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2012-1
Wir trauern um unser Mitglied
† Friedrich Hedden
* 07.08.1936 † 01.10.2011
Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V.
zum Jahreswechsel 2011/2012
Liebe Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!
Wir haben zwischenzeitlich das Jahr 2011, das international wie auch
national geprägt war von Bestürzung, Ängsten und nicht
besonders viel Freude „hinter uns gebracht".
In den Medien war fortlaufend von „Finanzkrise, Bankenkrise,
Eurokrise, Schuldenkrise, Wirtschaftskrise etc.“ die Rede, wobei
insbesonders auch Griechenland im Focus der Berichterstattung stand.
Viele von Ihnen haben um ihr Erspartes gefürchtet und fühlen
sich heute dessen auch nicht unbedingt sicherer.
Entfesselte Naturgewalten haben vielerorts zu katastrophalen
Ereignissen geführt. Erinnert sei an dieser Stelle an den Tsunami
in Japan, der mehr als 30.000 Menschen das Leben kostete.
Auch für die politischen und gesellschaftlichen Neuordnungen in
Staaten Nordafrikas haben leider sehr viele Menschen ihr Leben lassen
müssen.
Ich kann nur hoffen und spreche insoweit wohl für uns alle, dass
das Jahr 2012 doch zumindest etwas ruhiger verlaufen möge.
Bei uns in Düsseldorf vor Ort war die Ereignislage
erfreulicherweise wesentlich entspannter, sodass ich ganz gern hiervon
berichte.
Im Mai fand ein besonderes Musikereignis, der Eurovision Song Contest
statt. Sie können sich sicherlich noch an die umfangreiche
Vorbereitung des Veranstalters und der Stadt Düsseldorf für
diese tollen Musikveranstaltungen erinnern.
Ein Wermutstropfen war jedoch, dass die aufgrund der Abschaffung der
Wehrpflicht entstandene neue Struktur der Bundeswehr dazu führte,
dass die Wehrbereichsverwaltung West in Mörsenbroich mit rund
1.200 Mitarbeitern keine Zukunft mehr hatte.
Als fußballbegeisterte Anhängerin von Fortuna
Düsseldorf darf ich stolz darauf verweisen, dass bereits die
abgelaufene Saison 2010/2011 viele gute Spiele brachte und die
Mannschaft einen respektablen 7. Platz erreichte. Die Hinrunde der
aktuellen Saison wurde einfach nur toll gespielt, sodass sich das Team
an der Tabellenspitze festsetzen konnte. Ich bin mir sicher, dass
in diesem Jahr nach der Sommerpause in Düsseldorf wieder
Erstligafußball gespielt wird.
Unmittelbar vor Ort für Unterrath gibt es eine gute Nachricht. Der
zweite Bauabschnitt „Klinke Vorplatz“ ist in Angriff
genommen. Noch in diesem Jahr wird mit den Bauarbeiten begonnen.
Erinnern möchte ich an dieser Stelle auch an unsere schöne
Tagesfahrt an die Ahr, die unseren Mitgliedern viel Freude bereitete.
Herrn Karlheinz Kürpig darf ich für seine exzellente
Organisation nochmals im Namen aller Mitfahrer danke sagen und
gleichzeitig die Hoffnung aussprechen, dass er noch viele Jahre so
tolle Fahrten planen und managen wird.
Der erste gemeinsame Weihnachtsmarkt am 26./27. November in Unterrath
war ein toller Erfolg. Janine und Rene Dörnenburg von der Firma
Dörnenburg Marketing haben absolut professionelle Arbeit bei der
Konzeption und Umsetzung der Veranstaltung geleistet. Die Besucher des
Weihnachtsmarktes und natürlich der Bürgerverein
würden es sehr begrüßen, wenn der Weihnachtsmarkt in
Unterrath sich als turnusmäßige Veranstaltung im
Adventskalender etablieren wird.
Der Bürgerverein ist entsprechend seiner Satzungsziele stets
bemüht, sich für die Belange der Unterrather und
Lichtenbroicher Bürger zu engagieren und zu helfen, wo es
möglich ist. Manchmal sind uns jedoch auch die Hände
gebunden. Ich bitte dafür um Verständnis.
Auch in diesem Jahr darf ich mich für die gute und enge
Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung und der Bezirksverwaltung
bedanken. Besonderer Dank gilt hierbei unserem Ratsherren und
Bezirksvorsteher Jürgen Buschhüter sowie natürlich auch
dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle-Stadtbezirk 6, Günter
Strerath,
die stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Bürgervereins
haben und bisher noch kein Problem ungelöst ließen.
Auch bei unseren Unterrather Geschäftsleuten finden wir spontane
Hilfe. So hat beispielsweise die Fahrschule Sowinski während
Eingravierungen an unserem Folklorebrunnen über Tage hinweg Strom
zur Verfügung gestellt. Hierfür nochmals unseren besten
Dank.Neben meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, die wichtige
Arbeit für unseren Verein leisten, möchte ich mich besonders
bei allen Mitgliedern bedanken, die den Versand und das Austragen des
Heimatblattes besorgen. Ebenfalls gilt Irmgard Scheinemann und Michael
Bringmann ein besonderes Dankeschön, die die Organisation und
Einladung der Referenten für unsere Mitgliederversammlungen,
die immer sehr gut besucht sind, durchführen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir für die Zukunft noch
viele Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger
für unsere ehrenamtliche Vereinsarbeit gewinnen, damit der
Fortbestand des Vereins langfristig gesichert ist. Abschließend
darf ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und erfolgreiches Jahr
2012 wünschen.
Erika Prill
1. Vorsitzende
Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
1. Weihnachtsmarkt im Stadtteil
Am
26. und 27. November fand rund um die Begegnungsstätte und
Bücherei erstmalig in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft
Unterrather Trümpfe ein Weihnachtsmarkt statt. Unter dem Motto:
„Von Unterrathern für Unterrath – Ein Stadtteil
engagiert sich!“
Alle Vereine aus Unterrath, die Schützenbruderschaft, die
Unterrather Funken, die evangelische und die katholische Kirche, der
Gartenbauverein, natürlich auch der Bürgerverein sowie viele
andere Unternehmen
stellten einen Markt zusammen, der in dieser Art mit Sicherheit wiederholt wird.
Selbst der Erlös bleibt in Unterrath. An drei Unterrather
Sozialprojekte „Hand in Hand“, „Arbeit für
alle“ und das „Haus St. Joseph“ wird das Geld
verteilt. Initiiert wurde die Aktion vom Vorsitzenden der
Einkaufstrümpfe, René Dörnenburg.
Die große Beteiligung der Bürger zeigte, dass der
Weihnachtsmarkt gut angenommen wurde. Dies bedeutet auch, so die Worte
von René Dörnenburg „der Stadtteil rückt
zusammen und ist ein Erfolg des Runden Tisches für die
Gemeinschaft in Unterrath“.
Eröffnet wurde der Markt mit dem schmücken des
Weihnachtsbaumes. 22 Kinder der Grundschule St. Bruno wurden per
Hebebühne zur Baumspitze befördert und brachten
selbstgebastelte Päckchen an.
Die Schützenbruderschaft tat etwas für die Nachwuchsarbeit
und veranstaltete ein munteres Dickvogelschießen. Der
Glühwein durfte natürlich nicht fehlen und den gab es neben
anderen Getränken beim „Verein Ongeroder“. Für
die „Kleinen“ gab es Kakao und Waffeln.
Im kulinarischen Bereich gab es leckere Kartoffelsuppe und Unterrather
Bratwurst, die von der Metzgerei Wendel geliefert wurde; Brötchen
spendierte die Bäckerei Hünemeyer.
Alle Aussteller präsentierten selbstgemachte Basteleien und
Kunsthandwerk. Es gab auf diesem kleinen aber gemütlichen
Weihnachtsmarkt alles was einen echten Weihnachtsmarkt auszeichnet. Wir
alle hoffen und wünschen und für unseren liebenswerten
Stadtteil Unterrath, dass dieser Weihnachtsmarkt eine bleibende
Institution wird. Es muss sicherlich noch einiges verbessert werden.
Aber daran wird noch gearbeitet.
E. Prill
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 die Restmittel
„Bauunterhalt“ für die Unterhaltung von
Grundstücken und baulichen Anlagen im Stadtbezirk 6 zu verwenden.
Hiervon soll u. a. die Sanierung der Lehrertoiletten (Damen) in der
Schule Krahnenburgstraße 15 erneuert werden. Die Toiletten
befinden sich im Ursprungszustand der Schulerrichtung 1958; die
Leitungen sind veraltet und die Einrichtung desolat.
Des weiteren sollen in der KITA Zaunkönigweg 1 die
Sanitäranlagen saniert werden (Austausch der veralteten und nicht
mehr reparablen Boden- und Wandfliesenbeläge sowie notwendige
Elektroarbeiten).
In der KITA Volkardeyer Weg 5 werden die Bodenbelege erneuert.
– Die JVA wird am neuen Standort an der Oberhausener Straße
am 03.02.2012 ihren Betrieb aufnehmen. Von der JVA und dem
Anstaltsbeirat wird eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung des neuen
auf Ratinger Stadtgebiet liegenden JVA-Standortes gefordert.
Zur Zeit ist der Standort von der Haltestelle Oberhausener Straße
auf der Theodorstraße der im 60-Minuten-Takt verkehrenden
Buslinie 775 aus erreichbar. Die Fußwegentfernung bis zur JVA
beträgt rund 500 m.
Der Düsseldorfer Nahverkehrsplan sieht mittelfristig die
Verlängerung der am S-Bahnhof Rath endenden Straßenbahnlinie
701 über die Theodorstraße bis zum ISS-Dome mit einer
Haltestelle im Bereich der Oberhausener Straße vor. Nach
Realisierung dieser Planung wird eine verbesserte ÖPNV-Anbindung
in diesem
Bereich gegeben sein. Des weiteren sieht der NVP vor, die in
Ratingen-West endende Buslinie 757 auf den bisherigen Linien19 weg der
Linie 775 bis Düsseldorf Rath S-Bahnhof bzw. ISS-Dome zu
verlängern und mit der Linie 701 zu verknüpfen. Die Linie 775
entfällt im Gegenzug auf Düsseldorfer Stadtgebiet.
Die Umsetzung und Finanzierung dieser Maßnahme steht unter dem
Vorbehalt der notwendigen Abstimmung mit der Stadt Ratingen und dem
Kreis Mettmann. Von der JVA und dem Anstaltsbeirat wird die vorhandene
ÖPNV-Anbindung als nicht ausreichend angesehen und eine direkte
Busanbindung der JVA eingefordert. Da zur Zeit nicht mit der
Inbetriebnahme der Linie 701 zum ISS-Dome gerechnet werden kann, wurde
eine Übergangslösung vorgeschlagen und zwar dergestalt, dass
ab 06.02.2012 ein aus der Linie 757 abgeleiteter ganztägiger
Shuttle-Busverkehr zwischen Rath S-Bahnhof und der JVA im
20-/30-Minuten-Takt verkehrt und zwar montags - freitags in der Zeit
von 7-11 Uhr und 14-18 Uhr im 20-Minuten-Takt und samstags 7 -11 Uhr
und 14-18 Uhr im 30-Minuten-Takt. Von dieser Busverbindung
partizipieren auch die Mitarbeiter des gegenüberliegenden
Betriebes ABB.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Der Bürgerverein sagt „Danke“
Heinrich Spoer, Baas der Alde Düsseldorfer,
spendete 250,00 Euro. Der Vorstand wird diesen Betrag für
gemeinnützige Zwecke verwenden.
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305, BLZ 300 50110 oder bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083
000, BLZ 300 400 00 anzuweisen.
Konzept zur Verbesserung des Winterdienstes in Düsseldorf
Im November 2011 stellte der Leiter des Umweltamtes
Dr. Lindert den Mitgliedern der Bezirksvertretung 6 das Konzept der
Stadt Düsseldorf zur Verbesserung des Winterdienstes vor.
Der Stadt Düsseldorf obliegen die Aufgaben des Winterdienstes auf
öffentlichen Straßen nach Maßgabe des
Straßenreinigungsgesetzes NW.
An der Ausübung des Winterdienstes sind das Amt für
Verkehrsmanagement, Umweltamt, die AWISTA, Straßen NRW,
Rheinbahn, Gartenamt, aber auch die Grundstückseigentümer und
die Standinhaber auf Wochen- und Weihnachtsmärkten beteiligt.
Die heftigen Schnee- und Eis-Ereignisse in den Wintern 2009/2010 und
2010/2011 haben gezeigt, dass die dabei für den Winterdienst
vorgehaltenen Kapazitäten zeitweise vollständig ausgelastet
bzw. kurzzeitig überlastet waren. Dies resultiert u. a. daraus,
dass der Winterdienst in Düsseldorf weit über das
erforderliche Maß der
Rechtsprechung, sämtliche verkehrswichtigen Straßen, aber auch ungefährliche Streckenabschnitte umfasst.
Die Kosten für den Winterdienst in den Bereichen
Verkehrsmanagement bzw. Umweltamt/AWISTA betrugen im Jahr 2010/2011
für Fahrbahnen, Hauptradwege, Fußgängerüberwege
ca. 2,5 Mio. Euro. Für Gehwege und Treppe ohne Anlieger wurden
nochmals ca. 980.000,00 Euro aufgewendet.
Eine Vielzahl von Anfragen und Anregungen zum Winterdienst machte es
erforderlich zu überprüfen, ob eine Erweiterung des
Winterdienstes in Düsseldorf - über die Anforderungen der
Rechtsprechung und die bereits zusätzlich erbrachten Leistungen
hinaus - sinnvoll und machbar ist, u. a. nicht zuletzt in Bezug auf den
Schutz
des schwächsten Verkehrsteilnehmers, dem Fußgänger.
Ergebnis der Überprüfung ist zunächst, dass das
Umweltamt die Öffentlichkeitsarbeit weiter optimieren wird. Das
Informationsblatt zum Winterdienst (siehe Seite ....) wurde neu
aufgelegt.
Darüber hinaus steht es im Internet ebenso zur Verfügung wie
in den Bezirksverwaltungsstellen und anderen städtischen
Einrichtungen.
Für den Winterdienst wird im Internetauftritt der Stadt eine
zentrale Seite eingerichtet. Bei entsprechender Witterung wird das
Thema Winterdienst direkt auf www.duesseldorf.de aufgegriffen und dort
auf die zentrale Winterdienst-Seite verwiesen. Von dort aus werden dann
sowohl Informationen der Stadt wie auch von AWISTA und Rheinbahn
abrufbar sein.
Geplant ist außerdem ein Versand an die unmittelbaren Nachbarn
von Behindertenwerkstätten und wiederum ein Versand an alle
Grundstückseigentümer mit den Gebührenbescheiden im
Januar 2012. Auch sollen die Anliegerpflichten beim Winterdienst in den
Abfallkalender mit aufgenommen werden. Alle Aktionen zur
Öffentlichkeitsarbeit werden durch entsprechende
Presseveranstaltungen ergänzt.
Darüber hinaus wird die AWISTA für die kommenden Winter
zusätzliche Mengen an Streusalz bevorraten. Die Lagermenge wird
von 2.450 Tonnen auf gut 3.500 Tonnen aufgestockt.
Weiterhin hat die AWISTA im April 2011 drei zusätzliche
mittelgroße Räumfahrzeuge bestellt, um in Einzelfällen
in Nebenstraßen flexibler auf ungewöhnliche Witterungslagen
reagieren zu können.
Bei heftigen Wintereinbrüchen mit außergewöhnlichen und
kritischen Verkehrs- und Versorgungssituationen wird zukünftig ein
Krisenstab einberufen, der u. a. einen zusätzlichen Winterdienst
an Haltestellen inklusive Entfernung von Schneewällen sowie auf
Mittelstreifen in Fußgängerzonen, Entfernung großer
Schneemengen und Überwege
im Bereich von Behindertenwerkstätten koordinieren soll.
Da nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht um nach einem
heftigen Schneefall kurzfristig flächendeckend zu
überprüfen, ob zum Beispiel die
Grundstückseigentümer ihren Räumungspflichten auf den
Gehwegen nachgekommen sind und insoweit Kontrollen nur stichpunktartig
erfolgen ist geplant, dass städtische
Außendienstmitarbeiter/innen mit dem städtischen
Informationsblatt zum Winterdienst augestattet werden, um eine
zusätzliche Information im Postkasten der Betroffenen hinterlassen
zu können. Bei eklatantenVerstößen gegen
Räumungspflichten wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Beschwerden über gravierende Fälle der Vernachlässigung
der Winterdienstpflichten können wie bisher beim Infotelefon
Stadtsauberkeit (Tel. 0211-8925050) des Umweltamtes gemeldet werden.
Herr Dr. Lindert vom Umweltamt führte weiter aus, dass im
vergangenen Winter die Verwaltung eine Großzahl von Beschwerden
über Schnee und Eis in den Wohnstraßen im Stadtgebiet
erreichte und vielfach die Forderung erhoben wurde, auch in diesen
Gebieten zu räumen.
Nach den derzeitig geltenden Regelungen werden die Straßen in der
betroffenen Räumstufe III in der Regel nur bei Schneehöhen
von mehr als 25 cm geräumt und dies auch nur sukzessive, wenn die
Stufen I und II (siehe hierzu Winterdienst der AWISTA, Seite ...)
abgearbeitet sind. Gleichwohl hat die AWISTA Ende Dezember 2010 einen
Teil der Wohnstraßen in Räumungsstufe IM mit Splitt
bestreut, insbesondere auf Gefällestrecken. Solche Einsätze
erfordern die Bereitstellung zusätzlicher Fahrzeuge und
zusätzlichen Personals. Eine
grobe Kostenschätzung der AWISTA nennt hier einen
zusätzlichen Finanzbedarf in Höhe von ca. 255.000,00 Euro per
anno. Mit dem zusätzlichen Gerät-und die Koordinierung mit
den ohnehin bestellten zusätzlichen Fahrzeugen könnten die
Straßen der Räumstufen III dann im Verlauf von zwei Tagen
einmal geräumt werden. Schnee und
Eisfreiheit wären so nicht sichergestellt
.
Eine solche Entwicklung ließe sich voraussichtlich in einem
Zeitraum von zwei bis drei Jahren umsetzen. Die Verwaltung schlägt
für den kommenden Winter aber zunächst Versuche mit einer
solchen gelegentlichen
Räumung vor, um im Praxistest Vor- und Nachteile besser abschätzen zu können.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
K.G. Unterrather-Funken Blau-Gelb 1950 e.V.
Der
11.11.11 kommt immer näher! Für die Unterrather-Funken
heißt es nun: Volle Fahrt voraus - aus den sieben Weltmeeren
direkt in den Dschungel !
2010/2011, war eine tolle Session! Steuermann und Blau-Gelb-Urgestein
Hermann Schmitz hat das Ruder der Unterrather-Funken an Michael Siebel
übergeben. Und der hat gleich volle Fahrt aufgenommen getreu dem
letztjährigen Motto: Alle Mann an Bord- Funken ahoi! im
traditionell prall gefüllten Zelt an der
Kartäuserstraße in
Unterrath.
Michael Siebel war sein Lampenfieber als neuer Präsident und Lotse
der Herren- und Retematäng-Sitzung nicht anzumerken. Das Festzelt
tobte und die gesamte Funken Crew zeigte sich in Höchstform.
Seit dem letzten Jahr haben die Blau-Gelben Unterrather wieder ein
Männer Tanz Team und zwar den „Funkenflug“ ! Den neun
Männern war der Spaß bei den Auftritten buchstäblich
anzusehen. Im Seemannsdress
und Gummibooten um den Hüften flog der „Funken Flug“
quasi über die Bühnen. Das von den Trainerinnen Christa
Brecl, Monika Meyer und Sabine Jeckel geführte Männer-Team
wird auch in der neuen Session am Start sein. Ein toller Einstand, der
Lust auf mehr gemacht hat!
Gewohnt professionell hatte Sitzungspräsidentin Uschi Pannenbecker
die närrischen Weiber bei der Damensitzung im Griff. Die
Hütte war voll und die Stimmung einfach klasse! Ob als Matrosin,
Smutje, Piratenbraut oder Seejungfrau ; die Frauen ließen die See
brodeln. Auch hier gab es nur einen Kurs, nämlich Volldampf voraus!
Der Jugendarbeit gilt bereits über viele Jahre hinweg das
Hauptaugenmerk der Unterrather-Funken. Die Funkies sind zusammen mit
den Fahnenschwenkern das Aushängeschild des Vereins.
Angeführt von Prinz Lars und Venetia Finja haben die Funkies
letztes Jahr das Publikum begeistert. Die Funkies werden angeführt
von der Trainerin Karen Somnitz. Die Truppe selbst besteht aus der
großen Tanzgruppe, dem Tanzmariechen sowie dem Tanzpaar.
Die Kindersitzung an der Kartäuserstraße geriet vollends zur
Piratenparty. Björn und Carina führten durchs Programm und
der „Piratentanz“ hat nicht nur bei den kleinen Gästen
für Furore gesorgt!
2009/2010 gab in Unterrath die erste Jugend-Karnevals Party. Letztes
Jahr folgte Teil zwei. War der Anfang letztes Jahr noch etwas
zurückhaltend, so wurde diese bei der diesjährigen Party
über Bord geworfen. Die Jugend feierte ….. und wie:
Ausgelassen und fröhlich wurde auch hier der Piratentanz
zelebriert. Höhepunkt war allerdings
der Spontanauftritt unserer Freunde der KG Regenbogen. Lothar
(Hörning) und Martin (Heyer) kamen auf ein „Chaka
Waka“ nach Unterrath. Erst nach mehreren Zugaben lies das
Publikum die Gewinner des närrischen Ohrwurms von der Bühne.
Die Jugendparty wird nach diesem Erfolg auch Bestandteil der neuen
Session sein. Die Unterrather Jugend rockt also weiter!
Ausblick auf die Session 2011/2012
Ja was kommt jetzt? Nach den Bergen im vorletzten Jahr, den Weltmeeren
in der vergangenen Session geht es nun in den Dschungel...
Im Dschungel fliegen die Funken!, so lautet das Motto der
Unterrather-Funken 2011/2012. Tarzan und Jane, Kokosnüsse und
Bananen, Lianen und Lendenschürze erwarten uns ab dem 11.11.11 im
Düsseldorfer Norden. Der Fantasie sind weiterhin keine Grenzen
gesetzt und die Vorfreude ist bereits jetzt riesengroß.
Selbstverständlich stellen die Unterrather-Funken wieder ein
Kinderprinzenpaar, nämlich Clara und Jonas. Venetia Clara ist neun
Jahre alt und bereits seit Jahren bei den Funkies aktiv. Prinz Jonas
ist ebenfalls
neun Jahre alt und ein Karnevals-Newcomer. Clara und Jonas freuen sich
natürlich riesig die Unterrather im Karneval zu regieren.
Mit dieser Vorfreude ist unserer Kinderprinzenpaar nicht allein, die
gesamte Funken-Familie fiebert dem Karneval entgegen, der dieses Jahr
richtig richtig heiß werden dürfte.
Der Dschungel wartet!
Kontaktadresse:
K.G. Unterrather-Funken Blau-Gelb 1950 e.V.
Geschäftsstelle: 1. Vorsitzender Michael Huschens
Anschrift: Frankenstr. 29, 40476 Düsseldorf
Telefon: +49(0)211 6000585
E-Mail: huschens@unterrather-funken.de
www.unterrather-funken.de
Erinnerungsdaten 2012 für Düsseldorf
1907 Gründung der Astrid-Lindgren-Schule, Holthausen.
01.01.1822 Die Regierungsbezirke Düsseldorf und Kleve werden zu einem Verwaltungsbezirk verschmolzen.
01.01.1862 Der 1. Fuhrpark wird am alten Markt eingerichtet.
01.01.1922 Die städt. Straßenbahn wird pachtweise von der Rheinischen Bahngesellschaft übernommen.
01.01.1947 Die Leitung der Polizei nach dem 2. Weltkrieg geht in deutsche Hände über.
01.01.1962 Die Medizinische Akademie in Düsseldorf wird Hochschule des Landes Nordrhein-Westfalen.
06.01.1877 Gründung des Rheinischen Dampfkesselüberwachungsvereins (heute TÜV).
07.01.1947 Die Ausstellungsgesellschaft NOWEA wird gegründet.
11.01.1937 Letzter Gottesdienst in der Golzheimer Kapelle.
12.01.1897 Der Maler Prof. Oswald Achenbach wird Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf
(* 2.2.1827 Düsseldorf, † 1.2.1905 Düsseldorf,
Ehrengrab Nordfriedhof).
14.01.1977 Einweihung des DRK-Zentrums in Reisholz mit Altenkrankenhaus und Altentagesstätte. 01.02.1842
Die Pfandleihanstalt wird auf Grundlage eines neuen Reglements
eröffnet.
01.02.1872 Eröffnung der Eisenbahn Düsseldorf - Steele (Essen).
02.02.1827 Maler Prof. Oswald Achenbach, Ehrenbürger, in Düsseldorf geboren.
06.02.1812 In Düsseldorf wird der Rheinische Appelationshof errichtet.
07.02.1927 Gründung des Düsseldorfer Aero-Clubs.
07.02.1942 Der Rhein ist zugefroren. Nach vielen Jahren (1894) gehen zum ersten Mal wieder die Düsseldorfer
Bürger über den zugefrorenen Rhein nach Oberkassel.
17.02.1892 Das Gefängnis an der Ulmenstraße wird teilweise bezogen.
17.02.1937 Die Oberkasseler Radrennbahn wird abgebrochen.
22.02.1862 Luise-Dumont-Lindemann in Köln geboren.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf
Verkehrsplan für Unterrath aus dem Jahr 1977
von Hans Will
Fast täglich knallt es auf Unterraths verkehrsüberlasteten
Straßen. Noch sind Großunglücke den Bürgern
erspart geblieben. Wohl hat es bereits Tote unter den
Fußgängern gegeben. Sie sind letzten Endes auch der
schwächste Teil der Verkehrsteilnehmer.
Der „Nordring“ (A 44) auf der neuen Trasse, die um
Unterrath herumführt, muß vorrangig bis zur Danziger
Straße erstellt werden, damit sich der Verkehr zwischen dem
„Nördlichen Zubringer" (B 1-A 52) der Messe, dem Stadion und
dem Flughafen nicht mehr durch Unterraths enge Straßen
zwängt. Erst nach dem Bau des oben erwähnten
„Nordring“-Teiles wird sich der Verkehr in Unterraths
Straßen wieder normalisieren. Aber auch die Unterrather
Straße zwischen der Straße „Am Röttchen" und dem
Mecklenburger Weg sollte baldmöglichst auf die volle vorgesehene
Breite gebracht werden, denn dieses Nadelöhr würde auch nach
der Entlastung durch den „Nordring" einen starken Verkehr zu
verkraften haben. Heute spielt sich fast der gesamte Verkehr der
Straße auf den Straßenbahnschienen ab, da vor den
zahlreichen Geschäften meistens Fahrzeuge zum Be- und Entladen
stehen. Fußgängerüberwege müßten ebenfalls
geschaffen werden an der Kartäuserstraße und an der
Juiststraße.
Eine Beampelung der Kreuzung Kartäuser-/ Unterrather Straße ist für 1977 geplant.
Auch sollte man eine leichte Verkehrsverbindung, die einmal ins Auge
gefaßt war, nicht daraus verlieren. Von der Danziger Straße
aus sollte eine durchgehende Verbindung zum Rather Kreuzweg über
Thewissenweg, Piwipp an der Fene-stra vorbei mit Anbindung an den
„Nördlichen Zubringer“ geschaffen werden. Unterraths
derzeitiger starker Verkehr würde, auf verschiedene
Straßenzüge verteilt, für alle erträglich werden.
Aber auch für die Verhältnisse auf dem Diezelweg und der
Wangeroogestraße zwischen Unterrather Straße und
Kleinschmitthauser Weg muß etwas geschehen. Für die
Wangeroogestraße wurde vorgeschlagen, eine Seite mit einem
absoluten Halteverbot zu belegen, um auf der anderen Straßenseite
auf dem überbreiten Fußweg mit einem Rad zu parken.
Dann könnte der Verkehr fließen. Auf dem Diezelweg
müßte ein einseitiges absolutes Halteverbot verhängt
werden, da undisziplinierte Parker am Abend, manchmal aber auch schon
am Tage, die enge Straße derart
zuparken, daß Fahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und des
Sanitätswesens nicht in die Straße einfahren können und
etwaige schwere Schäden nicht auszuschließen sind.
Wenn der heutige Zustand noch nicht als Verkehrschaos bezeichnet werden kann, so sind wir aber auf dem besten Wege dorthin.
Stärken Sie Ihre Abwehr Die Kiefer Pinus silvestris
Kiefern
Sind bei uns weit verbreitet. Aus heilkundlicher Sicht sind besonders
ihre Nadeln interessant. Sie haben einen hohen Anteil an Vitamin C -
vor allem im Frühjahr. Zu dieser Jahreszeit und im Herbst
empfiehlt es sich besonders, Kiefernnadeln zu sammeln. Sie dienen als
Basis für einen Tee, der die Abwehrkräfte stärkt und bei
Grippe, Husten, Erkältung eingesetzt werden kann. Die
eingesammelten Nadeln sollte man allerdings rasch verbrauchen, da sie
das Vitamin C verlieren, wenn sie trocken werden.
Kiefernnadeltee gegen Erkältungen:
Einen Teelöffel gründlich gewaschener und mit der Schere
klein geschnittener Kiefernnadeln in eine Tasse geben, danach mit
kochendem Wasser aufgießen. Je nach Geschmack fünf bis zehn
Minuten ziehen lassen. Anschließend die Nadeln abseihen und einen
Teelöffel Honig in die Tasse geben.
Bei starker Erkältung sollte man zwei bis drei Tassen täglich
trinken. Wer sein Immunsystem stärken möchte, kann in der
kalten Jahreszeit auch vorbeugend täglich eine Tasse
Kiefernnadeltee zu sich nehmen. Die Nadeln der Kiefer sind vielseitig
einsetzbar, auch für äußere Anwendungen.
Bäder mit Kiefernnadeln sind belebend und vor allem hilfreich
für Menschen, die an Rheuma oder Gicht leiden. Auch für
Kinder sind sie geeignet.
Kiefernnadelbad gegen Rheuma:
Zwei Hand voll gründlich gewaschener und klein gehackter
Kiefernnadeln in ein Leinensäckchen geben. Säckchen fest
zubinden und in die Badewanne legen. Nun heißes Wasser einlaufen
lassen, bis der Boden der Wanne bedeckt ist. Das Säckchen mit den
Kiefernnadeln so lange im Wasser lassen, bis dieses eine
bräunliche Farbe angenommen hat - etwa zehn Minuten.
Anschließend die Badewanne mit Wasser auffüllen. Wer
möchte, kann das Leinensäckchen nun aus dem Wasser nehmen.
Das ätherische Öl der Kiefer ist auch als Basis für
Inhalationen bei Erkältungen hilfreich. Man kann es in der
Apotheke oder Drogerie als Latschenkiefernöl erwerben und gibt
mehrere Tropfen in das heiße Wasser, mit dem der Inhalator
aufgefüllt wird.
Quelle: Michaels Kalender 2008
Der Kittelbach, oder „Der graben auff Derendorf u.so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend ...“
Eine Gewässerkreuzung
Knotenpunkt ist beim Verlassen des Torfbruchs das schon 1443 urkundlich
erwähnte »Gut Zobbenbrugge« (Zoppenbrück), an der
Straße von Düsseldorf nach Mettmann gelegen. Hier traten
sowohl die Düssel, wie auch der Kittelbach in das Gelände des
ehemaligen Klosters Düsselthal ein. Kurfürst Johann-Wilhelm
(Jan-Wellem) hatte das Gebiet, mit einigen Höfen, 1707 den durch
Hochwasser von der Rheininsel Mönchenwerth vertriebenen Trappisten
geschenkt. Eine Karte des Klostergeländes von 1756 zeigt, dass
sich zwei Wasserläufe kurz vor dem Gut Zoppenbrück
vereinigen, um sich sofort nach Unterquerung besagter Straße
wieder zu trennen. Ab dieser Abspaltung aus der Düssel trägt
das Bächlein seinen Namen: Kittelbach, oder wie es das Directorium
zur Klosterkarte ausdrückt: »Der graben auff Derendorff u.
so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend...«.
Von Trostorff vermutet, dass dieser kurze Zusammenlauf keines
natürlichen Ursprungs ist, sondern angelegt wurde, um beide
Bäche mit nur einer Brücke zu überqueren. Weiter
heißt es bei ihm: Eine Schleusenanlage
regelt an dieser Stelle, dass nicht mehr Wasser abgeleitet wird, als
der Kittelbach von oben heranführt. Die Wasserführung des
Kittelbachs war wohl durch die jahreszeitlichen Einflüsse, nicht
so kontinuierlich, dass es, besonders im Interesse der an der
Düssel gelegenen Mühlen, wichtig war, ihr genug Wasser zu
belassen. Eine Chronik des Klosters und weitere Quellen nennen denn
auch in Bezug auf Fischrechte nur die Düssel, nicht aber den
Kittelbach.
Umfangreich sind It. Karte die Drainagearbeiten auf den Ländereien
des Klosters, die bis zum Fuß des Grafenberger Waldes reichten.
Hier, nahe dem ansteigenden Gelände, finden sich zwei Quellen. Die
erste Quelle
entwässert direkt in die Drainagegräben des
Klostergeländes. Die zweite liegt näher am Hang,
außerhalb des Klosters und ist als der »Churfürstl.
Brunna« bezeichnet - mithin die schon erwähnte
Jan-Wellem-Quelle.
Deren Wasser wird, wie eine andere Karte aus dem Jahr 1817 belegt, nach
Unterquerung der Straße ebenfalls in die Drainagegräben des
Klosters geführt.
Franz-Josef Vogel
2011-6
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Franz-Josef Dankschat, Coesfelder Str. 20
Marion Steffen, Lichtenbroicher Weg 3
Wir trauern um unsere Mitglieder
Marlene Baum †
* 14.10.1930 † 26.08.2011
Mechthild Kneib
* 09.08.1924 † 29.09.2011
Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich
Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße
Dienstag, den 15. November 2011
Um 17.15 Uhr geht es los vom Schulhof Unterrather Str. 76 über die
Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld, Am Walbert, Kartäuserstr. zum
Schützenplatz. Dort bilden ein Martinsfeuer und die Mantelteilung
den traditionellen Abschluss.
Lichtenbroich
Dienstag, den 8. November 2011
Aufstellung ab 16.30 Uhr am Einbrunger Weg. Beginn des Zuges um 16.45
Uhr. Zugweg: Einbrunger Weg, Krahnenburgstr., Lichtenbroicher Weg,
Volkardeyer Weg, Buchholzer Weg, Niederbeckstr. zur Wiese am Einbrunger
Weg. Dort findet die Mantelteilung statt.
Programm Martinsverein e.V. Unterrath-West
Laternenausstellung in der Bücherei: 17.10.11 - 9.11.11
Martinssingen in der Bücherei: 8.11.11
Martinszug: 9.11.11 um 17.00 Uhr
Aufstellung: Elsa Brandström-Schule um 16.45 Uhr Zugweg:
Golzheimer Heide, Breisacherstr, über die Kalkumer Str. in den
Kleinschmitthauser Weg, Irenenstr., Wilseder Weg, Kalkumer Str.,
Dünenweg, Golzheimer Heide. Mantelteilung auf dem Schulhof der St.
Bruno Schule.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– An der Theodorstraße ist die Errichtung eines Aus- und
Weiterbildungsgebäudes mit Boardinghaus und Druckerei geplant. Das
Grundstück ist im qualifizierten Bebauungsplan Nr. 5682/13 als
Gewerbegebiet ausgewiesen und setzt einen Geh- und Fahrradweg als
Verbindungsweg zwischen der Straße „Am Hülserhof"
und der Straße zum „Gut Heiligendonk" fest. Die
Nutzfläche des geplanten Bauvorhabens soll ca. 5.100 m2 betragen.
Der Wirtschaftsverband plant die Auslobung eines
Generalplanwettbewerbs. Vor Festlegung der Rahmenbedingungen
möchten die Antragsteller jedoch abklären, ob eine Befreiung
vom rechtsverbindlichen
Bebauungsplan in Bezug auf den Geh- und Fahrradweg in Aussicht gestellt wird.
Um das Vorhaben zu realisieren ist es erforderlich, dass der Gehund
Radweg westlich und nördlich um das Baugrundstück
herumgeführt wird. Der neue Weg würde dann mit einer Baulast
gesichert.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung, da
sie dies für städtebaulich vertretbar hält. Der
Stellplatznachweis erfolgt im übrigen im Bauantragsverfahren.
Die Bezirksvertretung beschloss mehrheitlich die Erteilung des begehrten Vorbescheides.
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung sie schon im
Planungsstadium für die neue Trassenführung der geplanten U
81 Innenstadt - Flughafen einzubinden und eine
frühzeitige Bürgerinformation und -beteiligung
vorzusehen. Die Bezirksvertreter halten dies für unbedingt
erforderlich, da die Bürger des Düsseldorfer Nordens durch
die vielfältige Belastung des Flughafens bereits sensibilisiert
sind und eine frühzeitige Offenlegung der Pläne und Absichten
für die Akzeptanz der Strecke förderlich wären.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung
am 25.05.2011 gebeten, den Eigentümer des Grundstücks
Lüneburger Weg 25 nochmals zu veranlassen, Maßnahmen zu
ergreifen, damit das Grundstück rattenfrei wird und die
wildwachsenden Brombeeren, die zu den Nachbargrundstücken wachsen,
entfernt
werden.
Diesbezüglich fand die letzte Kontrolle am 16.06.2011 seitens des
Ordnungsamtes statt. Anhaltspunkte für einen Rattenbefall fanden
sich dabei nicht. Bezüglich der wildwachsenden Brombeeren in die
Nachbargrundstücke teilte die Stadtverwaltung mit, dass es sich
hierbei um eine zivilrechtliche Angelegenheit handele, für die sie
nicht zuständig sei.
Laut Mitteilung der Grundstückseigentümerin soll das
Grün am Wochenende des 16.07. und 17.07.2011
zurückgeschnitten worden sein.
– In ihrer Sitzung am 25.05.2011 hatten die Bezirksvertreter die
Verwaltung gebeten zwei Sperrpfosten zwischen den beiden Bäumen
„Am Klosterhof" vor der Sebastianuskappelle zu installieren. Zur
Sicherung der Fläche wurden zwischenzeitlich Waschbetonpoller
aufgestellt.
– Des weiteren wurde die Verwaltung gebeten bezüglich des
Grundstückes Kalkumer Straße 179-181 einen Grünschnitt
vorzunehmen und eine Ungezieferbekämpfung durchzuführen.
Außerdem wurde nach dem Stand der aktuellen Planung für das
Grundstück gefragt.
Die Verwaltung teilte hierzu folgendes mit:
Bei Ortsterminen der beteiligten Fachämter wurde festgestellt,
dass auf dem Grundstück ein umfangreicher Rückschnitt der
Begrünung durchgeführt wurde und das Gelände mit einem
Bauzaun gesichert wurde.
Da von den Anwohnern auf dem Grundstück Ratten gesehen wurden,
wurde die Eigentümerin schriftlich aufgefordert, auf ihrem
Grundstück eine fachgerechte Rattenbekämpfung
durchführen zu lassen. Der Ordnungs- und Servicedienst wird
diesbezüglich weitere Kontrollen durchführen und falls
erforderlich, auch
ordnungsbehördliche Zwangsmaßnahmen auf Kosten der Grundstückseigentümerin veranlassen.
Dem Bauaufsichtsamt liegen zur Zeit keine Informationen über
aktuelle Planungen vor. Insbesondere liegen zur Zeit keine
Bauvoranfragen und/oder Bauanträge vor.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Schützenfest in Unterrath
Das
letzte eines Jahres in Düsseldorf stattfindende Schützenfest
ist Unterrath. Was dort die Schützenbruderschaft auf die Beine
stellt, ist immer etwas Besonderes. Mit der feierlichen Eröffnung
des Schützenfestes auf dem Schützenplatz durch Vertreter der
Stadt Düsseldorf sowie dem Vorstand der Bruderschaft, begann das
Fest.
Der anschliessende Feldgottesdienst in der St. Bruno Kirche gehörte mit zu den Höhepunkten des Volksfestes.
Der Sonntag begann mit dem Platzkonzert an der Klinke, wo in diesem
Jahr die Düsseldorfer Swinging Funfares spielten sowie das
Tambourkorps Rheinklänge Duisburg-Buchholz und das Blasorchester
Wesel-Bislich. Danach versammelten sich die Sternzüge zum
großen Festzug. Bei festlich geschmückten Straßen zog
dann der große Zug, begleitet von vielen Gastkompanien, durch
Unterrath. Anschließend fand die große Parade statt. Die
Sonne sorgte zusätzlich für einen herrlichen Tag und so
manche Nachbarn reichten am Rand ein kühles Bier. Die kleinen
Pagen zogen inmitten der Blaskapellen und Kutschen tapfer mit. In der
Hand hielten sie wunderschöne
Sonnenblumen, die sie später der Schützenkönigin
schenkten. Am selben Abend wurde der neue Kronprinz ausgeschossen.
Tobias Klapdor von den Schill’schen Offizieren wurde Unterraths
neuer Kronprinz und seine Prinzessin wurde Jennifer Holz vom
Reiterkorps der Rheinischen Jäger.
Der Montag stand ganz im Zeichen, wer neuer Regimentskönig des
Jahres 2011-2012 wird. Mit einem gezieltem Schuss sicherte sich Norbert
Hünemeyer von der Stammgesellschaft den Titel eines neuen
Regimentskönigs. Zu seiner Königin wählte er Renate
Seidenberg, die ihn das ganze Jahr begleitet. Auch die kleinen Pagen
haben
ein neues Pagenpaar. Michelle Duiser und Niklas Schemper sind es Im
Jahr 2011-2012. Der Höhepunkt war natürlich der
Krönungsball. Leider gab der bisherige Chef nach über 30
Jahren sein Amt in jüngere Hände. Den diesjährigen
Stadtorden überreichte, in Vertretung von Oberbürgermeister
Dirk Elbers, Ratsherr Jürgen Buschhüter an den 2. Chef Herrn
Frank Spielmann von der Gesellschaft Hubertusjäger sowie an den
Major Detlef Hackmann von der Stammgesellschaft für ihre
Verdienste in der Schützenbruderschaft. Das Fest endete mit dem
großen Zapfenstreich.
E. Prill
Abschied von Schützenchef Schulten
Zum
letzten Mal führte Schützenchef Heinz Schulten´den
großen Festzug durch Unterrath als Schützenchef an. Der
Hühne mit dem blonden Haar will nach 30 Jahren als erster
Vorsitzender und nach 42 Jahren im Vorstand des Vereins das Zepter an
jüngere Leute übergeben.Er sei ja nicht aus der Welt, zumal
sein zweiter Chef, Frank
Spielmann, bereit sei, die Nachfolge anzutreten.
Fragt man den 68-Jährigen nach seinem wichtigsten Ereignis in all
den Jahren, dann antwortet er spontan: „Es war 2009, als
der Kamerad Udo Elsen an Leukämie erkrankte und erst dessen
Kompanie, dann das Regiment und schließlich fast 5000 Menschen
als Stammzellenspender bereit waren, ihm zu helfen.“ 50 Euro
kostete die Typisierungsaktion für die Knochenmarkspenderdatei pro
Person, und binnen eines Monats hatte Schulten diese 250 000 Euro an
Spendengeldern aufgebracht.
Bei seiner Schützenrede in St. Bruno erklärte er lediglich:
„Wir tun viel Gutes, aber wir reden zu wenig darüber.“
Schon fünf Menschen haben die Unterrather bislang das Leben
gerettet. „Das Tollste ist die Jugend. Sie hat unvorstellbare
Arbeit geleistet. Die Jugend ist gut, wenn sie vernünftig
geführt wird,“ fügte Schulten hinzu.
Am Straßenrand der Piwipp, der Kalkumer und Unterrather
Straße standen die Menschen und winkten „ihren“
Schützen zu. Die zogen mit 900 Männern und Frauen, 90 Pferden
und über 20 Kutschen durch die Straßen, angeführt von
Oberst Willfried Nußbaum und seinen Adjutanten Franz-Josef
Schulten und Peter Buschhüter, allesamt auf schweren
Warmblütern.
Dahinter kamen die Pagen, Marvin mit schwarzem Hut, Leon mit Barett und
Stephanie im blauen Hemd. Sie hielten die fünf Kilometer lange
Strecke durch. Karl Müller (81) von der Jägerkompanie stand
am Rand, reich dekoriert mit allen Ehrenzeichen. Als der
Schützenzug an ihm vorbei kam, reihte er sich ein. „Ich kann
immer noch marschieren“, sagte er mit stolzer Miene.
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister
Der Kittelbach, oder „Der graben auff Derendorf u.so weiter bis auf kayserswehrt hinabziehend ...“
Ganz
offiziell wird der Kittelbach unter den Fließgewässern der
Stadt Düsseldorf aufgeführt: »Kittelbach,
Heinrichstraße - Rhein, 9,737 km Länge, davon 1,3 km
naturnah«. Nicht verzeichnet ist hier, dass ca. 2,2 km des Bachs
unter dem Gelände von Daimler, Großmarkt und Flughafen
verlaufen.
Bei der Heinrichstraße als Beginn des Kittelbachlaufs handelt es
sich nicht um eine Quelle, sondern um eine Abspaltung aus dem
nördlichen Arm der Düssel. Die Mündung in den Rhein
liegt südlich von Kaiserswerth bei Stromkilometer 755,3. Beide,
Anfang und Ende, sind nicht natürlich entstanden, sondern im
vorigen Jahrhundert von Menschenhand angelegt worden. Hier soll nun
versucht werden, den wechselvollen Lauf dieses Flüsschens ein
Stück weiter zu erhellen.
Anders als Düssel und Schwarzbach, die beide als Nachbarn des
Kittelbachs aus Einschnitten der Rhein-Hauptterrasse heraus in
die Niederterrasse treten, ist der Kittelbach ein Gewässer der
östlichen
Randzone der Niederterrasse des Rheinlaufs. Vor dem hier ansteigenden
Gelände zur Hauptterrasse sind die in nördlicher bis
nordwestlicher Richtung verlaufenden Rinnen von Altrheinarmen
stärker ausgeprägt. Nachdem sich der Rhein durch menschliches
Zutun der letzten Jahrhunderte in seinem heutigen Bett hält,
entstanden in dieser Randzone Sumpf- und Moorgebiete. Orts- und
Flurbezeichnungen wie Torfbruch, Flingerbroich, Mörsenbroich und
Rather Broich geben Zeugnis hiervon. Durch am Fuß der
Hauptterrasse austretendes Grund- und Sickerwasser behielt dieses
Sumpfland lange seinen Charakter.
Als Augenzeuge berichtete der Hausherr des »Haus
Fahnenburg«, welche Ausmaße Überschwemmungen in diesem
Gebiet haben konnten: »Jetzt schon länger als zwei Monate
ist die Gegend unter meinem Fenster eine fast ununterbrochene
Wasserfläche. Auf mehr als 1000 Morgen ist die Saat vernichtet,
das Land vielleicht auf Monate nicht bestellbar. Ich kenne die Gegend
jetzt länger als 36 Jahre und sehe sie so zusagen
täglich; aber nun sehe ich das Wasser so hoch, nie stand es so
lange. Es konnte in den vierziger Jahren die halbe Ausdehnung haben und
einige Jahre später als die Entwässerung von Flingern und
Grafenberg ausgeführt worden war, etwas mehr ... Fahnenburg, den
16. Februar 1867, gez. Fahne, Friedensrichter «. Bis heute
bekannt ist die am Fuß des Grafenberger Waldes gelegene
»Jan-Wellem-Quelle«, als eisen- und salzhaltig, mal als
»schmackhaft«, oder auch als »wenig
schmackhaft« bezeichnet.
Quellensuche
Wir aber suchen die Quelle des Kittelbachs. Da gilt es, nach der
Bedeutung dieses Namens zu fragen. Die in mittelalterlichen Quellen
verwendeten Bezeichnungen wie »Ketele« und
»Ketilbach« sind nach heutiger Auffassung nicht als Namen
gebend anzusehen. Vielmehr ist Kittelbach von »Kettelbeck«,
dem Bach in der Mulde, im (Tal) Kessel abzuleiten. Als eine
mundartliche Abwandlung ist in der Zeit um 1700 im Kaiserswerther Raum
der Name »Kotelbach« und »Köt(t)elbach«
verwendet worden.
Der älteste Plan zur Lokalisierung einer Kittelbachquelle ist nach
Aufzeichnungen Kurfürstlicher Landmesser in der Zeit zwischen 1690
und 1722 entstanden.
Die Quelle befand sich demnach unterhalb des auf einer erhöhten
Warte liegenden »Haus Ludenberg«, einer ehemaligen
Wallburg, südlich von Gerresheim. Dieser Quell-Ort, westlich des
Bereichs zwischen Sichel- und Pilgerstraße, liegt im Geviert von
nördlicher Düssel, Dreherstraße, Torfbruchstraße
und Nach den Mauresköthen.
Durch dieses Gebiet verläuft der Weg Am Quellenbusch.
Sowohl Quellenbusch, wie auch Unterer und Oberer Torfbruch weisen als
alte Flurbezeichnungen auf ein nasses und sumpfiges Gebiet hin.
Die Quelle auf dem heute noch teilweise freien Gebiet, kann also nicht
durch den um 1840 erfolgten Bau der Eisenbahn nach Wuppertal bzw. des
Gerresheimer Bahnhofs verschüttet worden sein.
Detaillierte Pläne der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigen
deutlich menschliches Eingreifen in diesem Bereich. Teilweise sind eng
beieinander liegende Drainagegräben angelegt worden und die
Düssel mäandert hier nicht mehr, sondern durchquert
schnurgerade den unteren Torfbruch.
Dann heißt es in der Karte von 1844 »Am alten
Pannenschoppen«. Das Gelände war zu diesem Zeitpunkt schon
so trocken, dass hier Schuppen zum Trocknen von Dachziegeln standen. Um
dies zu erreichen, hatten nicht nur Uferdämme für die
Düssel aufgeschüttet werden müssen, es war auch
erforderlich gewesen, die Bachsohle über
das umliegende Niveau anzuheben.
Zur Entwässerung der südlich und nördlich der
Düssel gelegenen Flächen waren Entwässerungsgräben
gezogen worden, die zusammengefasst, unterhalb der folgenden
Schleusenanlage in den ab dort offiziell als Kittelbach bezeichneten
Wasserlauf geführt wurden.
Der Kittelbach hatte durch die genannten Maßnahmen seinen
ursprünglichen Oberlauf und damit auch einen großen Teil
seiner Wasserführung verloren.
Der für die Meliorationsarbeiten zuständige Baubeamte,
Regierungsund Baurat Graf nannte 1905 ein Gebiet von ca. vier
Quadratkilometern oberhalb der Grafenberger Allee als Quellgebiet des
Kittelbachs.
Doch schon lange Zeit zuvor haben Menschen in den natürlichen Lauf von Düssel und Kittelbach eingegriffen.
Fortsetzung folgt
Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
Ein friedvolles frohes Weihnachtsfest
sowie ein erfolgreiches Jahr 2012
bei bester Gesundheit
wünscht allen Mitgliedern
Der Vorstand
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
02.11.1811 Napoleon besucht Düsseldorf (bis 5.11.).
09.11.1866 Einweihung der Klosterkirche der Klarissen an der Kaiserstraße.
11.11.1851 Prof. Dr. Robert Luther, Astronom, wird nach Düsseldorf berufen.
12.11.1861 Der erste Oberpostdirektor von Düsseldorf (1816-1850) und Geheimer Hofrat Peter Wilhelm
Maurenbrecher in Düsseldorf gestorben.
12.11.1976 Die Gesamtschule Kikweg (heute Dieter-Forte-Gesamtschule) wird eröffnet.
17.11.1951 Einweihung der wieder aufgebauten Südbrücke.
19.11.1806 Friedrich Eduard Gerst (Pastor Jääsch), Seelsorger am Königlichen Arresthaus und
Korrektionsanstalt in der Akademiestraße, in
Düsseldorf geboren.
21.11.1826 Wilhelm von Schadow tritt seine Stelle als Direktor der Königlichen Kunstakademie in Düsseldorf an.
21.11.1876 Gründung der Deutschen Stenographengesellschaft Düsseldorf.
24.11.1981 Gründung des Vereins „Mütter für den
Frieden“, der sich für Kinder in Krisen- und armen
Ländern
einsetzt.
25.11.1851 Der Flinger Steinweg erhält den Namen Schadowstraße.
28.11.1771 Peira (Betty) van Geldern, Mutter Heinrich Heines, im Haus „Zur Arche Noah“, Mertensgasse 1,
geboren.
06.12.1881 Einweihung der evangelischen Johanniskirche.
06.12.1911 Feierliche Übergabe des Neubaus der Feuerwache III, Münsterstraße.
08.12.1961 Einweihung des neuen Schulgebäudes des Geschwister-Scholl-Gymnasiums an der
Redinghovenstraße.
08.12.1951 Gründung des Lionsclub Düsseldorf.
17.12.1811 Napoleon schenkt der Stadt das Gelände der 1801 gesprengten Festungsbastion zur Anlage des
Hofgartens und erlässt ein Dekret zur Errichtung einer
Universität in Düsseldorf.
31.12.1971 Schließung der Städtischen Pfandleihanstalt.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf
Weihnachtsbräuche
Weihnachten in Finnland
Weihnachten
hat für für die Finnen eine große Bedeutung. Denn nach
dem langen, dunklen und oft sehr feuchten Herbst kommt mit Weihnachten
endlich der Wendepunkt des Jahres. Wenn das Licht allmählich
wieder Oberhand über die Finsternis zu gewinnen beginnt, dann ist
es Zeit zu feiern: Weihnachten zu feiern.
Das gilt es entsprechend vorzubereiten. So geht in Finnland dem
eigentlichen Weihnachtsfest eine längere Zeit fröhlicher und
sehr betriebsamer Vorbereitungen voraus. Für die Kirche beginnt
Weihnachten bereits am ersten Adventssonntag!
Aber lange davor, oft schon im Oktober macht sich in zahllosen
Verbänden und Vereinen Weihnachtsstimmung breit. An erster Stelle
stehen hier die vielen, vielen Frauenorganisationen, die ihre
Weihnachtsbasare vorbereiten. Weihnachten ohne Weihnachtsbasare gibt es
in Finnland nicht.
Auf dem Weg zu Weihnachten
Bereits in der Herbstzeit kommen die Mitglieder in alter finnischer
Tradition zusammen. Meistens fertigen sie bereits in dieser Zeit
verschiedene Weihnachtsdekorationen an.
Diese abendlichen Zusammenkünfte nehmen dann mehr und mehr den
Charakter von ersten Weihnachtsfeiern an. Liebevoll werden sie
"Pikkujoulu" genannt, was "Kleine Weihnachten" bedeutet.
Es kommt daher, dass bei diesen Treffen immer irgendein
Weihnachtsprogramm, weihnachtliche Musik oder Ansprachen und besondere,
zur Festsaison gehörende Speisen geboten werden.
Das Feiern von "Pikkujoulu" gehört seit etwa 1920 zu den
finnischen Traditionen. Sogar die kleinste Firma veranstaltet
heutzutage für ihr Personal eine solche "Kleinweihnachtsfeier";
jeder Verein, jede Organisation
gibt eine Weihnachtsparty. Und sogar Stadträte können dann
ihre politischen Meinungsverschiedenheiten für einen
fröhlichen Abend vergessen, um zur Unterhaltung ihrer Mitarbeiter
ein Wintermärchen, ein Schauspiel oder einen Sketch
aufzuführen. Weihnachten macht dies möglich.
Am ersten Adventssonntag ertönen zum offiziellen Einläuten
der Weihnachtssaison aus den Kirchen die Klänge von Voglers
"Hosianna". Die Leute strömen dann herbei, um ihnen zu lauschen.
An allen Ecken und Enden des Landes finden am Abend Adventskonzerte
statt.
Zu dieser Zeit kommen dann uch die Weihnachtslichter in die
Geschäfte und die Büros. Die Zentren der Städte sind
voller Licht. In Pietarsaari, einer Stadt an der Westküste
Finnlands wird bereits seit 1840 alljährlich die Straße
Storgatan in eine Weihnachtsallee verwandelt.
Lucia-Tag
Einem in den frühen zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts aus
Schweden kommenden Brauch folgend feiern die schwedischsprachigen
Schulen und Familien am 13. Dezember den Lucia-Tag.
Der Lucia-Tag fiel früher auf den kürzesten Tag des Jahres.
Das erklärt, weshalb sich Lucia, die Königin des Lichtes, im
Norden großer Beliebtheit erfreut.
Die finnische Lucia wird unter zehn jungen Mädchen durch
öffentliche Abstimmung ausgewählt. Diese Wahl ist mit einer
Wohltätigkeitsaktion verbunden, deren Erlös der
Gesundheitsorganisation Folkhälsan zugute kommt, die auf diese
Weise schon zahlreiche Programme der Gesundheitsfürsorge
durchführen konnte.
www.theology.de
Heiratspolitik im 16. Jahrhundert
Bevor
das glanzvolle Leben am Düsseldorfer Hof im 16. Jahrhundert und
dann der von Geheimnissen umschattete Tod der Markgräfin von Baden
geschildert werden kann, ist es unerlässlich, auch einen Blick in
die verwickelte Geschichte des Niederrheins im 16. Jahrhundert zu
werfen.
Aufgrund einer geschickten Heiratspolitik kamen unter Herzog Wilhelm
IV., Jacobes späterem Schwiegervater, die Herzogtümer
Jülich, Kleve und Berg sowie die westfälischen Grafschaften
Mark und Ravensberg sowie die kleine Herrschaft Ravenstein in eine Hand.
So ist es kaum verwunderlich, dass Zeitgenossen den Herzog wegen seiner Machtfülle "Wilhelm den Reichen" nannten.
Von seinem Reichtum zeugt noch heute sein prunkvolles Grabmal im Chor von St. Lambertus in der Altstadt.
Die politische Geschichte des 16. Jahrhunderts wurde weitgehend von den Folgen der Reformation bestimmt.
Unter dem Einfluss des Humanisten Erasmus von Rotterdam, dessen
Schüler Konrad von Heresbach Lehrer und Ratgeber des jungen
Herzogs wurde, war Wilhelm ein Anhänger des Reformkatholizismus
und ein treuer Verfechter der kaiserlich-österreichischen Politik.
Dies konnte den Herzog jedoch nicht daran hindern, drei seiner vier
Töchter mit protestantischen Fürsten zu verheiraten.
Weiteres Ziel dieser doppelzüngigen Politik war sein Streben nach
Einfluss auf das Gebiet des Bistums Münster, um so eine Verbindung
und Stärkung seiner rheinischen und westfälischen Länder
zu erreichen.
So wurde sein ältester Sohn Karl Friedrich zum Erbprinzen
ausersehen, der jüngere willensschwache Johann Wilhelm schon mit
neun Jahren als Koadjutor und damit als Nachfolger des Bischofs von
Münster auserkoren.
Als der Erbprinz 1574 auf einer Romreise starb, sah sich Herzog Wilhelm gezwungen, seine Politik zu ändern.
Johann Wilhelm musste nunmehr als nächster Erbe standesgemäß verheiratet werden.
Die Wahl seines Vaters fiel auf Jacobe Markgräfin von Baden, die -
früh verwaist - am wittelsbachischen Hof in München
aufgewachsen war und als eifrige Katholikin galt. Große Freude
hatte sie an Musik und Tanz, Spiel und Mummenschanz.
Am 6. Juni 1585 zog Jacobe mit großem Pomp in Düsseldorf
ein. Der Kupferstecher Dietrich Graminäus hat die Hochzeit in
Bildern festgehalten, die wir heute im Stadtmuseum bewundern
können.
Nach dem glanzvollen Einzug in Düsseldorf wurde Jacobe sehr bald Opfer der höfischen Intrigen.
Infolge der Entschlusslosigkeit des jungen Herzogs, der auch in einen
verhängnisvollen Vater-Sohn-Konflikt geriet, maßte sich
Jacobe mehr und mehr die Alleinherrschaft an, wodurch sie die
herzoglichen Räte gegen sich brachte.
Als erbitterster Gegner galt neben anderen der bergische Marschall von
Schenkern, gleichzeitig auch mächtiger Amtmann von Jülich.
Als dann Jacobes Gemahl in Wahnsinn verfiel und im Düsseldorfer
Schloss wie ein Gefangener behandelt wurde, war das Schicksal der
lebensfrohen Herzogin besiegelt.
So wandten sich die Landstände auf dem Landtag zu Grevenbroich
offen gegen sie. Sie machten Jacobe den Prozess, zu dem Kaiser Rudolf
II. zwei Hofjuristen entsandte.
Nach Verlesung einer 93 Artikel umfassenden Anklageschrift, wobei sie
auch des Ehebruchs bezichtigt wurde, wurde sie wie eine Verbrecherin
behandelt und in Düsseldorf inhaftiert.
Nachdem Herzog Johann Wilhelm keine Heilung mehr vom Wahnsinn erhoffen
konnte, wurde er auf Schloss Hambach bei Jülich gefangen gehalten.
Dorthin brachte man schließlich auch Jacobe. Während sich
der Prozess über zwei Jahre hinzog, fand man sie am 3. September
1597 tot im Bett auf. Gift wurde bei der Obduktion angeblich nicht
festgestellt. Andere Todesursachen wurden erst gar nicht erörtert.
Dennoch konnte der Verdacht auf einen gewaltsamen Tod nicht von der
Hand gewiesen werden. So ist es kaum verwunderlich, dass die
Tragödie am Düsseldorfer Hof noch Jahrhunderte die
Geschichtsforscher, Dichter und Schriftsteller beschäftigte.
Bürger, die ein wenig in Stadtgeschichte Bescheid wissen, kennen
die Sache mit dem Schlossgespenst. Auch Heinrich Heine hat von der
"Weißen Frau" berichtet, die nächtens durch das alte
Düsseldorfer Schloss am Rhein geistert, von dem heute nur mehr der
Schlossturm erhalten ist.
Jacobe, die Ärmste, ist nach neuesten Forschungen
höchstwahrscheinlich im Schloss erdrosselt worden, nachdem man ihr
den Prozess gemacht und sie lange gefangengehalten hatte.
Monika von Wrisberg, Düsseldorf
Eine besinnliche Adventszeit,
ein friedvolles Weihnachtsfest
und ein frohes neues Jahr
wünscht
allen Mitgliedern und Inserenten
sowie allen
Bürgerinnen und Bürgern
Der Vorstand
und die Heimatblattredaktion
des Bürgerverein Unterrath 1909
und Lichtenbroich e.V.
Die Katholische
öffentliche Bücherei Sankt Maria Königin - die einzige Bücherei im Stadtteil
Lichtenbroich - steht allen Einwohnern des Stadtteils kostenlos zur
Verfügung.
Vom 6. November bis 4. Dezember findet die
diesjährige Weihnachtsbuchausstellung in der Bücherei während der Öffnungszeiten
statt.
Katholische öffentliche Bücherei St. Maria
Königin
Krahnenburgstraße 3, 40472 Düsseldorf
Öffnungszeiten:
Sonntag: 10.30 - 11.30 Uhr
Dienstag: 17.00 - 18.30 Uhr
Mittwoch: 15.30 - 17.00
Uhr
2011-5
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Birgit Geiling, Jülicher Str. 53
Fahrt an die Ahr
Am
16. Juli fand die alljährliche Tagesfahrt des Bürgervereins
statt. Das Wetter war hervorragend. Ziel unseres Ausflugs war das
Ahrtal. Begonnen hatte der Tag mit der Besichtigung des
Regierungsbunkers in Bad Neuenahr. Man kann über den Sinn oder
Unsinn des Bunkers diskutieren, aber insgesamt war es eine Geschichte,
die im
Jahre 1959 ihren Anfang fand.
Das Grundgerüst für die 1959-1960 entstandene Bunkeranlage
bildeten zwei rund 45 Jahre alte Reichsbahntunnel aus der Kaiserzeit,
der Kufberg- und der Trotzenbergtunnel. mit einem Durchmesser von
jeweils sieben bis acht Metern.
Für ca. 5 Milliarden Mark wurden die beiden rund 3 Kilometer
langen Tunnel zu einem Hochsicherheitstrakt umgebaut und unterirdisch
miteinander verbunden.
Rund 20.000 Arbeiter schufen bis 1971 ein gewaltiges Bauwerk, das bei
einem Angriff in der Zeit des „Kalten Krieges“ der Bonner
Bundesregierung und dem Bundesverfassungsgericht Schutz bieten sollte.
Fast 4 Jahrzehnte gehörte das Bauwerk zu den Gebäuden
innerhalb der Bundesrepublik Deutschland zur strengsten Geheimhaltung.
Seit 1972 verläuft 100 Meter unter der Anlage der in ganz
Deutschland beliebte „Rotweinwanderweg“.
Zu erwähnen wäre noch die Nutzung des Bunkers aus dem Jahre
1935. Nach der Machtergreifung Hitlers suchte das damalige Regime nach
geeigneten Maßnahmen zur Verringerung der Arbeitslosen. Im
Weinanbaugebiet der Ahr kam man auf die Idee, den zum Rotwein gut
passenden Champignonpilz zu züchten. Man setzte dieses in die
Tat um und es florierte wunderbar.
Mitte der 1990er Jahre machte man sich Gedanken um die Zukunft der
Anlage. Das Bundesvermögensamt schrieb eine Anlage 1998
öffentlich zum Verkauf aus. Kein Investor reichte einen
Finanzierungsvorschlag ein und so entschloss man sich, die Anlage zu
entkernen und diese ganz zu schließen.
2001 wurde dann mit dem Rückbau begonnen. 2006 konnte dann eine
Lösung gefunden werden. Man hatte erkannt, dass die historische
Bedeutung der Anlage die Erhaltung eines Teilstücks notwendig
machte. 2008 wurde der Bunker für die Öffentlichkeit
zugänglich. Der Regierungsbunker in Bad Neuenahr ist somit eine
Besichtigung wert.
Zum Abschluss möchte ich noch Danke sagen. Es war ein
wunderschöner Tag und alle, die an dieser Fahrt teilgenommen
haben, waren sicherlich so beeindrukt wie ich. Das disziplinierte
Verhalten aller war
bewundernswert.
Ein ganz besonderer Dank gilt mal wieder Karlheinz Kürpig, der,
wie in allen Jahren zuvor, eine hervorragende Organisation des Ausflugs
übernommen hatte. Wir wissen alle wieviel Zeit es kostet, eine
solche Fahrt zu organisieren.
Den Abschluss des Tages bildete ein zwangloser Aufenthalt in Bad
Münstereifel. Dort konnte jeder nach Herzenslust 1,5 Stunden
shoppen oder in einem der gemütlichen Kaffees einen Drink zu sich
nehmen.
Gegen 19.00 Uhr landeten wir wieder in heimatlichen Gefilden. Wir
hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder eine Tagesfahrt des
Bürgervereins unternehmen werden.
Erika Prill
Anja Valentin
Zwei Jahre Vertretung von Pastorin Anja Valentin in der Matthiaskirche in Lichtenbroich gingen zu Ende
Am 15.05.2009 kam Frau Pastorin Anja Valentin als Vertretung für
unseren schwer erkrankten Pfarrer Wilfried Hörri nach
Lichtenbroich in die Matthiaskirche. Pfarrer Hörri wirkte
über 30 Jahre in der Gemeinde; die Gemeinde war daher sicherlich
sehr gespannt, wer jetzt vertretungsweise seinen Platz einnimmt. Aber
Frau Pastorin Anja
Valentin übertraf alle Erwartungen. Durch ihre unkomplizierte,
freundliche und menschliche Art war der Funke an Sympathie bei der
Gemeinde sofort da.
Bemerkenswert ihre Schaffenskraft und Energie, denn es bedarf schon
eines großen Organisationstalents, Familie und Kirche gerecht zu
werden. All dies ist ihr hervorragend gelungen.
Pastorin Anja Valentin schätzten wir wegen Ihrer guten Predigten ,
liebevoll gestalteten Taufgottesdiensten, Schul- und
Kindergottesdienste, wo jedes Kind in Rollenspiele mit eingebunden
wurde. Die Seniorennachmittage, die Geburtstagsfeiern mit Kaffee u.
Kuchen und nicht zu vergessen die Vertretung in der Petruskirche u. u.
u.
Frau Valentin ist eine ideenreiche Frau, die ihren Beruf mit
großer Freude ausübt. Man sagt: Viele fühlen sich
berufen, doch wenige sind auserwählt. Frau Valentin gehört zu
den Menschen, die für diesen Beruf auserwählt sind.
Wir sagen Danke für zwei schöne, unvergessliche Jahre, die
keiner von uns missen möchte. Herrn Valentin und den Kindern ein
herzliches Dankeschön für das große Verständnis in
der arbeitsreichen Zeit.
Für die Zukunft wünschen wir allen Valentins eine gesunde zufriedene Zeit und immer ein fröhliches Herz.
Christa Stephan
Neue Pfarrer für Unterrath und Lichtenbroich
Am
Sonntag, dem 10.07.2011 wurde das Pfarrerehepaar Antje Brunotte und
Stefan Kläs (beide sind 38 Jahre alt) in einem feierlichen
Gottesdienst von Superintendentin Henrike Tetz des Evangelischen
Kreises Düsseldorf in der Petruskirche in ihr neues Pfarramt
eingeführt.
Zwischenzeitlich konnten sie erste Kontakte zu ihrer Gemeinde
knüpfen. Während Antje Brunotte zukünftig die
Gottesdienste und Gemeindearbeit in der evangelischen Petruskirche in
Unterrath übernehmen wird, wird Stefan Kläs für die
evangelische Matthias-Kirche in Lichtenbroich zuständig sein.
Beide wollen jedoch pfarreiübergreifend mit Pfarrer Bodo Kaiser in
einem Team zusammenarbeiten, weil man sich so intensiver austauschen
und gegenseitig ein Feedback geben könne.
Die Pfarrerin beschäftigt sich gerne mit Kirchenmusik und Öffentlichkeitsarbeit.
Der Schwerpunkt bei Pfarrer Stefan Kläs liegt in der Erwachsenenbildung.
Beide müssen jedoch erst einmal schauen, welche Menschen ihnen
hier begegnen und was die Gemeinde braucht. Sie wollen eine gute Kultur
des Miteinanders aufbauen.
Vor ihrer Tätigkeit in Unterrath und Lichtenbroich haben beide in
der Schweiz in der Nähe des Bodensees gelebt und gearbeitet. 2006
war Pfarrerin Brunotte bereits in der Evangelischen Kirchengemeinde
Lintorf-Angermund tätig.
Zu den Hobbys von Pfarrerin Brunotte zählt das Kochen und Singen.
Stefan Kläs liest in seiner Freizeit gerne Romane.
VDS
Start der geplanten Wehrhahn-Linie
benachteiligt
Unterrather, Derendorfer, Pempelforter und Anlieger anderer Stadtteile
Sollte die Wehrhahn-Linie so fertig gestellt werden, wie bisher
geplant, wird insbesondere Bürgerinnen und Bürger, die bisher
mit der Linie 715 und 706 ohne Umsteigen in die Altstadt fahren
konnten, der Weg erheblich erschwert. Sie müssen nämlich an
der Schadowstraße in den 20 Meter tieferliegenden U-Bahnhof
hinabsteigen, um dann eine Station später in der Altstadt wieder
auszusteigen Der Vorstand des Verkehrsclubs Deutschland fordert daher,
dass die Straßenbahn weiter in die Altstadt fahren muss. Gerade
für ältere Menschen sei das Umsteigen ein Problem. Die
sogenannte
Ost-West-Straßenbahn könne auch nach der Inbetriebnahme der
Wehrhahn-Linie erhalten bleiben - ohne gegen Förderrichtlinien zu
verstoßen. Die 706 müsste dann allerdings in den Hafen statt
nach Bilk fahren, meint Tönjes, Vorstand des Verkehrsclubs
Deutschland.
Tönjes führt weiter aus, dass eigentlich noch die Verbindung
zwischen Medienhafen und Altstadt fehlt. Tönjes meint weiter, dass
sich diese Planung realisieren lassen könne, da ausreichend Platz
für die ergänzende Planung vorhanden sei. Im übrigen
würde insoweit kein Parallelverkehr zur U-Bahn entstehen.
Die Verkehrsplaner der Stadt sollen bereits eingeräumt haben, dass
durch die Realisierung der bisherigen Planung der Komfort leiden wird.
Es wäre daher zu begrüßen, wenn die Stadt ihre Planung
nochmals überdenken würde.
Auch Mitglieder des ADFC (Allge. Deutscher Fahrrad Club)
äußern Kritik an der bisherigen Planung, da der 4 m. breite
Rad-/Gehweg entlang der Landeskrone eine Flaniermeile für
Fußgänger werden wird, mit der Folge, dass für die
Radfahrer nicht genug Platz wäre und eine neue Fahrradstraße
entlang der Blumen- und Königstraße
Richtung Trinkhausstr. geplant werden muss, ggfs. auch entlang der Kasernenstraße/Breitestraße.
VDS
D-Zug-Siedlung feierte 13. Siedlungsfest
Zum
13. Siedlungsfest hatten die Anwohner wieder viele Gäste
eingeladen. Wie in all den Jahren zuvor wurde das Fest von den
Anwohnern selbst gestaltet. Der Bierstand wurde natürlich gut
besucht, ebenso die Kuchentheke.
Der Kuchen wurde selbst gebacken. Der Grill war ebenso Anziehungspunkt.
Peter Buschhüter sowie Angelika und Peter Sentzel haben das
diesjährige Fest organisiert. Viele freiwillige Helfer standen dem
Organisationsteam
zur Verfügung.
Musikalisch wurden sie von den „Old Time Serenaders“, einer Unterrather Jazz-Combo, unterstützt.
Die Kinder des Viertels kamen ebenfalls auf ihre Kosten.
Höhepunkte waren zwei Attraktionen. Zum einen war dies die 30
Meter ausfahrbare Feuerwehrleiter, wobei man herrlich die Siedlung aus
der Vogelperspektive
betrachten konnte. Zum anderen war auch Ponyreiten angesagt. Die Kinder
hatten hier natürlich besonderen Spass. Zu den Neuheiten in diesem
Jahr gehörte eine andere Art der Reiterei. Zum Rodeoreiten stand
ein automatischer Bulle zur Verfügung. Jeder konnte sich beweisen,
wer am längsten auf dem Bullen bleibt.
Mit einer Minidampflok konnte eine Rundfahrt durch die Siedlung unternommen werden.
Der Erlös wird wie in den vergangenen Jahren einer gemeinnützigen Institution zugeführt werden.
Erika Prill
Buchhandlung Müchler feierte 5-jähriges Jubiläum
Weit
über 100 Freunde des Buches kamen zum 5-jährigen
Jubiläumsfest, das die Unterrather Buchhandlung Frank Müchler
am ersten Samstag im Juli bis in die späten Nachmittagsstunden
feierte.
Bei herrlichem Sonnenschein konnte man sich über Neuerscheinungen
des Sommers informieren und sich auch im modernen Antiquariat mit
Urlaubsbüchern eindecken. Beim geselligen Beisammensein mit Sekt,
Kaffee und Kuchen sowie verschiedenen selbstzubereiteten kulinarischen
Köstlichkeiten wurde nach Herzenslust gelacht und geklönt.
Dass es schon 5 Jahre her sein soll, dass die Buchhandlung in Unterrath
eröffnete, konnten auch zahlreiche Besucher des Festes nicht recht
glauben. Die Zeit ist unheimlich schnell vorbeigegangen, bekannten
Buchhändler Frank Müchler und seine Frau Sabine, wir hatten
unheimlich viel zu tun und nach einem Jahr schon haben wir uns
vergrößert. Die Unterrather haben uns schnell in ihr Herz
geschlossen.
Goldhochzeit im Hause Kürpig
Am 2. Juli feierten Karlheinz und Helga Kürpig das Fest der Goldenen Hochzeit.
Karlheinz Kürpig war lange Jahre 1. Vorsitzender des
Bürgervereins Unterrath/Lichtenbroich und wurde von seiner Frau
Helga immer tatkräftig unterstützt.
Der Vorstand sowie die Heimatblattredaktion wünschen den beiden
noch viele Jahre in Gesundheit und alles Gute und hoffen auch weiterhin
auf gute Zusammenarbeit.
Bildhauer Karl-Heinz Klein stellt aus
Am 20. September 2011 stellt der Bildhauer Karl-Heinz Klein im Malkasten seine Arbeiten aus.
Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
01.09.1851 Stiftung des katholischen Waisenvereins.
03.09.1841 Die Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld wird eröffnet.
03.09.1971 Inbetriebnahme des städtischen Krankenhauses Gerresheim an der Gräulinger Straße.
07.09.1811 Fürst Karl Anton von Hohenzollern, Ehrenbürger von Düsseldorf, in Krauchenwies / Sigmaringen
geboren.
07.09.1971 Das neue städtische Krankenhaus in Gerresheim (Gräulinger Straße) wird eröffnet.
12.09.1866 Inbetriebnahme der ersten städtischen Gasanstalt in der Hüttenstraße.
15.09.1711 Kurfürst Jan Wellem reist nach Frankfurt, um als Erztruchseß die Wahl und Krönung des neuen
Kaisers vorzunehmen.
15.09.1931 Gründung der Siedlergemeinschaft Stockum.
15.09.1931 Wiedereröffnung des umgebauten Apollotheaters.
16.09.1906 Einweihung des Oberlandesgerichts an der Cecilienallee.
16.09.1906 Einweihung der Sieben-Schmerzen-Kirche in Flehe.
19.09.1666 Endgültiger Teilungsvertrag von Kleve, durch den Mark und Ravensberg brandenburgisch und Jülich
und Berg pfalz-neuburgisch werden.
20.09.1946 Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen.
26.09.1951 Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Dr. Hugo Henkel anläßlich des 75-jährig. Bestehens der
Henkel-Werke.
27.09.1811 Der Provinziallandtag wird zum ersten Mal im Ständehaus am Burgplatz (ehem. Schloss) gehalten.
29.09.1681 Gründung der Ursulinenschule.
01.10.1891 Der neue Hauptbahnhof wird dem Verkehr übergeben.
03.10.1981 Das erste Teilstück der U-Bahn zwischen Kennedydamm und Opernhaus wird in Benutzung
genommen.
05.10.1806 Der Großherzog von Berg, Joachim Murat, führt
statt einer blau-weißen die rot-weißen Landesfarben
ein.
10.10.1686 Die Ursulinen beziehen das Ursulinenkloster in der Ritterstraße.
13.10.1836 Eröffnung des Kaiserswerther Diakonissenhauses durch Pastor Theodor Fliedner.
13.10.1911 Das Luftschiff „Schwaben“ ist zu Besuch in Düsseldorf.
14.10.1921 Prof. Fritz Roeber, Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie, wird zum Ehrenbürger der Stadt
ernannt.
15.10.1746 Kurfürst Karl Theodor und seine Gemahlin ziehen in Düsseldorf ein.
20.10.1651 Todestag Anna Katharina Konstanze (1. Ehefrau von Philipp Wilhelm).
21.10.1841 Pfarrer Friedrich Gerst (Pastor Jääsch) tritt seine Stelle als Gefängnispfarrer in Düsseldorf an.
24.10.1891 Eröffnung des Elektrizitätswerkes.
25.10.1846 Königlicher Gartendirektor Maximilian Friedrich Weyhe in Pempelfort gestorben.
29.10.1826 Eröffnung des ersten Provinziallandtages in der preußischen Rheinprovinz in Düsseldorf.
30.10.1896 Eröffnung des Kunstgewerbemuseums am Burgplatz.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf
Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
TERMINVORSCHAU Oktober 2011
Einladung zur Herbstversammlung am Samstag, dem 1.Oktober 2011 um 15.00
Uhr im DRK Zentrum plus Unterrath, Eckener Straße 1
Tagesordnung:
1.) Begrüßung
2.) Verlesung der Niederschrift der Mitgliederversammlung 2010
3 ) Ehrungen
4.) Jahresprogramm - kurzer Überblick für die Restveranstaltung in 2011
5.) Jahresprogramm für 2012 - Vorausschau
6.) Verschiedenes
Zeigen Sie als Mitglied des Gartenbauvereins Ihr Interesse am Verein und nehmen Sie an der Versammlung teil.
Wir würden uns freuen, recht viele Teilnehmer begrüßen
zu können, damit wir auch etliche Ehrungen vornehmen können.
Samstag, den 22. Oktober 2011 - Tagesveranstaltung
"Verbandstagung des Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e.V." in
der Schützenhalle in Langenfeld - Richrath Wer an dieser
Veranstaltung teilnehmen möchte, möge sich bitte beim
Vorstand melden, um Details und Anmeldemodalitäten zu erfahren.
Hannelore Conrady
Vorsitzende
65 Jahre Gartengelände Karthaus
Vom
9.-10. Juli feierte der Kleingartenverein an der Karthaus - Beedstr.
sein 65jähriges Bestehen. Dies war Anlass eines gemütlichen
Beisammenseins.
Der Vorstand hatte dies ausdrücklich so gewünscht. Das Wetter
war dem Anlasss entsprechend gut. So konnten alle Gäste im Garten
feiern. Bei kühlen Getränken und gut schmeckenden
Grill-Gerichten wurde ein wunderschönes Wochenende daraus.
Für die kleinen und größeren Kinder wurde für viel
Abwechslung gesorgt. Der Vorstand des Bürgervereins wünscht
alles Gute und hofft auf weitere gute Zusammenarbeit.
Erika Prill
Brauchtum Erntedank in Kößlarn
Schon
im September feiern die Menschen in Kößlarn ihr
Erntedankfest. Denn als traditioneller Marienwallfahrtsort wurden die
Feste Maria Geburt und Maria Namen groß gefeiert, vielleicht
steht auch die 300-jährige Prozession mit Erntegaben in dieser
Tradition.
Der farbenprächtige Aufmarsch in dem niederbayrischen Marktflecken
zieht jährlich mehrere tausend Besucher an. In traditionellen
Rottaler Trachten oder in historischen Kostümen stellen die
Kößlarner das ländliche Leben dar: Hirtenjungen zerren
Ziegen und Schaffen mit sich, Schnitter zeigen mit Sicheln und
Dreschflegeln, wie mühevoll früher das Korn geerntet wurde.
Köchinnen und Winzerinnen tragen die Früchte ihrer Mühen
in Körben mit. Begleitet werden sie von Trachtengruppen,
Fahnenträgern und den Patronen der bäuerlichen Landwirtschaft
St. Isidor und St. Notburga, und dem AI-lerheiligsten, das ebenfalls
durch die Straßen mitgetragen wird. Aber das Fest ist nicht nur
ein Spektakel für Augen und Herz: Die Teilnehmer wollen danken
für das, was sie geschafft haben und Menschen unterstützen,
die heute noch so schuften wie die Bauern vor 300 Jahren:
Nach der Prozession werden Minibrote zur Unterstützung von Bauern im Senegal verkauft.
Brauchtum Ernteumzug in Ostwestfalen
Sie schmückten einfache Karren mit Obst und Getreide und zogen
damit durch das Dorf: Was nach dem Krieg als bescheidener Dankgang der
Landwirte im ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz begann, ist
heute der wohl größte Erntedankumzug Deutschlands. 20 000
Menschen säumen die Straßen, wenn sich die rund 60 Festwagen
nach dem Hochamt in Bewegung setzen. Wochenlang haben die Einwohner des
kleinen Ortes an den Wagen gearbeitet, die Motive bestehen teilweise
aus tausenden von Getreidekörnern. Dahlien und Sonnenblumen
schmücken die Blumenwagen, etliche Fußgruppen und Wagen mit
lustigen Gestaltungen laden zum Schmunzeln ein.
Quelle: Michaels Kalender 2009 und 2011
2011-4
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Gisela Arndt, Bendenkamp 15, Ratingen,
Norbert Blum, Cloppenburger Weg 4,
Jürgen Brinkmann, Kleinschmitthauser Weg
Hans-Uwe Jenke (Bez.-Schornsteinfeger), Unterrather Str. 28,
Elfriede Liese, Recklinghauser Str. 21,
Sebastian Rinne (GVA Haus + Grundbesitzverwaltung GmbH), Am Königshof 9,
Werner Röhle, Feuerdornweg12
Wir trauern um unsere Mitglieder
† Gertrud Kühn
* 11.09.1925 † 10.03.2011
Felix Linden
* 06.03.1929 † 04.05.2011
Hermann-Josef Blum
* 23.03.1928 † 10.05.2011
Wilhelm Bringmann
* 06.04.1920 † 13.05.2011
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Der Jugendrat hat in seiner Sitzung im Februar 2011 seine
Vertreterinnen für die Ausschüsse und die Bezirksvertretung
gewählt. Frau Nicole Güttler wurde als beratendes Mitglied in
die Bezirksvertretung
6 gewählt. Für die beratende Tätigkeit ist ein Beschluss
gemäß der Geschäftsordnung des Rates durch die
jeweilige Bezirksvertretung erforderlich.
Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung, dass Frau Güttler an
den öffentlichen Sitzungen der Bezirksvertretung als
beratendes Mitglied teilnehmen kann.
– Auf Nachfrage, ob ein mögliches Vorkaufsrecht der Stadt
Düsseldorf für das Gelände Aaper Wald (ehemaliger
Truppenübungsplatz) bestehe, teilte die Verwaltung mit, dass dies
derzeit nicht der Fall sei.
Die Prüfung eines Vorkaufsrechts kommt erst dann in Betracht, wenn
der Grundstückseigentümer einen notariellen Kaufvertrag mit
einem Erwerber schließt. Im Rahmen der Rechtsaufsicht würde
die Bezirksvertretung die Überprüfung eines gesetzlichen
Vorkaufsrechts vornehmen.
– Einstimmig bat die Bezirksvertretung die Verwaltung die
Graffitis in der Bahnunterführung Fallingbosteler Straße
schnellst möglich zu entfernen.
– Des Weiteren bat die Bezirksvertretung die Verwaltung in der
nächsten Sitzung am 22.06.2011 die verbindliche, endgültige
Ausbauplanung für den II. Bauabschnitt Unterrather Straße -
Klinke einschließlich der veranschlagten Kosten und Finanzierung
vorzustellen.
Die Bezirksvertretung erwartet, dass mit dem Ausbau dieses Abschnittes
noch in diesem Jahr begonnen wird, nach dem die Bezirksvertretung und
der Ordnungs- und Verkehrsausschuss bereits 2009 einstimmig beschlossen
hatten, auch den Abschluss der Neugestaltung unverzüglich in
Angriff zu nehmen. Die zügige Umsetzung sei nunmehr dringend
erforderlich, damit in die Verkehrsabläufe und Parkplatzsituation
endlich Ordnung gebracht
werden könne. Gefährdungen - vor allen für
Fußgänger und Radfahrer durch die alten Rheinbahngleise -
müssen dauerhaft beseitigt werden.
Eine weitere Verschiebung ist der betroffenen Bevölkerung - den
Anliegern, dem Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.,
St. Sebastianus Schützenbruderschaft Unterrath und den Bewohnern
des benachbarten Behindertenheimes Haus St. Josef mit ihrer
Verkaufsstelle in diesem Bereich - nicht länger vermittelbar.
– Das Grundstück Lüneburger Weg 25 befindet sich in
einem so verwahrlosten Zustand, dass es hier Ratten gibt, was zur
Beunruhigung der Nachbarschaft führt. Ebenso wachsen wilde
Brombeeren und andere Sträucher auf die Nachbargrundstücke.
Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, den
Eigentümer des Grundstücks nochmals zu veranlassen,
Maßnahmen- zu ergreifen, damit das Grundstück rattenfrei
wird und der Wildwuchs beseitigt wird.
– Des Weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten, zwei
Absperrpfosten zwischen den beiden Bäumen „Am Klosterhof"
vor der Sebastianus Kapelle zu installieren. Zwischen den Bäumen
wird ständig geparkt, obwohl hier ein Parken nicht vorgesehen ist.
Die Sebastianus Kapelle ist Ehrenmal für verstorbene
Schützenkameraden und Denkmal gefallener Soldaten aus 4 Kriegen.
Aus diesem Grunde sollte ein Parken vor diesem Ehrenmal
nicht gestattet sein, zumal ausreichend Parkraum vorhanden ist.
– Am 01.08.2011 werden - vorbehaltlich abschließender
baulicher Prüfung durch das Amt 23 - in den 94 offenen
Ganztagsschulen maximal 507 Gruppen mit 12.675 Plätzen
eingerichtet sein. Auf der Basis einer Gesamtschülerzahl von
20.473 entspricht dies einem Deckungsgrad von ca. 62 % aller
Schülerinnen und
Schüler der Primarstufe.
– Die Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 26.01.2011
die Verwaltung um Prüfung gebeten, inwieweit der Zuweg zu den
abgelegenen Häusern In der Niesdonk 57 - 59, vorbei an der
Kleingartenanlage, nachhaltig verbessert werden kann.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass ein Auswechseln der Deckschicht
in Asphalt zu hohe Kosten verursachen würde und für die
Situation vor Ort nicht angemessen sei. Unabhängig hiervon
würden sich die Fahrgeschwindigkeiten erhöhen, die im
speziellen entlang des Kinderspielplatzes nicht zu akzeptieren ist.
Die Wegefläche im Hinblick auf die Schlaglöcher wird einmal jährlich ausgebessert.
– In derselben Sitzung hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung
gebeten, in einer der nächsten Sitzungen mündlich das jetzige
Konzept für den Winterdienst inkl. zukünftig geplanter
Verbesserungsmaßnahmen
- insbesondere an neuralgischen Stellen - vorzustellen. Insbesondere
sollte dargestellt werden, wie sichergestellt werden kann, dass es beim
ÖPNV zu weniger Ausfallzeiten kommt und die Haltestellen besser
und schneller
geräumt werden.
Die Verwaltung teilte hierzu Folgendes mit:
Die am Winterdienst beteiligten Ämter und Firmen haben nach den
Erfahrungen des heftigen Wintereinbruchs im Januar 2010 bereits in der
Vorbereitung des Wetterdienstes 2010 / 2011 Verbesserungen vorgenommen:
Salzvorräte wurden aufgestockt, der Winterdienst auf Radwegen
systematisch überplant, und die Abstimmung zwischen Awista und
Rheinbahn intensiviert.
Diese und andere Maßnahmen haben dazu geführt, dass der
Verkehr auf den Straßen in Düsseldorf deutlich besser lief
als in den Städten und Gemeinden in der Umgebung. Die Stadt
Düsseldorf und die beteiligten Unternehmen haben damit die
gesetzlichen Verpflichtungen für den Winterdienst erfüllt.
Die beteiligten Ämter und Firmen haben bereits während des
jüngsten Wintereinbruchs im Dezember 2010 damit begonnen, weitere
mögliche Verbesserungsmaßnahmen zu prüfen und zu
klären, inwieweit dafür die vorhandenen Resourcen ausreichen.
Einige Maßnahmen wurden unmittelbar umgesetzt, z.B. die Aufnahme
einiger Zufahrten zu Krankenhäusern, die nicht an
Hauptverkehrsstraßen liegen, in eine höhere Priorität
im Streuplan der Awista.
Nach dem Wintereinbruch erreichte die Verwaltung eine Vielzahl von
Anfragen und Vorschlägen für die Verbesserung des
Winterdienstes, so auch aus mehrerer Bezirksvertretungen. Die Fragen
behandeln meist grundsätzliche Aspekte im Hinblick auf den
Winterdienst, die das ganze Stadtgebiet betreffen.
Der zuständige Ausschuss für öffentliche Einrichtung hat
die Verwaltung aufgefordert, vor der Sommerpause ein Konzept für
eine Verbesserung des Winterdienstes vorzulegen.
Die Verwaltung wird die einzelnen Fragen der Bezirksvertretungen im
Zusammenhang prüfen und im Laufe des Jahres, rechtzeitig vor
Beginn des nächsten Winters, beantworten.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Vorankündigung
Kleingärtnerverein - An der Karthaus - Unterrath Beedstrasse / Am Walbert
feiert in diesem Jahr sein 65-jähriges Vereinsbestehen! Dies
möchten wir mit einem Sommerfest am 09. und 10. Juli 2011 mit
unseren Gartenmitgliedern und langjährigen Gästen und
Freunden feiern.
Auf unserem Vereinsgelände findet an beiden Tagen ein buntes Programm statt.
Wir starten am Samstag, dem 09.07.2011 gegen 16.30 Uhr, für die
kleinen Gäste gibt es zwischen 17.00 und 18.00 Uhr eine
Kinderdisco. Ab 18.00 Uhr spielt die Kapelle auf. Die eine oder andere
Überraschung
ist an diesem Abend geplant.
Am Sonntag, dem 10.07.2011 beginnen wir ab 11.00 Uhr mit einem
musikalischen Frühschoppen. Gegen 12.00 Uhr singen die Chorfreunde
Nord. Von 15.00 bis 18.00 Uhr gibt es ein buntes Kinderprogramm
(Hüpfburg, Ballonclown, Bastel-Aktion, Bewegungsspiele usw.)
für unsere Kleinen. Natürlich bieten wir auch Kaffee und
Kuchen an.
An beiden Tagen sorgt unser bereits bekannter Imbisswagen für die warmen Speisen.
Auch die Damen-Fussball-Fans kommen nicht zu kurz; wir werden eine Möglichkeit zum Anschauen der Spiele anbieten.
Wir wünschen uns natürlich schönes Wetter für ein
gutes Gelingen dieser Veranstaltung und hoffen viele gut gelaunte
Gäste begrüssen zu dürfen.
Der Kleingartenverein AN DER KARTHAUS
Der Vorstand und die Gartenmitglieder
Bürgerverein übergab ein Bild von Ritzenhofen der Bücherei in Düsseldorf-Unterrath
Das Titelbild des Unterrather / Lichtenbroicher Heimatblattes kann ab
sofort in den Räumen der Stadtbücherei Unterrath an der
Eckenerstrasse bewundert werden.
Walter Ritzenhofen, ein bekannter Düsseldorfer, der über die
Stadt hinaus bekannte „Stadtmaler“, wie er oftmals
bezeichnet wurde, zeichnete viele Stadtmotive, wobei seine wohl
bekanntesten Bilder die Kirche St. Maria unter dem Kreuze und der
Folklorebrunnen sind.
Das Original des Bildes der Kirche St. Maria unter dem Kreuze stammt
aus dem Jahre 1979 und befand sich bisher im Privatbesitz eines
Mitgliedes. Dieses Bild sollte jedoch nicht länger ein Dasein im
Archiv fristen und so kam dem Vorstand die Idee, dieses der
Bücherei als Leihgabe zur Verfügung zu stellen.
Im Jahre 2002 ist Walter Ritzenhofen im Alter von 81 Jahren gestorben.
Als Künstler war er sehr aktiv. Er schuf unter anderem das Bildnis
des ebenfalls verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeisters Josef
Kürten.
Er selbst stammte aus einer Künstlerfamilie und studierte an der
Kunstakademie in Düsseldorf bei Otto Pankok und Ewald
Matare´.
Im Jahre 1992 erhielt er den Preis für bildende Künstler von den Düsseldorfer Jonges.
E.P.
Sternenfest in Japan
Wenn der Kuhhirte mit der Weberin ...
Schon die Kleinsten in Japan kennen es: das Sternenfest der Weberin am 7. Juli oder 7. August. Man feiert den
Tag, an dem sich der Stern „Weberin" mit dem Sternbild „Kuhhirt" treffen.
Die beiden Liebenden können sich nur einmal im Jahr begegnen, weil es höhere Mächte so wollen.
So weiß es die chinesische Tradition, die die Japaner weithin
übernommen haben. Da fließt die asiatische Seele von
Romantik und Fantasie über!
In den Kindergärten ist daher der 7. in den beiden Sommermonaten
ein beliebter Tag. Die kleinen Japanerinnen und Japaner freuen sich auf
das Fest in der großen Halle des Kindergartens, der wunderbar
bunt mit Papiergirlanden und Laternen geschmückt ist. Ein
Theaterstück für die Kleinsten bringt die Liebesgeschichte am
Sternenhimmel auf die Erde.
Die Stadt Anjo, wo wir Steyler Missionare eine Pfarrei betreuen -
angrenzend an die Autostadt Toyota und die Zweimillionenstadt Nagoya in
Mitteljapan - feiert dieses Fest in der Woche des 7. Augusts, wenn die
Schulkinder Ferien haben und bis zum O-Bon-Fest am 13. August
Ferienstimmung herrscht.
Arnold Plum SVD
Quelle: Michaels Kalender 2008
Ein Jahr Physiotherapie Jan Selder in Unterrath
Unter
dem Motto „Ein starkes Team für Ihre Gesundheit“ ist
die Physiotherapie Jan Selder seit einem Jahr in Unterrath an der
Kalkumer Str. 151 vertreten. Die neue, modern eingerichtete Praxis wird
von den Patienten sehr gut angenommen. Sie ist stufen- und barrierefrei
bequem durch einen Aufzug zugänglich.
Drei erfahrene Therapeuten decken hier das gesamte Spektrum der
modernen Physiotherapie ab. So gewinnt der Patient durch spezielle
Gelenk- und Weichteiltechniken neue Bewegungsfreiheit und kann seinen
Alltag schmerzfrei meistern.
Zu den weiteren Angeboten zählen etwa eine Rückenschule und
seit kurzem auch eine Sturz-Vorbeugung für ältere und
sturzgefährdete Menschen. Extern bieten hier Jeanette König
Progressive Muskelentspannung
und Autogenes Training sowie Mechtild Kampmeyer Shiatsu Massagen zur
Gesundheitsförderung an. Patientenorientierte,
großzügige Öffnungszeiten (7- 20 Uhr) sind
selbstverständlich. Das Team der Physiotherapie Jan Selder
berät Sie gern, ehrlich und objektiv unter Telefon 91 37 18 18.
Weitere Infos unter www.phyiotherapie-janselder.de.
PS: Als kleines Dankeschön für die gute Aufnahme in Unterrath
bekommen die ersten 20 Interessierten einen kostenlosen Test zur
Einschätzung ihres persönlichen Sturzrisikos.
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
01.07.1971 Das Jugendamt übernimmt als „Kinderhilfezentrum“ das St. Anna-Kloster an der Eulerstraße.
02.08.1496 Der Humanist Konrad von Heresbach wird bei Mettmann geboren.
02.08.1706 Mit dem Neubau des Karmelitenklosters wird begonnen.
14.08.1851 Die Königsallee erhält ihren Namen zur Wiedergutmachung des beleidigenden Empfangs des Königs
Friedrich Wilhelm IV. 1848.
24.08.1856 Gründung des Bezirksvereins Niederrhein des Vereins deutscher Ingenieure.
27.08.1896 Gründung der Hautklinik.
29.08.1876 Abbruch der alten Schlachthalle an der Reuterkaserne.
Quelle: Stadtarchiv Düsseldorf
Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
Premiere 1. Pflanzenbörse
Am 9. April 2011 fand erstmals vor der Bücherei Unterrath,
Eckenerstraße/Ecke Kaslkumer Straße, eine
Pflanzenbörse statt. Die Resonanz war noch nicht
zufriedenstellend. Wir hoffen sehr, dass bei einer Wiederholung mehr
Interessenten diese besuchen.
Geschichte des Monats
Die Zauberquelle
Ein Märchen aus Indochina
Vorzeiten herrschte eine Trockenheit, wie man glaubte, nie eine erlebt
zu haben. Hart wie Stein waren die Felder, schwer drückte die
Hitze auf Dorf und Busch, und Tage gab es in jenem Sommer, da
fürchtete man, verdursten zu müssen. Am schwersten betroffen
war das kleine Dörfchen Phia-Luong in der Provinz Langson, das
schon in gewöhnlichen Jahren oft an Wassermangel litt.
Sorge herrschte im Dorf, und die Ältesten beschlossen, zu Ehren
des himmlischen Königs am sechsten Tag des sechsten Monats ein
großes Fest zu veranstalten. An solch einem Tag den Himmel um
Regen zu bitten konnte vielleicht gnädig angenommen werden und
alle Not aufheben.
Als das Fest in vollstem Gange war und die Gebete zum Himmel
tönten, dass ein Rauschen war im nahen Busch, erschien
plötzlich - niemand wusste woher - ein alter Bettler, der mager
war wie ein Skelett und sich in den Kreis der Dorfältesten
drängte.
Er verbeugte sich und fragte: „Ehrwürdige Greise, braucht das Dorf Wasser?“
Die Alten nahmen die Frage für Hohn, und jeder wäre bereit
gewesen, diesen zerlumpten, verhungerten Bettler durchzuprügeln.
An solch einem Festtag jedoch hätte es den Himmel nicht
gnädig gestimmt.
Also antwortete einer der Alten: „Was wohl sonst brauchen wir?
Nur Wasser müssen wir haben." Der Bettler überlegte kurz und
sagte dann: „Gebt mir eine Gans und zwei Stücke Stoff. Ich
werde euch Wasser bis ins Dorf bringen. Wasser genug!“
Empörung erhob sich, und wirklich hätte nicht viel gefehlt
und die Alten wären über den Bettler mit Stöcken
hergefallen. Ein Alter murrte: „Seht den Hungerleider, will uns
betrügen um eine Gans und um Stoff.“
Ein anderer setzte hinzu: „Wasser will er bringen und sieht aus,
als hätte er tausend Jahre Hunger und Durst gelitten.“
„Selbst wenn wir Tausende von Gänsen und Stoff im
Überfluss hätten, nicht eine Feder und nicht einen Fetzen
würde man ihm geben wollen."
So schimpfte man hin und her, Hungerleider und Tagedieb wurde der Alte
genannt, und da fand er es geraten, unter den Drohungen der Menge das
Fest zu verlassen.
Nachdem er eine Weile gewandert war, fand er am Fuße eines Berges
einige Büffelhirten, die traurig auf der Erde hockten und vor
Durst zerrissene Lippen hatten. Er fragte sie: „Seht mich Armen.
Wenn ihr etwas Reis übrig hättet für mich, nur ein
winziges Schälchen voll, würde ich euch dankbar sein. Seit
gestern schon habe ich nicht ein
einziges Körnchen gegessen."
Die Hirten holten aus dem Schatten eines Busches ihren Reisvorrat,
gaben ihm mehr, als er verlangt hatte, und einer von ihnen sagte:
„Angesehener Greis, wir haben zwar Reis, aber Wasser können
wir dir nicht geben. Alle Quellen sind vertrocknet, und der Fluss
führt kein Wasser mehr."
Der Alte sah sie gerührt an und erwiderte: „Gesättigt habt ihr mich. Ich werde euren Durst löschen.“
Er führte die Hirten den Berg hinan, bis er zu einem
mächtigen Felsblock kam, der unter der unbarmherzigen Sonne zu
schmelzen schien. Er stieg auf den Fels, stampfte mit seinen nackten
Füßen einige Mal gewaltig auf dem Gestein herum, bis sich
deutlich die Abdrücke seiner Füße zeigten. Die rechte
Hand erhob er, zeigte dann
auf die Fußspuren, und in der Vertiefung sammelte sich plötzlich Wasser, das aus dem trocknen Fels zu dringen schien.
Der Bettler lächelte gütig und sagte: „Nun trinkt euch
satt, trinkt und trinkt, dieses Wasser wird nie versiegen.“
Und die Hirten tranken und tranken, und ihnen war, als dringe neue, nie
gekannte Kraft in ihre Leiber. Einer der Hirten sagte: „Solches
Wasser habe ich nie getrunken. Frisch ist es und kühl!“
Und sie schöpften mit den Händen, und sie schöpften mit
den Reisschalen, aber das Wasser wurde nicht weniger, sondern rann
immer stärker aus dem Felsen. „Ins Dorf sollte man
laufen“, schlug einer der Hirten vor, und schon machten sich alle
auf den Weg. Ein jeder hoffte, der Erste zu sein mit der Nachricht.
Im Dorf angekommen, wollte ihnen niemand glauben; nur einige der
Ehrwürdigen, als sie von dem alten Bettler hörten,
schüttelten bedeutungsvoll die Köpfe und tuschelten
miteinander.
Man beschloss, den Hirten zu folgen und den alten Bettler zu fragen. Am
Berg angekommen, war jedoch niemand mehr zu finden, nur die neue
Felsquelle mit den Fußspuren war noch da. Die Hirten
durchstreiften die Büsche, der Alte aber blieb spurlos
verschwunden.
Alle im Dorf tranken sich satt. Die Alten berieten sich, und man
glaubte annehmen zu können, dass der Gott der fruchtbaren Felder
gekommen sei, um das kleine Dörfchen Phia-Luong zu retten. Der
Berg wurde von jener Zeit an Khau-Han genannt, was in der Sprache der
Tho „Der Gansberg“ bedeutet.
Bis auf den heutigen Tag hat sich die Sitte erhalten, an jedem sechsten
Tag des sechsten Monats in Phia-Luong ein Fest zu Ehren des Gottes der
fruchtbaren Erde zu feiern. Unter den Opfergaben befinden sich immer
eine Gans und zwei Stücke der besten Seide. Und als erste
Gäste werden beim Festmahl immer die Büffelhirten des Ortes
zur Tafel gebeten. Dann erst dürfen sich die ehrwürdigen
Alten niederlassen.
Quelle: Michaels Kalender 2008
Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Ein Dankeschön an Schorsch Lippitsch
Wie in jedem Jahr, es ist schon Tradition, hat unser Taxischorsch das
Rondell am Mecklenburger Weg mit frischen Blumen bepflanzt.
Es ist schön, dass es noch Menschen gibt, die es als
selbstverständlich betrachten, den Bürgern ihres Stdtteils
Freude zu bereiten.
Der Vorstand und die Redaktion des Bürgervereins bedanken sich ganz herzlich für dieses schöne Engagement.
2011-3
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Monika und Reinhard Löwenstern, Auf der Reide 93
Peter Otto, Coesfelderstr. 21
Wir trauern um unsere Mitglieder
† Franz-Josef Böhnen
* 09.03.1933 † 06.03.2011
Rudolf Kühn
* 06.10.1926 † 05.02.2011
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Geschäftsbericht 2010
Der
Bürgerverein erfreut sich auch im 101. Jahr seines Bestehens
großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2010
betrug die Mitgliederzahl 910.
Höhepunkt des Jahres war nicht nur hinsichtlich der umfangreichen
Vorbereitungsarbeiten das PlatzDa!-Fest an der Klinke am 11. Juli, auf
dem allen Unterrather und Lichtenbroicher Vereinen Gelegenheit gegeben
worden war, sich an selbst gestalteten Ständen der
Bevölkerung vorzustellen. Wenn auch bei vielen das Ziel, neue
Mitglieder
zu werben, nicht erreicht wurde, so haben doch alle trotz großer Hitze einen tollen Tag erlebt.
Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens
zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu
beschließen.
Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig
im „Heimatblatt", welches weiterhin zweimonatlich erscheint,
sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber
hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten,
aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepflegt wird, z. B.
beim
Gänseessen oder der Weihnachtsfeier. Auf der August-Versammlung
waren wir nach einer Besichtigungstour durch die Airport-City wie
üblich zu Gast im Kleingartenverein „An der Karthaus“.
Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pflege guter
Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und
kommunalen Gremien. Hier vertraten Vorstandsmitglieder den
Bürgerverein über das ganze Jahr auf den unterschiedlichsten
Veranstaltungen.
So ist zum Beispiel auch ein fester Bestandteil im Terminkalender des
Vorstands Ende März die Reinigung des Folklorebrunnens durch das
Marine-Tambour-Corps Unterrath.
Die Jahresfahrt, die im Berichtsjahr in die Eifel führte, erfreute
sich wieder großer Resonanz, so dass der Vorstand auch hier
für seine Arbeit belohnt wurde.
Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Vorstand, der an dieser Stelle
allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön
sagt.
S.V.
Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 10. März 2011
Nach der Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder,
Ehrenmitglieder und Rats herren durch die 1. Vorsitzende Frau Erika
Prill verlas Frau Sabine Vollmar das Protokoll der
Jahreshauptversammlung vom 11.03.2010 und berichtete über die
Arbeit des vergangenen Jahres.
Herr Peter Philippen verlas den Kassenbericht für das
Geschäftsjahr 2010 und berichtete über die mit Frau
Sültenfuß und Herrn Georg Lippitsch am 22. Februar 2011
durchgeführte Kassenprüfung. Herr Georg Lippitsch
bestätigte, dass die Kassenbücher für das
Geschäftsjahr 2010 überprüft wurden und bescheinigte dem
Kassierer
eine übersichtliche und ordnungsgemäße Kassenführung.
Die Revisoren beantragten die Entlastung des Vorstandes - diese
erfolgte ein stimmig durch die anwesenden Mitglieder. Herr
Buschhüter dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit.
Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß
stattfindenden Vorstandswahlen wurde Herr Karlheinz Kürpig zum
Wahlleiter gewählt.
Zur Wahl standen an, die/der 2.Vorsitzende, die/der
1.Geschäftsführer/in, die/der 1.Kassierer/in und einer
Revisorin / eines Revisors.
Einstimmig wiedergewählt wurden Herr Peter Löckenhoff zum
2.Vorsitzenden, Frau Sabine Vollmar zur 1. Geschäftsführerin
und Herr Peter Philippen zum 1. Kassierer.
Herr Trost wurde zum neuen Revisor ebenfalls einstimmig gewählt.
Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.
Frau Erika Prill teilte das voraussichtliche Programm der Tagesfahrt am
14.April 2011 zum Bundes-Verteidigungsministerium mit.
Herr Karlheinz Kürpig stellte den Tagesablauf der Jahresfahrt am
16. Juli 2011 zum Regierungsbunker bei Ahrweiler und zum Radio
Observatorium Effelsberg vor.
Schülerinnen und Schüler der Städt. Clara Schumann
Musikschule mit ihrer Lehrerin Frau Nowak-Witteler boten den
Versammlungsteilnehmern ein kleines musikalisches Rahmenprogramm.
Rudolf Schneider
2.Geschäftsführer
Zum Tode von Franz-Josef Böhnen
Am
3. März verstarb nach schwerer Krankheit unser Vorstandsmitglied
Franz Josef Böhnen. Mit ihm haben wir einen lieben Menschen, der
stets freundlich und hilsbereit war, verloren.
Herr Böhnen war seit einigen Jahren im erweiterten Vorstand des
Bürgervereins Unterrath/Lichtenbroich tätig. Wir werden ihn
stets in Erinnerung behalten und trauern mit der Familie um einen
liebenswerten Menschen.
Der Vorstand des Bürgervereins
Jahresfahrt am 16. Juli 2011
Unsere
diesjährige Jahresfahrt führt uns u. a. zum Regierungsbunker
bei Ahrweiler. Die Abfahrt ist um 9.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus,
Eckenerstr. 1 / Ecke Kalkumer Str. Unser erstes Ziel ist der
Regierungsbunker. Bei einer Führung in der
Dokumentationsstätte Regierungsbunker erfahren wir, wie im
Erstfall ein verantwortungsbewusstes Krisenmanagement funktioniert.
Unser Mittagessen werden wir im „Hotel Restaurant Café Recher Hof“ in Rech einnehmen.
Nach dem Mittagessen werden wir zum Radio-Observatorium Effelsberg
fahren. Hier erwartet uns eine Menge Informationen über das
Radio-Observatorium.
Danach besteht Gelegenheit sich Bad Münstereifel anzusehen.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung des Regierungsbunkers und des Radio-Observatoriums sowie
das Mittagessen.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen.
Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. tritt nur
als nicht gewerblicher Vermittler auf. Die ausgeschriebene Fahrt wird
als Gruppenreise zum Selbstkostenpreis nach den oben aufgeführten
Leistungen durchgeführt.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Im Zuge der Neuinstallation der Neuversorgung der
Straßenbahnen wurden auf der Kalkumer Straße an den
Querdrähten neue Leuchten installiert. Zur Zeit sind aber immer
noch die alten, an eigenen Masten befestigten Lampen in Betrieb. Aus
der Sicht der Bezirksvertretung sollte daher jegliche nicht mehr
benötigte Infrastruktur
entfernt werden und nicht unnötig das Straßenbild
beeinträchtigen. Die Bezirksvertretung bat einstimmig die
Verwaltung zu überprüfen, wann die vor über einem Jahr
neu installierten Straßenlampen an der Kalkumer Straße in
Betrieb gehen und wann die nicht mehr benötigten Lampen und Masten
entfernt werden.
– Im Haushalt der Stadt Düsseldorf für 2011 sind
insgesamt gerundet EUR 484.000,- für die Unterhaltung von
Grundstücken und baulichen Anlagen im Stadtbezirk vorgesehen,
über die die Bezirksvertretungen entscheiden. Mehrheitlich
beschloss die Bezirksvertretung folgende Vorhaben finanziell zu
unterstützten: Für die Schule an der Beedstraße wurde
ein Betrag in Höhe von EUR 57.000,- für die Sanierung der WC
Anlagen bereit gestellt.
Die Schule an der Krahnenburgstraße erhält EUR 30.000,- für die Deckensanierung und Deckenbeleuch tung.
Für die Fenstersanierung an der Schule an der Unterrather Straße wurden EUR 27.500,- bewilligt.
Darüber hinaus stellt die Bezirksvertretung mehrheitlich EUR
10.000,- für die Grafitti-Entfernung im Stadtbezirk zur
Verfügung.
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung sich auch im Jahr
2011 an der Aktion „Blühendes Düsseldorf - Aufstellung
von Blumenkübeln“ der Initiative Pro Düsseldorf zu
beteiligen. Im Stadtbezirk 6 sollen bis zu 100 Blumenkübel
aufgestellt werden. Hierfür wird ein Betrag von maximal EUR
5.000,- aus Bauunterhaltsmitteln
bereit gestellt.
– Die Bezirksvertretung hatte in ihrer Sitzung am 26.01.2011 den
Betreiber des ISS-Domes gebeten darzustellen, welche Maßnahmen
ergriffen werden, um den Witterungsschutz im Eingangsbereich des
ISS-Domes aus aktuellem Anlass, nämlich Schutz des Eingangsbe
reichs gegen vom Dach herabfallende Schneemassen
zu sichern.
Hierzu teilte die IDR mit, dass es grundsätzlich dem
Eigentümer eines Gebäudes obliege, Maßnahmen gegen vom
Gebäude ausgehende Gefahren im Rahmen der
Verkehrssicherungspflicht zu treffen. Diese Verpflichtung wurde auf den
Mieter, die Landeshauptstadt Düsseldorf übertragen. Diese hat
ihre Verpflichtung an den Betreiber Düsseldorfer Congress
weitergegeben. Ferner wurde mitgeteilt, dass keinerlei
bauordnungsrechtliche Vorschriften noch bauaufsichtliche Anforderungen,
den Schutz gegen herabfallende Schneemassen zwingend durch bauliche
Maßnahmen sicherzustellen. Durch die ungewöhnliche Form des
Daches des ISS-Domes, die sich konventionellen Betrachtungsweisen
entzieht, ist dies auch technisch nicht möglich.
Daher verbleibt nur die Möglichkeit, den Schutz gegen
herabfallenden Schneemassen durch rechtzeitiges Räumen der
Schneemassen vom Dach sicherzustellen. Im Übrigen geht die IDR
davon aus, dass die Landeshauptstadt Düsseldorf bzw.
Düsseldorf Congress insoweit ihren Verkehrssicherungspflichten
nachkommen
und bei Zeiten den Schnee vom Dach räumen.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Sachstandsbericht zum Erhalt und Weiterentwicklung des Landschaftsschutzgebiets Aaper Wald
zwischen Knittkuhl und Bauernhäuser Weg
Die Bezirksvertretung 6 hatte die Verwaltung in
ihrer Sitzung am 24.11.2010 um Erläuterung gebeten, welche
Möglichkeiten die Verwaltung sieht, nach dem Ratsbeschluss vom
30.9.2010 das Gebiet als Naherholungsraum für viele
Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.
Weiterhin wurde die Verwaltung gebeten, detailliert die möglichen Ausnahmen im Schutzgebiet aufzuzeigen.
Die Verwaltung legte dazu nunmehr folgenden Bericht vor: Bei dem
genannten Bereich zwischen Knittkuhl und Bauernhäuser Weg handelt
es sich um ein aus Grün-, Acker- Waldflächen bestehendes und
mit einem dichten Wegenetz durchzogenes Areal im Grenzbereich der
Stadtteile Rath, Ludenberg und Hubbelrath.
Das Gelände wird von der Öffentlichkeit intensiv für die
Stadterholung genutzt. Der gesamte Bereich ist als Landschaftsschutz
gebiet „Hauptterrasse“ festgesetzt. Die besondere Bedeutung
für die Erholung ist auch Teil des Schutzzweckes dieses
Landschaftsschutzgebietes.
Hinzu kommen noch landschafts- und klimaökologische Gründe
sowie die Erhaltung und Entwicklung eines reizvollen abwechslungsreich
strukturierten Landschaftsbildes.
Die Regelungen für Landschaftsschutzgebiete sehen unter anderem
vor, dass keine Gebäude errichtet werden dürfen. Gleichzeitig
besteht die Ausnahmeregelung für baurechtlich privilegierte
Vorhaben, wenn sie nach Standort und Gestaltung der Landschaft
angepasst werden und der Schutzbereich nicht entgegensteht.
Das Errichten von Zäunen ist verboten, es sei denn, sie dienen der
Weideviehhaltung oder sind für den Forstbetrieb notwendig. Die
Sperrung eines Weges bedarf der Genehmigung der unteren
Landschaftsbehörde.
Nach dem Landschaftsgesetz ist die Genehmigung zu erteilen, andernfalls
die zulässige Nutzung der Fläche unzumutbar behindert oder
eingeschränkt würde oder erhebliche Schäden entstehen.
Ein Großteil des Gebäudes besteht aus dem ehemaligen
Truppenübungsplatz der Bergischen Kaserne der Bundeswehr. Derzeit
steht diese ca. 203 Hektar große Gesamtliegenschaft zum Verkauf.
Als bekannt wurde, dass potentielle Kaufinteressenten Nutzungen
beabsichtigten, die die Begehbarkeit durch die Allgemeinheit zu
Erholungszwecken einschränken oder unmöglich machen
würden, ist am 22.12.2010 ein Dringlichkeitsbeschluss für die
Aufstellung eines Bebauungsplanes (Be-Plan-Nr. 981-001- beiderseits
Grüters
Aaper Weg -) gefasst wurden.
Der Bebauungsplan sieht die Ausweisung von Flächen für die
Landwirtschaft und Wald vor. Zudem soll durch die Festsetzung von
öffentlichen Straßen- und Wegeflächen die Sicherung der
Nutzbarkeit für die Allgemeinheit erfolgen. Dabei kann der
Eigentümer gemäß § 40 BauGB die Übernahme der
Verkehrsflächen durch die Stadt fordern. Auf diese Weise
können sowohl die Erholungs funktion und das Landschaftsbild
gesichert als auch den Eigentümerinteressen entsprochen werden.
Die Planungsziele werden im laufenden Verfahren konkretisiert. Der
nächste Schritt wird die frühzeitige Behördenbeteiligung
gem. § 4 BauGB sein, im Anschluss erfolgt die Beteiligung der
Öffentlichkeit.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Herzlichen Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit
Im März feierten Alfons und Renate Alisch das Fest der Goldenen Hochzeit.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich gratulierte von Herzen und wünschte dem Jubelpaar noch viele glückliche Jahre und viel Gesundheit.
Die Glückwünsche der Stadt Düsseldorf überbrachte Ratsherr Jürgen Buschhüter.
Herr
und Frau Alisch sind seit vielen Jahren engagierte Mitglieder im
Bürgerverein und nehmen regelmäßig an den
Mitgliederversammlungen des Vereins teil.
Marine-Tambour-Korps wieder in Aktion

Am
25. März war es wieder soweit. Das Großreinemachen des
Folklore-Brunnen war angesagt. Wie schon seit einigen Jahren haben sich
Mitglieder des Marine-Tambour-Korps zur Verfügung gestellt und
säuberten den Folklore-Brunnen. Es ist schon Tradition, dass sich
um 10.00 Uhr ein paar Jungs des Vereins treffen und mit viel
Freude an die Arbeit gehen. Wie immer ging e s auch mit Freude andie
Säuberung. Nach getaner Arbeit labten sich alle an belegten
Brötchen und Getränken. Der Folklore-Brunnen ist wieder
schön anzusehen, doch leider dauert dieser Zustand nicht allzu
lange. Es ist schade, dass es Bürger gibt, die bewusst den Brunnen
verunreinigen. Zigarettenabfälle gehören nun wirklich nicht
in den Brunnen geworfen, ganz abgesehen
von dem anderen Dreck.
E.P.
50 Jahre Frauenchor Concordia Düsseldorf-Unterrath
Die Sängerinnen der Concordia feiern in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen ihres Chores.
Aus Anlaß dieses Jubiläums veranstaltet der Männer- und
Frauenchor Concordia am 15. Mai im Pfarrsaal der kath. Kirchengemeinde
„St. Maria unter dem Kreuze“, Kürtenstr. 160, ein
Frühkonzert. Beginn: 11: 00 Uhr.
Neben dem veranstaltenden Chor wird auch der Männerchor
„Chorfreunde Düsseldorf-Nord“ zu hören sein. Neu
im Reigen der Frühkonzerte ist die Mitwirkung der
A-cappella-Gruppe „ABRAC APPELLA“. Diese fünf Herren
beherrschen nicht nur den Gesang, sondern sind - in Verbindung mit
gekonnt dargebotener Zauberei - wahre Meister der Unterhaltung!
Acht sangesfreudige Damen waren es, die sich im Januar 1961 in der
Gaststätte „Kaiserecke“ zur Gründung des
Frauenchores trafen - ein Jahr später zählte der Chor bereits
24 Mitglieder. 1963 trat der Chor erstmals in einem eigenen Konzert auf
und 1967 gewannen die Sängerinnen bei einem großen
Gesangswettbewerb in Lintorf den Siegerpokal - vor den Männern!
1975 wurde die Leistung des Frauenchores beim Kreisleistungssingen des
Sängerbundes Nordrheinwestfalen e.V. mit „gut plus“
beurkundet.
Die Freude am Singen führte dazu, dass viele Sängerinnen
über Jahrzehnte dem Chor treu blieben. Noch heute sind zwei
Gründungsmitglieder aktiv: Elfriede Baum und Herta Apolte.
Etwas von der Begeisterung der Gründerjahre ist auch heute wieder
im Frauenchor zu spüren! In den letzten Jahren haben die
Sängerinnen viele neue Herausforderungen angenommen und erleben
mit der Erweiterung des Repertoires um modernes, zum Teil auch
fremdsprachiges Liedgut, etwas salopp gesagt, einen zweiten
Frühling.
Sie möchten die Freude am Gesang mit den 38 Sängerinnen der Concordia teilen?
Rufen Sie mich an! Kati Krüger, 1. Vorsitzende, Tel.: 0211-59 39 40
Das Militär und der Stadtbezirk 6
Was
hat das Militär mit dem Stadtbezirk 6 zu tun? Tatsächlich
haben militärische Entscheidungen in jüngster Vergangenheit
mehrfach für gravierende Veränderungen in unseren Stadtteilen
gesorgt.
– Die „Engländer-Kasernen“ am Flughafen wurden
zu Airport-City - als einer neuen und eindrucksvollen Bürostadt.
– Das Gelände der Reitzenstein-Kaserne wird zu einer Wohnstatt für rund 3.000 Menschen.
– Das Truppenübungsgelände am Aaper Wald wird - trotz
aller Unkenrufe - als Erholungsgebiet für den Stadtbezirk und
für die Region gesichert.
Die aktuellen Reformvorschläge des Verteidigungsministeriums zum
Umbau der Bundeswehr könnten erneut erhebliche Auswirkungen auf
den Stadtbezirk haben: Wenn nämlich die Wehrbereichsverwaltung mit
ihren rund 1.200 Mitarbeitern an der Wiihelm-Raabe-Straße in
Mörsenbroich keine Zukunft mehr haben sollte. Dabei geht es nicht
nur darum, dass Düsseldorf als Bundeswehrstandort erhalten bleibt.
Der Verlust von über 1.000 Arbeitsplätzen würde vor
allem die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen, die
nicht nur in Düsseldorf
arbeiten, sondern mit ihren Familien auch ihren Lebensmittelpunkt in unseren Stadtteilen haben.
Der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek hat mir
zugesagt, uns über die Entscheidungen des
Bundesverteidigungsministeriums auf dem laufenden zu halten, damit wir
uns gemeinsam für den Erhalt dieser Arbeitsplätze in
Düsseldorf einsetzen können.
Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6
IM GRASE
Laßt mich in Gras und Blumen liegen
und schaun dem blauen Himmel zu:
Wie goldne Wolken ihn durchfliegen,
in ihm ein Falke kreist in Ruh’.
Die blaue Stille stört dort oben
kein Dampfer und kein Segelschiff,
kein Menschentritt, kein Pferdetoben,
nicht des Dampfwagens wilder Pfiff.
Laßt satt mich schauen in die Klarheit,
in diesem stillen, sel’gen Raum:
Denn bald könnt’ werden ja zur Wahrheit
das Fliegen, der unsel’ge Traum.
Dann flieht der Vogel aus den Lüften,
wie aus dem Rhein der Salme schon,
und wo einst singend Lerchen schifften,
schifft grämlich stumm Britannias Sohn.
Blick’ ich gen Himmel,
zu gewahren,
warum’s so plötzlich dunkel sei,
erblick’ ich einen Zug von Waren,
der an der Sonne schifft vorbei.
Fühl’ Regen ich im Sonnenscheine,
such’ ich den Regenbogen keck,
ist es nicht Regen, wie ich meine,
ward in der Luft ein Ölfaß leck.
Laßt schaun mich von dem Erdgetümmel
zum Himmel, eh’ es ist zu spät,
eh’ wie vom Erdball, so vom Himmel
die Poesie still trauernd geht.
Verzeiht dies Lied des Dichters Grolle,
träumt er von solchem Himmelsgraus,
er, den die Zeit, die dampfestolle,
schließt von der Erde lieblos aus.
Justinus Kerner
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
Kunstausstellung in Physiotherapiepraxis
Vom
2. bis zum 31. Mai 2011 findet in der Physiotherapie Jan Selder,
Kalkumer Str. 151, 40468 Düsseldorf, eine Ausstellung der
Künstlerin Ilse Hillert statt. Frau Hillert arbeitet mit vielen
verschiedenen Techniken wie Scheren und Linolschnitte, Tusche- und
Aquarellmalerei und fertigt Collagen an. Die Ölmalerei steht
jedoch an erster Stelle. Die Ausstellung ist während der
Öffnungszeiten der Physiotherapie Jan Selder für jedermann zu
besichtigen, das Praxis-Team und Frau Hillert freuen sich auf
ihren Besuch.
För min Mamm
Am eeschte Sonndach em Mai hammer widder dä Fierdach för de Mamm. Ech ärme Rotzech weeß
ja nit, wat ech de Mamm schenke soll. „Dat schönste Jeschenk
es selwsjemaht, Kengk!“ säht se emmer för mech.
Dröm han ech nu wat selws jemaht, nemmech dat Jedecht hee on dat
donn ech ehr morje vörm Fröhstöck opsare:
Wat du för mech jedonn häs, dat donn ech nit verjesse. Wat wör ech ohne dech? Ech wör fies opjeschmesse!
De Häng on dr Hals wöre nie jewäsche, on Löscher
hädden Bux on Täsche. Ene ärme Höhsch wör ech
ohne min Mamm! Ech hädden ki Täschedoch on kinne Kamm. Han
ech emol Angst wie en Ähz em Pott, kütt de Mamm on fecht min
Sorje fott. Ohne de Mamm kannste als Pänz nit läwe, dröm
moss et min Mamm och lecker lang jäwe.
Äwer ohne Pänz wör och en Mamm arm drahn. Wat feng die
dann dr janze Dach ahn? Ena, ohne Blare wör et ja nit nett!
Dröm es so’n Mamm froh, dat se ons hät. Hütt donn
ech dech dat Jedecht opsare. Ech bin doch dr beste von dinne Blare! E
lecker Bützke donn ech dech schenke, domet du emmer an dinne
Rotzech dehst denke. Quelle: Monika Voss, Onger ons jesaht
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
01.05.1876 Die erste Nummer des „Düsseldorfer Generalanzeigers“ erscheint.
02.05.1991 Offizielle Einweihung der WDR-Landesstudios an der Kaistraße.
05.05.1946 Wiedereröffnung der Volksschulen in Düsseldorf in der Aula der Luisenschule. Die Schule wurde
1933 von der NSDAP geschkossen.
07.05.1836 Der Düsseldorfer Komponist Norbert Burgmüller in Aachen-Burscheid gestorben.
08.05.1926 Die Ausstellung „Gesolei“ wird im Beisein des Reichsministers Dr. Hans Luther, zahlreicher
Reichs- und Lasndesminister, des Oberpräsidenten der
Rheinprovinz in der Rheinhalle eröffnet.
11.05.1986 Die serbisch-orthodoxe Kirche in Lichtenbroich wird eingeweiht.
12.05.1856 Gründung des Vereins deutscher Ingenieure durch Franz Grashof, Düsseldorf.
13.05.1836 Dampfschifffahrtgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein gegründet. Daraus entwickelte sich die
Köln-Düsseldorfer Dampfschifffahrtgesellschaft.
13.05.1836 Reinhard Mannesmann in Remscheid geboren.
14.05.1876 Das neue Stationsgebäude der Bergisch-Märkischen Eisenbahn wird dem Verkehr übergeben.
15.05.1836 Gründung der Provinzialversicherung.
16.05.1911 Das Luftschiff „Deutschland“ wird beim
Ausbringen aus der Halle von einer Bö gegen diese gedrückt
und zerstört.
18.05.1901 Die neue Rheinbadeanstalt wird eröffnet.
19.05.1951 Gründung des Bilker Heimatvereins.
22.05.1936 Die Reichsbahn-Kraftomnibuslinie Düsseldorf-Köln wird eröffnet.
23.05.1831 Gründung der Düsseldorfer Handelskammer.
28.05.1791 Geburt des Grafen Adelbert von Recke-Volmerstein, des Begründers und Stifters der Evangelischen
Rettungsanstalt zu Düsselthal.
30.05.1896 Eröffnung des Hafens an der Lausward.
31.05.1206 Düsseldorf wird als selbständige Pfarre genannt.
31.05.1801 Die französische Besatzung verlässt Düsseldorf, nachdem die Festungswerke gesprengt worden
waren.
31.05.1876 Eröffnung des Zoologischen Gartens (Scheidt-Keim-Stiftung.
01.06.1876 Eröffnung der Landesheilanstalt und Nervenklinik in Grafenberg.
02.06.1991 Eröffnung des Erweiterungsbaus des Stadtmuseums an der Berger Allee.
04.06.1831 Genehmigung des Stadterweiterungsplanes Düsseldorf von Adolph von Vagedes durch eine
königliche Kabinettsorder.
05.06.1836 Gründung des Diakoniewerks in Kaiserswerth.
08.06.1716 Kurfürst Johann Wilhelm II. (Jan Wellem) stirbt auf dem Schloss zu Düsseldorf.
08.06.1846 GDer Physiker, Meterologe und Publizist Johann Friedrich Benzenberg, Begründer der Düsseldorfer
Sternwarte „Charlottenruhe“, gestorben.
10.06.1706 Grundsteinlegung für das Kloster der Kapuziner an der Flinger Straße.
12.06.1816 Erscheinen des ersten Dampfschiffes auf dem Rhein.
13.06.1936 Eröffnung der Großmarkthalle.
16.06.1916 Geheimer Kommerzienrat Franz Haniel gestorben.
17.06.1976 Die Sportanlage Niederheid, zum 100jährigen Bestehen von der Firma Henkel gestiftet, wird
eingeweiht.
18.06.1861 Gründung der freien Bäckerinnung.
20.06.1656 In Düsseldorf bricht die Pest aus.
20.06.1846 Erster Vertrag über eine Straßenbeleuchtung mit Gas und Öl.
26.06.1936 Gründung der Volksschule an der Golzheimer Heide in Unterrath.
30.06.1906 Einweihung des neuen Hohenzollern-Gymnasiums an der Westseite der Königsallee.
30.06.1966 Die Großkläranlage Düsseldorf-Nord wird in Benutzung genommen.
Geschichte des Monats
In die weite Welt
Das
Rad meines Vaters Mühle braus te und rauschte schon wieder recht
lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge
zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der
Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen; mir war so
recht wohl in dem warmen Son nenscheine.
Da trat der Vater aus dem Hause, er hatte schon seit Tagesanbruch in
der Mühle rumort und die Schlafmütze schief auf dem Kopfe,
der sagte zu mir: „Du Taugenichts! Da sonnst du dich schon wieder
und dehnst und reckst dir die Knochen müde und lässt mich
alle Arbeit allein tun. Ich kann dich hier nicht länger
füttern. Der Frühling ist vor der Tür, geh auch einmal
hinaus in die Welt und erwirb dir selber dein Brot.“ -
„Nun“, sagte ich, „wenn ich ein Taugenichts bin, so
ist’s gut, so will ich in die Welt gehen und mein Glück
machen.“ Und eigentlich war mir das recht lieb; denn es war mir
kurz vor her selber eingefallen, auf Reisen zu gehen, da ich die
Goldammer, welche im Herbst und Winter immer betrübt an unserem
Fens ter sang: Bauer, miet mich, Bauer, miet mich! nun in der
schönen Frühlingszeit wie der ganz stolz und lustig vom Baume
rufen hörte: Bauer, behalt deinen Dienst! - Ich
ging also in das Haus hinein und holte meine Geige, die ich recht artig
spielte, von der Wand, mein Vater gab mir noch einige Gro schen Geld
mit auf den Weg, und so schlen derte ich durch das lange Dorf hinaus.
Ich hatte recht meine heimliche Freude, als ich da alle meine alten
Bekannten und Kamera den rechts und links, wie gestern und
vorges tern und immerdar, zur Arbeit hinausziehen, graben und
pflügen sah, während ich so in die freie Welt hinausstrich.
Ich rief den armen Leuten nach allen Seiten recht stolz und zufrieden
Adjes zu, aber es kümmerte sich eben keiner sehr darum. Mir war es
wie ein ewiger Sonntag im Gemüte. Und als ich endlich ins freie
Feld hinauskam, da nahm ich meine liebe Geige vor und spielte und sang,
auf der Landstraße fortgehend: „Wem Gott will rechte Gunst
erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder
weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.
Die Trägen, die zu Hause liegen, erquicket nicht das Morgenrot,
sie wissen nur vom Kinderwiegen, von Sorgen, Last und Not um Brot. Die
Bächlein von den Bergen springen,die Lerchen schwirren hoch vor
Lust, was sollt ich nicht mit ihnen singen aus voller Kehl und frischer
Brust?
Den lieben Gott lass ich nur walten; der Bächlein, Lerchen, Wald
und Feld und Erd’ und Himmel will erhalten, hat auch mein
Sach’ aufs best bestellt!“ Indem, wie ich mich so umsehe,
kommt ein köstlicher Reisewagen ganz
nahe an mich heran, der mochte wohl schon einige Zeit hinter mir drein
gefahren sein, ohne dass ich es merkte, weil mein Herz so voller Klang
war; denn es ging ganz langsam, und zwei vornehme Damen streckten die
Köpfe
aus dem Wagen und hörten mir zu. Die eine war besonders schön
und jünger als die an dere, aber eigentlich gefielen sie mir alle
beide. Als ich nun aufhörte zu singen, ließ die ältere
stillhalten und redete mich holdselig an:
„Ei, lustiger Gesell, Er weiß ja recht hüb sche Lieder
zu singen.“ Ich nicht zu faul da gegen: „Ew. Gnaden
aufzuwarten, wüsst ich noch viel schönere.“ Darauf
fragte sie mich wieder: „Wohin wandert Er denn schon so früh
am Morgen?“ Da schämte ich mich, dass ich das selber nicht
wusste, und sagte dreist: „Nach Wien“; nun sprachen beide
miteinander in einer fremden Sprache, die ich nicht verstand. Die
jüngere schüttelte einige Mal mit dem Kopfe, die an dere
lachte aber in einem fort und rief mir endlich zu: „Spring Er nur
hinten mit auf, wir fahren auch nach Wien.“ Wer war fro her als
ich! Ich machte eine Reverenz und war mit einem Sprunge hinter dem
Wagen, der Kutscher knallte, und wir flogen über die
glänzende Straße fort, dass mir der Wind am Hute pfiff.
Hinter mir gingen nun Dorf, Gärten und Kirchtürme unter, vor
mir neue Dörfer, Schlösser und Berge auf; unter mir Saaten,
Büsche und Wiesen bunt vorüberfliegend, über mir
unzählige Lerchen in der klaren, blauen Luft - ich
schämte mich, laut zu schreien, aber in nerlichst jauchzte ich und
strampelte und tanzte auf dem Wagentritt herum, dass ich bald meine
Geige verloren hätte, die ich unterm Arme hielt.
Wie aber dann die Sonne immer höher stieg, rings am Horizont
schwere, weiße Mittagswolken aufstiegen und al les in der Luft
und auf der weiten Fläche so leer und schwül und still wurde
über den leise wogenden Kornfeldern,
da fiel mir erst wieder mein Dorf ein und mein Vater und unsere
Mühle, wie es da so heimlich kühl war an dem schattigen
Weiher, und dass nun alles so weit, weit hinter mir lag. Mir war dabei
so kurios zumute, als müsste ich
wieder umkeh ren; ich steckte meine Geige zwischen Rock und Weste,
setzte mich voller Ge danken auf den Wagentritt hin und schlief ein.
Joseph von Eichendorf
Quelle: Michaels Kalender 2009
Brauchtum
Maibäume in Bayern
Rund
um den Maibaum gibt es in jeder Region andere Traditionen. In Bayern
ist es Ehrensache, einen besonders großen, schön gewachsenen
Stamm aufzustellen – schließlich gilt der Maibaum als
Fruchtbarkeitssymbol und als Zeichen bayrischen Bürgerstolzes. In
Oberbayern wird der Stamm (oft bis zu 30 Meter lang) zuerst entrindet
und dann bemalt. Der grüne Wipfel bleibt ste hen, eine
Fichtenzweig-Girlande, ein oder zwei weiß-blaue Kränze und
hölzerne Figuren kommen als Schmuck dazu.
Mit viel Kraft und Geschicklichkeit muss der Baum dann aufgerichtet
werden. Steht er erst mal auf dem Dorfplatz, können alle aufatmen:
Denn nichts fürchten die Männer mehr, als dass ihr Maibaum
von Konkurrenten aus anderen Dörfern gestohlen werden könnte.
Entwendet werden darf das Schmuckstück traditionell zwar nur
innerhalb des Ortes, wo er aufgestellt wurde (also nicht aus dem Wald)
und auch nur mit List und ohne Gewalt, aber eine Schande ist es
doch, wenn der Baum verschwindet.
Dann helfen nur Rückgabeverhandlungen mit reichlich Bier und
Brotzeit Mehr über (ober-)bayrische Maibaumtraditionen unter
www.maibaum-vereine.de
Quelle: Michaels Kalender 2009
2011-2
EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung 2011
am Donnerstag, dem 10. März 2011 um 19:30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160
Tagesordnung
01 Eröffnung und Begrüßung
02 Verlesen und Genehmigung der Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2010
03 Bericht des Vorstandes
04 Kassenbericht
05 Bericht der Revisoren
06 Aussprache über die TOP 3 bis 5
07 Entlastung des Vorstands
08 Wahl der/des 2. Vorsitzenden
09 Wahl der 1. Geschäftsführerin / des 1. Geschäftsführers
10 Wahl der 1. Kassiererin / des 1. Kassierers
11 Wahl einer Revisorin / eines Revisors
12 Anträge
12a satzungsmäßiger Antrag zu §1 Die Angaben zu den Bankverbindungen sind ersatzlos zu streichen.
12b sonstige Anträge
13 Verschiedenes (das musikalische Rahmenprogramm gestalten Schüler und Schülerinnen der Städt. Clara
Schumann Musikschule mit ihrer Lehrerin Frau Nowak-Witteler)
Diese Einladung gilt nach § 7 Zif. 4 unserer Satzung als
rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für
Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind.
Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ
verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie
an der Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die
Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder,
3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern
zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen
unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ
30050010) und Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00) zur
Verfügung. Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag,
Einzugsermächtigung oder Bareinzahlung bisher auf das Konto des
Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305,
BLZ 300 50110 oder bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Klaus Decker, Rhein-Fire-Str. 11
Marlies Keller und Elimar Simon, Sandweg 26
Wilfried Kemper, Meisenweg 71
Gisela Thomae, Ahornallee 36
Jahresfahrt am 16. Juli 2011
Unsere diesjährige Jahresfahrt führt uns u. a. zum
Regierungsbunker bei Ahrweiler. Die Abfahrt ist um 9.00 Uhr am
DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr. 1 / Ecke Kalkumer Str. Unser erstes Ziel
ist der Regierungsbunker. Bei einer Führung in der
Dokumentationsstätte Regierungsbunker erfahren wir, wie im
Erstfall ein verantwortungsbewusstes Krisenmanagement funktioniert.
Unser Mittagessen werden wir im „Hotel Restaurant Café
Recher Hof“ in Rech einnehmen. Nach dem Mittagessen werden wir
zum Radio-Observatorium Effelsberg fahren. Hier erwartet uns eine Menge
Informationen über das
Radio-Observatorium. Danach besteht Gelegenheit sich Bad Münstereifel anzusehen.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung des Regierungsbunkers und des Radio-Observatoriums sowie
das Mittagessen.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto
Karlheinz Kürpig, Konto Nr.: 0245771600 BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen.
Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. tritt nur als nicht gewerblicher Vermittler auf. Die
ausgeschriebene Fahrt wird als Gruppenreise zum Selbstkostenpreis nach
den oben aufgeführten Leistungen durchgeführt.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung 6 hat nochmals einstimmig die Verwaltung
gebeten, im Jahr 2011 mit der Realisierung des 2. Bauabschnitts der
Maßnahme Unterrather Straße „Klinke“ zu
beginnen. Sie wies darauf hin, dass nach der Neugestaltung des
Vorplatzes Klinke die dringend notwendige Verbesserung der Unterrather
Straße in diesem Bereich nicht länger hinaus geschoben
werden könne.
Die zügige Umsetzung des 2. Bauabschnitts ist sinnvoll und
notwendig, um Ordnung in die Verkehrsabläufe und
Parkmöglichkeiten zu bringen, die Fahrbahnflächen zu sanieren
(alte Straßenbahngleise) - zwischenzeitlich sind weitere
Winterschäden hinzugekommen -und den Containerstandort in der
vorgesehenen abgesenkten Form zu verwirklichen.
Die ab 2019 angedachten Kanalbaumaßnahmen dürften dabei kein
Hindernis darstellen, da der Stadtentwässerungsbetrieb den Ausbau
der Straße in seinen Planungen berücksichtigt und eventuell
notwendige Eingriffe so gering wie möglich halten werde. Die
Bezirksvertretung erinnerte ferner daran, dass die lnformationsvorlage
„Unterrather Straße - Klinke - 2. Bauabschnitt“
bereits am
25.11.2009 von ihr zur Kenntnis genommen wurde.
– Auf der Reide 53, 53a ist der Neubau eines 7-Familienhauses mit Tiefgarage geplant.
Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen
Fluchtlinienplanes 581/04, der unter anderem eine Fluchtlinie
festsetzt. Da es sich bei diesem Bebauungsplan nicht um einen
qualifizierten Bebauungsplan im Sinne des § 30 BauGB handelt,
erfolgt die planungsrechtliche Beurteilung im Übrigen nach §
34 BauGB. Die nähere Umgebung entspricht einem reinen Wohngebiet.
Geplant ist das vorhandene Wohngebäude abzubrechen und ein zwei-
bis dreigeschossiges Mehrfamilienhaus sowie eine Tiefgarage mit 9
Stellplätzen und 4 weiteren Stellplätzen mit Vorgarten zu
errichten. Der Neubau schließt direkt an das Gebäude Auf der
Reide 51 an.
Um das Bauvorhaben genehmigen zu können, ist eine Befreiung nach
dem Baugesetzbuch erforderlich, da von der festgesetzten Fluchtlinie
abgewichen werden soll.
Die Verwaltung hat keine Bedenken gegen die Erteilung der Befreiung, da
sie die Abweichung für städtebaulich vertretbar hält.
Die geplante Bebauung orientiert sich an den bestehenden
Wohngebäuden auf den Nachbargrundstücken 43, 47, 49, 51, 51a
und 55, die ebenfalls von der Baulinie zurückspringen.
Da sich das geplante Vorhaben nach Art und Maß der baulichen
Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt,
befürwortet die Verwaltung die Erteilung der Baugenehmigung.
Satzungsgeschützte Bäume sind von der Baumaßnahme nicht
betroffen.
Die Bezirksvertretung ist für die Entscheidung zuständig, da
eine Befreiung nach dem Baugesetzbuch erforderlich ist, die
planungsrechtliche Beurteilung im Übrigen nach § 34 BauGB
erfolgt und das Grundstück größer als 1.000 m2 ist.
Die Bezirksvertretung 6 beschloss einstimmig die gewünschte
Baugenehmigung einschließlich der erforderlichen Befreiungen zu
erteilen.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, den
Seiteneingang an der Straße „Am Röttchen“ vor
dem Tor des „Unterrather Friedhofs“ abzuschraffieren, um
das ständige Zuparken des Eingangs zu verhindern.
Die Schraffur wurde zwischenzeitlich aufgebracht.
– Schließlich hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung
gebeten, den am Lemgoer Weg, Ecke Korveyer Straße endenden Radweg
über Lemgoer Weg, Am Röttchen bis zur Unterrather
Straße durch Markierung der Fahrbahn zu verlängern.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit: Die Markierung von Schutzstreifen für den Radverkehr entspricht
der Straßenverkehrsordnung und einschlägigen Richtlinien und
erfolgt nach folgendem Prinzip: Auf der vorhandenen Fahrbahn wird auf
beiden Seiten eine gestrichelte Linie aufgebracht, die einen
Seitenstreifen für Radverkehr schafft. Dieser Seitenstreifen
sollte 1,60 m breit sein, mindestens jedoch 1,25 m. Zusätzlich
sind nach Bedarf Sicherheitsabstände zu parkenden KFZ vorzusehen.
Die verbleibende Fahrbahnbreite zwischen den Markierungslinien ist so
breit zu wählen, dass sich PKW begegnen können. Bei einer
Begegnung zweier LKW können diese auf den Schutzstreifen
ausweichen. Für die Begegnung von PKW sind mindestens 4,5 bis 5
m erforderlich.
Sollten Schutzstreifen markiert werden, muss die Fahrbahn also
mindestens 7 m breit sein. Der im Beschluss genannte Straßenzug
hat eine Regelbreite von 6 m, teilweise sogar geringer. Die Markierung
von Schutzstreifen ist daher nicht möglich.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Was macht eigentlich... Pfarrerin Gaby Palm?
Wir haben nachgeschaut.
Ja, Mitte September 2010 war es so weit. Wir besuchten Gaby Palm in
ihrer neuen Heimat Churwalden. Churwalden gehört zum Kanton
Graubünden-Schweiz, hat ca. 1220 Einwohner, liegt
luftlinienmäßig 8 km von der Kantonhauptstadt Chur entfernt.
Durch Churwalden führt die Straße in Richtung des
Wintersportortes Lenzerheide und weiter über den Julierpass nach
St. Moritz. Das Stätzerhorn mit 2574 m ist der höchste Punkt
von Churwalden. Um 1150 wurde durch die Errichtung einer Abtei
Churwalden gegründet. 1191 wurde der Ort als
Curwalde erstmals urkundlich erwähnt. Churwalden gehörte
lange zu Österreich und hat sich erst 1649 von Österreich
losgekauft. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Churwalden Luftkurort.
Um 1960 wurde Churwalden im Sog von Lenzerheide Wintersportort.
Als Spezialität wird das Bündner Fleisch in
Fleischtrocknereien hergestellt. Außerdem befindet sich in
Churwalden die größte Sommerrodelbahn der Welt mit einer
Länge von 3,1 km.
Wir nahmen an zwei Gottesdiensten teil. Die evangelische
Kirchengemeinde in Churwalden feierte nach dem Gottesdienst die
Einweihung des neugestalteten Begegnungsraumes. Auch wir wurden zu dem
„Fescht“ herzlichst begrüßt, super aufgenommen
und köstlich bewirtet.
Gaby Palm in der Kirche Churwalden
Zum nächsten Gottesdienst um 19.30 Uhr fuhren wir in das urige
Bergdorf Parpan. Der Ort gehört seit dem 1. Januar 2010 mit
zur Gemeinde Churwalden. Parpan hat nur ca. 265 Einwohner und wurde
1208 als Partipan erstmals urkundlich erwähnt. Neben dem
Schlössli Parpan hat uns die Dorfkirche schon mächtig
beeindruckt.
Um 1489 erbaut, strahlt der Kirchenraum schon eine gewisse Würde
aus. Gaby Palm‘s Predigt, dazu die passenden Abendlieder
versetzten uns in eine besonders festliche Stimmung.
Ja, während unseres Besuches haben wir festgestellt Gabi PaIm geht
es hervorragend. Sie hat das große Los gezogen, denn sie arbeitet
da, wo andere Urlaub machen.
Zufrieden traten wir unsere Heimreise an, wir haben uns überzeugt,
Gaby Palm geht es richtig gut. Ja, die Welt und das Leben ist
schön.
Christa Stephan, Horst Stephan, Elke Graeber
Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
KAB unterstützt Hilfsbedürftige
Die KAB-Gemeinschaft der Pfarren St. Maria u.d. Kreuze (Unterrath) und
St. Maria Königin (Lichtenbroich) hatte mit ihrem traditionellen
Trödelmarkt Ende Oktober einen Reingewinn von rund 5.000 Euro
erzielt. Fest stand, dass dieser Betrag wieder sozial benachteiligten
Mitmenschen zugute kommen sollte.
Kurz vor dem Weihnachtsfest hat der KAB-Vorstand nun eine erste
Entscheidung getroffen: Jeweils 500 Euro werden der
Altstadt-Armenküche, der franziskanischen Initiative gegen Armut
und Not e.V. sowie der Ordensgemeinschaft der Armen - Brüder des
hl. Franziskus Sozialwerke e.V. übergeben. 400 Euro gehen an das
Friedensdorf Oberhausen.
Weitere Spenden erhalten in Unterrath der Papst-Johannes-Kindergarten
und die Pfarrbücherei, die Kartäuser Mönche im
Allgäu und eine renovierungsbedürftige St. Thomas Church in
Indien. Ein Restbetrag wird für künftige Notfälle
bereitgehalten.
Unterrather Bürger sammeln für einen guten Zweck
Die Idee kam von dem neuen Inhaber des Blumengeschäftes Mathiessen
am Unterrather Friedhof. Nach dem Motto „Iss und trink und zahl
was du willst“ fand an jedem Adventswochenende bei oft eisiger
Kälte, am Geschäft an der Unterrather Straße 65 ein
Imbiss statt. Jeder Kunde, der Blumen kaufte, konnte sich
anschließend an
warmen Getränken, frischen gegrillten Würstchen, Feigen im
Speckmantel und selbstgebackenen Plätzchen erfreuen und gab
hierfür eine Spende.
Esther Mathiessens Vater, Hans Jürgen Thiele, der mit seiner Frau
dickverpackt der Kälte trotzte und jedes Wochenende hinter der
Theke stand, freute sich über die Spendenfreudigkeit der
Unterrather Bürger. Für die junge Familie Esther und
Christian Mathiessen, die erst Anfang des Jahres das Geschäft der
Eltern übernommen hatten, war es sehr wichtig etwas Gutes für
den Stadtteil zu tun.
Bei dieser Aktion kamen 700,-- Euro zusammen. Stolz und mit
großer Freude nahmen Birgit Muffert und Christiane Schmidt vom
St. Josef-Haus die Spende entgegen. Das Geld wird für ein
Theaterprojekt oder für die Anschaffung von Spielzeug verwendet.
E. Prill
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
03.03.1809 Kaiser Napoleon ernennt seinen 4 Jahre alten Neffen Louis Napoleon, Sohn des Königs von Holland,
zum Großherzog von Berg. Er behält sich die Verwaltung
des Großherzogtums selbst vor.
05.03.1904 Das Löbbecke-Museum wird eröffnet.
05.03.1949 Die IGEDO wird in Düsseldorf gegründet. Gleichzeitig findet im Ehrenhof die erste Modemesse statt.
14.03.1769 Der Friedhof vor dem Flinger Tor wird eröffnet.
15.03.1979 Gründung des Filminstituts (Vorläufer des Filmmuseums) der Stadt Düsseldorf.
19.03.1619 Die Jesuiten kommen auf Veranlassung des Herzogs Wolfgang Wilhelm nach Düsseldorf.
19.03.1909 Grundsteinlegung der Ursulinenschule, Fürstenwall.
23.03.1939 Der von Prof. Fritz Coubillier geschaffene Industriebrunnen wird am Fürstenplatz wieder aufgestellt.
24.03.1949 Der Robert-Schumann-Saal im Ehrenhof wird eröffnet.
25.03.1609 Todestag von Herzog Johann Wilhelm I.
27.03.1824 Durch Königliche Verordnung wird Düsseldorf zum Sitz des Provinziallandtages bestimmt.
01.04.1904 Die Friedhöfe Hamm, Bilk und Volmerswerth werden geschlossen und der Südfriedhof eröffnet.
01.04.1909 Die Gemeinden Heerdt, Eller, Gerresheim, Rath Himmelgeist, Ludenberg und Stockum werden nach
Düsseldorf eingemeindet.
04.04.1384 Herzog Wilhelm bestätigt die Privilegien der Stadt. Bilk, Derendorf und Golzheim werden der Stadt
einverleibt.
27.04.1984 Die neuen Räume des „ZAKK“, Zentrum
für Aktion, Kultur und Kommunikation, an der Fichtenstraße
werden eröffnet.
27.04.1984 Das Warenhaus Horten eröffnet im versetzten Carsch-Haus.
Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf
Osterbräuche
Österreich
Am Gründonnerstag (Antlaßtag) wird vermehrt Grünes
gegessen (z.B. Spinat, Kräutersuppe). An diesem Tag gelegte Eier
gelten als glücksbringend und unheilabwehrend (Antlaßeier).
Sehr verbreitet ist das Ratschengehen. Der Karfreitag (Feiertag
für Evangelische) wird vielfach als Fasttag gehalten, um 15 Uhr
wird auch in manchen öffentlichen Bereichen eine Gedenkminute an
den Tod Christi gehalten.
In der Osternacht (auf Ostersonntag) findet die kirchliche
Auferstehungsfeier statt, beginnend mit der Feuerweihe vor der Kirche.
Häufig wird das Osterlicht auch nach Hause getragen. Osterfeuer
auf den Bergen sind in den Bundesländern Kärnten, Steiermark,
Tirol, Niederösterreich und Bgld. verbreitet.
Am Ostersonntag werden in der Kirche Speisen (Schinken, Eier,
österliches Backwerk) geweiht. Am bekanntesten sind die vom
„Osterhasen gelegten“ gefärbten oder verzierten
Ostereier, mit denen oft „gepeckt“ wird (mit dem eigenen Ei
das des Gegners eindrücken). Kinder erhalten kleine Geschenke
(Eier, Süßigkeiten), die meist „vom Osterhasen“
versteckt werden.
Am Ostermontag fanden früher oft Flurbegehungen
(„Emmausgehen“ in Niederösterreich und in der
Steiermark) statt.
Osterbräuche
Schweden
In manchen Gegenden gehen Frauen, die noch ihren Liebsten erobern
möchten, nachts heimlich an eine Quelle oder einem Fluß, um
das Osterwasser zu holen.
Wenn sie das Holen des Wassers schweigend vollbracht haben und es ihnen
dann auch noch gelingt, den schlafenden Geliebten damit zu besprengen,
ohne daß er es merkt, steht einer gemeinsamen Zukunft nichts mehr
im Wege.
In Deutschland besteht der Osterstrauss, den man sich zu Hause
aufstellt, ja meistens aus frisch ausgetriebenen oder blühenden
Zweigen. Leider gibt es in Schweden um diese Jahreszeit noch keine
ausgetriebenen Zweige. Um aber trotzdem ein bisschen Farbe und
Frühlingsgefühle in die Wohnung zu bringen, nimmt man kahle
Zweige
und befestigt knallbunt eingefärbte Federn daran.
Sieht wirklich fröhlich aus, das Ganze!
Den Brauch, an den Osterstrauss gefärbte Eier zu hängen, ist hier allerdings weitgehend unbekannt.
Quelle: www.osterseite.de
AUFBRUCH
Über Nacht, vom ersten warmen Winde
kühn gemacht,
hat der März das Tal geschwinde
grün gemacht.
Wärmt der Wald sich, mager und gestrüppig
erst das Fell,
bald des Kirschbaums Knospen, üppig
bersten hell.
Süßer Regen weint den weh gefrornen
Garten auf.
Blüten, die im Schnee verlornen,
warten drauf.
Hinter das vom Winter aus gebleichte
Grau der Welt
ist nun schon das frühlingsleichte
Blau gestellt.
Morgen kommt die Sonne: Furcht und Hoffen
stöhnt vom Schlag –
von des Lichtes Blitz getroffen
tönt der Tag!
Eugen Roth
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Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.! Senden Sie die ausgefüllte Beitrittserklärung
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Postfach 30 0123
40401 Düsseldorf
Beitrittserklärung
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.........................................................................................................................
Geburtstag:
..................................................................................................................................
Beruf:
.................................................................................
Telefon: ...........................................
Straße und Haus-Nr.:
................................................................................................................
PLZ und Wohnort:
......................................................................................................................
Eintrittsdatum: .........................................................
Jahresbeitrag 11,– € (Familienmitglieder je 3,– €)
Konten:
Stadtsparkasse Düsseldorf
Commerzbank AG
Kto.-Nr. 100 480 9305
Kto.-Nr. 483 083 000
BLZ 300 50110
BLZ 300 800 00
Ich bin damit einverstanden, dass meine persönlichen Daten veröffentlicht und bei evtl.
Anschriftenänderungen weitergegeben werden.
.................................................................................
Unterschrift
Ermächtigung zum Einzug von Forderungen durch Lastschriften
Hiermit ermächtige(n) ich den Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich
e.V. widerruflich, die von mir zu entrichtenden Zahlungen wegen Mitgliedsbeitrag
bei Fälligkeit zu Lasten meines Kontos
Nr. ............................................ bei
.................................................................................................
BLZ .......................................... durch Lastschrift einzuziehen.
Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des
kontoführenden Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Ich verpflichte mich,
jede Änderung dem Verein unverzüglich mitzuteilen. Teileinlösungen werden im Lastschriftverfahren
nicht vorgenommen.
......................................................................
.................................................................................
Ort, Datum Unterschrift
2011-1
In eigener Sache
Mitglieder,
die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag,
Einzugsermächtigung oder Bareinzahlung bisher auf das Konto des
Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins
bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100 480 9305, BLZ 300 50110
oder
bei der Commerzbank AG, Kto.-Nr. 483 083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V.
zum Jahreswechsel 2010/2011
Liebe Unterrather und Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger, liebe Vereinsmitglieder!
Erlauben Sie mir zunächst eine kleine Rückschau auf das hinter uns liegende Jahr 2010.
Leider hielten auch im letzten Jahr diverse negative Ereignisse die
Welt in Atem. Wer glaubte, dass die beängstigende
Weltwirtschaftskrise so langsam überwunden sei, der wurde durch
immer wieder aufflammende Brandherde eines besseren belehrt. Ich
erinnere nur an die Hiobsbotschaften aus Portugal und Irland. Es wird
wohl noch geraume Zeit brauchen, bis wir uns einigermaßen wieder
in Sicherheit wiegen können, wobei man natürlich auf der
anderen Seite manche Pressemeldungen auch nicht überbewerten
sollte. In diesem
Zusammenhang wirklich positiv zu vermerken ist, dass die deutsche
Wirtschaft wieder in Schwung gekommen ist. Es bleibt zu hoffen, dass
dies noch möglichst lange so anhält. Der Rückgang der
Arbeitslosenzahlen stimmt uns ebenfalls positiv.
Was hingegen bedenklich ist bzw. sogar sehr erschüttert auf uns
wirkte, waren die Geschehnisse und Katastrophen im Umwelt-, Klima- und
in übrigen Naturbereichen. Zunächst ist zu denken an das Tief
„Daisy“ welches uns den härtesten Winter seit 50
Jahren bescherte. Erwähnen möchte ich auch das Erdbeben in
Haiti mit den massiven dramatischen Folgen. Die Ölpest im Golf von
Mexico sorgte für die größte uns vorstellbare
Umweltkatastrophe. Der Vulkanausbruch in Island legte die
Flugsicherheit in ganz Europa lahm. Im Sommer hatten wir in ganz
Deutschland teilweise Temperaturen, die für viele ein nicht
unerhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Schließlich
möchte ich Sie beim Lesen dieser Worte auffordern, unserer im
letzten Jahr in Afghanistan gefallenen Soldaten zu gedenken. Es bleibt
zu hoffen, dass wir in diesem Jahr keine weiteren toten Soldaten
beklagen müssen.
Aus der Vereins- und Vorstandsarbeit des Bürgervereins im letzten
Jahr kann ich Ihnen Gutes aber auch weniger Gutes berichten.
Ein die Unterrather und den Bürgerverein immer wieder
beschäftigendes Thema ist der „zweite Bauabschnitt
Klinke“. Trotz aller Bemühungen des Bürgervereins, der
Bezirksvertretung und der Verwaltung war leider kein Fortkommen in
dieser Sache zu erreichen. Man ist zudem auf neue Probleme
gestoßen, die jedoch noch keinen
neuen Verhandlungen zugeführt wurden. Ich kann Ihnen an dieser Stelle versichern, dass wir intensiv am Ball bleiben.
Unser größtes Sorgenkind in diesem Zusammenhang ist die
Gaststätte „Zur Klinke“. Wie Sie sich sicherlich
erinnern werden, sollte im Mai 2009 die Neueröffnung sein. Bis
heute hat sich dort jedoch noch nichts getan. Das Amt für
Denkmalschutz hat mir nach einem Gespräch zugesichert, dass man
sich der Sache annehmen werde.
Wenn man als Unterrather Bürger mit ansehen muss, wie der Zerfall
des Hauses fortschreitet, verspürt man schon eine gewisse Ohnmacht
und Traurigkeit. Ich hoffe, dass es recht bald zu weiterführenden
Gesprächen mit den Rechtsinhabern kommen wird, die Ergebnisse und
Taten folgen lassen. Sehr bedauerlich ist auch, dass Diebe selbst vor
der Gedenkstätte „Gut Heiligendonk“ nicht halt machen.
Es wurde die wunderschöne Kupfertafel gestohlen. Man muss sich
wirklich fragen, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht. Die
Familie Schulten wird wohl in absehbarer Zeit eine neue Tafel anbringen
lassen, die dann hoffentlich von Dieben verschont bleibt.
Positiv erwähnen möchte ich unsere in jeglicher Hinsicht
gelungene Tagestour in den Naturpark Nordeifel. Karlheinz Kürpig
hat sich wieder einmal als hervorragender Organisator bewiesen. Ich
fiebere schon ein wenig der diesjährigen Jahresfahrt entgegen.
Im Juli letzten Jahres konnten wir ein tolles PlatzDafest bei
schönem Wetter feiern. An dieser Stelle möchte ich nochmals
„Danke“ sagen an alle Helfer und sonstigen Personen, die
uns tatkräftig unterstützt haben.
Der Bürgerverein hat sich sehr darüber gefreut, dass der
Stadtteil Unterrath ein eigenes Wappen bekommen hat. Die Initiative
hierzu ging von unserem Mitglied Dietmar Schäfer aus. In
Zusammenarbeit mit unserem Ehrenmitglied Heinz Baumgarten, der die
Schirmherrschaft für die gesamte Angelegenheit übernommen
hat, wurde ein wirklich tolles Wappen ausgewählt. Ich möchte
allen Interessierten empfehlen, auf der Internetseite www.onaerod.de
einmal die Rubrik „Das Unterrather Wappen“ anzuklicken.
Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass der
Bürgerverein zum Jahreswechsel alle Kindergärten in Unterrath
und Lichtenbroich mit einer angemessenen Geldspende bedacht hat. Ich
bin schon ein wenig stolz darauf, dass unsere Mitgliederversammlungen
immer recht gut besucht sind. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass
sich so wenig jüngere Leute in unsere Sache einbringen, die
letztlich doch allen zu Gute kommt. Ich hoffe das sich
dies in Zukunft noch ändern wird.
Mein besonderer Dank gilt der Bezirksvertretung und der Verwaltung
für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenfalls
möchte ich Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
für die gemeinsame
Redaktionsarbeit für das Heimatblatt danken. Insbesondere
möchte ich aber auch allen Unterrather und Lichtenbroicher
Bürgerinnen und Bürgern, die uns im letzten Jahr so toll
unterstützt haben, Dank sagen.
Nicht zuletzt gilt mein Dank allen Vereinsmitgliedern und meinen
Vorstandskolleginnen und -kollegen, die mir immer mit Rat und Tat zur
Seite stehen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfolgreiches und frohes Jahr 2011.
Erika Prill, 1. Vorsitzende
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Mit Beschluss des Rates vom 04.09.2008 wurde die Verwaltung
beauftragt, einen Masterpian für die Umrüstung vorhandener
Beleuchtung auf LED-Beleuchtung für die Stadt Düsseldorf zu
entwickeln, wobei der Realisierung einer Umrüstung vorhandener
Gasbeleuchtung eine grundsätzliche Planung vorgeschaltet werden
sollte.
Da die zu klärenden Fragen bei der Umrüstung vorhandener
Gasbeleuchtung nicht nur den Einsatz durch LED-Technik, sondern auch
durch andere energieeffiziente Leuchtmittel, z. B.
Natriumdampf-Hochdrucklampen (NaH-Lampen), betreffen, wurde der
Masterplan energieeffiziente Straßenbeleuchtung erarbeitet.
Grundlage für diesen Plan sind die Beschlüsse des Rates zum gesamtstädtischen Klimaschutzprogramm „Die
Schöpfung bewahren“ und zum „Lichtmasterplan II“.
Vor dem Hintergrund der öffentlich geführten Diskussion zum
Erhalt des Gaslichtes in Düsseldorf wird der künftige Umgang
mit der Gasbeleuchtung im Masterplan konkretisiert. Bei der Aufstellung
des Masterplans wurde insbesondere die kulturelle und
stadtbildprägende Beleuchtung historischer Gasleuchten den
Belangen des Klimaschutzes (insbesondere C02-Emissionen), den
Betriebskosten (Lichtausbeute und Unterhaltungskosten)
sowie den Aspekten der Verkehrssicherheit und der
Kriminalprävention (Straßenausleuchtung)
gegenübergestellt und bewertet.
Der Masterplan „energieeffiziente Straßenbeleuchtung“
ist als technische Handlungs- und Umsetzungsrichtlinie zu verstehen. Er
soll bereits bestehende Beschlüsse ergänzen und erfasst einen
Zeitraum von 5 Jahren, da mit fortschreitender technischer Entwicklung
eine Überprüfung und Aktualisierung auch im Hinblick auf die
festzulegenden Maßnahmen geboten ist.
Im Stadtbezirk sollen rund 140 technische Standard-Gasleuchten
(Reihen-, Ansatz- und Aufsatzleuchten) durch effiziente elektrische
Leuchten ersetzt werden.
Im Bezirk 6 sollen in Unterrath auf der Unterrather Straße noch
im Jahr 2010 34 Reihen- und Aufsatzleuchten durch effiziente
elektrische Leuchten ausgetauscht werden. Für den Rather Kreuzweg
sollen 41 neue Leuchten im Jahr 2012 angebracht werden; auf der
Kürtenstraße sollen 28 und auf der Dorstener Straße 18
Leuchten umgerüstet werden. Mit der Realisierung ist im Jahr 2012
zu rechnen. Auf der Theodor-Straße sollen im Jahr 2013 10 neue
Leuchten angebracht werden.
Die Bezirksvertretung nahm diesen Masterplan mehrheitlich zur Kenntnis.
Aus den Reihen der Bezirksvertretung wurde eingewendet, dass es sehr
schön wäre, wenn die Straßenzüge einheitlich mit
Leuchten desselben Typs versehen würden.
Auch bat die Bezirksvertretung mehrheitlich die Verwaltung, den
Betroffenen vorzeitig eine umfassende Information über die
vorgesehene Umrüstung zu erteilen, da mit dem Austausch der
Leuchten grundsätzlich Anliegerbeiträge nach den
Kommunalabgabengesetz zu erheben sind.
Für die Beitragsberechnung werden derzeit bei
Anliegerstraßen 50 %, bei Sammelstraßen 30 % und bei
Hauptverkehrsstraßen 10 % der lnvestionskosten herangezogen.
– Mehrheitlich nahm die Bezirksvertretung die Entwürfe des
doppischen Produkthaushalts für das Haushaltsjahr 2011, den
Vorbericht und die Anlagen zum Haushaltsplan 2011 sowie die
bezirksbezogenen Haushaltsansätze 2011 der Stadt Düsseldorf
zur Kenntnis.
Ebenfalls mehrheitlich wurde die Verwaltung gebeten, in den Haushalt
noch Mittel für die Errichtung einer öffentlichen Toilette
vor der Firma Rossmann an der Driburger Straße / Ecke
Westfalenstraße sowie für den Bau der Ortsumgehung Rath in
den Haushalt mit aufzunehmen.
– In ihrer Sitzung am 26.05.2010 bat die Bezirksvertretung die
Verwaltung um Prüfung, ob der Gebäudekomplex Unterrather
Straße 27 bis 41 unter Denkmalschutz gestellt werden könne.
Hierzu teilt die Verwaltung mit, dass der Denkmalwert der Gebäude
erneut vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR)
überprüft wurde.
Mit Schreiben vom 09.07.2010 teilte der LVR mit, dass der
Gebäudekomplex keine Denkmaleigenschaften aufweist und es sich
nicht um ein Denkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes
handelt.
Dieser Einschätzung schließt sich die Untere Denkmalbehörde an.
– Auf der Theodorstraße 283 ist der Neubau eines Küchenfachmarktes vorgesehen.
Ursprünglich beabsichtigte der Bauherr eine extensive
Dachbegrünung. Hiervon ist er zwischenzeitlich abgerückt und
hat einen Antrag auf veränderte Ausführung zur Baugenehmigung
mit Verzicht auf die Dachbegrünung eingereicht.
Dieser Antrag wurde zunächst von der Verwaltung abgelehnt. Der
Antragsteller bat im Juni 2010 nochmals um Überprüfung der
Entscheidung, bevor er den Klageweg beschreiten würde.
Eine erneute Prüfung ergab, dass die zwangsweise Durchsetzung der
Dachbegrünung nicht erfolgversprechend ist, zumal der
rechtsverbindliche Bebauungsplan hierzu keine Festsetzungen
enthält.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Der Vorstand und die Redaktion gratulieren
Am
11. November 2010 feierten unser Vorstands- und
Ehrenausschußmitglied Hans-Werner Spieshöfer und seine
Gattin Nandi das Fest der Goldenen Hochzeit.
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion gratuliert nachträglich
ganz herzlich zu diesem Anlass und wünscht dem Jubilarpaar noch
viele Jahre gemeinsames Zusammensein, Gesundheit und Gottes Segen.
Der Vorstand und die Heimatblattredaktion
Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Haushalt 2011 verabschiedet
Die Beratungen des städtischen Haushalts 2011 durch die
Bezirksvertretung 6 sind abgeschlossen. Dabei konnte ich
persönlich mit besonderer Freude feststellen, dass die Umsetzung
des II. Bauabschnittes „Unterrather Straße/Klinke“
gesichert ist. Voraussichtlich schon in der nächsten Sitzung der
Bezirksvertretung soll der konkrete
Bau- und Finanzierungsbeschluss gefasst werden. Die Bezirksvertretung
verzichtete aus Gründen der Haushaltskonsolidierung weitgehend auf
neue Erhöhungsanträge.
Zwei Projekte waren ihr aber so wichtig, dass dafür
zusätzlich zum Verwaltungsentwurf Mittel in den Haushalt 2011
eingestellt werden sollen:
- Eine öffentliche Toilette im Bereich Westfalenstraße und
- die Planungen für den Bau der Ortsumgehung Rath.
Schwerpunkte des Gesamthaushalts 2011 sind u.a.:
- Keine Steuererhöhungen. Das kommt den Unternehmen und den
mittelständischen Betrieben in unserer Stadt zugute. Aber auch den
Mietern und Hausbesitzern, die keine höheren Grundsteuern bezahlen
müssen.
- Der soziale Bereich. Die Beitragsfreiheit in den
Kindertagesstätten bleibt erhalten. Die Angebote für die
unter Dreijährigen werden ausgebaut.
- Neben den eigenen städtischen Leistungen im Sozialbereich ist
auch die Unterstützung der Wohlfahrtsverbände gesichert -
für die Arbeit der Kindergärten bis hin zu den Zentren Plus
für die Senioren.
Die Wirtschaftskrise ist zwar nicht spurlos an der Stadt
vorübergegangen. Aber die verantwortungsbewusste Haushaltspolitik
der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass der hohe Standart bei
den
Leistungen für die Bevölkerung gehalten und sogar ausgebaut werden konnte.
Jürgen Buschhüter, Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6
Sitzungstermine der Unterrather Funken Blau Gelb
Samstag, 26. Febr. 2011 Retematäng - Sitzung Motto: Alle Mann an
Bord - Funken Ahoi Sitzungspräsident: Michael Siebel Beginn: 19:45
Uhr, Einlass: ab 18:15 Uhr Programm: Funkies, Prinzenpaar, 2
Didi‘s, Kapusta,
Dat Fimmännche, Blöd+Blöd, Froende u a. Festzelt: auf
dem Schützenplatz Kartäuser Str. Eintritt: Euro 25,-.
Kostenlose Parkplätze vorhanden,
ohne Auto mit Linie 707, 715,729,730,760 oder S 11 erreichbar.
Kartenbestellung über Coupon (liegt in Unterrather
Geschäften), ab 10. Januar im Direktverkauf bei der Bäckerei
Schmitz, Kalkumer Str. 2
oder www.unterrather-funken.de
Sonntag, 27. Febr. 2011 Kindersitzung Motto: Alle Mann an Bord - Funken
Ahoi Sitzungspräsident: Karina und Björn Bähren Ab 14
Uhr großer Umzug mit Schulklassen und 3 Musikkapellen von der
Piwipp zum Festzelt Kartäuser Str. Ab 14:45 Uhr Eintritt, Beginn
Programm ab 15 Uhr Eintritt: Euro 5,- Programm: Kindertanzgruppe Blau
Gelb, Funkies, Kinderprinzenpaar Lars und Finja, Musikclown, Stefan
Schmitz u.a. Karten an der Kasse.
Mittwoch, 2. März 2011 Damensitzung Motto: Alle Mann an Bord -
Funken Ahoi. Sitzungspräsidentin: Uschi Pannenbecker Beginn:
18:50 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr Eintritt: Euro 25,- Programm mit
Empfang des Prinzenpaares, Ulli Binger, Manni der Rocker, Engelchen
Hedwig, Piefe Mollies u.a. Festzelt: auf dem Schützenplatz,
Kartäuser Str. Kostenlose Parkplätze vorhanden, ohne Auto mit
Linie 707, 715, 729, 730, 760 oder S 11 erreichbar. Kartenbestellung
über Coupon (liegt in Unterrather Geschäften), ab 10. Januar
im Direktverkauf
bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder über www.unterrather-funken.de
Freitag, 4.3.2011 2. Jugendsitzungsparty - Party Motto: 100 % Fun - 0 ‰ Alkohol Leitung: Stefan Schmitz
Programm: Karaoke, Musik, Funkies, Super-Ingo Beginn: 19 Uhr, Einlass: ab 18:15 Uhr Eintritt: Euro 7,- nur an der Abendkasse
Sonntag, den 6. März 2011 Herrensitzung Motto: Alle Mann an Bord -
Funken Ahoi Sitzungspräsident: Michael Siebel Beginn: 11Uhr,
Einlass: ab 9:30 Uhr Programm: Peter Fassbender, Martin Schobs, Klaus
und Willi, Manni der Rocker , Fetzer u.a. Festzelt auf dem
Schützenplatz, Kartäuser Str. Kostenlose Parkplätze
vorhanden,
ohne Auto mit Linie 707, 715, 729,730,760 oder S 11 erreichbar,
Kartenbestellung über Coupon (liegt in Unterrather
Geschäften), ab 10 Januar im Direktverkauf bei der Bäckerei
Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder über www.unterrather-funken. de
Erinnerungsdaten 2011 für Düsseldorf
1871 Gründung des Bachvereins.
01.01.1771 Eröffnung der kaiserlichen Posthalterei an der Flinger Straße 20.
01.01.1801 Die Allgemeine Armenanstalt wird gegründet.
01.01.1831 Die Cellitinnen erhalten zum Krankenhaus das Karmelitessenkloster geschenkt.
01.01.1936 Gründung der Rheinmetall-Borsig AG.
03.01.1836 Gründung der Provinzial Feuerversicherungsanstalt.
05.01.1876 Eröffnung der Schlachthalle an der Golzheimer Insel.
07.01.1636 Erlass der ersten Brandordnung.
09.01.1651 Pfalzgraf Johann Wilhelm genehmigt die Niederlassung der Franziskaner und schenkt ihnen ein Haus
auf der Zitadelle.
09.01.1866 Gründung des Vereins der Ärzte Düsseldorf.
12.01.1851 Das Rathaus und das Theater erhalten Gasbeleuchtung.
13.01.1806 Maximilian Joseph, Herzog von Jülich, Kleve und Berg, wird König von Bayern.
14.01.1926 Gründung der Veinigten Stahlwerke AG mit Sitz in Düsseldorf.
16.01.1876 Eröffnung der rheinischen Eisenbahn Düsseldorf-Rath.
16.01.1961 Erste Implantation eines Herzschrittmachers in der Medizinischen Klinik.
18.01.1896 Einweihung des ausgemalten Stadtverordneten-Saales im neuen Rathaus.
22.01.1901 Die Stadtverordeten beschließen die Errichtung eines Volksschul-Lehrerinnen-Seminars.
25.01.1826 Das Haupt des Hl. Apollinaris wird aus St. Lambertus nach Remagen zurückgebracht.
25.01.1876 Dr. Herbert Eulenberg, Dichter und Schriftsteller, geboren. An seinem 70. Geburtstag, am 25.1.1946,
wird er zum Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf ernannt.
27.01.1896 Die Kleinbahn (elektr. Straßenbahn) Grafenberg - Ratingen wird eröffnet.
31.01.1926 Wiedereröffnung der Staatlichen Kunstakademie.
Febr. 1951 Gründung des Düsseldorfer Kinderballetts.
01.02.1836 Gründung der Speditions- und Schifffahrtgesellschaft Cretschmar.
01.02.1946 Die revidierte Gemeindeordnung wird eingeführt. Danach wird der bisherige Stadtverordnete Karl
Arnold zum Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und
der Stadtverordnete Peter Waterkortte zum
Bürgermeister ernannt. Zum Oberstadtdirektor wird der
bisherige Oberbürgermeister Walter Kolb
gewählt. Sein Stellvertreter (Stadtdirektor) ist der
Beigeordnete Dr. Walther Hensel. Die Ernennung
erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung. Stadtdirektor Roland wird
zum Oberverwaltungsdirektor
ernannt.
02.02.1821 Prinz Friedrich von Preußen bezieht als Kommandeur der 14. Division Schloss Jägerhof.
02.02.1886 Gründung der Düsseldorfer Volksbüchereien.
05.02.1856 Die Eisenbahnstrecke Düsseldorf-Duisburg wird eröffnet.
05.02.1946 Das Düsseldorfer Amtsblatt erscheint erstmalig.
06.02.1876 Erstmals fährt eine Straßenbahn (zunächst als Pferdebahn) nach Düsseldorf.
09.02.1841 Eröffnung der Köln-Mindener Bahnstrecke bis Düsseldorf.
12.02.1826 Prinz Georg von Preußen wird auf Schloss Jägerhof geboren.
14.02.1966 Gründung der Universität Düsseldorf.
16.02.1856 Heinrich Heine stirbt in Paris.
18.02.1961 Erster Spatenstich für den neuen Stadtteil Garath.
21.02.1881 Dr. h.c. Hugo Henkel, in Düsseldorf geboren. Er wurde am 26.9.1951 zum Ehrenbürger der Stadt
ernannt.
22.02.1591 Friedrich von Spee, der Dichter der Trutznachtigall, wird in Kaiserswerth geboren.
22.02.1986 Einweihung des Weiterbildungszentrums am Berthavon-Suttner-Platz.
Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf
Heilige Drei Könige auf Puerto Rico
Blumen unterm Bett
Das
würden deutsche Kinder sicher nicht akzeptieren: In Puerto Rico
bekommen die Kleinen erst am 6. Januar ihre Weihnachtsgeschenke. Der
„Dia de los Reyes Magos“, der Tag der Heiligen Drei
Könige, ist ein wichtiger Teil der einheimischen Folklore. Dazu
gehört auch, dass die Kinder am Vortag - bei Temperaturen um die
30 Grad - Blumen, Gras und Stroh sammeln, das Ganze in Schuhkartons
packen und diese nachts unter ihr Bett stellen - als Stärkung
für die Kamele der Könige. Denn die Weisen aus dem Morgenland
sollen in der Nacht
kommen und Geschenke mitbringen, so die Hoffnung. Wer im Vorjahr brav
war, bekommt Süßigkeiten und Spielzeug, wer sich allerdings
vermeintlich schlecht benommen hat, auch schon einmal nur Kohle oder
eine Schaufel Dreck in den Karton. Tagsüber ziehen dann vor allem
junge Leute mit Musik von Haus zu Haus. Zur Belohnung wird oft ein
„Coquito“, ein Kokosliköre serviert.
Quelle: Michaels Kalender 2011
KAB-Trödelmarkt 2010
Am
Wochenende Samstag - 30. Oktober und Sonntag - 31. Oktober fand im
Pfarrzentrum von St. Maria unter dem Kreuze der traditionelle
Trödelmarkt der KAB von St. Maria unter dem Kreuze und St. Maria
Königin statt. Den „Markttagen“ war natürlich
bereits jede Menge Arbeit vorausgegangen: Der Trödel mußte
angenommen und z.T. auch abgeholt, sortiert und ausgezeichnet werden;
außerdem wurde eine Caféteria, ein Waffelstand und eine
Grillbude für das leibliche Wohl der Besucher(innen) aufgebaut.
Am Samstag um 15 Uhr ging der Ansturm dann los. Da wurde es dann erst
mal richtig eng, denn viele „Profi‘s“ wissen
längst, daß man bei der KAB so richtig günstig
einkaufen kann. Aber auch im Verlauf beider Tage durften sich die
Verantwortlichen über einen durchschnittlich regen Besuch freuen.
Arbeits- und Zeitaufwand hatten sich mal wieder gelohnt: Kassierer
Josef Trost konnte bereits am Sonntagabend bekannt geben, daß der
Umsatz sich in Richtung 6.200 Euro bewege. Nach Abzug aller Auslagen
verblieb schließlich ein Reingewinn von annähernd 5.000 Euro.
An dieser Stelle gilt ein herzlicher Dank allen, die zu diesem - wie
wir meinen - schönen Erfolg beigetragen haben, sei es durch die
Spende von Trödel und Kuchen, den Besuch der Veranstaltung,
verbunden mit dem Öffnen ihrer Geldbörsen oder durch den
Einsatz ihrer Arbeitskraft. „Vergelt‘s Gott“.
Über die Verwendung des Reinerlöses dieses erneut
erfolgreichen Trödelmarktes wird der Vorstand zu einem
späteren Zeitpunkt entscheiden und auch informieren. Auf jeden
Fall wird er wieder sozial benachteiligten Menschen zugute kommen.
Jürgen Buschhüter - KAB-Vorsitzender -
2010-6
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Heinz-Dieter und Leni Dahmen, Fuchsweg 4, Kaarst
Fa. Norni Inh. Norbert Nitsch, Sanitär + Heizung, Unterrather Str. 69
Andreas Strey, Lichtenbroicher Weg 10
Wir trauern um unsere Mitglieder
Hannelore Gerß †
* 05.03.1926 † 11.08.2010
Dieter Rindlaub
* 05.08.1939 † 17.09.2010
Martinszüge in Unterrath und Lichtenbroich
Kartause-Hain-Schule, Unterrather Straße Dienstag, den 9. November 2010
Um
17.15 Uhr geht es los vom Schulhof Unterrather Str. 76 über die
Ahornallee, Beedstr., Im Huferfeld, Am Walbert, Kartäuserstr. zum
Schützenplatz. Dort bilden ein Martinsfeuer und die Mantelteilung
den traditionellen Abschluss.
Lichtenbroich
Freitag,
den 5. November 2010 Aufstellung ab 16.30 Uhr am Einbrunger Weg. Beginn
des Zuges um 16.45 Uhr. Zugweg: Einbrunger Weg, Krahnenburgstr.,
Lichtenbroicher Weg, Volkardeyer Weg, Buchholzer Weg, Niederbeckstr.
zur Wiese am Einbrunger Weg. Dort findet die Mantelteilung statt.
Programm Martinsverein e.V. Unterrath-West
Laternenausstellung in der Bücherei: 7.10.10 - 2.11.10 Martinssingen in der Bücherei: 2.11.10 um 17.00 Uhr
Martinszug: 4.11.10 um 17.00 Uhr Aufstellung: Elsa
Brandström-Schule um 16.45 Uhr Zugweg: Golzheimer Heide,
Mühlig-, Diezel-, Dohlen-, Auerhahn-, Reiher-, Bachstelzen-,
Mühlig-, Diezel- und Krönerweg, Golzheimer Heide zum Schulhof
der St. Bruno-Schule. Dort findet die Mantelteilung statt.
Pfarrer Wilfried Hörri hielt letzte Predigt in der Matthiaskirche in Düsseldorf-Lichtenbroich
Im
September 2010 verabschiedete sich Pfarrer Wilfried Hörri von der
Matthiaskirche nach 32 Jahren mit einem Gottesdienst von seiner
Gemeinde. Als 17-Jähriger wurde er von seinem damaligen Pfarrer
Hof aus Langenberg gebeten, Kindergottesdiensthelfer zu werden. Die
offene Art seines Pfarrers imponierte ihm sehr, sodass er sich
letztlich entschied ein Theologiestudium zu beginnen. Er studierte in Tübingen u. a. bei Professor Moltmann.
1978 zog er in das Pfarrhaus der Matthiaskirche und nahm die Arbeit im
neu errichteten Gemeindezentrum auf. Damals lag die Matthiaskirche noch
auf freiem Gelände; rings herum gab es durch Holzzäune
begrenzte Wiesen. Allerdings lag die Kirche in der Nähe des
seinerzeit geplanten Einkaufsze ntrums. Heute bilden die Kirche sowie
das Einkaufszentrum das Zentrum von Lichtenbroich. Bevor Pfarrer
Hörri seinen Dienst antrat, war die Pfarrstelle 2 Jahre vakant.
Ein Gemeindeleben gab es quasi nicht mehr. Pfarrer Hörri machte
sich zunächst zur Hauptaufgabe den langsamen Aufbau eines
geeigneten Kindergottesdienst- und Konfi-Freizeitenhelferkreises. Ohne
die Mithilfe seiner Frau Johanna, die sich um die Kindergruppen und den
Frauenabendkreis kümmerte, wäre dies kaum möglich
gewesen.
Besonders wichtig war ihm, die Gemeinde als Lebensraum zu gestalten, in
dem immer wieder versucht werden konnte, den christlichen Glauben zu
leben. Hierzu gehörten zum Beispiel offene Feste und viele
Familiengottesdienste. Vor allem war ihm aber auch wichtig, Menschen an
Lebensschwellen wie Taufe, Konfirmation, Trauung oder Tod zu begleiten.
Dies begründete auch seine Mitarbeit bei der Notfallseelsorge. Ein
großes Anliegen war ihm weiterhin die Jugendarbeit. Im KOT, der
„Kleinen offenen Tür“, werden heute Kinder bis 14
Jahre betreut. Mit Aktionen wie „Hand in Hand“ und
„Jazz im Matthias“ sammelte er Gelder für Projekte mit
Jugendlichen. Außerdem setzte er sich für ein Zentrum Plus
in Lichtenbroich ein, das 2009 eröffnet wurde. Es handelt sich um
eine Begegnungsstätte für ältere Menschen im Stadtteil.
Hörri hält nämlich die wohnortnahe Betreuung aller
Menschen für wichtig.
Trotz Abschied in den Ruhestand denkt Pfarrer Hörri noch nicht ans
Ausruhen. Nach seinem Umzug möchte er zunächst einmal das
neue Umfeld erkunden, sich um seine Enkel kümmern und dann langsam
als normales Gemeindemitglied in der neuen Gemeinde ankommen und
vielleicht besucht er auch wieder Theologievorlesungen an der
Universität in Bochum.
Die Redaktion wünscht Pfarrer Hörri und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Die Redaktion
A52 – harte Geduldsprobe für die Anwohner des Stadtbezirks
Seit
Sonntag, dem 28. August 2010, steht der Nördliche Zubringer dem
Verkehr wieder komplett zur Verfügung. In den Wochen davor war die
Geduld der Anwohner unseres Stadtbezirks auf eine harte Probe
gestellt worden. Ob auf der St. Franziskusstr., der OberratherStr.,
Rather Broich, Rather Kreuzweg, Kürtenstr. bis hin zur Kalkumer
Str. kam es zu Staus – verbunden mit erheblichen Belastungen. Und
dies, obwohl die Arbeiten bewusst in die Schulferien verlegt wurden.
Der Nördliche Zubringer war auf seiner gesamten Länge vom
Ausbauende A52 bis zur Grashofstr. in hohem Maße
sanierungsbedürftig. Starke Spurrillenbildung, beschädigter
Oberbau und zu geringer
Querschnitt der Fahrbahnen – im Interesse der Sicherheit konnte
die Maßnahme nicht länger verschoben werden. Gleichzeitig
wurde der Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Vogelsanger Weg
entschärft, durch eine dritte Aufstellspur und die Verbreiterung
der Linksabbiegespur. Trotz aller Mehrbelastungen, die Sicherheit ging
vor. Und schließlich haben Verwaltung und Bauunternehmen auch den
Zeitplan weitgehend einhalten können. Überhaupt können
wir als Düsseldorfer sehr zufrieden sein, dass die Stadt in der
Lage ist, nicht nur die 3 Mio. Euro für den Nördlichen
Zubringer zu investieren, sondern alle notwendigen
Straßensanierungen auch finanziell sicher zu stellen. Dabei
werden nicht nur Schäden beseitigt und damit die notwendige
Verkehrssicherheit wieder hergestellt, immer mehr Straßen
erhalten auch die lärmorientierte Asphaltdecke. Eine
verantwortungsbewusste
Haushaltspolitik kann auch in Zukunft gara ntieren, dass weiter in
unsere Stadt investiert wird – auch in einen
leistungsfähigen, sicheren und umweltfreundlichen Ausbau unserer
Straßen.
Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher
„Coole Kids geben 8“
Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Grundschülern
verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr näher zu
bringen. Ihre Angebote verbindet sie mit einem Wettbewerb für die
Grundschüler. In diesem Jahr hat die Grundschule Krahnenburgstr.
an dem Wettbewerb teilgenommen und einen der 10 Preise im Wert von
1.000,00
Euro gewonnen. Die Schüler wünschten sich spezielles
Bewegungsspielzeug, u. a. 2 Pedalo-Roller, 2 Pedalo-Stelzen und 2
Federbretter. Diese werden zukünftig von den Lehrern bei der
Verkehrserziehung der Schüler eingesetzt.
Mitgeteilt von Veronika Dalbert-Schneider
Regimentskönigspaar 2009/2010 sammelte Spenden für die Aktion „Herzwerk“
Mit
Ralph Koenen von der Firma Elektro Koenen war in diesem Jahr ein
Mitglied des „Bürgervereins Unterrath e. V.“
amtierender König der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft
Düsseldorf-Unterrath. Das Unternehmen, welches seit nunmehr 23
Jahren durch Ralph Koenen als Geschäftsführer vertreten wird,
feierte am 21. Juli 2010
sein 90-jähriges Bestehen. Als einer der ältesten
Familienbetriebe in Düsseldorf wird er nunmehr in der dritten
Generation von einem Mitglied der Fam. Koenen geführt. Tradition
bedeutet für den Inhaber der Fa. Koenen aber auch aktives
Engagement in den verschiedensten Unterrather Vereinen. So ist Ralph
Koenen seit mehr als 10 Jahren aktives Mitglied im
„Bürgerverein Unterrath e. V.“ und unterstützt
regelmäßig die Aktionen des Vereins.
Im Einklang mit der Familientradition erfolgt die berufliche
Orientierung an die Anforderungen der modernen Elektroinstallation.
Dies zeigt beispielsweise die Zugehörigkeit zum Siedle-Shop im
Stilwerk auf der Grünstraße. Hier präsentieren die
Vertreter acht ausgewählter Elektroinstallationsbetriebe aus
Düsseldorf die neuesten Produkte aus dem Hause Siedle.
Ralph Koenen ist aber nicht nur beruflich aktiv, er engagiert sich auch
seit Jahren sozial und unterstützt die verschiedensten karitativen
Einrichtungen wie z. B. die Kinderhilfe e.V. In seinem Königs- und
Jubiläumsjahr hatte er ein besonderes Anliegen: Er sammelte
für die Aktion „Herzwerk“ unter der Schirmherrschaft
der bekannten Schauspielerin Jenny Jürgens. Herzwerk setzt sich
intensiv dafür ein, den älteren Menschen in unserer Stadt,
die von Armut oder Einsamkeit betroffen sind, zu helfen.
Als Lohn für seine Mühen konnte Ralph Koenen bei einem
Festakt im Schützenzelt am Sonntag, dem Tag des großen
Schützenumzuges, im Namen der Fa. Elektro Koenen GmbH einen Scheck
über den Betrag von EUR 5.500,-- an Jenny Jürgens
persönlich übergeben.
Das Schützenjahr endete mit der Hahnekirmes
Mit
einigen Änderungen begann in diesem Jahr das Unterrather
Schützenfest. Vom amtierenden Schützenkönig Ralph
Koenen, der Ehrenbürgermeisterin der Stadt Düsseldorf,
Marlies Smeets, Herrn Schumacher von der Bezirksvertretung 6, sowie dem
Schützenchef Heinz Schulten wurde die diesjährige Kirmes
offiziell eröffnet. Das
Abendprogramm wurde von den Jungschützen gestaltet, was ein toller
Erfolg war. Der 2. Chef, Frank Spielmann, möchte gerne die Jugend
mit einbinden und hofft, das Brauchtum somit zu fördern. Was in
diesem Jahr besonders schön war, alle Haupt und Nebenstraßen
waren geschmückt.
Um die Besucherzahl für den Kirmesbesuch zu erhöhen,
arbeitete der Vorstand erstmals mit den Unterrather
Einkaufs-Trümpfen zusammen. So konnten 1000 Kirmestaler verteilt
werden für Vergünstigungen bei den Fahrgeschäften.
Der Samstag gehörte den Schützen. Nach dem sehr schönen
Feldgottesdienst in der Sankt Bruno Kirche, der für alle
Schützen Tradition, aber auch ein Muss ist, zog man
anschließend zur Elsa Brandström Schule, wo der noch
amtierende König mit seiner Gemahlin zu einem Empfang geladen
hatte. Danach zog man ins Festzelt, das an diesem Abend bis auf den
letzten Platz gefüllt war. Was auch neu war: Der Kronprinz wurde
an diesem Abend ermittelt. Kai Lemmerz von der Gesellschaft
Freischütz war der beste Schütze.
Am Sonntag war dann die Krönung des neuen Kronprinzen, der mit
Angela Hanné als seiner Prinzessin im neuen Schützenjahr
regieren wird. Zum Höhepunkt gehörte natürlich auch die
große Parade. Viele Schützenvereine aus allen Stadtteilen
beteiligten sich an diesem schönen Schützenzug.
Vorher trafen sich die Ehrengäste im Gemeindesaal der
Petruskirche, die vom Schützenchef herzlich begrüßt
wurden. Der noch amtierende Schützenkönig Ralph Koenen und
seine Ehefrau Irmi, die das ganze Jahr unterwegs waren, sammelten dort
für einen guten Zweck.
Für die Aktion „Herzwerk“, die alte Menschen
unterstützt, dessen Schirmherrin die Schauspielerin Jenny
Jürgens ist, sammelten die Majestäten 5500 Euro. Auch der
Bürgerverein beteiligte sich an dieser Aktion und spendete 500
Euro für den guten Zweck.
Der
Montag stand im Zeichen des „Königsschusses“. Wer wird
der neue Regimentskönig in Unterrath? Um 18.30 Uhr fiel der
begehrte Schuss. Albert Wetzel von der Gesellschaft Marine war der
glückliche Schütze. Seine Königin wurde seine Ehefrau
Monika. Zusammen werden sie in Jahr 2010/2011 das Regiment auf vielen
Veranstaltungen repräsentieren. Noch eine erfreuliche Nachricht:
Pagenkönigspaar wurde Benedikt Kröll und Julia Michels vom
Artillerie Korps.
Mit einem wunderschönen Krönungsball am Dienstagabend und dem
großen Zapfenstreich ging das Schützenjahr zu Ende.
Erika Prill
Mobile GeschwindigkeitsanzeigetafeIn (GAT) im Stadtbezirk 6
Die
Verwaltung teilt mit, dass die bisher im Stadtgebiet eingesetzten
Geschwindigkeitsmessanzeigetafeln lediglich als reine
Präventionsmaßnahme dienten und aufgrund ihrer technischen
Ausstattung eine
Erfassung und Auswertung von Daten nicht zulassen.
Das Amt für Verkehrsmanagement hat inzwischen die GAT mit der
neuesten Technik von der Herstellefirma ausstatten lassen, sodass zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit eine detaillierte Erfassung und
Auswertung von Daten hinsichtlich der Verkehrsfrequenz,
Geschwindigkeitsüberschreitungen etc. möglich ist.
Sollten die Auswertungen zu dem Ergebnis führen, dass das
Verkehrsverhalten tatsächlich mögliche Gefährdungen
hervorruft, werden die Polizei oder das Ordnungsamt gebeten, richtige
Messungen durchzuführen und Verstöße entsprechend zu
ahnden.
Es ist beabsichtigt, dass künftig in jedem Stadtbezirk jeweils eine Tafel an wechselnden Standorten zum Einsatz kommt.
Standortwünsche für den Einsatz der Tafeln können dem
Amt für Verkehrsmanagement auf kurzem Wege mitgeteilt werden.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Am 22.10.2008 befürwortete die Bezirksvertretung 6 die
Erteilung einer Baugenehmigung zur Sanierung des
denkmalgeschützten Gebäudes „Zur Klinke“ sowie
den Abbruch der Anbauten und Errichtung eines neuen Anbaus.
Es ist zu beobachten, dass seit geraumer Zeit keine Bautätigkeit
entfaltet wird. Der mit hohem Aufwand von der Stadt neu gestaltete
„Klinke-Platz“ ist nahezu verwaist und die von vielen
Bürgern gewünschte Belebung dieses alten Zentrums verbunden
mit einer attraktiven Gastronomie ist nicht erkennbar.
Aus diesem Grunde wurde die Verwaltung befragt, wann mit einem
Baufortschritt des Traditionslokals „Zur Klinke“ zu rechnen
ist.
Hierzu teilte die Verwaltung mit, dass eine abschließende
Baugenehmigung bisher nicht erteilt werden konnte, da maßgebliche
Unterlagen des Antragstellers, trotz wiederholter Anmahnung, bisher
nicht eingereicht wurden.
– Einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, den am Lemgoer Weg /
Ecke Korveyer Straße endenden Radweg über Lemgoer Weg, Am
Röttchen bis zur Unterrather Straße durch Markierung der
Fahrbahn zu verlängern.
Bekanntlich werden die vorgenannten Straßen von den Radfahrern
stark genutzt. Da die Kraftfahrer sehr nah am Radfahrer vorbeifahren,
haben die Radfahrer Angst, die Fahrbahn zu benutzen. Durch eine
Markierung wird eine höhere Sicherheit der Radfahrer erreicht.
– Die Eckenerstraße in Unterrath wird von der Buslinie 730
befahren. Zur Fußgängersicherung (Schulweg zur
Elsa-Brandström-Schule „An der Golzheimer Heide“) ist
die Errichtung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreifen)
über die Eckener Str. auf der westlichen Seite der Kreuzung
Eckenerstraße / Saargemünder
Straße / Kehler Straße gemäß Planung Nr. 5
1536/104 vorgesehen. Die entsprechende Beschilderung, Markierung und
Beleuchtung wird berücksichtigt.
Beidseitig sind die Bordsteine abzusenken.
Als Abgrenzung zur Fahrbahn werden zusätzliche Kettenpfosten gesetzt.
Die Kosten für die Einrichtung des Fußgängerüberwege betragen ca. Euro 20.000,00.
Die Umsetzung der Maßnahme ist für 2011 vorgesehen.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung in ihrer Sitzung am
26.05.2010 gebeten, nach Beendigung der Baumaßnahmen an der
Ampelanlage Am Kittelbach, die Restmaterialen zu beseitigen
oder durch den Bauunternehmer beseitigen zu lassen sowie die Beschädigungen am Pflasterweg zu beseitigen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass die Baumaßnahme noch nicht
beendet ist. Bei der noch auszuführenden Maßnahme handelt es
sich um die Erneuerung der Beleuchtungsanlage sowie einer Mitverlegung
der Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf.
Nach Rücksprache mit den Stadtwerken Düsseldorf ist der
Abschluss der Arbeiten für das 4. Quartal dieses Jahres vorgesehen.
Der verantwortliche Bauleiter der Stadtwerke Düsseldorf ist darauf
hingewiesen worden, die Sicherung der Baustelle sowie die
Aufrechterhaltung der Fußwege zu gewährleisten.
Die Herrichtung des Fußweges zur Gedenkstätte Kartäuser
Kloster als auch die Beseitigung der Beschädigung von
Pflasterwegen werden bis zum Abschluss der Maßnahme
sichergestellt.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Verlegung der Bushaltestelle ,,Neu-Lichtenboich“
Die
Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung im Oktober 2009 die
Verwaltung um Prüfung gebeten, ob die Bushaltestelle
,,Neu-Lichtenbroich“ in Fahrtrichtung Ratingen um ca. 50 - 100 m
Richtung Ratingen verlegt werden könne.
Zudem sollte geprüft werden, ob an dem gewünschten neuen Standort ein Wartehäuschen aufgestellt werden kann.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Eine Verlegung der Bushaltestelle ist grundsätzlich möglich.
Im Zuge einer Verlegung ist die geplante Bushaltestelle allerdings an
die Bedürfnisse mobilitätsbehinderter Menschen anzupassen und
mit einem 18 cm hohen Bordstein vorzusehen. Ebenso ist die
Oberfläche
entsprechend der Gestaltungsstandards mit Schachbrettmuster und taktilen Elementen auszustatten.
Um den Fahrgästen eine sichere Querung des Volkardeyer Weges im
Bereich der geplanten Bushaltestelle zu ermöglichen, ist eine
Querungshilfe einzuplanen, d. h. die vorhandene Lichtzeichenanlage im
Bereich der alten Bushaltestelle ist abzubauen und ersatzweise ein
Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) im Bereich der
geplanten Bushaltestelle einzurichten.
Für die Aufstellung einer Wartehalle sind private Flächen zu
erwerben. Die Herstellungskosten (ohne Grunderwerb) betragen ca. Euro
40.000,00.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Ausstellung zum Thema Sonne-Strand-See
Vom
30. Oktober bis zum 30. November 2010 findet in der Praxis für
Physiotherapie Jan Selder, Kalkumer Str. 151, 40468 Düsseldorf,
eine Ausstellung mit Fotos und Collagen von Frau Ute Löschnig
statt.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Physiotherapie Jan Selder zu besichtigen.
Allen Mitgliedern,
die im November und Dezember
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.11.1875 Das Stadttheater an der Alleestraße (heute Heinrich-Heine-Allee) wird eröffnet.
01.11.1925 Die Finanzämter Düsseldorf-Nord und Düsseldorf-Süd werden errichtet.
03.11.1975 Die zehn Bezirksverwaltungsstellen nehmen ihre Arbeit auf.
04.11.1910 Einweihung des neuen Dienstgebäudes des Vereins deutscher Eisenhüttenleute, Breite Straße.
10.11.1945 Der erste traditionelle Martinszug nach dem Krieg findet in der Altstadt statt. Weitere 14 Martinszüge
ziehen in den Außenbezirken.
10.11.1945 Die Medizinische Akademie wird wieder eröffnet.
16.11.1905 Der Märchenbrunnen wird im Hofgarten errichtet. Schon einige Wochen später wird er erstmals
beschädigt.
17.11.1805 Friedrich Eduard Gerst (Pastor Jääsch), Seelsorger am Königlichen Arresthaus und
Korrektionsanstalt in der Akademiestraße, in
Düsseldorf geboren.
20.11.1805 Das Düsseldorfer Lyzeum wird gegründet.
25.11.1935 Der erste drahtlose Fernschreiber wird in Düsseldorf eingesetzt.
25.11.1945 Das Jan-Wellem-Denkmal wird zurückgeholt. Der Festzug setzt sich um 14.30 Uhr von Haniel & Lueg
aus in Bewegung, um das Denkmal, das vor Bombenangriffen in einem
Stollen des Grafenberger
Waldes geschützt war, wieder an seinen Platz auf dem
Marktplatz zu bringen. Am 2.12.1945 wird es
auf dem Marktplatz feierlich enthüllt.
28.11.1945 Die erste Stadtverordnetensitzung findet im Hause Breite Straße 27, „Stahl und Eisen“, statt. Der
Vertrauensausschuss wird durch eine ernannte Stadtvertretung
abgelöst.
29.11.1935 Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung wird eingeweiht. Geheimrat Max Planck übernimmt die
Leitung.
06.12.1925 Eröffnung des Mädchenheimes Bethanien, Himmelgeister Straße 195.
12.12.1930 Die Stadtverordneten genehmigen den Durchbruch der Bolkerstraße.
14.12.1860 Der Verein der deutschen Eisenhüttenleute wird in Düsseldorf gegründet.
16.12.1985 Der umgebaute Hasuptbahnhof wird wieder eröffnet.
18.12.1755 Karl Theodor läßt das Benrather Schloß von Nicolaus de Pigage bauen.
20.12.1845 Die Köln-Mindener Eisenbahn zwischen Düsseldorf und Deutz wird eröffnet.
23.12.1910 Einsegnung der St. Antonius-Kirche Oberkassel.
Quelle: Stadtarchiv Landeshauptstadt Düsseldorf
Blumen Matthiessen Unterrather Str. 65 · 40468 Düsseldorf lädt am 1. Adventswochenende herzlich ein
zu Kaffee und Kuchen. Der Erlös ist für einen guten Zweck bestimmt.
Weihnachtsbräuche: Mexiko
Mit
den spanischen Eroberern kamen vor 300 Jahren auch die
Weihnachtsbräuche ins Land der Inkas und Azteken. Doch ein Teil
ihrer eigenen Tradition konnten die Ureinwohner den
Augustinermönchen unterjubeln. So wurden die Feste um die Ankunft
des Gottes Huitzilopochtli später zu Ehren von Josef und Maria
gefeiert. Dazu gehören die „Psadas“. Bunte
Umzüge, bei denen die Herbergssuche nachgestellt wird. Dazu
gibt‘s Jubel, Trubel, Feuerwerk und viele Süßigkeiten.
Wichtigster Bestandteil des Festes: die Pinata, ein liebevoll mit
Sternen und Figuren dekoriertes Tongefäß, das mit
Früchten und Süßigkeiten gefüllt und
aufgehängt wird. Ein Riesen-Spaß für die Kinder, die
mit verbundenen Augen den Topf zerschlagen dürfen und alle
leckeren Bonbons essen dürfen.
Wie Marcos in Mexiko Advent und Weihnachten feiert
Weihnachten ist mein Lieblingsfest. Nicht nur, weil wir unsere
Weihnachtskrippe im Freien - inmitten unserer Pflanzung - aufbauen und
alle sich daran beteiligen, sondern auch wegen der
„posadas“. Ihr wisst nicht, was „posadas“ sind?
Dann will ich es euch erklären. Als die ersten christlichen
Missionare nach Mexiko kamen, versuchten sie, unseren Vorfahren den
Glauben durch Feste, Theateraufführungen und Spiele nahe zu
bringen. Seitdem gehören die „posadas“ zur
Vorbereitung auf Weihnachten und zur Feier des Weihnachtsfestes. Zu
Beginn der Adventszeit werden neun Familien ausgewählt, die in den
neun Tagen vor Weihnachten für einen Tag und eine Nacht „los
peregrinos“, die Pilger, aufnehmen: die Statue des hl. Josef, die
der Jungfrau Maria und des Engels. Es sind die gleichen Figuren, mit
denen später die Krippe in unserer Kirche aufgebaut wird. Die
Dorfgemeinschaft zieht betend und singend mit den
„peregrinos“ zum Haus der betreffenden Familie. Wo sie mit
einem Wechselgesang mit dem Hausherrn Einlass erbitten. Am Ende wird
die Tür geöffnet und Herberge gewährt. Zuerst treten die
Figurenträger ein. Die Statuen werden nach indianischen Brauch mit
Blumenkränzen und Weihrauch begrüßt und zu ihrem
Ehrenplatz gebracht, einem blumengeschmückten Hausaltar. Das ganze
Haus ist mit Blumen und Zweigen festlich hergerichtet. Der
Fußboden aus gestampfter Erde, Holz oder Stein ist dicht mit
Kiefernnadeln bestreut, deren Duft das ganze Haus erfüllt. Die
gastgebende Familie lädt alle ein, sich hinzusetzen und
auszuruhen. Dann erhalten die Gäste das traditionelle
„aguinaldos“ - eine Tasse Kaffee und ein Stück Brot -,
zuerst die „peregrinos“, die ja die Hauptbesucher sind und
danach alle anderen Besucher. Oft tun sich mehrere Familien zusammen,
um das „aguinaldo“ aufbringen zu können. Bevor die
„peregrinos“ am nächsten Abend weiterziehen
können, überreicht der Hausherr dem Kirchenvorsteher eine
„piñata“. Das ist eine bunte, aus Pappmasché
hergestellte Phantasiefigur, die mit allerlei süßen
Überraschungen gefüllt ist. Sie wird für die
Mitternachtsmette aufbewahrt.
In der heiligen Nacht versammelt sich die ganze Gemeinde um 24:00 Uhr
vor der Kirche. Es werden Freudenfeuer und Feuerwerkskörper
abgebrannt, und mit dem „Baile de la Flor“, dem Blumentanz,
beginnt die Mitternachtsmette. Nach der hl. Messe werden die
Kirchenbänke zur Seite gerückt. Nun beginnt vor der Krippe
das Geburtstagsfest für das Jesuskind. Den Höhepunkt bildet
das Knacken der neun „piñatas“. An einer Schnur wird
jeweils eine „piñata“ von der Decke herabgelassen.
Mit einem Stock soll sie nun geknackt werden. Das ist nicht ganz
einfach, denn jeder hat nur drei Schläge - und das auch noch mit
verbundenen Augen. Zuerst versuchen die Kinder ihr Glück, dann die
Jugendlichen und zuletzt die Erwachsenen; bis alle
„piñatas“ geknackt sind und ihr
süßer Inhalt verspeist worden ist. Mit Musik, Liedern und
einem Tanz klingt die fröhliche Geburtstagsfeier des Jesuskindes
aus.
Quelle: www.theology.de
Allen Mitgliedern
und ihren Familien
sowie den Inserenten wünscht
der Bürgerverein Unterrath 1909
und Lichtenbroich e.V.
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und für das Jahr 2011 Gesundheit,
Zufriedenheit und viel Erfolg.
Die Redaktion
Blau Gelb – immer op de Roll
Die Session 2009/10 war mal wieder so typisch Blau Gelb – es war
richtig was los: Passend zum gewählten Motto: „Radio
Matterhorn – wir funken“ wurde die letzte Session mit dem
Karnevalsurgestein Hermann Schmitz als Sitzungspräsident ein
richtiger Knaller. Das Zelt auf dem Schützenplatz an der
Kartäuser Str. wurde zur Matterhorn – Alm mit einer
leibhaftigen Heidi, mit Sennerinnen und Holzhacker-Buam, mit
Alphornbläsern und mittendrin Hermann in Top-Form. Nach 39 Jahren
als Sitzungspräsident war die Session 2009/10 seine letzte. Blau
Gelb musste wohl akzeptieren, daß Hermann Schmitz mit 70 Jahren
sagen durfte: jetzt ist aber Schluss! Geehrt wurde Hermann mit einer
von Bert Gerresheim angefertigten Miniaturausgabe des
Hoppeditz-Denkmals. Ein angemessenes Dankeschön seiner
Gesellschaft für 39 Jahre voller Esprit und Einfallsreichtum, die
unvergessen bleiben werden.
Auch für den Vizepräsidenten Dieter Risse war es die letzte
Session. 35 Jahre lang hat er seinem Freund Hermann hinter den Kulissen
sowohl auf der Bühne wie auch bei den Versammlungen den
Rücken frei gehalten. Das Duo Hermann und Dieter war der Garant
für die Karnevals-Erfolgsstory der Unterrather Funken Blau Gelb,
die in Düsseldorf ohne Beispiel ist.
Hermann Schmitz und Dieter Risse wurden mit viel Beifall zum
Ehrenpräsidenten und Ehrenvizepräsidenten ernannt: Chapeau
!!!!!
Die Sitzungen im Zelt an der Kartäuser Straße waren wieder
ein voller Erfolg. Retematäng-, Damen- und Herrensitzung waren bis
auf wenige Karten ausverkauft. Der Kinder-Karnevalszug am Sonntag vor
dem Karnevalswochenende war der größte Umzug, der je
stattgefunden hat. Auch ein Beispiel für die Basisarbeit der
Funken und den guten Kontakt zu den Unterrather Schulen.
Erstmalig wurde in der Session 2009/10 eine Jugend-Karnevals-Party
veranstaltet. Motto: 100 % Fun - 0 o/oo Alkohol!!! Ein geglückter
Versuch, auch Jugendliche mit dem Winterbrauchtum in Kontakt zu
bringen..., das wird fortgesetzt und auch vom CC ausdrücklich
unterstützt!
Die neu geschaffene Schäfers-Jupp-Plakette der Unterrather Funken
Blau Gelb wurde an den Ehrensenator Helmut Kühn verliehen. Nach
den Plakettenträgern Jürgen Riek und der Ehrensenatorin Lucia
Bosch ist nun Helmut Kühn der dritte Plakettenträger, der
für sein langjähriges Engagement im Winterbrauchtum auf diese
Weise geehrt wird.
Und nun? – Der Ausblick auf 2010/11!!!!
Das Motto für diese Session lautet: „Alle Mann an Bord
– Funken Ahoi! !„ und Michael Siebel als neuer
Sitzungsleiter und sein Vize, Axel Roscher, werden das Unterrather
Narrenschiff auf große Fahrt schicken. Karnevalserfahrung haben
beide als Mitglieder der Unterrather Funken. Michael Siebel ist Spross
einer karnevalsverrückten Familie (war in seiner Jugend schon mal
Kinderprinz der Blau Gelben). Zusammen mit seinem Freund Axel Roscher
wollen beide das Ruder in die Hand nehmen. Im Stile des Duos Hermann
und Dieter – aber auch auf ihre Art. Die Funken wünschen
dazu viel Erfolg.
Und ein neues Kinderprinzenpaar haben wir natürlich auch: Lars
Klein und Finja Böhnke freuen sich schon auf die kommende Session:
Beides Unterrather, Finja schon seit Jahren aktiv bei den Funkies und
Lars in der Ev. Kirchengemeinde. Kennen gelernt haben sich beide beim
gemeinsamen Hobby Reiten.
Eine Veranstaltung ist nicht öffentlich aber schon fester
Bestandteil der Session: Der Besuch der Senioreneinrichtung
„Königshof“ in Unterrath. Schon zum 5 .Mal wird wieder
Karneval mit den Senioren
gefeiert. Programm, Musik, Tanzgarde und Prinzenpaar – alles mit
eigenen Kräften aus der Blau - Gelben Funken - Familie!!! Wie
schon festgestellt – Unterrather Funken Blau Gelb – immer
op de Roll
Programm folgt im Januarheft 2011
2010-5
Wir trauern um unsere Mitglieder
† Peter Selbach
† 03.04.2010
Hermann M. F. Schnellenkamp
* 27.09.1929 † 09.07.2010
Anna Erb
* 31.01.1921 † 25.04.2010
Gerhard Kilian
* 01.02.1936 † 30.06.2010
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Andreas Steber, Dahlienweg 19
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Bezirksvertretung 6 hat die Verwaltung in ihrer Sitzung am
27.01.2010 gebeten, auf der Straße „Am Lichtenbroicher
Graben“ die Straßenschäden zeitnah zu beseitigen, die
Straße insgesamt ordnungsgemäß herzurichten und zu
prüfen, ob aus dem Schulwegsicherungsprogramm eine
Beleuchtung finanziert werden
kann.
Die Verwaltung teilt hierzu folgendes mit:
Die vorhandenen Unebenheiten der Straße wurden zwischenzeitlich
beseitigt, sodass sich die Straße in ihrer Nutzung entsprechend
in einem verkehrssicheren und ordnungsgemäßen Zustand
darstellt.
Die Kostenschätzung für eine Beleuchtung beträgt €
18.000,00. Ein eigenes Konto Schulwegsicherungsprogramm ist nicht
vorhanden. Wenn die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt
werden, könnte die Einrichtung einer Beleuchtung bis zum Eintritt der dunklen Jahreszeit erfolgen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Allen Mitgliedern,
die im September und Oktober
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Schul-Zufahrt wird sicherer
Die Elsa-Brandström-Schule, An der Golzheimer
Heide 120, ist eine zweizügige evangelische
Montessori-Grundschule mit rund 190 Schülern. In den Ferien
herrscht dort eine idyllische Ruhe. Da ahnt niemand
das Verkehrschaos, das die Eltern während der Schulzeit
verursachen, weil sie ihre Kinder bis zum Schuleingang mit dem Auto
bringen. Nach Ende der Ferien wird die Zufahrt für 40000 bis 50000
Euro auf Kosten nicht etwa der Eltern, sondern der Steuerzahler
umgebaut.
Der stellvertretende Verkehrsamtsleiter Roland Hahn berichtete vor
einigen Wochen im Rather Rathaus über die derzeitige Situation und
machte dabei deutlich, dass Väter und Mütter eigentlich alles
falsch machen: „Sie fahren ihre Kinder bis vors Tor, wo es nicht
mehr weiter geht. Sie kommen nicht zurück, weil der nächste
Autofahrer naht. Sie würden am liebsten mit ihrem Auto ins
Klassenzimmer fahren und die Kinder dort absetzen. Sie verursachen
gefährliche Situationen, indem sie mit ihren Autos nicht mehr
aneinander vorbei kommen und einfach über die Gehwege fahren. Das
ist besonders im Bereich der Schulzufahrt kritisch.“
Hahn hatte schon am WZ mobil mitten im Winter vor der Schule die ersten
Vorschläge parat. Sie wurden zwischenzeitlich mit der Schule, den
Elternsprechern und der Bezirksvertretung vertieft. Schulzufahrt: Das
unkontrollierte Vorfahren wird unterbunden. Hahn lässt einen
Ringverkehr anlegen und als Fahrbahn ausbauen, mit dem Vorteil, dass
die Autos nicht mehr zurücksetzen müssen. Die Eltern lassen
die Kinder in der Kurve aussteigen und fahren dann auf der Straße
An der Golzheimer Heide weiter. Der Grünstreifen vor dem Schultor
verschwindet. Gleichzeitig entsteht ein Gehweg für die Kinder, die
zu Fuß zur Schule kommen. Er soll den Nachwuchs vor den Pendlern
im Auto schützen. Die Lehrerparkplätze werden neu geordnet.
Einmündungen: Die Einmündungen An der Golzheimer Heide werden
abschraffiert, so dass parkende Autos nicht mehr den
Durchfahrts-Verkehr blockieren. Zebrastreifen: Er ist auf der Eckener
Straße zwischen Saargemünder- und Kehler Straße
geplant. Bürgersteig: Einer der beiden Bürgersteige An der
Golzheimer Heide wird zur Hälfte zum Parken frei gegeben, damit
ein reibungsloser Gegenverkehr auf der Fahrbahn möglich ist. Die
Autos können zwischen den Laternen stehen bleiben, für die
Fußgänger bleibt der Bereich zwischen Laternen und
Vorgärten übrig. Dieses Gehweg-Parken ist der
problematischste Vorschlag des Verkehrs-Experten, er wird denn auch von
den
Grünen im Rather Rathaus abgelehnt. Hahn denkt an einen
befristeten Versuch, bevor eine endgültige Entscheidung
fällt. Darüber hinaus hofft Hahn auf die Mithilfe der Eltern
als Lotsen, denen die Stadt eine Aufwandsentschädigung von 7 Euro
pro Tag zahlt.
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister
3,9 Millionen Euro für neue Kanäle in Unterrath
Bauarbeiten für den Regenwasser-Sammelkanal Lüneburger Weg beginnen in Kürze
Die Kanäle, die zwischen Bielefelder Straße und
Lüneburger Weg in den Kittelbach führen, müssen erneuert
werden. Die 3,9 Millionen Euro teure Baumaßnahrne soll
verhindern, dass sich die Überflutungen aus den Jahren 1998, 1999
und 2007 wiederholen. Das Regenwasser fließt derzeit am
Lüneburger Weg, Barntruper Weg, Wilseder Weg und an der
Bielefelder Straße ungereinigt und ungedrosselt in den
Kittelbach. Der Umbau eilt, denn das im Bau befindliche Wohngebiet An
der Piwipp muss an den Kanal angeschlossen werden. Im Sommer ist der
Kittelbach zwischen Unterrather Straße und An der Piwipp fast
ausgetrocknet. Anders im Herbst und Winter. Laut
Projektleiter Ra!ph Maas vom Stadtentwässerungsbetrieb ergibt sich
die Überflutungsgefahr dadurch, dass das Gelände hinter dem
Deich tiefer als der Bach liegt. Bei Hochwasser dringt das Wasser aus
den Gullylöchern auf die Straße und läuft in die
Garagen. Anlieger schützen dann mit Sandsäcken ihre
Häuser.
Der Bau der neuen Kanäle und ihrer Anschlüsse an den
Ratherbroicher Grenzgraben dauert ein Jahr. Schon jetzt ist Baubeginn
für den Sammelkanal parallel zum Kittelbach, er entsteht in
offener Bauweise in Stahlbeton.
Zusätzlich werden ab August drei Düker (unterirdische Rohre)
unter den Kittelbach hindurchgetrieben. Dazu werden auf beiden Seiten
des Kittelbachs am Lüneburger Weg, Wilseder Weg und nördlich
der Bielefelder Straße Baugruben errichtet. Hier wie beim Bau der
Zulaufkanäle (ab November) ist mit Verkehrs-Behinderungen zu
rechnen. Der Hildesheimer Weg muss abschnittweise gesperrt werden, so
dass die Anwohner ihre Autos vor der Baustelle abstellen müssen.
Die Anlieger werden über Handzettel informiert.
Wenn im Juni 2011 die Kanäle fertiggestellt sind, wird der
Kittelbach im Abschnitt Worpsweder Weg und Wilseder Weg naturnah
ausgebaut. Dann wird die alte Betonsohle entfernt und mit Kies
aufgefüllt. Die steilen Uferböschungen werden abgeflacht, der
Bach kann Kurven ausbilden und wird mit Wasserpflanzen, Sträuchern
und Bäumen begrünt.
Im Herbst 2011 sollen die Gefahren vor Überflutungen gebannt, die
Kanäle erneuert und der Kittelbach ausgebaut sein. Ansprechpartner
bei der Stadt: Maas 899-40775, Höhne 892-2749, Zech 899-3845,
Terhorst 899-2719.
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Dr. Helga Meister
PlatzDaFest 2010
Zum
zweiten Mal veranstaltete der Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. ein PlatzDaFest auf dem Klinkevorplatz. Diesmal war
es ein Fest anderer Art. Alle kooperativ angeschlossenen Vereine aus
Unterrath und Lichtenbroich stellten sich auf unserem neugestaltenen
Klinkeplatz vor und konnten den Gästen von ihrer Arbeit im
Verein berichten.
Die Vorbereitungen für das Fest begannen schon kurz nach unserer
100 Jahrfeier. Alle, die uns geholfen haben bei der großen Feier,
packten auch jetzt wieder mit an. An dieser Stelle nochmals ein
herzliches „Dankeschön“ an alle Helfer und
Helferinnen, die trotz der großen Hitze alles getan haben, um
dieses Fest auszurichten. Ein
Danke auch an alle Vereine, die sich präsentierten und auch
hoffentlich für sich Werbung machen konnten. Das Fest war sehr gut
besucht.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung des
Unterrather Wappens. Die Siegerin Sonja Gerhards freute sich über
den 1. Preis. Sie hatte sich mit ihrem Entwurf gegen zwölf weitere
Bewerber durchgesetzt. Das Wappen zeigt unter anderem einen
Königshof, einen Hahn, eine Eule und einen Mönch –
allesamt stehen sie für die Unterrather Geschichte. Obwohl die
Preisträgerin heute nicht mehr in Unterrath wohnt, fühlt sie
sich dem Stadtteil sehr verbunden, da sie dort aufgewachsen ist.
Die Idee und Ausführung kam von Dietmar Schäfer, Mitglied des
Bürgervereins und der Bezirksvertretung. Leider konnte er selbst
nicht bei der Preisübergabe dabeisein, da er sich in seinem
wohlverdienten Urlaub befand. Ihm ein herzliches Dankeschön
für sein Engagement.
Damit noch einige Feste auf diesem schönen Platz stattfinden
können, eine Bitte an die Stadt Düsseldorf, mit dem zweiten
Bauabschnitt bald zu beginnen, damit die Unterrather Bürger und
Bürgerinnen stolz sein können, in einem so schönen
Stadtteil zu wohnen.
Erika Prill
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Sponsoren, die
uns beim PlatzDaFest 2010 unterstützt haben: Bäckerei
Hünemeyer, Brauerei Schlösser, Druckerei Ritter, Flughafen
Düsseldorf, Graf Recke Stiftung - Altenheim Königshof,
Haarmoden Reichelt, HDK GmbH, Luxor Restaurantbetriebe, Neuhaus
Bestattungen, Olschewski Lothar, Opel Slagmann, Schreinerei Robert
Vorberg, Sofia Apotheke, St. Bruno Apotheke, St. Georg Apotheke, Stadt
Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf, Vell Josef.
Der Vorstand
Ein Wappen für Unterrath
Die
Idee von Dietmar Schäfer ein Wappen für Unterrath zu
kreieren, fand in der Bevölkerung großen Anklang. Zusammen
mit Heinz Baumgarten, Ehrenmitglied des Bürgervereins, hat er
diese Aktion ins Leben gerufen. Herr Baumgarten hat auch die
Schirmherrschaft übernommen.
Viele Stadtteile haben nach der Eingemeindung vor 100 Jahren bereits
ein Wappen geschaffen. Dreizehn Entwürfe wurden am 17. Mai 2010
der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zum 04. Juni hatten die
Unterrather Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit, die
Entwürfe zu begutachten und ihre Stimme für einen Entwurf
abzugeben. In allen
Entwürfen sind Symbole des Brauchtums zu erkennen. Der Karneval
beispielsweise ist erkennbar durch die Eule. Ein Hahn symbolisiert die
Hahnekirmes. Der Kartäusermönch des ehemaligen Klosters ist
ebenfalls erkennbar. Die Äxte stehen für die bronzezeitliche
Besiedlung.
Der ausgewählte Entwurf wird jetzt dem Leiter des
Düsseldorfer Stadtarchivs vorgelegt. Dann erst wird geklärt,
ob dieser den gängigen Wappenregeln entspricht. Eine Änderung
dürfte schon jetzt notwendig sein. Die Mönche tragen auf der
Skizze braune Gewänder. In Wirklichkeit trugen sie weiße
Kutten. Herr Baumgarten erklärte, dass
er gerne eine Schwenkfahne mit dem neuen Wappen den Schützen stiften möchte, um das Symbol einzuführen.
E.P.
Fahrt in den Naturpark Nordeifel
Am 19. Juni fand unsere traditionelle Jahresfahrt statt. Wie immer bei
gutem Wetter. Von den gelegentlichen Regengüssen einmal abgesehen,
war es wieder eine wunderschöne Tagesfahrt.
Aufgrund der vielen Anmeldungen konnte in diesem Jahr nur eine
begrenzte Teilnehmerzahl berücksichtigt werden. Doch eine zweite
Fahrt mit dem selben Ziel ist am 19. September geplant. Es sind noch
einige Plätze frei. Doch von unserer schönen Fahrt wird schon
jetzt einiges berichtet. Es war eine Fahrt in die Vergangenheit.
Die Nordeifel mit ihrem wunderschönen Naturpark ist für jeden
Wanderer ein Erlebnis und auch für weniger gute Wanderer ein
beliebtes Ausflugziel. Die in engen Tälern aufgestaute Rur
behält allerdings an vielen Orten ihren Flusscharakter und ist
gerade bei Wassersportlern sehr beliebt. Unsere Fahrt ging nach
Vogelsang, das heute, sieht man von der Vergangenheit ab, auch ein
beliebtes Touristenziel geworden ist. Hoch über diesem
Gelände thront die ehemalige „NS-Ordensburg“. Der
Gebäudekomplex hat heute noch den Ruf, eine Hinterlassenschaft
der Nazis zu sein. 1934 wurde auf einer Fläche von 100 Hektar zur
Förderung von parteieigenem Führungsnachwuchs das
Gelände errichtet. Die Ordensburg erfüllte aber nur kurz
ihren Zweck als Partei-Kaderschmiede. Mit Kriegsbeginn übernahm
die Wehrmacht das Areal. Nach dem Krieg nutzten Briten und Belgier die
Burg als Kaserne. Im Jahre 2006 wurde das Gelände der
Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Heute werden dort
viele Bildungsangebote gemacht, sodass eine neue Epoche in Vogelsang
angesagt ist.
Im Gasthaus zur alten Mühle in Heimbach wurde uns ein gutes Essen
serviert. Danach war eigentlich eine Fahrt mit der Rurbahn geplant.
Doch der Regen vereitelte unseren Plan. Also war eine
Programmänderung angezeigt. Jeder konnte nach Belieben das
schöne Städtchen Heimbach besichtigen oder aber eine
Shoppingtour
unternehmen. Viele nutzten die Gelegenheit eines der vielen netten
Cafés zu besuchen und ein leckeres Stück Kuchen oder eines
der tollen Eisangebote zu probieren.
Um 17.00 Uhr traten wir die gemeinsame Heimreise an und jeder hat noch
einmal gedanklich diesen schönen Tag Revue passieren lassen. Aber
was wäre eine solche Fahrt ohne die gute Organisation. Wie so oft
hat unser Karlheinz Kürpig in gewohnter Weise wieder hervorragend
dafür Sorge getragen, dass der Ablauf des Tages zur Zufriedenheit
aller Teinehmer war.
E.P.
2. Jahresfahrt 2010
Am
11. September 2010 findet die Abfahrt um 8.00 Uhr am DRKZentrum Plus,
Eckenerstr 1 / Ecke Kalkumer Straße statt. Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto
Karlheinz Kürpig
Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992
PSD Bank Rhein-Ruhr
überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Vorankündigung
Am 09. Dezember 2010 um 18.00 Uhr findet unser traditionelles
Gänseessen im Restaurant Haus Malzkorn, Am Röttchen, statt.
Der Preis beträgt - wie im Vorjahr - 16,00 Euro pro Person.
Voranmeldung unter Tel. 42 94 43 bis zum 1.12.2010.
Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet
Im
Rahmen des Pfarrverbandfestes Unterrath/Lichtenbroich Ende Juni 2010
wurde Pfarrer Heinz Schmidt feierlich in den Ruhestand verabschiedet.
Am folgenden Tag fand in St. Bruno eine Dankmesse zu seinem 70.
Geburtstag mit anschließendem Empfang im Pfarrzentrum statt.
Heinz Schmidt wurde 1940 in Düsseldorf geboren und wuchs in der
Altstadt auf. Er war der mittlere von drei Brüdern. Sein Vater,
der ursprünglich selbst Pfarrer werden wollte, war seit 1953
ehrenamtlich Küster an St. Lambertus.
Während der ganzen Schulzeit verspürte Pfarrer Heinz Schmidt
die Neigung Priester zu werden – bis er ins Konvikt kam.
Er wollte schon nach dem zweiten Semester das Studium der Theologie
aufgeben. Da aber sein Bruder, der auch diesen Weg eingeschlagen hatte,
nach dem zweiten Semester gegangen war, hängte Schmidt noch ein
Semester dran.
In diesem Semester machte es dann bei ihm Klick. Er hat viel mit dem
damaligen Pastor an St. Lambertus, Heinrich Schmitz, gesprochen. Auch
war er von dem jetzigen Papst, Josef Ratzinger, der damals junger
Professor für Religionsphilosophie war, sehr beeindruckt, und es
war die Zeit des zweiten vatikanischen Konzils, das zu
einer großen Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche führte.
Pfarrer Schmidt sagt von sich selbst, hätte es das Konzil nicht gegeben, wäre er nicht Priester geworden.
1967 wurde Schmidt zum Priester geweiht. Er arbeitete zunächst als
Kaplan in Herz-Jesu in Ratingen-Ost bis 1972. Zuständig war er
dort für die Jugendarbeit und die Liturgie. Darüber hinaus
war ihm die praktische Seelsorge vor allem an den Randgruppen und eine
intensive Alten- und Krankenpastoral wichtig. So betreute er monatlich
über 80 Hauskranke, denen er die Kommunion brachte.
Von Ratingen ging es 1972 auf die Kaplanstelle nach Eller zur Gemeinde
St. Gertrud. Mit über 11.000 Katholiken war dies damals die
größte Gemeinde in Düsseldorf. In St. Gertrud war
Schmidt die Katechese besonders wichtig.
1979 wurde er zum Pfarrer in St. Bruno in Unterrath ernannt. In seiner
Amtszeit standen zunächst viele Baumaßnahmen an der
Kirche an. Die erste Baumaßnahme war am Turm, da Nachbarn im
Wilseder Weg sich über die Lautstärke der Glocken
beschwert hatten. Mit der schriftlichen Bestätigung, dass mit den
Glocken und der (damals noch mechanischen) Uhr etwas geschehen muss,
hatte Köln die Kosten für diese Baumaßnahme
übernommen.
Dann wurden Risse in der Außenhaut der Kirche entdeckt und
festgestellt, dass sich die Außenhaut der Kirche vom
Hauptgebäude löste. Der Verantwortliche in Köln war
überzeugt, dass diese Kirche unbedingt erhalten bleiben
müsse, da St. Bruno eine der wenigen neugotischen Kirchen im
Erzbistum Köln ist. Das Ergebnis kann man heute sehen. Die
Innenrenovierung mit der kompletten Umgestaltung des Altarraums folgte
als nächste Baumaßnahme. Zwei Wochen vor Ostern 2000 nahm
die Gemeinde die Kirche wieder in Betrieb. Später musste das Dach
des Pfarrzentrums in St. Bruno saniert werden. Dies zog sich aufgrund
der unklaren Finanzierung länger hin als geplant. Auch wurde der
Kindergarten rechtzeitig großzügig erweitert.
Auch in St. Bruno standen die katechetischen Bemühungen von
Schmidt im Vordergrund. Schmidt ist stolz darauf, dass es von der Taufe
bis zur Firmung mit der katechetischen Betreuung durchgängig
Angebote für Menschen gibt. Wichtig ist Schmidt, dass Menschen ein
Gesicht mit der Kirche verbinden. Vor allem in der Taufkatechese
erlebte er eine große Offenheit der Eltern und Paten
untereinander und der Kirche gegenüber. Dies soll auch bei der
Liturgie zum Ausdruck kommen. Ein Beispiel ist die Tauffeier in der
Pfarrkirche St. Bruno, bei der die Täuflinge in einem eigens
gebauten tiefen Brunnen hinabsteigen und untertauchen. „Wenn
Schulkinder oder Erwachsene in dieser Weise getauft werden, erleben sie
das Wasser als Symbol der Reinigung und des Lebendigen sehr viel
intensiver“, hat Schmidt einmal erklärt. Eine Spezialform
der Katechese waren auch
immer die Pilgerreisen, die Schmidt zusammen mit vielen Gemeinde27
mitgliedern an wichtige Orte des Glaubens geführt haben. Schmidt
freut sich, wenn die Reise nach Syrien im Jahr 2011 zustande kommt. Im
Rahmen seiner Tätigkeit fur die Gemeinde St. Bruno wurde auch der
Verein Arbeit für Alle gegründet, der aus Spenden zwei
Stellen für Langzeitarbeitslose finanziert. Ferner beriet Schmidt
die SKFM Frauen im Schwangerschaftskonflikt. In der Gemeinde St. Bruno
hat auch eine Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke (Kreuzbund) ihre
Heimat gefunden.
Mitte der 90-Jahre übernahm Schmidt zusätzlich die Leitung
der Pfarren St. Maria unter dem Kreuz und St. Maria Königin in
Lichtenbroich. Dies erfolgte bekannterweise nicht nur aus
Kostengründen. Indes führten die immer größer
werdenden Bezirke dazu, dass diese auch immer unpersönlicher
werden und es dem örtlichen Pastor bzw.
Pfarrer kaum mehr möglich ist, Menschen persönlich zu
begleiten und mit Ihnen Gespräche zu führen, für die
Pfarrer Schmidt sich immer Zeit genommen hat, wenn Menschen in Not
geraten waren oder sich alleine fühlten.
Grund zur Sorge wegen Langeweile ist bei Pfarrer Heinz Schmidt nach der
Verabschiedung jedoch nicht angesagt. Er möchte die Chroniken der
drei Gemeinden vollenden. Vertretungen für Gottesdienste
möchte er auch weiterhin gern übernehmen. Einige Bücher,
die er besitzt und noch nicht gelesen hat, will er lesen. Dies gilt
sowohl fur Krimis als auch für theologische Literatur. Die
Grundkenntnisse des Computers und des Internets möchte er
ebenfalls erlernen, damit er nicht immer jemanden bitten muss. Vor
allem wünscht sich Pfarrer Schmidt jedoch auch eine geistige und
religiöse Heimat nach seinem Umzug in Ratingen zu finden, wo er
regelmaßig Gottesdienste feiern kann.
Die Redaktion dankt Pfarrer Schmidt für sein Engagement in
Unterrath und Lichtenbroich und wünscht ihm noch viele Jahre und
baldige endgültige Genesung.
Veronika Dalbert-Schneider
Altstadtherbst Kulturfestival Düsseldorf
In
der Zeit vom 15.09.2010 bis zum 03.10.2010 findet wieder das
Altstadtherbst Kulturfestival in Düsseldorf statt. Unter dem Motto
„Blick zurück nach vorn – 20 Jahre Altstadtherbst
Kulturfestival“ bietet das Festival neben vollkommen neuen
theatralischen und musikalischen Präsentationen aus
Düsseldorf und der ganzen Welt auch das ein oder andere Souvenir.
So können Christiane Oxenfort und An-dreas Dahmen, die
Geschäftsführer der Altstadtherbst Gemeinnützige GmbH u.
a. Victoria Chaplin und Jean Baptiste Thierrée mit ihrem Cirque
Invisible, Titi Robin und Faiz Ali Faiz mit neuem Programm und das
Trommelerensemble Masters Drummers of Burundi
begrüßen.
Außerdem werden drei weitere Deutschland-Premieren gezeigt, u. a.
das Tanzstück „Urban Ballet“, Flamingotänzer
Andrés Mann mit seiner neuen Produktion und die Jungen
Musikkosmopoliten des Yemen Blues. Hinzukommen auch Eigenproduktionen.
Die Idee des Altstadtherbstes wurde 1991 geboren. Bürger der
Düsseldorfer Altstadt wollten ihrem Viertel mit einer Palette
kultureller Veranstaltungen einen neuen Anstrich geben.
Schnell fanden sich Freunde, Fan‘s, Förderer und Sponsoren,
die bis heute dem Festival die finanzielle Grundlage geben.
Zwischenzeitlich ist das Kulturfestival so bekannt, dass ihm überregionale Bedeutung zukommt.
Das vollständige Programm sowie weitere wichtige Informationen zum
Fest können u. a. unter www.altstadtherbst.de/2010 abgerufen
werden.
Wir wünschen den beiden künstlerischen Leitern- und
Geschäftsführern Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen und
ihrem Team viel Erfolg für das diesjährige Festival.
VDS
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.09.1965 Beginn der Bauarbeiten für die Kniebrücke.
02.09.1740 Johann Georg Jacobi in Düsseldorf geboren.
02.09.1850 Robert Schumann kommt als Musikdirektor nach Düsseldorf.
02.09.1880 Einweihung des Ständehauses am Schwanenspiegel / Kaiserteich.
10.09.1875 Die Synagoge an der Kasernenstraße wird durch Rabbiner Dr. Wedell eingeweiht.
18.09.1910 Das Kolpinghaus an der Blücherstraße wird eingeweiht.
21.09.1910 Einweihung der evangelischen Kreizkirche an der Collenbachstraße.
23.09.1960 Die Berliner Allee wird vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, eingeweiht.
30.09.1855 Weihbischof Dr. Baudry konsekriert die St. Dionysius-Kirche in Volmerswerth.
01.10.1945 Regierungspräsident Walter Kolb wird zum Oberbürgermeister von Düsseldorf ernannt.
01.10.1970 Die Landes- und Stadtbibliothek wird als Universitätsbibliothek vom Land Nordrhein-Westfalen
übernommen.
03.10.1965 Bei einer Aktion des „Bundes Entschiedener
Christen“ zur Beseitigung von „Schundliteratur“ werden
am Rheinwerft in Höhe der Oberkasseler Brücke
Bücher verbrannt.
04.10.1990 Der private Radiosender „Antenne Düsseldorf“ geht auf Sendung.
05.10.1925 Eröffnung des Flugdienstes auf dem Flugplatz auf der Golzheimer Heide.
07.10.1945 Die „Freeman-Brücke“ wird als Notbrücke in Höhe der Rheinterrassen eingeweiht.
07.10.1985 Das neue Technische Rathaus an der Brinckmannstraße 5 wird offiziell seiner Bestimmung
übergeben.
11.10.1860 Einweihung der neuen Oberrealschule an der Klosterstraße.
19.10.1930 Das Stadtbad an der Kettwiger Straße wird eröffnet.
23.10.1570 Vertrag mit dem Baumeister Heinrich Tußmann, Duisburg, aufgrund dessen dieser das Rathaus am
Marktplatz baut (der Entwurf stammt von Pasqualini).
23.10.1910 Einsegnung der St. Maria-Rosenkranz-Kirche in Wersten.
25.10.1945 Oberbürgermeister a.D. Dr. Robert Lehr wird zum Oberpräsidenten der Provinz Nordrhein ernannt.
27.10.1895 Der Abbruch des Berger Tores ist vollendet.
27.10.1975 Die S-Bahn Strecke vom Hauptbahnhof zum Flughafen wird eröffnet.
28.10.1905 Eröffnung des Schauspielhauses an der Karl-Theodor-Straße unter Luise Dumont und Gustav
Lindemann.
Brauchtum Erntedank in Euerbach
„Verspätet“
feiern die Einwohner des kleinen Dorfes Euerbach ihr Erntedankfest:
Weil am ersten Sonntag Kirchweih gefeiert wird, sagen die Euerbacher
erst am zweiten Sonntag im Oktober Gott Dank für die Früchte
ihrer Arbeit. Dann ist das ganze Dorf auf den Beinen: Beim
traditionellen Festumzug schieben die Mitglieder des Obst- und
Gartenbauvereins ihre Früchte auf alten Schubkarren durch die Gas-
sen, traditionelles Handwerk wird vorgeführt, Männer in
grünen und blauen Schürzen schenken frischen
Federweißen an die Zuschauer am Straßenrand aus. Trachtler
tragen dem Zug die große Erntekrone voran, die aus zahllosen
Weizengrannen besteht: Symbol des Abendmahl-Brotes und damit der
Eucharistie. Klar, dass die Krone einen Ehrenplatz beim
ökumenischen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche einnimmt!
Quelle: Michaels Kalender 2010
Brauchtum Körnchen für Körnchen
Aus
vielfarbigen Früchten, Samen und Kräutern einen Ernte-Teppich
zu legen – dieser Brauch stammt ursprünglich aus dem
Oberschwäbischen. In Reinsfeld/Hunsrück hat eine Frauengruppe
diese Tradition
übernommen. Zum 20. Mal gestalten sie aus Körnern und
Blüten biblische Motive, etwa den „Guten Hirten“ oder
die Erschaffung der Tiere. Mit Zahnstochern und viel
Fingerspitzengefühl schieben die Körner-Künstlerinnen
jedes Blättchen und Körnchen an seinen Platz: Graupen
für die Fußnägel, roter Pfeffer für Jesu Gewand
oder
Lavendelblüten für das Meer. Tapetenkleister hält das
Ganze zusammen. So entsteht nach und nach ein runder Teppich von etwa
zwei Metern Durchmesser – in Wahrheit fünf Holzplatten, die
wie ein Puzzle zusammengesetzt und zusammen mit zwei älteren
Teppichen in der Kirche St. Remigius aufgestellt werden. Drei Wochen
lang lockt das Kunstwerk Bewunderer aus dem Saarland und aus Koblenz in
das Hunsrückdorf. Mit dem Erlös aus dem
Verkauf der Fotos und den Spenden der Besucher unterstützt die
Frauengruppe das Medikamentenhilfswerk „action medeor“.
Weitere Informationen: www.hermeskeil.de
Quelle: Michaels Kalender 2008
Kastenfallen und Tellereisen
Eine Begebenheit aus den 50er Jahren von Heinz Dieter Dahmen
Von der Angermunder Mühle und Bäckerei der Familie Wolff kam
ich mit Brot und Backwaren mit dem Fahrrad zurück. Auf der
Höhe Richtweg, wo heute die Flugschneise verläuft, gab es ein
sehr dichtes Unterholz, welches ich doch mal erkunden wollte. Also das
Fahrrad auf die Seite ins Gebüsche. Ein dicker Stock, womit ich die
Brennnesseln und Dornen zur Seite schob, war schnell gefunden.
Außer allerhand schöner bunter Gehäuseschnecken gab es
aber nichts Besonderes.
Doch plötzlich stieß ich auf einen Holzkasten, also eine
Kastenfalle. Beim näheren Hinhören stellte ich fest, in dem
Kasten war ein lebendes Wesen. Vorsichtig hob ich den Deckel hoch, und
siehe da; ein zu Tode erschrockener Hase hatte seine Freiheit wieder.
Vorsichtig mit dem dicken Stock den Boden abtastend, entdeckte ich noch
zwei
weitere Fallen, diese machte ich genau wie die erste zu. Die
„Wilddiebe“ mussten sich gewundert haben, geschlossene
Kästen und kein Wild! Doch beim Weitergehen entdeckte ich
plötzlich ein Tellereisen, ich hatte soetwas noch nie gesehen,
aber von der grausamen Wirkung gehört. Ich setzte den Stock auf
die Kralle, und „krach!“ schlug das Eisen zu, der Stock war
unten glatt durchgeschlagen. Das Eisen löste ich aus der
Verankerung und warf es in den Haarbach (Abwasserkanal von der Stadt
Ratingen), der damals hier parallel verlief.
Wieder am Richtweg, ich saß schon wieder auf dem Fahrrad, blickte
ich nochmal in Richtung Kalkumerlandstraße, von dort näherte
sich ein Radfahrer. Jetzt galt es für mich, in die Pedalen zu
treten, über die Schwarzbachbrücke (zu der Zeit provisorisch
aus Holzbolen angelegt), Richtung Lichtenbroicher Bahndamm. Hier drehte
ich mich um,
kein Verfolger mehr, zum Einen hatte ich ihn abgehängt, zum
Anderen wollte „Der“ sich nicht in der Nähe unserer
Siedlung zeigen, für mich war klar, es war ein Forstgehilfe!
Jetzt wirst Du fragen, wieso die Forstverwaltung solche grausamen
Geräte benutzt? Richtig, um Munition zu sparen, diese wurde zu der
Zeit von den Besatzungsmächten zugeteilt.
Wochen später - ich kam mal wieder von der Angermunder Mühle
- als plötzlich der Förster vor dem Forsthaus Schall stand,
und mich ansprach (er hatte mich wohl bei der Hinfahrt gesehen und mich
zurück abgepasst): „Hast Du schon gefrühstückt?
Nein? Dann komm rüber, wir sind gerade dabei!“
Die ganze Familie des Försters und zwei Forstgehilfen saßen
an einem langen Tisch, gedeckt wie bei uns zu Ostern bzw. Weihnachten.
Man brauchte mich nicht lange zu bitten, ich griff zu und ließ es
mir gut schmecken.
So ganz nebenbei fragte jetzt der Förster: „Kennst Du Kastenfallen?“
Jetzt musste ich lügen, es ist nicht meine Art, die Wahrheit wäre mir
schlecht bekommen.
Meine Antwort: „Nein, aber der Name sagt es ja schon!“
Der Förster: „Kennst Du denn Tellereisen?“
Ich: „Nein, wofür sind die denn gut?“
Der Förster: „Die legen wir aus, um Wilddiebe von der
Wilderei abzuhalten, ganz gefährliche Dinger, wenn Du da
reintrittst, ist der Fußabl“ Ich schüttelte mit dem
Kopf und meinte: „Brr, wie grausam!“
Bei diesen Fragen hatten der Förster und die beiden Forstgehilfen
mich nicht aus den Augen gelassen. Hierbei war ich ganz ruhig geblieben
und auch nicht verlegen geworden, in der Tat sah ich nur das gute
Frühstück.
Nun standen alle auf, der Förster geleitete mich noch bis zur
Mauer des Staudamms, welches zu der Zeit noch zur Regulierung des
Wasserstandes der Anger diente (heute nicht mehr vorhanden). Ich
bedankte mich recht herzlich, und meinte, wenn mal wieder Unterhaltung
gebraucht würde, ich käme gerne zum Frühstück. Der
Förster
musste herzhaft lachen, wer weiß, was er gedacht hatte.
2010-4
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Andrea Mayer, Rotdornstr. 3
Jan Selder, Graf-Recke-Weg 16
Hans und Karin Wambach, Unterrather Str. 127
Wir trauern um unser Mitglied
† Ewald Löcker
* 24.12.1923 † 15.11.2009
Jahresfahrt 2010
Wegen
der großen Nachfrage hat der Vorstand des Bürgervereins
beschlossen eine 2. Fahrt zum Internationalen Platz Vogelsang im
Nationalpark Eifel zu organisieren. Die Fahrt findet statt am Samstag,
dem 11. September 2010. In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu
ausgebildet, für eine totalitäre Staatspartei kritik- und
bedingungslose Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit
müssen als Mahnung zu Menschlichkeit und Toleranz begriffen
werden. In diesem Wissen wird sich Vogelsang zu einem weltoffenen,
internationalen Platz
entwickeln, der der Information, der Erholung und dem vielfältigen
Lernen dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus
mit fachkundlicher Führung dauert 90 Min. Die Abfahrt ist um 8.00
Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke Kalkumer Str. Unser
Mittagessen werden wir im „Restaurant zur alten Mühle“
in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen findet eine Rundfahrt mit
der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
PLATZDAFEST! 2010
Am
11. Juli 2010 von 14.00 bis 20.00 Uhr Rund um die Klinke
Präsentation der Unterrather und Lichtenbroicher Vereine und
anderer Koorporationen an 20 Ständen.
Auszug aus dem Programm:
14.00 Uhr Eröffnung durch das Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
14.15 Uhr Begrüßung durch die 1. Vorsitzende des Bürgervereins Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Frau Erika Prill
14.30 Uhr Chorfreunde Düsseldorf-Nord
15.00 Uhr Tanzgruppe „Funkies“ von den Funken Blau - Gelb
15.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
16.00 Uhr Chor „FranzMuk“
16.30 Uhr Seniorentanzgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
17.00 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
17.30 Uhr Seniorengymnastikgruppe, DRK Zentrum plus Unterrath
18.00 Uhr Vorführung „zur Ersten Hilfe“ DRK Zug Unterrath
18.30 Uhr Marine-Tambour-Korps Düsseldorf-Unterrath 1948
19.00 Uhr Ausklang der Veranstaltung
20.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Um unsere Kinder kümmert sich die städtische Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtung Ammerweg mit einer Hüpfburg und diversen
Spielen. Zudem können Sie sich mit Grillspezialitäten, Kuchen
und Getränken stärken.
Durch das Programm führt unser Ehrenvorsitzender Karlheinz Kürpig
Änderungen vorbehalten
Diese Veranstaltung wird unterstützt von (Namen der Förderer
und Spender in alphabetischer Reihenfolge): Alten- und Pflegeheim Zum
Königshof, Druckerei Ritter, Hotel Avidon, Luxor
Restaurantbetriebe, St. Bruno Apotheke, Sofia Apotheke, Stadt
Düsseldorf, Stadtwerke Düsseldorf
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Die Straßendecke sowie der Bürgersteig und die
Parkplätze auf dem Einbrunger Weg werden auf einer Ausbaustrecke
von 300 m saniert. U. a. wird eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Die
Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 300.000,00
Euro. Die Sanierungsarbeiten beginnen ab September 2010.
Die Sanierung ist unter verkehrssicherungspflichtigen Aspekten der Stadt notwendig.
– Auf dem Grundstück „Am Walbert 1“ ist die Errichtung von 4 Doppelhäusern vorgesehen.
– Einstimmig bat die Bezirksvertretung die Verwaltung, den
Seiteneingang zum Unterrather Friedhof an der Straße „Am
Röttchen“ vor dem Tor abzuschraffieren, um das ständige
Zuparken des Eingangs zu verhindern.
– Ebenfalls einstimmig wurde die Verwaltung gebeten, nach
Beendigung der Baumaßnahme an der Ampelanlage „Am
Kittelbach“ die Restmaterialien, wie Pflastersteine, Rohre und
Sandaufschüttungen zu beseitigen oder durch den Bauuntemehmer
beseitigen zu lassen sowie die Beschädigungen am Pflasterweg, die
durch Baumaschinen verursacht wurden, zu beseitigen.
– Die Bezirksvertretung 6 hat die Beschlüsse zur Aufgabe der
Obdachlosenunterkünfte „Am Walbert/Beedstraße“
und der Schaffung von neuem Wohnraum für Familien
begrüßt und im Rahmen ihrer Zuständigkeit mit
beschlossen. Im Genehmigungsverfahren wurde festgelegt, dass die
Zufahrt zu den Kleingärten durch das Neubaugebiet über
eine geplante Straße von der Straße „Am
Walbert“ aus führen soll. Im Kaufvertrag wurde u. a.
vereinbart, dass die erforderlichen Geh- und Fahrrechte für die
Allgemeinheit durch Dienstbarkeit bzw. Baulast zu sichern sind, ebenso
wie die Duldung sämtlicher Emissionen durch die unmittelbare
Nähe des Schützenplatzes.
Der Kleingartenverein „An der Karthaus“ hat große
Bedenken gegen diese Verkehrsführung. In den Monaten April bis
Oktober sei bei 70 Kleingartenparzellen mit erheblichem Verkehr
über die neue Wohnstraße zu rechnen – bei
entsprechenden Festen auch bis spät in die Abendstunden. Die St.
Sebastianus Schützenbruderschaft Unterrath macht geltend, dass zu
Zeiten des Schützenfestes für die Belieferung des
Schützenzeltes, der sanitären Einrichtungen usw. auch
eine rückwärtige Zufahrmöglichkeit über den Fahrweg
zum Kleingarten vorhanden sein muss. Auch wenn Geh- und Fahrrechte
gesichert sind, befürchten Kleingartenverein und
Schützenbruderschaft, dass die Käufer der neuen Häuser
erst nach Fertigstellung der Wegeverbindung realisieren, welche
Belastungen durch den Verkehr entlang ihrer Grundstücke entstehen.
Durch die zu erwartenden lnteressenkonflikte bei der festgelegten
Fahrbeziehung sei ein gedeihliches Miteinander gefährdet.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass sie die Bedenken nicht teilt. Die
Hausbauer seien über die verkehrliche Situation vor Kauf
informiert worden. Die verkehrliche Anbindung zum Schützenplatz
hat im übrigen ausschließlich über die Kartäuser
Straße zu erfolgen.
– Von den Gastronomiebetrieben im Stadtbezirk 6 müssen nach
wie vor für die Bürgersteignutzung als Terrassenbereich
dieselben Tarife an die Stadt Düsseldorf entrichtet werden, wie
auch in den 1A-Lagen, wie z. B. in der Altstadt. Die Verwaltung teilte
hierzu mit, dass eine Änderung der Gebührenstruktur der
Gastronomie-Terrassenpreise dem Rat vorgelegt worden sei. Der Rat
wird hierüber voraussichtlich nach Ende der Sommerpause
entscheiden, sodass geänderte Tarife für die neue Saison 2011
aller Voraussicht nach erhoben werden.
– Die Verwaltung wurde ferner befragt, ob ihr der teilweise
Wohnungsleerstand im Gebäudekomplex Unterrather Straße 27-41
trotz sanierter Wohnungen bekannt seien. Ebenfalls wurde die Verwaltung
befragt, ob es zutreffe, dass der Eigentümer plane, den
Gebäudekomplex abzureißen, wenn ja, ob die Verwaltung
beabsichtige, diesen den alten Stadtkem prägenden
Gebäudekomplex in Unterrath mit preiswertem Wohnraum zu erhalten.
Die Verwaltung teilte hierzu mit, dass sie hierfür nicht
zuständig sei u. a. auch deshalb, weil die bisherige Sanierung
nicht aus öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Es handelt
sich um eine Angelegenheit des Vermieters.
Einige Mitglieder der Bezirksvertretung teilten mit, dass ihrer
Kenntnis nach bis 2015 alle Wohnungen geräumt sein sollen, da
keine wirtschaftlich sinnvolle und energetische Sanierung möglich
sei und daher mit einem Abriß zu rechnen sei.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten zu
prüfen, ob die Querung der „Eckener Straße“ im
Bereich „Saargemünder Straße“ / „Kehler
Straße“ sicherer gestaltet werden könne, z. B. durch
einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerinsel. Die Verwaltung
teilte hierzu mit, dass eine erste fachliche Einschätzung das
grundsätzliche Opitmierungspotential bestätigt. Die
Bearbeitung erfolgt im Rahmen der personellen und finanziellen
Möglichkeiten. Aufgrund einer Vielzahl ähnlich gelagerter
Fälle aus den 10 Bezirksvertretungen werden die Maßnahmen
intern priorisiert und sukzessive abgearbeitet. Die Verwaltung bittet
um Verständnis, dass aus den genannten Gründen zu diesem
Zeitpunkt noch kein konkretes Datum für die Aufnahme der Planung
benannt werden kann. Sobald erste Planungsergebnisse vorliegen, werden
diese - wie gewohnt - der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung
vorgestellt.
– Ferner hat die Bezirksvertretung die Verwaltung um Prüfung
gebeten, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Schulweg
Falkenweg/Sandweg über die Straße „Am Roten
Haus“ durch einen Zebrastreifen oder andere Maßnahmen
sicherer gestaltet werden könne. Das Straßenbegleitgrün
sollte in diesem Bereich aus Gründen der
Verkehrssicherheit in jedem Fall zurückgeschnitten werden.
Weiterhin sollte geprüft werden, ob auf diesem stark
frequentierten Schulweg - insbesondere in den Wintermonaten -
Verkehrshelfer (Schülerlotsen) eingesetzt werde können. Die
Verwaltung teilt hierzu folgendes mit: Zur Sicherung der
Fußgänger bei Querung der Straße „Am Roten
Haus“ in Höhe Falkenweg/Sandweg ist eine
Fußgängerinsel vorhanden. Aus verkehrsplanerischer Sicht
wird die zusätzliche Einrichtung eines
Fußgängerüberweges (Zebrastreife) oder andere
Maßnahmen (z. B. LZA) nicht weiterverfolgt, da in diesem Bereich
die Voraussetzung für die Anlage von
Fußgängerüberwegen und die Kriterien für die
Anlegung einer Lichtzeichenanlage nicht erfüllt werden. Es werden
allerdings zusätzliche Fahrbahnpiktogramme „Achtung
Kinder“ aufgebracht. Die Prüfung über mögliche
Einsetzung von Schülerlotsen wird weitergeleitet. Das
Straßenbegleitgrün wird bei Bedarf entsprechend
zurückgeschnitten.
– Die Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, bei den
vorgesehenen Umleitungs-Hinweisen während der Baumaßnahmen
am Nördlichen Zubringer die regionale Umleitung über die
Kalkumer und Unterrather Straße nicht auszuschildern. Die
Verwaltung teilt hierzu mit, dass während der Sanierungsarbeiten
auf dem Nördlichen Zubringer keine Umleitung über die
Kalkumer und Unterrather Straße ausgeschildert wird. Es ist aber
nicht auszuschließen, dass Ortskundige diese Fahrbeziehung
während der Sanierungsarbeiten auf dem Nördlichen
Zubringer nutzen.
– lnformationshalber teilte die Verwaltung mit, dass im aktuellen
Schuljahr 2009/2010 in den 94 offenen Ganztagsschulen der Primarstufe
insgesamt 410 Gruppen mit 9.886 Plätzen eingerichtet wurden, die
im November 2007 zu 97% belegt waren. Dies entspricht einer
Versorgungsquote von 53 % bei einer Gesamtzahl
von 19.657 Schülerinnen und Schülern. Auf der Basis der
aktuellen Bedarfsmeldungen der Grundschule sollen 453 Gruppen für
das Schuljahr 2010/2011 gebildet werden. Zu beachten ist allerdings,
dass in den Förderschulen ebenfalls noch Erweiterungsbedarf
entstehen könnte. Dieser Bedarf ist derzeit nicht kalkulierbar, da
über Aufnahmen in diese Schulform erst nach den
Förderschul-Aufnahmeverfahren zu Beginn eines Schuljahres
entschieden wird und erforderliche neue Gruppen in der Regel
kurzfristig noch eingerichtet werden. Vorbeugend werden hierfür 7
Gruppen berücksichtigt, sodass am 01.08.2010 - vorbehaltlich
abschließender baulicher Prüfungen - in den 94 offenen
Ganztagsschulen 460 Gruppen gleich 11.500 Plätze bei einer
Gesamtschülerzahl
von 19.657 eingerichtet sein werden. Dies entspricht einem Deckungsgrad
von ca. 59% aller Schülerinnen und Schüler der Primarstufe.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Norbert Burgmüller-Plakette
für Roswitha Baumdick
Im Mai bekam Roswitha Baumdick von der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine die Norbert
Burgmüller-Plakette verliehen.
Diese hohe Auszeichnung wird Menschen verliehen, die sich besonders um das Musikleben in Düsseldorf verdient gemacht haben.
Die Laudatio hielt Elisabeth von Leliwa. Sie betonte die
unermüdliche ehrenamtliche Arbeit von Frau Baumdick in ihrer
Freizeit für das Musikleben, dass Laienmusizieren und die
Heimatpflege in Düsseldorf.
Im Jahre 1938 wurde Frau Baumdick in Berlin geboren. Seit 1977 ist sie Mitglied im Chor der Landesregierung.
Seit vielen Jahren ist sie auch im Vorstand der Düsseldorfer
Weiter, der Mundartfreunde sowie Schriftführerin der
Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine.
Seit 1998 ist sie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande,
für das sie der verstorbene Ministerpräsident des Landes
Nordrhein Westfalen, Johannes Rau, vorgeschlagen hat.
Mit ihren Chören reist sie ins Ausland und organisiert Festivals.
Der Vorstand des Bürgervereins Unterrah und Lichtenbroich gratuliert zu dieser hohen Auszeichnung herzlich.
E. P.
Allen Mitgliedern,
die im Juli und August
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
„Ein starkes Team für Ihre Gesundheit!“
Am
01.05.2010 eröffnete Herr Jan Selder eine zweite Praxis für
Physiotherapie in Düsseldorf-Unterrath auf der Kalkumer
Straße 151. Seit 13 Jahren betreibt er bereits eine Praxis in
Düsseldorf-Derendorf. Die neue Praxis ist modern und
großzügig ausgestattet. Die Räume sind sehr hell und
freundlich, da sie mit großen Fenstern versehen sind.
Sie liegt direkt neben der Straßenbahnhaltestelle Eckener
Straße, direkt über der Dresdner Bank. Über einen
geräumigen Aufzug ist die Praxis leicht zugänglich und
stufenlos für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte zu erreichen.
Die fachliche Leitung obliegt Andrea Meyer, die bereits 7 Jahre in der
Praxis in Derendorf erfolgreich gearbeitet hat. Unterstützt wird
sie von Rezeptionistin Michaela Wimmer-Bartz, die als Quereinsteigerin
über eine berufliche und medizinische Rehabilitation ebenfalls
zuvor in der Praxis in Düsseldorf-Derendorf tätig war.
Mit einer großen Feier wurden die neuen Räume am 30.04.2010
eingeweiht. Anwesend waren viele Patienten aus
Düsseldorf-Derendorf, aber auch viele Unterrather und
Lichtenbroicher Bürgerinnen und Bürger.
Alle Gäste konnten sich von dem großzügigen Ambiente
überzeugen. Die Praxis bietet ein breites Angebotsspektrum, das
alle fachspezifischen Bereiche der modernen Physiotherapie und
Prevention umfasst.
Die Individualität der Patienten steht dabei im Vordergrund.
Angeboten werden Krankengymnastik u. a. nach Cyriax, Mc Kenzie,
unfallchirurgische Nachbehandlungen; aber auch medizinische
Trainingstherapie (Physiocheck und Kurse, Betriebsphysiotherapie -
Arbeitsplatzanalyse und Arbeitsplatzberatung), Krankengymnastik auf
neurophysiologischer Grundlage nach Bobath für Erwachsene,
Massagen wie z. B. Klassisch, Bindegewebsmassage, man. Lymphdrainage,
Entstauungstherapie. Auch die Physikalische Therapie kommt nicht zu
kurz, wie z. B. Fangopackung, Heißluft, Elektro- und
Ultraschalltherapie.
Demnächst werden auch Kurse für Gruppenrückenschule
angeboten, die von den Krankenkassen anerkannt werden, sodass die
Kostenübernahme sichergestellt ist. Weiter werden Autogenes
Training und progressive Muskelentspannungskurse angeboten. Im Juli
startet ein Kurs mit 6 Terminen für autogenes Training,
Anfänger, der jeweils sonntags um 10.30 Uhr beginnt und ca. 60 bis
90 Minuten dauert. Ebenfalls im Juli 2010 beginnt ein Kurs für
autogenes Training mit Vorkenntnissen. Der Kurs beginnt dienstags um
19.00 Uhr. Schließlich wird im Juli 2010 eine progressive
Muskelentspannung angeboten.
Umfangreiche Öffnungszeiten garantieren eine patientenorientierte
Arbeit. Die Praxis ist in der Regel montags und donnerstags von
8.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet sowie dienstags und mittwochs von
8.00 Uhr bis 19.00 Uhr; am Freitag von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Selbstverständlich können darüber hinaus weitere Termine
nach Absprache vereinbart werden. Ebenso selbstverständlich sind
Hausbesuche nach Vereinbarung. Ausführliche Informationen zu der
Praxis und zu den Therapieangeboten erhalten sie im Internet unter
www.physiotherapie-selder.de.
Veronika Dalbert-Schneider
Singen mit Senioren
Singen mit Senioren für Senioren – seit nunmehr weit
über einem Jahr findet dies im Seniorenzentrum „Zum
Königshof“ in Düsseldorf-Unterrath statt. Dieses
Seniorenzentrum ist eine Einrichtung der „Graf Recke
Stiftung“ und wurde mit dem Leitgedanken gebaut: „Graf
Recke - Wohnen und Pflege“.
Die Leitung des sozialpädagogischen Dienstes dieses Hauses hatte
Kontakt mit dem Sänger Peter Müller von den Chorfreunden
Düsseldorf-Nord aufgenommen. Absicht war und bleibt, den Bewohnern
durch gemeinsames Singen etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen.
Peter Müller konnte für dieses Singen auf Anhieb mehrere
Sänger der Chorfreunde und Sängerinnen des Frauenchores
Concordia 1920 gewinnen. Friedhelm Oberschewen von den Chorfreunden hat
von Anfang an die Begleitung der Lieder am Klavier übernommen. In
seiner Urlaubszeit wird er von der Sängerin des Frauenchores
Concordia 1920, Marlene Paschlies, mit ihrem Akkordeon vertreten.
Zum Singen verteilen sich Sängerinnen und Sänger unter die
Bewohner und nehmen mit ihnen an verschiedenen Tischen des Speisesaales
Platz. Gesungen werden, jeden Freitag von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr,
Volkslieder und Evergreens, in der Adventszeit Weihnachtslieder und in
der fünften Jahreszeit Karnevalslieder. Es ist erstaunlich und
erfreulich, wie textsicher ältere Leute sind, speziell bei
mehrstrophigen Volksliedern.
Die Sängerinnen und Sänger haben ein gutes Gefühl, wenn
sie erleben, dass immer mehr der etwa 50 bis 60 Seniorinnen und
Senioren fleißig mitsingen und ihre Freude daran haben. Dieses
gute Gefühl wird bestärkt durch die Dankbarkeit, die sie
jedes Mal spüren, wenn sie sich nach der Singstunde verabschieden.
Es ist zu wünschen,
dass sich weitere Damen und Herren aus Unterrath und Umgebung zum
Singen mit Senioren bereit finden. Dabei ist es gar nicht nötig,
Mitglied in einem Chor zu sein - Hauptsache: Sie singen gerne! Rufen
Sie uns doch einfach an: 0211-4380242.
Niemand kann ausschließen, nicht selbst einmal solch eine
Einrichtung in Anspruch nehmen zu müssen, in der man mit
älteren Menschen zusammen lebt. Wäre es dann nicht
schön, zum Mitsingen eingeladen zu werden?!, Es ist sicherlich
nicht der schlechteste Gedanke im Bereich des Sozialverhaltens, wenn
man sich sagt: „Erwarte nicht Hilfe von anderen, wenn du zuvor
selbst nicht bereit bist, anderen zu helfen“.
Hans Lethen
Rückblick und Vorschau
Was haben wir erreicht:
Brunnen am Opferhaus,
Neugestaltung der Allee Unterrather Straße zwischen Sylt Straße und Wangeroogestraße,
Der große Bogen A 44,
Parkanlage Kartäuser Park,
Schaffung der Gedenkstätte Kartäuserdenkmal,
Spazierweg von der Piwipp bis zum Kieshecker Weg,
Parkanlage mit Spazierweg von der Deikerstraße bis zum Kittelbach,
Unterstützung der Schulen in Unterrath und Lichtenbroich durch Ausstattung mit Computern,
Unterstützung der Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich,
Errichtung einer Ampelanlage an der Unterrather Straße am Kittelbach
Woran arbeiten wir noch:
Verbesserung der Verkehrsführung Kreuzung Eckenerstraße-, Kalkumer und Unterrather Straße
Verbesserung der Verkehrsanbindung mit öffentlichen
Verkehrsmitteln der Wohngebiete zwischen der A 52 und dem Kittelbach,
Am Röttchen, Lemgoer Weg mit allen Nebenstraßen,
Fertigstellung des alten Ortskerns von Unterrath von der
Bahnunterführung bis zur Hamborner Straße, die Pläne
dafür liegen bereits vor,
Bessere Anbindung des ISS Doms mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Unterstützen Sie unsere Bemühungen
Werden Sie Mitglied im Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Was soll ein Bürgerverein bewirken?
Stimmt es, dass hier nur den unverbesserlichen Vereinsmeiern eine
weitere Möglichkeit der Bestätigung gegeben wird oder steckt
mehr hinter einem solchen Verein? Zumindest scheint das
Gründungsjahr schon als ein beredtes
Zeugnis für die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung hier in Unterrath/Lichtenbroich zu geben.
Anlass der Gründung war seiner Zeit die Eingemeindung nach Düsseldorf.
Mit nun 100 Jahren ist der Bürgerverein Unterrath 1909 und
Lichtenbroich e.V. einer der ältesten und größten
Bürgervereine im Großraum Düsseldorf.
Die Mitgliederzahl steigt ständig. Wie ist dieses Engagement, das
über alle politischen und konfessionellen Schranken hinweggeht, zu
erklären? Die Antwort liegt wohl in der Erkenntnis des
Bürgers, dass ein Zusammenschluss Gleichgesinnter der Wahrnehmung
seiner Interessen am besten dient.
Im Gegensatz zu den politischen Parteien kann sich der
Bürgerverein den Problemen völlig ideologiefrei widmen.
Gerade die Freiheit, auf politische Zwänge keine Rücksicht
nehmen zu müssen, verleiht den Bürgervereinen ihr
Gewicht. Sie können ohne Bindung durch parteipolitische
Konstellationen ihre Anliegen vertreten, wodurch sie oftmals
erfolgreicher wirken können als andere Interessengruppen.
Die nach dem letzten Krieg eingetretene rege Bautätigkeit in
Unterrath/Lichtenbroich brachte eine grundlegende
Veränderung der Probleme mit sich, die der Lösung bedurften.
In dieser Situation erkannten immer mehr Bürger, dass eine
Lösung all dieser Probleme den Einsatz vieler Kräfte
erforderte und man sich nicht darauf beschränken kann zu warten,
bis die Lösung der Schwierigkeiten durch die Verwaltung geregelt
wird.
Der Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. kann auf
eine Vielzahlvon errungenen Verbesserungen und erfolgreicher Arbeit in
Unterrath/Lichtenbroich mit Stolz zurückblicken.
Immer mehr verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger
Unterraths und Lichtenbroichs haben die Problematik klar erkannt und
treten dem Bürgerverein Unterrath / Lichtenbroich bei, um die
Interessen gegenüber der Verwaltung und den gewählten
Mandatsträgem nachdrücklich wahrzunehmen.
Es ist festzustellen, dass es bisher keine geeignete Vertretung gibt,
die hinsichtlich aller Fragen die Interessen der Bürgerschaft
gegenüber amtlichen Stellen und politischen Gremien vertritt. Es
hat sich herausgestellt, dass viele wichtige Fragen zu lösen sind,
die eben nur durch einen Bürgerverein geklärt werden
können, der politisch neutral ist.
Werden auch Sie für 11,00 Euro und jedes weitere Familienmitglied
3,00 Euro Jahres-beitrag Mitglied im Bürgerverein
Unterrath/Lichtenbroich und unterstützen Sie uns, die Unterrather
und Lichtenbroicher Interessen zu vertreten.
Senden Sie die Beitrittserklänung
vollständig ausgefüllt an den Bürgerverein Unterrath
1909 und Lichtenbroich eV., Postfach 30 0123, 40401 Düsseldorf.
„Denn nur gemeinsam sind wir stark“
Karlheinz Kürpig (Ehrenvorsitzender)
Straßenbahnlinie 715
Der
OVA hat in seiner Sitzung am 24.02.2010 beschlossen, dass die
Verwaltung die weitere Anbindung der Altstadt während der
Baumaßnahmen zum Kö-Bogen untersuchen soll.
In Abstimmung mit der Rheinbahn AG kann nachfolgendes Untersuchungsergebnis mitgeteilt werden:
Die Änderung der Linienwege der Linien 706 und 715 ist
erforderlich, da die Gleisverbindung vom Jan-Wellem-Platz in
Fahrtrichtung Norden wegen notwendiger Baumaßnahmen im Rahmen der
Realisierung
des Kö-Bogens seit dem 08.03.2010 über einen Zeitraum von ca.
6 Monaten nicht aufrecht erhalten werden kann (siehe Vorlage 66/21/2010
der OVA-Sitzung vom 24.02.2010). Auch die Nord-Süd-Verbindung kann
während dieses Zeitraums nur durch eine Schleifenfahrt abgewickelt
werden. In der Gegenrichtung sind starke Verschwenkungen der Gleislage
erforderlich, um Bautätigkeit und Fahrbetrieb in
Übereinstimmung zu bringen.
Die tatsächliche Betriebsführung seit dem 08.03.2010 hat die
vorab berechneten Prognosen zur gewählten Vorgehensweise
bestätigt.
Eine weitere Belastung des Knotenpunktes Schadowstraße /
Jacobistraße durch linksabbiegende Straßenbahnen der Linie
715 würde die zusätzliche Schaltung einer jeweils sehr stark
leistungsmindernden Sonderphase erfordern. Die Kapazität der
Kreuzung würde hierdurch um weitere 10 % abgemindert. Diese
Schaltung würde so zu zeitweise merklichen
Überlastungserscheinungen in der Achse Tonhallen -
Jacobistraße führen.
Auch die getaktete Abwicklung der Straßenbahnfahrten ist aufgrund
der Zugfolgen dann an dieser Kreuzung nicht mehr sichergestellt.
Die Führung der Linie 715 über die Schadowstraße
würde darüber hinaus einen Halt am Bahnsteig 3 (vor H&M)
am Jan-Wellem-Platz erfordern.
Bei einem Haltestellenaufenthalt der Züge an diesem Bahnsteig
werden bei derzeitigem Gleisbild sowohl die West-Ost-Fahrt wie auch die
Nord-Süd-Fahrt der hier verkehrenden Linien blockiert.
Insbesondere die Linie 701 verkehrt weitgehend auf gesondertem
Gleiskörper und kann daher als zuverlässiges Rückgrat
der 0VErschließung
betrachtet werden. Betriebliche Behinderungen der Bahnen untereinander
sind insbesondere gegenüber dieser Linie auszuschließen.
Die beiden o.g. Aspekte sind so schwerwiegend, dass sowohl die
Rheinbahn AG als auch die Verwaltung ein Beibehalten der
geänderten Linienführung zur Aufrechterhaltung der
Netzfunktionstüchtigkeiten im 0V wie im IV für erforderlich
erachten.
Mit Wiederherstellung der Gleisverbindung im Oktober können die
ursprünglichen Linienwege der Linien 706 und 715 wieder
aufgenommen werden, sofern keine anderen, nicht vorhersehbaren
Einflüsse dem entgegenstehen.
Mitgeteilt von Rechtsanwältin Veronika Dalbert-Schneider
Der Bürgerverein sagt Danke!
Wie in jedem Jahr sorgt unser Mitglied Georg Lippitsch dafür, dass
das Plätzchen am Mecklenburger Weg / Unterrather Straße zum
Verweilen einlädt.
Mit viel Liebe hat er dieses Jahr dort Begonien eingepflanzt und hält auch ansonsten dort alles in Ordnung.
Die Redaktion
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
14.07.1960 Der Rat beschließt die Stiftung von Ehrenringen (Jan-Wellem-Ring, Großer Ehrenring der Stadt
Düsseldorf, Ehrenring des Rates).
16.07.1955 Zum letzten Mal fährt eine Straßenbahn über die Königsallee.
01.08.1825 Das städtische Leihhaus wird eröffnet. Die städtische Sparkasse wird eingerichtet.
05.08.1910 Eröffnung der Internationalen Städtebauausstellung im Kunstpalast (bis 25.9.1910).
15.08.1870 Das Marienhospital wird als Kriegslazarett eingeweiht.
16.08.1820 Stadt- und Landkreis Düsseldorf werden zusammengelegt.
25.08.1925 Abzug der Franzosen aus dem rechtsrheinischen Gebiet. Die französische Trikolore wird von Schloß
Jägerhof niedergeholt; um Mitternacht hrt die
französische Kontrolle auf. Einen Tag später findet aus
Anlass der Räumung eine feierliche
Stadtverordneten-Versammlung statt. Die „grüne
Polizei“ rückt
wieder in Düsseldorf ein. Am 30.8. findet vor dem Rathaus
eine Befreiungsfeier statt.
28.08.1930 Konsekration der Christus-König-Kirche in Oberkassel.
Die Fußball-Jugendabteilung der SG Unterrath stellt sich vor
In unserer Fußball-Jugendabteilung spielen zur Zeit ca. 400 Kinder im Alter von 4 - 18 Jahren.
Diese Kinder und Jugendlichen werden von mehr als 60 Trainern und Co-Traineren nebst Betreuern gefördert.
Die Abteilung besteht zur Zeit aus 24 Mannschaften, die auf unseren
beiden Fußballplätzen täglich mit viel Engagement und
Ehrgeiz ihren Sport ausüben.
Viele Mannschaften stehen an der Tabellenspitze oder treten schon in
hohen Spielklassen an, wodurch sie weit über den Kreis
Düsseldorf hinaus ihre Gegner fordern und auch über diesen
Kreis hinaus bekannt sind.
Unser Ziel ist es, im Einklang mit dem sportlichen Erfolg auch die Gemeinschaft und den Spaß der Kinder zu fördern.
Wir möchten, dass unsere Kinder und Jugendlichen in einem
geregelten sozialen Umfeld aufwachsen und ihr Verantwortungsbewusstsein
und ihre Eigenständigkeit einhergehend fördern.
Denn aus einem gesicherten sozialen Umfeld und einem stabilen,
vertrauensvollen Miteinander heraus können auch im sportlichen
Bereich große Erfolge hervorgehen.
Nicht nur in den Leistungsklassen, sondern auch in der Niederrheinliga
treten unserer Mannschaften an, mit Option sogar auf den sportlichen
Aufstieg in eine noch höhere Spielklasse.
Dies verdeutlicht auch das große Interesse an unserer Abteilung, respektive unserem Verein.
Wir haben in allen Altersklassen einen regen Zulauf und werden auch so
wieder in allen Jahrgängen mannschaftsmässig sehr stark
besetzt sein!
Auch in dieser nun jetzt ausklingenden Saison haben unsere Mannschaften wieder sehr große Erfolge vorzuweisen.
Während sich unsere C-Jugend in der Niederrheinliga mit Fortuna
fast auf Augenhöhe präsentiert und nur knapp hinter den
Flingeranern klar auf dem Weg zur Vize-Meisterschaft ist, zum
wiederholten Male, stehen auch zahlreiche andere Mannschaften aus allen
Altersklassen an der Tabellenspitze.
Unsere B1-Jugend hat beste Aussichten, als Tabellenführer nun auch
um den Einzug in die Niederrheinliga zu kämpfen. Weitere
Mannschaften, wie jeweils die 2. Mannschaft der B und C-Jugend,
schießen schon fleißig in der Leistungsklasse ihre Tore
oder stehen kurz vor dem Einzug in diese.
Auch im Bereich der Nachwuchskicker gilt große Anerkennung. Die
Jahrgänge der Bambinis bis zu den D-Junioren sind oder werden zur
kommenden Saison alle mit bis zu mindestens vier Mannschaften besetzt
werden.
Schon zum jetzigen Zeitpunkt stehen viele Mannschaften an der
Tabellenspitze. Dies resultiert aus der sehr guten Arbeit unserer
engagierten Trainer und Betreuer, die unseren Kindern nicht nur das
Fußballspielen vermitteln, sondern sie auch mit großem
Spaß begeistern können.
Wir möchten Sie alle schon heute herzlichst zu unserem
großen Sommerturnier der SG Unterrath 1912//24 am 3. und 4.
7.2010 auf unserer Bezirkssportanlage am Franz-Rennefeld-Weg einladen.
Dieses Turnier soll die Krönung unserer bisher hervorragenden
Saison sein, wir erwarten über 80 Mannschaften, die aus allen
Regionen Nordrhein-Westfalens anreisen. Wir rechnen wieder mit bis zu
2500 Besuchern, die sich auf unserer Anlage einfinden werden.
Weitere und stets aktuelle Informationen über unsere
Jugendabteilung erfahren Sie stets auf unserer aktuellen Homepage im
Internet: www.sgu-jugend.de.
Unsere Kinder und Jugendlichen freuen sich immer über
Unterstützung und Interesse an unserem Sport. Wenn auch Sie einmal
Lust haben, unseren kleinen „Stars“ beim Spiel zuzugucken,
dann sind Sie herzlich eingeladen, einmal am Wochenende zum
Spielbetrieb bei uns vorbeizuschauen.
Tommy Fränzl
Geschäftsführer, Fußball-Jugendabteilung SG Unterrath 1912/24
Neuer Gehweg zum Seniorenzentrum
Eckener Straße / Kalkumer Straße
Die
Platzfläche um die städtische Bücherei und das Zentrum
Plus wurde seinerzeit aufwändig mit Kopfsteinpflaster gestaltet.
Die Architekten haben sich sicher etwas dabei gedacht. Leider mussten
wir feststellen: Die künstlerische Gestaltung der
Natursteinfläche war gut gemeint, das Pflaster hat sich aber als
gefahrvoll und unfallträchtig erwiesen.Dies galt vor allem
für den Zugang zum Seniorenzentrum. Mehrfach
waren in der Vergangenheit ältere Menschen gestolpert und sogar
gestürzt. Auch die Benutzung von Rollatoren erwies sich auf der
unebenen Fläche als äußerst schwierig.
Obwohl die Bezirksvertretung 6 schon 2008 einen entsprechenden
Beschluss gefasst hatte, haben sich Vertreter mehrerer beteiligter
Stellen schwer getan, die aus ihrer Sicht hochwertige
Natursteinfläche zu verändern.
Aber: Sicherheit gehr vor Gestaltung. Gemeinsam mit dem Amt für
Verkehrsmanagement haben wir den Knoten durchgeschlagen und
unbürokratisch eine Lösung durchgesetzt. Für das Zentrum
Plus wurde ein türfluchtbreiter, ebener Pflasterweg als direkte
Verbindung vom Bürgersteig zum Eingang angelegt. Mehrere
Gefahrenstellen im
Pflasterbereich wurden repariert, Gehwegplatter ersetzt und eine nicht
mehr benötigte Baumscheibe beseitigt. Jetzt habe ich nur noch den
Wunsch an die Besucherinnen und Besucher: Bitte auch den neuen Weg
benutzen.
Jürgen Buschhüter
Ratsherr und Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 6
Etiketten: Kleingedrucktes kaum zu entziffern
Verbraucherzentralen und Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen starten Kundenaktion
Wer sich gesund oder kalorienarm ernähren möchte, muss
wissen, was in Lebensmitteln enthalten ist. Doch insbesondere Senioren
beschweren sich immer häufiger über das Kleingedruckte auf
der Verpackung: Sie können es nicht lesen. Zutatenlisten oder
Mindesthaltbarkeitsdaten werden zu klein gedruckt; manchmal hilft nur
eine Lupe, um sie zu entziffern. Zudem fehlt häufig der Kontrast
zwischen Schrift und Hintergrund, Aufschriften sind verschwommen oder
die Abstände zwischen den Buchstaben sind zu eng. Ein Wirrwarr von
Zutatenlisten in 10 oder mehr Sprachen macht das Lesen noch
mühsamer.
Jetzt starten die Verbraucherzentralen und die
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) die
Aktion „Lesbare Etiketten“. Auf der Website
www.fitimalter.de können sich Konsumenten über Produkte
beschweren, deren lnhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht
lesbar auf der Verpackung stehen.
Entsprechende Produktbeispiele werden veröffentlicht. „Die
Lösung für das Etikettenproblem kann nicht sein, nur noch mit
der Lupe einkaufen zu gehen“, sagt Ute Hantelmann von der
Verbraucherzentrale Hamburg. „Wir fordern eine
Mindestschriftgröße. Die wichtigen Informationen müssen
konsumentenfreundlicher aufgelistet werden.“
Dass es geht, zeigen Positiv-Beispiele, die im Rahmen der Aktion
ebenfalls an die Verbraucherzentrale Hamburg gesendet und im Internet
aufgelistet werden. Die Mitmachaktion endet am 30. September 2010. Die
kostenlosen Kurse „Fit im Alter“, die bundesweit angeboten
werden, motivieren die Seniorinnen und Senioren, sich ihren Alltag
gesundheitsbewusst, aktiv und schmackhaft zu gestalten.
„Voraussetzung dafür ist, dass sie wissen, was sie kaufen
und ihnen keine versteckten Dickmacher untergeschoben werden, weil sie
den Zucker- oder Fettgehalt nicht erkennen können“,
so Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale. von der Verbraucherzentrale.
2010-3
Wir trauern um unsere Mitglieder
Gerald Löcker †
* 24.12.1923 † 15.11.2009
Elfriede Kehne
* 17.07.1918 † 14.02.2010
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V. Geschäftsbericht 2009
Der Bürgerverein erfreut sich auch im 101. Jahr seines Bestehens
großer Zustimmung in der Bevölkerung. Zum Jahresende 2009
betrug die Mitgliederzahl 927.
Das Geschäftsjahr 2009 stand naturgemäß ganz im Zeichen
des 100jährigen Jubiläums. Die intensiven dreijährigen
Vorbereitungen, die während der ersten Monate noch ganz intensiv
die Vorstandsarbeit prägten, fanden ihren Abschluss
schließlich in den drei Festivitäten im Mai: Festakt,
Bürgerfest und Tanzabend.
Positiv muss neben der guten Resonanz auch die Tatsache erwähnt
werden, dass die Kosten im Rahmen der veranschlagten Summe geblieben
sind. Näheres hierzu im Kassenbericht.
Während des ganzen Jahres traf sich der Vorstand mindestens
zweimonatlich, um über aktuelle Anliegen zu beraten und zu
beschließen.
Über seine Arbeit informierte der Vorstand regelmäßig
im „Heimatblatt“, welches weiterhin zweimonatlich erscheint
sowie in den monatlichen Mitgliederversammlungen, in denen darüber
hinaus unterschiedlichste Referenten über ihre Themen berichten,
aber auch einfach nur der Kontakt untereinander gepflegt wird, z. B.
beim Gänseessen oder der Weihnachtsfeier – im Berichtsjahr
wieder mit der Mundartdichterin Monika Voss.
Auf der August-Versammlung – wie immer im Kleingartenverein
„An der Karthaus“ – wurde mit einer Diashow
Rückblick auf das Jubiläum gehalten.
Eine weitere wichtige Aufgabe des Vorstands besteht in der Pflege guter
Kontakte zu benachbarten Vereinen, der Aktionsgemeinschaft
Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine sowie politischen und
kommunalen Gremien.
Hier vertraten Vorstandsmitglieder den Bürgerverein übers
ganze Jahr auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen.
So ist zum Beispiel auch ein fester Bestandteil im Terminkalender des
Vorstands Ende März die Reinigung des Folklorebrunnens durch das
Marine-Tambour-Korps Unterrath.
Die Jahresfahrt, die im Berichtsjahr ins Münsterland führte,
erfreute sich wieder großer Resonanz, so dass der Vorstand auch
hier für seine Arbeit belohnt wurde.
Von Erfolg gekrönt wurden auch endlich die jahrelangen
Bemühungen des Bürgervereins um eine sichere
Querungsmöglichkeit der Unterrather Straße in Höhe des
Kartäuserparks, als Ende des Jahres die Ampelanlage in Betrieb
genommen wurde.
Bedauerlicherweise bedurfte es erst eines tödlichen Unfalls, um die Bauarbeiten in Gang zu setzen.
Ein außergewöhnlich arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem
Vorstand, der an dieser Stelle allen Helfern und Unterstützern ein
herzliches Dankeschön sagt.
Den Blick in die Zukunft gerichtet, ist das PlatzDa!-Fest 2010 in
Sicht, zu welchem die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind, um den
schönen neuen Klinkevorplatz seiner Bestimmung als zentralen
Treffpunkt für die Unterrather Bevölkerung zuzuführen.
Sabine Vollmar, 1. Geschäftsführerin
Protokoll der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 11. März 2010
Nach der Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder,
Ehrenmitglieder und Ratsherren durch die 1. Vorsitzende Erika Prill
verlas Frau Vollmar das Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 12.
März 2010 und berichtete über die Arbeit des vergangenen
Jahres.
Herr Philippen berichtete über die mit Frau Sültenfuß
und Herrn Rindlaub am 26. Februar 2010 durchgeführte
Kassenprüfung und bestätigte die ordnungsgemäße
Kassenprüfung.
Die Revisoren beantragten die Entlastung des Vorstandes - diese erfolgte einstimmig durch die anwesenden Mitglieder.
Herr Buschhüter dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit.
Zum Zwecke der Durchführung der turnusgemäß
stattfindenden Vorstandswahlen wurde Herr Karlheinz Kürpig zum
Wahlleiter gewählt. Zur Wiederwahl standen die 1. Vorsitzende, der
2. Geschäftsführer, und der 2. Kassierer. Alle wurden
einstimmig wiedergewählt. Georg Lippitsch wurde zum neuen Revisor
ebenfalls einstimmig gewählt.
Zum neuen Ehrenausschussmitglied wurde Rechtsanwalt Theodor P.
Schneider ernannt. Zum 2. Ehrenvorsitzenden wurde Karlheinz Kürpig
gewählt. Alle Kandidaten nahmen die Wahl an.
Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentierte zum Abschluss
des Wahlmarathons neue Fotos vom 100jährigen
Vereinsjubiläum des Bürgervereins.
Rudolf Schneider, 2. Geschäftsführer
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 100
480 9305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083
000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Allen Mitgliedern,
die im Mai und Juni
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Arbeit der Bezirksvertretung 6 erfolgreich
Liebe Mitbürgerinnen , liebe Mitbürger,
schon mehrfach konnte ich Ihnen über die großen, positiven Veränderungen in unserem Stadtbezirk berichten.
Die Airport-City in Unterrath, das ehemalige Kaufringgelände in
Lichtenbroich, die Entwicklung an der Theodorstraße in Rath und
die neue Gartenstadt Reitzenstein nahe dem Aaper Wald sind Beispiele
dafür.
Es sind aber auch die nicht so spektakulären und dennoch wichtigen
Erfolge, die die Bezirksvertretung 6 bei ihrer laufenden Arbeit
erreicht.
– Die Ampelanlage Hamborner Straße / Parsevalstraße
wurde erneuert und damit endlich die gesicherte
Linksabbiegemöglichkeit gewährleistet.
– Bereits im Dezember 2009 wurde eine neue
Fußgängerbedarfsampel über die Unterrather Straße
in Höhe des Grünzuges Kittelbach installiert.
– Der Spielplatz Ziegelstraße wird generalüberholt, einschließlich einer neuen Boule-Anlage.
– Die Bezirkssportanlage Ammerweg wird um mehrere Kleinspielfelder ergänzt.
– Zahlreiche „verkehrsverbessernde Maßnahmen“,
wie das absolute Halteverbot auf der Fallingbosteler Straße.
Über einen Erfolg freue ich mich ganz besonders: die Planungen
für den Neubau der Jugendfreizeitstätte am Lichtenbroicher
Weg laufen auf vollen Touren. Der verbindliche Bedarfsbeschluss durch
den Rat der Stadt erfolgte am 17.12.2009. Kostenvolumen: 3.374.080 Euro.
Oft werden in den regelmäßigen öffentlichen Sitzungen
der Bezirksvertretung 6 über 30 Beschlüsse gefasst. Ich bin
sicher, dass die verantwortungsbewussten Kräfte in unserem
„Stadtteilparlament“ die erfolgreiche Arbeit fortsetzen.
Ratsherr Jürgen Buschhüter, Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6
Goldschmiedewerkstatt in Unterrath
Aus unserem schönen Stadtteil können wir wieder von einer
Künstlerin berichten, die bisher noch nicht sehr bekannt ist. Frau
Alwine Quirl-Westhoff ist Goldschmiedin und hat eine Werkstatt an der
Eckenerstraße.
In privater Atmosphäre kann man zuschauen, wie sie edles Gold und
Silber verarbeitet. Die gelernte Goldschmiedin fertigt natürlich
auch Modeschmuck an oder knüpft Perlenketten neu oder einige
Stücke
werden neu verarbeitet. Ihre Ausbildung machte sie im Geschäft von
Ludwig Kempen in Unterrath. Seit 15 Jahren betreibt sie ihre eigene
Werkstatt.
Viele ihrer kreativen Ideen kommen ihr bei Spaziergängen in der
Umgebung. Wenn sie einen interessanten Stein findet, stellt sie sich
schon gedanklich vor, wie sie ihn verarbeiten kann. Man kann sich,
falls man ihre Arbeit einmal bewundern möchte, telefonisch
anmelden unter der Tel.-Nr. 411995.
Wir wünschen Frau Quirl-Westhoff für ihre weitere Schaffenskraft alles Gute.
E. Prill
DB Netz AG
Regionalbereich West
Hansastraße 15
47058 Duisburg 18.3.2010
Bauliche Mängel an der Gleisunterführung Unterrather Straße / Am Klosterhof in Düsseldorf-Unterrath
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
in den vergangenen Wochen sind wir verschiedentlich auf den Zustand der
im Betreff genannten Fußgänger- und
Radfahrerunterführung angesprochen worden, wobei es in erster
Linie nicht um die optischen Mängel wie Graffiti ging, sondern
vielmehr darum, dass es - auch bei trockener Witterung - an mehreren
Stellen von der Decke
tropft, was für sich genommen schon sehr unangenehm ist.
Hinzu kommt allerdings, dass sich unter den „Tropfstellen“
auf dem Boden - teils schon große - Ablagerungen gebildet haben,
die bei Regen und Frost sehr glatt sind und eine Unfallgefahr bergen.
Wir sehen uns daher gezwungen, Sie zu bitten, Ihrer
Verkehrssicherungspfiicht nachzukommen und Abhilfe zu schaffen.
Rechtliche Schritte behalten wir uns vor.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
– Der Stadtbezirk 6 verfügt über interessante
Biotopflächen, u.a. Schwarzbachgraben, Grünzug Kittelbach,
Grünzug Unterrath. Auf Nachfrage, ob ein aktueller
Biotop-Verbundplan einschließlich Ausgleichs- und
Friedhofsflächen bestehe, teilte die Verwaltung mit, dass es seit
1993 einen Verbundplan gebe. Dieser werde derzeit überarbeitet.
Voraussichtlich wird der neue Biotop-Verbundplan für den
Stadtbezirk 6 der Bezirksvertretung im Jahr 2012 vorgestellt werden.
– Mehrheitlich wurde der Antrag, die Verwaltung zu bitten,
Alternativen zur ursprünglich geplanten Straßenbahnanbindung
des ISSDome in Rath über den Linienweg der Linie 701 zu entwickeln
und dabei insbesondere eine Verlängerung der 707 ggf. zu
berücksichtigen, abgelehnt. Zur Erinnerung: Es ist die
Verlängerung der Linie 701 geplant. Die Vertragsverhandlungen der
Stadt mit den betroffenen Grundstückseigentümern sind
bedauerlicherweise noch nicht abgeschlossen. Die Planung für eine
Verlängerung der Linie 707 könnte Jahre dauern. Es wäre
auch die Errichtung von zwei Brücken notwendig. Das
Investitionsvolumen würde sich auf mehrere Millionen Euro
belaufen. Aus diesem Grunde steht eine Verlängerung der
Linienführung der 707 nicht zur Disposition.
– Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung 6 sich im Jahr 2010
an der Aktion „Blühendes Düsseldorf“ -
Ausstellung von Blumenkübeln- der Initiative „Pro
Düsseldorf e.V.“ zu beteiligen. Im Stadtbezirk sollen bis zu
100 Blumenkübel aufgestellt werden. Die Bezirksvertretung 6 stellt
hierzu einen Betrag bis maximal 5.000,00 Euro aus
Bauunterhaltungsmitteln bereit. Die Standorte werden interfraktionell
mit Hilfe des Bezirkverwaltungsstellenleiters
ausgesucht.
– Die von der Bezirksvertretung 6 in ihrer Sitzung am 27.01.2010
beschlossene Absenkung der nördlichen Bordsteinkante an der
Fußgängerquerungshilfe in Höhe der Bushaltestelle
Meisenweg wird im 2. Quartal 2010 hergestellt.
– Die ebenfalls in der Sitzung am 27.01.2010 von der
Bezirksvertretung beschlossene Einrichtung eines Halteverbots im
Bereich „Auf der Reide“ 102-104 wurde zwischenzeitlich von
der Verwaltung in Auftrag gegeben.
– Die Bezirksvertretung hatte an der Einmündung
Höxterweg/An der Piwipp die Aufstellung eines Verkehrsspiegels
gefordert. Die Verwaltung teilte mit, dass an die ausführende
Baufirma bereits ein entsprechender Auftrag erteilt wurde.
– Ferner hatte die Bezirksvertretung die Verwaltung gebeten, die
Bank am Grünstreifen Unterrather Straße in Höhe
Hausnummer 163 um ca. 100 m entweder in Richtung Wangeroogestraße
oder Syltstraße zu versetzen.
Die Verwaltung teilt hierzu mit, dass die Bank, die sich neben einem
Abfallbehälter auf dem Grünzug befindet, aus Sicht der
Verwaltung entbehrlich ist. Alternative Sitzgelegenheiten befinden sich
im weiteren Verlauf des Grünzuges. Das Mobiliar wird im Laufe des
Monats März abgebaut und an einem anderen sinnvollen Standort im
Stadtbezirk 6 wieder aufgestellt.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider
DIE WEIBER VON WINSPERG
Der erste Hohenstaufen, der König Konrad, lag
mit Heeresmacht vor Winsperg seit manchem langen Tag;
der Welfe war geschlagen, noch wehrte sich das Nest,
die unverzagten Städter, die hielten es noch fest.
Der Hunger kam, der Hunger! das ist ein scharfer Dorn;
nun suchten sie die Gnade, nun fanden sie den Zorn.
„Ihr habt mir hier erschlagen gar manchen Degen wert,
und öffnet ihr die Tore, so trifft euch doch das Schwert.“
Da sind die Weiber kommen: „Und muß es also sein,
gewährt uns freien Abzug, wir sind vom Blute rein.“
Da hat sich vor den Armen des Helden Zorn gekühlt,
da hat ein sanft Erbarmen im Herzen er gefühlt.
„Die Weiber mögen abziehn, und jede habe frei,
was sie vermag zu tragen und ihr das Liebste sei!
Laßt ziehn mit ihrer Bürde sie ungehindert fort!
Das ist des Königs Meinung, das ist des Königs Wort.“
Und als der frühe Morgen im Osten kaum gegraut,
da hat ein seltnes Schauspiel vom Lager man geschaut;
es öffnet leise, leise sich das bedrängte Tor,
es schwankt ein Zug von Weibern mit schwerem Schritt hervor.
Tief beugt die Last sie nieder, die auf dem Nacken ruht,
sie tragen ihre Ehherrn, das ist ihr liebstes Gut.
„Halt an die argen Weiber !“ ruft drohend mancher Wicht;
der Kanzler spricht bedeutsam: „Das war die Meinung nicht.“
Da hat, wie er’s vernommen, der fromme Herr gelacht:
„Und war es nicht die Meinung, sie haben’s gut gemacht;
gesprochen ist gesprochen, das Königswort besteht,
und zwar von keinem Kanzler zerdeutelt und zerdreht.“
So war das Gold der Krone wohl rein und unentweiht.
Die Sage schallt herüber aus halbvergeßner Zeit.
Im Jahr elfhundertvierzig’ wie ich’s verzeichnet fand,
galt Königswort noch heilig im deutschen Vaterland.
Adelbert von Chamisso
Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
DIE BRUNO-SHOW
Stand-up-Kabarett und Comedy zum aktuellen Zeitgeschehen - Frank Küster und Gäste
Frank Küster kehrt zurück zu den Wurzeln seines
Bühnenschaffens. Er war Messdiener in St. Bruno, später
Lektor. Danach wechselte er ins Kabarettfach und war bundesweit auf
Tour. Nun tritt er zunächst drei Mal sonntags um 18.00 Uhr im
Pfarrzentrum von St. Bruno an, einen bunten Abend im besten Sinne zu
gestalten; mit Live-Musik und aktuellen Texten.
Aufgewachsen ist Frank Küster an der Kalkumer Straße, wo
seine Eltern auch heute noch leben. Einen großen Teil seiner
Kindheit verbrachte er auch im elterlichen Garten in Lichtenbroich.
Nach Grundschulabschluss an der städtischen katholischen
Grundschule an der Golzheimer Heide und dem Abitur am
Leibniz-Gymnasium, zog es ihn in den tiefen Süden, genauer gesagt
nach Unterbilk.
Inzwischen lebt er wieder an der Südgrenze Unterraths, sein Sohn
besucht die selben Klassenräume wie er selbst 40 Jahre zuvor und
geht an St. Bruno zur ersten Heiligen Kommunion.
Das brachte den Kirchenvorstand von St. Bruno auf die Idee, ihn
anzusprechen, ob es nicht möglich wäre, eine Show,
ähnlich der, die er Monat für Monat im Uerige
durchführt, auch im Pfarrzentrum von St. Bruno ins Leben zu rufen.
Der erste Schritt war getan, es wurde organisiert und geplant und am 2.
Mai geht um 18 Uhr die erste Veranstaltung über die Bühne
(weitere Termine 19.9. und 5.12.)
Karten zu 15,- EUR gibt es bei Bücher Müchler, Lotto-Toto
Suhrbeer und Raumgestaltung Hibel, sowie in allen Pfarrbüros des
Erscheinungsgebietes.
Online-Bestellung ist unter www.frankkuester.de möglich.
Die blauen Jungs waren wieder aktiv
Es ist schon Tradition, dass der
Marine-Tambour-Korps alljährlich den Folklorebrunnen am Kelsweg
reinigt. So auch wieder in diesem Jahr. Am Samstag, dem 27. März,
traten die Jungs wieder an. Der Spaß gehört natürlich
auch dazu. So kamen wieder Zuschauer, die sich ein Stelldichein gaben
und die staunten, wie viel Eifer und Fleiß
die Jungs an den Tag legten. Natürlich war auch für den
kulinarischen Genuss gesorgt. Es gab, wie schon im vergangenen Jahr,
vom Wirt des Brunnengrills sehr leckere Brötchen. Die
Getränke flossen natürlich auch.
So war wieder ein erfolgreicher Vormittag zu verzeichnen und alle
freuten sich, dass der Brunnen wieder sauber ist und auch bald wieder
sprudeln kann.
Der Bürgerverein, dessen Vorstand bei der Aktion anwesend war,
dankt dem Marine-Tambour-Korps ganz herzlich für die erfolgreiche
Arbeit an unserem schönen Folklorebrunnen., an dem sich viele
Unterrather und Lichtenbroicher Bürger und Bürgerinnen
erfreuen können.
E. Prill


Die ersten Straßenlaternen
Wenn
wir heute von stockdunklen nächtlichen Straßen lesen,
können wir uns derartiges schwerlich vorstellen. Nur wenig Licht
fiel „früher“ durch die Fenster, Haustüren und
Gaststätten abendlich auf die Straßen. Sonst war es
„zappeduuster„. Fußgänger fanden ihren Weg nur
mit Handlaternen.
Wir drucken zu diesem Thema den folgenden Beitrag von Anton Lücke
aus „Jan WeIlem“ Nummer 10, Oktober 1954‘
ungekürzt ab. Es war Kurfürst Jan Wellem, dem dieser Zustand
für seine Residenzstadt nicht mehr gefiel, und der für
Abhilfe sorgte. Im Jahre 1699 wurden 383 Öllaternen angeschafft,
die ein Johann Sebus mit seinen
Leuten regelmäßig zu füllen und bei Dunkelwerden
anzuzünden hatte. Als Entschädigung erhielt er aus
Landessteuern 3000 Reichstaler jährlich. Die Freude der
Bürger über die Straßenbeleuchtung erhielt aber bald
darauf einen bedenklichen Stoß, da der Kurfürst die
Zahlungen einstellte, weil die Stadt die übernommene Gegenleistung
- eine neue Straßenpflasterung - nicht erfüllte.
Es blieb der Stadtverwaltung nun nichts anderes übrig, als die
Kosten für die Straßenbeleuchtung selbst zu bestreiten, was
eine schwere Belastung für sie bedeutete. Dazu kam noch die
Anordnung des Kurfürsten, die Laternen das ganze Jahr brennen zu
lassen. Andere Städte beschränkten ihre
Straßenbeleuchtung nur auf die
Monate September bis April.
Der Stadtsäckel war auf die Dauer dieser Belastung nicht
gewachsen, weshalb sich der Magistrat 1720 gezwungen sah, die
Beleuchtung einzustellen, wozu sogar der kurfürstliche Rat seine
Genehmigung gab (Jan Wellem war bereits 1717 gestorben). Man sagt,
daß die Bevölkerung mit der neuen Verdunkelung sehr
einverstanden war, sicherlich aber nur deshalb, weil sie nun die Kosten
nicht mehr zu tragen hatte.
Aber der Fortschritt war doch nicht aufzuhalten. 1738 fing man mit der
Straßenbeleuchtung bescheiden wieder an, deren Kosten sich
zunächst auf 360 Taler beschränkten. Allmählich kamen
mehr Laternen hinzu, bis man 1784 auf 263 Stück gekommen war. Mit
der Ausdehnung der Stadt mußten aber auch die
Straßenlaternen vermehrt
werden, und die Kosten stiegen 1809 für, Öl und Anzünder
auf 2400 Reichstaler, immerhin aber noch 600 Taler weniger als zur Zeit
Jan Wellems.
Die Lampen wurden im Sommer mit Rüböl und im Winter mit
Leinöl gefüllt. Schließlich wurde man der
Ölbeleuchtung, die doch nur schwaches Licht verbreitete,
überdrüssig und sann auf Verbesserung,
die ein Aachener 1818 erfunden zu haben glaubte.
Es war aber nichts damit, und ebensowenig mit dem Angebot einer
englischen Firma 1825, die Ölgas anbot, das doppelt so hell
leuchtete. Dann tauchte 1826 ein Unternehmer auf, der auch die
Straßenbeleuchtung von Aachen und Köln einrichtete und eine
bessere Ölbeleuchtung versprach. Mit diesem wurde ein Vertrag auf
vorläufig 119 Öllaternen abgeschlossen.
1848 schloß die Stadt einen Vertrag mit einer Firma Sinzig &
Co, der auch das Recht zur Anlage von Rohrleitungen zuerkannt wurde.
Diese Firma sollte nicht nur die Straßen, sondern auch die
Haushaltungen
mit Ölgas versehen. Der Gaspreis war nicht billig, denn der
Kubikmeter kostete 1,20 Mark, während die Straßenbeleuchtung
(im Jahre 1855) 4840 Taler erforderte. Es waren jedoch nur wenige
Bürger, die sich den Luxus der Gasbeleuchtung für 1,20 Mark
leisteten. Auf 81 Pfennig wurde der Preis erst nach etlichen Jahren
gesenkt.
Mit der Gasgesellschaft, mit der die Stadt 20 Jahre verbunden war, hat
sie keine glückliche Hand gehabt. Es wurde daher 1865 beschlossen,
die Kohlengasherstellung durch eine ganz neue Anlage in eigener Regie
zu übernehmen, die auch die vorhandenen 758 Straßenlaternen
ab 20. September 1866 zu versorgen hatte.
Ich erinnere mich noch aus meiner Jugendzeit des kleinen Mannes, der
als Laternenanzünder für die Friedrichstadt angestellt war.
Tagsüber verkaufte er weißen Sand. Mit Einbruch der
Dunkelheit spazierte
der kleine Mann, mit einer langen Stange bewaffnet, an deren Spitze in
einem Gitter ein Licht angebracht war, durch die Straßen, um die
Laternen anzuzünden. Ebenso löschte er sie bei Hellwerden.
Wir Jungens hatten natürlich abends nichts Besseres zu tun, als
hinter ihm herzulaufen und ihn mit dem Spitznamen
„Laternepitscher“ zu ärgern. Da er uns mit seinen
kurzen Beinen doch nicht einholen konnte, drohte er uns nur mit seiner
langen Stange.
Dann kam das Zeitalter der Elektrizität. Am 1. September 1891
wurde probeweise das Stadttheater beleuchtet, und ein Jahr später,
am 28. September 1892, brannten zum ersten Male vier Kandelaber auf der
Straße.
Um 1900 waren es schon 50 Bogenlampen, 4463 Gaslaternen und 28 Petroleumlampen, die die Stadt erleuchteten.
Und heute? Welch ein Lichtermeer in den Geschäften und auf den
Straßen der City! Von einer Verdunkelung wird wohl keiner mehr
etwas wissen wollen!
Quelle: Jan Wellem II-IV/10 mit freundlicher Genehmigung v. Heinrich Spohr
Brauchtum - Maibäume in Bayern
Rund
um den Maibaum gibt es in jeder Region andere Traditionen. In Bayern
ist es Ehrensache, einen besonders großen, schön gewachsenen
Stamm aufzustellen – schließlich gilt der Maibaum als
Fruchtbarkeitssymbol
und als Zeichen bayrischen Bürgerstolzes.
In Oberbayern wird der Stamm (oft bis zu 30 Meter lang) zuerst
entrindet und dann bemalt. Der grüne Wipfel bleibt stehen, eine
Fichtenzweig-Girlande, ein oder zwei weiß-blaue Kränze und
hölzerne Figuren kommen als Schmuck dazu.
Mit viel Kraft und Geschicklichkeit muss der Baum dann aufgerichtet
werden. Steht er erst mal auf dem Dorfplatz, können alle aufatmen:
Denn nichts fürchten die Männer mehr, als dass ihr Malbaum
von Konkurrenten aus anderen Dörfern gestohlen werden könnte.
Entwendet werden darf das Schmuckstück traditionell zwar nur
innerhalb
des Ortes, wo er aufgestellt wurde (also nicht aus dem Wald) und auch
nur mit List und ohne Gewalt, aber eine Schande ist es doch, wenn der
Baum verschwindet.
Dann helfen nur Rückgabeverhandlungen mit reichlich Bier und
Brotzeit. Mehr über (ober-)bayrische Malbaumtraditionen unter
www.maibaum-verein.de
Quelle: Michaels Kalender 2009
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.05.1870 Das Wasserwerk Flehe wird eröffnet.
01.05.1910 Eröffnung der Verwaltungsbeamtenschule an der Luisenstraße.
02.05.1945 Das „Mitteilungsblatt der Stadt Düsseldorf“ erscheint erstmalig.
05.05.1960 Das Dreischeiben-Hochhaus wird fertiggestellt.
07.05.1880 Der Düsseldorfer Ruderverein wird gegründet.
08.05.1945 Ende des Zweiten Weltkriegs.
09.05.1880 Eröffnung der Kunst- und Gewerbeausstellung, die auch vom Kronprinzen Friedrich von Preußen
sowie Kaiser Wilhelm I. und Gemahlin besucht wird (bis 1.10.1880).
09.05.1910 Der Verein zur Förderung des Zoologischen Gartens wird gegründet.
09.05.1985 Das umgebaute und sanierte Kunstmuseum im Ehrenhof wird wieder eröffnet.
13.05.1880 Der Verein für Geschichts- und Alterthumskunde von Düsseldorf und Umgebung wird gegründet. Er
nennt sich ab 1882 Düsseldorfer Geschichtsverein.
15.05.1940 Gegen 2 Uhr nachts erfolgt der erste Luftangriff auf die offene Stadt Düsseldorf. Es erfolgen
Bombeneinschläge im Oberbilker Phönix-Werk, am
Hermannsplatz und Dorotheenstraße / Ecke
Lindenstraße.
18.05.1360 Graf Gerhard I. von Berg gestorben.
23.05.1925 Inbetriebnahme des Autobusverkehrs der Rheinischen Kraftwagengesellschaft auf der ersten Linie
Düsseldorf - Remscheid. Eine Woche später wird auf der
Linie Düsseldorf - Mönchengladbach der
Autobusverkehr aufgenommen.
24.05.1380 König Wenzel erhebt die Grafschaft Berg zum Herzogtum und den Grafen Wilhelm II. zum Herzog.
24.05.1835 Der Gewerbeverein für den Regierungsbezirk Düsseldorf wird gegründet.
24.05.1975 Der Japanische Garten im Nordpark wird eröffnet.
26.05.1865 Die Ärztekammer Nordrhein wird gegründet.
31.05.1680 Joachim Neander, protestantischer Liederdichter, in Barmen gestorben.
31.05.1860 Der Künstlerunterstützungsverein (Künstlerverein Malkasten) kauft das Jacobi’sche Gut.
01.06.1825 Gründung der evangelischen Gemeinde in Düsseldorf.
01.06.1970 Der Neubau des Marienhospitals wird eingeweiht.
07.06.1975 Das Florence-Nightingale-Krankenhaus in Kaiserswerth wird eröffnet.
13.06.1875 Gründung der evangelischen Pfarre in Gerresheim.
13.06.1925 Die erste Veranstaltung im Rheinstadion findet durch den Düsseldorfer Schwimmclub 1909 statt.
16.06.1585 Hochzeit Herzog Johann Wilhelms I. mit Jacobe von Baden.
19.06.1805 Die Franziskaner-Klosterkirche an der Citadellstraße wird nach dem Landesherrn Maximilian
benannt.
20.06.1730 Gabriel de Grupello, Jan Wellems Hofbildhauer, gestorben.
21.06.1900 Letzte Fahrt einer Pferdebahn. Auf allen Strecken sind nun elektrische Straßenbahnen eingesetzt.
22.06.1930 Das von Graf Zeppelin geführte Luftschiff LZ VII „Deutschland“ trifft in Düsseldorf ein. Die
Luftschiffhalle wird fertiggestellt und in Betrieb genommen.
25.06.1945 Der allgemeine Verkehr nach und von Düsseldorf-Oberkassel wird wieder freigegeben.
26.06.1935 Zu Naturschutzgebieten in Düsseldorf werden erklärt: Neandertal, Vogelfreistätten Eller Forst,
Urdenbacher Kämpe.
26.06.1935 Bei der Stadtverwaltung wird ein Vertrauensausschuss gebildet.
Brauchtum - Weihnachten im Sommer
Die Johannisnacht am 24. Juni gilt als die kürzeste Nacht des
Jahres: An keinem Tag des Jahres leuchtet die Sommersonne länger.
Aber ab diesem Termin werden die Tage kürzer und die Nächte
immer länger.
Der Scheitelpunkt dieser „Negativ-Entwicklung“ wird am 25.
Dezember erreicht. Und genau in dieser Nacht Wintersonnwende) wird der
Messias geboren; die Tage werden länger und die Nächte
kürzer.
So wurde der Johannistag zur „Sommerweihnacht“.
Am Abend des 24. Juni brennen die Johannisfeuer – mit dieser
„Lichtverstärkung“ wird im Brauchtum die
Sommersonnwende gefeiert.
Für diesen Tag galten strikte Vorschriften: unziemliche
Trinksitten, Streit oder Ähnliches waren verpönt. Die
Unverheirateten tanzten, oft bis zur Erschöpfung, um das Feuer.
Zum Johannisfeuer gehört der segenbringende Sprung über das
Feuer. Er überwindet Unheil, reinigt von Krankheit und wirkt umso
besser, je mehr Leute über das Feuer springen. Wenn ein Paar sich
bei diesem Sprung nicht losließ, so deuteten dies die Menschen
früher als ein gutes Zeichen für eine bald bevorstehende
Hochzeit.
Manfred Becker-Huberti - Quelle: Michaels Kalender 2008
2010-2
EINLADUNG zur Jahreshauptversammlung 2010
Donnerstag, 11. März 2010 um 19:30 Uhr im Antoniusheim Kürtenstraße 160
Tagesordnung
01. Eröffnung und Begrüßung
02. Verlesen der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung
03. Bericht des Vorstandes
04. Kassenbericht
05. Bericht der Revisoren
06. Aussprache über die TOP 3 bis 5
07. Entlastung des Vorstandes und Kassierers
08. Wahl der/des 1. Vorsitzenden
09. Wahl der/des 2. Geschäftsführers/Geschäftsführerin
10. Wahl des 2. Kassierers
11. Wahl eines Revisors
12. Verschiedenes
13. Unser Mitglied Hans-Jürgen Vollmar präsentiert Fotos vom
100jährigen Vereinsjubiläum des Bürgervereins.
Diese Einladung gilt nach § 7 Zif. 4 unserer Satzung als
rechtsverbindlich. Sie gilt ebenfalls für
Familienangehörige, die Mitglieder des Bürgervereins sind.
Bitte zeigen Sie als Mitglied oder als Vertreter der uns kooporativ
verbundenen Vereine Ihr Interesse am Bürgerverein und nehmen Sie
an der Jahreshauptversammlung teil.
Vor und nach der Versammlung haben Sie als Mitglied die
Möglichkeit, Ihren Beitrag (11,– Euro für Mitglieder,
3,– Euro für Familienangehörige) bei unseren Kassierern
zu entrichten.
Sollten Sie jedoch den bargeldlosen Weg wählen, stehen Ihnen
unsere Konten Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1004809305 (BLZ
30050010) und Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483 083 000 (BLZ 300 800 00)
zur Verfügung.
Bürgerverein Unterrath 1909 und Lichtenbroich e.V.
Wir begrüßen unser neues Mitglied
Brigitte Cremer, Bochumer Str. 40
Wir trauern um unsere Mitglieder
Adolf Benten
* 13.02.1932 † 27.12.2009
Peter Sonntag
* 31.01.1954 † 31.01.2010 †
Helmut Nolte
* 27.05.1933 † 10.12.2009
In eigener Sache
Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag entweder per Dauerauftrag oder Bareinzahlung bisher auf das Konto
des Bürgervereins bei der Postbank überwiesen haben, werden
gebeten, künftig ihre Beiträge entweder auf das Konto des
Bürgervereins bei der Stadtsparkasse Düsseldorf, Kto.-Nr. 1
004 809 305, BLZ 300 50110 oder bei der Dresdner Bank AG, Kto.-Nr. 483
083 000, BLZ 300 800 00 anzuweisen.
Allen Mitgliedern,
die im März und April
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
PLATZDA! Fest 2010
Rund um die „Klinke“
Unter diesem Motto planen wir für Sonntag, den 11. Juli 2010 ab
14.00 Uhr eine Präsentationsveranstaltung mit allen Unterrather
und Lichtenbroicher Vereinen. Hier hat dann jeder Gelegenheit, seinen
Verein und die Ziele einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu
machen.
Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe dem bisher wenig genutzten Platz etwas
Leben einhauchen zu können, damit er auch für weitere
Veranstaltungen reizvoll wird.
Durch ein entsprechendes Rahmenprogramm wollen wir die Bürger motivieren.
Auf eine rege Beteiligung freut sich der Vorstand.
In eigener Sache
Seit
einiger Zeit sammelt ein Unbekannter im Namen des Bürgervereins
Unterrath-Lichtenbroich Spenden für Bedürftige in beiden
Stadtteilen. Der Vorstand des Bürgervereins weist
ausdrücklich daraufhin, dass der Bürgerverein niemanden mit
einer solchen Aktion beauftragt hat.
In der letzten Mitgliederversammlung sowie beim Jahresempfang der
Begegnungsstätte hat die 1. Vorsitzende alle Bürger und
Bürgerinnen aufgefordert, keine diesbezüglichen Spenden zu
geben.
Inzwischen hat der Vorstand Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Sachdienliche Hinweise nehmen die Polizei und der Vorstand des
Bürgervereins entgegen. Vielleicht kommt dem Bürgerverein
Kommissar Zufall zur Hilfe und stellt den unbekannten Betrüger.
Der Vorstand
Düsseldorf auch in Krisenzeiten stark
- mit Optimismus ins Jahr 2010 -
Die finanziell schwierigen Zeiten sind auch an der Stadt
Düsseldorf nicht spurlos vorüber gegangen. Trotz der
Wirtschaftskrise ist es aber gelungen, auch für 2010 erneut einen
ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Jetzt macht sich bezahlt, dass
unsere Stadt seit über zwei Jahren schuldenfrei ist und dass in
den zurückliegenden Jahren Geld auf die hohe Kante gelegt wurde.
Diese Reserve kann heute genutzt werden für die derzeitigen
Einnahmerückgänge.
Ich bin optimistisch, dass Düsseldorf sein hohes Niveau wird
halten können. Konkret heißt das, keine
Jugendfreizeitstätte, kein Schwimmbad, kein Altenzentrum wird
geschlossen.
Im Gegenteil: Als die Bezirksvertretung am 28. Oktober 2009 zum
erstenmal in neuer Zusammensetzung tagte und über den Haushalt
2010 beriet, wurden in einem vernünftigen Rahmen auch
Beschlüsse für unseren Stadtbezirk gefasst.
Dazu gehörten u.a der II. Bauabschnitt , „Klinke“, der
Neubau der Jugendfreizeiteinrichtung Lichtenbroich, die Ortsumgehung
Rath, die Ampel Unterrather Straße - Kartäuserpark, die
Turnhalle in Rath. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen: Nicht
alles was wünschenswert ist, kann in den kommenden Jahren sofort
umgesetzt werden.
Trotzdem bleibt es dabei: Wir können zu Recht mit Optimismus in die Zukunft schauen.
Jürgen Buschhüter
Bezirksvorsteher im Stadtbezirk 6
Pfarrerin Gabriele Palm von der Petruskirche feierlich verabschiedet
Neun
Jahre lang war Frau Palm Pfarrerin an der Petruskirche in Unterrath.
Ende 2009 wurde sie sowohl von ihrer Gemeinde als auch von vielen
Unterrather und Lichtenbroicher Bürgern und Bürgerinnen
verabschiedet.
Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst, der sehr gut
besucht war. Im Anschluss hieran fand ein Empfang im Gemeindesaal
statt. Viele geladene Gäste waren gekommen und verabschiedeten
sich persönlich von ihrer Pfarrerin und wünschten ihr nicht
nur für ihren zukünftigen beruflichen Weg alles Gute und
Gottes Segen. Der Familienkreis sang zum Abschied frei nach dem Lied
von DJ Ötzi und Nik P. „Einen Stern, der Gaby‘s Namen
trägt“. Alle Gäste sangen mit.
Anschließend hielt Frau Palm, die am ersten Advent 2000 ihre
Dienstzeit als Pfarrerin in Unterrath begonnen hatte, ihre
Abschiedsrede. Sie bedankte sich herzlich für die gemeinsame Zeit.
Frau Palm verlässt die Gemeinde auf eigenen Wunsch, um sich neuen
beruflichen Herausforderungen zu stellen.
Ab dem 1. Januar 2010 arbeitet sie offiziell als Gemeindepfarrerin in
der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubündens in der
Schweiz. Nach bestandenen Prüfungen im Herbst ist sie mit einem
Beschäftigungsumfang von 90 % in der Pastorationsgemeinschaft
Churwalden/Parpan tätig. Dort ist sie zuständig für 700
Gemeindeglieder. Ihr hauptsächliches Aufgabengebiet umfasst
Gottesdienste, Seelsorge, evangelischer Religionsunterricht und weitere
Aufgaben im Kolloqium (= Kirchenkreis).
Frau PaIm wurde 1964 in Neumünster/Schleswig-Holstein geboren.
Ihre Grundschulzeit verbrachte sie in Ostfriesland und in St. Augustin.
Von 1974 bis 1981 lebte sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Falls
Church, Va. USA. Dort hat sie die 5.-11. Klasse der Deutschen Schule in
Washington D.C. besucht.
Ihr Abitur hat sie in Troisdorf an einem Gymnasium bestanden. 1984 nahm
sie das Studium der evangelischen Theologie in Bonn auf. Sie
absolvierte drei Semester an der Universität Heidelberg, bevor sie
1991 ihr Studium in Bonn beendete.
Danach arbeitete sie als Vikarin in Lohmar und in Concord, North
Carolina USA. Nach ihrer Hilfsdienstzeit in Neuwied war sie fünf
Jahre lang als Gehörlosenseelsorgerin in den Kirchenkreisen
Altenkirchen, Koblenz und Wied tätig, bevor sie nach Unterrath kam.
Für Frau PaIm sind auch die ökumenischen Kontakte, die sie im
Laufe ihres Berufslebens knüpfen konnte, sehr wichtig wie z. B.
mit der Reformierten Kirche in Frankreich, der Lutherischen Kirche in
der Slowakei, der Anglikanischen Kirche in Ruanda (Afrika) und in
London GB sowie mit der United Church of Christ (USA).
Die Redaktion wünscht Frau Pfarrerin Gabriele Palm für ihren
weiteren Lebensweg und ihre neue Aufgabe alles Gute und Erfolg sowie
persönliche Zufriedenheit.
Veronika Dalbert-Schneider
Ein Herz nicht nur für Kinder
Im
vergangenen Jahr unterstützte der Bürgerverein alle
Kindergärten in Unterrath und Lichtenbroich mit einer Spende von
jeweils 250,-- Euro. Auch der Mittagstisch von MUK erhielt eine Spende
in derselben Höhe.
Der Vorstand
Blumenhaus Matthiessen unter neuer Leitung
1990 gründete Frau Inge Matthiessen das Blumenhaus am Unterrather Friedhof.
Eine reichhaltige bunte Auswahl an tagesfrischen Schnittblumen,
Topfpflanzen, Balkon- bzw. Friedholfspfanzen wurden nach individuellen
Wünschen der Kunden von Frau Matthiessen und den Mitarbeitern
liebevoll arrangiert und für alle Anlässe zusammengestellt.
Einen hohen Stellenwert hatte in dem Unternehmen auch die
Trauerfloristik und Grabpflege. Die Dekoration eines Grabes
gehörte zu den wichtigsten Anliegen im Blumenhaus.
Für viele Menschen ist der Friedhof ein Ort der Besinnung, der
Trauer, ein Ort, an dem man seinen Lieben am nächsten ist. Deshalb
bepflanzten die Mitarbeiter des Blumenhauses die Grabstätten mit
größter Sorgfalt und legten ganz besonderen Wert auf
individuelle, persönliche Beratung.
Dieser hohe Qualitätsstandard wird auch in Zukunft aufrechterhalten und durch die Nachfolgeregelung gewährleistet.
Herr Christian Matthiessen, der bereits seit über 16 Jahren im
mütterlichen Betrieb gearbeitet hat, übernahm zu Beginn des
Jahres 2010 die Firma und wird sie eigenverantwortlich fortführen.
Wie seine Mutter legt er und sein Team auch weiterhin großen Wert
darauf, dass die Kundenwünsche individuell mit einem hohen
Qualitätsstandard
erfüllt werden. Dies gilt sowohl für den Schnittblumen,
Topfpflanzen-, Balkon- und Friedhofspflanzenbereich. Auch die
Trauerfloristik und Grabpflege werden in der bereits bekannten
Qualität angeboten.
Auch für Herrn Christian Matthiessen und sein Team steht die individuelle, persönliche Beratung im Vordergrund.
Um der Kundschaft ein noch schöneres Ambiente zu präsentieren
wurde das Blumengeschäft in der Zeit vom 31.12.2009 bis zum
08.01.2010 renoviert und umgestaltet.
Das Ergebnis ist mehr als gelungen. Das Blumenhaus erstrahlt im
wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz. Die Wände wurden hell
gestrichen und neue Leuchtmittel angebracht. Auch gibt es eine neue
Theke zu bewundern. Die übrige Innenausstattung ist ebenfalls sehr
geschmackvoll.
Am 09.01.2010 wurde das Blumenhaus mit einer Feier neueröffnet.
Viele Kunden waren der Einladung trotz der Kälte und des starken
Schneefalls gefolgt und feierten gemeinsam mit der Familie Matthiessen
und dem Team bis in den frühen Morgen den Generationswechsel.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Viele Kunden bestaunten das neu gestaltete Geschäftslokal.
Die Redaktion wünscht Frau Inge Matthiessen für Ihre Zukunft
alles Gute und vor allem Gesundheit und hofft, dass sie ihren Ruhestand
genießen kann. Trotz jahrelanger schwerer Arbeit hatte Frau
Matthiessen für jeden Kunden immer ein nettes Wort.
Herrn Christian Matthiessen und seinem Team wünschen wir viel
Erfolg. Die Redaktion ist sich sicher, dass der bisherige
Qualitätsstandard aufrechterhalten bleibt, wenn nicht sogar noch
getoppt werden wird.
Veronika Dalbert-Schneider
D-Zug-Siedlungssfest
Das
12. D-Zug-Siedlungssfest war - so die einhellige Meinung aller
Beteiligten und Besucher - wieder ein gelungenes und sehr harmonisches
Fest.
So sieht es auch die Interessengemeinschaft, die sich an dieser Stelle
noch einmal herzlich bei den vielen fleißigen Helfer(inne)n
bedanken darf, die sich beim Herrichten und später beim
Aufräumen des „Festplatzes“, eingebracht haben. Auch
bei allen, die bei der Durchführung des Festes eine Aufgabe
übernommen haben, beispielsweise in einer der Essensbuden,
beim Wertmarkenverkauf oder auf der Kinderspielstraße, sei
herzlich gedankt.
Leider nimmt die Zahl derer, die auch in den Abendstunden stundenweise
bereit sind eine Aufgabe zu übernehmen, beispielsweise im Pils-
oder Altpavillon, stetig ab, sodass wir bereits dieses Jahr erstmalig
nicht unerhebliche Kosten für Fremdpersonal ausgeben mussten.
Dennoch haben wir nach den vorläufigen Zahlen wieder einen kleinen
Überschuss erzielt, den wir wieder für wohltätige Zwecke
spenden möchten.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle einmal bei allen
Sponsoren, die schon seit vielen Jahren die Idee des
D-Zug-Siedlungsfestes unterstützen. Hier nennen wir
stellvertretend für alle Sponsoren: die Firma Möbel Kienen,
den Bürgerverein Unterrath und die Firma Fred Hausen.
D-Zug Siedlungsfest - Festausschuss 12. D-Zug Siedlungsfest
Ergänzung der LZA an der Kreuzung Hamborner Straße / Parsevalstraße um ein Lichtzeichen für Linksabbieger
Die
Bezirksvertretung 6 hatte in ihrer Sitzung am 06.12.2001 die Verwaltung
gebeten, die LZA an der Ecke Hamborner
Straße/Parsevalstraße um einen grünen Richtungspfeil
für Linksabbieger zu ergänzen.
Die Verwaltung teilte im Jahre 2002 mit, dass es zutreffe, dass der
Linksabbiegeverkehr von der Hamborner Straße in die
Parsevalstraße in letzter Zeit stärker geworden ist. Eine
Ursache dafür sei sicherlich auch die baustellenbedingte
Totalsperrung der Straße „Am Hülserhof“, wodurch
eine Verbindung nach Ratingen vorübergehend gekappt ist. Dennoch
halten sich die damit verbundenen Verzögerungen in zumutbaren
Grenzen.
Das Nachrüsten der 1971 gebauten LZA um eine
Linksabbiegesignalisierung wäre mit
unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden, da diese
Signalanlage veralteter Bauart nicht mehr erweiterungsfähig ist
und komplett mit Tiefbau erneuert und ergänzt werden müsste.
Die vom Knoten etwas abgerückte signalisierte
Fußgängerüberquerung der Hamborner Straße liegt
nach heutigem Bedarf falsch. Sie ist Bestandteil der LZA und
müsste bei einem Umbau mehr zur S-Bahn-Haltestelle hin verschoben
werden. Insgesamt wäre deshalb mit
einem geschätzten Kostenaufwand von 175.000,00 EUR zu rechnen.
Dieser Umstand gewinnt an Bedeutung, wenn man berücksichtigt, dass
der Umbau des Knotens in einen Kreisverkehr nach wie vor beabsichtigt
ist, wodurch die LZA insgesamt entfällt.
Bei einer Kreisverkehrslösung stellen Abbiegevorgänge
keinerlei Schwierigkeiten dar, so dass auch das angesprochene Problem
gelöst wird.
Gleichwohl hat die Bezirksvertretung sich immer wieder für die
Ergänzung der LZA eingesetzt. Die Verwaltung hatte nunmehr ein
Einsehen und baute die Anlage um. Die geänderte LZA wurde bereits
in Betrieb genommen. Was lange währt, wird endlich gut.
Die Redaktion
Einkaufen leicht gemacht
Wer ist krank? Wer behindert? Wer kann aus diesen Gründen nicht selbst einkaufen oder Behördengänge erledigen?
Dem kann geholfen werden.
Frau Petra Korbmacher übernimmt diese Aufgabe gern gegen einen geringen Aufpreis.
Frau Korbmacher ist gebürtige Unterratherin. Sie arbeitete viele
Jahre im elterlichen Malergeschäft, bevor sie sich vor zehn Jahren
selbstständig machte. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten
betreibt sie einen KFZ- Zulassungsservice, der mehrere Autohäuser
betreut.
Nachdem die Kaiserfiliale in Unterrath ihren Lieferservice eingestellt
hatte, entschloss sich Frau Korbmacher spontan diese Aufgabe zu
übernehmen und sich damit ein zweites Standbein zu schaffen. Frau
Korbmacher erklärte in einem Telefonat mit der Redaktion, dass sie
die bisherigen Liefertermine von Kaisers erheblich verkürzen kann.
Darüberhinaus bietet Frau Korbmacher nicht nur einen Einkaufs- und
Lieferservice an, sondern erledigt auch gerne Behördengänge.
Aufgrund einer erlittenen Fußverletzung, die Frau Korbmacher
lange Zeit an das Haus fesselte, weiss Frau Korbmacher wovon sie redet.
Wer diesen wirklich guten Service in Anspruch nehmen möchte, der
rufe bitte unter der Telefonnr. 02 11 - 42 99 97 58 an. Wir
wünschen Frau Korbmacher für ihr Vorhaben viel Erfolg.
Erika Prill
Chorfreunde Düsseldorf - Nord
Wir
Chorfreunde Düsseldorf - Nord, in deren Chorgemeinschaft der
Männerchor Eintracht 1883 Unterrath seit nunmehr 3 Jahren probt
und singt, haben ein für uns erfolgreiches Jahr 2009 mit vielen
musikalischen
Höhepunkten hinter uns und wir danken Ihnen, dass Sie uns bei vielen Auftritten als unser Publikum begleitet haben.
Zu den Höhepunkten zählten natürlich die
Konzertauftritte beim Frühjahrskonzert im Mai im Pfarrsaal von St.
MuK Unterrath, beim Herbstkonzert im Oktober im Pfarrsaal von St. Josef
in Rath und bei der Weihnachtsmatinee am 2. Advent wieder in St. MuK.
Aber auch die Mitgestaltung bei Messen, so der Schützenmesse in
St. Dreifaltigkeit Derendorf, einer Hochzeitsmesse in St. Josef Rath
und im Juni die Aufführung der großen Widormesse in
Herz-Jesu auf
der Roßstraße waren uns wichtig. Wir freuen uns, dass
unsere Mitwirkung auch bei weltlichen Feiern, wie beim Festakt zum
100-jährigen Bestehen des Bürgervereins
Unterrath-Lichtenbroich und bei der offiziellen Eröffnung des
Düsseldorfer Weihnachtsmarktes mit dem Oberbürgermeister Dirk
Elbers vor dem Rathaus gefragt war. Die Mitgestaltung der Andacht zu
Allerheiligen auf dem Unterrather Friedhof und der Feierstunde am
Ehrenmal im Oberrather Wald am Volkstrauertag ist seit Jahren für
uns selbstverständlich.
Sie sehen, es gibt viele Anlässe, unsere Stimmen erschallen zu
lassen und wir hoffen, dass das noch viele Jahre so bleibt und Sie uns
dabei unterstützen.
Ihr Düsseldorfer Mänerchor Eintracht 1883 Unterrath
in der Gemeinschaft Chorfreunde Düsseldorf - Nord
Zur Vormerkung:
Frühjahrskonzert am 9. Mai 2010 im Pfarrheim St. Maria unter dem
Kreuze in Unterrath, Kürtenstr. 160.
Brauchtum
Das Kreuz verehren
Goldene Kelche tragen die weiß gekleideten Mädchen in Lohr
am Main in Ihren Händen. Sie sind mit roten Bändern verbunden
und tragen die fünf Wundmale des Gekreuzigten.
Symbolisch fangen sie so das Blut des Gekreuzigten auf, wie es auf den
mittelalterlichen Bildern die Engel tun: Kein Tropfen des kostbaren
Bluts, das zum Heil der Menschen geflossen ist, soll verloren gehen. So
werden die Zuschauer der traditionellen Prozession am Karfreitag
symbolisch erinnert: Sein Blut ist auch für dich geflossen!
Tausende säumen jedes Jahr die Straßen, wenn die 13
Figuren-Bilder der Leidensgeschichte (Das Letzte Abendmahl, Jesus am
Ölberg, der Gekreuzigte und zum Schluss Jona im Bauch des Wals als
Sinnbild der Auferstehung) von Angehörigen der Handwerkerinnungen
schweigend durch die Straßen getragen werden.
Solche barocken Bilderprozessionen waren früher im gesamten
süddeutschen Raum üblich, viele wurden jedoch im Zuge der
Aufklärung abgeschafft.
Durch die Hartnäckigkeit des damaligen Stadtpfarrers, der 1818 die
Behörden vor Unruhen warnte, falls man den Gläubigen die
Prozession verbiete, blieb der Karfreitagsgang von Lohr erhalten.
Quelle: Michaels Kalender 2010
mit freundlicher Genehmigung der Steyler Mission
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.03.1910 Gründung des Rheinischen Jugendherbergswerks.
02.03.1985 Das Wehrhahn-Center an der Ecke Am Wehrhahn und Oststraße wird eröffnet
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
12.03.1940 Das Karl-Immermann-Denkmal von Prof. Clemens Buscher wird im Botanischen Garten an der
Goltsteinstraße aufgestellt.
29.03.1675 Der Düsseldorfer Johann Maurenbrecher erhält vom Kurfürsten ein Privileg für die Post nach
Norwegen.
30.03.1770 Die Landesbibliothek wird gegründet.
01.04.1905 Die Knabenmittelschule an der Luisenstraße wird eröffnet.
01.04.1910 Prof. Andreas Achenbach, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
05.04.1880 Die Prinzen von Hohenzollern, Wilhelm, Ferdinand und Anton, nehmen Wohnung im Schloss Jägerhof.
13.04.1880 Die Marienschule, Marienstraße 2, wird mit 196 Schülern eröffnet.
15.04.1940 Die große Bronzeplastik Felix Mendelssohn Bartholdys von Prof. Clemens Buscher, die früher in der
großen Außennische am Stadttheater am
Hindenburgwall aufgestellt war und sich seit 1936 im Lager
der Ausstellungshallen befand, wird auseinanderge43
schweißt und mit zwei anderen Plastiken
(weiblichen Akten) des Bildhauers Bernhard Sopher der
„Metallspende für den Führer“ zu dessen
Geburtstag überwiesen. Gleichzeitig werden die Bronzene
Heinrich-Heine-Plakette vom Geburtshaus
Heines in der Bolkerstraße und die beiden großen
Bronzereliefs von den ehemaligen großen
Siegessäulen der Ausstellung Düsseldorf 1902, darstellend
Kaiser und Kronprinz Wilhelm, der
Metallspende zur Verfügung gestellt.
17.04.1910 Das katholische Mädchenheim an der Klosterstraße wird eingeweiht.
17.04.1945 Besetzung des rechten Rheinufers durch die alliierte Truppen. Übergabe der Stadt Düsseldorf an die
einrückenden Amerikaner Die Stadt wird durch amerikanische
Truppen besetzt. Stadtkämmerer
Dr. Füllenbach wird von den Besatzungsmächten szum
Oberbürgermeister ernannt.
18.04.1930 Einweihung der neuen evangelischen Notkirche in Mörsenbroich.
20.-24.4.1985 Auf der Königsallee findet der erste Bücherbummerl statt.
26.04.1990 Die Düsseldorfer Handwerkskammer wird gegründet.
29.04.1870 Eröffnung der Stadtbüchereien.
2010-1
Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder
Günter und Gertrud Dörendahl, Unterrather Str. 111
Wir trauern um unser Mitglied
Siegrid Lippitsch
geb. Heiniz
* 06.05.1940 † 18.10.2009 †
Grußwort der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Unterrath-Lichtenbroich 1909 e. V. zum Jahreswechsel 2009/2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder!
Auch das Jahr 2009 wiederum war geprägt von diversen negativen Ereignissen, die Schlagzeilen machten.
Insbesondere zum Jahresende hin bedrückte uns alle das Schicksal der Mitarbeiter der Firmen Opel und Quelle.
Auf der anderen Seite glaube ich, dass die Talfahrt der
Weltwirtschaftskrise so langsam ihr Ende finden wird und es wieder
– wenn auch ein wenig mühsam – aufwärts geht.
Ich habe insgesamt ein gutes Gefühl für die Zukunft,
verbunden mit Hoffnung und Zuversicht zu wiedergewonnenen bzw.
wiederauflebenden Stärken und Werten unserer Gesellschaft. Wir alle werden das schon schaffen!
Aus sportlicher Sicht freut mich insbesondere der Aufstieg von
Fortuna95 in die zweite Bundesliga. Vielleicht darf ich – so Gott
will – in einem zukünftigen Grusswort noch einmal auf einen Aufstieg verweisen.
Das Jahr 2009 war für den Bürgerverein ein ganz besonderes
Jahr. Wir haben mit einer entsprechenden Festschrift, Ausstellungen und
tollen Veranstaltungen unser 100-jähriges Vereinsjubiläum
begangen. Erinnern möchte ich beispielhaft an das Bürgerfest
und den Tanzabend im Mai 2009.
Alle Veranstaltungen waren außerordentlich gut besucht und wurden
bestens angenommen. Insbesondere hat mich gefreut, dass ich in vielen
Einzelgesprächen
erfahren durfte, welche Resonanz und Akzeptanz der Bürgerverein in
der Unterrather und Lichtenbroicher Bevölkerung zuteil wird.
Bei einem solchem Interesse und Zuspruch für unseren Verein,
welchen wir ebenfalls von der Bezirksvertretung und Bezirksverwaltung
aber auch
von unserem Oberbürgermeister Dirk Elbers selbst erfahren, freue
ich mich auf eine zukünftige erfolgreiche Vereinsarbeit.
Selbstverständlich werden wir uns auf unseren
„Lorbeeren“ nicht ausruhen, sondern weiterhin
tatkräftig die Entwicklung von Unterrath und Lichtenbroich
fördern und mitgestalten. Im Namen des Vorstandes und
natürlich auch persönlich
möchte ich mich ganz herzlich bei allen Personen und
Institutionen, die an der Gestaltung und Umsetzung der
Vereinsaktivitäten im Jahr 2009
beteiligt oder in sonstiger Weise unterstützend tätig waren,
bedanken.
Ein besonderer Dank gilt dem Ratsherrn und Bezirksvorsteher Jürgen
Buschhüter sowie dem Leiter der Bezirksverwaltungsstelle 6, Hans-Günter Strerath.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und frohes neues Jahr 2010.
Erika PriII 1. Vorsitzende
Jahresfahrt am 19. Juni 2010
Unsere
diesjährigen Jahresfahrt führt uns zuerst zum
„Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel“
In Vogelsang wurden einst junge Menschen dazu ausgebildet, für
eine totalitäre Staatspartei kritik- und bedingungslose
Gehorsamsdienste zu leisten. Die Relikte dieser Zeit müssen als Mahnung zu
Menschlichkeit und Toleranz begriffen werden. In diesem Wissen wird
sich Vogelsang zu einem weltoffenen, internationalen Platz entwickeln,
der der Information, der Erholung und dem vielfältigen Lernen
dient. Die Rundfahrt über das Gelände mit unserem Bus mit
fachkundlicher Führung dauert 90 Min.
Die Abfahrt ist um 8.00 Uhr am DRK-Zentrum Plus, Eckenerstr 1/Ecke
Kalkumer Str. Unser Mittagessen werden wir im „Restaurant zur
alten Mühle“ in Heimbach einnehmen. Nach dem Mittagessen
findet eine Rundfahrt mit der Rursee Bahn um den Rursee statt.
Die Kosten betragen:
42,00 Euro pro Person (für Mitglieder und einen Angehörigen)
45,00 Euro pro Person (für Gäste)
In dem Betrag sind enthalten: Die Fahrtkosten mit dem Bus, die
Besichtigung Vogelsang, das Mittagessen, die Fahrt mit der Rursee Bahn.
Den Teilnehmerbetrag wollen Sie bitte ab sofort auf das Konto Karlheinz Kürpig Konto Nr.: 0245771600
BLZ 30060992 PSD Bank Rhein-Ruhr überweisen.
Bitte möglichst in Druckschrift schreiben. Absenderangabe bitte
nicht vergessen. Da die Nachfrage sehr groß und die
Teilnehmerzahl jedoch begrenzt ist, bitten wir unverzüglich den
Teilnehmerbetrag
zu überweisen. Als Anmeldung gilt der Eingang des
Teilnehmerbetrages auf dem Konto. Die Buchung und Sitzplatzverteilung
erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Zahlungen. Bei Verhinderung
bitte Ersatzperson stellen, da kein Anspruch auf Erstattung besteht.
Gäste sind, wie auch bei unseren anderen Veranstaltungen, herzlich
willkommen. Gegen ca. 19.00 Uhr werden wir wieder in Unterrath sein.
Eine schöne Fahrt wünscht Ihnen schon jetzt
Der Vorstand
Änderungen vorbehalten.
Verdienstorden für Dr. Edmund Spohr
Der
Vorsitzende der AGD, Dr. Edmund Spohr, erhielt am 05.10.2009 von
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Verdienstorden des
Landes Nordrhein-Westfalen.
Dr. Spohr wurde am 14. März 1943 in Trier geboren und wuchs in
Düsseldorf auf. Von 1962 bis 1967 studierte er
Kulturwissenschaften und Architektur an der RWTH Aachen und beendete es
als Dipl.Ing.
Seitdem ist er als freischaffender Architekt in Düsseldorf
tätig mit den Schwerpunkten Wohnanlagen, Altenheime sowie
Erstellung von Baugutachten und Denkmalpflege.
Mit dem Historiker Hatto Küfner gab er den Buchband
„Düsseldorfeine Stadt zwischen Tradition und Vision“
heraus. An dem Erhalt des Ständehauses und dem Neubau des
nordrhein-westfälischen Landtages hatte er wesentlichen Anteil.
Für diese Verdienste nahm er im Laufe seines Schaffens viele
Ehrungen entgegen. Im Jahre 2003 bekam er das Bundesverdienstkreuz 1.
Klasse. Für seine Aktivitäten der Stadtentwicklung und
Denkmalpflege wurde er mit dem Jan-Wellem-Ring der Stadt
Düsseldorf ausgezeichnet.
Seit 1983 ist er Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer
Heimat- und Bürgervereine und trat damit die Nachfolge von Kurt Monschau an.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Herrn Dr.
Edmund Spohr noch viele gesunde Jahre seines Schaffens für das
Wohl seiner Heimatstadt Düsseldorf.
E.P.
Wahl des neuen Bezirksvorstehers
In
der letzten Ausgabe unseres Heimatblattes stand bei Redaktionsschluss
noch nicht fest, wer der neue Bezirksvorsteher der Bezirksvertretung 6 sein würde.
Mit 15 Ja Stimmen erhielt Jürgen Buschhüter die absolute Mehrheit und wurde in seinem Amt bestätigt.
Neben seiner vielseitigen Arbeit in der Bezirksvertretung ist er noch ehrenamtlich in vielen Gremien tätig.
Eine sehr wichtige Aufgabe ist seine Tätigkeit in der
Behindertenhilfe. Er ist Vorsitzender der K.A.B. In der katholischen
Jugend tritt er mit seinem Sohn Peter gerne in den
Karnevalveranstaltungen des Vereins auf. Nicht zu vergessen ist sein
Ratsmandat.
Der Vorstand des Bürgervereins sowie die Redaktion des
Heimatblattes gratulieren Herrn Jürgen Buschhüter ganz
herzlich zur Wiederwahl und wünschen ihm eine glückliche Hand für seine Aktivitäten.
E.P.
Allen Mitgliedern,
die im Januar und Februar
ihren Geburtstag feiern,
wünscht der Vorstand des Bürgervereins
und die Heimatblattredaktion
alles Gute und Gesundheit
für das neue Lebensjahr.
Aus der Bezirksvertretung 6
Mörsenbroich - Rath - Unterrath - Lichtenbroich
–
Die Bezirksregierung 6 nimmt zur Kenntnis, dass eine Sanierung des
nördlichen Zubringers von der Verwaltung geplant ist. Der Rat der
Stadt muss dieses Vorhaben noch förmlich beschließen.
Auf der ganzen Länge vom Ausbauende der BAB A52 bis zur
Grashofstraße in beiden Fahrtrichtungen ist der nördliche
Zubringer
sanierungsbedürftig.
Aufgrund des mit 3,0 m breiten Fahrspuren zu geringen Querschnitts ist
eine starke Spurrillenbildung vorhanden. Zwischenzeitlich wurden die
aufgetretenen Spurrillen mehrfach zur Wiederherstellung der
Verkehrssicherheit beseitigt. Hierdurch hat der gebundene Oberbau
zusätzlich an Tragfähigkeit verloren.
Der Oberbau soll nunmehr entsprechend der aktuellen Verkehrsbelastungen
dimensioniert und vollständig erneuert werden. Im Rahmen dieser
Sanierung werden die Fahrstreifen auf bis zu 3,50 m verbreitert.
Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird gleichzeitig der
Unfallschwerpunkt an der Kreuzung „Vogelsanger Weg“ in
Fahrtrichtung Essen beseitigt. Zur Erhöhung der Sicherheit und
Leistungsfähigkeit des Knotens, Fahrtrichtung stadtauswärts,
ist eine dritte Aufstellspur der Hauptfahrbahn vorgesehen sowie eine
Verbreiterung der Linksabbiegespur des Vogelsanger Wegs auf 3,75 m.
Der Straßenbau soll während der Sommerferien 2010 erfolgen.
Aufgrund der in diesem Zeitraum geringeren Verkehrsbelastung kann die
Behinderung für den fließenden Verkehr minimiert werden.
Im Zuge der Bauarbeiten werden die stadtauswärts führenden
Fahrspuren komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch frühzeifig
angekündigte, großräumige Umleitungen über die BAB
A 44 Anschlussstelle Düsseldorf-Stockum, die BAB A 52
Anschlussstelle Düsseldorf-Rath und die BAB A 44 Anschlussstelle
Ratingen-Ost geleitet.
Die stadteinwärtige Fahrtrichtung bleibt über die gesamte
Bauzeit von 6 Wochen zweistreifig befahrbar. Die im Ausbaubereich
befindliche Tankstelle bleibt anfahrbar.
Nach Erörterung mehrerer Alternativen wurde diese
Verkehrsabwicklung im Einvernehmen mit der Bezirksregierung, der
Polizei und Straßen.NRW als die am wenigsten
beeinträchtigende Maßnahme festgelegt.
Die Gesamtbaukosten betragen ca. 3.000.000,00 Euro.
– Auf Nachfrage teilte die Verwaltung mit, dass die Querwindbahn
des Flughafens für den Flugverkehr zurzeit nicht
wiedereröffnet wird.
– Mehrheitlich beschloss die Bezirksvertretung die Verwaltung zu
bitten, auf der gesamten Fallingbosteler Straße beidseitig ein
absolutes Halteverbot einzurichten.
Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Fallingbosteler
Straße mit der Unterführung eine wichtige Verkehrsverbindung
zwischen dem Lemgoer Weg und der Straße Auf der Reide ist.
Trotz der unübersichtlichen und engen Straßenführung
werde dort zurzeit vermehrt geparkt, sodass aus diesem Grunde die
Einrichtung des Halteverbots im Interesse der notwendigen
Verkehrssicherheit geboten ist.
– Des Weiteren bat die Bezirksvertretung 6 mehrheitlich die
Verwaltung um Prüfung, ob die Bushaltestelle Neu-Lichtenbroich um
ca. 50 bis 100 m Richtung Ratingen verlegt werden und ob an dem
gewünschten neuen Standort ein Wartehäuschen aufgestellt
werden könne.
Zur Begründung wurde ausgeführt, dass sich die derzeitige
Bushaltestelle nur wenige Meter von der Wohnbebauung befinde, deren
Fenster und Balkone zur Straße bzw. Haltestelle ausgerichtet sind.
Die Anwohner würden sich über Geruchsbelästigungen sowie
Lärm in den Abendstunden, der das Schlafen bei offenem Fenster
unmöglich mache, beschweren.
Durch eine Verlegung wäre die Wohnbebauung weniger
beeinträchtigt, da sich dort die Stirnwände der Häuser
ohne Fenster und Balkone befinden.
– Ebenso beschloss die Bezirksvertretung einstimmig die
Verwaltung zu bitten, die Schulwege zur Schule An der Golzheimer Heide
durch zusätzliche Piktogramme Tempo 30 sowie Schilder
„Achtung Kinder“ sicherer zu gestalten.
Die vorhandenen Piktogramme Tempo 30 sollten - soweit erforderlich - erneuert werden.
Für zusätzliche Piktogramme bzw. Schilder kommen insbesondere folgende Standorte in Betracht:
Einmündung Rheinlandstraße / Lothringer Straße
Einmündung Rheinlandstraße / An der Golzheimer Heide
Einmündung Breisacher Straße / An der Golzheimer Heide
Einmündung Breisacher Straße / Lothringer Straße
– Schließlich wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu
prüfen, ob die vorhandene Querungshilfe in dem Bereich Falkenweg /
Sandweg über die Straße Am Roten Haus durch einen
Zebrastreifen oder andere Maßnahmen sicherer gestalten werden
könne. In jenem Fall soll das Straßenbegleitgrün in
diesem Bereich aus Gründen der Verkehrssicherheit zurück
geschnitten werden.
Weiterhin soll geprüft werden, ob auf diesem stark frequentierten
Schulweg insbesondere in den Wintermonaten Verkehrshelfer eingesetzt
werden können.
– Des Weiteren wurde die Verwaltung einstimmig gebeten zu
prüfen, ob im vorderen Bereich des Spielplatzes Ziegelstraße
- vor der Natursteinmauer in Blickrichtung Kittelbach - der Untergrund
so hergerichtet werden könne, dass dort Boule / Boccia gespielt
werden kann.
Weiterhin sollen die bis zur völligen Unkenntlichkeit
verschmierten Hinweisschilder Kinderspielplatz erneuert und der
Grünbereich auf dem genannten Spielplatz grundlegenden
Pflegemaßnahmen unterzogen werden.
– In einem weiteren Prüfauftrag bat die Bezirksvertretung 6
einstimmig die Verwaltung, ob die Querung der Eckener Straße im
Bereich Saargemünder Straße / Kehler Straße sicherer
gestaltet werden könne z. B. durch einen Zebrastreifen oder eine
Fußgängerinsel.
Mitgeteilt von Frau Rechtsanwältin Veronika Dalbert- Schneider
Blau Gelb will hoch hinaus ! !!!
...
genauer gesagt aufs Matterhorn. Und da wollen die Unterrather Funken
Blau Gelb eine Funkstation aufbauen und mal so richtig guteLaune
über den Äther verbreiten. Funken eben – wie der Name
schon sagt.
Hintergrund dazu: Es hat was mit dem Präsidenten Hermann zu tun.
Nach 39 Jahren als Präsident der Gesellschaft soll ihm auf diese
Art und Weise besonders gedankt werden. Es ist seine letzte Session und
dazu haben die Blau Gelben natürlich etwas ganz Besonderes vor:
eine Prasidentenverabschiedung mit allem „Tschingdarrassa“
der nur möglich ist.
Hermann Schmitz ist neben seinen vielen Hobbys und Talenten ein
begeisterter Bergsteiger. Hat dabei viele Alpengipfel bezwungen und
sich auch am Mt. Mc Kinley in Kanada versucht (und
vernünftigerweise knapp unter dem Gipfel abgebrochen). Auf dem
Matterhorn war er noch nicht. Deshalb errichten die Blau Gelben kurz
entschlossen eine Funkbude auf dem Matterhorn, locken ihn auf 4.478 m
Höhe und verbreiten Jucks und Dollerei a la Unterrath über
den Äther.
Dazu wird die Bühne im Festzelt an der Kartäuser Straße
zu einer Hochalm mit Bergführern und Turnschuhbergsteigern, mit
Heidi und Ötzi, mit Hermann als Luis Trenker? und Uschi
Pannenbecker als Geierwally?
Die Anreise zu den Veranstaltung ist kein Problem. Es stehen jede Menge
kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Oder doch besser mit
der Straßenbahn kommen? Dann mit der Linie 707 bis zur
Haltestelle „Am Röttchen“. (... is vielleicht besser
so!!! weil es Schumacher Alt im Zelt gibt.)
Und wie kommt man an Karten?:
Ab dem 11.11.2009 beginnt der freie Verkauf der nicht vorbestellten
Karten bei der Bäckerei Schmitz, Kalkumer Str. 2 oder per Internet
www.Unterrather-Funken.de
Die Geschichte des Karnevals
Die Herkunft des Begriffs Karneval ist nicht abschließend
geklärt. Oft wird er vom lateinischen Begriff carne vale
abgeleitet und soll übersetzt
heißen „Fleisch, lebe wohl!“.
Teilweise wird auch vertreten, dass der Begriff auf das römische,
vorchristliche Wort carrus navalis zurückzuführen ist, einem
Schiffskarren
oder einem Schiff auf Rädern, das bei jährlichen Umzügen
zum Wiederbeginn der Schifffahrt durch die Straßen getragen
wurde. Hieraus soll sich die Tradifion des Narrenschiffs gebildet haben.
Der Begriff Karneval findet sich auch im internationalen Sprachraum,
wie z. B. der Karneval in Rio, Karneval in Venedig, der Karneval von
Quebec oder Karneval in Cádiz. Bekannt ist auch der Karneval in Stavelot und anderen ostbelgischen Kantonen.
Der Karneval findet fast ausschließlich in katholischen, in abgewandelter Form auch in orthodoxen Gebieten statt.
Dies hängt sicherlich nicht nur mit der Fastenzeit zusammen,
sondern auch mit dem früher stärker vorherrschenden
Katholizismus als Lebensform.
Mit der Reformation im 16. Jahrhundert verschwand in den
überwiegend evangelischen Gebieten mit dem Aschermittwoch auch die
Fastnacht.
Eine Ausnahme war Basel, wo die Fastnacht nie dauerhaft abgeschafft wurde.
Letztlich bezeichnet man als Karneval verschiedene Bräuche um die
Zeit vor dem Aschermittwoch. Man feiert aus Ausgelassenheit,
Fröhlichkeit
und überschäumender Lebensfreude.
Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevalshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt.
Ihren Ursprung haben die Bräuche in einer christianisierten Form
der heidnischen Winteraustreibung, wobei ein Bezug zur chrisflichen
Fastenzeit entstand.
Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus
und die Verhöhnung der französischen Besatzung am Anfang des
19. Jahrhunderts.
Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren im
Zweistromland gefeiert. Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3.
Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig
Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr
als symbolische Hochzeit eines Gottes. Die Inschrift besagt:
„Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der
Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herrn Seite. Die
Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.“
Hier wird zum ersten Mal das Gleichheitsprinzip bei ausgelassenen
Festen praktiziert. Dies ist bis heute ein charakteristisches Merkmal des Karnevals.
Die Römer feierten ihre Saturnalien zu Ehren ihres Gottes Saturn.
Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem
jedermann aus jeder Gesellschaftsschicht eingeladen war.
Hinrichtungen wurden während der Saturnalien hinten angestellt.
Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und
saßen gemeinsam myrtenbekränzt bei Tische, tranken und
aßen nach Herzenslust, konnten jedes freie Wort wagen und
überschütteten sich mit kleinen Rosen.
Aus den Rosen entstand möglicherweise das in unseren Tagen verwendete Konfetti.
Zudem veranstalteten die Römer farbenprächfige Umzüge,
bei denen ein geschmückter Schiffswagen umhergezogen wurde.
Im mittelalterlichen Europa feierte man - zwar in Kirchen, jedoch nicht
kirchlich - „Narrenfeste“ vom 12.Jahrhundert bis zum Ende
des 16.
Jahrhunderts um den Epiphaniastag (6. Januar). Dabei übernahmen
die unteren Kleriker vorübergehend Rang und Privilegien der
höheren
Geistlichkeit. Kirchliche Rituale wurden parodiert; selbst ein „Pseudopapst“ wurde gekürt.
Im Barock und Rokoko wurden vor allem auf Schlössern und an den
Fürstenhöfen rauschende Karnevalsfeste gefeiert, deren Masken
sich stark an die italienische Commedia dell‘ Arte anlehnten.
Während in den Städten vermehrt Handwerkszünfte - und
dort insbesondere die jungen Gesellen - den Karneval ausrichteten,
übernahm im frühen 19. Jahrhundert insbesondere im
rheinischen Raum das Bürgertum die Festveranstaltung, da
Zünfte in den Spätfolgen der Französischen Revolution
und dem Einmarsch von französischen Truppen unter Napoleon an
Bedeutung verloren bzw. aufgelöst wurden. Das Bürgertum
feierte zwar nach wie vor närrische Maskenbälle. Die
Straßenfastnacht war aber nahezu ausgestorben. So wurde zur
Wiederbelebung 1823 in Köln eine neue Art der
Straßenfastnacht begründet: der heutige Karneval.
In anderen Ländern konnte sich der Karneval kaum etablieren. So
gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation
Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich daher auch nicht in den USA
festigen konnten.
Als einzige Ausnahme gilt hier historisch bedingt New Orleans. Dies hat
aber damit zu tun, dass New Orleans damals zunächst von der
französischen Tradition geprägt war. Bekanntlich war damals
in Frankreich der Katholizismus vorherrschend, sodass die Einwanderer
die Traditionen begründeten.
VDS
Neujahrssingen der Chorfreunde Düsseldorf-Nord
Am Sonntag, dem 17. Januar 2010 veranstalten die Chorfreunde
Düsseldorf-Nord unter Federführung des Männerchores
Mannesmann-Eintracht 1882 ein Neujahrssingen im Vereinshaus der
katholischen Kirchengemeinde St. Josef in Oberrath, Rather Kirchplatz
14.
Die Chorfreunde Düsseldorf-Nord, zu denen auch die Unterrather
Männerchöre Eintracht 1883 und Concordia 1920 gehören,
würden
sich sehr freuen, Sie verehrte Leser, zu diesem unterhaltsamen Liedermorgen begrüssen zu dürfen.
Beginn: 11.00 Uhr, Einlaß ab 10.00 Uhr, Eintritt: 8,00 Euro. Kartenverkauf bei den Chormitgliedern und an der Tageskasse.
Der Vorstand
Erinnerungsdaten 2010 für Düsseldorf
01.01.1850 Die Oberpostdirektion wird eröffnet.
01.01.1975 Die Stadtteile Wittlaer, Angermund, Hubbelrath, der
südliche Teil der Gemeinde
Hasselbeck-Schwarzbach aus der Stadt
Erkrath und der Stadtteil Unterbach werden eingemeindet.
02.01.1905 Ein Gesetz zur Errichtung des Oberlandesgerichts in Düsseldorf wird erlassen.
06.01.1655 Errichtung der Sakramentsbruderschaft in St. Lambertus.
11.01.1815 Ein Blitz setzt den Turm von St. Lambertus in Brand. Der Schlossermeister Josef Wimmer rettet den
Turm.
16.01.1970 Das neue Schauspielhaus an der Bleichstraße wird eröffnet.
27.01.1930 In Oberkassel wird das neue Sparkassengebäude eröffnet.
03.02.1910 Mit dem Abbruch der von Adolph von Vagedes angebauten
Seitenflügel des Schlosses Jägerhof und
des Marstalles wird
begonnen..
03.02.1925 Kunstmaler Eduard von Gebhardt, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, gestorben.
07.02.1925 Eröffnung des „Kleinen Hauses“ der Städtischen Bühnen.
08.02.1810 Norbert Burgmüller, Komponist, in Düsseldorf geboren.
14.02.1825 In Düsseldorf findet der erste Rosenmontagszug statt.
15.02.1905 Der Rheinische Frauenclub wird gegründet.
Neue Leitung im Seniorenheim „Zum Königshof“
Birgit Kleekamp ist neue Leiterin in Unterrath. Sie leitet auch das
Walter Kobold Haus in Wittlaer. Frau Kleekamp betonte bei ihrem
Antritt, dass ihr kompetente Mitarbeiter zur Seite stehen, ansonsten
könnte sie nicht zwei Altenheime gleichzeitig betreuen.
Im Jahre 2003 wurde das Seniorenzentrum an der Unterrather Straße
eröffnet und gehört seit dieser Zeit zu den hervorragenden
Einrichtungen für die Betreuung alter und kranker Menschen.
Das Haus bietet den Bewohnern verschiedene Veranstaltungen, sodass sie
einen abwechlungsreichen Alltag haben. Für die Bewohner ist die
gute Anbindung an den Stadtteil von großer Wichtigkeit.
Der Bürgerverein Unterrath/Lichtenbroich wünscht Frau
Kleekamp eine erfolgreiche Arbeit in den kommenden Jahren und hofft auf
einen konstruktive Zusammenarbeit.
E.P.
HOFFNUNG
Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muß doch Frühling werden.
Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.
Drum still! Und wie es frieren mag,
o.Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein großer Maientag
der ganzen Welt beschieden.
Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll‘ auf Erden,
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß doch Frühling werden.
Emanuel Geibel Quelle: Ludwig Reiners, Der ewige Brunnen
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