauvorhaben wird die Baulinie straßenseitig
geringfügig überschritten. Die Verwaltung hat keine Bedenken
gegen die Erteilung der Befreiungen, da sie die Abweichungen
städtebaulich für vertretbar hält. Die Baulinie werde
nämlich nur geringfügig überschritten.
Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl werden deutlich
unterschritten.
Demgemäß beschloss die Bezirksvertretung einstimmig die
Erteilung des Vorbescheides einschließlich der erforderlichen
Befreiungen
hinsichtlich des Abweichens von der Baulinie.
– Im Rahmen des Entwurfs des Lichtmasterplanes 2 der Stadt
Düsseldorf wurde die Verwaltung beauftragt, neben allen
Bezirksvertretungen
auch den Ausschuss für Umweltschutz, den Kulturausschuss, den Landschaftsbeirat und die Öffentlichkeit zu beteiligen.
Von der Bezirksvertretung 6 wurde vorgeschlagen, die Skulptur des
Kartäusermönches am Kittelbach zu beleuchten. Die Verwaltung
folgte dieser Anregung.
Aus der Bürgerschaft wurde vorgeschlagen, die kleine Grundschule
an der Kalkumer Straße 85 mit in den Lichtmasterplan 2
aufzunehmen. Auch dieser Stellungnahme wurde gefolgt.
– Vor langer Zeit hatte die Bezirksvertretung 6 die Verwaltung
gebeten, eine Wegweisung für Radfahrer im Bereich
Kürten-/Dorstener
Straße vorzunehmen.
Inzwischen wurden an vier Punkten die gewünschten Fahrradwegweiser
montiert, sodass die Radverkehrsführung in Richtung Unterrath
durch die Dorstener Straße jetzt eindeutig zu erkennen ist. In
Gegenrichtung wurden ebenfalls Wegweiser installiert, sodass die
Führung zum signalisierten Übergang in Höhe Hasper
Straße gut zu erkennen ist.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 19.09.2007
die Verwaltung um Modernisierung und Verbesserung der Innenausstattung
der Jugendfreizeiteinrichtung Ammerweg gebeten. Die Verwaltung teilte
hierzu mit, dass die Bodenbelagsarbeiten in der Diskothek im
Untergeschoss durchgeführt werden, da noch Restmittel des ersten
Bauabschnitts zur Verfügung stehen. Des Weiteren werden im
Zusammenhang mit dem ersten Bauabschnitt die restlichen
Installationsarbeiten / Montage der Rauchmelder und Rauchabzüge
fertig gestellt. Abschließend sollen noch diverse Elektroarbeiten
in der Diskothek durchgeführt werden, damit diese wieder in vollem
Umfang genutzt werden kann.
– Am 24.10.2007 hat die Bezirksvertretung 6 die Verwaltung
gebeten, in dem Kreuzungsbereich der Unterrather Straße /
Kalkumer Straße eine zweispurige Linksabbiegemöglichkeit in
Richtung 23 Innenstadt einzurichten und die Ampelschaltung entsprechend
anzupassen.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass die Einrichtung einer
zweispurigen Linksabbiegemöglichkeit von der Unterrather
Straße in die Kalkumer Straße in Richtung Innenstadt eine
komplizierte Signalregeländerung mit Nachteilen für die
derzeit optimierte Straßenbahnabwicklung zur Folge hätte.
Die baulichen, markierungs- und elektrotechnischen Änderungen
(einschließlich erforderlicher Maßnahmen zur
ÖPNV-Förderung) würden zudem einen erheblichen
finanziellen Aufwand erfordern. Darüber hinaus bedinge eine
reibungslose Verkehrsabwicklung des zweispurigen Linksabbiegens die
Freihaltung des rechten Fahrstreifens der Kalkumer Straße vor dem
Haus Nr. 159 von parkenden Fahrzeugen.
Selbst das Rangieren bei der Einfahrt in die in unmittelbarer
Kreuzungsnähe gelegenen Längsparkstände stellt bereits
eine Gefährdung für die räumenden Linksabbieger dar. Aus
Sicherheitsgründen müssten diese Längsparkstände
zurückgebaut, der Gehweg mit Kettenpfosten gegen Auffahren
gesichert und für die Fahrbahn ein absolutes Halteverbot
eingerichtet werden. Eine dauerhafte Verkehrsüberwachung zur
Verhinderung des Parkens in zweiter Reihe wäre wegen des hohen
Parkbedarfs aufgrund der dort vorhandenen Geschäfte, die
unvermeidliche Konsequenz.
Aufgrund von Sicherheitsbedenken, dem erheblichen finanziellen Aufwand
und der Nachteile für die Geschäfte durch die entfallenen
Stellplätze wird die Einrichtung einer zweispurigen
Linksabbiegemöglichkeit in Richtung Innenstadt seitens der
Verwaltung nicht befürwortet.
Gleichsam wurde die Verwaltung gebeten, gemeinsam mit der Rheinbahn zu
prüfen, welche Maßnahmen zur Minderung der die Anwohner der
Unterrather- / KaIkumer- / Eckener Straße, insbesondere im
Kreuzungsumfeld, in ihrer Lebensqualität und Gesundheit
beeinträchtigen Lärm-, aber auch Schadstoftbelastungen,
geeignet sind, sowie ein Umsetzungsrahmen zu erstellen und das Ergebnis
mitzuteilen.
Aus der Sicht der Rheinbahn ist ein konkreter Handlungsbedarf nicht
vorgesehen. Es sei wohl unstrittig, dass die Straßenbahn das
umweltfreundllichste Verkehrsmittel sei. Die alten gelben
Straßenbahnzüge vom Typ GT8 mit Beiwagen, die zur Zeit noch
auf der Linie 707 eingesetzt werden, werden zudem voraussichtlich bis
2011 / 2012 ausgemustert und durch moderne Niederflurfahrzeuge ersetzt.
Zudem verfüge die Rheinbahn in den letzten Jahren durch
vorgezogene Neubeschaffungen über eine sehr moderne Busflotte, die
die Euronorm 5 für Partikelimmissionen erfüllen. Seit 2006
werden bei der Rheinbahn nur noch Neufahrzeuge mit EEV-Standard
beschafft. Bei diesem Standard werden die Grenzwerte, die durch die
Euro 5 Schadstoffldasse vorgegeben sind, noch weiter unterschritten.
Die Verwaltung teilte mit, dass die Begrünung der Gleisanlagen im
Kreuzungsbereich zwar grundsätzlich zu einer Minderung des
Schienenverkehrslärmes führe. Der Lärmminderungseffekt
für die gesamte Straße im Mittel sei jedoch im Hinblick auf
den Straßenverkehr
kaum wahrnehmbar.
Zudem würde die Einrichtung eines Rasengleises mit einem eigenen
Gleiskörper einen größeren Abstand zwischen den Gleisen
erfordern. Dies hätte eine Verbreiterung des
stadteinwärtsführenden Gleiskörpers und somit eine
Änderung der Straßen-Geometrie zur Folge. Die dem Gleis
benachbarte Fahrbahn würde in Richtung Bebauung parallel zur
Gleiszone zu Lasten der Gehwegbreite verschoben werden.
Aufgrund der zudem hohen Umbaukosten und der nur eingeschränkten
Verbesserung des Mikroklimas bei Einbau von Rasengleisen wird von einer
Begrünung der Gleisstraße vor dem Haltestellenbereich
abgesehen.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwälfin Veronika Dalbert-Schneider
Bezirksvertretung 6 verabschiedete langjährige Mitglieder.
Karl Heinz Kleinridders gehörte seit 21 Jahren der
Bezirksvertretung an. Franz Josef Claes scheidet nach 5 Jahren aus.
Ruth Rings, als Nachfolgerin von Petra Geyer war seit 2008 Mitglied der
Bezirksvertretung. Walter Beeker kandidierte nicht mehr und schied nach
15 Jahren aus. Er hat sich besonders für die Belange der
Lichtenbroicher Bürger und Bürgerinnen eingesetzt, z.B.
für eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Er
will sich künftig mit anderen Dingen beschäftigen,
schließt allerdings nicht aus, sich später wieder einmal zur
Wahl zu stellen.
E.P.
Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Weihnachtsmarkt 2009
Am
Samstag, 21.11. und Sonntag. 22.11.2009, veranstaltet die
KABGemeinschaft im Antoniusheim von St. Maria unter dem Kreuze wieder
ihren traditionellen Weihnachtsmarkt, zu dessen Besuch alle
Bürgerinnen und Bürger aus Unterrath, Lichtenbroich und
Umgebung herzlich eingeladen sind. Der Markt ist geöffnet am
Samstag von 15 - 18 Uhr und am Sonntag von 10 - 17 Uhr. Angeboten
werden neben Adventsgestecken, Weihnachtsgeschenken, Bastelarbeiten,
Weihnachtskarten, Plätzchen, Marmeladen, Südfrüchten und
einer großen Tombola auch Speisen und Getränke sowie Kaffee
und Kuchen. Mit dem Erlös soll notleidenden und sozial
benachteiligten Mitmenschen geholfen werden.
Über einen regen Besuch unserer Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.
Der Vorstand
Tolle Entwicklung für den Düsseldorfer Norden
Die Erfolgsgeschichte der Airport-City setzt sich fort:
Am 1. September wurde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dirk
Elbers der Grundstein für die Siemens Hauptverwaltung gelegt. 600
bisher auf verschiedene Standorte verteilte Mitarbeiter erhalten damit schon bald eine neue Firmenadresse.
Siemens und Düsseldorf verbindet eine 130 Jahre alte Geschichte.
Mit dem neuen, zukunftsweisenden Büroprojekt wird das Gelände
der ehemaligen Kasernen am Flughafen weiter komplettiert.Dass sich auch
in schwierigen Zeiten die Baukräne in Düsseldorf weiter
drehen, zeigt die Qualität unserer Stadt und des Standortes „Airport-City“.
Ein ganz wichtiger Meilenstein für den Düsseldorfer Norden -
und insbesondere für Unterrath und Lichtenbroich ist der Bau der
neuen
Feuerwache Nord. Damit geht ein lange gehegter Wunsch der
Bürgerinnen und Bürger der nördlichen Stadtteile endlich
in Erfüllung. Seit
10 Jahren wird die neue Feuerwache gefordert. Immer wieder hat sich die
BV 6 energisch dafür eingesetzt, dass der Norden in Sachen
Brandschutz und Rettungsdienst besser versorgt wird. Für 11,3
Millionen Euro baut die Stadt jetzt eine neue Wache - auch nach modernen
Standards zur Energieeinsparung. Damit wird zum einen der Entwicklung
in der Airport-City, auf dem ehemaligen Kaufringgelände und an der
Theodorstraße Rechnung getragen. Vor allem aber soll das
Schutzziel für die Bevölkerung gewährleistet werden,
dass Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfall in höchstens acht
Minuten vor Ort sein sollen.
Am Beispiel dieser beiden Projekte kann man nachvollziehen, dass es in
Düsseldorf auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter
vorangeht.
Ich bin sicher, dass die Bezirksvertretung 6 - auch in ihrer neuen
Zusammensetzung - ihre Möglichkeiten für diese positive
Entwicklung intensiv nutzen wird.
Jürgen Buschhüter, Bezirksvorsteher und Ratsherr
100 Jahre Eingemeindung
Wersten,
Himmelgeist, Eller, Gerresheim, Ludenberg, Rath, Stockum und Heerdt
– acht Gemeinden wurden vor 100 Jahren zur Stadt Düsseldorf
eingemeindet. Am 1. April 1909, nach der ersten und größten
Eingemeindungswelle, lebten 350.000 Menschen in der Stadt –
55.000 mehr als zuvor. Jede Eingemeindung war ein Ergebnis harter
Verhandlungen. denen ein Vertragsschluss folgte. Jede Gemeinde
versuchte von der Stadt, im Tausch gegen ihre Unabhängigkeit,
beste Konditionen zu erhalten.
Wersten
Als Wersten am 1. April 1908 offiziell Teil von Düsseldorf wurde,
war das die erste Gebietsvergrößerung durch einen Vorort
seit mehreren
Jahrhunderten. Die Ortschaft hatte 5.555 Einwohner und 357,3 Hektar
Fläche. Sie gehörte zur Landgemeinde Himmelgeist-Wersten, die
Teil des Landkreises Düsseldorf war. Vom dortigen Landrat gab es
Widerstand gegen die Abtrennung von Teilen des Kreises. In Wersten
fürchtete man mangelnde Bürgernähe. Erst nach
Vermittlung des Regierungspräsidenten stimmten die Werstener im
Gemeinderat der Eingemeindung zu. Himmelgeist blieb zunächst
selbstständig.
Himmelgeist
Der ländlich geprägte Ort hatte damals 700 Einwohner und 761
Hektar Fläche. Die Himmelgeister Gemeinderatsmitglieder hatten
1908,
anders als die Werstener, den Verbleib im Landkreis bevorzugt. Doch die
Restgemeinde war so nicht lebensfähig. Somit währte die
Selbstständigkeit Himmelgeists nur 365 Tage. Der Gemeinderat stand
vor zwei Möglichkeiten für eine Eingemeindung: nach Benrath
oder Düsseldorf. Letztlich gab die engere Verflechtung mit
Düsseldorf, wohin die meisten landwirtschaftlichen Güter
abgesetzt wurden,
den Ausschlag. Der Gemeinderat votierte schließlich für die
Eingemeindung nach Düsseldorf, die am 1. April 1909 in Kraft trat.
Eller
Unproblematisch verlief hingegen die Eingemeindung von Eller. Die 1.110
Hektar große Landgemeinde verzeichnete einen großen Zuzug
von Arbeitern und zählte 1908 schon 10.000 Einwohner. Aus Eller
selbst kamen Signale „pro“ Düsseldorf, ohnehin wurde
der Ort mit Strom und Wasser aus der Stadt versorgt. Die
Steuereinnahmen waren gering und die Infrastruktur schlecht. Verhandelt
werden musste über Forderungen wie Errichtung einer höheren
Schule, Anbindung mit der Straßenbahn oder Höhe der
Grundsteuer. Obwohl Düsseldorf nicht alle Forderungen
erfüllte, wurde Eller Teil der Stadt.
Gerresheim
Einen rapiden Aufstieg zum Industriegebiet erlebte Gerresheim. 1863
errichtete Ferdinand Heye die später in ganz Deutschland bekannte
Glashütte. 3.000 der 15.000 Einwohner arbeiteten 1909 in der
Glashütte. Die rund 555 Hektar große Gemeinde wurde von
Düsseldorf mit Strom, Gas und Wasser versorgt. Eine
Straßenhahnverbindung war vorhanden. Die Initiative zur
Eingemeindung ging von einer Gerresheimer Bürgervereinigung aus.
Aber Bürgermeister und Stadtverordnete waren zunächst
dagegen. Ende 1908 gab es doch noch Gespräche zur Eingemeindung,
die 1909 zum Abschluss führten.
Ludenberg
Die Landgemeinde Ludenberg hatte zunächst alle
Eingemeindungspläne kategorisch abgelehnt. Ludenberg war rein
ländlich geprägt. Aus Düsseldorfer Sicht war der Ort zum
Bau neuer Wohngebiete gut geeignet. Wegen der Verschuldung
Ludenbergs kam es Anfang 1909 zwischen Vertretern der 1.504 Hektar
großen, rund 4.000 Einwohner zählenden Gemeinde und den
Düsseldorfern doch zu Gesprächen. Im Februar 1909 stimmte der
Gemeinderat der Eingemeindung zu.
Rath
Die Initiative zur Eingemeindung von Rath ging von seinen Bürgern
selbst aus. Rath war zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon sehr
industriell. 1907 war die Einwohnerzahl auf 12.715 gestiegen. Obwohl
sehr wohlhabend – Rath war geprägt von zahlreichen
Industriebetrieben –, verfolgten die Rather mit der Eingemeindung
zwei Hauptziele: die Errichtung einer Kanalisation und günstigere
Gas und Wasserpreise wie in Düsseldorf üblich. Auch
Düsseldorf war sehr an Rath und seinem Gewerbeangebot interessiert
– so kam es zum Verbund.
Stockum
Ein Bürgerverein machte sich für die Eingemeindung Stockums
stark, die der Gemeinderat am 3. Februar 1909 beschloss. „Die
Interessen
von Stockum sind heute schon ganz nach Düsseldorf
gerichtet“, hieß es in der Begründung zum
Eingemeindungsvertrag. Als ländlich geprägter Ort mit
über 320 Hektar Fläche und 806 Einwohnern konnte er nur von
einer Eingemeindung durch Düsseldorf profitieren.
Heerdt
Die geografisch bedeutsamste Eingemeindung war die der linksrheinischen
Gemeinde Heerdt. Düsseldorf griff damit zum ersten Mal auf
das andere Rheinufer über. Noch 1895 war Heerdt recht isoliert,
zählte nur 4.400 Einwohner. Der Bau der Oberkasseler
Rheinbrücke durch die Rheinische Bahngesellschaft brachte 1898 den
Durchbruch. Trotz der guten Anbindung nach Düsseldorf prüften
die Heerdter auch ein Eingemeindungsangebot der Stadt Neuss. Doch am
Ende entschied man sich klar für Düsseldorf.
Quelle: Rathaus Magazin Nr. 2 2009
Concordia 1920 Mitglied im Sängerbund NRW
Weihnachtsmatinee
am 2. Adventssonntag Der Männer- und Frauenchor Concordia 1920
Düsseldorf-Unterrath veranstaltet am 06. Dezember 2009 seine
beliebte Weihnachtsmatinee mit Liedern zurAdvents- und Weihnachtszeit.
Mitwirkende sind der Männerchor „Chorfreunde
Düsseldorf-Nord“, die Sopranistin Astrid Daun und der Tenor
Leszek Woziwoda. Die Solisten sind beide Mitglieder der Deutschen Oper
am Rhein. Die Pianistin Barbara Uhling-Stollwerck begleitet am
Flügel und die musikaliche Gesamtleitung hat Peter Zinnen. Das
Konzert beginnt um 11.00 Uhr und Einlass ist ab 10.00 Uhr.
Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf unter der Tel.-Nr.
0211/425094 zum Preis von 10 Euro.
Erinnerungsdaten 2009 für Düsseldorf
04.11.1979 Die Fleher Rheinbrücke wird dem Verkehr übergeben.
16.11.1684 Die Neanderkirche an der Bolkerstraße wird eingeweiht.
18.11.1699 Die Kirche der Cellitinnen an der Hunsrückenstraße wird eingeweiht.
26.11.1979 Einweihung der neuen Universitäts- und Landesbibliothek.
27.11. bis 3.12.1969 Erstmals findet die „Boot“-Messe statt
29.11.1629 In der St. Andreas-Hofkirche findet der erste Gottesdienst statt.
10.12.1724 Kurfürst Carl Theodor wird geboren.
11.12.1924 Das Eisstadion Düsseldorf an der Brehmstraße wird eröffnet.
13.12.1974 Das Heinrich-Heine-Institut wird eröffnet.
14.12.1874 Die Aktiengesellschaft „Zoologischer Garten“ wird gegründet.
31.12.1969 Das Schauspielhaus an der Jahnstraße wird geschlossen.
Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
Ein frohes Weihnachtsfest
sowie ein erfolgreiches Jahr 2010
wünscht allen Mitgliedern
Der Vorstand
Weihnachtsmarkt in Lichtenbroich
Am
28.11.2009 veranstaltet der Fest- und Förderverein
„Leetebrok“ seinen alljährlichen Weihnachtsmarkt auf
dem Matthiaskirchweg.
Beginn 10.00 Uhr – Ende 17.00 Uhr.
Am 1. Advent wird wie alljährlich nach der festlichen
Eröffnung um 12.00 Uhr mit Gesang der Kindergarten Kids vor dem
vom Fest- und
Förderverein „Leetebrok“ gestifteten Weihnachtsbaum
die Spendenübergabe an die Schule und die Kindergärten
erfolgen.
Diese Spenden wurden durch den ständigen Einsatz der treuen Helfer
beim Tanz in den Mai und dem Mondfest sowie den damit verbundenen
Trödelmärkten erwirtschaftet. Wir bedanken uns bei all den
fleißigen Helfern, die diese Spenden erst ermöglicht haben.
Bethlehem im Schaufenster
„Krippchen gucken“ hat im Rheinland eine lange Tradition.
In jeder Kirche werden die Ereignisse von Bethlehem anders dargestellt
und sind so nicht nur für Kinder immer wieder einen Ausflug wert.
Seit über zehn Jahren gibt es in Köln einen Krippenweg der
besonderen Art: Nicht nur in Kirchen und Klöstern, sondern auch an
höchst weltlichen Orten hat die Heilige Familie einen Unterschlupf
gefunden: in Sparkassen, Apotheken, Brauhäusern und Hotels,
zwischen den Brillen eines Optikers oder bei den Nagelschen eines
Messergeschäftes. An über 100 Orten stehen Krippen aus vieIen
Ländern, moderne und traditionelle. Die Geschäftsleute
Kölns stellen ihre Schaufenster gern zur Verfügung, für
sie ist der Krippenweg kein Werbegag im Vorweihnachtsgeschäft:
„Die Krippen verändern die Stadt irgendwie“, findet
Johann Maria Farina, Hersteller des berühmten Eau de Cologne. Am
6. Januar sind Maria und Josef aus den meisten Schaufenstern wieder
verschwunden, nur in den Kirchen Kölns
stehen die Figuren meist bis zum 2. Februar. Weitere Informationen: www.rheinstil.de
Quelle: Michaels Kalender 2009
Einebesinnliche Adventszeit,
ein friedvolles Weihnachtsfest
und ein frohes neues Jahr
wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten
sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion
des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Weihnachtsbräuche: Spanien
Die
Adventszeit verläuft in Spanien sehr ruhig, dafür gibt es in
der Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar verschiedene
Feste, die sehr unterschiedlich begangen werden.
Weihnachten ist in Spanien ein Familienfest. Am Heiligen Abend
versammeln sich alle um den Truthahnbraten. So stößt man am
Abend
des 24. Dezember im engsten Kreis der Familie meistens mit Cava, einer
berühmten Variation des französischen Champagners, an und
isst danach ausgiebig.
Danach feiern die Spanier Misa del Gallo, die Mitternachtsmesse. Man
singt alte spanische Weihnachtslieder, bewundert die kunstvoll
hergerichtete Weihnachtskrippe und küsst das Jesuskind. Nach der
Messe versammelt man sich auf dem Dorfplatz bei einem großen
Feuer, man singt lustige Weihnachtslieder und tanzt um das Feuer.
Am nächsten Tag, dem 25. Dezember, trifft man sich wieder mit der
Familie zum Mittagessen. Das gemeinsame Essen und Plaudern dauert
dann mehrere Stunden. In einigen Regionen wie Katalonien und Navarra ist der 26. Dezember auch ein Feiertag.
Zu den traditionellen Weihnachtsbräuchen gehört das
Erscheinen des Olentzero (des Köhlers), der aus den Bergen ins
Dorf kommt. Er wird von den Einwohnern des Dorfes auf den Schultern
getragen. Weit verbreitet sind auch die Weihnachtsaufführungen,
wie z.B. der von Herodes angeordnete Kindermord und das Fest der
Meßdiener (Fiesta de Loco), bei dem ein Junge ausgewählt
wird, der sich als Bischof verkleidet.
In der Zeit vom 30. Dezember bis zum 1. Januar findet die Fiesta de la
Coretta statt. Bei diesem Fest wird Brennholz gesammelt und eine
Kiefer gefällt. Diese wird dann geschmückt in den Ort
getragen und gesegnet. Ein weiterer Höhepunkt ist das
Dreikönigsfest (Dia de los
Reyes). Es wird ein biblisches Spiel aufgeführt, und es gibt einen
Umzug (Cabalgata de Reyes). Die HI. Drei Könige kommen in der
Nacht zum 6. Januar und bringen Geschenke mit. Diejenigen, die nicht brav waren, bekommen nur ein Stück Kohle.
Quelle: www.theology.de/printable/kirche/kirchenjahr/weihnachtsbraeuchespanien.php
2009-5
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Wolfgang und Ursula Günster, Spiekeroogstr. 2
Roland Neumann, Am Forst Kalkum 10
Bernd und Renate Parlow, Ganghoferstr. 16
Friedhelm Rohe, Wangeroogestr. 33
Ellen Zapf, Im Huferfeld 27
Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Dirk Elbers
Marktplatz 1
40200 Düsseldorf
27.7.2009
Grünanlage Unterrather Straße zwischen Wangerooge- und Syltstraße
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
vor vielen Jahren kamen die Unterrather Bürgerinnen und
Bürger in den Genuss einer kleinen grünen Oase entlang der
öst-westlichen Hauptverkehrsader durch unseren Stadtteil. Nach der
Fertigstellung wurde der Grünzug auf ausdrücklichen Wunsch
der Stadt in deren Verantwortung übergeben.
Leider mussten wir immer wieder feststellen, dass die Stadt ihrer
Verantwortung nicht gerecht wird und die Pflege nicht im erforderlichen
Maße vornimmt.
Da unser Verein die Erstellung der Grünanlage seinerzeit massiv
vorangetrieben hat, können wir nicht hinnehmen, dass dieses
Stück Unterrath regelrecht verkommt. In den letzten Wochen sind
wieder zahlreiche Beschwerden an den Vorstand herangetragen worden, die
wir, da der Bürgerverein sich in den hundert Jahren seines
Bestehens
für seine Errungenschaften immer verantwortlich gezeigt und eingesetzt hat, an Sie weitergeben möchten:
- starke Verschmutzung
- ungepflegtes Grün
- zerstörte Bänke.
Ferner wurden Ratten gesichtet.
Im Übrigen bewegt uns auch die Frage, wann die Skulptur
„Sich wiegendes Kind“, welche bereits vor Monaten von der
Stadtverwaltung zu Reparaturzwecken demontiert und abgeholt wurde, an
ihren Standort zurückkehrt.
Wir bitten Sie, baldmöglichst für die Beseitigung dieses
Schandflecks Sorge zu tragen und die Aufenthaltsqualität
wiederherzustellen, und verbleiben in Erwartung einer kurzen Antwort
mit freundlichen Grüßen
Erika Prill Sabine Vollmar
1. Vorsitzende 1. Geschaftsführerin
Dankeschön
Am 13. August 2009 fand im Gartengelände An der Karthaus unsere Mitgliederversammlung statt.
Unser neues Mitglied Hans-Jürgen Vollmar zeigte Bilder von den 3
Jubiläumsveranstaltungen anläßlich des 100jährigen
Bestehens des Bürgervereins. Das Bildmaterial stellten Herr
Vollmar und unser Beisitzer Michael
Bringmann zusammen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei beiden.
Die Redaktion
Unterrather Straße - Klinke - II. Bauabschnitt
Resolution der Bezirksvertretung 6 hatte Erfolg
Mit
großer Freude und Genugtuung hat Bezirksvorsteher Jürgen
Buschhüter jetzt die Nachricht der Verwaltung erhalten, dass auch
der II. Bauabschnitt Klinke zügig in Angriff genommen wird.
Damit wird nach dem Vorplatz Klinke endlich die komplette Neugestaltung
der Unterrather Straße in diesem Bereich vollendet.
Die ursprünglichen Bedenken der Verwaltung wegen - frühestens
nach 2018 - vorgesehener Kanalbauarbeiten bestehen nicht mehr.
Im Einzelnen ist für den Planbereich ( von den
Straßenbahnschienen Grenze 1. Bauabschnitt bis zur
Lärmschutzwand der Bundesbahn ) vorgesehen:
– Nicht mehr benutzte Straßenbahngleise und Weichen werden entfernt.
– Neue, geordnete Parkbuchten.
– Reduzierung der Fahrbahn, breitere Bürgersteige.
– Zusätzliche Bäume.
– Abfallcontainer sollen als Unterfluranlage errichtet werden.
Zurzeit sind die Pläne für den II. Bauabschnitt im
verwaltungsinternen Umlaufverfahren. Im Herbst 2009 werden sie der
Bezirksvertretung 6 vorgestellt. Anschließend soll zeitnah der
Baubeschluss im Ordnungs- und Verkehrsausschuss gefasst werden.
Tagestour des Bürgervereins ins Münsterland am 27.06.09
Gute
Laune und schönes Wetter waren die Voraussetzungen für einen
gelungenen Tag. Um Punkt 8.00 Uhr ging es los. Pünktlich waren
alle da‚ die an diesem Tag mit uns nach Gescher ins
Münsterland gefahren sind.
Erste Zwischenstation machten wir in Lüdinghausen, wo wir das
Biologische Zentrum besuchten. Für alle ein besonderes Erlebnis.
Im Jahre 1990 wurde das Zentrum von engagierten Privatpersonen
gegründet und wird heute in Form von gemeinnütziger Arbeit
betrieben. Seit dem Jahre 2000 wird an der Weiterentwicklung
gearbeitet. Die Besichtigung erstreckte sich auf ein ca. 2 ha
großes, naturnah gestaltetes Gelände. Eine Vielzahl von
Kräutern und Gemüsebeeten wurden hier angepflanzt. Der
biologische Froschteich fand besonders große Beachtung, da sich
hier noch Frösche tummelten, die man noch selten in der freien
Natur zu sehen bekommt.
Die Fahrt ging dann weiter nach Gescher, unserem eigentlichen Ziel. In
einem Münsterraner Landgasthof wurden wir zum Essen erwartet.
Anschließend ging es mit Pferdekutschen eine Stunde durch das
herrliche Münsterland.
Wieder in Gescher angekommen, wurde eine Kaffeerunde eingeleitet. Wer
allerdings keinen selbstgebackenen Kuchen essen wollte, der konnte
Köstlichkeiten von selbst geschlachtetem Wurstaufschnitt
probieren. Bei der guten Stimmung dachten einige auch schon an die
Heimfahrt. Jeder Gast konnte dann noch Spezialitäten aus dem
Münsterland erwerben. Um 20.00 Uhr sind wir wieder in heimatlichen
Gefilde gelandet.
An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Karlheinz Kürpig,
der wieder ein hervorragendes Programm organisiert hat. Ich denke, das
sich alle auf das Jahr 2010 freuen, wenn es da wieder heißt
„Der Bürgerverein
lädt zur traditionellen Jahresfahrt ein“
E. Prill
Treffen der Bewohner der ehemaligen Mannesmannsiedlung in Lichtenbroich
Am
18. Juli 2009 hatte Karlheinz Kürpig zu einem Treffen
eingeladen Mit Hilfe einiger ehemaliger Nachbarn konnten 68
Personen ermittelt werden.
Es war sehr schwierig, nach so langer Zeit alle ausfindig zu machen.
Der weit Entfernteste war aus der Schweiz angereist.
Für die 26 erschienenen Teilnehmer war es ein wunderschönes
Wiedersehen. Einige haben sich im Laufe der Jahre so verändert,
dass man sie kaum wiedererkannte. Es wurden viele Erinnerungen
ausgetauscht. Über so manches Ereignis wurde geplaudert.
Viele E-Mails und Anrufe von Teilnehmern haben mich danach erreicht und
sich positic über den Abend geäussert. Alle waren der
Meinung, dass ein solches Treffen wiederholt wiederholt werden sollte.
In den Jahren 1937 - 1939 wurde die Mannesmann-Siedlung in
Lichtenbroich erbaut. Die Siedlungsstraßen waren der Angermunder
Weg, der Großenbaumer Weg, der Heltorfer Weg und der
Mündelheimer Weg.
Es wurden zunächst 32 Häuser errichtet. Ursprünglich
sollte die doppelte Anzahl von Häusern entstehen. Durch die
Kriegsvorbereitungen, insbesondere des Baus des Westwalls, ging
zunächst jeder zweite Lastzug dorthin. Das erklärt die lange
Bauzeit. Wegen des Kriegsausbruchs wurden die geplanten weiteren 32
Häuser nicht mehr gebaut.
Die schmucken weißen Siedlungshäuser, mit ihren
Ligusterhecken und Sauerkirschen in den Vorgärten, waren eine
Augenweide. Diese Schönheit wurde gleich am Anfang des Krieges
getrübt. Die Bachbrücke im Kalkumer Wald wurde durch eine
Bombe zerstört. Nun waren das in den Augen der Alt Lichtenbroicher
nur die neuen weißen Häuser schuld.
Am 5. bis 6. Februar 1940 gab es Hochwasser. Bis auf einige Häuser
waren alle Keller geflutet. Mit selbst gebastelten Flößen,
bestehend aus Holzleitern und Brettern, haben wir die schon etwas
größeren Kinder mit dem Notwendigsten versorgt und die
Versorgung der nicht mehr erreichbaren Häuser gesichert. Der
Brot-, der Milchwagen sowie alle anderen Fahrzeuge konnten nicht weiter
als bis zu dem noch vorhandenen Erdbunker am Ende des Lichtenbroicher
Weges fahren.
Bis in den Kalkumer Wald war Land unter. Das Hochwasser entstand, weil
an der Mühle Gut Volkardey die Eisschollen Schaden anzurichten
drohten. So wurde das Eis durch eine Pioniereinheit gesprengt. Die nun
in Richtung Rhein treibenden Eisschollen stellten sich an der
Bundesbahnbrücke quer und verursachten die Überflutung des
ganzen Geländes.
Die Siedler wußten sich aber zu helfen; der Deichdamm zu uns hin
wurde vom nördlichen Zubringer bis zur Eisenbahn erhöht. Die
meisten von uns Kindern haben dort im Bach schwimmen gelernt. Bis zur
Schule an der Kürtenstraße hatten wir mindestens eine halbe
Stunde zu laufen. Im Herbst ließen wir selbst gebastelte
Drachen fliegen (Zeitungspapier und Abschlussleisten), es war herrlich.
Dann kam der Winter, den halben Tag lang rodelten wir an der Nordseite
des Bahndammes herunter. Abends fielen wir todmüde ins Bett. Der
Volkardeyer Teich (Bernsau) bot sich zum Schlittschuhlaufen an.
Am 23. Januar 1945 wurde unsrere Siedlung durch Bomben schwer
getroffen, es kam aber Gott sei Dank keiner ums Leben, unter dem
Bahndamm hatten sich die Siedler einen Bunker gebaut. Vor 70 Jahren
sind wir alle dort eingezogen. Nach ca. 35 Jahren mussten wir alle
unserer Häuse aufgeben, da wir in der Lärmzone 1 des
Flughafens lagen. So wurde unsere Gemeinschaft auseinandergerissen, wir
wurden als Umlegungsbetroffene in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Karlheinz Kürpig
Kurt Mühle, geb.
1937 in Dortmund, aufgewachsen in seiner Heimatstadt Düsseldorf,
konnte seinen Jugendtraum, Schriftsteller zu werden, erst nach seiner
Pensionierung verwirklichen. Denn ein weiser Elternwille dirigierte den
fantasiebegabten Filius nach der Schulzeit dahin, doch bitte erst
einmal etwas „Ordentliches“
zu lernen. Eine kaufmännische Lehre war die Folge. Die
nächsten Jahre waren ausgefüllt durch Beruf, Heirat, Familie
(zwei Kinder) und Hausbau. Da ihn seine Tätigkeit als Kaufmann
zunehmend langweilte, studierte
er nebenher Elektrotechnik. Bis zum Ende seines Berufslebens arbeitete
er im Vertrieb für Mess- und Regeltechnik als Industrieberater im
Außendienst.
Nebenher widmete er sich seinen privaten Interessen: Klassische Musik,
Jazz, Literatur, Film, Theater und Fernsehspiel. Mit dem (Un)ruhestand
begann er zu schreiben; zunächst für diverse Internet-Foren,
dann auch für Printmedien, darunter zahlreiche Kurzkrimis,
Glossen, Märchen und Rezensionen, die in verschiedenen
Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Im April 2005
erschien sein erster Roman „Zelenka“, ein Krimi, für
den es viel Lob gab und der 2006 im Duisburger Stadtfernsehen
vorgestellt wurde. Mit seiner Protagonistin Marion Zelenka ist
inzwischen der zweite Roman fertiggestellt worden.
Mehr Informationen und Kontakte über seine Homepage
www.kurt-muehle.de
Leseprobe
Eine
leise Vorwarnung kam von Luise, als wir auf die Straße traten:
„Jetzt hast du in knapp 20 Minuten über 1000 Euro ausgegeben
...„ Daraus klang durchaus kein Vorwurf wegen dieser Ausgabe.
Nein, es war fassungslose Verwunderung darüber, dass ein Adam in
so kurzer Zeit so viel Geld ohne ausschmückende
Begleitzeremonie einfach so sachlich auf den Tisch legen konnte.
Für eine Eva hat das mit Einkaufen nichts zu tun! Ich sollte noch
Gelegenheit bekommen, mir über dieses Phänomen nähere
Gedanken zu machen.
Wir schlenderten die Schadowstraße entlang und kamen zu dem
großen Neubau eines Textil-Kaufhauses, ein wahrer Glaspalast. In
diesem Augenblick passierte es. Luise sagte: „Oh ... ich will
hier nur mal eben nach ‚ner Bluse sehen.“
Das Unheil begann:
Wir drei betreten also das imposante Kaufhaus. Das Lüftungssystem
am Eingang hüllt uns in einen warmen Luftstrahl ein, dem wohl
unbemerkt zugleich ein unbekannter Dämon entsteigt und sich
Luisens Psyche bemächtigt. Da ist nichts mehr von Vorfreude
angesichts des verlockend großen Angebotes zu sehen. Aus Luise
wird augenblicklich eine zum Äußersten entschlossene Frau,
der die Kampfeslust nur so aus den Augen blitzt. Hier geht es nicht ums
schlichte Kaufen! Nein, dies ist eine Arena, die sie als Siegerin
verlassen will.
Gleich rechts – säuberlich aufhellen Holztischen gestapelt
– liegen modische Herren-Hemden. In Windeseile hält Luise
zwei – drei – vier dem verdutzten Peter vor die Brust und
meint: „Dies hier – das würd‘ dir stehen. Aber
blaue hast du eigentlich genug.“ – Und packt sie wieder
weg. „Du solltest mal hellere, freundlichere Farben tragen.
Schau doch mal dahinten nach.“
„Ich hab’ genug Hemden“, meint Peter konsterniert, „weiße, gelbe, beige, hellgrüne ...“
„Aber alle mit so unmodernen Kragen.“ Luise wühlt
weiter, Peter wendet sich ab, und deshalb meint sie pikiert: „Na,
wenn du nicht willst ... Ich dachte nur, wenn wir schon mal hier sind.
Man kann sich ja mal was Neues, mal was Schickes kaufen.“
Kopfschütteln und ab zur Rolltreppe, wir brav hinterher.
Erster Stock: Damen-Blusen/Blazer/Röcke. Gut, nicht der Hemden wegen sind wir ja gekommen, sondern nur wegen einer Bluse!
Sogleich hat Luise diverse Teile in der Hand, breitet sie aus, legt sie
wieder zusammen und erklärt uns dazu: „Oh! Feincord ist
wieder groß im Kommen.“ –Aha! Die Wichtigkeit einer
solchen Aussage erreicht uns allerdings nicht.
„Suchst du eine Bluse aus Feincord?“, fragt Peter irritiert.
„Ach Quatsch! Nur eine, die zu meinem Joop-Kostüm
passt.“ Peter sieht mich ratlos an. Joop-Kostüm? Ja, Junge,
nicht ich, sondern du bist gefragt, – das ist schließlich
deine Frau!
Plötzlich trifft Luise irgendein Geistesblitz; sie eilt quer
über den Gang und kramt aus einem Ständer eine ganz
merkwürdige Bluse heraus, eine mit zwei kurzen Hosenbeinen. Peter
ist leicht genervt und wagt den Hinweis: „Das ist aber keine
Bluse, das sind Shorts.“ – Luise wettert: „Mensch,
mach - mich - nicht - verrückt!!“
Erinnerungsdaten 2009 für Düsseldorf
06.09.1904 Die Synagoge an der Kasernenstraße wird eingeweiht.
08.09.1564 Der Humanist und Rektor der fürstlichen Landesschule in Düsseldorf, Johannes Monheim, stirbt.
08.09.1849 Gründung der Kolpingfamilie (eines katholischen Gesellenvereins) in Düsseldorf.
11.09.1989 Die Fußgängerbrücke über die Hafeneinfahrt wird an ihren Platz gehievt.
19.09.1909 Das erste Zeppelin-Luftschiff ist in Düsseldorf.
25.09.1809 Das alte Ratinger Tor wird zum Abbruch verkauft.
01.10.1819 Peter von Cornelius wird Direktor der Kunstakademie.
01.10.1864 Das städtische Orchester wird gegründet.
01.10.1909 Der städtische Fuhrpark wird eingerichtet.
16.11.1958 Einweihung des Mahnmals für die Opfer des „Dritten Reiches“ am Nordfriedhof.
04.10.1794 In der Nacht zum 5.10. wird die Klosterkirche der Coelestinerinnen nebst dem anstoßenden
Klostergebäude an der Ratinger Straße fast völlig
zerstört (spätere Mooren’sche Augenklinik).
04.10.1864 Pfarrer Theodor Fliedner stirbt in Kaiserswerth.
12.10.1929 Die Südbrücke wird eingeweiht.
16.10.1969 Die Kniebrücke wird dem Verkehr übergeben.
17.10.1974 Die Pfarrkirche St. Lambertus wird zur Basilika erhoben.
19.10.1909 Die St. Antonius-Kirche am Fürstenplatz wird von Kardinal Fischer geweiht.
20.10.1879 Die neue Kunstakademie am Eiskellerberg wird eingeweiht.
22.10.1969 Der Stadtrat tagt erstmals im Sitzungssaal des renovierten Rathauses.
28.10.1834 Im Theater am Markt findet unter Karl Immermann die erste Vorstellung statt.
30.10.1839 Die Schiffsbrücke wird für den Verkehr freigegeben.
30.10.1899 Die Friedenskirche wird eingeweiht.
Brauchtum
Erntedank in Kößlarn
Schon im September feiern die Menschen in Kößlarn ihr
Erntedankfest. Denn als traditioneller Marienwallfahrtsort wurden die
Feste Mariä Geburt und Mariä Namen groß gefeiert,
vielleicht steht auch die 300-jährige Prozession mit Erntegaben in
dieser Tradition.
Der farbenprächtige Aufmarsch in dem niederbayrischen Marktflecken
zieht jährlich mehrere tausend Besucher an. In traditionellen
Rottaler Trachten oder in historischen Kostümen stellen die
Kößlarner das ländliche Leben dar: Hirtenjungen zerren
Ziegen und Schaffen mit sich, Schnitter zeigen mit Sicheln und
Dreschflegeln, wie mühevoll früher das Korn geerntet wurde.
Köchinnen und Winzerinnen tragen die Früchte ihrer Mühen
in Körben mit. Begleitet werden sie von Trachtengruppen,
Fahnenträgern und den Patronen der bäuerlichen Landwirtschaft
St. Isidor und St. Notburga, und dem AIlerheiligsten, das ebenfalls
durch die Straßen mitgetragen wird.
Aber das Fest ist nicht nur ein Spektakel für Augen und Herz: Die
Teilnehmer wollen danken für das, was sie geschafft haben und
Menschen unterstützen, die heute noch so schuften wie die Bauern
vor 300 Jahren: Nach der Prozession werden Minibrote zur
Unterstützung von Bauern im Senegal verkauft.
Mit freundlicher Genehmigung aus Michaels Kalender 2009
Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
2009-4
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Helmut Albers, Nosenberger Str. 13
Elsbeth Arafat, Auerhahnweg 7
Helga Boucsein, Wangeroogestr. 75
Sylvia Funke, Kalkumer Str. 166
Waltraud Goos, Am Walbert 7
Gudrun Kerkhoff, Coesfelder Str. 7
Andreas Knospe, An der Golzheimer Heide 75
Hans-Jürgen Vollmar, Am Gengelsträßchen 4
Johanna Zude, Am Walbert 24
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich feierte sein 100jähriges Jubiläum
Am 9. Mai war der Auftakt zu den Feierlichkeiten des 100 jährigen
Bestehens des Bürgervereins. Sie begannen mit einem Festakt.
Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie Bürgerinnen
und Bürger aus der Region sind der Einladung gefolgt. Auch die
Vorstände der 35 kooperativ angeschlossenen Vereine haben an dem
Festakt
teilgenommen.
Der Bürgerverein kann auf eine große Historie
zurückblicken. Dies betonte auch der Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Düsseldorf, Dirk Elbers. Anerkennende Worte fand
auch der Verwaltungschef der Bezirksverwaltungsstelle 6,
Heinz-Günter Strerath, der die erfolgreiche Arbeit des Vereins
lobte.
Musikalisch untermalt wurde der Festakt von den Chorfreunden
Düsseldorf-Nord unter der Leitung von Musiklehrer Peter Zinnen.
Heinz Baumgarten, seit 57 Jahren Mitglied im Bürgerverein, wurde
im Rahmen des Festaktes zum Ehrenmitglied des Bürgervereins
ernannt.
Der zweite Höhepunkt war am 16.05. Der Vorstand des
Bürgervereins hatte zum Bürgerfest rund um die
Begegnungsstätte geladen. Hier wurde alles geboten, was einem
solchen Anlass würdig ist. Die Vorbereitungen zum Jubiläum dauerten 3 Jahre.
Erwähnt sei an dieser Stelle das Engagement von Karlheinz
Kürpig. Dank seines Wissens und seiner großen Erfahrung war
diese Veranstaltung ein großer Erfolg.
Der Bürgerverein hatte zuvor den Künstler Herrn Wilfried
Rahns mit der Erstellung eines Reliefs beauftragt, auf dem verschiedene
Abbildungen dargestellt sind, die Unterrath geprägt und
verändert haben, z.B. der Kartäusermönch, der
große Bogen, das Behindertenschwimmbad und einiges mehr.
Anlässlich dieses Festes wurde das Relief der Öffentlichkeit
präsentiert. Es wurde in der Bücherei an der
Eckenerstraße im Eingangsbereich aufgehängt und kann von
allen Bürgerinnen und Bürgern in Augenschein genommen werden
Das Relief ist ein Geschenk des Bürgervereins an alle Bürger.

Zeitgleich wurde in der Bücherei eine historische Ausstellung
über die 100 jährige Geschichte des Stadtteils Unterrath und
Lichtenbroich eröffnet. Dokumente, Fotos, Postkarten und sogar der
Übernahmevertrag zwischen Düsseldorf und Rath liegen dort
aus. Auch der Leiter der Bücherei, Herr Pavel Hovorak, hatte zu
dieser Ausstellung viel Material zusammengetragen, u.a. über die
Adelsfamilie von Ossenbroich, die Besitzerin von Haus Hain, die um 1600
Hexen verbrennen ließ.

Draußen rund um das Zentrum plus erfreuten sich die Gäste an
den kulinarischen Köstlichkeiten, labten ihre trockenen Kehlen
rund um den Bierstand. Viel Spaß hatten auch unsere kleinen
Gäste an der aufgeblasenen Hüpfburg, an der Rutschbahn und
vielen anderen Spielen. Beaufsichtigt wurden die Kinder vom
Jugendzentrum
Ammerweg. Das Marine-Tambour-Korps unter der Leitung von Olaf
Köntgen machte wie immer tolle Musik. Die Tanzgruppe
„Funkies“ von der Karnevalsgesellschaft Blau-Gelb bot
ebenso wie die Seniorengymnastikgruppe
des DRK Zentrum Plus Unterrath ein buntes Tanzprogramm. Die Cheerleader der Gesellschaft „Elf vom Dörp“
bekamen viel Applaus für ihre Darbietungen. In den Räumen der
Begegnungsstätte gab es selbstgebackenen Kuchen, der viele
Liebhaber fand, sodass nach kurzer Zeit von den 40 Kuchen nichts mehr
übrig blieb.
Einen ganz besonderen Tag hatten zwei Geburtstagskinder, die der
einhelligen Meinung waren, einen so schönen Tag mit so vielen
Menschen noch nicht gefeiert zu haben. Das wunderschöne Wetter an
diesem Tag trug sein übriges zum Gelingen des Festes bei.
Der letzte Abend unserer Festivitäten und damit der Ausklang
unserer Jubiläumsfeier fand am 22. Mai im Gemeindesaal der
evangelischen Kirche am Röttchen statt. Unter dem Motto
„Tanzabend für Jung und Alt“ mit DJ Rainer Gräff
konnte der Vorstand ca. 200 Gäste begrüßen.
Bei toller Musik aus den 50 ziger Jahren bis heute wurde das Tanzbein
kräflig geschwungen. Bei kühlen Getränken und leckerem
Essen verging die Zeit im Fluge und wir mussten leider ab 24.00 Uhr die
Nacht ruhiger angehen lassen. Wir hoffen auch dieser Abend hat allen
gefallen.
Zum Schluss möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei allen
Beteiligten bedanken, die von der ersten Stunde bis zuletzt dazu
beigetragen haben, dass ein solches Fest überhaupt möglich
gemacht werden konnte. Ein ganz besonderer Dank gilt den
Polizeihauptkommissaren Herrn Kremser, Herrn Moog und Herrn Thanisch,
die an
allen Festtagen präsent waren. Ebenfalls Danke an das Rote Kreuz sowie den Betreuern vom Jugendzentrum Ammerweg.
Erika Prill, Vorsitzende des Bürgervereins
Bilder von der Feier:



Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, die uns unterstützt haben,
ein so wunderschönes Fest zu gestalten:
- AK-Werbegrafiken - Bäckerei Hünemeyer - Brauerei Schlösser - Peter Bruess - Derendorfer Jonges -
- Ingenieurbüro Klapdor - Dr. med. Thomas Meisen - DRK Zug Unterrath - Druckerei Ritter -
- Electronicpartner Handel GmbH - Malermeister Frey - Gartenbauverein - Getränkehandel Gilles - HDK GmbH -
- Steuerbüro Hilburger - Hotel Avidon - Theo Kraemer - Landeshauptstadt Düsseldorf -
- Einrahmungen Dieter Lorenz - Luxor-Grill - Haus Malzkorn - Anwaltskanzlei Marx -- Blumenhaus Matthiesen -
- Menzlage - Bestattungsunternehmen Neuhaus - Rolf Neuntzig - Juwelier Nölle - OB Elbers -
- Gaststätte Bei Bobby - Lothar Olschewski - Opel Slagman GmbH - Salon Reichelt -
- Steinmetz Rittmeyer, Inh. W. Rahns - Rolladen Stötzel - St. Georg Apotheke - Stadtbad Unterrath -
- Stadtbücherei Unterrath - Stadtsparkasse - Stadtwerke - Friedhofsgärtnerei Vell - Metzgerei Wendel -
Der Vorstand des Bürgervereins
D-Zug Siedlungsfest
Am
29.08.09 feiern die Anwohner der Kürtenstraße, Hasper
Straße, Aplerbecker Straße, Brackeler Straße,
Hörder Straße, Herdecker Straße und Schwerter
Straße zum nunmehr 12. Male ihr schon traditionelles
„Siedlungsfest“.
Die ehemalige Honschaft Rath und ihre Herausforderungen an die Gegenwart
Ein Essay
Zum feierlichen 100. Jahrestag der Eingemeindung Raths nach Düsseldorf der Bürgerschaft dargereicht
Von Ralf Andreas Herbst Düsseldorf 2009 Fortsetzung aus Heimatblatt 3/09, S. 33,
mit freundlicher Genehmigung von Ralf Andreas Herbst
Historisch gesehen markiert die Geschichte Raths ab dem Zeitpunkt des
frühen 20. Jahrhunderts einen Wendepunkt. Denn mit der
Eingemeindung Raths nach Düsseldorf ergab sich ein Innovations- und
Wachstumsschub, der die Entwicklung vergangener Jahrhunderte bei Weitem
übertraf. Gemäß den „Erklärungen zu dem
Eingemeindungsvertrage mit Rath“ der Stadtverordnetenversammlung
von Düsseldorf am 4. 2. 1909 sowie dem Vertrag zwischen dem
Oberbürgermeister Marx der Stadt Düsseldorf und dem
Bürgermeister David
der Gemeinde Rath am 5. 2. 1909 wurde das „Gesetz betr. Die
Erweiterung des Stadtkreises Düsseldorf vom 21. 05. 1909“
vorbereitet. Auch wenn manche Bürger den Verlust der
Selbstständigkeit ihres Gemeinwesens und das Verschwinden
traditioneller Werte befürchteten, brachte die Eingemeindung
zahlreiche Vorteile wie die Ausstattung von öffentlichen
Verkehrsmitteln sowie die Förderung und Erhaltung ziviler
Einrichtungen mit sich. Doch ist einerseits der Prozess der Verbindung
und Verwebung der Stadt Düsseldorf und der Gemeinde Rath
miteinander nicht aufzuhalten gewesen und andererseits die
Traditionspflege durch Bürger-, Schützen- und Heimatvereinen
wachgehalten worden. Insofern waren die anfänglichen Bedenken vor
den negativen Veränderungen unbegründet.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg die Bevölkerungszahl im
neuen Stadtbezirk Rath stark an. Zudem kam es aufgrund des
wirtschaftlichen Erfolges von großen Unternehmen wie Mannesmann
und Rheinmetall zu einem Anwachsen von Wohnsiedlungsgelände und
deren Erschließung. Mit ihnen stiegen die Erwartungen und
Wünsche
der Bürgerschaft bezogen auf die Schaffung und Verbesserung
der Umwelt wie Infrastruktur, öffentliche Anlagen und
Stadtverwaltung. In einer Denkschrift haben Hermann Schlotjunker und
Karl Schneider
als eine frühe Form der Bürgerinitiative die
geäußerten Wünsche geordnet und ausführlich
erläutert. Diese beziehen sich erstens auf die Errichtung
öffentlicher Bauten wie Schulen, Kranken- bzw. Altenbetreuung,
Postverhältnisse und sonstige Verwaltungsstellen. Zweitens sind
die Schaffung von kulturellen Einrichtungen wie die Gründung von
Volksbüchereien‘ die eines Schwimm- bzw. Freizeitbades und
einer Sportanlage angesprochen. Die allgemeine Verbesserung der
Lebensqualität im Norden Düsseldorf ist drittens gemeint,
wenn es um Kinderspielplätze, Parkanlagen,
Straßenbepflanzung bzw. Grünflächen, aber auch um Denk
mäler, Plastiken und Vorplätze geht. Einen breiten Raum nimmt
viertens die Verbesserung der Straßenverhältnisse ein, wobei
hierunter nicht nur Straßenbau und Beleuchtung verstanden werden,
sondern auch solche Projekte wie
Verbindungsstraßen, Bürgersteige, Durchführungen,
Über- und Unterführungen, Warnschilder, Radwege,
Wohnwagenbeseitigung, Kanalisation und Straßennamen. Einen
fünften Punkt bilden die öffentlichen
Verkehrsverhältnisse, wobei zwischen Straßenbahn und
Buslinien unterschieden ist. Alle diese Verbesserungswünsche
und Wünsche der Abstellung bestehender Mängel wurden
erwartungsvoll an die Stadt Düsseldorf gerichtet.
Solch Vorschläge kamen von engagierten Bürgern, die teilweise
in Bürger-, Schützen und Heimatvereinen organisiert sind.
Gerade Schützen haben in Unterrath eine lange Tradition seit dem
Mittelalter. Schützen helfen sich untereinander wie Brüder,
indem sie die Mauern und Tore ihrer Stadt beschützen und sich bei
Krankheit und Tod beistehen. In Rath begleiteten sie die Prozession der
gläubigen Christen und dienten als Schutz vor
Überfällen, immer unter den Schutz des heiligen Sebastian,
der im Glaubenskampf gegen die Römer gefallen
war. Seit 1600 gibt es die Rather Bruderschaft, zu deren Geschichte
Heinz Baumgarten eine kommentierte Zusammenstellung vorlegte. Die
„St. Sebastinaus-Bruderschaft zu Düsseldorf-Unterrath“
feierte 1950 ihr 350-jähriges Bestehen. Zwei Gedanken,
Schützentum und Bruderschaft, waren also von Anfang an fest mit
dem Verein verbunden. Das Schützentum kommt dabei nicht von
Schießen, sondern von Schutz und beschützen in schwierigen
Zeiten. Schützen sind zudem Bruderschaften, die Glaube und Liebe
als wesentliche Kräfte
wahrnehmen. Solche Brüder verbinden sich als Mitglieder einer rheinischen Schützenbruderschaft.
Ein anderer Verein wurde in dem Jahr der Eingemeindung Raths nach
Düsseldorf gegründet, der sich als absolut politisch neutral
versteht und keinerlei Interessengruppen persönlicher Art
vertritt. Vielmehr fördert er den Kontakt und die Begegnung von
Bürgern untereinander. Der „Bürgerverein
Düsseldorf-Unterrath“ (später „Bürgerverein
Unterrath 1909 und Lichtenbroich“) veranstaltete 1959 das
Jubiläum seines 50-jähriges Bestehens. Er pflegt
bürgerlichen Gemeinschaftsgeist und bemüht sich neben dem
regen Gemeinde- und Vereinsleben, die Tradition erneut zu beleben und
damit seinen großen Aufgaben gerecht zu werden. Nach Ende der
Kriegswirren konstituierte sich der Bürgerverein aufs Neue.
Inzwischen ist er zu einer wichtigen Institution mit zahlreichen
Programmen und Veranstaltungen geworden.
Künstlerisch hat der Bildhauer Karl Heinz Klein durch sein
Einfühlungsvermögen in die Geschichte der Honschaft Rath mit
seinen Bronzetafeln am Brunnen in Unterrath ein Denkmal gesetzt. In der
Auseinandersetzung mit der Geschichte entwarf er Motive von Figuren,
die das Rather Leben geprägt haben. Der Ort des Brunnens an
der Kirche St. Maria unter dem Kreuz gehört zum Mittelpunkt des
alten Rath und regt den Besucher durchaus an, über die
geschichtliche Vergangenheit nachzudenken. Die Motive auf den vier
Bronzetafeln, die um eine Säule herum angeordnet sind, bilden
über 100 Figuren in unterschiedlichen Situationen. Auf der ersten
Tafel sind
Schützen, Bauern und Hahneköpper zu sehen, während auf
der zweiten Tafel Römer, die Klause in Rath und Kartäuser
abgebildet sind. Die Motive der dritten Tafel sind Schinkenklopfen, Am
Opferhaus und die Rodebauern, bis schließlich die vierte Tafel
mit dem Hofgericht, Martinsfest und Röhrenwalzwerk endet. Das
geschaffene
Werk weckt das Interesse an dem Stadtbezirk und über ihn hinaus,
weswegen der Brunnen einen Gewinn für die Stadt insgesamt
darstellt. Ein neueres literarisch-künstlerisches Werk schufen
Heinz Baumgarten und Monika von Wrisberg, die in ihrem Bildband
zahlreiche Fotos aus den Archiven und Sammlungen sowie aus Privatbesitz
veröffentlicht haben.
Nicht nur Kunst, auch die Religion hat das Gesicht Raths geprägt.
Im heutigen Unterrath wurde einst ein Nonnenkloster gegründet. Um
1550 wurde die Kapelle in Rath von ihrer Mutterkirche in Kaiserswerth
abgetrennt und 1812 zur Pfarrei erhoben. Nach Gründung der
Pfarreien St. Joseph in Oberrath sowie St. Antonlus in Thewissen
als Vorläufer der Pfarrei St. Bruno entwickelte sich das
heutige Joseph-Heim. Den Protestanten im Rather Raum diente seit etwa
1900 das Gebäude der heutigen Trinitatiskirche. Die Geschichte der
ehemaligen
Kartause Hain hat Matthias Wego zusammengetragen. Begründer des
Kartäuserordens war der heilige Bruno von Köln, der nach
seiner Lehrtätigkeit in Reims die Einsamkeit des Hochtales der
Chartreuse bei Grenoble auf dem Weg zu Gott suchte. Seinem Beispiel
folgten unter anderem diejenigen Mönche, die fast 100 Jahre in der
Kartause Hain verbracht haben. Ursprünglich hatte das Haus Hain
der Familie Ossenbroich gehört und wurde danach mehrmals verkauft.
Die Erben des letzten Eigentümers, Carl von Hymmen verkauften das
Rittergut Haus Hain 1869 an die Kartäuser. Nach der Genehmigung
zur Gründung einer Kartause durch den Erzbischof von Köln
wurde die Kartause Hain zu beträchtlicher Größe
ausgebaut und bot dem Orden bis 1964 einen ruhigen Platz für
Arbeit und Gebet. Nach dem Verkauf der Gebäude und des gesamten
Grundbesitzes an die Stadt Düsseldorf zog der Orden in die neue
Kartause Marienau im Allgäu.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte gerade in
Lichtenbroich mit Wohnblocks eine Bautätigkeit ein, die das
Gesicht und die Bevölkerungsstruktur des Ortes veränderten.
Bernhard Pfau und E. Stelmazyk entwarfen im Jahr 1958 die
„Siedlung Neu-Lichtenbroich“ als einen neuen Stadtteil
für 13.000 Menschen mit eingeschossigen
Einfamilienhäusern, einer Ringstraße und großen
Grünfläche in der Mitte der Siedlungszonen. In der
Zeitschrift „Bauen und Wohnen“ ist die Konstruktion mit
Übersichten, Erläuterungen und Statistik abgedruckt.
Heute prägen Autobahnen und Zubringer, Bahnhöfe und
Fernverkehr sowie die Abfertigung von Reisenden und Fracht am
internationalen Flughafen das Bild im Norden von Düsseldorf. Aus
den ehemaligen Handelswegen bzw. Römerstraßen durch Rath
sind neue Drehkreuze für den internationalen Verkehr entstanden.
Die Mobilität besitzt eine besondere Bedeutung für Politik,
Wirtschaft und Kultur, wobei durch solche Chancen als
Wettbewerbsvorteile der Wohlstand der Bevölkerung sowie
Lebensqualität generiert werden kann.
Die geschichtliche Herkunft der Honschaft Rath und ihre kulturelle
Zukunft voller Erwartungen und Hoffnungen konzentrieren sich
auf den Nutzen der konkreten Maßnahmen aktiven Handelns. Die
zunehmende Bevölkerung und auch die intensiv betriebene
Bautätigkeit machten im letzten Jahrhundert den Bau neuer
öffentlicher Einrichtungen notwendig. Der Charakter der Stadtteile
hat sich dementsprechend stark verändert, das sich an zahlreichen
Beispielen zeigen lässt. In Rath ist ein Gewerbegebiet in Planung,
in das ein modernes Eisstadion integriert wurde. In Unterrath wiederum
wurden aufgrund des Um- bzw. Ausbaus von Verkehrswegen Straßen-
und Wohnzüge neu strukturiert. Und in Lichtenbroich wurde der
Fernbahnhof des Flughafens mit ICE-Anschluss in Betrieb genommen, an
dem Reisende aus der ganzen Welt umsteigen. Die Wohnungsnot der
Nachkriegszeit
in Deutschland, das spätere Wirtschaftswunder und die sich immer
mehr ausbreitenden Verkehrsströme haben das Gesicht des
Stadtbezirks verändert. Das alte Rath mit seinen vielen zum
ehemaligen Königshof gehörenden Höfen wurde neu
entworfen. Aus der Agrar- und Bauernlandschaft ist ein wirtschaftlich
und kulturell lebendiger
Stadtbezirk entstanden.
Das Selbstbewusstsein der Bevölkerung und ihre Identität mit
dem Stadtbezirk zu bewahren ist ein wesentliches Ziel geblieben. Gerade
die junge Menschen finden in der Landeshauptstadt Düsseldorf alle
Möglichkeiten der beruflichen und persönlichen Entwicklung.
Solch chancenreiche Perspektive der gegenwärtigen Lage lässt
die Wohnlage eher am Stadtrand attraktiv werden. Der Bau neuer
Wohnviertel sowie Gewerbeund Industriegebiete kann Verhältnisse
fördern, wie sie bereits im Süden Düsseldorfs entstanden
sind. Diese Neuerungen sorgfältig zu prüfen und angemessen in
das gesellschaftliche Leben in seiner Buntheit und Vielfalt zu
integrieren, wird die Zukunftsaufgabe bleiben und die Herausforderung
der im Gewand des Stadtbezirk erneuerten ehemaligen Honschaft Rath
sein.
Düsseldorf-Lichtenbroich, im Januar 2009 Ralf Andreas Herbst
In eigener Sache
In
unserer Festschrift zum 100jährigen Jubiläum ist uns ein
Fehler unterlaufen. In der Ankündigung unserer Ehrenmitglieder ist
leider der Name unseres Ehrenmitgliedes Anneliese Leitgeb nicht
erwähnt worden. Wir bitten, dieses zu entschuldigen und geben
diesen verspätet in diesem Heimatblatt bekannt.
Warum fand das Jubiläum des Bürgervereins nicht an der Klinke statt?
Als
wir vor 3,5 Jahren mit den Vorbereitungen für das Fest begonnen
haben, stand noch nicht fest, ob die Arbeiten zur Fertigstellung des
Platzes rechtzeitig beendet sein würden. Also konnten wir
diesbezüglich nicht planen.
Aus technischen Gründen wäre eine Verlegung auch nicht
möglich gewesen. Es musste z. B. für sanitäre Anlagen
gesorgt werden, für Stromanschlüsse, für den
Kinderspielplatz mit Hüpfburgen und vieles mehr.
Die Bücherei sowie die Begegnungsstätte waren mit in die
Planung integriert, man hätte 2 Veranstaltungsorte gleichzeitig
einplanen müssen.
Wir planen allerdings, um den schönen Platz endlich einmal zu nutzen, einen Adventsonntag dort zu gestalten.
Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Die Verwaltung beabsichtigt den Bebauungsplan Nr. 5682/013 -
Theodorstraße / A 44 abzuändern. Im Rahmen dieses Verfahrens
soll eine Anpassung der Festsetzungen zur Zulässigkeit von
Einzelhandel an die aktuelle Rechtssprechung erfolgen. Zulässig
sollen nunmehr auch Einzelhandelbetriebe sein, die mit nicht relevanten
Sortimenten gemäß Nr. 3-7 der Düsseldorfer
Sortimentliste handeln. Nahversorgungs- und zentrenrelevante
Sortimente werden ausgeschlossen, da es sich bei dem Plangebiet, das
zwischen der Straße am Hülserhof im Westen und der
Theodorstraße im Süden liegt und im Norden und Osten durch
Grünflächen begrenzt wird, die das Areal von der
Bundesautobahn A44 sowie der Straße Am Schüttenhof trennen,
um einen nicht integrierten Standort handelt.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfolgt nämlich das Ziel,
die Versorgung der Bevölkerung in den gewachsenen Stadtteil- und
Nachbarschaftszentren zu erhalten und zu stärken (Rahmenplan
Einzelhandel 2007). Die Bezirksvertretung wurde zu der
Bebauungsänderung angehört und empfahl dem Ausschuss für
Planung und Stadtentwicklung einstimmig eine vorlagegemäße
Beschlussfassung.
– Die Verwaltung wurde beauftragt, ein Maßnahmeprogramm zur
Attraktivierung von maroden und verschmutzten
Bahnüberführungen zu erarbeiten, das den Anforderungen an
Sauberkeit und Sicherheit Rechnung trägt. Zur Aufstellung des
Maßnahmeprogramms wurde eine Prioritätenbildung
durchgeführt. Das Erfordernis der Anpassung bzw. Verbesserung der
Beleuchtung wurde geprüft und eingearbeitet. Hohe Priorität
kommt hier insbesondere der Unterführung Unterrather Straße
/ Am Klosterhof zu. Auch die Unterführung an der Fallingbosteler
Straße wird berücksichtigt.
Durch die vorgesehenen Maßnahmen dürfen keine
Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs entstehen. Die
Bezirksvertretung 6 nahm dieses Maßnahmeprogramm einstimmig zur
Kenntnis.
– Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, zwischen der Ausfahrt
der Firma Aldi und der Bushaltestelle Parsevalstraße in
Fahrtrichtung Flughafen-Bahnhof (Südseite) auf dem Kieshecker Weg,
die Bordsteinkante des dortigen Fuß- und Radweges auf einer
Länge von ca. zwei Metern abzuflachen, da gerade ältere
Mitbürgerinnen
und Mitbürger Probleme haben, an der relativ hohen Bordsteinkante
das Fahrrad, den Rollstuhl oder den Rollator hoch zu bekommen.
– Ebenfalls einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 die
Einrichtung eines Fußgängerüberweges im
Einmündungsbereich des Kreisverkehrs Lichtenbroicher Weg /
Franz-Rennefeld-Weg mit dem Lichtenbroicher Weg gemäß
Lageplan Nr. S2270-121. Hierdurch soll eine Optimierung der Sicherheit
für die Fußgänger bei
der Querung des Lichtenbroicher Wegs im Bereich des Kreisverkehrs erreicht werden.
– Zur Optimierung der Sicherheit für Kraftfahrzeuge und
Fußgänger sind Signalregelungen für die Linksabbieger
aus der Hamborner Straße in die Parsevalstraße und der
querenden Fußgänger in der Parsevalstraße geplant.
Für diese Maßnahme ist ein neuer Ampelmast zu setzen, die
vorhandene Fußgängerquerung Zebrastreifen
zu entfernen und eine neue Fußgängerfurt zu markieren. Diegeschätzten Kosten betragen 34.000,00 Euro.
Die Bezirksvertretung nahm einstimmig die beabsichtigte Maßnahme zur Kenntnis.
– Ebenfalls einstimmig nahm die Bezirksvertretung die
beabsichtigte Erneuerung der Schrankenanlage an der Kalkumer
Straße zur Kenntnis. Bekanntlich ist die Schrankenanlage seit
Jahren defekt, sodass der Durchgangsverkehr zur Zeit nicht unterbunden
werden kann.
Nachdem die Erschließung bzw. der Straßenausbau in der
Airportcity weitestgehend abgeschlossen ist, wird die Erneuerung der
Schrankenanlage spätestens jetzt in der Kalkumer Straße in
Höhe Hausnummer 214 nunmehr erforderlich. Mit dieser Maß45
nahme werden auch die Anwohner der Kalkumer Straße nördlich
des Tunnels der A44 wieder uneingeschränkt an den Stadtteil
Unterrath angeschlossen. Rheinbahnbusse sowie Ver- und
Entsorgungsfahrzeuge erhalten weiterhin freie Durchfahrt. Aus
erschließungstechnischen Gründen wird der Grünstreifen
in Höhe Hausnummer 214 für den Durchlass für PKW
unterbrochen und für das Aufstellen der Schrankenanlage baulich
angepasst.
– In der Sitzung der Bezirksvertretung 6 am 25.02.2009 wurde
„unter Mitteilung der Verwaltung“ über die Absicht der
Verwaltung informiert, auf der Dorstener Straße 16
zusätzliche Parkplätze durch Schräg-Parken zu schaffen.
Die Verwaltung teilt jetzt mit, dass nach neuesten Erkenntnissen
anlässlich eines Ortstermins - unter anderem mit den gewerblichen
Anliegern - die Maßnahme doch nicht umgesetzt werden soll.
Hintergrund ist, dass nicht auszuschließen ist, dass das bis zu
den Firmenzufahrten vorgesehene Schräg-Parken in der Praxis
so ausgedehnt wird, dass die verbleibende Fahrbahn für den
LKW-Verkehr zu eng wird. Da von den Anliegern zum Beispiel auch
Arbeitsbühnen vermietet werden, ist davon auszugehen, dass die
Fahrer nicht Profis sind und daher mehr Platz benötigen.
Die Verwaltung folgt den berechtigten Sorgen der Anlieger und wird
deshalb auf das Zulassen von Schräg-Parken auf der Dorstener
Straße verzichten.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung
am 27.08.2008 gebeten, die Planungen für die Maßnahme
Unterrather Straße - Klinke - zweiter Bauabschnitt (östlich
der Straßenbahnlinie bis zur Lärmschutzwand der Bahnanlage)
jetzt zeitnah umzusetzen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass sie aufgrund eines Beschlusses
des Ordnungs- und Verkehrsausschusses vom 03.09.2008 beauftragt wurde,
dem Ausschuss 2009 ein Konzept zur verkehrlichen Überplanung des
zweiten Bausbschnitts einschließlich der voraussichtlich
entstehenden Kosten vorzulegen.
Die Vorstellung des Plankonzepts in der Bezirksvertretung 6 und im
Ordnungs- und Verkehrsausschuss ist für Herbst 2009 vorgesehen.
Laut Mitteilung des Stadtentwässerungsbetriebes sind die
Regenwasserkanäle im betreffenden Ausbaubereich hydraulisch
überlastet und daher durch größere dimensionierte
Kanäle umfänglich zu ersetzen. Der aktuelle Baubeginn
für die Erneuerung der Regenwasserkanäle ist seitens des
Stadtentwässerungsbetriebes derzeit jedoch nicht vor 2018 geplant.
Auch wenn die verkehrliche Überplanung des zweiten Bauabschnitts
voraussichtlich im Herbst 2009 in der Politik vorgestellt wird, ist aus
dem vorgenannten Grund ein Ausbau der Unterrather Straße vor der
Erneuerung der Regenwasserkanäle nicht zielführend. Die
Bezirksvertretung 6 ist nicht bereit, eine Verzögerung des weiteren
Ausbaus zu akzeptieren.
Sie bat daher im Wege der Resolution die Verwaltung dringend, der
Bezirksvertretung 6 spätestens im Herbst 2009 ein Konzept zur
verkehrlichen Überplanung des zweiten Bauabschnitts
einschließlich der voraussichtlich entstehenden Kosten und der
Finanzierung vorzulegen.
Dabei soll eine Lösung aufgezeigt werden, die entweder die
notwendigen Kanalbaumaßnahmen direkt einbezieht oder es
ermöglicht, durch technische Lösungen die Kanäle zu
einem späteren Zeitpunkt ohne einen unvertretbaren Eingriff in die
Oberflächengestaltung zu erneuern. Die Bezirksvertretung wies
darauf hin, dass
sowohl sie als auch der Ordnungs- und Verkehrsausschuss seinerzeit
einhellig beschlossen haben, nach der endlich erreichten
Vorplatzgestaltung auch die komplette Neugestaltung der Unterrather
Straße in diesem Bereich zügig in Angriff zu nehmen. Dies
sei auch notwendig, um Ordnung in die Verkehrsabläufe und
Parkmöglichkeiten zu bringen, die Fahrbahnflächen zu sanieren
und den Containerstandort in der vorgesehenen, abgesenkten Form zu
verwirklichen. Dementsprechend müssen entweder die
notwendigen Kanalbaumaßnahmen zu Lasten anderer, nicht so
dringender Projekte in der Prioritätenliste nach vorne gesetzt
werden oder es muss eine technische Lösung gefunden werden, die
Kanäle ohne einen unvertretbaren Eingriff in die
Oberflächengestaltung zu einem späteren Zeitpunkt zu erneuern.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung
am 25.03.2009 gebeten, an den Einmündungen Ahornallee und
Kartäuser Straße - aus Richtung Unterrather Straße -
zusätzliche Piktogramme mit Tempo 30 anzubringen. Diese
Maßnahmen sind zwischenzeitlich realisiert.
– Am Wilseder Weg 7 ist der Neubau eines Einfamilienhauses mit
Garage vorgesehen. Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, ist
eine Befreiung nach dem Baugesetzbuch erforderlich, da das geplante
Wohnhaus überwiegend in der ausgewiesenen Fläche für
Garagen liegt. Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung
der Befreiung, da sie die Abweichung baulich für vertretbar
hält. Die vorgehaltenen Flächen für die Garagen wurden
bisher nicht genutzt, sodass davon auszugehen ist, dass in der
gewachsenen Siedlung auch künftig kein Bedarf besteht.
Demgemäß beschloss die Bezirksvertretung 6 einstimmig die
Erteilung der erforderlichen Befreiung hinsichtlich der Art und Nutzung.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
2009-3
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Boris Zlender, Aplerbeckerstraße 5
Wir trauern um unser Mitglied
Josef Charlier
* 23.05.1920 † 22.02.2009 †
Jahresfahrt am 27. Juni 2009
Unsere diesjährige Jahresfahrt führt uns zuerst in ein
„Biologisches Zentrum“ ins Münsterland. Das
Biologische Zentrum bietet Umweltbildung und Naturerlebnisse für
Menschen aller Altersgruppen an. Insgesamt wird die fachkundliche
Führung etwa. 1 1/2 Stunden dauern. Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am
DRK Zentrum Plus, Eckenerstr 1 / Ecke Kalkumer Str. Unser Mittagessen
werden wir im „Landhaus Gapellen“ einnehmen. Nachdem
Mittagessen fahren wir mit dem Planwagen durch die
Münsterländische Landschaft. Die Kosten betragen für
Mitglieder und einen Angehörigen 45,00 Euro pro Person. Für
Gäste 48,00 Euro pro Person. In dem Betrag sind enthalten: Die
Fahrtkosten mit dem Bus, die Besichtigung des Biologischen Zentrums,
das Mittagessen, die Planwagenfahrt
sowie das Kaffeetrinken mit Kuchenbüfett. Den Teilnehmerbetrag
wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kuerpig, Konto Nr.:
0245771 600, BLZ 300 609 92 bei der PSD Bank Rhein-Ruhr
überweisen. Bitte möglichst in Druckschrift schreiben.
Abenderangabe bitte nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß
und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir
unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als
Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die
Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der
eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da
kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei
unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen. Gegen ca. 19.00
Uhr werden wir wieder in Unterrath sein. Eine schöne Fahrt
wünscht Ihnen schon jetzt.
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2008
vorgetragen in der Jahreshauptversammlung am 12.03.2009, 19:30 Uhr, im
Antoniusheim Kürtenstraße 160, Düsseldorf Die
Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes war im
abgelaufenen Geschäftsjahr von der Führung der laufenden
Geschäfte einerseits sowie von den Vorbereitungen für das
bevorstehende Fest anlässlich des 100-jährigen Bestehens des
Bürgervereins in diesem Jahr unter tatkräftiger
Unterstützung des Festausschusses und freiwilliger Helfer
geprägt.
In persönlicher Hinsicht hatten wir im Jahr 2008 den Tod unseres
langjährigen zuverlässigen ersten Kassierers Hermann Josef
Brinkmann zu beklagen, der in die Vorbereitungen für die
100-Jahrfeier sehr stark eingebunden war.
Der Vorstand wird Hermann Josef Brinkmann immer in dankbarer Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Der Festakt zum 100-jährigen Bestehen findet am 09.05.2009 statt.
Am 16.05.2009 findet ein Bürgerfest mit einem interessanten
Programm rund um die Stadtbücherei und das Zentrum Plus an der
Kalkumer Straße ab 11.00 Uhr statt.
Nicht nur für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es sind auch verschiedene Attraktionen vorgesehen.
Am 22.05.2009 findet ein Tanzabend für Jung und Alt, insbesondere
auch für junge Familien, im Gemeindehaus Am Röttchen statt;
für Kinderbetreuung ist gesorgt.
Im abgelaufenen Jahr wurde nach jahrelangem Tauziehen der erste
Bauabschnitt des Klinke Vorplatzes fertig gestellt. Pünktlich zum
Schützenfest wurde der Platz seiner Bestimmung übergeben. Es
bleibt nunmehr abzuwarten, wann der zweite Bauabschnitt realisiert
wird. Der Vorstand des Bürgervereins wird weiter bemüht sein,
die entsprechenden Gremien zu bewegen, nunmehr auch den zweiten
Bauabschnitt in Angriff zu nehmen.
Die Erstellung der neuen Mitgliederdatei ist abgeschlossen. An dieser
Stelle werden alle Mitglieder nochmals höflich gebeten,
Änderungen ihrer Anschrift, Bankverbindung etc. unaufgefordert der
ersten Vorsitzenden
mitzuteilen, damit die Datei stets aktuell ist.
Ohne die Mithilfe der Mitglieder kann auf Dauer eine korrekte Mitgliederverwaltung nicht sicher gestellt werden.
Zum Ende des Berichtsjahres gehörten dem Bürgerverein 944
Mitglieder an, davon 30 kooperativ angeschlossene Vereine. Zwar konnten
18 Neuanmeldungen registriert werden. Diesen standen jedoch 32
Abgänge durch Umzug und Tod, aber auch durch Kündigung,
gegenüber.
In den weiterhin grundsätzlich am zweiten Donnerstag im Monat
statffindenden Versammlungen im DRK-Zentrum Plus an der
Eckenerstraße informierte der Vorstand über die aktuelle
Arbeit.
Mitglieder und interessierte Bürger hatten Gelegenheit, Fragen und
Anregungen vorzubringen und diese mit dem Vorstand zu erörtern und
gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Nicht sofort
zu klärende Punkte versuchte der Vorstand durch schriftliche oder
mündliche Eingaben mit der Bezirksverwaltungsstelle und der
Bezirksvertretung abzustimmen.
Einen wichtigen Teil der Versammlungen bildeten weiterhin die
Vorträge. Im letzten Jahr konnten wir wieder ein breit
gefächertes Spektrum anbieten, u. a. berichtete Frau Dr. Malcher
von der Regina-Apotheke in Lichtenbroich über die
medikamentöse Versorgung der Bürger.
Herr Heinz Holzapfel, künstlerischer Leiter der Filmwerkstatt an
der Fliednerstraße in Kaiserswerth, stellte seine Werkstatt, die
ein Forum für Videokünstler und Mediengestalter ist, vor.
Herr Filialdirektor Christian Clemens von der Stadtsparkasse und seine
Mitarbeiter informierten über die am 01.01.2009 in Kraft getretene
Abgeltungssteuer.
Herr Klaus-Dieter Kaiser stellte die Geschichte der Golzheimer Heide und des Heinefelds vor.
Frau Annemarie Becker las aus ihrem neuen Buch „Düsseldorfer Platt“ vor.
Großen Anklang fand auch die von Karlheinz Kürpig geplante und gut organisierte Jahresfahrt zum Tagebau Garzweiler.
An dieser Stelle möchte der Vorstand sich für den
unermüdlichen Einsatz von Frau Irmgard Scheinemann und Herrn
Michael Bringmann bedanken, die es immer wieder schaffen, Referenten zu
gewinnen. Sollte einer der Mitglieder oder Bürger einen
Themenvorschlag haben oder einen Referenten zu einem interessanten
Thema benennen können, wollen Sie sich künftig bitte mit Frau
Irmgard Scheinemann und/oder Michael Bringmann in Verbindung setzen.
Zur regelmäßigen Arbeit des geschäftsführenden
Vorstandes gehörte auch weiterhin – mangels Vorhandenseins
eines Redakteurs – die Redaktionssitzung zur Vorbereitung und
Herausgabe des Heimatblattes.
Eine weitere ständige Aufgabe des Vorstandes war und ist die
Pflege guter Beziehungen zu anderen Vereinen, Gruppierungen und
Einrichtungen in Unterrath und Lichtenbroich sowie zur
Arbeitsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.
Der Jahresbericht kann naturgemäß keine vollständige
Auflistung sämtlicher Aktivitäten des Bürgervereins
beinhalten. In unseren Mitgliederversammlungen sowie im Heimatblatt und
Internet berichten wir laufend über unsere Arbeit.
Wir bedanken uns bei allen, u. a. bei den Mitgliedern der
Bezirksvertretung und Bezirksverwaltung, die im vergangenen Jahr die
Arbeit des Vorstandes begleitet und unterstützt haben und hoffen
weiterhin
auf gute Zusammenarbeit.
Erika Prill, 1. Vorsitzende Veronika Dalbert-Schneider, 1.
Geschäftsführerin Sabine Vollmar, 2.
Geschäftsführerin
Egon Schünke feierte seinen 80. Geburtstag
Von
1980 bis 2004 war Egon Schünke Bezirksvorsteher im Rathaus an der
Münsterstraße, jetzt feierte er im Beisein einer kleinen
Delegation aus dem Bezirksrathaus seinen 80. Geburtstag. Der
SPD-Politiker, Diplom-Ingenieur in der Straßenbauverwaltung des
damaligen Landschaftsverbands Rheinland, pflegte sein politisches Amt
als Kontrollfunktion aufzufassen. Zusammen mit Heinz Hardt (CDU) und
Hans-Otto Christiansen (SPD) kämpfte er erfolgreich für die
Deckelung der A 44 in Unterrath sowie die Verkehrsberuhigung auf der
Münsterstraße, Westfalenstraße und Kalkumer
Straße, die seitdem vor dem Verkehr vom Flughafen verschont ist.
hm Quelle: WZ vom 17. Februar 2009
Anmerkung des Bürgervereins
Der
Vorstand und die Redaktion gratuliert nachträglich recht herzlich
und wünscht Egon Schünke noch recht viele Jahre im Kreise
seiner Familie bei guter Gesundheit.
In eigener Sache
Mitglieder,
die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag,
Einzugsermächtigung oder Bareinzahlung bisher auf das Konto des
Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305,
BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Veränderung im geschäftsführenden Vorstand
Die
Jahreshauptversammlung 2009 des Bürgervereins Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. am 12. März im Antoniusheim hatte als
Tagesordnungspunkt unter anderem die Wahl einiger Vorstandsmitglieder.
Die Posten des zweiten Vorsitzenden, der ersten
Geschäftsführerin und des ersten Kassierers standen zur
Disposition.
Die sich nach langjähriger Tätigkeit als erste
Geschäftsführerin nicht erneut zur Wahl stellende Veronika
Dalbert-Schneider wurde von Frau Prill herzlich mit einem großen
Blumenstrauß verabschiedet und wird den Bürgerverein auch
weiterhin durch ihre tatkräftige Mitarbeit bei der Erstellung des
Heimatblatts und im Festausschuss unterstützen.
Auf den Posten der ersten Geschäftsführerin wechselte Sabine
Vollmar, die hierfür ebenso wie der neue zweite
Geschäftsführer Rudolf Schneider und die übrigen
Amtsinhaber ein einstimmiges Votum der über 100 erschienenen
Mitglieder erhielt, welche damit den unermüdlichen Einsatz des
Vorstands für die Belange der Unterrather und Lichtenbroicher
Bürgerinnen und Bürger belohnten. Auf den Vorstand warten nun
unter anderem die letzten Vorbereitungen des hundertjährigen
Vereinsjubiläums in diesem Jahr.
Im Geschäftsbericht für das vergangene Jahr konnte Frau
Dalbert-Schneider als großen Erfolg endlich die Fertigstellung
des ersten Bauabschnitts des Klinkevorplatzes verkünden.
Im Anschluss an die Formalien erzählte Dieter Jäger von der
Geschichtswerksatt auf seine bekannt unverblümte und unterhaltsame
Art über das alte Unterrath. Bei den Anwesenden stieß er auf
großen Anklang und bildete so den krönenden Abschluss
für eine sehr harmonische und sehr gut besuchte
Jahreshauptversammlung.
Sabine Vollmar
Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Bundesverdienstkreuz für Irmgard Scheinemann
Irmgard
Scheinemann, langjähriges Mitglied des Bürgervereins sowie
Mitglied im erweiterten Vorstand des Vereins, bekam am 1. April 2009
von Herrn Oberbürgermeister Dirk Elbers das Bundesverdienstkreuz
für ihr soziales Engagement im Seniorenbeirat verliehen.
Wir gratulieren von ganzem Herzen und sind stolz, in unseren Reihen
eine Trägerin dieser hohen Auszeichnung zu haben. Obwohl sie es
nie leicht in ihrem Leben hatte, gerade deshalb verneigen wir uns vor
ihr, die sie Jahre in treuer Pflichterfüllung für die
Senioren da war.
Hier einige Daten aus ihrem Leben:
21.08.1933 geboren als einziges Kind des Zollinspektors Heinz Küpper und seiner Ehefrau Loni geb. Jüttner,
Lehrerin, in Solingen. Aufgewachsen in Düsseldorf.
1937 Tod des Vaters
1939 ausgebombt und Umzug zu Großmutter und Bruder der Mutter (damals Kaplan) nach Wuppertal
1942 ausgebombt und verschüttet beim großen Phosphorangriff
1942 ein halbes Jahr in einem Kinderheim im Sauerland
1943-1946 mit einer befreundeten, ebenfalls ausgebombten Familie in
einem kleinen Dorf (Rosenberg) in Süddeutschland gelebt. 2 Jahre
keine Schule, da kein Lehrer vorhanden.
1947 Rückkehr nach Wuppertal
1947-1950 Gymnasium (nachkriegsbedingt 3 maliger Wechsel)
1952-1954 Internat in Haselünne, Niedersachsen (insgesamt bei 13
Schuljahren 9maliger Schulwechsel davon 2 Jahre keine Schule, nicht
Sitzengeblieben)
1954-1958 Studium Germanistik und Anglistik, da für das
Studienfach als Bibliothekarin kein Studienplatz zur Verfügung
stand (Warteschleife, da erst die Kriegsteilnehmer zugelassen wurden.)
in Bonn und Freiburg
1959-1962 Ausbildung an der Universität Köln zur
Diplom-Bibliothekarin. Das Gesamtstudium als Werkstudentin erarbeitet,
es gab noch kein Bafög und die Kleinstrente der Mutter reichte
nicht zur Unterstützung.
1962-1995 als Dipl.-Bibl. bei den Stadtbüchereien Düsseldorf.
Jugendbibliothekarin, Leiterin der Erwerbsabteilung
1978-1995 Leiterin der Stadtteilbibliothek in Unterrath
Bürgerschaftliches Engagement: Die Bücherei Unterrath war die
erste Stadtteilbibliothek, die Öffentlichkeitsarbeit betrieb:
Ausstellungen (bes. junge Künstler, die die Galeriegebühren
nicht zahlen konnten und hier ihre erste Chance durch die Stadt
bekamen) Dia- und Vorleseveranstaltungen, Seminare u.a. Kooperation mit
der Altenbegegnungsstätte und der VHS-Zweigstelle im Haus und
anderen Partnern im Stadtteil. Vernetzung, als der Begriff noch kaum
bekannt war.
1994-2009 stellvertretende Vorsitzende des Düsseldorfer
Seniorenbeirates (3 Amtsperioden) und Vertreterin für den
Stadtbezirk
1997-2009 stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung NRW.
seit 2003 Arbeitskreis ,,Verbraucherschutz« des Landes NRW
1984-2009 Beisitzerin im Vorstand des Bürgervereins
Unterrath-Lichtenbroich, zuständig für die Referentensuche
und -betreuung
1997-2006 Mitglied des Kirchenvorstandes der Herz-Jesu-Kirche in Derendorf, Arbeitsschwerpunkt Pflegeheim
1996 Gründungsmitglied der Friedrich-Spee-Akademie Akademie der 2.
Lebenshälfte, Referentin und stellv. Vorsitzende auf Landesebene.
1996 Gründungsmitglied von Radio Kö. Senioren machen Radio im Bürgerfunk von Antenne Düsseldorf
seit 2000 Mitarbeit in der Agenda 21, Fachforum: Lebensraum Stadt
Wir wünschen Irmgard Scheinemann noch viele schöne und gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie.
E.P.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Auf dem Grundstück der Planstraße 3478 (An der Piwipp) 2-46
ist der Neubau einer Wohnanlage mit 38 Wohneinheiten und einer
Tiefgarage sowie einer Klimawand geplant. Das Gebäude ist
dreigeschossig
geplant und soll zur Straße hin zurückversetzt ein viertes Geschoss erhalten.
Das Gebäude soll zum Süden hin (Richtungsstraße An der Piwipp) von einer Wasserfläche umgeben werden.
Als Sichtschutz ist zur Straße An der Piwipp eine Klimawand
geplant, die - mit Solarabsorber versehen - der Energiegewinnung der
Wohnanlage dient.
Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, sind Befreiungen nach dem
Baugesetzbuch erforderlich; auf der Nordseite wird nämlich die
Baugrenze durch den Baukörper selbst und ein davor gesetztes
Treppenhaus überschriften.
Auf der Ostseite wird die Baugrenze ebenfalls durch ein Treppenhaus mit
Aufzug und die erdgeschossige Überdachung der Tiefgaragenzufahrt
überschritten.
Das Bauvorhaben macht den Nachweis von 38 Stellplätzen
erforderlich. 48 Stellplätze werden in der Tiefgarage nachgewiesen.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiungen,
da sie diese für städtebaulich vertretbar hält und unter
Würdigung der nachbarlichen Interessen mit dem öffentlichen
Belangen im Einklang stehen. Demgemäß stimmte die
Bezirksvertretung dem Bauantrag einstimmig zu.
– Der Ordnungs- und Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am
03.09.2008 den Zwischenbericht zum Entwurf des 3. Nahverkehrsplanes der
Landeshauptstadt Düsseldorf zur Kenntnis genommen und die
Verwaltung beauftragt, auf dieser Basis den Entwurf für den 1.
Teil fertig zu stellen.
Im Rahmen der Erarbeitung des Entwurfs des Nahverkehrsplanes wurden
durch die Verwaltung die Qualitätskriterien für das
ÖPNVAngebot weiterentwickelt. Die Untersuchungen bestätigten
zwar im Wesentlichen das hohe Niveau des vorhandenen ÖPNV-Angebots
in Düsseldorf.
Handlungsbedarf besteht jedoch in Entwicklungsgebieten mit laufenden
strukturellen Veränderungen, so unter anderem auch in
Lichtenbroich.
Neben der Einrichtung zusätzlicher Haltestellen sieht der Entwurf
des Nahverkehrsplanes zur Behebung festgestellter lokaler
Defizite Linienwegänderungen sowie ergänzende Buslinien vor.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Maßnahmen zum
barrierefreien Ausbau von Haltestellen sowie zur Verbesserung des
Verkehrsablaufs.
Zur Verbesserung der Erreichbarkeit Düsseldorfs aus der Region und
damit zur Aktivierung des Pendlerpotentials im ÖPNV wurde die im
Verkehrsentwicklungplan enthaltene Grobkonzeption eines
Schnellbussystems weiterentwickelt.
Die Konzeption sieht 6 neue Schnellbusverbindungen vor. Nach Abstimmung
der geplanten Schnellbuslinien mit den mitbedienten und betroffenen
Kreisen ist beabsichtigt, das Schnellbussystem in Stufen, beginnend mit
einer Linie im Rhein - Kreis Neuss umzusetzen.
In dem Nahverkehrsplan wurden für den kurz- und mittelfristigen
Zeithorizont bis 2015 alle beschlossenen ÖPNV-Vorhaben, deren
Finanzierung gesichert ist und zur Realisierung anstehen, aufgenommen.
Neben der Wehrhahnlinie sind dies unter anderem die Verlängerung
der Linie 701 zur Theodorstraße, die Verlängerung der U 79
zur Universität Ost und die Messeumfahrung U 80.
Der Entwurf des Nahverkehrsplans enthält darüber hinaus
konkrete Prüf- und Arbeitsaufträge zur Weiterentwicklung des
ÖPNV in den kommenden Jahren bis 2014.
Bis zum Beginn der Sommerferien wird allen Interessierten Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.
In das Abstimmungsverfahren werden die benachbarten und betroffenen Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen eingebunden.
Darüber hinaus werden die relevanten Träger öffentlicher
Belange, die örtlich aktiven Umwelt- und Verkehrsverbände
sowie die Frauen-, Kinder-, Senioren- und Behindertenorganisationen
angehört.
Eingehende Anregungen und Hinweise von interessierten Bürgerinnen
und Bürgern werden ebenfalls aufgenommen und geprüft.
Nach Auswertung des Anhörungs- und Abstimmungsverfahrens und
Einarbeitung der Anregungen erfolgt die abschließende Beratung im
OVA und die Beschlussverfassung durch den Rat der Stadt.
Die Bezirksvertretung nahm den Entwurf des Nahverkehrsplanes Teil 1 zustimmend zur Kenntnis.
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung die
Verlängerung der Schnellbuslinie SB 51 zum Flughafen-Bahnhof zu
empfehlen.
Die Ansiedlung von weiteren 1200 Arbeitsplätzen (E-plus) im
Gewerbegebiet Lichtenbroich-West im Juni diesen Jahres erfordert
kurzfristig eine verbesserte Buserschließung dieses Gebietes.
Zusammen mit C&A, the Bee-Campany, ISS und Cup gemini werden dann in diesem Gerwerbegebiet rund 3500 Menschen arbeiten.
Die Buserschließung soll durch eine Linienwegverlängerung
der aus Kaarst kommenden und bislang am Flughafenterminal endenden
Schnellbuslinie SB 51 erfolgen.
Die Schnellbuslinie soll künftig vom Flughafenterminal
weitergeführt werden über das Gewerbegebiet
Lichtenbroich-West bis zum Flughafen- Bahnhof.
Die beabsichtigte Maßnahme ist im aktuellen Entwurf des Düsseldorfer Nahverkehrsplans, Teil 1 enthalten.
Aufgrund der aktuellen Ansiedlungsentwicklung soll sie vorgezogen und zur Umsetzung gebracht werden.
Das Gewerbegebiet ist rund 1 km vom Flughafen-Bahnhof entfernt und
liegt damit deutlich außerhalb der akzeptablen
Fußwegeentfernung zum ÖPNV. Derzeit wird das Gebiet nur mit 6
Fahrten täglich von einem Ableger der Buslinie 776 erschlossen.
Um eine für die Stadt und Rheinbahn kostengünstige
Lösung anzubieten, ist die Aufgabe der beiden sehr schwach
frequentierten Haltestellen Strandband Lörick und Birkhahnweg im
bisherigen Linienverlauf sowie eine Linienwegänderung im Bereich
des Flughafen-Terminals erforderlich.
Im Bereich des Flughafenterminals wird die bisherige Endhaltestelle
aufgegeben und durch eine neu zu errichtende Haltestelle
Flughafen/Maritimplatz in Höhe des Maritimhotels ersetzt. Im
weiteren Linienverlauf fährt der Schnellbus durch das
Flughafengelände mit einem weiteren Halt Flughafen/Halle 7.
In Lichtenbroich-West wird die dort vorhandene Bushaltestelle angefahren.
Die neue Endhaltestelle ist der Flughafen-Bahnhof.
Ohne diese Maßnahmen zur Fahrtzeiteinsparung müsste
zusätzlich ein kompletter Buskurs eingesetzt werden, da ansonsten
die gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten für die
Busfahrer nicht einzuhalten wären. Die Buslinie wird ihre
bisherigen Bedienungszeiten behalten.
Sollte die Nachfrageentwicklung es erforderlich machen, wird eine entsprechende Taktverdichtung vorgenommen.
Die Busverbindung soll pünktlich zum Fahrplanwechsel am 14.06.2009 in Betrieb genommen werden.
Die bisherigen Haltestellenkanten im Bereich des Gewerbegebietes
Lichtenbroich-West bleiben in ihrer Lage erhalten und werden
künftig von SB 51 bedient.
Auf Wusch der im Einzugsgebiet der Haltestelle angesiedelten
Unternehmen soll die Haltestelle Gewerbegebiet Lichtenbroich-West
umbenannt werden in Lichtenbroich-Quartier.
Mit Betriebsaufnahme der Verlängerung des SB 51 werden die
bisherigen sechs Fahrten der Buslinie 776 nicht mehr über
Lichtenbroich festgeführt, sondern sie verkehren wieder auf dem
angestammten Linienweg der 776.
Die neue Haltestelle Flughafen/Maritimplatz wird mit Mitteln der Stadt
barrierefrei ausgebaut. Die Haltestelle Flughafen/Halle 7 baut der
Flughafen barrierefrei aus.
Die provisorischen Haltestellenkannten im Gewerbegebiet
Lichtenbroich-Quartier sollen mit Mitteln der Anlieger barrierefrei
ausgebaut werden. Die im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen
haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Bereitstellung der
erforderlichen Finanzmittel erklärt.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Der Bürgerverein sagt „Danke“
Alljährlich
bepflanzt unser Mitglied Georg Lippitsch, bekannt als Taxi-Schorsch,
das Blumenbeet Unterrather Straße / Ecke Mecklenburger Weg in
Eigenregie. Wir erfreuen uns alle im Vorbeigehen an dieser Blumenpracht
und danken ganz herzlich für dieses Geschenk.
Der Vorstand des Bürgervereins
Die
Gartenfreunde des Kleingärtnerverein „An der Karthaus“
Unterrath - Beedstraße suchen Düsseldorfer,
die sich für die Gestaltung einer Gartenparzelle mit
Vereinsanschluss interessieren! Wir stehen für Fragen zur
Verfügung unter 0172 / 2 42 99 93 oder 4 22 80 50 Der
Vereinsvorstand
Die ehemalige Honschaft Rath und ihre
Herausforderungen an die Gegenwart
Ein
Essay Zum feierlichen 100. Jahrestag der Eingemeindung Raths nach
Düsseldorf der Bürgerschaft dargereicht Von Ralf Andreas
Herbst Düsseldorf 2009
Vor 100 Jahren ist Rath nach Düsseldorf eingemeindet worden. Das
Jubiläumsereignis wird hier aufgegriffen, um nach Gesprächen
mit vielen Bürgerinnen und Bürgern und ihren wertvollen
Hinweisen an die Geschichte vergangener Jahre zu erinnern sowie die
künftigen Aufgaben und Ziele zu vergegenwärtigen. Der Autor,
Ralf Andreas Herbst, geboren im Jahr 1978, ist aufgewachsen im
Stadtteil Lichtenbroich als Teil des Stadtbezirks 6 der
Landeshauptstadt Düsseldorf. Er wohnt und lebt in Düsseldorf.
Den Bürgerinnen und Bürgern besten Dank.
Im Norden der Landeshauptstadt Düsseldorf liegt die ehemalige
Honschaft Rath bzw. der heutige Stadtbezirk 6. Vor 100 Jahren, im Jahr
1909, ist dieses Gebiet nach Düsseldorf eingemeindet worden. Die
alte Honschaft Rath umfasste den östlichen Teil von Lohausen (das
heutige Flughafengelände), Lichtenbroich, Unterrath, Rath, den
nordwestlichen Teil Ludenbergs und einen Streifen nördlich der
Düsseldorfer Stadtgrenze in Ratingen des Kreises Mettmann.
Die heutigen Stadtteile Rath, Unterrath und Lichtenbroich sowie
Mörsenbroich befinden sich außerhalb des Zentrums der
Landeshauptstadt und gestalten gleichzeitig das städtische Leben
in und um Düsseldorf. Sie sind geprägt von einem eigenen
Puls, und dieser verleiht ihnen den besonderen Charakter und Charme.
Wenn 2009 das 100-jährige Jubiläum der Eingemeindung Raths
nach Düsseldorf gefeiert wird, schauen die Bürger auf eine
langjährige und traditionsreiche Geschichte zurück, die mit
der aus dem Mittelalter
stammenden Honschaft Rath beginnt und mit den Herausforderungen an die Gegenwart endet.
Das Rather Gebiet ist geprägt von besonderen Naturbedingungen und
der menschlichen Zivilisation. Allgemein wird das Erscheinungsbild
einer Landschaft beeinflusst durch Geofaktoren wie Gestein, Boden,
Klima und Gewässer sowie durch das gesellschaftliche Handeln des
Menschen wie Siedlungs-, Verkehrs- und Produktionsstrukturen. Durch die
Vernetzung der natürlichen Geofaktoren mit den anthropogenen
mEinflüssen entsteht die Kulturlandschaft als ein verändertes
Ökosystem.
In Rath gab es vor mehreren Tausend Jahren eine wilde Bruchlandschaft
mit Wäldern und Sümpfen, die heute in Kiesgruben oder
Ausschachtungen offen zutage treten. In der ehemaligen Golzheimer Heide
gab es einen langen Dünenzug, und durch das Sumpfland zog der
Rhein mit seinem Arm, wenn nicht sogar mit seinem Hauptbett.
Noch heute zeugen kleine Flüsse wie der Kittelbach, der Wasser aus
dem Höhen des Aaper Waldes und des Grafenbergs wegschafft und von
dem Peter Korbmacher in seinem Erfahrungsbericht erzählt, von
dieser alten Flussrichtung. Solche von Kies und Lehm, Torf und Schlamm
durchzogene Gegendmusste auf die Menschen damals abschreckend wirken,
und diese Naturbedingungen waren der Grund, dass eine Ansiedlung
erschwert
wurde. Doch Funde von steinzeitlichen Werkzeugen an mehreren Stellen
weisen darauf hin, dass sich die Menschen trotz widrigster Bedingungen
dieses Gebiet zu erschließen suchten.
In seinem Aufsatz berichtet Franz Rennefeld über Altertumsfunde im
Rather Gebiet wie an der Theodorstrasse, im Aaper Wald, im Rather
Broich, am Mühlenkamp, am Roten Haus, auf der Golzheimer Heide und
am Vottgesweg. Scharfe Steinbeile, gefährliche Pfeilspitzen,
spitze Steinmesser und Schaber dienten als Werkzeug und Waffe.
Ralf Lommerzheim und Bernd C. Oesterwind haben in ihrer
Veröffentlichung über die hallstattzeitliche Siedlung von
Düsseldorf-Rath die vorgeschichtlichen Relikte im Umfeld des
mittelalterlichen Hofguts Heiligendonk samt den Spuren einer
älteren Besiedlung dokumentiert.
Der Verlauf der heutigen Bundesautobahn A 44 zwischen der
Überführung der Oberhausener Straße und dem
Anschlussbauwerk an die A 52 markiert auf einer Länge von 1500
Metern und einer Breite von 30 bis 50 Metern das Untersuchungsgebiet
des kulturgeschichtlich nicht unbedeutenden Siedlungsraums zwischen der
Stockumer
Rheinschleife und dem Aaper Wald. Auf dem Trassengelände wurden
1989 umfangreiche archäologische Untersuchungen durchgeführt,
aus denen die Bodenfunde aus den vorgeschichtlichen Epochen der Stein-,
Bronze- und Eisenzeit hervorgingen. Hier wurde eine dörfliche
Ansiedlung der älteren Eisenzeit untersucht, deren Materialien
typochronologisch einzuordnen waren.
Rath in seiner ursprünglichen Bedeutung meint das Roden von Wald
und die damit einhergehende Trockenlegung des Sumpfbodens.
Ortsbezeichnungen wie etwa Rather Broich zeigen also, dass es sich bei
dem Gebiet zwischen Aaper Wald und dem heutigen Bett des Rheins einst
um einen scheinbar undurchdringlichen Sumpf gehandelt hat. Doch die
Ausgrabungsfunde belegen, dass Menschen dann doch die Wildnis betreten
und bevölkert haben. In weit späterer Zeit zeugen Kirchen,
Klöster oder Gerichtsgebäude von Brauchtum und
Tradition.
Historische Ereignisse wie die Vertreibung der Römer durch die
Franken, die Verwaltung durch geistliche und weltliche Mächte und
die Franzosenherrschaft haben der Stadtgeschichte Düsseldorfs
Impulse gegeben.
Besonders das Siedleraufkommen von Tagelöhnern und
Gewerbetreibenden infolge der Entstehung des Königshofs als
Herberge für reisende Herrscher und Beamte sorgte für die
Entstehung der Honschaft Rath als eine Verwaltungseinheit.
Das Recht und die Geschichte des Hofgerichts in Rath geht zurück
auf das 15. bis 16. Jahrhundert. Hofgericht meint im Fall Rath nach
Manfred Urhahn, der seine Doktorarbeit über Hofrecht und
Hofgericht in Rath geschrieben hat, ein bäuerliches Gericht im
Gegensatz zum fürstlichen Hofgericht. Letzteres verdankt seine
Existenz der
Rechtsprechung geistlicher und weltlicher Herren an ihrem
Herrschaftssitz. Das Rather Gebiet wurde 1248 von König Wilhelm
von Holland an den Grafen Adolf von Berg verpfändet. Das nun in
die bergische Verwaltung eingegliederte und dem Amt Angermund im
Hinblick auf die Verwaltung nach dem Schloss bzw. der Kellnerei
pflichtige Rath war dem Hauptgericht Kreutzberg als dem
zuständigen Gerichtsbezirk unterstellt. Der Fronhof befindet sich
zentral im heutigen Unterrath an der Kirche St. Maria unter dem Kreuz.
Ursprünglich als Produkt karolingischer Militär- und
Siedlungspolitik angelegt war er Ausgangspunkt für die
spätere Bedeutung Raths als
Sitz eines Oberhofgerichts.
Das Hofgericht und sein Hofverband waren wirtschaftlich dadurch
gekennzeichnet, dass das zugehörige Land teilweise in
Eigenwirtschaft, teilweise durch abhängige und mit Land
ausgestattete Bauern bearbeitet wurde. Es handelt sich also um eine
erweiterte Hauswirtschaft, die ihren Bedarf mit den eigenen Mitteln
deckte.
Fortsetzung folgt
Der Bürgerverein sagt nochmals „Danke“
Am
29. März starteten vom Marine-Tambour-Korps schon traditionell die
blauen Jungs in Richtung Folklorebrunnen, wo sich im Laufe des Jahres
wieder viel Schmutz angesammelt hat. Mit viel Muskelkraft
wurde geschuftet. Aber wie dies alles so ist, war nach 2 Stunden alles
sauber. Auch der Spass blieb nicht auf der Strecke. Der
Bürgerverein spendete Getränke und belegte Brötchen. Der
wieder neu eröffnete Grill am Opferhaus machte hervorragende
Brötchen fertig. Anwesend waren auch einige Mitglieder, die sich
am Arbeitseifer der
Jungs erfreuten. Hätte man doch mehr solcher jungen Menschen, die
sich bereit erklären, Ehrenarbeit zu leisten. Wir sagen von ganzem
Herzen „dankeschön“ und freuen uns schon auf das Jahr
2010.
Der Vorstand des Bürgervereins
Ein dreifach Hoch ...
Das kommt nicht alle Tage vor: Gleich dreimal wird in 2009 im Stadtbezirk 6 auf ein 100-jähriges angestoßen.
Im Jahre 1909 machte Düsseldorf einen Riesensprung. Zwar war das
ehemalige Dorf an der Düssel schon einige Jahre Großstadt.
Doch durch die Eingemeindung der Ortsteile Rath, Unterrath und
Lichtenbroich sowie fünf weiterer Gemeinden vergrößerte
sich das Stadtgebiet um mehr als das Doppelte.
Danach herrschte Aufbruchstimmung, denn die Industrialisierung war in
rasantem Tempo vorangeschritten. Arbeitskräfte wurden dringend
benötigt, und so stieg auch die Zahl der Einwohner rasch an. Das
wiederrum erforderte steigende Investitionen in den Bau von Wohnungen,
Straßen, Schulen etc. Und damit waren die Gemeinden einfach
überfordert. Von den Industriellen wurde die Eingemeindung
begrüßt, doch zahlreiche Bürger standen ihr kritisch
gegenüber.
Das war dann auch der Grund, weshalb sich im selben Jahr der
„Bürgerverein Unterrath 1909 u. Lichtenbroich e.V“
gründete. Viele befürchteten, daß die Anliegen vor Ort
gegenüber den großstädtischen Interessen untergehen
würden.
Auch heute noch, so erklärt die Vereinsvorsitzende Erika Prill,
besteht die Hauptaufgabe des Bürgervereins darin, die
Lebensqualität für die Mitmenschen in Unterrath und
Lichtenbroich zu verbessern und die Rolle dieser beiden Stadtteile im
Gesamtgefüge der Stadt zu stärken.
Und schließlich wurde ebenfalls im Jahre 1909 der „Rather
Dom“, wie die Pfarrkirche St. Josef in Oberrath erfurchtsvoll
genannt wird, feierlich eingeweiht.
Drei bedeutende Ereignisse, der wir in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit gedenken werden.
Ratsherr Jürgen Buschhüter Bezirksvorsteher
Geschichtswerkstatt Düsseldorf e.V.
Nicht
nur der Unterrather Heimatverein feiert in diesem Jahr ein rundes
Jubiläum. Vor 100 Jahren, genau am 19.9.1909, landete das erste
Zeppelin-Luftschiff auf dem Exerzierplatz an der Golzheimer Heide. Die
Einrichtung eines Luftschiffhafens kann als die eigentliche
Geburtsstunde des Flughafens Düsseldorf international betrachtet
werden.
Die Geschichtswerkstatt macht dieses Jubiläum, zusammen mit 100
Jahren Eingemeindung von unter anderem Unterrath, Lichtenbroich und
Stockum, zu einem Schwerpunktthema in diesem Jahr. Der Stadtführer
Dieter Jaeger hat zu diesem Thema bereits einige Vorträge gehalten
(u.a. in der Kirche Maria unter dem Kreuze). Herr Hebenstreit wird am
28. Juni in Kooperation mit der VHS-Düsseldorf eine Fahrradtour
rund um den Flughafen leiten.
(Veranstaltungsnummer: 131 350, diese Fahrt wird im 2. Semester am 4.
Oktober wiederholt) Weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung.
Manfred Nebenstreit
Der Tod gehört zum Leben...,
so sagt man in einem Slogan.
Dieses durften Kinder der Kindertagesstätte St. Maria Königin
aus Lichtenbroich erfahren, als sie Ende 2008 unseren
Bestattungsbetrieb am Rather Kreuzweg besuchten.
In der Zeit von 10 bis 12 Uhr konnten sie unser Haus und die Aufgaben,
die wir als Dienstleister erfüllen in Augenschein nehmen.
Nach einer Vorstellungsrunde seitens der Familie Neuhaus wurden
zunächst die Büroräume, die Ausstellungsräume, das
Sarglager als auch der Leichenwagen und Werkstatt besichtigt.
Die vielen unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten wurden den Kindern anschaulich erklärt.
Durch eigenes handwerkliches Geschick, wie z. B. den kompletten Bau
eines Sarges mit der dazu gehörigen Ausstattung, wurde den Kinder
das Handwerk eines Bestatters nahegebracht.
Nachdem der Mustersarg in den Leichenwagen gebracht wurde, konnten sich
die Kinder mit Kakao und Muffins stärken. Mit diesem Besuch wurde
das Projekt „Abschied nehmen“ der KiTa umgesetzt, welches
sich primär mit dem Thema Tod bzw. Sterben beschäftigt.
Nicht nur das Bestattungshaus Neuhaus war Anlaufpunkt für diesen
Workshop, sondern auch die Kapelle auf dem Nordfriedhof, der
Tierfriedhof und andere Stellen, die sich mit dem Thema Tod befassen.
Ute Neuhaus
2009-2
EINLADUNG
zur Jahreshauptversammlung 2009
am Donnerstag, dem 12. März 2009 um 19.30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160
Tagesordnung
01. Eröffnung und Begrüßung
02. Verlesen der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung
03. Bericht des Vorstandes
04. Kassenbericht
05. Bericht der Revisoren
06. Aussprache über die TOP 3 bis 5
07. Entlastung des Vorstandes und Kassierers
08. Wahl der/des 2. Vorsitzenden
09. Wahl der/des 1. Geschäftsführers/Geschäftsführerin
10. Wahl des 1. Kassierers
11. Wahl eines Revisors
12. Abstimmung über die Ernennung eines Ehrenmitgliedes
13. Verschiedenes
14. Dieter Jäger von der Geschichtswerkstatt spricht in seinem Lichtbildvortrag über das alte Unterrath.
Diese Einladung gilt nach § 8 Abs. 2 unserer Satzung als
rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für Familienangehörige,
die Mitglieder des Bürgervereins sind. Bitte zeigen Sie als
Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ verbundenen Vereine Ihr
Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie an der
Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die
Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder,
3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern
zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen
unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ
30050010) und Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00)
zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Gertraude Benten, Sermerweg 17
Peter und Ingrid Bünten, Kalkumer Str. 29
Jochen Krehuke, Wallstr. 9, 31848 Bad Münder
Dietgard Kittner, Im Huferfeld 8
Esther und Christian Matthiessen, Unterrather Str. 65
In eigener Sache
Mitglieder,
die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag,
Einzugsermächtigung oder Bareinzahlung bisher auf das Konto des
Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305,
BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Wir trauern um unser Mitglied
Ulli Rupprath
geb. Becker
* 10.09.1936 † 12.01.2009 †
Jahresfahrt am 27. Juni 2009
Unsere
diesjährige Jahresfahrt führt uns zuerst in ein
„Biologisches Zentrum“ ins Münsterland. Das
Biologische Zentrum bietet Umweltbildung und Naturerlebnisse für
Menschen aller Altersgruppen an. Insgesamt wird die fachkundliche
Führung etwa. 1 1/2 Stunden dauern.
Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am DRK Zentrum Plus, Eckenerstr 1 / Ecke Kalkumer Str.
Unser Mittagessen werden wir im „Landhaus Gapellen“ einnehmen.
Nachdem Mittagessen fahren wir mit dem Planwagen durch die Münsterländische Landschaft.
Die Kosten betragen für Mitglieder und einen Angehörigen
45,00 Euro pro Person. Für Gäste 48,00 Euro pro Person.
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung des Biologischen Zentrums, das Mittagessen, die
Planwagenfahrt sowie das Kaffeetrinken mit Kuchenbüfett. Den
Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz
Kuerpig, Konto Nr.: 0245771 600, BLZ 300 609 92 bei der PSD
Bank Rhein-Ruhr überweisen. Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Abenderangabe bitte nicht vergessen.
Da die Nachfrage sehr groß und die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt
ist, bitten wir unverzüglich den Teilnehmerbetrag zu
überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des Teilnehmerbetrages
auf dem Konto.
Die Buchung und Sitzplatzverteilung erfolgt in der Reihenfolge der
eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung bitte Ersatzperson stellen, da
kein Anspruch auf Erstattung besteht. Gäste sind, wie auch bei
unseren anderen Veranstaltungen, herzlich willkommen.
Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Mehrheitlich stimmte die Bezirksvertretung 6 dem Inhalt des
Lichtmasterplanes Teil 2 für ihren Bezirk zu und empfahl dem APS
eine vorlagegemaßige Beschlussfassung.
Die Wahrnehmung der Stadt und das Ziel zur Aufwertung der
Gestaltqualität des öffentlichen Raumes im Sinne des
Programms PlatzDa! endet nicht mit Einbruch der Dunkelheit. Für
Bewohner und Besucher der Stadt ist Licht ein wesentlicher Bestandteil
der nächtlichen Wahrnehmung.
Licht dient in erster Linie der Sicherheit und visuellen Führung,
jedoch auch der Atmosphäre und dem bewussten oder unbewussten
Wohlbefinden in der Stadt. Beleuchtung kann städtisches Image
fördern, Orientierungspunkte hervorheben, Stadtgeschichte
vermitteln, aber auch zur Belebung in städtischen Bereichen
beitragen. Eine Stadt wird in ihrer Identität durch Licht
entscheidend geprägt.
Die Leitthemen diesbezüglich waren Durchsicht, Fernsicht,
Weitsicht, Draufsicht, Absicht, Ansicht und Einsicht. Auf dieser
Grundlage wurden für den Stadtbezirk 6, insbesondere für
Unterrath folgende Objekte ausgesucht:
Weitsicht - Hochhäuser und Landmarken
Hochhaus am Hülserhof (Rath)
Flughafentower (Unterrath)
Draufsicht - Stadträume und Plätze
Nahversorgungszentrum Lichtenbroich
Unterrather Straße, Klinke
Stadtraum Kalkumer Straße
Absicht - Lichtqualität und Ambiente
Erhaltungsgebiet Kehler Straße
Erhaltungsgebiet Aplerbecker/Brackeler Straße
Ansicht - Architektur und Baukunst
Kirche St. Bruno Kalkumer Straße
Kirche St. Maria unter dem Kreuze, Am Klosterhof
Einsicht - Kunstorte und Lichtorte
Brunnenanlage am Opferstock
Rücksicht - Sicherheit und Umweltschutz
Unterführungen und Wege an S-Bahnhöfen
– Am Lemgoer Weg 100 ist der Neubau einer
Betriebskindertagesstätte vorgesehen. Geplant ist die Errichtung
einer II-geschossigen Betriebskindertagesstätte als Kubus in
Holztafelbauweise mit extensiver Dachbegrünung. Es sollen
insgesamt 5 Gruppen entstehen (2/5 der Betreuungsplätze sind
öffentlich).
Die ggf. lärmintensiven Gruppenräume orientieren sich nach
Süden zum benachbarten Industriegebiet. Gleichzeitig kann der
geplante Baukörper die Schallimmissionen, die vom Höxterweg
ausgehen, minimieren. Der im Bebauungsplan dargestellte
Lärmschutzwall wird durch das Bauvorhaben nicht
beeinträchtigt. Die
Zugänglichkeit der auf dem Gelände befindlichen Leitungen
wird nicht beeinträchtigt. Die genaue Lage und die feizuhaltenden
Flächen wurden mit den Stadtwerken abgestimmt.
Um Einsichtmöglichkeiten von der Kindertagesstätte in die
benachbarten Privatgärten zu verhindern, wird entlang der
nördlichen Grundstücksgrenze auf dem zukünftigen
Kindertagesstättengelände ein Pflanzstreifen angelegt.
Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, ist eine Befreiung nach
dem BauGB erforderlich, da der Bebauungsplan als Art der Nutzung
„private Grünfläche“ festsetzt.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Befreiung, da sie diese
für städtebaulich vertretbar hält. Die
Kindertagesstätte erhält gestaltete Freiflächen mit
Vegetations- und Spielflächen, so dass der Charakter einer
Grünfläche erhalten bleibt. Der geplante
Kindertagesstättenneubau bildet den Abschluss der nördlichen
angrenzenden Wohnbebauung zum Höxter Weg und führt die offene
und stark durchgrünte Bauweise des Wohnviertels fort. Das Dach der
Kindertagesstätte wird extensiv begrünt.
Das Vorhaben macht den Nachweis von 2 Stehplätzen erforderlich, 12
Stellplätze werden auf dem Grundstück nachgewiesen, um die
Parksituation des angrenzenden Wohnviertels nicht zu
beeinträchtigen.
Auf dem Grundstück befinden sich satzungsgeschützte
Bäume. Art und Anzahl der Bäume, die ggfs. gefällt
werden müssen, stehen noch nicht fest. Ersatzpfanzmaßnahmen
werden im Rahmen des Bauantrages in Abstimmung mit dem Garten-,
Friedhofs- und Forstamt festgelegt.
Nach Darstellung des Vorhabens seitens der Verwaltung beschloss die
Bezirksvertretung mehrheitlich die Erteilung des Bauvorbescheides
einschließlich der erforderlichen Befreiung nach dem
Baugesetzbuch hinsichtlich der festgesetzten Art der Nutzung.
– Ebenfalls mehrheitlich beschloss die Bezirksvertretung die
Erteilung der erforderlichen Befreiungen nach Baugesetzbuch
hinsichtlich der Bauweise, der Grundflächenzahl und der Baugrenzen
im Hinblick auf die geplante Errichtung eines Bürogebäudes
mit Tiefgarage und Gastronomie auf der Peter-Müller-Straße
22.
An entsprechender Stelle ist die Errichtung eines V-VI-geschossigen
Bürogebäudes mit ca. 7.900 m2 Bürofläche und einem
Bistro mit Außengastronomie geplant.
Es werden 203 Stellplätze in einer Tiefgarage sowie 9 oberirdische Stellplätze errichtet.
– Auf der Peter-Müller-Straße 24 - 26 ist ebenfalls
der Neubau eines Bürogebäudes mit Tiefgarage geplant.
Vorgesehen ist die Errichtung eines VI-geschossigen
Bürogebäudes mit Staffelgeschoss und einer Il-geschossigen
Tiefgarage.
Auch hier beschloss die Bezirksvertretung mehrheitlich die Erteilung
der erforderlichen Befreiung nach dem Baugesetzbuch hinsichtlich der
Bauweise, der Grundflächenzahl und der Baugrenzen sowie eine
Abweichung nach der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen
hinsichtlich der Gestaltung des Staffelgeschosses.
Die Verwaltung hatte keine Bedenken gegen die Abweichung, da sie
funktional erforderlich ist und sie städtebaulich für
vertretbar gehalten wird und unter Würdigung der nachbarlichen
Interessen mit dem öffentlichen Belangen vereinbar ist.
Das Bauvorhaben macht den Nachweis von 284 Stellplätzen erforderlich. Es werden 291 Stellplätze nachgewiesen.
– Mitglieder der Bezirksvertretung halten den Bereich Unterrather
Straße/Wangeroogestraße für stark
unfallgefährdet. Aus diesem Grunde wurde angefragt, wie viele
Unfälle in den letzten 3 Jahren polizeilich aufgenommen wurden,
differenziert nach Sach- und Personenschaden.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass im Jahr 2006 sich 7 Unfälle
mit Sachschaden ereigneten, im Jahr 2007 3 Unfälle, wobei einer
mit Personenschaden entstanden ist. Im Jahr 2008 ereigneten sich an
entsprechender Stelle 3 Verkehrsunfälle, wovon 2 mit
Personenschaden verbunden waren.
– Der Weg zur Unterrather Bücherei und zum Zentrum plus ist
mit groben Pflastersteinen befestigt. Es ist bekannt geworden, dass
aufgrund des unebenen Belages in der Vergangenheit häufig
ältere Menschen gestolpert und auch gestürzt sind. Auch die
Nutzung von Rollatoren gestaltet sich auf der unebenen Fläche als
äußerst
schwierig.
Aus diesem Grund bat die Bezirksvertretung die Verwaltung einstimmig,
den Weg vor der Unterrather Bücherei bzw. dem Zentrum plus aus
Gründen der Gefahrenabwehr so herzurichten, dass er insbesondere
für ältere Menschen gefahrlos passierbar wird und auch
problemlos mit Rollatoren benutzt werden kann.
– Einstimmig bat die Verwaltung den Fußweg entlang des
Ratherbroicher Grenzgrabens zwischen Hoferhofstraße und Am
Röttchen zu verbreitern und die Oberfläche herzurichten.
Der Fußweg ist erneut zugewachsen. Fußgänger haben
Schwierigkeiten, aneinander vorbei zu gehen. Wenn ein
Fußgänger noch mit einem Hund unterwegs ist, muss man
seitlich ausweichen und steht dann schon halb auf der Böschung,
zumal der Weg auch von Radfahrern genutzt wird. Die Oberfläche des
Weges ist so schlecht, dass bei nassem Wetter Gefahr besteht
auszurutschen.
– Es ist beabsichtigt, das Friedrich-Rückert-Gymnasium,
Rückertstraße 6, zum 01.08.2010 in eine gebundene
Ganztagsschule umzuwandeln. Das Gymnasium liegt im Stadtbezirk 6, in
dem 85% seiner Schülerinnen und Schüler wohnen. Die Schule
wird im laufenden Schuljahr drei bis vierzügig geführt.
Mittelfristig wird bei
gleichbleibendem Wahlverhalten der Erziehungsberechtigten das Gymnasium
durchgängig vierzügig sein. Eine Nachmittagsbetreuung findet
derzeit im Rahmen des Programms „13Plus“ in 2 Gruppen statt.
Die Ganztagsquote in der Primarstufe liegt in den Grundschulen des
Einzugsbereichs bei ca. 40%. Die Schule hat einen
ökonomisch-sprachlichen Schwerpunkt. Sie führt das von der
Stiftung PRO AUSBILDUNG verliehene Siegel „Berufswahl- und
ausbildungsfreundliche Schule“.Das Ganztagskonzept wird derzeit
von der Schule erarbeitet.
Nach einer groben Prüfung sind für die im Zusammenhang mit
dem Ganztagsbetrieb erforderlichen Umbauarbeiten 550.000,00 Euro
erforderlich.
– Die Bezirksvertretung hat in ihrer Sitzung am 11.6.2008 die
Verwaltung um Prüfung gebeten, ob es sinnvoll ist, den
Rotkehlchenweg in eine Einbahnstraße in ost-westlicher Richtung
umzuwandeln.
Hierzu teilte die Verwaltung folgendes mit:
Die Einführung einer Einbahnstraßenregelung für den
Rotkehlchenweg in ost-westlicher Richtung würde die
Verkehrsabläufe verbessern und somit auch die Verkehrssicherheit
erhöhen, die zuletzt u. a. durch Messebesucher und Messegäste
in den benachbarten Häusern am Birkhahnweg beeinträchtigt
wurde. Die Verwaltung hält deshalb eine Umwandlung des
Rotkehlchenweges in eine Einbahnstraße für sinnvoll. Eine
Umwandlung könnte nach Vorlage eines entsprechenden Beschlusses
der Bezirksvertretung 6 erfolgen.
Die Anwohner selbst fahren bereits heute so, dass eine geänderte
Verkehrslenkung keine Umstellung ihres Fahrverhaltens erfordern und
zudem auch keine Verschlechterung der Fahrwege bedeutet.
Radfahrer sollen aber auch weiterhin - wie in den umliegenden
Straßen auch, den Rotkehlchenweg in beiden Richtungen befahren
können. Hierzu wird eine entsprechende Beschilderung angebracht.
– In ihrer Sitzung im April 2008 hatte die Bezirksvertretung 6
die Verwaltung gebeten, durch geeignete Maßnahmen die Beleutung
des Verbindungsweges zwischen Kalkumer Straße und Colmarer Weg zu
verbessern.
Zwischenzeitlich ist dort eine zusätzliche Laterne aufgestellt worden.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Osterbräuche
Lausitz - vom Waleien
Außer den Dänen im Norden Deutschlands gibt es im
äußersten Südosten, in der Lausitz und im Spreewald
noch eine weitere Minderheit-die Sorben.
Eine eigene Sprache, zweisprachige Orts- und Straßenschilder,
sorbische Schulen, Kultur und wunderschöne Oster-Bräuche
haben sich bis heute erhalten.
Neben dem traditionellen Osterreiten gibt es auch noch das Waleien, ein
in meiner Kindheit noch oft gespielter Brauch, den ich jetzt bei meinen
Kid’s auch wieder mobilisieren werde.
„Das Waleien“ (sorb. walkowanje) ist ein sorbischer
Osterbrauch, der heute noch in einigen Dörfern des Bezirkes
Cottbus gepflegt wird und dem ursprünglich ein
Fruchtbarkeitszauber zugrunde liegt. Man glaubte früher
nämlich, durch das Kullern von Eiern über Wiese und Feld im
Frühjahr Wachstum und Gedeihen der Saaten günstig
beeinflussen zu können.
In den meisten Orten wird dazu eine kleine Grube mit abschüssiger
Bahn ausgehoben, die bis 1,5 m breit und bis 3 m lang ist und am Ende
des Gefälles eine Tiefe von etwa 30-40 cm hat.
In verschiedenen Gegenden der Niederlausitz trifft man auch eine andere
Form der Waleien: eine mit viel Geschick errichtete
Sandaufschüttung von verschiedener Form mit schiefer Ebene. Darauf
sind oftmals - ebenfalls aus Sand - ornamentartige Hindernisse
angebracht. Meist gab es mehrere „Waleien“ in einem Ort.
Solche „Waleien“ dienten bis in die dreißiger Jahre
z.T. auch Jugendlichen und Erwachsenen zur Geselligkeit wie z. B. in
den sog. Spielbergen in Lübben (Spreewald).
Die Spielregel: Der erste Spieler legt ein Ei in die Grube. Der
nachfolgende Spieler muß versuchen, mit seinem in die Grube
kullernden Ei das erste Ei zu treffen. Verfehlt er es, so bleibt
auch sein Ei dort liegen und der nächste Mitspieler ist an der
Reihe.
Trifft er es, so darf er das getroffene Ei behalten und sein Ei wieder
herausnehmen oder er bekommt - so ist es allgemein üblich - ein
Geldstück oder ein Bonbon. Außerdem darf er das Spiel
solange fortsetzen, bis es ihm mißlingt.
Da natürlich nicht alle Mitspieler treffen, sammeln sich oft
mehrere Eier in der Grube an. Es kommt aber auch vor, daß ein
Spieler mehrere Eier zugleich trifft, wofür er entsprechend
honoriert wird.
Wenn alle Ostereier der Mitspielenden in der Grube liegen, beginnt das Spiel von Neuem.
Um den Eifer der Kinder zu erhöhen, steckten die Erwachsenen
oftmals kleine Münzen in die Bahn. Derjenige, der sie mit seinem
Ei berührte, durfte sie an sich nehmen.
Wir haben als Kinder dieses Spiel mit von uns selbst bemalten
(hartgekochten!) Eiern auf einer normalen glatten, leicht
abschüssigen Fläche gespielt. Die erspielten Eier wurden dann
als Wegzehrung meist auf dem Nachhauseweg verspeist.
Ein Ei in eine gewünschte Richtung zu kugeln ist ein ausgesprochen schönes Spiel!
Franziska am 25.03 .2001
Der Vorstand des Bürgervereins
und die Redaktion
wünscht allen Mitgliedern und Inserenten
ein frohes Osterfest.
Sperlingsweg - Die Feuerwehrsiedlung
- Erinnerung an Herrn Ernst Witt -
Am 22. Juni 2008 wäre mein Vater - Ernst Witt, ehem.
Brandoberinspektor bei der Feuerwehr der Stadt Düsseldorf - 100
Jahre alt geworden.
Aus diesem Grunde möchte ich daran erinnern, dass er die
Bauinteressengemeinschaft der städt. Berufsfeuerwehr,
Düsseldorf e.V. ins Leben gerufen hat und wie ich die Entwicklung
dieser Gemeinschaft
miterlebt habe.
Als nach dem 2. Weltkrieg alles in Schutt und Asche lag, wohnten viele
Kollegen meines Vaters in Kellern, Gartenhäuschen oder anderen
Behelfsunterkünften. - Wir selbst hatten eine intakte Wohnung. -
Mein Vater war damals mit einem Mitarbeiter der
Wohnungsbaugenossenschaft Düsseldorf-Ost, die heute unter einem
anderen Namen immer noch existiert, befreundet.
Es wurde viel über neue Baumassnahmen gesprochen. Dadurch kam mein
Vater auf die Idee, die Stadt Düsseldorf könnte doch für
ihre Mitarbeiter Land zur Bebauung zur Verfügung stellen.
Deshalb nahm mein Vater mit dem damaligen Oberstadtdirektor Dr. Hensel
Kontakt auf. Wie lange diese Verhandlungen gedauert haben, ist mir
nicht bekannt.
Jedenfalls wurde für Interessenten der Feuerwehr das gesamte
Gelände des jetzigen Sperlingsweges zur Verfügung gestellt.
Aber wie es immer so ist, nach der anfänglichen Begeisterung
traten viele Bewerber zurück. Es blieben noch 28 Interessierte
übrig. Eine weitere Gruppe von 6 - 8 Teilnehmern etablierte sich
in Eller,
Kuselerweg.
Nach entsprechender Kontaktaufnahme mit dem Rheinischen
Heimstättenverband und entsprechenden Architekten wurde 1948 -
gleich nach der Währungsreform - mit dem Bau begonnen.
Da alle Feuerwehrmänner - auch heute noch - eine abgeschlossene
Handwerksausbildung hatten, entschloss man sich, auch wegen der
fehlenden Geldmittel, so viel Eigenarbeit wie möglich zu leisten.
Darüber wurde genau Buch geführt, ebenso wieviele Materialien
gebraucht wurden. - Dieses Buch gibt es noch heute. -
Ausserdem musste das erste Haus in Eigenleistung bis zum Richtfest
erstellt werden, um entsprechende Fördermittel zu bekommen. Zur
Finanzierung wurde Sand verkauft und es mussten Steine
geklopft werden (Recycling aus Bauruinen).
Schliesslich konnte ein zünftiges Richtfest gefeiert werden.
Die Erstellung der Siedlung erfolgte in drei Bauabschnitten mit
unterschiedlichen Bautypen. - Wegen des damaligen Korea - Krieges
wurden Gelder gestrichen, so dass der 2. Bauabschnitt bescheidener
ausfiel. Ausserdem musste damals noch nach Bauvorschriften aus dem
Jahre 1924 gebaut werden, d.h. in jeder Siedlerstelle musste ein Stall
zur Tierhaltung vorhanden sein, ein Badezimmer war in den Plänen
nicht vorgesehen!
Da es noch keine Kanalisation gab, wurden die Abwässer in
Sickergruben abgeleitet, die auf dem Grundstück eingerichtet
werden mußten. Die ca. 700 - 800 qm großen Grundstücke
dienten der Selbstversorgung.
In den ersten Baujahren war mein Vater stets an seinem freien Tag - der
Feuerwehrdienst gestaltete sich in 24 Std. Dienst und 24 Std. frei -
ohne 38 Std.- Woche - auf der Baustelle, so war er nur jeden 2. Abend
zu Hause.
Allmählich wurde Haus für Haus fertig. Anfangs wusste mancher
nicht, wie der für damalige Verhältnisse große Wohnraum
mobliert werden sollte, da kaum Möbel vorhanden waren. - Auch sah
man wegen der Baumassnahmen eher Männer im Gespräch
zusammenstehen, anstatt tratschender Frauen.
Bald nach der Fertigstellung der Häuser, stets ein Einlass zum Feiern, erfolgte die behördliche Bauabnahme.
Kaum hatten die Beamten die Baustelle verlassen, wurde umgebaut. Die
ersten Wände flogen heraus, um z.B. aus dem Stall ein Badezimmer
zu machen.
Ende der 60er Jahre kam dann die Kanalisation.
Bald darauf, anfang der 70er Jahre, wurde die Zentralheizung modern.
Also wieder Umbau, um die Heizung anzulegen, die entweder mit Kohle
oder mit Öl betrieben wurde. Später konnte eine Umstellung
auf Gas erfolgen.
Inzwischen sind die Bauherren - sprich Feuerwehrmänner - der ersten Generation bis auf einige wenige verstorben.
Teilweise wurden die Häuser von den Töchtern oder Söhnen
übernommen, teilweise wurden die Häuser an junge Familien mit
Kindern verkauft. Die Nachfolger haben die Häuser saniert und
modernisiert - also wieder Umbau ! -
Leider ist der anfängliche Zusammenhalt in der Siedlung nicht mehr
vorhanden. Um die neu hinzugezogenen sollte sich bemüht werden.
Gemeinsam könnten evtl. auch Projekte verwirklicht werden, um
umweltfreundliche Energien, wie Solar - und Voltaik - Anlagen zu
installieren oder Erdwärme zu nutzen.
Das hiesse zwar wieder bauen, aber vielleicht lohnt es sich langfristig, noch einmal zu investieren.
Dr. Karin Witt
Ärztin für Neurologie und Psychiatrie - Psychotherapie -
Wie vor 180 Jahren der Hofbäckermeister Mathiesen
von Düsseldorf einen Ausflug nach Eller machte
Seit der Stunde, da der Königlich Preußische Notarius Coninx
zu Düsseldorf am Stammtisch im Zinterklöschen dem
Hofbäckermeister Mathiesen von der Wilkesfurth, dem zum
Schloß Eller gehörigen Rittergütchen geplaudert hat,
buddelt dem ehrsamen Meister ein goldener Maikäfer im Kopf herum
und summt und brummt da Tag und
Nacht von Rittern, Edelfrauen, Knappen und Pagen.
Es ist am ersten Sonntag im Mai des Jahres 1827. Meister Mathiesen
kommt schon vor 1 Uhr mit roten Backen und blinzelnden Äuglein aus
der 11 Uhr - Messe und dem „Zinterklöschen“ nach Hause
und ruft in der Ladentür: „Fräuke, we am echte Mai
sonndag zu Hus blievt, dä höt de Stadtesel roope, äwer
nit der Kuckuck! Flöck der
Lade zu! Hütt schöddele mer Maikäfer em Bilker Bosch on
drenke e lecker Pöttche beim Schiffers Pitter en Eller! Et es e
Wäder wie Taat!“
Über ein Stündchen marschieren Mathiesens mit Kind und Kegel,
mit Lehrjung und Ladenmädchen zum Ratinger Tor hinaus. Bald hat
die lustige Gesellschaft Schloß Jägerhof im Rücken, und
nun geht es in die lauschigen Waldpfade des Bilker Busches hinein.
Silberstämmige Birken im zart tropfenden Grün, knorrige
Hainbuchen im neuen Frühhingskleide, junge Eichen mit
bräunlich schwellenden Knospen und dunkle Tannen mit hellen
Lenztrieben, alles duftet nach Frühling und Leben und es stimmt
die Saiten zum frohen Frühlingsliede!
Madam Mathiesen wischt perlende Schweißtropfen von den
glühenden Wangen, spannt die bunte Parapluie auf und stolziert in
der schwarzseidenen Krinoline wie ein stolzer Puter im Sonnenglanz. Der
behäbige Meister hat Rock, Vatermörder, Laberdönchen und
Manschetten ausgezogen und springt mit der Buben und Mädchen
über
Stock und Stein, durch Tannen und Erlengesträuch.
Nun lagert die maifrohe Wandergruppe auf dem Moosteppich des
Kreuzweges. Die Buben packen die grünen Botanisierbüchsen
aus, einen halben Bäckerladen voll Leckereien. Wie das schmeckt,
wenn Goldammer und Buchfinken dazu singen, wenn Amsel und Drossel
flöten, wenn die Nachtigall schmettert und der Kuckuck ruft und
lacht! Mathiesen zählt mit blinzenden .Aiwlein den Ruf des
Glücksvogels, klimpert mit den Talern in der Tasche und denkt
heimlich an das Rittergütchen an der Wilkesfurth. Ungeduldig
springt er auf und gibt das Signal zum Aufbruch. Bald sind sie schon am
Karls- und am Lippgenshof, die in grüne Waldlichtungen eingebettet
sind. „Fräuke, wie gefällt dich so e
Höffke?“ fragt der Meister vorsichtig. „Mer zwei hand
ons Schöfke em Drüge, he könnte mer et em Rauchfang
höde!“ „Mann, dat soll doch nur e Mäuzke
sen“ entgegnet pustend Frau
Mathiesen. Bald lichtet sich der Wald mehr und mehr. Gelbe Rapsfelder
wechseln mit wogenden Ährenstreifen und roten Kleebreiten.
Gehöfte und Häuschen verstecken sich in blühenden
Obstgärten. Lierenfeld duckt sich wie eine Rebhuhnkette in das
alte Rheinbett hinein.
Nun kreuzen sich wieder schattige Waldpfade, und Meister Mathiesen
muß oft genug ein Bäuerlein fragen, um sich zwischen
Baumgruppen, Weiden und Gartenhecken zurecht zu finden. Endlich taucht
ein hohesTurmgerüst über dem Blütenschnee der
Gärten auf. „Gott sei Dank!“ geht es von Mund zu Mund.
Richtig, da liegt das idyllische Dörfchen im Maienschmuck. Ein
Duft von Goldlack und Flieder liegt über seinen Gärten.
Zuerst wird die neue Gertrudiskirche von den kritischen Augen des
Städters mit den Kirchen der Residenz in Vergleich gestellt, wobei
selbstverständlich St. Gertrudis vor St. Lamberti den
kürzeren zieht. Dann biegen Mathiesens in die Dorfstraße
ein. Wie putzig da die Gehöfte und Häuschen mit dem schwarzen
Gebälk, den schneeweiß getünchten Fachwänden und
den grünen Fensterläden warm geduckt an der Erde liegen!
Manche haben sich wie ängstliche Kinder hinter weißen
Schlehdornhecken an der Düssel versteckt. Die Luft ist voll
Amselsang und Lerchentriller. Vor dem Brunnen mit der hohen Ziehstange
hat unter den violetten Trauben der Syringe ein Düsseldorfer Maler
seine Staffage aufgestellt. Neugierige Kinder drängen sich immer
näher um den Künstler, der es weiß, daß die
Gotteswelt am Sonntag am schönsten ist. Zwei alte Burghöfe,
der Hausterts- und der Monkkartzhof und die stattliche Burgmühle
blicken wie wehrhafte Knappen verächtlich auf das Gewirr der
Häuschen wie auf Kinderspielzeug herab. Rechts und links
führen von der Dorfstraße schmale Pfade zwischen hohen
Hainbuchhecken auf grüne Wiesen und bunte Feldfluren hinaus. Gelb
und rot gleißen blühende Raps- und Kleebreiten zwischen
wogenden Halmen, aus denen die ersten Ährenköpfchen scheu
hervorlugen.
Am Straußenkreuz legen die Stadtkinder die bunten
Maiensträuße an den Steinstufen des Dorfkreuzes nieder.
Hinter den Kreuzlinden geht die Dorfstraße in den Feldweg nach
Wersten über. Nur noch ein paar Häuschen liegen da zwischen
Baumgruppen wie vom Himmel gefallen. Am Brandweiher haben die jungen
Burschen den Dorfschönen den buntgebänderten Maibaum
aufgerichtet. Wer mag es wohl gewesen sein, die schöne
Maienkönigin Ellers im Jahre 1827! Jetzt ist die Straße
still im Sonntagsfrieden. Die guten EIlerer lieben nach
sauren Wochen ihr Mittagsschläfchen. Nur hier und da winkt
zwischen weißen Hemdärmeln ein freundliches Gesicht zu den
Städtern herüber.
Trotzdem das Wirtshausschild am Möschenkothen mit tausend Armen
winkt, biegt Meister Mathiesen, ein Grashälmchen kauend, mit
trockener Kehle in die UImenallee ein, die zur Burg führt. Da
liegt im alten Park Castrum Elnere im Dornröschenschlaf!
Verträumt nickt der alte Burgfried und schaut ärgerlich auf
die schadhaften, durchlöcherten Schieferdächer, auf das
zerfallene Mauerwerk und das windschiefe Eichengebälk herab. Die
kleinen Radschläger können sich nicht satt sehen an den
wuchtigen Quadermauern mit den Zinnen und Erkern, an den
Wehrgängen mit den Schießscharten, an den malerischen
Zugbrücken und Gattern, ob auch manches dem Einsturz nahe ist.
Doch jetzt summt der goldene Maikäfer wieder energischer in
Mathiesens Gedankengang und zieht den Meister an Zauberfäden am
Schloßpark vorbei zur Wilkesfurth.
Am Ufer des toten Rheinarmes in einem Kranze blühender
Obstbäume liegt das Höfchen, das den Meister schon wochenlang
nicht mehr ruhig schlafen läßt. Meister Mathiesen scharrt
den Rasen wie ein junges Fohlen, kratzt sich hinter den Ohren,
läßt den Taler in seiner Westentasche klimpern, läuft
auf und ab, bleibt endlich vor seiner
verwundert dreinschauenden Frau stehen, und dann kommt es stotternd
heraus: „Fräuke, dä Coninx well dat Höffke
för 4000 Daler verkofe! Wenn e mich dat för 3000 Daler
lößt, koof ich et.“ Endlich hat der Meister sein
Geheimnis vom Herzen gewälzt, atmet erleichtert auf und ruft:
„Kenger, mich kleeft de Zong am Jum. Jetz jomm mer nom Schiffers
Pitter on goorgele met en Stang Alt!“ – Kurze Zeit darauf
ist der reiche Bäckermeister Mathiesen Rittergutsbesitzer auf der
Wilkesfurth.
H.
2009-1
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Paul Dangschat, Coesfelder Str. 3
Anne Woitha, Frobenstr. 22
Grußwort der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e. V.
zum Jahreswechsel 2008/2009
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder!
Da Jahr 2008 liegt hinter uns. Lassen Sie uns positiv in die Zukunft
schauen und uns auf das Jahr 2009 freuen oder besser gesagt
„hoffen“.
Die Überraschung über die 2008 paukenschlagartig beginnende
Finanz- und sich daraus entwickelnde Realwirtschaftskrise ist bei
vielen von uns bis heute noch nicht abgeklungen.
Das Wort „Global-...“ ist zwar schon seit langem in unserem
Sprachgebrauch heimisch geworden, aber nunmehr bekommt man auch als
kleiner Bürger zu spüren, was internationale nicht mehr
durchschaubare Verflechtungen bedeuten und verursachen können.
Wer ein bisschen mehr Zinsen als beim Sparbuch erwirtschaften wollte,
muss um sein angeblich sicher angelegtes Geld bangen. Die Zukunft von
Opel wurde mittlerweile zum Spielball wie auch immer gearteter
Spekulationen.
Die Weltwirtschaft ist insgesamt ins Trudeln geraten!
In diesem Zusammenhang fällt mir folgende Lebensweisheit ein:
„Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes
Glied!“ Aber wieso ist die Finanzwirtschaft ein so schwaches
Glied in unserer globalen Gesellschaft geworden?
Die richtige Antwort dürfte lauten: „Die Menschen sind zu
gierig geworden und sehen Verantwortung für das Miteinander
offensichtlich als ein verkrustetes Relikt aus der Vergangenheit an.
Geldgier und die Sucht nach „Spaß“ sind in jeglicher
Hinsicht gesellschaftsfähig geworden!
In einer Welt, in der insbesondere jüngeren Leuten, die bereits
auch beruflich in wichtigen Positionen stehen, es wichtiger als Familie
und Partnerschaft ist, in welchen „Club“ man am Wochenende
ausgeht und ob man da „rein“ kommt, kann irgendetwas nicht
mehr richtig stimmen. Werte sind ziemlich egal geworden. Tauscht man
den Vokal
von „e“ nach „o“ so kommt man zum gleichen Ergebnis.
Wir können uns heutzutage auf das einmal gegebene Wort nicht mehr verlassen!
Damit sind wir auch schon bei der Hessenwahl bzw. besser gesagt ... -qual.
Nichts gegen die „Linke“. Aber „Gott sei Dank“
gab es einige wenige, die dafür sorgten, dass das einmal
gegebene Versprechen auch eingehalten wird.
Wort- bzw. Wertebruch darf nicht so einfach toleriert und zur Tagesordnung übergegangen werden.
In diesem Lichte darf auch das ‚,Stiftungstheater“, welches
sich im Februar 2008 aufzeigte und zur Anklage des einen oder anderen
bislang unbescholtenen sehr vermögenden Bürgers führte,
nicht unerwähnt bleiben, Ich hoffe, dass die soeben geschilderten
Ereignisse des letzten Jahres für die Personen, die es angeht,
eine Lehre sein wird und hoffentlich ein Umdenken einleitet.
Als positives Beispiel für „Worthalten“ möchte
ich jedoch die Entwicklung der Situation des Klinkevorplatzes
ansprechen. Im September des vergangenen Jahres konnte der erste
Bauabschnitt fertig gestellt und am Schützensonntag eingeweiht
werden. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht die
Bezirksvertretung und Bezirksverwaltung, insbesondere der
Bezirksvorsteher und Ratsherr Jürgen Buschhüter und der
Verwaltungschef Jürgen Strerath sich mächtig ins Zeug gelegt
und einen 6-stelligen Eurobetrag aus dem Topf der
Bezirksvertretung für die Baumaßnahmen zur Verfügung
gestellt hätten.
Hierfür unseren besonderen herzlichen Dank.
Leider haben wir in 2008 unseren langjährigen 1. Kassierer Hermann
Brinkmann verloren. Hermann ist bei einer schweren Herzoperation
gestorben. Sein Ordnungsgeist und seine Zuverlässigkeit, aber auch
seine verbindlich-nette Art werden wir für immer in Erinnerung
bewahren.
Dies gilt ebenso für unseren ebenfalls in 2008 nach langer
schwerer Krankheit verstorbenen Oberbürgermeister Joachim Erwin,
der immer ein Ohr für die Belange des Bürgervereins hatte.
Ich darf in diesem Zusammenhang an seinen Besuch und die sehr
aufschlussreiche Rede auf unserer Veranstaltung zum 95-jährigen
Vereinsjubiläum erinnern.
Im Jahre 2009 feiert der Bürgerverein sein 100-jähriges Bestehen. Der Countdown läuft auf Hochtouren.
Im Mai finden an 3 Wochenenden Jubiläumsveranstaltungen statt.
Alle Unterrather und Lichtenbroicher Bürger sind herzlich hierzu
eingeladen.
Das Festprogramm wird in einer gesonderten Festschrift, die im Februar/März des Jahres erscheinen wird, vorgestellt.
Auf einer dieser Veranstaltungen werden wir sicherlich auch unseren
neuen Oberbürgermeister Dirk Eibers begrüßen
können.
Abschließend möchte ich mich im Namen des Vorstandes
herzilch bei allen engagierten und helfenden Personen aus Wirtschaft,
Verwaltung, Verbänden etc. sowie natürlich auch bei allen
Vereinsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement
für unseren Verein bedanken und wünsche Ihnen, sehr verehrte
Damen
und Herren, von Herzen ein gesundes und friedvolles Jahr 2009.
Erika Prill
1. Vorsitzende
AN EINEM WINTERMORGEN, VOR SONNENAUFGANG
O flaumenleichte Zeit der dunkeln Frühe!
Welch neue Welt bewegest du in mir?
Was ist‘s, daß ich auf einmal nun in dir
von sanfter Wollust meines Daseins glühe?
Einem Kristall gleicht meine Seele nun,
den noch kein falscher Strahl des Lichts getroffen;
zu fluten scheint mein Geist, er scheint zu ruhn,
dem Eindruck naher Wunderkräfte offen,
die aus dem klaren Gürtel blauer Luft
zuletzt ein Zauberwort vor meine Sinne ruft.
Bei hellen Augen glaub‘ ich doch zu schwanken;
ich schließe sie, daß nicht der Traum entweiche.
Seh‘ ich hinab in lichte Feenreiche?
Wer hat den bunten Schwarm von Bildern und Gedanken
zur Pforte meines Herzens hergeladen,
die glänzend sich in diesem Busen baden,
goldfarb‘gen Fischlein gleich im Gartenteiche?
Ich höre bald der Hirtenfiöten Klänge,
wie um die Krippe jener Wundernacht
bald weinbekränzter Jugend Lustgesänge;
wer hat das friedenselige Gedränge
in meine traurigen Wände hergebracht?
Und welch Gefühl entzückter Stärke,
in dem mein Sinn sich frisch zur Ferne lenkt!
Vom ersten Mark des heut‘gen Tags getränkt
fühl‘ ich mir Mut zu jedem frommen Werke.
Die Seele fliegt, so weit der Himmel reicht
der Genius jauchzt in mir! Doch sage,
warum wird jetzt der Blick von Wehmut feucht?
Ist‘s ein verloren Glück, was mich erweicht?
Ist es ein werdendes, was ich im Herzen trage?
– Hinweg, mein Geist: hier gilt kein Stillestehn!
Es ist ein Augenblick, und alles wird verwehn!
Dort, sieh! am Horizont lüpft sich der Vorhang schon!
Es träumt der Tag, nun sei die Nacht entflohn;
die Purpurlippe, die geschlossen lag,
haucht, halbgeöffnet, süße Atemzüge:
auf einmal blitzt das Aug‘, und, wie ein Gott, der Tag
beginnt im Sprung die königlichen Flüge!
Eduard Mörike
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
Unser Ehrenmitglied Hermann Aldefeld feierte im November 2008 seinen 80. Geburtstag
Das ist uns Anlass, seine vielfältigen Aktivitäten zum Wohle Unterraths in Erinnerung zu rufen.
Hermann Aldefeld – ein Unterrather Jung – wurde im Jahre
1977 Mitglied und auch schon bald darauf Geschäftsführer des
Bürgervereins.
Mit großem Elan setzte er sich für Unterrather Belange ein,
indem er z. B. in unzähligen Briefen an entsprechende Stellen auf
die unzureichenden Verkehrsverhältnisse hinwies, selbst
Verbesserungsvorschläge unterbreitete und immer „am Ball
blieb“, um zugesagte Änderungen auch tatsächlich zu
erreichen.
Genannt seien hier beispielhaft:
Die Tieferlegung der A 44, die ursprünglich in Hochlage durch
Unterrath geführt werden sollte. Die Anlegung des
Kartäuserparks über der tiefergelegten A 44. Die Errichtung
der Erinnerungsstätte im neuerstandenen Park mit der Skulptur
eines Kartäusermönchs des Bildhauers Karl-Heinz Klein. Die
Wohnbebauung „Am Königshof“ mit Erhaltung des alten
Klostergartens.
Über seine vielfachen Bemühungen und Aktivitäten
berichtete Hermann Aldefeld regelmäßig anschaulich im
Heimatblatt.
Genannt sei hier die Serie über die Geschichte des St.
Josefs-Hospitals, die der Bürgerverein später zusammengefasst
als kleines Buch drucken ließ.
Seine Tätigkeit als Geschäftsführer hat Hermann Aldefeld
vor 9 Jahrren in jüngere Hände gelegt, aber sein fachlicher
Rat und sein großes Wissen über Unterrather Geschichte sind
immer noch gefragt.
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e V.
wünscht seinem Ehrenmitglied noch viele gute Lebensjahre im Kreise
seiner Familie, in seinem geliebten Unterrath.
Programm anläßlich des 100jährigen Bestehens des
Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
09.5.2009 Festakt für geladene Gäste
16.5.2009 Bürgerfest rund um das Zentrum Plus Unterrath, Eckenerstr.1, mit Programm von 14.00 - 20.00 Uhr
22.5.2009 Tanzabend für Jung und Alt im Ev. Gemeindesaal Am Röttchen ab 19.00 Uhr.
Mit DJ Rainer Gräff. Wir spielen Hits und Schlager der 50er
Jahre bis heute.
Jazz in Unterrath – ein toller Erfolg
Uber
200 Jazz-Freunde waren am 27. September der Einladung ins Pfarrheim von
St. Maria unter dem Kreuze gefolgt, um die 29. Veranstaltung
„Jazz in Unterrath“ mitzuerleben.
In diesem Jahr waren die BOURBON STREET STOMPERS zu Gast und haben 3
1/2 Stunden lang eine begeisternde Vorstellung geboten. Die jungen
Musiker, stets gut gelaunt, kombinierten stimmungsvollen,
traditionellen Dixieland mit gepflegtem New-Orleans-Jazz.
THE BOURBON STREET STOMPERS, gegründet im Jahre 1993, sind 15
Jahre frischer und stilechter Old Time Jazz; 15 Jahre Freundschaft
zwischen Musikern, Gastgebern und Fans; 15 Jahre mit unzähligen
Auftritten auf den bekanntesten europäischen Festivals und in
berühmten Jazz-Clubs im In- und Ausland.
Trotz nicht geringer Unkosten wurde die 29. Veranstaltung auch
finanziell zu einem tollen Erfolg. Dank der großzügigen
Einstellung einer Düsseldorfer Altbier-Brauerei, einer Hildener
Druckerei sowie der tatkräftigen Mitarbeit vieler junger Helfer
aus den Reihen der KAB betrug der Reinerlös am Ende mehr als 2.400
EURO. Davon kommt wieder der größte Teil sozial
benachteiligten Menschen zugute
Jürgen Buschhüter - KAB-Vorsitzender
Erfolgreiches Jahr 2008
Wenn Sie diese Ausgabe des Heimatblattes in Händen halten, haben wir uns vom Jahr 2008 bereits verabschiedet.
Anlaß, noch einmal zurück zu schauen und Bilanz zu ziehen.
Der Strukturwandel, der sich schon seit Jahren im Stadtbezirk 6
beobachten läßt setzte sich auch in 2008 fort: Neue
Arbeitsplätze in Unterrath mit der Airport-City, in Lichtenbroich
mit dem Gewerbepark auf dem ehemaligen Kaufring-Gelände und an der
Theodorstraße in Rath mit Firmenansiedlungen rund um den
ISS-Dome.
Durch neue Arbeitsplätze entsteht neuer Wohnungsbedarf. Auch hier
geht es voran. Überall im Stadtgebiet werden vorhandene
Lücken geschlossen.
Besonders zu erwähnen sind:
– die Umwandlung des ehemaligen Geländes der
Notunterkünfte Am Walbert / Beedstraße in eine
attraktive Fläche für Einfamilienhäuser;
– die Notunterkunft Hördtweg - die Gebäude sind bereits
geräumt, die Planungen für neue Wohnungen auf einem guten Weg;
– sehr begehrt sind die Grundstücke der ehemaligen
Reitzenstein-Kaserne an der Lenaustraße mit
Einfamilienhäusern und Wohnungen in den früheren
Mannschaftsgebäuden.
Nicht genug damit:
Schulen werden renoviert, Sportstätten saniert, in das
Verkehrsnetz wird investiert und Mittel für gesetzliche und
freiwillige Leistungen im Sozialbereich bereitgehalten.
Bei der Frage, wie dies alles möglich ist, muß die
konsequente Haushaltsführung der letzten Jahre und der Abbau der
Schulden unserer Stadt erwähnt werden. Düsseldorf ist seit
September 2007 schuldenfrei und auch für das Jahr 2008 konnte der
Rat der Stadt einen ausgeglichenen Haushalt verabschieden. Mit dem
Haushaltsplan für
2009 soll diese positive Entwicklung fortgesetzt werden.
Ich wünsche es uns allen. In diesem Sinne ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr.
Jürgen Buschhüter Ratsherr und Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6
Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Genehmigung zum Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes an der Klinke
Geplant ist, das Bestandsgebäude im Erdgeschoss und im 1.
Obergeschoss zu sanieren und umzubauen. Das Dachgeschoss soll zu einem
Gastraum ausgebaut werden. Im Westen ist ein II-geschossiger Anbau mit
Flachdach geplant. In dem Anbau befinden sich im Erdgeschoss die
Küche und Sanitärräume; im 1. Obergeschoss der
Personalraum mit Umkleiden, das Büro und ebenfalls
Sanitärräume.
Um den Anbau optisch von dem Denkmal abzusetzen, wird er durch einen
1-geschossigen großzügigen verglasten Flurbereich an das
Hauptgebäude angeschlossen.
Der private Vorplatz im Eingangsbereich des Bestandsgebäudes wird
in das Gestaltungskonzept des Stadtteilplatzes einbezogen und passt
sich optisch dem öffentlichen Platz an (z. B. gleiches
Oberflächenmaterial,
gleiches Verlegemuster).
Nördlich des privaten Vorplatzes soll sich der Biergarten
anschließen. Zwischen Biergarten und Unterrather Straße
sind 5 Stellplätze angeordnet, die ebenfalls in die
Platzgestaltung eingebunden sind. Weitere 5 Stellplätze werden
westlich des Biergartens im Bereich der Lieferzufahrt nachgewiesen.
Die Untere Denkmalbehörde hat dem Vorhaben zugestimmt.
Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, sind Befreiungen nach dem
Baugesetzbuch erforderlich, da ein Teil der baulichen Anlagen
(Vorplatz, Biergarten, Stellplätze) die festgesetzte Fluchtlinie
über schreitet und damit außerhalb der ausgewiesenen
überbaubaren Flächen in der laut Bebauungsplan festgesetzten
„Privaten Grünfläche Vorgarten“ liegt.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiungen,
da sie die Abweichungen städtebaulich für vertretbar
hält. Die Biergartennutzung ist erwünscht, um den
öffentlichen Platz zu beleben. Die private Fläche vor dem
Denkmal wird in das Gestaltungskonzept des öffentlichen Platzes
einbezogen.
Da das Bauvorhaben in einem C-Gebiet (gemischtes Wohn- und
Gewerbegebiet) zulässig ist und sich auch nach seinem Maß in
die Eigenart der näheren Umgebung einfügt, befürwortet
die Verwaltung die Erteilung der Baugenehmigung.
Das Vorhaben macht den Nachweis von 9 Stehplätzen erforderlich; 10
Stellplätze werden auf dem Baugrundstück nachgewiesen.
Satzungsgeschützte Bäume werden von dem Bauvorhaben nicht betroffen.
Die Bezirksvertretung ist für die Entscheidung zuständig, da
die planungsrechthiche Beurteilung nach § 34 BauGB erfolgt und
wesentliche städtebauliche Gesichtspunkte berührt sind.
Nach Vorlage des Konzeptes durch die Verwaltung beschloss die
Bezirksvertretung mehrheitlich die Baugenehmigung zur Sanierung und zum
Umbau der Klinke zu genehmigen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
In verschiedenen deutschen Städten existieren bereits sog.
Mehr-Generationen-Flächen bzw. sind zur Zeit in Planung -, auf
denen nebeneinander Spielgeräte für Kinder und altersgerechte
Fitnessgeräte, Bouleplätze, begehbare Schachspiele etc.
für ältere Mitbürger zu finden sind.
Die Verwaltung wurde gebeten mitzuteilen, wie sie diese Konzeptionen
beurteilt und ob beabsichtigt ist, dieses
generationenübergreifende Konzept auch in Düsseldorf
umzusetzen, insbesondere im Stadtbezirk 6.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass die Sache noch nicht
abschließend beurteilt werden könne. Derzeit kommunizieren
die unterschiedlichen Fachämter miteinander.
Sollten diese zu dem Ergebnis kommen, dass auch in Düsseldorf
sogenannte Mehr-Generationen-Flächen geschaffen werden sollten,
würde es sich um ein Pilotprojekt handeln. Dies setze aber voraus,
dass geeignete Flächen vorhanden sind, insbesondere barrierefrei,
verkehrssicher etc.
Ob dann anschließend entsprechende Flächen im Bezirk 6 geschaffen werden könnten, ist noch völlig offen.
– Auf Nachfrage, wann die Ecke Theodor-Theodorstraße
abgepollert werde, teilte die Verwaltung mit, dass dies bereits in der
46. Kalenderwoche veranlasst wurde.
– Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, dass auf der Dorstener
Straße (bzw. auf Teilen davon) Schrägparken möglich
gemacht werde und ob mit dieser Maßnahme mehr Parkplätze
geschaffen werden könnten.
– Bedingt durch die Neugestaltung des Klinke Vorplatzes wurde der
Taxistand als Interimslösung in den Bereich des Parkplatzes
Unterrather Friedhof verlegt.
Zu einem späteren Zeitpunkt ist ein neuer Taxistand im Bereich II.
Bauabschnitt Unterrather Straße vorgesehen. Beobachtungen haben
ergeben, dass der neue Taxistand mit seinen vier Stellplätzen
nicht ausgelastet ist.
Andererseits besteht hier erheblicher Parkdruck, da die vorhandenen
Plätze für die Allgemeinheit, insbesondere für die
Besucher des Unterratsher Friedhofs, nicht ausreichen.
Deshalb sollten – nach Abstimmung mit der Taxiinnung –
zweckmäßigerweise die beiden Plätze unmittelbar vor dem
Friedhofsparkplatz aufgegeben werden.
Die Bezirksvertretung 6 beschloss einstimmig die Verwaltung zu bitten,
den neu eingerichteten Taxistand Unterrather Straße/Friedhof von
zur Zeit 4 auf 2 Stellplätze zu verkürzen. Dabei sollen die
beiden Halteplätze gegenüber Hausnummer 62 beigehalten und
die beiden Plätze vor dem Parkplatz Friedhof aufgegeben werden.
– Nachfolgend vorgeschlagene Maßnahmen zur Optimierung des ruhenden Verkehrs im Bezirk 6 wurden beschlossen:
- Am Röttchen Legalisierung halbseitiges Gehwegparken; + 17 Parkplätze
- Bielefelder Straße Legalisierung halbseitiges Gehwegparken; + 60 Parkplätze
- Dorstener Straße Legalisierung Gehwegparken; + 5 Parkplätze
- Gewerbegebiet Lichtenbroich Neubau einer Straße mit Parkplätzen im Seitenbereich; + 80 Parkplätze
- Lichtenbroicher Weg Legalisierung Gehwegparken; + 6 Parkplätze
- Unterrather Straße Wegfall des eingeschränkten Halteverbots, + 6 Parkplätze
- Kalkumer Straße Wegfall des eingeschränkten Halteverbots; + 6 Parkplätze
– Die Verwaltung teilt mit, dass seit Juni 2008 mit einer
umfassenden Sanierung der Jugenfreizeiteinrichtung Ammerweg begonnen
wurde.
Dadurch ist die Einrichtung zur Zeit nur eingeschränkt nutzbar.
Zu den Sanierungsarbeiten gehören: Dachsanierung, Erneuerung der
Fußböden, Decke, Wände, Türen im Kinderbereich
Kellergeschoss – Lüftung, Decke, Wände
Discobereich – Fußbodenbelag
Cafe-Raum – Erneuerung der Theke und der Decke
Flurbereich – Decke
– Auf Nachfrage, ob für das Abbiegen von der
Theodorstraße in die Straße Am Röhrenweg eine
Grünpfleilregelung möglich sei, teilte die Verwaltung mit,
dass diese leider nicht realisiert werden könne, da im gesamten
Kreuzungsbereich Theodorstraße/Am Hülserhof/Am
Röhrenwerk die Fahrbeziehungen durch Lichtsignalanlagen geregelt
würden, so auch der Gegenverkehr - Linksabbieger aus der
Fahrtrichtung Theodorstraße - der Straße Am Röhrenwerk.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung
am 27.02.2008 gebeten, in Zusammenarbeit mit der
Straßenbauverwaltung des Bundes und des Landes die
Lärmschutzwand an der A 52 im Bereich der Dorstener Straße
im Osten und der Borbecker Straße/Kartause-Hain-Schule im Westen
zu vervollständigen.
Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit:
Gemäß der städtischen Verkehrslärmkarte liegen im
genannten Bereich östlich der Bundesautobahn der A 52 an der
nächstliegenden Wohnbebauung Lärmpegel von über 75 dB(A)
am Tag und 70 dB(A) in der Nacht vor. Die Lärmsanierungswerte von
70/60 dB(A) Tag/Nacht gemäß der
Verkehrslärmschutzrichtlinie werden somit an einigen
Wohngebäuden deutlich überschritten. Westlich der A 52 werden
die Lärmsanierungswerte an den nächstliegenden
Wohngebäuden nicht überschritten.
Anspruch auf Maßnahmen zum Lärmschutz haben Anwohner bestehender Verkehrswege nach derzeitiger Rechtslage nicht.
Da nur an einzelnen Wohngebäuden östlich der A 52 die
Lärmsanierungswerte überschritten werden; wird vom
Landesbetrieb Straßen NRW die Errichtung von
Lärmschutzwänden als unverhältnismäßig
eingestuft.
Die betroffenen Eigentümer können sich jedoch direkt an den Landesbetrieb werden.
Nach Prüfung des Einzelfalls wird dann über passive
Maßnahmen am Gebäude wie z. B. Schallschutzfenster oder
schallgedämmte Lüfter entschieden. Die Kosten für eine
Lärmschutzwand müssten demnach allein durch die Stadt
Düsseldorf getragen werden. Lärmsanierungen durch die Stadt
Düsseldorf sind ebenfalls nur bei Uberschreitung der
Lärmsanierungswerte der Verkehrslärmschutzrichtlinie
vorgesehen. Der Bereich östlich der A 52 erfüllt
grundsätzlich diese Voraussetzung.
Die Verwaltung beabsichtigt den Abschnitt in die Maßnahmeliste
des Aktionsplans Lärmminderung aufzunehmen. Die Bearbeitung der
einzelnen Bereiche des Aktionsplans erfolgt im Anschluss an den
städtischen Masterplan zur Reduzierung des
Straßenverkehrslärms, also voraussichtlich ab 2010.
– Die Maßnahme, mit der die Querung der Straße
„Auf der Reide“ für die Bewohner des Heimes St. Josef
erleichtert und verbessert werden soll, wurde zwischenzeitlich fertig
gestellt.
– Auf Wunsch der Bezirksvertretung 6 werden folgende Bänke aufgestellt bzw. werden noch aufgestellt:
- Bereich Kittelbach: Die gewünschten Bänke wurden bereits vor einiger Zeit aufgestellt.
- Tiefenbroicher Weg (vor Ubersichtsplan):
Auf eine Bank an dieser Stelle ist bisher verzichtet worden, da die
Befürchtung einer stärkeren Müllaufkommens besteht. Es
wird deswegen beabsichtigt, die Bank zunächst nur probeweise
aufzustellen. Im weiteren Verlauf des Weges befindet sich ca. 150 m vom
Übersichtsplan entfernt eine weitere Bank.
- Tiefenbroicher Weg (vor der Lärmschutzwand):
Nach Prüfung kommt die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass die
Kriterien für die Aufstellung einer Bank an dieser Stelle nicht
erfüllt werden.
- Wanheimer Straße:
Die gewünschte Bank wird in Kürze aufgestellt.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
2008-6
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Lothar Hartwig, An der Piwipp 95
Michael Dörr, An der Piwip 95
Erhard Rubruck, Coesfelder Str. 15
Elke und Dietmar Coenen, Lübecker Str. 1
Renate Barthel, Lichtenbroicher Weg 3
Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich
Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße
Dienstag, den 4. November 2008 Um 17.15 Uhr geht es los vom Schulhof
Unterrather Str. 76 über die Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld,
Am Walbert, Kartäuserstr. zum Schützenplatz. Dort bilden ein
Martinsfeuer und die Mantelteilung den traditionellen Abschluss.
Lichtenbroich
Mittwoch, den 5. November 2008 Aufstellung ab 16.30 Uhr am Einbrunger
Weg. Beginn des Zuges um 16.45 Uhr. Zugweg: Einbrunger Weg,
Krahnenburgstr., Lichtenbroicher Weg, Volkardeyer Weg, Buchholzer
Weg, Niederbeckstr. zur Wiese am Einbrunger Weg. Dort findet die
Mantelteilung statt.
Elsa-Brandström-Schule
Donnerstag, den 6. November 2008 Start ca. 16.45 Uhr auf dem Schulhof der Elsa Brandström Schule.
Zugweg: An der Golzheimer Heide, Mühligweg, Buchfinkenweg,
Birkhahnweg, Wildentenweg, Mühligweg, Diezelweg, Krönerweg,
Golzheimer Heide zum Schulhof der St. Bruno-Schule. Dort findet die
Mantelteilung statt.
Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Schützenfest in Unterrath 2008
Das
Jahr der Schützenfeste endet immer mit der Hahnekirmes in
Unterrath. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft bot
wieder ein Fest vom Feinsten. Mit dem Feldgottesdienst in St. Bruno,
der von Pastor Schmidt gehalten wurde, begannen die Festtage.
Anschließend war großer Fackelzug. Im Festzelt wurden
zahlreiche Schützen ausgezeichnet. Den Verdienstorden der
Schützengesellschaft erhielt in diesem Jahr Peter
Guntermann, Major der Hubertusjäger. Bei strahlendem Sonnenschein begann der Sonntag mit dem traditionellen
Platzkonzert an der Klinke. An diesem Vormittag fand ein besonderes
Ereignis statt, das alle Unterrather besonders erfreute. Der
neugestaltete Vorplatz an der Klinke konnte nach Jahren zäher
Verhandlungen endlich seiner Bestimmung übergeben werden. In
Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dirk Elbers, dem
Schützenchef
Heinz Schulten, Mitgliedern der Bezirksverwaltung, der Bezirks11
vertretung sowie dem Vorstand des Bürgervereins und vielen
Bürgerinnen und Bürgern wurde der Platz, das Herzstück
Unterraths, eingeweiht.
Der Zeitpunkt konnte nicht besser gewählt sein. Wir hoffen und
wünschen, dass dieser schöne Platz auch künftig von
vielen Vereinen genutzt wird. Alle Beteiligten hoffen, dass mit dem Bau
des zweiten Abschnitts, der die Entfernung der
Straßenbahnschienen vorsieht, hoffentlich bald begonnen wird. Nun
aber zurück zur Parade, die immer ein Prunkstück ist. Viele
Gastkompanien mit ihren bunten Blumenhörnern boten wieder ein
farbenfrohes Bild. Zahlreiche Zuschauer aus Nah und Fern erfreuten sich
an diesem herrlichen Schützenzug. Für die noch amtierenden
Majestäten war dies der Höhepunkt ihres Schützenjahres.
Aber wie alles im Leben geht auch für sie ein schönes Jahr zu
Ende. Denn der Montag bedeutet, dass der neue Regimentskönig
ausgeschossen wird. Für jeden war es wieder ein spannender Tag.
In diesem Jahr wurde Ralf Verheyen von der Gesellschaft 1. Reserve
neuer König. Die Königin an seiner Seite ist seine
Lebensgefährtin Gabriele Michna von der Gesellschaft Rheinische
Jäger. Kronprinz wurde Sascha Ditgen von der
Grenadiergesellschaft. Zu seiner Königin wählte er seine
Freundin Lisa Löcker. Hier war die Freude der
Grenadiergesellschaft besonders groß, stellten sie doch seit
vielen Jahren wieder einmal einen Kronprinzen.
Viele Tränen gab es bei den Pagen. Jeder möchte
Pagenkönig sein, doch nur einer kann es werden. In diesem Jahr war
die glückliche Sandra Klimm, ebenfalls von den Grenadieren, die
mit ihrem Bruder Kevin von der Stammgesellschaft regieren wird. Allen
Paaren einen herzlichen Glückwunsch von der Redaktion des
Heimatblattes und alles Gute für das kommende Jahr 2008/2009. Und
nächstes Jahr soll wieder alles so schön werden wie 2008.
Erika Prill
Der Bürgerverein hat einen neuen 1. Kassierer
In
unserer außerordentlichen Hauptversammlung am 11. September 2008
wurde Peter Philippen als Nachfolger unseres langjährigen, leider
viel zu früh verstorbenen 1. Kassierers Hermann Brinkmann
einstimmig gewählt.
Der 55jährige Peter Philippen ist allen Unterrather und
Lichternbroicher Bürgern und Bürgerinnen seit vielen Jahren
bekannt. Er ist Marktamtsleiter der Stadt Düsseldorf.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Im Rahmen der Haushaltsberatungen der Stadt Düsseldorf für
das Jahr 2009 hat die Bezirksvertretung die Stadt gebeten, für 13
langjährige geplante Vorhaben Haushaltsstellen vorzumerken, u.a.
- für den Bau einer Ortsumgehung Rath;
- Zweiter Bauabschnitt Unterrather Straße Bereich Klinke;
- Umgestaltung der östlichen Unterrather Straße von der Klinke bis zur DB-Linie;
- Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroicher Weg;
- Beleuchtung des Fuß- und Radweges entlang des Schwarzbachgrabens;
- Überplanung Unterrather Straße / Kalkumer Straße;
- Überplanung der Unterrather Straße (Abschnitt Hamborner Straße - Kalkumer Straße);
- Bezirkssportanlage Ammerweg.
– Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 11.06.2008 die
Verwaltung gebeten, ihr in einer der nächsten Sitzungen die
Pläne für die Feuerwache Nord vorzustellen, da die Wache
für die Sicherheit der Unterrather Bevölkerung von
großer Bedeutung ist.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Für den Bau der Feuerwache Nord läuft derzeit beim Amt
für Immobilienmanagement die Angebotsfrist. Das heißt, ein
ausgewählter Bewerberkreis ist derzeit aufgefordert, zu einem
in den Ausschreibungsunterlagen beigefügten Gebäudeentwurf und einem
konkreten Raumprogramm, ein Angebot abzugeben.
Der Entwurf des
Vergabeterminplanes sieht erst für Mitte November die Erstellung
der Unterlagen für den Bau- und Finanzierungsausschuss vor.
Wann genau die endgültige, zur Ausführung vorgesehene
Architektur vorgestellt werden kann, wird zur gegebener Zeit
abgestimmt.
– Die Bezirksvertretung hatte im Frühjahr die Verwaltung um
Prüfung und Bericht gebeten, wie im Bereich der Oldenburger
Straße - nach Möglichkeit mit einfachen Mitteln -
zusätzliche Parkplätze ausgewiesen werden könnten.
Dies lehnt die Verwaltung derzeit ab. Auf der gesamten Oldenburger
Straße im nördlichen Bereich zwischen dem Kleinschmitthauser
Weg und dem Rendsburger Weg (Richtungsverkehr) wird auf beiden Seiten
und im südlichen Bereich zwischen dem Rendsburger Weg und dem
Wilseder Weg (Einbahnstraße in Richtung Norden) auf der
östlichen Straßenseite in Längsrichtung geparkt.
Aus Platzgründen können daher mit einfachen Mitteln keine zusätzlichen Parkstände mehr eingerichtet werden.
– Auf Nachfrage der Bezirksvertretung, die LZA Hamborner
Straße/Parsevalstraße mit einer
Linksabbiegersignalisierung für Fahrer aus der Hamborner
Straße in die Parsevalstraße fahrend, zu
installieren, teilte die Verwaltung mit, dass die bereits vorhandene
Lichtzeichenanlage (LZA) nicht mehr umgerüstet werden könne.
Zur Entschärfung der Verkehrssituation sei allerdings die
Einrichtung einer entsprechenden Linksabbiegersignalisierung vorgesehen.
Diese Maßnahme könne allerdings nicht ohne Anpassung des
Straßenraumes erfolgen. Eine entsprechende Planung
einschließlich des erforderlichen Umlaufverfahrens wird
aufgenommen und anschließend der Politik zur Beschlussfassung
vorgestellt.
– Auf Nachfrage zum Sachstand der Planung und Bauausführung
für den Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich teilte
die Verwaltung mit, dass derzeit Abstimmungsgespräche zwischen
Jugendamt und dem Amt für Immobilienmanagement geführt werden
über Einzelheiten, Planung, Umsetzung, Ausstattung. Mit einer
Realisierung des Vorhabens ist nicht vor 2010 zu rechnen.
– Die starken Regenfälle in den letzten Monaten, vor allem
vom 03. auf den 04. August 2008 haben die Bürger beunruhigt.
Die Bezirksvertretung hat daher die Verwaltung um Auskunft über
den Zustand der Regen- und Abwasserkanäle im Stadtbezirk 6 gebeten.
Es wurde mitgeteilt, dass sowohl die Regen- als auch die
Abwasserkanäle ausreichend dimensioniert und im guten Zustand
seien, da sie regelmäßig gewartet werden.
Ein kurz-, mittel- oder langfristiger Handlungsbedarf zur Sanierung und
/ oder Erweiterung bestehe ebenfalls nicht, da sämtliche
Kanäle den Regeln der Technik entsprechen.
Es gibt auch keine kritischen Bereiche, die bezüglich
Kapazität und technischer Qualität als gefährdet
qualifiziert werden müssen.
Alle Kellerüberflutungen basieren nach Angaben der Feuerwehr auf
Verschulden der Eigentümer, zum Teil wegen defekter
Rückstauklappen oder fehlerhafter Absperrverschlüsse.
– Nochmals wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, die Planungen
für die Maßnahme Unterrather Straße - Klinke - zweiter
Bauabschnitt - jetzt zeitnah umzusetzen.
Dies sei notwendig, um Ordnung in die Verkehrsabläufe und
Parkmöglichkeiten zu bringen, die Fahrbahnflächen zu sanieren
(Alte Straßenbahngleise) und den Containerstandort in der
vorgesehenen abgesenkten Form zu verwirklichen.
– Zur Optimierung des ruhenden Verkehrs informierte die
Verwaltung den Rat darüber, welche Maßnahmen im einzelnen
für die verschiedenen Stadtbezirke vorgesehen sind. Im Stadtbezirk
soll auf nachfolgenden Straßen im wesentlichen die Legalisierung
des halbseitigen Gehwegsparken erreicht werden, wodurch
zusätzliche Parkplätze entstehen.
- Am Röttchen: Legalisierung halbseitiges Gehwegparken Hierdurch sollen zusätzlich 17 Parkplätze hinzukommen.
- Bielefelder Straße: Legalisierung halbseitiges Gehwegparken + 60 Parkplätze
- Dorstener Straße: Legalisierung Gehwegparken + 5 Parkplätze
- Gewerbegebiet Lichtenbroich: Neubau einer Straße mit Parkplätzen im Seitenbereich + 80 Parkplätze
- Lichtenbroicher Weg: Legalisierung Gehwegparken + 6 Parkplätze
- Unterrather Straße: Wegfall des eingeschränkten Halteverbots + 6 Parkplätze
- Kalkumer Straße: Wegfall des eingeschränkten Halteverbots + 6 Parkplätze
– Die Bezirksvertretung hat in ihrer Sitzung am 11.06.2008 die
Verwaltung gebeten, den Fußweg / Bürgersteig auf der
Ostseite der Straße am Roten Haus im Abschnitt zwischen Eckener
Straße und der Haltestelle Am Roten Haus erneut instand zu setzen.
Die Verwaltung teilt mit, dass der östliche Gehweg zwischen
Falkenweg und der nördlich gelegenen Bushaltestelle
einschließlich der erforderlichen Straßenentwässerung
im Jahr 2005 instand gesetzt wurde.
Dieser Gehwegabschnift befindet sich nach wie vor in einem neuwertigen Zustand.
Im Bereich der Bushaltestelle bis Eckener Straße befindet sich
der Seitenstreifen in einem optisch nicht ansprechenden, jedoch
verkehrssicheren Zustand.
Da die Fahrbahn mangels Kanal über den Seitenstreifen in die
angrenzende Grünfläche entwässert wird, ist eine
Instandsetzung des Seitenstreifens bei gleichzeitiger
höhenmäßiger Trennung von der Fahrbahn problematisch.
Die Verwaltung wird sich bemühen, hier eine Lösung zu finden
und strebt eine Instandsetzung des Seitenstreifens im Jahre 2009 an.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Wir trauern um unser Mitglied
Monika von Beek
* 30.6.1947 † 14.8.2008 †
Kunst gegen Graffiti
Farbschmierereien,
auch Graffiti genannt, haben leider auch im Stadtbezirk 6 deutlich
zugenommen: Die Stadt Düsseldorf bemüht sich seit langem,
zumindest im öffentlichen Bereich die Schmierereien zu beseitigen,
leider oft
ohne nachhaltigen Erfolg: Kaum sind Wände und Decken neu
gestrichen, tauchen schon die ersten Verunstaltungen wieder auf. Die
Bezirksvertretung 6 will hier neue Wege gehen. So wurde auf Anregung
des Stadtteilparlaments die Bahnunterführung
Westfalenstraße/Oberrather Straße durch die
Jugendberufshilfe
Düsseldorf neu gestaltet. Bunte Bilder mit Bezug zum S-Bahnhof
Rath schmücken jetzt die Wände, und alle hoffen, dass Sprayer
dadurch abgehalten werden. Das nächste Projekt ist auch schon in
Planung: Die Bahnunterführung Am Klosterhof / Unterrather
Straße soll - ebenfalls auf Beschluss der Bezirksvertretung 6 -
durch die Kunstgruppe „111“ des Hauses St. Josef neu
gestaltet werden. Die Unterführung befindet sich in unmittelbarer
Nachbarschaft des Hauses St. Josef. Durch die neue künstlerische
Gestaltung wird der Zustand der Bahnunterführung grundlegend
verbessert - und durch die unmittelbare Nachbarschaft in Zukunft
vielleicht auch kritisch beobachtet.
Mit der Aktion „Kunst gegen Schmierereien“ hoffen wir zu
erreichen, dass das wilde Sprayen in Zukunft keine Chance mehr hat. Wie
werden jedenfalls in unseren Bemühungen gegen die
Sachbeschädigungen durch Graffiti und unsinnige Schriftzüge
nicht nachlassen.
Jürgen Buschhüter
Grünes Licht für die neue Öko-Siedlung An der Piwipp
Der
Baubeginn für 65 Wohneinheiten in Unterrath, darunter 47 begehrte
Reihen- oder Doppelhäuser für junge Familien, steht kurz
bevor. Möglicherweise noch Ende September, nach der Ratssitzung,
spätestens aber im Oktober, will Hans Burow für den Investor
Gentes die ersten Baupläne einreichen. Es geht um das Karree
zwischen Kittelbach, An der Piwipp, Wilseder Weg und den
Kleingärten. Gestern gab die Bezirksvertretung im Rathaus
Münsterstraße ihre Zustimmung zum Bebauungsplan-Entwurf, am
10. September ist der Planungsausschuss an der Reihe.
Planungsamtsleiter Richard Erben hat das Projekt vom Werkstattverfahren
über die Investorenauswahl bis zu den Details von Gentes und
dessen Architekturbüro Jörg Toepel begleitet. Er lobt im
WZGespräch die „hohe Wohnqualität unter
Berücksichtigung aktueller ökologischer
Möglichkeiten“. Die erneuerbare Energie steht im
Vordergrund. Die Siedlung wird praktisch ohne Gas und Öl,
dafür mit Erdwärme versorgt. Die Stadtwerke, denen das
Gelände noch gehört und die den Kaufvertrag inzwischen
vereinbart haben, entwickeln ein Pilotprojekt mit dem Investor.
So werden Erdlanzen (Spieße) 120 Meter tief in die Erde
geschoben, um Erdwärme mit Hilfe einer Trägermasse an die
Oberfläche zu befördern und zu den Wohnungen zu leiten, als
neuartige Heizung. Eine Lärmschutzwand aus dunklem Stein dient als
Sichtschutz zum benachbarten DaimlerChrysler-Werk und als Energiewand.
Sie wird
vier Meter hoch sein und der Gewinnung solarthermischer Energie dienen.
Steine erwärmen sich erfahrungsgemäß schnell in
der Sonne. Sie absorbieren die Solarenergie und unterstützen das
Geothermie-
System zur Wärmeversorgung. Eine Wasserfläche dient nicht nur
zur Gestaltung des Freiraums, sondern ist auch Wärmespeicher. Die
Details zur erneuerbaren Energie werden nach Auskunft der
Stadtverwaltung und des Investors Hans Burow im
Baugenehmigungsverfahren präzisiert.
Parallel dazu wird der Kittelbach renaturiert. Er ist zurzeit
beidseitig von Deichen eingeschlossen, die durch ein breites, flaches
Uferbett ersetzt werden. Die dafür nötige Fläche wird
nördlich des neuen Baugebiets gesichert. Dann soll es auch
möglich werden, über eine neue Kittelbachbrücke von den
Neubauten ins Gebiet westlich des Bachs zu gelangen. Dadurch
können Kinder und Jugendliche unter den Neubürgern den
Spielplatz an der Ziegelstraße erreichen.
Helga Meister, WZ vom 28.8.08
Jazzkonzert in Unterrath
Auch in diesem Jahr veranstaltete die KAB ihren schon fast legendären Jazzabend.
Der Saal war gut gefüllt mit Liebhabern des Jazz, die sich diesen
Abend nicht entgehen lassen wollten. Es spielte das Orchester
„The Bourbon Street Stompers“. Präsentiert wurde Jazz
vom feinsten.
Der Applaus der Besucher bewies, dass dieser Abend wieder ein voller Erfolg für den Veranstalter war.
Ein Lob allen Helfern, die dazu beigetragen haben, diesen Abend zu
gestalten. Besonders dem Vorsitzenden Jürgen Buschhüter sei
Dank für seine Vorbereitungen sowie der ganzen Mannschaft.
Für Essen und Trinken sorgten die Damen und Herren der KAB.
Der Reinerlös dieses Abends wird wieder für soziale
Einrichtungen der KAB verwendet. Wem die Spende in diesem Jahr zuteil
wird, war noch nicht bekannt. Herr Buschhüter wird später
noch einmal darüber berichten. Gesponsert wurde die Veranstaltung
von der Brauerei Frankenheim, der Druckerei Hertwig und Kirchner und
der CDU Unterrath Ost / Lichtenbroich.
Erika Prill
Die 65. Weihnachtsmatinee der Concordia in Unterrath
Die
traditionelle Weihnachtsmatinee des Männer- und Frauenchores
Concordia 1920 Düsseldorf-Unterrath ist im Chorverband
Düsseldorf die älteste und jährlich wiederkehrende
Weihnachts-Chorveranstaltung unter den weltlichen Laienchören! Sie
geht auf das Jahr 1938 zurück, die jährliche Folge wurde nur
durch die Kriegsjahre
und zwei Nachkriegsjahre unterbrochen. Diese festliche Matinee wird in diesem Jahr zum 65. mal veranstaltet.
Das Konzert findet am Sonntag, dem 7.12.2008, um 11.00 Uhr im Pfarrsaal
der kath. Kirchengemeinde St. Maria unter dem Kreuze,
Kürtenstraße 160, Düsseldorf-Unterrath, statt.
Wie in den letzten Jahren tragen unsere Freunde, die
Männer-Chöre der Chorfreunde Düsseldorf-Nord und die
Mitglieder der Deutschen Oper am Rhein, Frau Astrid Daun, Sopran und
Herr Leszek Woziwoda, Tenor zum guten Gelingen bei. Frau Barbara
Uhling- Stollwerk begleitet am Flügel unser Konzert. Die
Gesamtleitung hat unser Chorleiter Peter Zinnen.
Evangelische Kirchengemeinde sucht Partner-Organisationen für Wohltätigkeitslauf
Mitläufer gesucht
Für
das nächste Jahr hat sich die Evangelische Kirchengemeinde
Düsseldorf-Unterrath viel vorgenommen: Nach drei sehr
erfolgreichen „Charity Walks“ zugunsten ihrer Aktion
„Hand in Hand“ möchte sie 2009 daran anknüpfen.
Sie will den Lauf aber auch für andere soziale und
gemeinnützige Zwecke öffnen. Unter dem Motto „ULi
läuft für gut. Der Wohltätigkeitslauf in Unterrath und
Lichtenbroich“ bietet sie allen Kirchengemeinden, Vereinen,
Fördervereinen und sozialen Initiativen an, Läuferinnen und
Läufer zu gewinnen, die sich für ihren guten Zweck
„auf die Socken machen“ und dafür pro gelaufenem
Kilometer einen bestimmten Betrag von den vorher von ihnen gesuchten
Sponsoren spenden lassen.
Als Termin – bitte vormerken!- wurde der 21. Juni 2009 festgelegt.
Die Kirchengemeinde wird an den drei Zielpunkten (Paulus-, Petrusund
Matthiaskirche) des insgesamt 9 km langen Rundwegs wieder für ein
Kulturprogramm und die Versorgung der Läuferinnen und Läufer
sowie der zuschauenden Sponsorinnen und Sponsoren und Gäste mit
Essen und Getränken sorgen.
Wer für die Aktion „Hand in Hand“ läuft,
unterstützt die Jugendarbeit der Gemeinde, wer für eine
andere Institution läuft, gibt ihr 25% seines Erlöses
für die Organisation und Begleitung des Projekts. Die
Organisatoren hoffen, zusätzlich zu den bisher jeweils ca. 250
Läuferinnen und Läufern noch viele weitere von anderen
sozialen, gemeinnützigen oder wohltätigen Organisationen
hinzuzugewinnen, die diese Idee gerne aufgreifen, alleine aber einen
Wohltätigkeitslauf nicht veranstalten würden oder
könnten.
Die Organisatoren der Kirchengemeinde fänden es schön, wenn
wir gemeinsam unsere Stadtteile für sinnvolle soziale und
gemeinnützige Projekte ans Laufen bringen könnten.
Interessierte Organisationen melden sich bitte möglichst
frühzeitig bei Pfarrer Bodo Kaiser, Tel. 0211 - 425037 oder
Presbyter Uwe Holler, Tel. 0211 - 420815.
Runde Gedenktage 2008 in Düsseldorf
01.11.1893 Das erste Haus der Aderstiftung, Ratinger Straße 1, wird bezogen.
01.11.1943 Hinrichtung des bekannten Düsseldorfer Heimatfreundes und Karnevalisten Leo Statz in Berlin
aufgrund eines Urteils des Volksgerichtshofes (Freisler).
Leo Statz war Direktor der Birresborner
Mineralbrunnen AG.
02.11.1883 Inbetriebnahme der ersten Fernsprechanlage.
06.11.1583 Der gregorianische Kalender wird in Düsseldorf eingefürt.
08.11.1908 Das Pestalozzihaus an der Dorotheenstraße 39 wird eingeweiht.
08.11.1918 Ausbruch der Revolution in Düsseldorf.
09.11.1938 In Düsseldorf finden judenfeindliche Aktionen statt. Die Synagoge an der Kasernenstraße wird von der
SA in Brand gesteckt.
10.11.1813 Russische Truppen der Koalition gegen Napoleon rücken in Düsseldorf ein. Proklamationen des
preußischen Majors von Arnim gegen die
Fremdherrschaft.
10.11.1898 Die Schiffsbrücke wird abgebrochen.
16.11.1958 Einweihung des Mahnmals für die Opfer des „Dritten Reiches“ am Nordfriedhof.
17.11.1938 In Düsseldorf findet das Staatsbegräbnis des in Paris ermordeten Gesellschaftsrates Ernst von Rath
statt, an dem auch Adolf Hitler teilnimmt. Die Ermordung
war Auslöser des Judenpogroms vom
9./10.11.1938.
19.11.1908 Für die St. Elisabeth-Kirche, Ecke Gerresheimer und Ackerstraße, wird der Grundstein gelegt.
27.11.1938 Einweihung der ev. Trinitatiskirche an der Eitelstraße in Rath.
27.11.1933 Das Polizeipräsidium in Unterbilk wird fertiggestellt.
29.11.1868 Einweihung der Notkirche in Oberbilk.
30.11.1803 Kurfürst Max Josef überträgt seinem Schwager Wilhelm von Bayern die Verwaltung der Herzogtümer
Jülich und Berg.
30.11.1933 Das Postamt Zoo wird eröffnet.
01.12.1973 Der erste Weihnachtsmarkt wird auf dem Gustaf- Gründgens-Platz abgehalten.
04.12.1918 Belgische Truppen besetzen Oberkassel.
05.12.1898 Der Düsseldorfer Schwimmverein wird gegründet.
09.12.1958 Das Mannesmann-Hochhaus wird fertiggestellt.
12.12.1898 Zwischen Düsseldorf und Eller wird eine Kleinbahn eröffnet.
13.12.1898 Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Vorschiebung des Rheinwerfts und Aufhöhung der
Golzheimer Insel.
15.12.1898 Die Kleinbahn Düsseldorf-Krefeld wird eröffnet
15.12.1973 Die Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine wird gegründet.
20.12.1838 Eröffnung der Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Erkrath.
20.12.1988 Der Senat der Universität Düsseldorf beschließt, die Hochschule nach Heinrich Heine zu benennen.
24.12.1393 Herzog Wilhelm verleiht der Stadt Gewerbefreiheit.
Eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern.
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion des Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Weihnachtsbräuche
In früheren Jahren war die Vorweihnachtszeit eine Zeit des Fastens, die vom 25. November bis Weihnachten
dauerte und während der man nur ganz bestimmte Speisen und Getränke zu sich nahm:
Fastengebäck wie z. B. Fastenbrezeln, Fastenbier, Lebkuchen oder auch Pfeffer- bzw. Honigkuchen genannt;
er war schon bei den Ägyptern, Griechen und Römern bekannt, die ihn den Göttern als unblutige Opfergabe
angeboten haben.
Spekulatius oder Springerle; Spekulatiusformen kannte man bereits um 2500 v. Chr. Es waren Holzmodelle, auf
denen Tiere oder weihnachtliche Motive dargestellt waren. Das Wort Springerle weist der Legende nach
einen Zusammenhang mit dem Gott Wotan auf, indem es auf den reitenden Wotan hinweisen soll.
Gebildbrot, ein besonderes Brot, das im germanischen Brauchtum bei den Mittwinterfesten in Tierform als
Opfer dargebracht wurde; später wurden aus diesem Teig auch Nikoläuse oder Engel hergestellt.
Die strengsten Fastentage waren der 23. und 24. Dezember, an denen nur Brotsuppe und getrocknetes Brot verzehrt wurde.
Heiliger Abend oder Weihnachtsabend am 24.12.
In germanischer Zeit war dies der Abend vor den zwölf Rauhnächten. Man gedachte der Seelen der Verstorbenen,
die nach heidnischem Glauben in diesen folgenden Nächten umherwandern würden.
Außerdem feierte man das Fest der Wintersonnenwende, indem man allerorten Feuer entzündete, die die neu
erwachende Sonne symbolisierten. Dieser Tag war auch ein Fasten- und Vorbereitungstag, an dem kein üppiges
Essen gereicht wurde.
Haus und Hof wurden gereinigt und aufgeräumt, und es darf keine Wäsche aufgehängt werden. Auch wenn sich
verschiedene dieser Bräuche bis heute noch erhalten haben, so ist der Heilige Abend als Tag der Bescherung
doch inzwischen sehr entfremdet worden.
Weihnachtsessen
Nach
dem Ende der Fastenzeit genossen schon die alten Germanen am 25.
Dezember ein ausgiebiges Festmahl. Dazu wurden wieder ganz bestimmte
Speisen serviert, die ihre je eigene mythologische Bedeutung
hatten: Fisch als Symbol für Wasser, Leben und Fruchtbarkeit, rogenreicher Hering als Symbol für Geld und
Glück, Bohnen oder Linsen als Hoffnung auf Wohlstand, Äpfel als Symbol für Gesundheit, Salz und Brot als
Waffe gegen den Tod.
Während es bei den Germanen zur Wintersonnenwende gebratenes/-en
Schwein oder Eber gab, wird heute vielfach die Weihnachtsgans serviert.
Diese Tradition stammt aus England und ist mit folgender Legende
verknüpft: Am Heiligen Abend des Jahres 1588 war Königin
Elisabeth 1. gerade zum Abendmahl eine Gans aufgetragen worden, als ihr
ein Offizier die Nachricht vom Sieg über die spanische Flotte
Armada brachte. Zur
Erinnerung an dieses freudige Ereignis soll die Gans seither zum Festtagsbraten avanciert sein.
Seit dem 15. Jahrhundert hat sich Weihnachten immer mehr zu einem Gabenfest entwickelt, ursprünglich,
damit keiner hungern sollte. Da wurden dann vor allem die Armen und Angestellten bedacht, und auch das Vieh
in den Ställen erhielt eine besonders geweihte Portion Futter.
Dazu kommt die christliche Tradition des Schenkens aus Freude über
das Geschenk Gottes, das er mit der Geburt seines Sohnes Jesus Christus
den Menschen gemacht hat, und die sich in symbolischen Geschenken an
andere Menschen als Sinnbild für Gottes-
und Nächstenliebe äußert.
Heute hat sich die Konsumgesellschaft in ihrem alljährlichen Kaufrausch zur Vorweihnachtszeit sehr weit von
diesen ursprünglichen Wurzeln entfernt.
2008-5
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Gisela Willer, Mintarder Weg 38
Jokovic Zvonimin, An der Piwipp 95
Ulrike Kloft, Nosenbergerstr. 74
Wir trauern um unsere Mitglieder
Helene Eichberger
* 22.7.1922 † 31.5.2008
Friedrich Polsfuß
† 14.7.2008
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Durch den engagierten Einsatz der Unterrather und Lichtenbroicher
Bevölkerung und des Bürgervereins sowie der Bezirksvertretung
konnte erreicht werden, dass die Existenz des therapeutischen Bades in
der Behinderteneinrichtung Haus St.Josef langfristig gesichert ist.
Nachdem das Therapiebad des Hauses St. Josef in Düsseldorf-
Unterrath nunmehr seit geraumer Zeit von den Städtischen
Bäderbetrieben geführt wird, bat die Bezirksvertretung um
Mitteilung, wie sich der Betrieb des Bades, insbesondere im Hinblick
auf die Auslastung und Akzeptanz durch die Besucher seit der
Übernahme entwickelt hat. Hierzu wurde mitgeteilt, dass die
Auslastung des Therapiebades an Wochentagen in der Zeit von 08:00
bis 21:00 Uhr 100% beträgt; samstags sind 10 von 15 und sonntags 6
von 15 möglichen Öffnungsstunden durch verschiedene Gruppen
belegt.
Hervorzuheben ist, dass die ehemaligen Nutzer wieder an das Bad
gebunden werden konnten wie z. B. die Rheumaliga, die ihr Angebot
ausgeweitet hat und neue Anbieter wie z. B. die Bildungswerke des DRK
oder des ASG.
Neben den hausinternen Angeboten für die Bewohner wird in diesem
Bad insbesondere Wassergymnastik für Senioren, Aquafitness,
Säuglings- und Kleinkinderschwimmen sowie Kinderschwimmen
angeboten.
Auf weitere Nachfrage, ob alle geplanten Investitionen abgeschlossen
seien, wurde mitgeteilt, dass dies noch nicht der Fall sei. Es seien
von vorne herein zwei Bauabschnitte geplant gewesen. Im letzten Jahr
konnten in den Sommerferien die Badewasseraufbereitungsanlage und die
Heizungsregelung komplett erneuert werden.
In den Sommerferien 2008 wurde die Lüftungsanlage energiesparend
modernisiert und eine neue Warmwasseraufbereitungsanlage eingebaut.
Daneben gab und gibt es diverse kleinere Investitionsmaßnahmen
z. B. im Sanitärbereich. Alle Arbeiten wurden und werden in enger Absprache und einer vertrauensvollen
Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des deutschen Ordens umgesetzt.
Der deutsche Orden selbst hat über Sponsoren das Dach des Bades bereits erneuert.
Schließlich wurde um Mitteilung gebeten, ob zwischenzeitlich
Aussagen zur wirtschaftlichen Situation, speziell Deckung der
Betriebskosten gemacht werden könnten. Diese Frage wurde verneint,
weil die detaillierte Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2007
erst in Kürze erstellt werde. Die Einnahmeerwartung wurde
nach einer gewissen Anlaufzeit indes übertroffen; die Aufwendungen
liegen nach dem derzeitigen Kenntnisstand im Rahmen der Prognosen.
– Bekanntlich hat die Stadt Düsseldorf die Aufstockung des
OSD um weitere 30 Kräfte von 120 auf 150 Kräfte beschlossen
und ist bereit, erhebliche Mehrkosten für die Sicherheit zu
zahlen. Außerdem wurden die Einstellungs-, Ausbildungs- und
Prüfkriterien für Bewerber im OSD angehoben.
Die Bezirksvertretung bat die Verwaltung um Mitteilung, nach welchen
Kriterien die OSD Kräfte speziell in den Stadtbezirken eingesetzt
werden und in welcher Form der Bürger von dieser Entwicklung
partizipieren würde und ob möglicherweise die
Bezirksvertretung eigene Vorstellungen von Einsatzschwerpunkten
durchsetzen kann. Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass die
Kräfte entsprechend den von den Bürgern geäußerten
Beschwerden
eingeteilt würden.
Der Bürger kann den Ordnungs- und Sicherheitsdienst jederzeit
anrufen. Die Telefonnummer lautet: 0211/8994000. Auch sind
Bürgersprechstunden eingerichtet.
Der Bezirksvertretung bleibt es unbenommen, eigene Vorstellungen von Einsatzschwerpunkten dem OSD mitzuteilen.
– Auf Nachfrage zum Sachstand der Planung und Bauausführung
für den Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich teilte
die Verwaltung mit, dass die Planung noch nicht gänzlich
abgeschlossen sei. In einer der nächsten Sitzungen werde die
Verwaltung hierüber berichten.
– Der Zustand der Bahnunterführung am Klosterhof/Unterrather
Straße ist nicht nur den Bürgern und Bürgerinnen,
sondern auch der Bezirksvertretung 06 schon seit langem ein Dorn im
Auge.
Während der Bürgerverein in den vergangenen Jahren
anlässlich des Dreck-weg-Tages die Unterführung gereinigt
hat, mit dem Ergebnis, dass diese sich wenige Tage später wieder
in schlechtem Zustand befand und auch die Bezirksvertretung selbst sich
immer wieder um eine nachhaltige Verbesserung der Situation bemüht
hat, beantragte die Bezirksvertretung einstimmig die Reinigung der
Bahnunterführung und - nach Neugestaltung - die Auftragung einer
Permanent-Schutzschicht im Rahmen einer Anschubfinanzierung
durchzuführen und mit dem sich in unmittelbarer Nähe der
Unterführung befindlichen Haus St. Josef Kontakt aufzunehmen und
zu klären, ob es möglich sei, dass die Kunstgruppe Studio 111
des Hauses St. Josef eine künstlerische Ausgestaltung der
Unterführung vornimmt.
Gleichsam erklärten sich die Bezirksvertreter bereit, die
Sachkosten (Farbe etc.) für die künstlerische Gestaltung
durch die Gruppe zu übernehmen.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass die Reinigung der
Unterführung durch die Stadt auf deren Kosten erfolgen werde. iIm
Anschluss solle dann so verfahren werden wie von der Bezirksvertretung
angeregt.
– Die Bezirksvertretung 06 hatte in ihrer Sitzung am 23.04.2008
die Verwaltung gebeten, ihr die für die Beleuchtung des nun in der
Umgestaltung befindlichen Klinkevorplatzes möglichen und ggf.
bereits angedachten Beleuchtungskörper und Leuchtmittel zur
Begutachtung und Meinungsäußerung vorzustellen.
Die Verwaltung verweist darauf, dass die Beleuchtung ein Bestandteil
des Gestaltungskonzeptes war, welches der Bezirks13 vertretung
vorgestellt wurde. Vorgesehen sind moderne Lichtstelen der Firma Vexo
(z. B. wie am Kirchplatz und Kay- und -Lore-Lorentz-Platz). Die
Lichtfarbe ist weiß, d. h. die Farbwiedergabe ist sehr hoch und
betont die rot braune Farbe des Pflasterklinkers und hebt sich somit
als neu gestalteter Platz bewusst von der
Umgebung ab. Es sind strombetriebene Leuchten, keine LEDLeuchten, sie sind aber umweltfreundlicher als gasbetriebene.
Die Planung ist abgeschlossen und die o.g. ausgewählte Leuchte in
die Ausschreibung für die Baumaßnahme eingeflossen.
– Die von der Bezirksregierung geforderte Verlängerung der
Linie 730 zu Messezeiten wurde von der Rheinbahn bei der Messe CPD vom
10.02.2008 bis 12.02.2008 erstmalig erprobt.
Nach den Beobachtungen des von der Rheinbahn an der Messeeingesetzten
Personals war die Resonanz der Fahrgäste über die
verlängerte Linienführung jedoch gering.
Um eine stärkere Annahme des Angebotes zu erreichen, wurden bei
den nachfolgenden Messen von der Rheinbahn die Messegäste
über die probeweise Verlängerung der Linie 730 bis Messe Nord
gesondert informiert.
Die Beobachtungen während der vergangenen Messen haben gezeigt,
dass die Fahrbeziehung zwischen Freiligrathplatz und Messe weiterhin
nur gering bis sporadisch nachgefragt wird.
Die Verlängerung der Linie 730 bis Messe-Nord erfordert
zusätzlichen Fahrzeug- und Personalmehrbedarf (ein
zusätzlicher Bus morgens, mittags zwei zusätzliche Busse), da
die vorhandenen Standzeiten am Freiligrathplatz für die
vorgeschriebenen Pausengewährungen notwendig sind.
Aufgrund der geringen Nachfrage ist die gewünschte
Verlängerung der Linie 730 zu Messezeiten wirtschaftlich nicht
vertretbar und somit nicht umsetzbar.
– Die Verwaltung hat die AWISTA in der 17. Kalenderwoche
beauftragt, auf Basis von § 6 Abs. 4 der Abfallentsorgungssatz
einen flächendeckenden Großversuch zur Einführung der
blauen Tonne für Altpapier zu beginnen.
Die Öffentlichkeit wurde über die Presse und das Internet
informiert, zusätzlich erhielten alle
Grundstückseigentümer schriftliche Informationen. Die
Resonanz ist groß: Bis zur 21. Kalenderwoche sind etwa 15.000
Bestellungen eingegangen. Die Aufstellung der Behälter begann
Mitte Mai.
Die Sammlung erfolgt zunächst 14-täglich im sog. Teilservice,
d.h., dass die Tonne an den Leerungstagen bis 6:00 Uhr morgens gut
sichtbar und zugänglich am Straßenrand bereit zu stellen
ist. Ein Aufkleber auf der Tonne informiert über den Leerungstag.
Umweltamt und AWISTA recherchieren derzeit gemeinsam, ob und ggf. zu
welchen Konditionen zukünftig eine Leerung der blauen Tonne auch
im Vollservice möglich ist. Dazu wird auch ein Vergleich mit den
Angeboten in anderen Städten vorgenommen.
– In Abhängigkeit vom Anschlussgrad an die blaue Tonne ist
geplant, sukzessive Papierdepotcontainer im öffentlichen
Straßenraum abzuziehen. Prioritär werden häufig bzw.
stark verschmutzte Standorte aufgehoben. Die abzuziehenden Container
werden mindestens vier Wochen vor dem Abzug entsprechend
gekennzeichnet. Sobald hierzu entsprechende Planungen vorliegen, sollen
diese mit den Bezirksvertretungen abgestimmt werden.
Damit ist die blaue Tonne ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Stadtsauberkeit.
Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, werden Sie von Seiten des Umweltamtes entsprechend informiert
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Jan-Wellem-Jahr 2008
Himmlisch · Herrlich · Höfisch
Vor
mehr als 500 Jahren wurde das Städtchen an der Düssel zur
Residenz. Was zögernd begann, bekam unter der Ägide von
Kurfürst Jan WeIlem (1679-1716) deutliche Konturen. Dieser
Kurfürst ist für die Düsseldorfer nicht irgendwer. Er
ist – hoch zu Ross auf dem Marktplatz – stets dabei, wenn
die Menschen in der Stadt feiern,
trauern oder sich einfach nur begegnen.
Schlagen die Wogen der Freude besonders hoch – zum Beispiel in
der Karnevalszeit –, dann klettern schon mal junge Leute auf das
mächtige Schlachtross und lassen sich auf dem Schoß des
Kurfürsten nieder. Das ist nicht anders als beim kleinen Heinrich
Heine, der ebenfalls von dieser hohen Warte „auf das bunte
Markttreiben“ blickte. Er malte sich sogar aus, wie viel
Apfeltörtchen er sich von dem Edelmetall, das für den Guss
des großen Reiterstandbildes benötigt wurde, hätte
kaufen können.
Es gehört zur Verklärung, die das Ansehen des Kurfürsten
bei den Düsseldorfern erfuhr, dass die Sockelinschrift behauptet,
die „Dankbare Bürgerschaft“ habe das 8.000 Kilogramm
schwere Reiterstandbild gestiftet. Doch was heißt dies schon? Die
Erinnerung verschönt vieles. Man darf sich freuen, dass Napoleons
Heere das Standbild
nicht – wie geplant – entführten. 1831 wurde der schlichte Sockel erneuert (Entwurf: Adolf von Vagedes).
Auch weiteren Gefährdungen zeigte sich der Kurfürst
gewachsen. Als die Bomben des Zweiten Weltkrieges fielen,
transportierten die Düsseldorfer das wertvolle Kunstwerk im
November 1944 nach Gerresheim, stellten es sicher in einem Bergstollen
unter. Im Herbst 1945 feierte das zerschlagene Düsseldorf die
Rückkehr des Jan Wellem
zum angestammten Platze. Die, die das erlebten, berichten, dass es ein Freudenfest war – trotz der Trümmerwüste.
Man erzählt sich...
Die Legende des Gießerjungen
Der
erste Guss des Reiterstandbildes für den Kurfürsten Jan
Wellem war dem Gießer Grupello verunglückt. Und weil das
Metall nicht ganz ausgereicht hatte, zweifelte man in der Stadt sehr,
ob der Guss denn beim zweiten Versuch gelingen werde.
Schon war das Erz geschmolzen, als Grupellos Lehrling befand, dass noch
nicht genug Metall geschmolzen sei, um die Form zu füllen.
Sogleich begann er bei den Zuschauern auf dem Marktplatz vor der
Werkstatt Metall zu sammeln. In seiner Schürze nahm er
Metallgegenstände in Empfang und warf sie trotz des Meisters Zorn
in den
Schmelzkessel.
Grupello wollte den Lehrjungen wegen dieser Eigenmächtigkeit schon
verprügeln. Als aber die Form geöffnet wurde, war der Guss
so, wie er sein sollte. Alle erkannten, dass ohne des Jungen Tat der
Guss wiederum verunglückt wäre.
Zum dankbaren Angedenken bildete der Meister den Lehrling in Erz ab, wie er die Gaben in seine Schürze sammelte.
Neben dieser Überlieferung existieren noch andere Variationen, wie
es zu einem Denkmal für den Gießerjungen kam. Der Lehrling
des Grupello soll Johann Peter Ermertz geheißen und aus
Balkhausen bei Solingen gestammt haben. Über den Verbleib der
ersten Figur des Gielßerjungen ist nichts bekannt.
Auf dem Dach des ehemaligen Polizeiamtes, an der Ecke des
Marktplatzes/Zollstraße, stand bis in die 1850er-Jahre die Figur
eines Knaben, der in seiner Schürze Gaben sammelte – ihr
Verbleib ist unbekannt.
Die aktuelle Statue wurde 1932 vom Düsseldorfer Bildhauer Willi
Hoselmann gefertigt und auf dem Dachfirst des Grupello-Hauses
aufgestellt, dort stürzte sie 1943 nach einem Bombenangriff herab.
Seit 12. März 1962 steht die schwere Figur am jetzigen Standort am
Marktplatz.
Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Runde Gedenktage 2008 in Düsseldorf
01.09.1848 Erste öffentliche Gasbeleuchtung (Privatgesellschaft Sinzig & Co., Klosterstraße).
07.09.1878 Die Henkelwerke werden von Aachen nach Düsseldorf verlegt.
07.09.1943 Der Düsseldorfer Pianist Karlrobert Kreiten wird wegen seiner Gegnerschaft zum Nationalsozialismus
durch das Fallbeil hingerichtet.
07.09.1958 Einweihung der Synagoge an der Mauerstraße.
08.09.1978 Das Japan-Center an der Immermannstraße wird eröffnet.
09.09.1883 Beginn der 30. Katholikenversammlung in Düsseldorf.
12.09.1803 Ein kurfürstliches Regierungs-Reskript ordnet die Aufhebung aller Orden, Abteien und Stifte sowie die
Säkularisierung aller geistlichen Güter an, soweit sie nicht
der Krankenpflege dienen.
16.09.1913 Das Gebäude der städtischen Lessing-Oberrealschule an der Ellerstraße wird eingeweiht.
17.09.1833 Pastor Theodor Fliedner gründet die Diakonissenanstalt Kaiserswerth.
18.09.1888 Die Badeanstalt an der Grünstraße wird eröffnet.
28.09.1383 Herzog Wilhelm schenkt der St. Lambertus-Kirche den Leib des
hl. Apollinarius und andere Reliquien.
Sie werden von Remagen nach
Düsseldorf überführt.
30.09.1948 Der stark zerstörte Kaufhof an der Kö wird wieder eröffnet.
01.10.1818 Die Brauerei Gebr. Schmittmann, Niederkassel, wird gegründet.
01.10.1858 Das neue Postgebäude an der Haroldstraße wird eröffnet.
01.10.1913 Die Luftschiffer-Kompanie des Luftschiffer-Bataillons Nr. 3 wird nach Düsseldorf verlegt.
02.10.1898 Die Kirche St. Peter am Kirchplatz in Unterbilk wird konsekriert.
02.10.1933 Der Bahnhof in Unterrath wird in Betrieb genommen.
10.10.1818 Der Düsseldorfer Musikverein wird gegründet.
11.10.1908 Die Kirche St. Maria Rosenkranz in Wersten wird geweiht.
12.10.1898 Die Rheinbrücke Düsseldorf-Oberkassel wird fertiggestellt.
15.10.1638 Die Coelesterinerinnen kommen nach Düsseldorf und beziehen ein Kloster an der Ratinger Straße.
15.10.1843 Das evangelische Waisenhaus wird in Düsseldorf gegründet.
17.10.1873 Gründung des Tierschutzvereine.
18.10.1938 In Hamm wird die von Stadtverwaltung und Heimatverein Düsseldorfer Jonges neu hergerichtete Jan-
Wellem-Kapelle eingeweiht.
20.10.1713 Vollendung des Karmelitenklosters in der Altstadt.
30.10.1628 Herzog Johann Wilhelm I. wird, nachdem seine Leiche 18 Jahre
in der Schloßkapelle aufgebahrt war,
in der
Fürstengruft St. Lambertus beigesetzt.
Als der wilde Jäger bekehrt wurde
Von RENATE STAMER
Hubertusstift, Hubertusstraße, Hubertusjagd, Hubertusmesse,
Hubertus-Kompanie – und dann ist heute auch noch Hubertustag.
So viel Hubertus, was soll das? Selbst Jan Wellem kam nicht ohne ihn
aus: In der rechten Hüftbeuge – vom Reiter aus gesehen
– trägt der Kurfürst einen Hubertusorden. Und wer mit
Argusaugen durch die Stadt geht, der sieht bald überall Hubertus:
Am Schloß Jägerhof hängt der Orden, in der Sankt
Gertrudiskirche in Eller steht er als
Holzfigur, an der Kreuzherrenkirche in der Altstadt kniet er in
versteinerter Form vor einem Hirsch, und auf dem Südfriedhof liegt
er als Grabstein-Verzierung.
Alles fing mit einer Legende an: Hubertus war ein wilder Jäger,
der hemmungslos seiner Jagdlust frönte. Da erschien ihm eines
Tages ein Prachthirsch mit einem Kreuz im Geweih und sprach:
„Warum jagst du mich?“ So wurde der Wilderer bekehrt und
ging als Schutzpatron der Jäger in die Geschichte ein.
Hubertus hat wirklich gelebt: von 665 bis 727 als Bischof von
Tongern-Maastricht und Nachfolger des ermordeten Lambertus. Sankt
Hubertus wurde der Jäger-Held auch genannt. Im 16. und 17.
Jahrhundert verehrte man ihn als Heiligen. Er gehört zu den
Heiligen vier Marschällen (Stallmeistern) Antonius Emeritus,
Cornelius und Quirinus.
Höhepunkt der Hubertus-Verehrung war die Hubertusschlacht am
Hubertustag, dem, 3. November 1444, bei Linnich in der Nähe von
Aachen. Damals siegte Herzog Gerhard von Jülich-Berg über den
Herzog Arnold von Geldern.
Froh über diesen Erfolg, der natürlich auf die Hilfe des
Heiligen Hubertus zurückgeführt wurde, stiftete Herzog
Gerhard den Hubertusorden, eine hohe Auszeichnung für Adlige.
Kein geringerer als Johann Wilhelm (Jan Wellem) setzte den Hubertusorden 1708 ebenfalls ein.
Deshalb ist der Orden auch heute noch am Reiterdenkmal zu sehen. Um
1712 ließ der Kurfürst dort, wo heute der
„Gläserne Gang“ über die Kasernenstraße
führt, das Hubertushospital bauen. 60 Jahre später wurde es
an den heutigen Standpunkt des Hubertusstiftes auf die Neusser
Straße verlegt. Als Schutz gegen den Biß tollwütiger
Hunde verkauften die Schwestern des Hubertusstiftes am Hubertustag um
1890 Hubertusbrötchen und Hubertusriemchen.
Jetzt reicht es langsam mit Hubertus. Bleibt noch die Frage. Woher kommt der Name?
Horst Eberhard Hauke, Spezialist in Hubertusfragen, weiß es:
„Hubertus kommt von hugu und bert von beraht“ Das bedeutet:
ein Mann mit glänzendem Verstand.
Der 73jährige Hubertus-Experte betreibt seit neun Jahren
Namensforschung in Sachen Hubertus. 18 prallgefüllte Ordner stehen
in seiner Bilker Wohnung. Daraus läßt sich entnehmen: Zwei
Hubertus-Bruderschaften und ein Hubertus-Schützenverein, 13
Hubertus-Kompanien, 35mal Hubertus im Telefonbuch gibt es in
Düsseldorf.
Die Liste kann bis zum Abwinken fortgesetzt werden: Hubertus-Eck,
Hubertus-Klause, Hubertus-Suppe, Hubertus-Mantel, Hubertus-Sprudel,
Hubertus-Schnaps...
Rheinische Post vom 3.11.1992
Halloween in den USA
Geister, Hexen und Kürbisse
Das
Fest, das so unheimlich und gruselig daherkommt, ist für die
Kinder in den USA ein Riesenspaß. Am letzten Oktobertag ziehen
sie lustig oder gruselig verkleidet von Haus zu Haus, rufen
„trick or treat“ und sammeln Süßigkeiten und
Geld. Auch viele Erwachsene feiern mit: Sie werfen sich in historische
Gewänder und besuchen an Halloween Maskenbälle und
Nachbarschaftspartys. Hier wird oft auch für einen guten Zweck
gesammelt.
Das Fest, das heute mit seinen Skeletten, Geistern und Hexen so
heidnisch wirkt, geht auf das Allerheiligenfest zurück. In Irland
glaubte man, an „All Hallows Eve“, dem Abend vor dem 1.
November, kämen die Toten aus dem Fegefeuer zurück.
Furchterregende Verkleidungen sollten die Toten abschrecken und
verhindern, dass sie die Lebenden erkennen und ihnen schaden.
Iren brachten auch die Tradition der ausgehöhiten Kürbisse
nach Amerika: Eine alte Legende erzählt von einem Mann namens
Jack, der nach seinem Tod weder in den Himmel noch in die Hölle
durfte. Ruhelos wandert „Jack mit der Laterne“ nun bis zum
Jüngsten Tag in der Welt umher.
Heute sind ausgehöhlte Kürbislaternen im Fenster für umherstreifende Kinder ein klares Signal: Anklopfen lohnt!
Quelle: Michaels Kalender 2008
2008-4
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Lena Sophia Witew, Ahornalle 40
Wir trauern um unsere Mitglieder
Hermann Brinkmann
* 21.7.1935 † 5.6.2008
Jupp Merzig
* 26.9.1925 † 8.5.2008 †
Zum Tode von Hermann Brinkmann
Mit
der Familie trauert auch der Bürgerverein um unseren 1.
Schatzmeister Hermann Brinkmann, der nach kurzer schwerer Krankheit von
uns gegangen ist. Wir verlieren nicht nur einen pflichtbewussten
Menschen, sondern auch einen guten Freund, der seine ehrenamtliche
Arbeit in allen Bereichen ernst genommen hat. Er war dreizehn Jahre
ehrenamtlicher Schatzmeister ohne Fehl und Tadel. Hermann Brinkmann
stand jedem mit Rat und Tat zur Seite, selbst dann noch, als er schon
von seiner schweren Krankheit wußte. Er ging bis an die Grenzen
seiner körperlichen Substanz. Der Bürgerverein hatte für
ihn eine besondere Priorität. Hermann Brinkmann wurde am 21. Juli
1935 in Rath geboren. Diesem Stadtteil war er bis zu seinem Tode immer
treu. In jungen Jahren gehörte er einer Jugendgruppe an. Noch bis
heute hatte er ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen alten
Freunden.
Jahre später lernte er seine Frau Rosemarie kennen. Sie heirateten
im Jahre 1959. Drei Söhne wurden geboren, die auch wieder neue
Familien gründeten. Am Donnerstag, dem 5. Juni, hörte sein
Herz auf zu schlagen. Wir
trauern alle um einen wertvollen Menschen, dem wir stets ein ehrendes Andenken bewahren werden.
Erika Prill
1. Vorsitzende
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Auf dem Grundstück Wanheimer Straße 62 ist die Errichtung
eines VlI-geschossigen Bürogebäudes sowie eines
V-geschossigen Parkhauses geplant. Das Grundstück liegt im
Geltungsbereich eines rechtsverbindlichen
Bebauungsplanes, der das Gebiet als Gewerbegebiet ausweist und
Einzelhandel ausschließt. Um einen Bauvorbescheid erteilen zu
können, sind Befreiungen nach dem BauGB erforderlich und zwar
hinsichtlich der Zahl der zulässigen Geschosse, der Bauweise, der
Anordnung der Stellplätze, der Geschossflächenzahl sowie der
Bepflanzung der nicht überbaubaren Flächen. Die Verwaltung
hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiungen, da zum einen
satzungsgeschützte Bäume durch das Bauvorhaben nicht
berührt werden. Es sind zudem insgesamt 307 Stellplätze
nachgewiesen, statt der erforderlichen 220. Demgemäß
beschloss die Bezirksvertretung mehrheitlich im Wege einer
Dringlichkeitsentscheidung die Erteilung der erforderlichen
Befreiungen.
– An der Marler Straße 4 soll eine
Non-Food-Lager-Fläche in eine Verkaufsfläche umgewandelt
werden, so dass die vorhandene Verkaufsfläche von bisher 699 m2 um
100 m2 auf 799 m2 erweitert wird. Da für diesen Bereich eine
Veränderungssperre besteht, musste geprüft werden, ob eine
Ausnahme von dieser Veränderungssperre
zugelassen werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn überwiegende
öffentliche Belange nicht entgegenstehen. Die Verwaltung ist der
Auffassung, dass eine Ausnahme erteilt werden kann, da entsprechende
Belange nicht entgegenstehen und das Bauvorhaben mit der künftigen
Planung vereinbar sei. Mit der Veränderungssperre
sollen nämlich hauptsächlich Planungsziele auf den noch
unbebauten Grundstücken im Bereich des im Verfahren befindlichen
Bebauungsplanes gesichert werden. Die bisher für das
Baugrundstück festgesetzte maximale Verkaufsfläche von 700
m2 wurde vom Oberverwaltungsgericht für unzulässig
erklärt und entfällt im künftigen Bebauungsplan. Die nun
beantragte Verkaufsfläche von 799 m2 ist nach der gefestigten
Rechtsprechung zulässig und entspricht der künftigen Planung.
Der Stellplatzbedarf erhöht sich von 20 auf 27 notwendige
Stellplätze. Auf dem Grundstück sind 174 Stellplätze
vorhanden. Demgemäß beschloss die Bezirksvertretung
einstimmig die Erteilung der erforderlichen Ausnahme von der
Veränderungssperre.
– Auf Nachfrage, welche konkreten Planungen die Verwaltung
für das Brachgelände zwischen dem Schützenplatz
Kartäuserstraße und dem Lärmschutzwall der A 44
(Zufahrt vom Kieshecker Weg 153) hat, teilte die Verwaltung mit, dass
es sich bei der Brachfläche um 4 einzelne Flurstücke handele.
Der Gemeinde liegen 4 Anfragen zur Anpachtung vor, über die
demnächst entschieden wird. Auf weitere Nachfrage, ob dieses
Gelände dem Kartäuserpark zugeschlagen werden könne,
teilte die Verwaltung mit, dass dies langfristig im Rahmen des neu zu
erstellenden Bebauungsplanes „Nachbarschaftspark Unterrath“
geplant sei.
– Im Zusammenhang mit den Presseveröffentlichungen zur
Parksituation am ISS-Dome bei Abendveranstaltungen bzw. Veranstaltungen
am Wochenende wurde bekannt, dass die Straße „Zum Gut
Heiligendonk“ noch nicht dem öffentlichen
Straßenverkehr gewidmet ist. Somit kann sie als
Privatstraße zu jeder beliebigen Zeit für den Verkehr,
insbesondere für Besucher von Veranstaltungen, gesperrt werden.
Auf Anfrage teilte die Verwaltung mit, dass es tatsächlich
zutreffend sei, dass die Straße noch nicht gewidmet sei mit der
Folge, dass der Eigentümer derzeit bestimmen könne, wann die
Zufahrt zur Straße geöffnet und geschlossen werde.
– Vor dem Hintergrund der (nicht unumstrittenen) proklamierten
Abschaffung der Gas-Straßenbeleuchtung in Düsseldorf ist
davonauszugehen, dass die Umgestaltung des Klinke-Vorplatzes auch mit
einem Austausch der bisherigen Straßenbeleuchtung einhergehen
wird. Um hier zu einem bestmöglichen und der Platzsituation
gerecht werdenden Ergebnis zu gelangen, bat die Bezirks11 vertretung
einstimmig die Verwaltung ihr die Beleuchtung des nun in der
Umgestaltung befindlichen Klinke-Vorplatzes angedachten
Beleuchtungskörper und Leuchtmitteln zur Begutachtung und
Meinungsäußerung vorzustellen. Vorsorglich wies die
Bezirksvertretung darauf hin, dass, unabhängig von der
Leuchtenform, die orangerosafarbige Standardelektrobeleuchtung die rote
Farbe der für den Bodenbelag öffentlichkeitswirksam
ausgewählten Klinker neutralisieren würde.
– Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 27.02.2008 zur
Kenntnis nehmen müssen, dass eine Versagung der Genehmigung des
Dachgeschossausbaus Oldenburger Straße 16 - 24
einschließlich des Verzichts auf die Ausweisung von
Stellplätzen rechtlich nicht möglich sei; und dass ein Umbau
der Oldenburger Straße zur Wohnbereichsstraße mit
zusätzlichen Stellplätzen an den Kosten scheitern würde
und der Straßenquerschnitt der
Oldenburger Straße die Einrichtung von
Schrägparkplätzen nicht zulasse. Die Bezirksvertretung
hält die Parkplatzsituation auf der Oldenburger Straße
für nicht akzeptabel, insbesondere auch deshalb nicht, weil
weitere Dachgeschossausbauten in diesem Bereich angekündigt sind.
Aus diesem Grund bat die Bezirksvertretung einstimmig die Verwaltung zu
prüfen, wie im Bereich der Oldenburger Straße – nach
Möglichkeit mit einfachen Mitteln – zusätzliche
Parkplätze ausgewiesen werden könnten. Für den Ausbau
der Parkplätze sollen zunächst die für den Stadtbezirk 6
veranschlagten Mittel sowie die Ablösebeträge der
Stellplatzverpflichtungen Oldenburger
Straße 16 - 24 eingesetzt werden.
– Der Rat der Stadt hat beschlossen, konkrete Verbesserungen
für den ruhenden Verkehr zu veranlassen. Dabei soll der
Schwerpunkt nicht nur auf die stark belastete Innenstadt und die
angrenzenden Quartiere der sogenannten Gründerzeitviertel, sondern
auch auf die Stadtteilzentren und deren Umfeld gelegt werden. Im
Bereich Unterrather-West (Kalkumer Straße, Segeberger Weg,
Wangeroogestraße, lrenenstraße, Oldenburger Straße,
Wilseder Weg unter Einbeziehung des ehemaligen Schulgeländes
Kalkumer Straße 85, des Parkplatzes hinter der Post und die
Innenbereiche der einzelnen Straßen) sind die Parkplatzprobleme
speziell in den letzten Jahren immer größer geworden.
Dies wurde besonders deutlich im Zusammenhang mit den
Dachgeschossausbauten
Oldenburger Straße, wobei die Forderungen der Bezirksvertretung nach Ausweisung entsprechender Stellplätze
nicht erfüllt werden konnte. Eine Möglichkeit zur
Entschärfung der Situation wäre die Errichtung von
Quartiersgaragen und/oder Quartiersparkplätzen. Die
Verwaltung wurde daher einstimmig gebeten, als eine Maßnahme zur
dringend notwendigen Verbesserung der Parkplatzsituation in den oben
genannten Bereich den Bau von Anwohner-Quartiersgaragen und/oder
Quartiersparkplätzen zu prüfen und der Bezirksvertretung 6
ein entsprechendes Konzept vorzulegen.
– Auch im Bereich Kürtenstraße/Dorstener Straße
– vor allem in der sogenannten D-Zug-Siedlung – ist die
Parkplatzsituation in den vergangenen Jahren zunehmend schlechter
geworden. Legale Abstellmöglichkeiten sind Mangelware; immer
häufiger wird in der zweiten Reihe oder auf den Bürgersteigen
geparkt. Das Durchkommen
der Rettungsfahrzeuge wird erheblich erschwert oder ganz unmöglich
gemacht. Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung ebenfalls einstimmig
gebeten, als Maßnahme den Bau von Anwohner-Quartiersgaragen zu
prüfen und der Bezirksvertretung anschließend ein
entsprechendes Konzept vorzulegen.
– Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, den weiteren Ausbau
der Bezirkssportanlage Ammerweg schnellstmöglich zu realisieren.
Die noch nicht sanierten Flächen eignen sich hervorragend als
Kleinspielfelder für andere Sportarten, wie zum Beispiel
Beachvolleball oder Rollhockey.
– Der Fußgänger-Durchweg zwischen Kalkumer
Straße und Colmarer Straße wird durch zwei
Straßenlaternen beleuchtet. Die Position der beiden Laternen
beleuchtet die jeweiligen quer zur Kalkumer Straße verlaufenden
Bereiche, nicht jedoch das längs der Kalkumer Straße
verlaufende Verbindungsstück. Insbesondere weibliche
Fußgängern meiden wegen dieses Unsicherheitsgefühls den
Durchgang in den Abendstunden. Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung
einstimmig gebeten, durch geeignete Maß15 nahmen die Beleuchtung
des Verbindungsweges zwischen Kalkumer Straße und Colmarer
Straße zu verbessern. Ebenfalls einstimmig beschloss die
Bezirksvertretung 6 die Verwaltung nachdrücklich zu bitten, die
Rheinbahn keinesfalls dahingehend
zu bedrängen, die Linie 715 schon vor Inbetriebnahme der
Wehrhahnlinie von der Altstadt auch tagsüber abzubinden und der
Unterrather Bevölkerung die Erreichbarkeit dorthin schon jetzt
zusätzlich unnötig zu erschweren. Es sei schon schlimm genug,
dass mit Inbetriebnahme der Wehrh | |